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Baumann habe seine beruflichen Verbindungen zum schwedischen Kampfjethersteller Saab verschwiegen, so der Vorwurf aus Österreich. bild: armasuisse/az

Österreich will Luftwaffe aufpolieren und holt Schweizer Berater – es endet im Debakel

Der ehemalige Rüstungschef der Schweiz Jakob Baumann kontert Vorwürfe des Verteidigungsministeriums in Wien.

28.08.17, 09:31

Lorenz Honegger / Nordwestschweiz

Auf ehemalige Schweizer Chefbeamte warten beim Wechsel in die Privatwirtschaft lukrative Geschäfte. Doch so gross die finanziellen Verlockungen sind, so gross ist das Potenzial für Interessenkonflikte.

Diese Erfahrung muss in diesen Tagen Jakob Baumann machen, bis 2011 Rüstungschef der Eidgenossenschaft. Der 59-Jährige befindet sich im Clinch mit Österreichs Verteidigungsministerium. Dieses wirft ihm und seiner Firma vor, bei der Annahme eines Beratungsauftrags seine beruflichen Verbindungen zum schwedischen Kampfjethersteller Saab verschwiegen zu haben: Die Regierung in Wien will erst durch einen Bericht des Magazins «Profil» davon erfahren haben. «Jakob Baumann wäre nicht beigezogen worden, wenn seine Funktion bekannt gewesen wäre oder er diese bekannt gegeben hätte», heisst es in einer Mitteilung.

Die Behörde hat die Zahlung des erst teilweise überwiesenen Honorars in der Höhe von 99 000 Euro gestoppt und eine Untersuchung eingeleitet.

«Nichts wissentlich verborgen»

In einem Telefongespräch mit der «Nordwestschweiz» nimmt der Ex-Rüstungschef nun erstmals öffentlich Stellung. Er weist die Vorwürfe von sich: «Ich bin der Meinung, dass ich mich korrekt verhalten habe. Meine geschäftlichen Verbindungen kann jedermann im Internet einsehen. Ich habe nichts wissentlich verborgen.» Auf die Überweisung des noch ausstehenden Betrags beharrt er. «Wir haben unsere Leistungen erbracht und möchten diese gerne bezahlt haben.»

Unbestritten ist: Jakob Baumann und ein zweiter Schweizer Militärexperte waren als externe Berater eng in die Erstellung eines Berichts zur Zukunft der krisengeplagten Luftwaffe Österreichs involviert (siehe Ausriss unten). Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil kündigte im Juli auf der Grundlage des Papiers die vorzeitige Ausserbetriebnahme der 15 Eurofighter-Kampfjets per 2020 an; mit dem Ziel, danach auf ein günstigeres, zuverlässigeres Jetmodell umzusteigen.

Ausriss. bild: zvg

Tatsache ist auch: Der schwedische Saab-Konzern hat grosses Interesse daran, Österreich seine Gripen-Kampfjets als Ersatz für den Eurofighter zu verkaufen. Im Fall eines Zuschlags würde Militärberater Baumann profitieren: Er sitzt im Verwaltungsrat eines Drohnenherstellers, der zu knapp 50 Prozent Saab gehört.

In Österreich ist der Ärger über Baumanns Verbindung nach Schweden besonders gross, weil schon die Beschaffung der Eurofighter Anfang Nullerjahre von Mausche-leien geprägt war. Der Rechtsstreit mit dem Herstellerkonsortium dauert bis heute an.

«Wie in einem kleinen Dorf»

Schweizer Sicherheitspolitiker beurteilen den Fall Baumann neutral bis kritisch. Die Thurgauer SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher sagt: «Auch wenn es für die Betroffenen verlockend ist: Ich halte solche Beratungsmandate für andere Länder für sehr gefährlich.» Wer früher eine tragende Funktion der Schweizer Verteidigungspolitik ausgeführt habe, sollte auf solche Aufträge verzichten.

