Schweiz

Abdul Wasi Kadir in den Räumen der Schule für unbegleitete minderjährige Asylsuchende, wo er als Hilfslehrer im Einsatz steht. Bild: Aargauer Zeitung

Dieser Flüchtling hat eine Lehrstelle – und darf sie nicht annehmen

Ein junger Äthiopier erhält einen Lehrvertrag, muss das Angebot des Aarauer Restaurants «Schützen» aber ausschlagen. Ihm wird das Arbeitsverbot zum Verhängnis.

09.10.17, 06:32 09.10.17, 15:08

Manuel Bühlmann / az Aargauer Zeitung

Der Lehrvertrag ist unterschrieben. Doch Abdul Wasi Kadir steht nicht in der Küche des Restaurants Schützen in Aarau, so gerne er das auch würde. Er darf seine Lehrstelle als Koch nicht antreten. Der 19-jährige Äthiopier hat ein generelles Arbeitsverbot.

Daran ändert auch nichts, dass er bei einem fünftägigen Praktikum mit seinem Einsatz zu überzeugen vermochte und sich Wirt Peter Schneider für ihn einsetzte. «Herr Kadir ist sehr freundlich, aufnahmefähig, lernbegierig und intelligent», schrieb er dem kantonalen Migrationsamt. Vergeblich.

Der Entscheid bedeutet für den jungen Mann: Nothilfe von 7.50 Franken im Tag statt Lehrlingslohn von 1020 Franken pro Monat, Schule für unbegleitete minderjährige Asylsuchende statt Berufsschule, untätig in der Unterkunft sitzen statt arbeiten in der Küche.

«Der Kanton verfügt hier über kein Ermessen»

Idil Abdulle, Sprecherin des Staatssekretariats für Migration

Abdul Wasi Kadir muss in sein Heimatland zurück, sein Asylgesuch wurde abgelehnt. Wem eine Ausreisefrist gesetzt ist, dem ist es nicht erlaubt, einer bezahlten Arbeit nachzugehen, so schreibt es das Asylgesetz vor. Eine Lehre gilt als Erwerbstätigkeit und ist deshalb verboten; der Besuch einer Schule hingegen wäre möglich.

Spielraum bestehe nicht, heisst es beim kantonalen Migrationsamt. Die Kantone könnten sich nicht darüber hinwegsetzen. «Der Kanton verfügt hier über kein Ermessen», bestätigt Idil Abdulle, Sprecherin des Staatssekretariats für Migration (SEM). «Für abgewiesene Asylsuchende besteht folglich keine Möglichkeit, zu arbeiten beziehungsweise eine Lehre zu absolvieren, auch wenn ein Lehr- oder Arbeitsvertrag vorliegt.» Eine Rückkehr nach Äthiopien hält das SEM für möglich.

Doch der 19-Jährige befürchtet Repressionen, weil er sich politisch für die Oromo-Bewegung engagiert. Gegen deren Vertreter geht die Regierung mit aller Härte vor. Amnesty International berichtet von willkürlichen Festnahmen, Folter und anderen Misshandlungen sowie unfairen Gerichtsprozessen. Familienmitglieder wurden verhaftet, Kadir selbst sass als Jugendlicher vorübergehend hinter Gittern.

Der 19-Jährige  Abdul Wasi Kadir engagiert sich in der Bewegung der Oromo, deren Exponenten in Äthiopien Repressionen drohen.

Ungewissheit bestimmt den Alltag

Auch beim SEM weiss man von Menschenrechtsverletzungen, hält aber fest: «Gemäss allgemein zugänglichen Informationen betreibt die äthiopische Regierung keine Politik der gezielten Verfolgung der Oromo.»

«Abdul Wasi Kadir ist einer von vielen Jugendlichen, die keine Ausbildung machen können, aber wahrscheinlich noch lange hier bleiben werden. Das wird zu einem sozialen Problem, wenn wir es nicht bald lösen.»

Benno Straumann, Abduls Lehrer

Diesen Sommer entschied allerdings das Bundesverwaltungsgericht im Fall eines abgewiesenen Landsmanns, der sich ebenfalls mit seinem politischen Engagement exponiert hat, seine Furcht vor Repression sei begründet. Der Mann wird deshalb vorläufig aufgenommen.

Welche Folgen das Urteil für Abdul Wasi Kadir haben könnte, ist ungewiss. Weil er nicht arbeiten darf, verbringt er seine Tage in der Unterkunft oder in der Schule für unbegleitete minderjährige Asylsuchende als Schüler und Hilfslehrer.

Unterrichtet wird er dort von Benno Straumann, der über die verbotene Lehre sagt: «Es ist fatal, dass ihm jene Ausbildung verwehrt wird, die ihm am meisten Optionen für die Zukunft bieten würde.» Straumann sind weitere ähnliche Fälle bekannt. «Abdul Wasi Kadir ist einer von vielen Jugendlichen, die keine Ausbildung machen können, aber wahrscheinlich noch lange hier bleiben werden. Das wird zu einem sozialen Problem, wenn wir es nicht bald lösen.»

Straumann spricht von einem grundlegenden Fehler im System. Der Kanton halte sich an die geltenden Gesetze, dennoch habe er auf ein Schlupfloch gehofft, schliesslich komme es allen zugute, wenn junge Leute wie Abdul Wasi Kadir ihren Lebensunterhalt selbst verdienten und nicht von Nothilfe abhängig seien. Eine Ausbildung sei auch eine wertvolle Rückkehrhilfe, wenn sich die Verhältnisse in Äthiopien ändern und er in die Heimat zurückkehren kann.

Die Wünsche eines 19-Jährigen

Die Hoffnung hat Kadir noch nicht aufgegeben, trotz verpasster Lehre. Inzwischen hat er in einer Zahnarztpraxis geschnuppert – und überzeugt. «Wir waren begeistert von ihm», heisst es aus der Praxis, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Sollte nächstes Jahr eine Lehrstelle verfügbar sein, würde man ihm dort gerne eine Chance geben. Der 19-Jährige glaubt weiter daran, dass seine Zukunftswünsche in Erfüllung gehen: «Erst eine Ausbildung, dann eine Arbeit.» (aargauerzeitung.ch)

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Brikne, 20.7.2017
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126Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 09.10.2017 23:36
    Highlight Gebt ihm Arbeit! Er ist zwar abgewiesen, aber er möchte arbeiten. Aber eine Lehre in einem schweizer Restaurant nützt ihm wohl kaum was. Ob er verfolgt wird in seinem Land, weiss ich nicht. Es gibt genügend Arbeiten, die ein ``rumhängen`` verhindern. Wisst ihr, wenn ich vom Staat her was zu tun hab, was mir nicht ganz einleuchtet, fragt sich auch nicht die halbe Schweiz, ob das gut oder schlecht ist. IST EINFACH SO! Und im Gegensatz dazu: wenn so jemand ein schwere Straftat begeht, ist es ein Einzelfall. Ich höre aber mehr darüber, als dass Einer eine Lehrstelle will. Ist vielleicht das ein...
    7 13 Melden
  • Spooky 09.10.2017 21:41
    Highlight Da die echten Flüchtlinge sowieso keine Chance haben, in der Schweiz als Flüchtlinge anerkannt zu werden, nehmen wir doch die unechten Flüchtlinge. Darum hoffe ich, dass Abdul Wasi Kadir in der Schweiz bleiben darf.

