Schweiz

Bild: KEYSTONE

Warum ich drei Jahre nach der MEI immer noch ein Skeptiker der Zuwanderung bin

Die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative hat die Schweiz erschüttert. Drei Jahre nach der Abstimmung findet immer noch keine substanzielle Debatte zur Zuwanderung und ihren Folgen statt. Das könnte sich rächen.

09.02.17, 08:34 09.02.17, 18:03

«Der Kluge reist im Zuge» ist der wohl bekannteste Slogan der SBB. Kreiert wurde er in den 1950er Jahren. Heute muss sich der Bahnreisende häufig fragen, ob er noch ganz bei Trost ist. Auf vielen Bahnhöfen stauen sich die Pendler in den Stosszeiten in den Unterführungen und auf den Perrons. Am schlimmsten sieht es in Lenzburg im Aargau aus. «Die Situation dort ist an der Grenze», sagte der zuständige SBB-Bereichsleiter letztes Jahr der «NZZ am Sonntag».

Wer den Bahnhof Lenzburg kennt, wundert sich nicht. Der Perron zwischen Gleis 2 und 3 ist schmal, gleichzeitig sausen hier die Schnellzüge auf der Ost-West-Achse vorbei. Da kann es schon mal brenzlig werden. Aus Sicherheitsgründen haben die SBB das Wartehäuschen abgerissen, um Platz zu schaffen. Nötig wäre ein Aus- und Umbau des Bahnhofs, doch der beginnt nicht vor 2022. Auch auf anderen Bahnhöfen im Aargau, dem Pendlerkanton schlechthin, ist die Lage prekär.

Die Zahl der Pendler steigt, auf den Bahnhöfen wird es eng. Bild: KEYSTONE

Die Diagnose ist einfach: Die Bahnstationen werden von Menschenmassen frequentiert, für die sie nicht gebaut wurden. Die Ursache aber wird kaum thematisiert. Sie ist der Elefant im Raum, den alle wahrnehmen, über den aber niemand spricht. Das starke Bevölkerungswachstum der letzten Jahre bringt die Infrastrukturen in der Schweiz an den Anschlag. Ursache ist die Zuwanderung, bedingt durch die Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union.

Wer die Augen vor Problemen verschliesst, erlebt irgendwann das böse Erwachen. Genau dies geschah vor drei Jahren, bei der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative.

Für viele war das Ergebnis ein Schock. Dabei konnte man es kommen sehen. Ich beschrieb damals in einem meiner ersten Artikel für watson, wie ich vom Befürworter zum Skeptiker der Zuwanderung wurde. Meine Kritik zielte in erster Linie auf die Ignoranz und Arroganz der Eliten in Politik, Wirtschaft und Medien gegenüber den negativen Folgen der Migration.

Mit dem Text habe ich mir nicht nur Freunde gemacht, um es nett zu formulieren. Das Ergebnis der Abstimmung bestätigte mich auf eine Weise, die ich lieber nicht erlebt hätte. War der MEI-Schock wenigstens heilsam? In einem Punkt bestimmt: Die unreflektierten Lobeshymnen auf die Zuwanderung und das Kleinreden ihrer «Nebenwirkungen» sind weitgehend verschwunden.

Die kleinräumige Schweiz hat keine Kapazitäten für neun oder zehn Millionen Einwohner. Ein Ausbau der Infrastruktur ist schwierig und teuer.

Was aber ist konkret passiert? Die Bilanz ist ernüchternd, und deshalb habe ich nach Ablauf der dreijährigen Umsetzungsfrist keinen Grund, meine Skepsis zu revidieren. Das Parlament hat mit Hängen und Würgen eine Umsetzungsvorlage beschlossen. Die mediale Berichterstattung über dieses Thema aber steht in keinem Verhältnis zum mageren Ergebnis. Es enttäuscht selbst angesichts der Vorgabe, die bilateralen Verträge mit der EU keinesfalls zu gefährden.

Justizministerin Simonetta Sommaruga hatte ursprünglich eine strikte Umsetzung angekündigt. Nun verkriecht sie sich hinter dem Parlament und verteidigt die zahnlose Umsetzung im SRF-Interview mit dem Argument: «Andere Staaten beneiden uns schon darum.» Worum sollen sie uns beneiden? Der so genannte «Inländervorrang» ist gar keiner. Es handelt sich um einen sektoriellen Arbeitslosenvorrang, der so gut wie keinen Einfluss auf die Zuwanderung haben wird.

2016 wuchs die Wohnbevölkerung netto um 60'000 Personen. Das ist weniger als noch vor einigen Jahren, aber auch diese Leute müssen vom Wohnungs- und Arbeitsmarkt «absorbiert» werden. Mag sein, dass der steile Anstieg der Mieten seit 2015 abgeflacht ist. In den grossen Zentren und Agglomerationen aber hat sich die Lage höchstens im Segment der Luxuswohnungen entspannt. Bezahlbare Unterkünfte findet man in Orten wie Egerkingen, wie der «Tages-Anzeiger» berichtete. Die Solothurner Gemeinde liegt verkehrstechnisch günstig, aber wer will dort wohnen?

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bleibt für viele Frauen ein Problem. Und viele haben nach wie vor Angst, im Alter aus dem Arbeitsmarkt gedrängt zu werden.