Ihr Aargauer Kommissionskollege Beat Flach (Grünliberale) findet, man könne niemandem ein Berufsverbot erteilen. «Aber es wäre wünschenswert, dass die Bundesverwaltung ungefähr weiss, was ihre Topkader machen, wenn sie in die Privatwirtschaft wechseln.»Der Schaffhauser SVP-Nationalrat und Pilot Thomas Hurter hält Baumanns Beratungstätigkeit für unproblematisch. Vorausgesetzt, dass sich dieser korrekt verhalten habe: «Im Rüstungsbereich ist es wie in einem kleinen Dorf: Es gibt nur wenige Know-how-Träger, die sich mit Projekten von dieser Tragweite auskennen.» (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 29.08.2017 13:27
    Highlight Weiter unten hat sich für einmal eine Faktendebatte über die Armee entwickelt. Bravo.

    Die Experten, steuergeldbezahlte Profis, reden aber nie darüber.

    Wieso? Der Grund ist ihr persönliches privates Interesse. Verdienst, Karriere, Pension. Was macht ein CH-Armeeexperte oder Berufsmilitär, wenn die Armee abgeschafft wird? Geht Stempeln und muss umschulen, genau wie andere Berufsleute die obsolet wurden (Offsetdruck, z.B.).

    Der ehemalige Rüstungschef der Schweiz Jakob Baumann ist genau so einer. Verdient privat bei einem Rüstungshersteller und berät die CH dass sie eine LuWa braucht. Schamlos.
    1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.08.2017 13:39
    Highlight Mal ganz diskret gefragt:
    Und für die Schweiz waren die Verbindungen Baumanns zum Gripenproduzenten kein Problem?
    Anscheinend nicht.

    Der einzige Zweck der Schweizer Armee heutzutage ist, dass sich Berufsleute auf Kosten der Allgemeinheit genüsslich tun können.

    Geostrategisch ist unser neutrales Land durch D, F und It geschützt und braucht keine Armee mehr.
    Das hat nichts mit Pazifismus zu tun, sondern schlicht mit Tatsachen.

    Wer D, F, It hinsichtlich der Schweiz krigerische Absichten unterstellt, soll dies bitteschön Begründen, statt einfach daherlabern. Es geht um zu viele Milliarden.
    41 38 Melden
    • DonDude 28.08.2017 15:11
      Highlight Man kann auch sehr blind und ungebildet sein. Italien hat zwar eine Luftwaffe ist aber bankrott. D, I und F haben keine vertragliche Verpflichtungen den Luftraum der CH zu sichern. Möchte auch keiner, sonst werden in Zukunft deren Luftwaffe unsere Flugplätze ansteuern.
      Ein Konflikt muss nicht direkt von den Nachbarländer kommen.
      Ein bischen mehr internationale Nachrichten lesen würde Ihnen sehr gut tun.
      Auf dem ganzen Globus gibt es Kriesenherde und Europa liegt in der Mitte. Es ist für Sie Zeit Ihre PS auf die Seite zu legen und zurück ins wahre Leben zu kehren!
      26 21 Melden
    • Telomerase 28.08.2017 15:56
      Highlight Benot wiedermal, unser alter Geostrategieexperte...
      Genau, ich will mich auf D, F, I verlassen, die historisch friedlichsten und stabilsten Länder seit Jahrhunderten. Oder ist als als GSoA-Anhänger verboten, weiter als ein, zwei Jahrzehnte zu denken?
      24 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.08.2017 17:46
      Highlight O.k.:

      Der gebildete DonDude meint also, dass D, F oder It "fremden Mächten" eine Überflugerlaubnis erteilen würden, wenn diese versichern, nur die Schweiz angreifen zu wollen ...

      Und Telomerase glaubt, D, F oder It kōnnten in Zukunft wieder kriegerische Absichten gegen die Schweiz hegen ...

      ... Und für Schlechtleser: Ich bin kein Pazifist, kein GSoA'ler, sondern für die Abschaffung unserer neutralen Armee, weil diese OBSOLET geworden ist, so leid es mir tut für Profiteure und Nostalgiker.