    Ohne Ironie
    11 29 Melden
  • Tropfnase 09.10.2017 20:29
    Highlight Wusste er den nicht vorher dass er nicht arbeiten darf?
    26 12 Melden
  • Muster Mustermann 09.10.2017 20:18
    Highlight Für was habe wir hier noch Gesetze wenn jeder denkt er sei ein Ausnahmefall?
    Wenn er das Land verlassen muss, dann muss er es halt verlassen. So einfach ist das. Was gibts noch zu diskutieren?
    45 23 Melden
  • Gregor Oliver 09.10.2017 19:56
    Highlight Ich kenne Äthiopien sehr gut und der Junge ist mit 100% Sicherheit nicht verfolgt. Sondern ein Migrant der aus Wirtschaftlichen Gründen sein Land verlassen hat.
    40 21 Melden
    • fischolg 10.10.2017 00:17
      Highlight Ist doch sowas vo egal was der Grund ist, der Junge will sich integrieren und nicht einfah auf Kosten des Staats leben. Da sollte er das doch auch dürfen und Basta.
      23 28 Melden
    • Snowy 10.10.2017 10:46
      Highlight Ist der Grund wirklich völlig egal? Das Gesetz sagt, dass Wirtschaftsmigranten kein Asyl erhalten... auf dieser Basis hat er einen negativen Bescheid erhalten und muss das Land verlassen. Würden wir diese Praxis ändern, hätten auf einen Schlag Millionen von Menschen in Drittweltländern Anrecht auf Asyl in der Schweiz.
      Das kann man so für gut befinden. Ich persönlich finde es löst überhaupt keine Probleme in den betroffenen Staaten - schafft aber immens grosse hier in der Schweiz. So müssten wir z.B uns vom Sozialstaat wie wir ihn heute kennen verabschieden.
      20 7 Melden
  • Wouf usem grab™ 09.10.2017 17:08
    Highlight Tolle integration. Warum zur Hölle dürfen alle Asylanten welche sich anstrengen und einen Job anstreben nicht arbeiten?
    Während andere welche null Interesse an Jobs haben hier bleiben können....
    30 31 Melden
    • Herzquotient 1.24 (-0.02) 10.10.2017 07:26
      Highlight Das Klischee des faulen Asylanten heiter reproduziert... Kannst du deine Behauptung (1. Es gibt faule Asylanten; 2. Solche haben grössere Erfolgsquoten) irgendwie belegen?
      8 14 Melden
  • Thinktank 09.10.2017 16:10
    Highlight Typischer Fall eines Nichtflüchtlinges. Dass Gastro- und Kleibetriebe solche für eine Lehre viel zu alten Billigarbeiter gerne ausbeuten ist nachvollziebar.
    27 23 Melden
    • Chefs United 09.10.2017 18:16
      Highlight Erstens für eine Lehre im Gastgewerbe ist man nie zu alt. Zweitens was du ihr Ausbeutung nennst, ist unser tägliches Brot.
      29 13 Melden
    • Griffin 09.10.2017 23:39
      Highlight Ausbeutung bleibt Ausbeutung, auch wenn sie alltäglich ist.
      5 7 Melden
  • Phrosch 09.10.2017 15:26
    Highlight Diesem Jungen Mann eine Ausbildung zu erlauben wäre doch die bestmögliche Entwicklungshilfe, die man sich vorstellen kann. Wer gut ausgebildet in sein Heimatland zurück geht, kann sich dort eine Existenz aufbauen und womöglich noch Arbeitsplätze schaffen, was anderen eine Alternative zur Flucht zu uns gäbe. Man könnte die Rückkehr nach Ende der Ausbildung ja vertraglich vereinbaren.
    35 14 Melden
  • rohypnoel 09.10.2017 12:07
    Highlight Bei all den Kommentaren hier ala „ja und?“ und „alles läuft hier goldrichtig.“ muss man sich fragen ob es Flüchtlinge überhaupt iergendjemandem recht machen können. Schade dass es überhaupt zur Diskussion steht, ob ein so interessierter und engagierter Mensch hier eine Ausbildung machen kann, damit er seinen Teil am Ganzen leisten kann. Schon klar fühlt man sich dann als zweitklassiger Mensch und rutscht dann allenfalls in die falsche Spur. Aber hauptsache immer schön das (auf dem Papier) „richtige“ tun.
    64 26 Melden
    • MacB 09.10.2017 13:41
      Highlight Er macht aus seiner Sicht sicher das Beste. Nur, er ist abgewiesen und sollte eher schnellstmöglich zurückkehren. Es gibt keinen Grund, mit der Integration zu beginnen, so hart das klingt. Die INtegration soll bei denjenigen greifen, die erlaubterweise hier sind und bleiben dürfen. Diese Flüchtlinge sollen Ausbildungen, Sprachkurse machen können, usw.
      44 18 Melden
    • rohypnoel 09.10.2017 14:41
      Highlight Ich kann dein Argument gut verstehen, weil das nun mal so Gesetz ist, nur denkst du nicht auch, dass man die Ausschaffung bei solchen Fällen hinterfragen sollte?
      12 33 Melden
    • MacB 09.10.2017 14:53
      Highlight Eine schwierige Frage!

      Einerseits ist das Gesetz klar, andererseits kann er nicht zurück (im Moment).

      Einerseits geht es ja auch nicht, jedem der es bis hierher schafft, Asyl zu gewähren, andererseits ist man auch in humanitärer Pflicht.

      Einerseits werden viele weltwei verfolgt, andererseits können wir nicht alle aufnehmen.

      Es ist schwierig, eine für alle faire Lösung zu finden.
      13 4 Melden
    • Flusch 09.10.2017 20:17
      Highlight Ob der Entscheid der Ausschaffung nun richtig oder falsch war ist eine andere Frage. Aber wenn ein solcher Entscheid innert nützlicher Frist umgesetzt würde, dann würde sich die Frage nach einer Lehrstelle gar nicht erst stellen.
      Und die Lehrstelle wäre frei für jemanden, der längerfristig in diesem land bleiben darf und wird und der somit nach der Lehre auch hier arbeiten und seine Fähigkeiten einsetzen kann.
      19 2 Melden
  • Verifiable Truth 09.10.2017 11:06
    Highlight ich wünsche dem Lehrling alles Gute in seiner Heimat. Der kranke Plan von Soros, den die EU wohl als Basis für Migrationpolitik benutzt , hat den Nachspiel in der Schweiz für mehrere lange Jahrzehnten , wenn nicht Jahrhunderte:

    https://www.project-syndicate.org/commentary/rebuilding-refugee-asylum-system-by-george-soros-2015-09
    34 23 Melden
  • 4kant 09.10.2017 10:00
    Highlight Alles läuft hier goldrichtig.
    49 85 Melden
  • Tropfnase 09.10.2017 09:48
    Highlight Ja, und?
    43 72 Melden
  • acove 09.10.2017 09:28
    Highlight Sturer geht es wohl nimmer! Da fordern Verbände und Parteien die Integration und Hand kehr um, wiehert der Amtsschimmel, wenn jemand sich wirklich integrieren will. Sorry, aber mit solchen Amtsstuben und deren "Bewohner" ist nicht viel anzufangen.
    90 65 Melden
    • Corahund 09.10.2017 09:44
      Highlight Solltest mal die Kommentare lesen, dann weisst Du um was es geht. Oder willst Du unser Rechtssystem abschaffen?
      45 19 Melden
    • demokrit 09.10.2017 10:20
      Highlight "Abdul Wasi Kadir muss in sein Heimatland zurück, sein Asylgesuch wurde abgelehnt." - Er muss also nicht integriert werden, sondern hat seinen Koffer zu packen.
      94 51 Melden
  • atomschlaf 09.10.2017 09:09
    Highlight Da hatte ich schon einen Kommentar über die Sturheit der Behörden im Kopf, als ich diesen Satz lese:

    "Abdul Wasi Kadir muss in sein Heimatland zurück, sein Asylgesuch wurde abgelehnt."