Das Pendeln ist nicht nur auf den verstopften Bahnhöfen und im oft überfüllten öffentlichen Verkehr mühsam. Die Zahl der Staustunden auf den Autobahnen steigt Jahr für Jahr an. Man kann es nicht leugnen: Die kleinräumige Schweiz hat keine Kapazitäten für neun oder zehn Millionen Einwohner. Ein Ausbau der Infrastruktur ist schwierig und teuer. Die Züge lassen sich nicht endlos verlängern, und «verdichtetes Bauen» findet man gut, so lange es nicht vor der eigenen Nase stattfindet.

Die Genossenschaft Kalkbreite in Zürich, Musterbeispiel für schickes, verdichtetes Wohnen. bild: zvg

Ohnehin träumen viele Menschen nicht vom Wohnen in Hipster-Genossenschaften wie der Kalkbreite in Zürich. Das Jugendbarometer der Credit Suisse ergibt alljährlich das gleiche Bild: Das Wohnideal der jungen Leute ist das Einfamilienhaus, möglichst mit Umschwung. In den grossen Agglomerationen aber ist der Traum vom «Hüsli» schon heute für Normalverdiener kaum noch erschwinglich. Ändern liesse sich das wohl nur, wenn das Mittelland zubetoniert würde.

Hat sich wenigstens die Lage auf dem Arbeitsmarkt beruhigt? Immerhin ist der Fachkräftemangel ein Dauerthema. Die Realität ergibt ein weniger eindeutiges Bild, wie die SRF-Sendung «Eco» berichtete. Fachkräfte in der Schweiz sind arbeitslos, weil insbesondere grosse Unternehmen Bewerbungen durch Algorithmen vorsortieren. Wer nicht zu 100 Prozent dem Stellenprofil entspricht, hat demnach keine Chance. Rekrutiert wird in solchen Fällen häufig im Ausland.

Nach der MEI-Abstimmung wurde eine bessere Ausschöpfung des einheimischen Arbeitskräfte-Potenzials in Aussicht gestellt. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann aber hinterlässt bei diesem Thema den Eindruck, er müsse eine Strafaufgabe erledigen. Entsprechend wenig ist passiert, etwa bei den Bestrebungen, Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. Und viele haben nach wie vor Angst, im Alter aus dem Arbeitsmarkt gedrängt zu werden.

Die Schweizerinnen und Schweizer wissen, dass ihr Wohlstandsmodell von Zuwanderung abhängig ist. Aber wohl ist ihnen dabei nicht. Da führt zu einer schizophrenen Einstellung. Eine Umfrage des «SonntagsBlick» vom letzten September zeigt, dass eine Mehrheit die Bilateralen und die Personenfreizügigkeit befürwortet. Gleichzeitig würde eine relative Mehrheit die SVP-Initiative erneut annehmen. Eine weitere Befragung bestätigte zu Jahresbeginn diesen Befund.

Eine angestammte Bevölkerung ist – auch mental – nur bis zu einem gewissen Grad zur Aufnahme neuer Menschen bereit.

In diesen Umfrageergebnissen steckt Zündstoff. Die Stimmung könnte jederzeit wieder kippen, eine Wiederholung des Debakels von 2014 ist absolut möglich. Die MEI-Abstimmung war ein Vorläufer von Brexit und Trump-Wahl – auch dort ging es nicht zuletzt um Migration. Es ist eine Tatsache, die viele Multikulti-Romantiker gerne verdrängen: Eine angestammte Bevölkerung ist – auch mental – nur bis zu einem gewissen Grad zur Aufnahme neuer Menschen bereit.

Wenn wir beim Thema Zuwanderung weiterhin um den heissen Brei herum reden und uns einer substanziellen Debatte verweigern, wird sich das irgendwann rächen. Vielleicht schon am Sonntag, bei der Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform III. Viele Befürworter hoffen, dass sie zur Ansiedlung neuer Firmen führen wird. Sie sagen es nur nicht so laut wie früher.

Die provozierendsten SVP-Abstimmungsplakate

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 03:12
    Highlight FACTS:

    1. Besiedelungsdichte:
    Schweizer MITELLAND: 380 Einwohner pro Quadratkilometer.
    Metropolregion Rhein-Ruhr (MRR): 1'400 Einwohner pro Quadratkilometer.