      22 18 Melden
    • 7immi 28.08.2017 19:27
      Highlight @benot
      die luftwaffe hat u.a. auch noch die aufgabe der luftpolizei. entsprechende einsätze gibt es fast täglich.
      zur armee: wie obsolet diese ist siehst du derzeit beim katastropheneinsatz in bondo, waldbrandbekämpfung, dem lauberhornrennen, wef, gottardo 2016, internationale konferenzen, botschaftsschutz, grenzschutz (aufklärung mit drohnen) räumung von tierquälerhöfen uvm.
      11 4 Melden
    • Fabio74 28.08.2017 19:33
      Highlight @telomerase: Was hat die Historie von D, A und I direkt mit dem heute zu tun und mit der globalen Lage?
      Die Frage ist aber zu stellen, warum in der Schweiz so viel Filz offenbar egal ist.
      4 7 Melden
    • Eine_win_ig 28.08.2017 20:31
      Highlight Benot: Würdest du die Schweiz also schutzlos lassen, oder jemanden dafür bezahlen? Die NATO vllt? (Ich meine ja, könnte eine ernste Alternative sein). Nehmen wir also an, dass die NATO 2% BIP verlangen würde für den Schutz (analog den theoretischen Vorgaben an die Mitglieder). Mieche dann ca. 13 Mrd (BIP 2016 = ca. 650 Mrd). Du hast recht, es geht um Milliarden. Und noch was: Gemäss Bundesverfassung ist der Bund für den Schutz seiner Bevölkerung zuständig. Wie soll er das denn genau machen, ohne Armee? Genügend Argumente? Bin gerne zu einer Diskussion bereit (Morgen wieder :)). Schöne Obe!
      13 1 Melden
    • PhilippS 28.08.2017 20:35
      Highlight Abschaffung der Armee. Tönt schön, trotzdem kurzsichtig. Man sollte schon etwas differenziert urteilen.

      Es mag Teile der Armee geben, die man hinterfragen kann. Die klassische Infanterie beispielsweise. Die Armee hat aber auch weitere Aufgaben. Bei Naturkatastrophen ist sie die als einzige Organisation in der Lage, binnen Stunden Maschinen und Personal zu stellen. Glaube kaum, dass hier eine privatwirtschaftlich organisierte "Truppe" schlagkräftiger oder gar günstiger wäre.

      Auch die Luftpolizeiaufgaben sind relevant. Was für Jets das braucht, ist eine andere Frage..
      8 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.08.2017 21:59
      Highlight Toll. Laangsam taut es auf.

      7immi: Luftpolizei können unsere Nachbarn übernehmen. Haben es schon gemacht. Und nein, das wäre nicht teurer als eine eigene Luftwaffe.
      Für den Rest den Du nennst braucht es keine Armee (Panzer, Artillerie etc.), sondern Katastrophenschutz.

      Eine_win_ig:
      Der Nato muss man gar nichts bezahlen. Die lassen keine fremden Kriegsparteien über ihr gebiet. Wir sind natürlich geschützt. Seid doch mal froh über diesen Umstand.

      PhilippS: Dito wie 7immi: Katastrophenschutzcorps, aber keine Panzer Bodluv Artillerie Luftwaffä für Milliarden.
      Lieber AHV, z.B. oder Bildung.
      1 3 Melden
    • Telomerase 28.08.2017 22:53
      Highlight Geostrategieexperte: Nein, ich glaube beileibe nicht, dass DIF in ihrer jetzigen Form irgendwelches Interesse an der CH hat, aber auch nicht dass bei einer Änderung der europäischen Grosswetterlage diese Länder stabil bleiben uns irgendwelchen Schutz gewährleisten können und wollen.

      @PhilippS: die Infanterie ist wohl das schlechteste Beispiel, da sie einen weiten Einsatzbereich über verschiedene Eskalationstufen aufweist (Katastrophenhilfe, Polizeiunterstützung, Objektschutz...)
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.08.2017 11:07
      Highlight @Telomerase:
      Katastrophenhilfe = Zivilschutz
      Polizeiunterstützung = Polizei
      Objektschutz = Securitas