    Dann ist der Fall ja wohl klar und ich verstehe nicht, was es hier zu lamentieren gibt. Ausreisen und gut ist.
    188 66 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 09.10.2017 09:21
      Highlight Er ist eben auch kein "Flüchtling" im Sinne der Genfer Konvention. Hier wird billig versucht, mit diesem Begriff Emotionen zu schüren. Klar, dass die linken "Gutmenschen" darauf anspringen.
      106 90 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.10.2017 09:25
      Highlight Sollte man meinen, funktioniert aber nicht solange unser Staat naiv glaubt, die Leute würden das Land freiwillig verlassen. Die Sippe hat ihr ganzes Geld zusammengekratzt um dem Jungen die "Flucht" zu ermöglichen. Wenn er mit leeren Händen zurückkehrt gilt er als Versager und wird von der Sippe verstossen. Also geht er nicht. Nicht freiwillig. Oder er versucht es im Nachbarland.
      41 48 Melden
    • Chefs United 09.10.2017 09:28
      Highlight Aber was spricht denn dagegen dass er solange er hier ist eine Ausbildung beginnt?
      Und nebenbei: wir haben langsam Fachkräfte Mangel in der Küche.
      Es wäre dem Betrieb und dem Flüchtling wenigstens für einen gewissen Zeitraum geholfen.
      68 44 Melden
    • nononono 09.10.2017 09:30
      Highlight Er kann aber nicht zurückkehren da er in seinem Heimatland vermutlich verfolgt werden würde --> er bleibt ins der Schweiz bis sich im Heimatland die Situation für ihn verbessert --> das geht nich einige Jahre
      42 47 Melden
    • demokrit 09.10.2017 10:22
      Highlight "Aber was spricht denn dagegen dass er solange er hier ist eine Ausbildung beginnt?" - Unser demokratisches Gesetz.
      36 32 Melden
    • Chefs United 09.10.2017 18:26
      Highlight Demokrit- mit Verlaub, das ist doch Blödsinn. Mein Vater übersetzt seit drei Jahren für die bayrische Landesregierung. Hauptsächlich Erstaufnahmen. Die erste Ansage die jeder Nordafrikaner bekommt, er muss zurück. Danach 30 Minuten Statistik Quatsch. Und jetzt bitte zurück in die Unterbringung und drei Monate auf die Abschiebe Papiere warten. Das kann nur gefährlich für uns alle werden. Die Leute müssen beschäftigt werden solange sie hier sind. Und jetzt bitte nicht kommen mit "hätte man sie erst gar nicht rein gelassen" sie sind nun mal da.
      10 15 Melden
    • atomschlaf 09.10.2017 20:57
      Highlight "sie sind nun mal da"

      Und genau damit dieser massenweise Missbrauch des Asylrechts endlich aufhört, gehört dieses grundlegend reformiert.
      Nur noch Botschaftsasyl oder Ausnahme aus Flüchtlingslagern NACH gutgeheissenem Asylgesuch aber dafür keinerlei Annahme von Asylgesuchen mehr an der Grenze.
      16 2 Melden
    • demokrit 09.10.2017 23:01
      Highlight @ChefsUnited: Die Leute beim SEM kennen das Gesetz. 99% der Afrikaner sind nun einmal Wirtschaftsmigranten. Bei 90% aller Asylbewerber weiss das SEM nicht einmal über deren Identität Bescheid.
      9 1 Melden
    • Chefs United 09.10.2017 23:24
      Highlight @demokrit- naja das streite ich ja nicht ab. Aber trotz fehlender Papiere kann es nicht sein dass das ganze Prozedere nicht beschleunigt werden kann
      @atom- da bin ich deiner Meinung, nur glaube ich das es noch lange wunschdenken bleibt
      2 0 Melden
    • demokrit 10.10.2017 10:41
      Highlight Das Ausreiseprozedere sollte in der Tat beschleunigt werden. Den Bescheid hat er ja eigentlich.
      4 0 Melden
  • Theor 09.10.2017 08:59
    Highlight Das Problem liegt doch primär bei denjenigen, die das Recht hier anwenden. All die Büroangestellten, die Asylanträge bearbeiten, Aufenthaltsbewilligungen erteilen und Wiedererwägungsgesuche beurteilen.

    Diese Leute machen und wollen auch nicht jeden Anwärter individuell beurteilen. Für sie sind solche Schiksale ein Abarbeiten von Checklisten.
    Sie sind aber auch dauernd dem medialen Shitstorm ausgesetzt. Wird einer nicht zurückgeschickt, ist es ein Skandal und findet sich einer, der trotz Fleiss keine Aufenthaltsbewilligung erteilt wird, werden die Behördenangestellten ebenfalls kritisiert.
    43 17 Melden
  • DeadSerious 09.10.2017 08:44
    Highlight Viele motzen über die Asylanten das Sie nur rumhängen und nichts leisten. Dann wollen Sie arbeiten und dieselben motzen das sie und die Arbeit wegnehmen.
    Was genau ist euer Problem? Der goldene Käfig Schweiz funktioniert nicht mehr. Gebt dem Mann Arbeit..
    108 79 Melden
    • fcsg 09.10.2017 09:01
      Highlight Sein Asylantrag wurde abgewiesen. Er wird die CH bald verlassen müssen, da macht es keinen Sinn ihm eine Ausbildung zu finanzieren. Diese Bemühungen sind bei einem akzeptierten Asylanten besser aufgehoben.
      111 37 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 09.10.2017 09:22
      Highlight Er ist ja gar kein Asylant und muss die Schweiz verlassen. https://www.fluechtlingshilfe.ch/hilfe/asylverfahren-kurz-erklaert.html
      58 25 Melden
    • DeadSerious 09.10.2017 09:30
      Highlight "Abdul Wasi Kadir ist einer von vielen Jugendlichen, die keine Ausbildung machen können, aber wahrscheinlich noch lange hier bleiben werden." Solange diese Menschen hier bleiben, macht es keinen Sinn wenn sie nur rumsitzen, nix zu tun haben und kein menschenwürdiges Leben führen können. Integration bedeutet denen die Arbeiten wollen eine Chance zu geben.
      66 24 Melden
    • bärner1931 09.10.2017 09:31
      Highlight Abgewiesen heisst noch lange nicht, dass er bald nicht mehr in der Schweiz ist. Kenne genug Fälle, wo Asylanträge abgewiesen wurden, aber die Rückführung nicht gemacht werden kann.
      59 6 Melden
    • nononono 09.10.2017 09:32
      Highlight Im Artikel steht dass es noch einige Jahre geht bis er ins Heimatland zurückkehren kann (vieleicht auch gar nie) daher wäre es besser wenn man ihm erlauben würde zu arbeiten.
      54 18 Melden
    • Flusch 09.10.2017 20:22
      Highlight Wenn man ihm hier eine Ausbildung und einen Lohn offeriert, dann wird er wohl erst recht nicht baldmöglichst zurück reisen...
      Es wäre sinnvoller, etwas mehr Zeit und Energie in den Entscheid zu investieren, aber diesen dafür anschliessend rasch und konsequent umzusetzen.
      8 0 Melden
  • Snowy 09.10.2017 08:40
    Highlight Abgewiesenen Migranten hier eine Ausbildung zu finanzieren setzt völlig falsche Signale, bindet Mittel am falschen Ort und erhöht die Enttäuschung/Frust bei allen Beteiligten bei der späteren Rückführung.