    2. Fachkräftemangel: Ohne Broterweb keine Zuwanderung.
    Artikel: "Wer nicht zu 100 Prozent dem Stellenprofil entspricht, hat keine Chance. Rekrutiert wird in solchen Fällen häufig im Ausland."
    Abiturquote Deutschland: 50%
    Maturaquote Schweiz: 20%
    Dass zuwenig Schweizer für unsere Wirtschaft geeignet sind und unsere Wirtschaft deshalb im Ausland rekrutieren muss, ist unser eigenes Verschulden: Wir sparen bei der Hochschulbildung.
    2 0 Melden
  • Schneider Alex 11.02.2017 07:02
    Highlight Es ist unglaublich wie lange es in der Schweiz dauert, bis der Hinterste und Letzte bemerkt hat, dass es so mit der übermässigen Zuwanderung nicht weitergehen kann. Politisch uninteressiert, harmoniesüchtig, faul, Profiteuer der Zuwanderung, unsensibel, durch Wirtschaftspropaganda beeindruckt oder eingeschüchtert? Was sind die Gründe?
    9 1 Melden
  • Steffou 10.02.2017 22:26
    Highlight Der Autor geht von falschen Vorstellungen aus. Denn ohne die Personenfreizühigkeit gibt es keine Bilateralen Verträge mit der EU und ein Ende der Bilateralen würde der Schweiz wirtschaftlich enorm schaden. Eine Zuwanderungsdebatte ist also müssig. Es stellt sich vielmehr die Frage: Wollen wir für mehr Platz im Zug tatsächlich unseren Wohlstand aufs Spiel setzen? Sind wir liebe unter uns aber arm oder wohlhabend mit Zuwanderung? Die Folgen der Zuwanderung lassen sich bewältigen. Leider hat es die Politik verpasst hier aktiver zu werden.
    4 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 08:15
    Highlight Tja, wer schon früher etwas Weitsicht erwartete, musste lange warten ... aber was erwarte ich von einer Gesellschaft, die nicht mehr weiß woher sie kommt und mit dem goldenen Löffel gefüttert wurde. Viel Spass euch, ihr hattet oft die Chance - jetzt droht in vielerlei Szenarien ein Klumpenrisiko und das wird euch wieder erden haha!
    9 17 Melden
  • Jol Bear 09.02.2017 22:54
    Highlight Zuwanderung und Personenfreizügigkeit können hierzulande kaum mehr nüchtern diskutiert werden. Kritik an Zuwanderung wird oft abgewürgt, um ja nicht eingestehen zu müssen, dass an der Haltung der SVP irgendwo doch ein gerechtfertigtes Miniteilchen enthalten sein könnte. Oft trifft man auf Personen mit linker oder linksgrüner Haltung, die mit allerlei schrägen und widersprüchlichen Argumenten negative Aspekte ungeregelter Zuwanderung wegdiskutieren, nur um sich von rechts abzugrenzen. Der Beitrag von Peter Blunschi kann als Ansatz für eine Versachlichung der Diskussion gesehen werden.
    58 51 Melden
    • piedone lo sbirro 10.02.2017 10:10
      Highlight @jol bear

      die SVP hetzt gegen die zuwanderung für die sie selber verantwortlich ist (USR I-III) usw.

      dank der PFZ und der EU wird das vermögen der SVP-parteileitung immer grösser.

      fazit: die MEI dient der SVP letztlich nur konservative wähler zu ködern - der parteileitung (geldelite) ist die MEI egal.

      stil&anstand: ausgrenzen und diffamieren gehört zum parteiprogramm welcher partei?

      16 19 Melden
  • Steiner 09.02.2017 17:02
    Highlight Mal ganz ehrlich: die Wenigsten wünschen sich mehr Leute hier. Siehe gut gefüllte S-Bahnen, zersiedelte Landschaft etc.
    Die Frage ist aber, wie man dagegen vorgehen will. Und da scheint es für mich schlicht logischer, wenn man die Zersiedelung stoppt (siehe die zahlreichen Initiativen der Linken), die Löhne der bereits ansässigen ArbeiterInnen schützt (siehe die zahlreichen Initiativen der Linken) und den Steuerwettbewerb eindämmt (siehe Nein der Linken zur USR III). Lustigerweise werden all diese Initiativen von den bürgerlichen Parteien bachab geschickt.
    48 32 Melden
    • Midnight 09.02.2017 17:34
      Highlight ...und diese regen sich dann auf, weil sie auf der Autobahn ständig im Stau stehen. Ich fände es erfrischend, wenn die Bürgerlichen endlich auch mal Lösungsansätze mit Hand und Fuss bringen würde, anstatt ständig auf Minderheiten rum zu hacken! Und nein, die MEI ist definitiv kein solcher Ansatz! Dazu bräuchte es schon ein bisschen mehr "Spöiz"! Aber den arbeitsscheuen Bürgerlichen ist das ja egal, sollen die Anderen schauen... 😒😒
      21 34 Melden
    • poga 09.02.2017 17:41
      Highlight @Steiner du hast recht. Die Linke hat ein paar Initiativen gestartet. Die Ansätze sind richtig. Nur, je besser man die Situation der hier Ansässigen macht, umso mehr Leute werden auch hierher kommen (Ferien, Mindestlohn.....). Wenn ein Deutscher für den Mindestlohn meine Arbeit macht wird es für mich schwieriger, den Mindestlohn x1.5 zu fordern. Die Zersiedelung zu stoppen um die Freizügigkeit zu behalten, ist Symptombekämpfung. Diese geht aber zu Lasten der bereits ansässigen. Wo ich dir recht gebe ist die USR III. Da wird wohl entgegen dem rechten Lager ein Nein von mir kommen.
      30 3 Melden
    • R. Peter 09.02.2017 22:54
      Highlight Die Ansätze der Linken haben ein Problem, sie schränken die Freiheit jener ein die bereits hier leben: verdichtet bauen heisst kein Einfamilienhaus mit Umschwung, Raumplanung heisst höhere Grundstückspreise, etc. In langen demokratischen Prozessen wurden eben diese Vorschläge abgelehnt und die MEI, welche stattdessen die Rechte jener, die zuwandern wollen einschränkt. Die linken Rezepte regulieren den Markt, die MEI grenzt ihn sauber ab. Warum der demokratische Entscheid noch immer negiert wird ist mit demokratischen Argumenten nicht zu erklären.
      24 62 Melden
    • piedone lo sbirro 10.02.2017 09:42
      Highlight @r.peter

      ihre biedere vorstellung von wohnen, efh mit umschwung, ist für die zersiedelung unseres landes verantwortlich. verdichtetes bauen und nachhaltige raumplanung ist wirtschaft.&ökol. klug.