      "Fremde Mächte" haben keinen direkten Zugang zur Schweiz. Die Natostaaten DIF lassen keinen Gegner über ihr Gebiet ziehen, egal ob er in die CH will oder sonstwohin. Was anderes behaupten ist absurd bis lächerlich.
      1 3 Melden
    • Eine_win_ig 29.08.2017 11:36
      Highlight Eben nocht Benot. Die umliegenden Länder werden unseren Luftraum sicher nicht gratis überwachen. Oder wie stellst du dir das genau vor? (Bitte detaillierter als: Es passiert eh nichts. Was, wenn was passiert?)
      Objektschutz: Wer schützt die Botschaften, Konsulate, Einrichtungen int. Organisationen? Auch hier ist der Bund verpflichtet. Möchtest du das der Polizei übergeben (zu wenig Bestand) oder privatisieren lassen (abtreten des Gewaltmonopols)? Oder siehst du eine andere, mir nicht ersichtliche Möglichkeit?
      3 1 Melden
    • 7immi 29.08.2017 12:04
      Highlight @benot
      in ausnahmefällen wird das gemacht, ja. allerdings wäre das auf dauer teurer (wurde evaluiert beim TTE), verfügbarkeit und einsatzzeit sind weitere probleme wie auch trainings und nicht zu vergessen das verlorene knowhow.

      über panzer etc kann man natürlich streiten, ich bin da kein experte der über die sinnhaftigkeit dessen urteilen kann. es ist aber auch so, dass dies nur ein kleiner teil des budgets ausmacht. die armee an sich braucht es aber, wie du nun selbst ja auch schreibst...
      2 1 Melden
    • Eine_win_ig 29.08.2017 12:28
      Highlight Benot: Du gibst also das staatliche Gewaltmonopol an die Privatwirtschaft ab?
      Klar, der Bund zahlt nichts für die Polizei. Aber die Kantone können sich grössere Polizeikorps nicht leisten (oder wollen dies nicht). Sollen sich Drittstaaten also damit abfinden, dass ihre Botschaften von Securitas bewacht werden?
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.08.2017 13:20
      Highlight ...
      Luftraumüberwachung:
      7immi hat schon mehrfach unterstellt, diese Aufgabe an DFIt auszulagern käme teurer, als eine eigene Luftwaffe zu unterhalten.
      Das kann einfach nicht sein. Eine LuWa verschlingt viel Geld auch für andere Einsatzzwecke. DFIt unterhalten ja bereits eine Überwachung bis an die CH-Grenze. Bloss ein wenig weiterfliegen kann soo teuer nicht sein.

      Objektschutz: Muss nicht privatisiert sein. Dafür gibt es Einsatzguppen wie Einzian etc.
      In D haben sie den Bundesgrenzschutz.
      Eine Abgeschaffte Armee würde eben bis auf diese Aufgaben reduziert, einfach ohne Panzer, Artillerie
      1 4 Melden
    • Telomerase 29.08.2017 13:53
      Highlight Naja wenigstens haben wir unseren Geostrategiker (der sogar behauptet, dass Objektschutz keine Aufgabe der Infanterie ist) von der Abschaffung der Armee auf eine Reduktion der Armee runtergehandelt...
      4 1 Melden
    • Eine_win_ig 29.08.2017 13:54
      Highlight OK. Doe Liftüberwachung alleine kostet sicher weniger als die Gesamtheit der Schweizer Armee.
      Immer noch meine Frage zum Objektschutz: Enzian etc. sond SEK. Spezialisierte, kleine Eingreifstruppen. Objektschutz ist keine ihrer Kernkompetenzen. Das müsste also ein anderes Organ erledigen. Wer bezahlt das? Die Kantone? Würde Genf/Bern übermässig benachteiligen. Der Bund? Fedpol müsste Faktor X vergeössert werden. Die Kosten sind auch hier enorm hoch. Dann stehen nicht mehr Soldaten mit Sold und EO dort, sondern Personen mit öff.-rechtlichen Arbeitsverträgen... wie siehst du das?
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.08.2017 16:46
      Highlight In D haben sie den "Bundesgrenzschutz", zwecks Grenz- und Objektbewachung.

      Es müssten auch die Leistungen der Armee in den Alpen ersetzt werden, wie z.B. Wege etc.

      Ja, die Abschaffung würde auf eine reduzierte Armee herauslaufen, sehr reduziert und logischerweise viel günstiger.