    In der Schweiz aufgenommene Flüchtlinge (gemäss Genfer Konventionen) sollen bestmöglich integriert und schnellstmöglich in den Arbeitsprozess aufgenommen werden. Überhaupt sollen sie die alle erdenkliche Unterstützung erhalten.
    107 43 Melden
    • MacB 09.10.2017 08:59
      Highlight Verstehe deine blitzer nicht.
      33 36 Melden
    • Snowy 09.10.2017 13:52
      Highlight Verstehe Deine Frage nicht.
      0 8 Melden
    • Snowy 09.10.2017 13:58
      Highlight Du verstehst die Menschen nicht, die meinen Beitrag "angeblitzt" haben...

      Dieser Vorfall ist nur ein Nebenschauplatz: Sind wohl Menschen, die deswegen empört sind, weil sie es prinzipiell falsch finden, dass Menschen aus wirtschaftlicher Not/nicht geleistetem Militärdienst kein Asyl bei uns erhalten.

      Weil man mit diesem Standpunkt aber keine neuen Parteimitglieder und erst recht keine Wahlen gewinnt, versucht man es mit einem emotionalen Leitartikel über einen armen "Flüchtling", dem es fieserweise verboten wurde hier zu arbeiten.
      12 6 Melden
    • MacB 09.10.2017 14:32
      Highlight Auf dem Handy verzichte ich manchmal auf lange Sätze.

      Ich meine lediglich, ich versteh diejenigen nicht, die deinen Kommentar blitzen. Er sagt schliesslich einfach aus, wie es sein sollte und zeigt die Fakten. Nicht wertend, nicht kaltherzig, einfach wie es ist.

      Und du hast zu 100% recht!
      9 3 Melden
    • fischolg 10.10.2017 00:41
      Highlight Ich verstehe die Blitzer. Es ist schliesslich nicht der Staat oder Kanton, der eine Lehre bezahlt, sondern der Lehrbetrieb in erster Linie. Ausserdem hat das Gesetz zwar solche Regeln, aber dieses Problem kann auch völlig anders gelöst werden. Man sucht hier nunmal keine Alternativen, sondern den einfachsten und schnellsten Weg - nämlich rauswerfen. Dabei könnte sich dieser Flüchtling beweisen und in ein paar Jahren ein wertvoller Bürger werden. Rauskicken ist aber nunmal einfacher. Fakten sind übrigens kaltherzig. http:// D
      3 7 Melden
    • MacB 10.10.2017 07:40
      Highlight Fischolg. Es gibt ein Gesetz. Diesem zufolge muss er das Land aus guten Gründen verlassen.
      Es ist nicht an dir und nicht am Wirt, sich darüber hinwegzusetzen, sonst kann gleich jeder die Gesetze machen wie er will.
      "Echte" Flüchtlinge dürfen bleiben und da soll man ansetzen und du kannst dich einbringen.
      5 2 Melden
    • Snowy 10.10.2017 10:21
      Highlight @Fisch

      Wenn Dir die aktuelle Situation missfällt, dass Wirtschaftsmigranten kein Asyl erhalten, dann musst Du das entsprechende Gesetz bekämpfen.
      Dem abgewiesenen Flüchtling nun temporär eine Lehre zu finanzieren (Der Staat leistet sehr wohl grosse Investitionen neben dem Lehrbetrieb) setzt völlig falsche Signale, bindet Mittel am falschen Ort und erhöht die Enttäuschung/Frust bei allen Beteiligten bei der späteren Rückführung. Das ist in Interesse von niemandem.
      Darum: Initial Asylgesetz ändern und nicht die korrekte Ausführung/Befolgen eines bestehenden Gesetzes kritisieren.
      6 0 Melden
  • kettcar #mo4weindoch 09.10.2017 08:39
    Highlight «Der Kanton verfügt hier über kein Ermessen»

    Nun stelle man sich vor, dieser Satz würde als Begründung bei einem dieser Onken-Jenny-Schwander-KESB-Fälle kommen... Da wär dann aber was los. Aber stimmt... Bei der KESB geht es ja um Menschen...
    43 20 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.10.2017 08:50
      Highlight @Genau. Überall Widersprüchlichkeiten, und es werden immer mehr. Und die meisten wird man nicht auflösen wollen/können.
      14 16 Melden
    • demokrit 09.10.2017 10:27
      Highlight Wenn das Gesetz keinen Ermessensraum zulässt (und hier wohl auch zurecht, denn er ist abgewiesen), ist das so. Ist beim Kindes und Erwachsenenschutzgesetz i.R. auch nicht anders.
      17 9 Melden
    • fischolg 10.10.2017 00:45
      Highlight Sollte es aber, wenn sich ein Mensch bemüht. Es gibt schliesslich auch Einwanderer, die keine Flüchtlinge sind und diese können ja hier bleiben. Wenn das eine Gesetz nicht funktioniert (Asylgesetz), dann sollte ein anderes zu Rate gezogen werden (zB Einwanderung), bis es klappt oder bis es keine Alternativen mehr gibt. Aber es wird keine Alternative gesucht und das ist falsch.
      2 5 Melden
  • Wölfli beim Lamm 09.10.2017 08:22
    Highlight Die Ursachen der Völkerwanderungen nach Europa: Die Bevölkerungsexplosion prallt auf den Klimawandel. Kommt die ungerechte Verteilung von Ressourcen hinzu. Es leben z.Z. 8,5 Milliarden Menschen auf der Erde. Diese Anzahl wächst immer schneller, während Dürren und Ueberschwemmungen, sowie die Vergiftung von Boden und Gewässer durch die Plünderung von Bodenschätzen Alles noch schlimmer machen. MMn sollte man als kurzfristige Massnahme bei der Geburtenkontrolle ansetzen. Dann sollten alle "Handelsverträge" der EU mit Afrika unter die Lupe genommen werden.
    30 38 Melden
    • Gummibär 09.10.2017 09:23
      Highlight Die Geburtenkontrolle lässt sich deshalb überhaupt nicht verkaufen, weil in Ländern ohne jede Krankheits- und Altersfürsorge Kinder die einzige Hoffnung für Eltern darstellen im Alter jemanden zu haben der für einen sorgt.
      Von 8 überleben 4. Von den vieren ist hoffentlich einer erfolgreich, bringt es zu etwas und kümmert sich um die Eltern.
      Geburtenrückgang folgt auf Wohlstand, nicht umgekehrt.
      31 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.10.2017 09:49
      Highlight @Gummibär. Stimmt. Dann frag ich jetzt (zugegeben etwas provokativ) weshalb die afrikanischen Frauen immer noch viele Kinder kriegen, wenn sie schon längst in der reichen Schweiz als anerkannte Flüchtlinge leben? Hat es auch etwas mit der fehlenden Gleichberechtigung in ihren Herkunftsländern zu tun? Denke das ist auch ein Aspekt.
      10 11 Melden
    • rodolofo 09.10.2017 09:57
      Highlight Quintessenz:
      Für das, was ist, gibt es sehr viele GRÜNDE!
      Wer also eine Situation verbessern will, sollte sich zuerst einmal für diese GRÜNDE interessieren, also einfach beobachten, lesen, reisen, forschen, reflektieren.
      Aber diese "Vorarbeiten" sind den Allermeisten viel zu mühsam.
      Ich nehme mich da gar nicht aus!
      Ich möchte auch am liebsten ein Instrument spielen können, ohne täglich stundenlang üben zu müssen!
      Aber ohne dieses Üben kommt auch mit viel Musikalität bestenfalls Katzenmusik heraus!
      Geht mal für längere Zeit nach Afrika!
      Heiratet ein in eine Afrikanische Grossfamilie!
      8 10 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.10.2017 10:00
      Highlight @Gummibär. Von 8 überleben 4?
      Woher haben Sie diese Zahl? Ausserhalb der "Hungerzonen" dürften mittlerweile seit Jahrzehnten mehr überleben. Anders ist die Bevölkerungsexplosion nicht zu erklären. Und in muslimischen Ländern gelten viele Kinder als "Waffe" gegen "Ungläubige" und feindliche Kriegstreiber.
      12 7 Melden
    • Nausicaä 09.10.2017 10:11
      Highlight Gummibär hat völlig recht. Übrigens lief das in der CH vor der Einführung der AHV nicht anders. Mein Großvater kommt aus einer recht armen Familie und hatte 9 Geschwister. Er selbst, der es zu bescheidenem Wohlstand und Altersvorsorge brachte, hatte dann noch zwei. Wenn man das System ändert, ändert sich das menschliche Verhalten...
      23 3 Melden
    • Gummibär 09.10.2017 11:12
      Highlight Woher ich die Zahl "von 8 überleben 4" habe ?
      Aus persönlicher Anschauung nach 45 Jahren
      Angola, Afghanistan, Nigeria, Tschad, Uganda, Rwanda, DRC, Sudan, Somalien, Indien, Bangladesh und noch ein paar weiteren.
      Mehr Kinder = mehr Gotteskrieger ist meines Wissens eine katholische Erfindung.
      16 10 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.10.2017 12:42
      Highlight @Gummibär. Ihre Behauptung von der katholischer Erfindung ist ein solcher Quatsch, dass ich Ihnen auch Ihre "persönliche Anschauung" nicht abnehme. Aber egal - Ihnen wahrscheinlich und mir erst recht.
      6 8 Melden
    • Wald Gänger 09.10.2017 13:59
      Highlight Gummibär: Deine anekdotischen Ansichten hebeln Wölflis nachweisbares Argument der Bevölkerungsexplosion in keiner Weise aus.
      3 5 Melden
    • Nausicaä 09.10.2017 14:39
      Highlight @Wald Gänger: Die Bevölkerungsexplosion wurde nicht bestritten. Nur der Lösungsansatz der Geburtenkontrolle wurde zu recht als nicht realistisch enttarnt.