      die mieten und bodenpreise steigen weil die zuwanderung steigt - diese steigt weil SVP/FDP mit steuererleichterungen ausl. firmen und expats ins land locken.

      stimmen sie der USR III zu wie es ihre SVP will, dann können sie wieder jahrelang über die zuwanderung jammern, der totgeburt MEI nachtrauern, und mit fake news den linken die schuld dafür geben das die mieten steigen. (SVP parteiprogramm)
      10 12 Melden
    • Shabina 10.02.2017 10:04
      Highlight @Steiner
      Logisch wäre, man würde das Problem bei der Wurzel packen, also die Zuwanderung auf ein gesundes Mass minimieren.
      Die Linke versucht mit den von Ihnen genannten Initativen die Symptome zu bekämpfen. Leider fallen diese auch immer wieder auf die bereits hier lebende Bevölkerung zurück.
      8 3 Melden
    • DerElch 10.02.2017 13:32
      Highlight @piedone lo sbirro
      Darf man denn nicht bieder sein? Ich stehe komplett zu meiner Bünzli-Lebensweise. Ich habe nie vom Leben in der Stadt geträumt, dafür schon immer von meinem eigenen Häuslein mit Garten und Katze. Ja, ich bin bünzlig aber ich bins so richtig richtig gerne. Muss ich nun also so tun, als fände ich es mega läss, ein cooler Hispter zu sein und an der Langstrasse zu wohnen? Das bin ich nicht und das will ich nicht! Ich habe nur das eine Leben und da will ich MEINE Vorstellung von Traum leben, nicht den einiger anderer. Da will ich Egoist sein.
      11 6 Melden
  • BeWi 09.02.2017 16:59
    Highlight Also wenn alle hier im Watson den ganzen Tag lang schreiben, dann ist es ja nicht verwunderlich, wenn die Ausländern unseren Job machen! Habt ihr nichts zu tun?

    Und ich fahre jetzt mit meinem fetten SUV in den Apero und verstopfe zuerst die Strasse, dann das Tram, dann eine Bar und am Schluss noch ein Restaurant! en Guete mitenand..
    15 35 Melden
    • CASSIO 10.02.2017 04:22
      Highlight Und das um 16:59? Du arbeitest bestimmt bei einer Bank, nur die können es sich leisten, um 17:00 Uhr die Pforten zu schliessen.
      9 3 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.02.2017 06:16
      Highlight Hast Du einen 8 to 5 Job?
      7 1 Melden
    • CASSIO 10.02.2017 06:22
      Highlight Dingo, zeig mir einen, der heute noch 'nen 8 to 5 hat.
      6 2 Melden
    • BeWi 13.02.2017 16:45
      Highlight Nein, 9-5, das ist besser. Dafür mache ich zwei Stunden Mittagspause. Ich bin sooo effizient, ich darf gar nicht mehr arbeiten, sonst wird es ungerecht...
      1 0 Melden
  • poesie_vivante 09.02.2017 16:43
    Highlight Ausser überfüllte Züge, hohe Mieten und eine aufgeblähte Wirtschaft, die nur wenige am erwirtschafteten Profit partizipieren lässt, haben uns die Bilateralen Verträge nichts gebracht - ausser der Verlust der Lebensqualität.
    56 16 Melden
  • Sara123 09.02.2017 16:06
    Highlight Ich finde das auch ein sehr gut recherchierter und differenzierter Artikel *ironieoff*. Der Bahnhof Lenzburg soll als Paradebeispiel dienen für die Problematik der Zuwanderung. Dass hier Probleme bestehen ist offensichtlich, dies aber der Zuwanderung in die Schuhe zu schieben aber wohl etwas gar einfach. Ich weiss nicht wieviele neue Wohnungen (Blöcke) in dieser Region in den letzten Jahren gebaut wurden. Es sind tausende. Das Bevölkerungswachstum in dieser Region hat wohl weniger mit der Zuwanderung zu tun als mit dem Fakt dass man in 20 Min am HB ist.
    18 48 Melden
    • poga 09.02.2017 17:11
      Highlight @Sara123 Eventuell solltest du diesen Artikel etwas distanzierter betrachten. Es steht nirgends, dass die Zuwanderung alleine Schuld sein soll. Es steht auch nicht dass der Verfasser jetzt jede Initiative befürwortet welche gegen Ausländer ist. Es ist ein Kommentar gegen die Politiker in der Schweiz und dies finde ich ist ziemlich begründet.
      37 1 Melden
    • Peter 09.02.2017 17:32
      Highlight @Sara123 Warum wurden so viele Wohnungen gebaut? Sicher nicht wegen einer explodierenden Geburtenrate. Sondern wegen der starken Zuwanderung der letzten Jahre. Natürlich wollen die Leute möglichst nahe am Arbeitsplatz (sprich Zürich) und gleichzeitig bezahlbar wohnen. Also ziehen sie in die Region Lenzburg und verstopfen dort den Bahnhof.
      54 6 Melden
    • CASSIO 10.02.2017 04:25
      Highlight @ Peter: ganz unrecht hat Sara nicht. Es ist nicht nur ein Problem der Zuwanderung, welche unbestritten Ursache dieser Situation ist, aber es ist auch ein Problem der Raumplanung.
      3 10 Melden
    • Peter 10.02.2017 08:26
      Highlight @CASSIO Das bestreite ich nicht, deshalb hoffe ich, dass mit der Zersiedelungsinitiative eine echte Debatte zu diesem Thema stattfinden wird. Und dabei heikle Fragen angesprochen werden, etwa unsere Wohnansprüche oder die (zu?) billige Mobilität.
      5 0 Melden
    • DerElch 10.02.2017 13:35
      Highlight Ich wohne in Lenzburg. Und stamme aus dem Seetal. Und pendle jeden Tag nach Zürich (branchenbedingt). Ich (er)lebe, wer hier hin zieht und weshalb! Wir haben nicht viele Bars, das kommt man schnell mit Menschen ins Gespräch und man sieht, wer in diese Wohnsilos zieht. Es sind nicht unbedingt Seetaler... Auch, ja. Aber nicht nur. Also: Ich als Mittendrinlebende kann sagen, dass es definitiv auch mit der Zuwanderung zu tun hat, die halt eben, wie Peter Blunschi sagt, in Zürich arbeitet und "günstigen" (das war einmal!!!) Wohnraum sucht.
      9 0 Melden
  • kaderschaufel 09.02.2017 16:03
    Highlight Auf die Gefahr hin, etwas zu wiederholen, weil ich nicht 358 Kommentare durchlesen will:

    Das Hauptproblem ist also, dass in der Vergangenheit viel zu wenig in den öffentlichen Verkehr investiert wurde. Das zeigt wieder mal wie visionslos viele Leute sind, bzw. waren: die Bevölkerung ist seit dem 2. WK, abgesehen von den späten 70ern, schon immer um 0.5+%/Jahr gewachsen, es war vorhersehbar, dass einmal 10^7 Menschen in der Schweiz leben würden, aber man hat Infrastruktur für nur 7 Mio. gebaut - und jetzt ist es zu spät.
    10 31 Melden
    • Paraflüger 09.02.2017 17:49
      Highlight Welches andere Europäische Land hat Ihrer Meinung nach mehr in den ÖV investiert?
      31 3 Melden
  • Plöder 09.02.2017 15:51
    Highlight Hört bitte auf zu schreiben, dass die Sozialsysteme besser da stünden, wenn es keine Migration gäbe...
    Es ist bewiesen, dass die migrationsflüsse in den frühen 90er uns heute den Arsch retten oder schon retteten bei den staatlichen Vorsorgeinstitutionen. Punkt
    31 34 Melden
    • LeChef 09.02.2017 16:16
      Highlight Das stimmt aber nur kurzfristig. Richtig: Ohne die Migration eher junger Leute seit den 90ern wären bspw. die Ausgaben der AHV mit der heutigen Rentenhöhe schon längst ausser Kontrolle geraten. Aber das verschiebt ja das Problem der zu hohen Ausgaben lediglich in die Zukunft! Jeder junge Arbeitnehmer, der heute einwandert, wird irgendwann selbst eine Rente beziehen. Das ist keine nachhaltige Lösung für die Sozialwerke.
      50 4 Melden
    • Skip Bo 10.02.2017 20:16
      Highlight Kommt darauf an welchen Zeithorizont man betrachtet bzw. betrachten will. Es ist so, dass diese Retter der 90er von neuen Rettern in den nächsten 40 Jahren finanziert werden müssen.
      Schneeballsysteme sind grundsätzlich verboten ausser man nennt sie "Vorsorge".
      2 0 Melden
  • poesie_vivante 09.02.2017 15:20
    Highlight Selbstverständlich verdankt die Schweiz extrem viel der Migration der früheren Jahrzehnte. Daraus den Schluss zu ziehen, dass die Schweiz deshalb eine permanente Massenmigration brauchen ist vollkommen falsch.

    In der Schweiz hat es sich bei 5 und 6 Millionen Menschen viel besser leben lassen als heute mit 8 Millionen. Und nein: unsere Wirtschaft und unsere Sozialsysteme brauchen keine Migration.

    Beides sind nämlich vollkommen aufgebläht und weniger dem Sozialsystem, aber der Wirtschaft würde ein Gesundschrumpfen mehr als gut tun.
    50 25 Melden
    • Yolo 09.02.2017 16:19
      Highlight Gesundschrumpfen ist eine Verniedlichung für den wirtschaftlichen Abstieg und deren Folgen. Griechenland lässt grüssen, dort "schrumpft" sich die Wirtschaft auch gesund.
      12 19 Melden
    • Yolo 09.02.2017 16:20
      Highlight Diverse Studien belegten, dass sich die Migration auf unseren Sozialsystemen und Wirtschaft positiv auswirkten.

      "Im Rahmen des 8. Observatoriumsberichts zum FZA wurden 2012 die Auswirkungen des FZA auf die Sozialwerke untersucht. Zusammenfassend wird darin fest-gehalten, dass die Zuwanderung die Alterung der Bevölkerung verlangsamt und damit die umlagefinanzierten Sozialversicherungen der ersten Säule (AHV/IV/EO/EL) entlastet."
      https://www.eda.admin.ch/content/dam/dea/de/documents/berichte_botschaften/BR-Bericht-120704_de.pdf
      6 23 Melden
    • poesie_vivante 09.02.2017 22:16
      Highlight Immer dieselbe Propaganda. Menschen sind keine Gegenstände, die man einfach so austauschen kann. Was für ein menschenverachtendes Menschenbild ist denn das? Stichwort: "der grosse Austausch".
      3 3 Melden
  • piedone lo sbirro 09.02.2017 14:49
    Highlight was wir wissen ist, dass die MEI nach "gesamt-wirtschaftlichen interessen" umgesetzt werden muss.