      Schon alleine der Faktor, dass nicht mehr jährlich tausende am Arbeitsplatz ausfallen, nur für das überflüssige Kasperlitheater.

      Aber wie gesagt: Die CH-Armee bedeutet für viele Verdienst, Karriere, Pension, Geschäftseinkünfte. Sie sind der Grund, wieso es diesen Verein noch gibt ... und wieso das Thema tabou ist.
      1 4 Melden
    • 7immi 29.08.2017 16:59
      Highlight @benot
      einen luftpolizeidienst 24/7 aufrecht zu erhalten wie wirs derzeit haben (respektive ab 2020) kommt gleich teuer,da auch deutschland die luftwaffe aufstocken müsste, mehr piloten bräuchte,spezielle ausbildungen (alpen) nötig wären etc. ausserdem hätte D dann einen monopolstatus.ein aufbau einer eigenen luftwaffe wäre dann in einem zeitrahmen von 10-20 jahren nicht möglich.dank dem wksystem ist unsere luftwaffe ausserdem deutlich günstiger, da man das personal entsprechend dem bedarf einsetzen kann. zudem fliesst viel geld wieder zum bund zurück(ruag).wie geschrieben, es wurde abgeklärt!
      2 1 Melden
    • 7immi 29.08.2017 17:08
      Highlight @benot
      man kann auch in der schweiz die polizei/den zoll beauftragen mit dem objektschutz, dafür muss man dann aber die entsprechenden behörden eingreifen.genau da liegt ja der vorteil unserer armee: sie ist eine reservestruktur.wenn man mehr leute braucht (wef, unwetter,...) kann man diese bereitstellen und zwar vollumfänglich.es ist eine sehr wichtige rückfallebene und dank miliz günstig da nur bei bedarf.alternativ müsste man sämtliche blaulichtorganisationen vergrössern,was sicher nicht günstiger ist. natürlich verdienen auch hier leute wie überall(bildung, asylwesen, verkehr, energie uvm.
      3 0 Melden
    • DonDude 29.08.2017 17:51
      Highlight @Benot
      Nur schon deine Aussage dass Enzian den Objektschutz übernehmen soll, zeigt dass du von der ganzen Materie keinen Schimmer hast.

      In der Schule auser Klatschen und Singen wohl nichts gelernt?
      4 1 Melden
    • Eine_win_ig 29.08.2017 20:16
      Highlight Ich stimme langsam DonDude zu. Objektschutz (nehmen wir den klassischen Fall AKW) bindet gut und gerne sehr schnell mal 150 Personen... Wo kommen die her? :)
      Benot: Ich danke dir für die Diskussion, empfehle dir aber dich doch etwas genauer mit der Materie auseinanderzusetzen. Ich weiss nicht, wo dein Spezialgebiet ist. Armee/Verteidigung ist halt meins. Ich würde wohl bei Themen wie Schulreform, Umweltschutz o.a. ähnliche Ahnung haben wie du von der Verteidigung. Für mich drehts sich nur noch im Kreise und deshalb veravschiede ich mich von dieser Diskussion. I wünsche e schöne Obe :)
      3 1 Melden
  • Mnemonic 28.08.2017 11:35
    Highlight Ich wette dieser Schweizer "Profi" hat definitiv kein Abo der Zeitschrift Defence Weekly... armselig...
    13 12 Melden
  • Thom Mulder 28.08.2017 10:46
    Highlight ich würde mal sagen, solange er in seiner Empfehlung etwas Andres als Saab empfiehlt wäre es okay.
    13 23 Melden
  • Spiessvogel 28.08.2017 10:45
    Highlight Zum Glück kann die Schweiz die Ansicht eines kleinen Dorfes von Spezialisten bei der Beschaffung von Kampfflugzeugen in Volksabstimmungen um die Meinung von Hunderttausenden auch denkender Individuen erweitern. Menschen mit Grips haben längst erkannt, dass Luftwaffen von Neutralen Kleinstaaten weniger der Verteidigung als der Erfüllung von Bubenträumen dienen.
    80 41 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 28.08.2017 11:27
      Highlight Menschen mit Grips haben längst erkannt wo die feuchten Wunschträume der GSOA und der SP hinführen würden.
      53 66 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.08.2017 13:34
      Highlight Ja genau, roterriese:
      Deutschland, Frankreich und Italien würden sofort mobilisieren und in der Schweiz einmarschieren. Die warten nur darauf.