      Aber wir Westler wissen natürlich, was die in Afrika unten zu tun und zu lassen haben, gell. Vor allem einfache Lösungen für komplexe Probleme haben wir schnell parat.
      9 5 Melden
    • Wald Gänger 09.10.2017 18:11
      Highlight Nausicaä: Gummibär hat die Bevölkerungsexplosio mit seiner "die-Hälfte-stirbt-Behauptung" durchaus implizit bestritten.
      Und nein, wir Westler wissen gar nicht, was die in Afrika zu tun haben. Wenn man diesen Gedanken konsequent zu Ende denkt, sollte man aber auch die ganzen Entwicklungshilfe- und Rettungsprojekte dort endlich sein lassen, damit die Menschen in Afrika endlich auf eigenen Beinen stehen können.
      5 4 Melden
    • rodolofo 09.10.2017 18:58
      Highlight @ Wald Gänger
      Dann meinst Du also, wir sollen die Multinationalen Konzerne aus Afrika abziehen?
      Ja, das fände ich wirklich toll!
      Und meinst Du, dass wir die Grossfischerei-Schiffe, die vor den Küsten Afrikas das Meer leer fischen, zurückziehen sollen?
      Auch toll!
      Und die Minen und Öl-Industrie verschwindet auch?
      Super!
      Dann wird Afrika endlich frei sein und eine eigenständige Entwicklung starten können!
      12 4 Melden
    • fischolg 10.10.2017 00:55
      Highlight Afrikanische Frauen kriegen in der Schweiz immer noch viele Kinder, weil sie nur diesr Variante kennen und eventuell nichts oder nicht viel über Geburtenkontrolle wissen. Ausserdem ist weniger Kinder kriegen eine Entwicklung, welche Generationen andauern kann und nicht von heute auf morgen passiert.

      Entwicklungshilfe ist schön und gut, solange diese sich selbst finanzieren vermag. Einfach nur Geld reinbuttern hilft niemanden, wenn dann aber ein Stamm sich eine Schule leisten kann, weil diese Leute etwas herstellen und verkaufen, dann wird sich dort auch Entwicklung einprägen.
      4 2 Melden
    • Wald Gänger 10.10.2017 08:26
      Highlight rodolofo: Das meine ich durchaus, ja.
      Oder aber unsere Konzerne bleiben auf ausdrücklichen Wunsch der Afrikaner dort und werden von unseren Regierungen darauf behaftet, dass sie Arbeitsbedingungen nach unseren gesetzlichen Vorgaben zur Verfügung stellen.
      4 0 Melden
    • Wald Gänger 10.10.2017 08:29
      Highlight fischolg: Ich bin allergisch auf diese "Entwicklungshilfe". Welcher Afrikaner hat eigentlich behauptet, er wolle sich in einem westlichen Sinne "entwickeln"? Wie kommen wir Westler darauf, dass nur der Um- und Ausbau in und hin zu einer industriell-kapitalistischen Gesellschaft eine Entwicklung darstellt?
      Entwicklungshilfe ist ein Codewort für Kolonialismus.
      4 1 Melden
  • kleiner_Schurke 09.10.2017 08:08
    Highlight Er musste in Militär, er wusste, sonst wandert er in den Knast und würde sozial geächtet als Verweigerer. Als er dann seinen Militärdienst leistete versuchte er seien Sache einigermassen gut zu machen, was zu Folge hatte, dass man ihn länger wollte. Als sich nicht freiwillig entschloss zu bleiben, machte man ihm Druck - man würde ihn zwingen. Wieder und wieder drohte man ihm mit Knast und dem Ende seiner beruflichen Karriere. Nun sagt mir, wo lebt dieser ER und wo hat er um Asyl gefragt?
    43 45 Melden
    • NotWhatYouExpect 09.10.2017 08:35
      Highlight Typische Schweizer Berufsweg Story ;) Bei uns in der RS hatten wir auch ein paar... aber davon denke ich sind 50% Freiwillig gewesen wollten es einfach nicht zugeben.