    die USR III würde die zuwanderung nochmals fördern - so will es die SVP.
    ihr merkt aber schon, dass die SVP-elite euch veräppelt?

    http://blog.tagesanzeiger.ch/politblog/index.php/66971/warum-die-mei-umsetzung-kein-verfassungsbruch-war/
    43 14 Melden
    • RETO1 09.02.2017 17:25
      Highlight deine SVP-Keule ist total abgewirtschaftet und beeindruckt niemanden mehr, du kannst sie umgehend entsorgen
      21 46 Melden
    • pachnota 09.02.2017 22:33
      Highlight Pifone... bist du eigentlich von der SVP angestellt?
      Deine Kommentare lassen dies vermuten.
      Durch ein übersteigerteres, ja wahnhaftes SVPbashing soll einem diese sympathisch gemacht werden.
      6 46 Melden
    • pachnota 09.02.2017 23:29
      Highlight Und bitte nicht mehr den tagi zitieren. Der ist nämlich alles andere als neutral.
      Kein Wunder bist du so drauf!
      4 42 Melden
    • FrancoL 10.02.2017 00:32
      Highlight @Reto1; Die Argumentation von Piedone ist NICHT zu entsorgen, sie trifft den Kern.
      Man kann nicht wenn es die SVP trifft die Begründungen die klar gegeben sind übersehen und verniedlichen.
      Die SVP hat ein Problem, dass sie im Kader die Zuwanderung durchaus braucht und stützt, zumindest während der Arbeitswoche um dann am Sonntag dagegen zu wettern und zu predigen um die Basis an der Stange zu halten.

      Das Doppelspiel der SVP um die Extreme in der Partei bei der Stange zu halten.
      20 6 Melden
    • pachnota 10.02.2017 00:58
      Highlight Irrlichternde ruhelose Geister, unterwegs in eigener Sache.
      4 44 Melden
    • piedone lo sbirro 10.02.2017 08:41
      Highlight @pachnota

      ich muss sie leider enttäuschen, im gegensatz zu ihnen bin nicht bei der SVP angestellt - ich benutze nach wie vor meine eigenen hirnzellen, andere haben diese schwerstarbeit wohl nach herrliberg ausgelagert...

      wenn sie sich breitflächiger informieren würden, hätte sie die SVP mit MEI&USR III nicht veräppeln können, und ihr frust wäre nun etwas kleiner.

      arbeiten sie an ihrer orthographie.
      8 3 Melden
    • piedone lo sbirro 10.02.2017 08:53
      Highlight @reto1

      welche SVP-keule? merken sie etwa gerade dass sie von der SVP veräppelt werden? dann seien sie mir doch dankbar!

      ihre partei politisiert seit dreissig jahren mit der "ausländer sind messerstecher&sozialschmarotzer"-keule und der eu-keule, ohne dass ihr dabei ein plakat zu niveaulos wäre. da sollten sie nicht so dünnhäutig reagieren, wenn man ihnen den spiegel vorhält.
      6 3 Melden
    • pachnota 10.02.2017 19:30
      Highlight Pifone... sie sind ein Beispiel gescheitert Integration.
      Zuhause würden sie doch nicht auf solche querulierende Gedanken kommen, sondern müssten arbeiten.
      1 3 Melden
    • CASSIO 11.02.2017 07:25
      Highlight Pachnota. Und die SVP-Führerschaft ist ein Beispiel gelungener Integration, richtig? Die haben sich dermassen gut integriert, dass sie den Schweizern nun sagen, was richtige und falsche Schweizer sind... Und ein Teil unseres Volkes hört noch auf die Rattenfänger... Irgendwie belustigend, aber saumässig abstrakt.
      2 0 Melden
  • ostpol76 09.02.2017 14:43
    Highlight @Peter
    Endlich mal ein guter und differenzierter Beitrag seitens Watson über dieses Thema. Danke
    Und an alle die immer davon sprechen, dass wir unseren Wohlstand nur der Zuwanderung zu verdanken haben. Dabei wird etwas sehr Elementares übersehen.
    WOHLSTAND/LEBENSQUALITÄT ist nicht gleich LEBENSFREUDE!
    Und ich bezweifle stark, dass unsere Eltern weniger Lebensfreude hatten als wir heute. Eher sogar das Gegenteil ist der Fall.
    Sie konnten noch Kraft tanken, weil es noch viele grüne Flächen gab. Sie mussten keine Angst haben durch eine billige Arbeitskraft aus dem Ausland ersetzt zu werden usw.
    48 12 Melden
    • farrah 09.02.2017 16:01
      Highlight @ostpol76, ich glaube die lebensfreude hat sehr wenig mit Migration/Einwanderung zu tun, auch dass unsere Eltern vielleicht eine grössere Lebensfreude hatten wird wohl ein ganz anderer grund sein...
      6 18 Melden
    • Yolo 09.02.2017 16:21
      Highlight Was geht denn bei dir schief? Ich habe hier sehr grosse Lebensfreude und ich geniesse dies auch in vollen Zügen.
      10 14 Melden
    • ostpol76 09.02.2017 17:20
      Highlight @farrah
      Wo siehst du denn den Grund. Ich sage nicht dass es der einzige Grund ist. Aber das es indirekten Einfluss hat ist glaube ich nicht von der Hand zu weisen.