      Zum Glück haben wir tapfere Eidgenossen wie Sie, die uns vor diesen Gefahren warnen.
      38 26 Melden
    • Fabio74 28.08.2017 19:34
      Highlight @roterriese: Menschen mit Grips wählen nicht SVP ausser sie seien Millionäre oder Bauern. Weil dies sind die Einzigen die von deren Politik profitieren
      4 3 Melden
  • CASSIO 28.08.2017 10:07
    Highlight Da stellen sich die Österreicher nun wirklich dümmer dar, als die Polizei erlaubt. Den österreichischen Behörden wäre es ein Leichtes gewesen, die Verbindungen von Baumann zum Gripenproduzenten herzustellen. Eine Stichwortsuche auf Google genügt. Baumann deshalb Mauscheleien vorzuwerfen, ist nicht angebracht und lenkt von der eigenen Unfähigkeit ab, Projekte einer solchen Tragweite selbst sauber durchzuführen.
    147 13 Melden
    • Scaros_2 28.08.2017 10:29
      Highlight Solche Projekte sind von Grundauf nicht sauber durchzuführen.
      51 6 Melden
  • Karl33 28.08.2017 10:03
    Highlight Wie bei der Lobbyarbeit in der Schweiz. Zum Glück haben wir die Flugzeuge damals abgelehnt, da gings wohl eher um private lukrative Interessen, als um einen wirklichen Bedarf.
    Österreichs Steuerzahler könnten sich auch wundern über die Höhe des Honorars von 99'000 Euro. Da hatte wahrscheinlich jemand ein Interesse, unter 100'000 zu bleiben, aus gewissen finanz- und kontrolltechnischen Gründen.
    130 14 Melden
  • MacB 28.08.2017 10:02
    Highlight Ein Schelm, wer denkt, der lahme Gripen wurde aus logischen Gründen ausgewählt, um in der Schweiz F5/ und F/A-18 zu ersetzen.
    66 18 Melden
    • Nate Summer-Cook 28.08.2017 12:41
      Highlight Mit dem Gripen ging es um den F5 Ersatz, nicht demjenigen der F/A-18...
      Und eine lahme Ente ist der Gripen auch nicht gerade, vor allem im Vergleich mit den uralten Tigern...
      17 7 Melden
    • MacB 28.08.2017 15:32
      Highlight Stimmt! Hab wohl zuviel kerosin geschnüffelt :)
      Aber der Gripen war aus meiner sicht nicht die beste lösung. Ich hab mich immer gefragt, wieso unbedingt der gripen, ein flugzeug, dass so noch gar nicht existiert (Typ E/F). Jetzt wirds klarer...
      8 3 Melden
    • 7immi 28.08.2017 19:39
      Highlight @macb
      alle drei flugzeuge waren top und hatten ihre stärken und schwächen. als ersatz für den tiger wäre es eine sehr gute lösung gewesen, da deutlich besser und massiv günstiger (als fa18 ersatz ist er aber nicht geeignet, ausser man orientiert dieluftwaffe neu).
      das flugzeug existierte bereits, so war es nur eine weiterentwicklung der bisherigen versionen, die finanziellen risiken übernahm schweden. das ist etwa so, wie wenn man bezweifelt, dass vw einen neuen golf herstellen kann. das zweite argument zieht also auch nicht.
      4 5 Melden
  • Scaros_2 28.08.2017 09:52
    Highlight Nun einen Sitz in einem VR kann man schlecht verbergen. In dem Fall muss man Österreich schon den Vorwurf machen wie man so was nicht übersehen konnte. Mit einer simplen google recherche wäre dies doch gefunden worden?

    86 5 Melden
  • My Senf 28.08.2017 09:40
    Highlight Genau und dieses kleine Dorf diktiert der grossen Welt was bei Rüstungsdeals zu laufen hat. Nicht zum "Schutz" der Welt natürlich sondern zur eigenen Profitootimierung
    78 10 Melden

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