      Darum habe ich mich unter dem Radar bewegt... Tests nicht bestanden und ja nie was von meinen früheren Freizeitaktivitäten verraten.
      23 16 Melden
    • kettcar #mo4weindoch 09.10.2017 08:36
      Highlight Also wollen Sie unser Ferienlager-Militär hier vergleichen mit dem was dort so als Militär gilt?
      47 32 Melden
    • kleiner_Schurke 09.10.2017 08:55
      Highlight Nein. Ich vergleich die Repressalien des dortigen Militärs mit dem unsrigen. Ich hatte Kollegen denen sagte man: "wenn du nicht weiter machst, dann machst du in dieser Firma (und auch keiner anderen) je Karriere". Dazu kommen dann noch Knast, Eintrag ins Strafregister, Lücke im Lebenslauf (vom Knast) und dann kannst du dir in diesem Land auch gleich die Kugel geben.
      29 29 Melden
    • freeusername 09.10.2017 12:33
      Highlight Du hast den Artikel aber schon gelesen und bemerkt, dass Abdul wasi nicht aus Eritrea kommt und aus komplett anderen Gründen geflüchtet ist?
      Na ja ich hoffe du kontest mit deinem Kommentar wenigstens ein bisschen von deinen angestauten agressionen aus welchem Grund du diese auch immer in dir trägst...loswerden...
      Abdul wasi kann nicht der Grund sein den würdest nämmlich sogar du mögen wenn du ihn auch mal persöndlich treffen würdest:-)
      13 5 Melden
    • Binnennomade 09.10.2017 12:37
      Highlight Schurke, auf welchem Planeten lebst du? Willst du ernsthaft behaupten, Militärdienstverweigerung in der Schweiz habe ähnliche Konsequenzen wie in einer Drittweltdiktatur?
      20 2 Melden
    • din Vater 10.10.2017 04:05
      Highlight Jeder der im Schweizer Militär weitermacht, hat seine Unterschrift eigenhändig abgegeben. Gezwungen wird niemand.
      5 3 Melden
    • Anam.Cara 10.10.2017 07:26
      Highlight Din Vater: ich weiss nicht wie es heute ist, aber in den 80er Jahren konnte einem tauglichen Soldaten durchaus befohlen werden, Unteroffizier zu werden (Instr-Offizier: "entweder unterschreiben Sie oder ich").
      Für die höheren Grade galt das meines wissens nicht mehr. Da mussten dann "überzeugende" Argumente herhalten. Oft wurden in den Firmen tatsächlich Führungsstellen mit Blick auf die Militärkarriere besetzt. Zum Glück ist das heute anders...
      4 0 Melden
    • kleiner_Schurke 10.10.2017 08:03
      Highlight @din Vater
      Du hast von diesen Sachen offenbar nicht den geringsten Schimmer. Lies mal das DR der Armee der 80er Jahre. "der AdA kann zu jedem Dienstgrad gezwungen werden". Ferner muss man bedenken, das die hohen Offs auch im zivilen Leben Führungspositionen inne hatte und diese Leute kenne einander oft. Es erstaunt als nicht wenn dann auch zivil Druck ausgeübt wurde. Diese "Mafiösen" Zustände lassen sich dann durchaus mit Diktatorischen Regimes vergleichen, denn auch sie sind in gewisser Weise diktatorisch.
      3 2 Melden
  • Wölfli beim Lamm 09.10.2017 07:56
    Highlight 2.2Das Gesetz sollte einfach viel flexibler sein. Wer z.B. Ausweis F hat und eine Stelle findet wird nicht ausgewiesen, solange er die Stelle hat. Hat er, sagen wir 3 Jahre "durchgearbeitet" wird er für 1 weiteres Jahr wieder auf Nothilfe gesetzt, weil sich an seinem Status nichts geändert hat. Wenn er innerhalb dieses Jahres keine neue Stelle findet, wird er ausgeschafft, wenn er nicht freiwillig geht. Dann würde er immerhin nicht mit leeren Händen in seine Heimat zurückkehren.
    24 45 Melden
    • demokrit 09.10.2017 10:30
      Highlight Ausweis F ist eine vorläufige Aufnahme, da wird man sowieso nicht ausgewiesen.
      11 1 Melden
    • fischolg 10.10.2017 00:58
      Highlight @wölfli True, bro
      0 0 Melden
  • Wölfli beim Lamm 09.10.2017 07:50
    Highlight 1.2Die meisten mit Ausweis F rekurrieren so lange bis sie nach 15 Jahren aus humanitären Gründen (Kinder hier geboren, im Gymi oder in der Lehre) nicht mehr "ausgewiesen" werden können. Solange das so ist, sollten wir jene, die sich anstrengen, etwas aus ihrem Leben machen wollen fördern, egal welchen Status sie haben und uns um die kriminellen Nordafrikaner kümmern. Denn das ist der Punkt, wer jahrelang auf Nothilfe ist (7.50 am Tag) ist und nicht arbeiten darf, arbeitet entweder schwarz oder wird kriminell. Was ist teurer und ein Risiko für unsere Sicherheit?
    80 26 Melden
  • Bijouxly 09.10.2017 07:35
    Highlight Asylgesuch abgelehnt. Diskussion erübrigt sich also. Sonst kann man das ganze auch gleich lassen.
    124 70 Melden
    • Fabio74 09.10.2017 08:02
      Highlight Nun leben wir in einem Rechtstaat
      27 44 Melden
    • Lukas Küng (1) 09.10.2017 08:16
      Highlight Aber er geht nicht gleich zurück. Ohne Perspektive rutscht er in die Kriminalität. Und das ist ja auch nicht eine so schlaue Lösung des von Ihnen angesprochenen Problems.
      68 28 Melden
    • rodolofo 09.10.2017 09:11
      Highlight @ Fabio74
      Wir leben in einem von Rechten dominierten Rechtsstaat!
      In einem solchen Staat haben Ausländer weniger Rechte und sind Migranten beinahe rechtlos.
      Dennoch halten die Mächtigen bei uns mit viel Propaganda die Illusion aufrecht, dass wir in einem demokratischen Rechtsstaat leben.
      Sie legen die Betonung auf die Werte der Nationalen Unabhängigkeit und bodigen dann aber jede ihnen nicht genehme Volksinitiative mit der Drohung, dass bei einer Annahme dieser Initiativen Unternehmen, Kapital und Arbeitskräfte ins Ausland abwandern würden.
      Äusserst raffiniert, diese Raffer...
      24 41 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 09.10.2017 09:27
      Highlight @Lukas "Aber er geht nicht gleich zurück. Ohne Perspektive rutscht er in die Kriminalität." Er braucht hier keine Perspektiven, sondern muss wieder zurück in seine Heimat! Wieso ist das so schwer zu verstehen? Das Asylgesuch wurde abgelehnt, er hat kein Recht hier zu leben.
      33 21 Melden
    • peterli90 09.10.2017 10:06
      Highlight @rodolfo: was für ein billiger, populistischer Kommentar. Können Sie dies noch mit Beispielen, evtl sogar Rechtsgrundlagen belegen? Wohl eher nicht.
      25 7 Melden
    • demokrit 09.10.2017 10:35
      Highlight @Fabio: Und der Rechtsstaat besagt laut seinen gesetzlichen Grundlagen im Asylrecht, dass abgelehnte Asylbewerber mit einer gesetzten Ausreisefrist nicht arbeiten dürfen. Offenbar hältst du weder viel vom Rechtsstaat, noch von Demokratie.
      11 6 Melden
    • rodolofo 09.10.2017 13:19
      Highlight @ peterli90
      Beispiel dafür hätte ich mehr als genug.
      Aber mir stehen nur 600 Zeichen zur Verfügung.
      Und das ist auch gut so.
      Weil sonst ufert unsere Diskussion allzu sehr aus und zwingt das Watson-Personal wieder zum Eingreifen.
      Wenn Sie noch keine solchen Beispiele entdeckt haben, dann empfehle ich Ihnen, Ihre Augen zu öffnen!
      Dann werden Sie sicher selber fündig.
      6 8 Melden
    • MacB 09.10.2017 13:47
      Highlight @rodolofo: Nicht jeder "Rechter" (obwohl es m. E. mehr als nur rechts/links gibt) ist gleich ein geldgieriger, auf dem Land lebender Blocher-Wähler und AUsländerhasser. Es gibt durchaus viele Gründe, nicht links zu wählen. Deswegen ist man nicht zwingend rechts. Aber auch für Rechtswähler gibt es triftige Gründe.