      @Yolo
      Habe ich irgendwo gesagt, dass ich oder andere keine Lebensfreude mehr haben?
      Ich wollte damit nur sagen, dass wir trotz mehr Wohlstand nicht mehr Lebensfreude haben als früher.
      Und dies ist ja das Hauptargument der Befürworter der Zuwanderung, dass wir diesen Lebensstandard nur dank der hohen Zuwanderung erreicht beziehungsweise halten können.
      16 0 Melden
    • farrah 30.08.2017 14:40
      Highlight ich sehe die gründe an anderen orten, wir arbeiten zu viel, haben zu viele möglichkeiten im beruf und stehen trotzdem unter sehr grossem druck etwas zu erreichen. man will alles aber doch keine risiken eingehen, ich glaube es ist ein sehr schmaler grat zwischen job/leben und geld...dazu soll man ja auch noch allen ansprüchen genügen und schlussendlich bleibt einem doch zu wenig zeit für sich selber. deshalb glaube ich nicht dass es etwas mit der einwanderung zu tun hat, natürlich gibt es branchen bei denen wir schweizer ersetzen...aber ist wahrscheinlich ein kleiner teil...
      0 0 Melden
  • Moti_03 09.02.2017 14:40
    Highlight Ich bin für Zuwanderung, aber in einem vernünftigen mass und 60k im Jahr finde ich auch viel. Ich habe auch noch nie gehört, dass alle Ausländer wieder die Schweiz verlassen sollten. Und was soll jetzt hier schlimm sein? Wegen sowas bin ich ja kein rassist. Leider ein bisschen sehr billig hier auf Watson, was einige Schreiber hier rauslassen. Linker Populismus ist genau so nervig wie von rechts. Dieses Thema sollte man diskutieren können ohne rassismuss Keule Schlagwörter.
    52 7 Melden
  • subli 09.02.2017 13:56
    Highlight Ob links oder rechts, man kann es drehen wie man will: Es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb jemand eine Zehn-Millionenschweiz anstreben oder befürworten sollte.
    53 6 Melden
  • TheMan 09.02.2017 13:44
    Highlight Noch etwa, was gesagt werden muss, und uns die PFZ Teuer zu stehen kommt. Quelle Zürichseezeitung
    11 2 Melden
    • Yolo 09.02.2017 16:25
      Highlight "Zusammenfassend wird darin festgehalten, dass die Zuwanderung die Alterung der Bevölkerung verlangsamt und damit die umlagefinanzierten Sozialversicherungen der ersten Säule (AHV/IV/EO/EL) entlastet. Arbeitnehmende aus EU/EFTA-Staaten leisten heute deutlich mehr Beiträge an diese Sozialversicherungen, als sie daraus beziehen (vgl. Abbildung 12)."
      https://www.eda.admin.ch/content/dam/dea/de/documents/berichte_botschaften/BR-Bericht-120704_de.pdf
      3 11 Melden
    • Shabina 10.02.2017 09:57
      Highlight @Yolo
      der Link ist ja von 2012....

      Zudem ist ja klar, dass die Arbeitnehmer erst mal mehr in die Kassen einzahlen. Sie kommen ja meist nicht als invalide oder Rentner in die CH.
      ABER: kommt ein 40jähriger in die CH, wird er den minimalbetrag der Rente erhalten, obwohl er erst mit 40 begonnen hat, einzuzahlen. Der vergleichbare CH-Arbeiter hat mit 40 bereits über Jahre Beiträge geleistet, und erhält evtl trotzdem nur den Minimalbetrag an Rente.
      Ob man in 20 Jahren immer noch denkt, die Zuwanderung stütze die Sozialversicherung wage ich zu bezweifeln!
      6 1 Melden
    • Shabina 10.02.2017 09:59
      Highlight @Yolo
      in deinem Link heisst es im nächsten Satz:
      "Langfristig begründen die Beitragszahlungen aber auch Rentenansprüche, welche die AHV in 30 bis 40 Jahren belasten werden.
      Dies führt dazu, dass die Wirkung der Zuwanderung auf die Sozialwerke insgesamt kontrovers beurteilt wird."
      Nur so zur Info....
      3 1 Melden
    • Yolo 10.02.2017 13:30
      Highlight Und? Die Aussagekraft bleibt auch nach 5 Jahren gleich. Es gab bei uns auch keine wesentliche Veränderungen welche die Vorzeichen drehen würde, welche eine andere Schlussfolgerung schliessen liesse.

      Anstelle solche Fragen zu fragen, setze dich doch lieber mit dem Thema Sozialversicherung auseinander. Dann müsstest du nicht solche Basics hier abfragen.
      https://www.ch.ch/de/ahv-beitragslucken/

      Man weiss nicht was in 30 bis 40 Jahre ist, das bietet viel Platz für Spekulationen. Man weiss aber heute, die Zuwanderung entschärft die heutige Situation und gibt wieder Zeit für Reformen.
      1 3 Melden
    • Shabina 10.02.2017 16:55
      Highlight @Yolo
      Ja ausser dass in den Jahren 13/14/15/16 Total 290000 immigriert sind. Da darf man schon eine andere Schlussfolgerung ziehen!
      Die Basics kenne ich, dein Link hat gar nichts mit der Zuwanderung zu tun. Minimale Altersrente pro Jahr ist 14100. Die erhälst du auch mit Beitragslücken!
      Das die Zuwanderung die heutige Situation entschärft zweifle ich ja nicht an. Aber diese haben in 30 Jahre ein Anrecht auf die AHV. Kann mir jemand garantieren, dass nicht genau deswegen in 30 Jahren die AHV kollabiert?
      2 0 Melden
    • Yolo 10.02.2017 18:27
      Highlight Wenn du den Link und die Basics kennst, warum fragst du, ob jemand der erst mit 40 Jahren die Beiträge in die AHV einbezahlt hat, den Minimalrentenbetrag erhält?