      Ein bisschen mehr demokratisches Verständnis stände Ihnen gut. Jeder darf wählen was er will aus seiner persönlichen Überzeugung.
      mfg, kein Rechter und kein Raffer :)
      11 3 Melden
    • rodolofo 09.10.2017 19:06
      Highlight @ MacB
      Ja, Sie habe ich auch nicht gemeint!
      Ich meine die Rechten Raffer und nicht die Rechten Recher!
      Laubrechen im Herbst ist würdig und recht!
      Ich meine auch nicht diejenigen die sehr viel Heu haben, aber nicht Geld, wie Heu.
      Bauern sind also wieder mal ausgenommen, weil schlecht kategorisierbar.
      Man müsste das alles noch etwas feiner differenzieren.
      Aber das machen wir ein anderes Mal.
      4 5 Melden
    • MacB 09.10.2017 19:36
      Highlight Ok einverstanden :)
      2 2 Melden
    • fischolg 10.10.2017 01:04
      Highlight @demokrit Rechtsstaat bedeutet, Gerechtigkeit zu verbreiten. Wo ist bitte die Gerechtigkeit, wenn sich jemand integrieren will und selbständig sein möchte, unabhängig davon ob er nun ein genehmigter oder nicht genehmigter Flüchtling ist? Da sollte es doch Alternativen geben.
      2 7 Melden
    • demokrit 10.10.2017 10:46
      Highlight fischolg: Falsch: "Ein Rechtsstaat ist ein Staat, dessen verfassungsmäßige Gewalten rechtlich gebunden sind, der insbesondere in seinem Handeln durch Recht begrenzt wird, um die Freiheit der Einzelnen zu sichern." (Wiki)

      Was gerecht ist, definiert in Demokratien der Souverän in einer demokratischen Abstimmung.
      3 0 Melden
  • MaxHeiri 09.10.2017 07:29
    Highlight Vielleicht wäre es an der Zeit, den juristischen Flüchtlingsbegriff zu ersetzen. Mit einem guten Anwalt und einer gut ausgedachten Geschichte hat ein immenser Anteil der dritte Welt eine Chance juristisch ein Flüchtling zu sein .Hochmotivierte junge Leute wie er aber sollen eine Chance erhalten. Deshalb wäre ich für die beschränkte Vergabe von Visa an Leute aus der dritten Welt, die allerdings an eine Arbeitsaufnahme geknüpft sind. Vermutlich stärke ich damit auch massiv den Anreiz für Leute aus Eritrea arbeiten zu gehen.
    46 46 Melden
    • atomschlaf 09.10.2017 09:12
      Highlight Ja, da wäre ich auch dafür.

      Endlich das Asylrecht wieder hart und konsequent anwenden und dafür eine gewisse Anzahl Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten für Arbeits- und Integrations-willige und -fähige schaffen.
      21 7 Melden
  • Corahund 09.10.2017 07:11
    Highlight Die meisten Wirtschaftsemigranten sind junge Männer. Ich nenne das mal die „Substanz des Landes“ aus dem sie herkommen. Die Mädchen, Frauen und die Alten bleiben im Land allein zurück. Das ist doch auch ein Problem für diese Länder. Wenn die jungen Männer im Herkunftsland nicht bedroht sind, also keine Flüchtlinge im humanitären Sinne, sollte man konsequent sein und sie zurück schicken. Sie sollen dort helfen, das Land vorwärts zu bringen.
    115 49 Melden
    • seventhinkingsteps 09.10.2017 07:49
      Highlight Was heisst bedroht? Militärdienst mit unbestimmter Dauer und Gefängnisstrafe bei Verweigern ist ja an sich keine Drohung, aber dennoch eine Menschenrechtsverletzung
      30 62 Melden
    • Posersalami 09.10.2017 07:49
      Highlight Nein ist es nicht. Migranten überweisen teils viel Geld (für die Verhältnisse dort) nach Hause. Mir einem beschissenen Job hier ernähren die ihre Familie im Heimatland.
      45 27 Melden
    • rodolofo 09.10.2017 09:20
      Highlight Der "Männer-Überhang" hat auch damit zu tun, dass die lange "Reise der letzten Hoffnung" aus Afrika durch die Sahara und übers Mittelmeer äusserst strapaziös und gefährlich ist!
      Die Familien und Dörfer in Afrika, die jemanden losschicken auf der Suche nach Arbeit und Verdienst, können sich gut ausrechnen, wer da grössere Chancen hat, durchzukommen!
      Anders ist es mit der legalen Migration von ausgebildeten Männern und Frauen.
      Aus den Philippinen arbeiten schätzungsweise ebenso viele "overseas workers" in der ganzen Welt, als Hausangestellte, Pflege-Fachkräfte, Matrosen, Bauarbeiter, usw.
      10 12 Melden
    • Posersalami 09.10.2017 09:47
      Highlight @seventhinkingsteps: Streiche "Militärdienst unbestimmter Dauer" durch Sklavenarbeit, dann passts im Falle von Eritrea.

      http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/eritrea-fluechtlinge-zwangsarbeit-sklaverei-eu

      Aber so lange wir damit viel Kohle verdienen ist doch alles in bester Ordnung, stimmts? https://www.srf.ch/news/schweiz/schweizer-geschaefte-mit-einem-geaechteten-regime
      11 8 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.10.2017 09:51
      Highlight @rodolfo. Und die zurückgebliebenen Frauen mit ihren Verwandten und Kindern hoffen zu hause auf Familiennachzug.
      9 4 Melden
    • seventhinkingsteps 09.10.2017 11:38
      Highlight @ Posersalami

      Natürlich ist das eine Menschenrechtsverletzung.

      Es kommen vorallem Männer, weil sie hoffen die Frauen und Kinder legal per Familiennachzug ins Land zu bringen. Praktische jede Frau wird auf der Flucht mehrmals missbraucht und für Kinder ist enorm gefährlich
      7 1 Melden
    • rodolofo 09.10.2017 13:14
      Highlight @ Wölfli beim Lamm
      In einem nächsten Schritt ist das sicher möglich, wenn sich Männer etablieren konnten.
      Ich habe kürzlich eine Frau aus dem Kongo kennengelernt, die aus Liebe in die Schweiz gekommen war, um hier einen Kongolesischen Migranten zu heiraten.
      Sie versteht sogar Schweizerdeutsch und arbeitet in einem Altersheim.
      Ich bin regelrecht begeistert von dem, was diese Frau geschafft hat! Ein toller Mensch, wunderschön anzusehen und mit einer wunderbar herzlichen Ausstrahlung!
      Ich bin froh, dass diese Frau hier ist und wünsche mir noch mehr solche, extrem starken Frauen aus Afrika!
      10 7 Melden
  • Corahund 09.10.2017 07:09
    Highlight Kann denn dieser junge Mann genug Deutsch und hat der die schulische Grundbildung, um an der Gewerbeschule dem unterricht folgen zu können? Wenn dies nicht der Fall ist, ist der Antritt einer beruflichen Grundbildung nicht zu empfehlen.
    Es gibt nur eine Lösung für all diese jungen Männer: entweder müssen sie umgehend in ihr Land zurück oder sie werden bei uns integriert. Integrieren geschieht durch Bildung, sonst klappt das nicht.
    63 39 Melden
    • Morph 09.10.2017 07:37
      Highlight Also wenn sich der Wirt einsetzt, macht er das nicht nur aus Goodwill...
      75 9 Melden
  • derEchteElch 09.10.2017 06:51
    Highlight „Abdul Wasi Kadir muss in sein Heimatland zurück, sein Asylgesuch wurde abgelehnt... der 19-Jährige befürchtet Repressionen, weil er sich politisch für die Oromo-Bewegung engagiert.“

    Zurecht, folglich ist er kein richtiger Flüchtling sondern Wirtschaftsflüchtling. Zudem ist doch ein politisches Engagement im Ausland verboten?

    Seine Stellenbewerbung und Zusage vom Restaurant hatten zur Folge, dass ein einheimischer Schüler, welche eine Lehre als Koch antreten will, keine Zusage erhielt. Noch ein Grund, warum er weg muss, er nimmt anderen den Ausbildungsplatz weg.
    96 310 Melden
    • thefreshgandalf 09.10.2017 07:03
      Highlight Wenn du ein bisschen informiert wärst, würdest du wissen, dass es in der Gastronomie viel zu wenig Arbeiter gibt. Ausserdem brechen extrem viele Kochlehrlinge ihre Lehre ab. Die Asylsuchende wissen um was es geht und sind dementsprechend auch Motiviert. Vielleicht motivierter als die einheimischen Lehrlinge.
      151 61 Melden
    • Anam.Cara 09.10.2017 07:12
      Highlight EchterElch: Du hast den Arikel schon gelesen, oder? Dent Teil mit dem Bundesgericht und jenen mit der Aussage, dass Rückkehrer, die hier etwas gelernt haben, zuhause einen Unterschied machen können.
      Ach ja: aus dem Artikel geht nicht hervor, ob sich auch CH-Jugendliche für die Lehrstelle interessiert haben. Und ob sie für den Job geeignet gewesen wären.
      92 24 Melden
    • Maruel 09.10.2017 07:13
      Highlight Wenn jemand, der im Land völlig fremd ist , alleine hier ist, vermutlich auch noch mit der Sprache zu kämpfen hat... Wenn so jemand einem einheimischen den Job wegnimmt, ist der Einheimischen wohl einfach nicht gut genug. Das Problem liegt dann höchstwahrscheinlich bei Einheimischen selbst und nicht beim Asylsuchenden.
      167 31 Melden
    • Statler 09.10.2017 07:32
      Highlight @Elch - Wenn der junge Mann dann aber aus Langeweile und Perspektivlosigkeit einen «Seich» anstellt, bist Du sicher auch der erste, der sich darob echauffiert und «härtere Strafen» fordert.
      81 18 Melden
    • Morph 09.10.2017 07:36
      Highlight https://mobile2.bernerzeitung.ch/articles/57a0e3f5ab5c371377000001 Wir haben zu wenig Lehrlinge, nicht Lehrstellen...
      58 14 Melden
    • Jennifer Fischer (1) 09.10.2017 07:39
      Highlight Den Vorwurf habe ich auch erhalten, als ich und Ausland studiert habe: "Du hast einem Einheimischen den Platz weggenommen." - nach einem erheblichen Aufnahmeverfahren! Tut mir leid, damals wie heute zu Abdul Wasi Kadir: wenn nicht Muttersprachler und Immigranten Plätze wegnehmen, bei denen die Leistung überprüft wird, sollten sich die Einheimischen selber an die Nase greifen.
      62 18 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.10.2017 07:40
      Highlight @Maruel. Das Gastgewerbe und der Bau weisen von allen Branchen die höchste Arbeitslosigkeit auf, UND gleichzeitig holen diese Branchen über die Personenfreizügigkeit am meisten Leute aus
      der EU in unser Land. Der Junge dürfte also keinem Einheimischen den Job wegnehmen, sondern einem EU-Bürger. Von daher würde seine Anstellung sogar dem geforderten Inländervorrang entsprechen.
      40 10 Melden
    • seventhinkingsteps 09.10.2017 07:51
      Highlight Oh mann , ausgerechnet jemand der politisch verfolgt wird soll nicht den Flüchtlingsstatus erfüllen? Das ist ja der ursprüngliche Sinn des Asylbegriffs...
      53 22 Melden
    • Wisegoat 09.10.2017 07:52
      Highlight @Anam.Cara: Ja genau, wer den Bericht liest stellt fest, dass darin sowohl das SEM wie auch der Kanton den Fall klar darstellen. Es gibt eine Rechtsgrundlage und diese ist in dem Fall nicht erfüllt. Wozu Gesetze machen, wenn man sich ja doch nicht daran halten will. Warum man hier jetzt die millionste Asylromanze daraus spinnen muss liegt auf der Hand.
      28 24 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.10.2017 08:07
      Highlight @sventhinksteps. Das Bundesverwaltungsgericht hat einem Aethiopier? zuerkannt hat, dass er in der Heimat politisch verfolgt wird. Jetzt darf er bleiben. Nach diesem Urteil wird jetzt natürlich jeder behaupten, er sei politisch verfolgt worden, um seine Chancen zu erhöhen. Wir sollten misstrauisch sein, aber Abgewiesenen, die wirklich arbeiten wollen auch eine Chance geben. Denn realistischerweise müssen wir doch sagen, dass die meisten Abgewiesenen eh nicht gehen.
      14 18 Melden
    • Butschina 09.10.2017 08:20
      Highlight Naja, während eine Bekannte von mir in Äthiopien war, gab es in der Stadt Tote. Sie hatten friedlich demonstriert. So ganz Grundlos wird er nicht hier sein. Falls er noch länger hier ist, sollte man ihn dringend arbeiten lassen.
      36 18 Melden
    • seventhinkingsteps 09.10.2017 11:35
      Highlight @Wölfli beim Lamm

      Und was willst du jetzt genau suggerieren? Dass Asylbewerber damit Erfolg hätten bzw. unsere Prüfungsprozesse zu schlecht sind um wirklich zu testen ob jemand politisch verfolgt wird?
      8 0 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.10.2017 13:42
      Highlight @seventhinksteps. Ja Sie haben Recht, ich widerspreche mir in diesem Punkt selber. Ich bin auch bei der Migrationfrage im Zwiespalt. Herz und Verstand im Widerstreit.
      5 0 Melden
  • Ökonometriker 09.10.2017 06:48
    Highlight De Facto ist dieser Mann also kein Flüchtling, sondern ein illegaler Immigrant. Klar soll der nicht arbeiten - er muss ja zurückgehen, tut es aber nicht. Da macht es doch Sinn, die Arbeitsstelle stattdessen einem echten Flüchtling der eben nicht zurückkehren kann zu geben?
    114 81 Melden
    • Morph 09.10.2017 07:39
      Highlight http://www.watson.ch/!303016029
      6 1 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.10.2017 07:41
      Highlight Ich nehm an, er hat Ausweis F und kann z.Z. nicht zurückgeschafft werden? Kann man da von einem illegalen Aufenthalt reden?
      27 13 Melden
    • Ökonometriker 09.10.2017 08:13
      Highlight @Wölfli guter Punkt - illegal ist der Aufenthalt ja erst wenn die Ausreisefrist abgelaufen ist.
      Er ist aber auf jeden Fall ohne Visum in die Schweiz gekommen. Hat dann aber ein Antrag auf Asyl gestellt. War damit die Einreise und der Aufenthalt vor dem Antrag illegal? Könnte somit jeder illegale Immigrant Asyl beantragen? Was wäre bei Visa overstays?

      So trocken die Materie ist, die Juristerei ist unter dem Gesichtspunkt noch überraschend interessant...
      11 13 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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