      Was in 30 Jahren ist, kann keiner genau sagen. Wer weiss, wie sich die vierte industrielle Revolution auf unser Alltag auswirkt. Da spielen so viele sozioökonomische Faktoren mit, das wäre reinste Spekulation und Kaffeesatz lesen.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 13:20
    Highlight Ohalätz! Herr Blunschi hat das mit "kleinräumige Schweiz hat keine Kapazitäten für neun oder zehn Millionen Einwohner" in einer Antwort zu einem Kommentar weiter unten präzisiert:
    Es geht um den "Schattenwurf der Hochhäuser".

    Und zu "Schweiz von Gestern vs. NY oder Hongkong" (nicht von Hr. Blunschi): Es gibt auch etwas dazwischen.
    8 29 Melden
    • Peter 09.02.2017 13:53
      Highlight Eine etwas simple Interpretation. Ja, meine Aussage ist zu pauschal, aber viele in diesem Land tun sich nun einmal schwer mit grosszügigen Bauten. In der Stadt Zürich wurde vor Jahren sogar eine Initiative für ein Hochhaus-Verbot angenommen.

      Ich hoffe auf die Zersiedelungs-Initiative der Grünen, vielleicht findet dann eine ernsthafte Diskussion darüber statt, wie man Kapazitäten für zehn Millionen Einwohner schaffen kann.
      30 5 Melden
    • Shabina 09.02.2017 13:58
      Highlight @Benot
      rechnet man die nicht bewohnbare Gebiete der CH nicht mit haben wir das dichtbesiedeltste Land Europas. Hat nichts zu tun mit Schattenwurf!

      Und zu CH-HK Vergleich. Das werden Städte mit Ländern verglichen!
      17 4 Melden
    • Shabina 09.02.2017 14:01
      Highlight @Peter
      warum Kapazitäten schaffen statt das Problem an der Wurzel zu beseitigen und nur soviel Zuwanderung zulassen, wie die CH verkraftet? Der Ausbau der Infrastruktur folgt dann automatisch, langsamer und mit gesunden Mass.
      19 2 Melden
    • Peter 09.02.2017 15:26
      Highlight @Shabina Tönt gut, aber genau hier liegt das Problem. Wie viel Zuwanderung "verkraftet" die Schweiz? Die einen wollen gar keine mehr, die anderen sie möglichst nicht beschränken. Und dann haben wir noch die SVP, die eine zuwanderungsfreundliche Wirtschaftspolitik betreibt und gleichzeitig gegen die Zuwanderung polemisiert. It's complicated.
      21 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 15:32
      Highlight @ Shabina:

      FALSCH. Die Zahlen beziehen sich auf das bewohnbare Mittelland.
      1 7 Melden
    • Shabina 09.02.2017 17:31
      Highlight @Peter
      Ja da hast du natürlich auch recht. Ich glaube gar keine Zuwanderung wäre auch schädlich für die CH. Aber wir sehen ja an vielen Beispielen, dass die momentane Zuwanderung für unser Land zuviel ist. Ich denke wir müssen selektionieren, wer bringt unser Land vorwärts, wer nicht.
      Ich finde es SUPER, a, von dir) Dass du dich kritisch "gegen" die Meinung deiner "Zeitung" aussprichst und b, von watson) Das deine Meinung veröffentlicht wird!
      10 0 Melden
    • Shabina 09.02.2017 17:36
      Highlight @Benot
      Dein Einwand stimmt! Allerdings leben 2/3 der Bevölkerung in genau diesem Gürtel, und für diese Menschen stimmt die Aussage, dass sie in einem dichtbesiedelten Gebiet leben.

      Und du würdest dir eine Besiedelung der CH wie in Holland wünschen?
      7 0 Melden
  • Maracuja 09.02.2017 12:58
    Highlight @Blunschi

    Was ist denn genau der heisse Brei?
    1. Der Fakt, dass wir in den letzten hundert Jahren (also bereits vor PFZ) immer nur während Krisen/Rezession einen Rückgang der Zuwanderung hatten? Unter einer Rezession würden aber genau diejenigen am leisten leiden, die nicht vom Boom profitiert haben.
    2. Dass Fünfer und Weggli nicht zu haben sind? Die Schweiz müsste folglich die Bilateralen I aktiv kündigen oder die Verträge so brechen, dass die Gegenseite mit grosser Wahrsch. kündigt. Was zu einer Wirtschaftskrise führen würde, von der leider die Ärmeren viel härter betroffen wären.
    16 27 Melden
    • Peter 09.02.2017 13:26
      Highlight Zum Beispiel. Wir müssten es klar aussprechen, dass unser Wohlstandsmodell ohne Zuwanderung nicht zu halten ist. Und dass umgekehrt die Zuwanderung nicht gratis ist. There is no free lunch. Weil eine substanzielle Debatte aber fehlt, entsteht die beschriebene Schizophrenie. Die Schweizer wollen Bilaterale und PFZ, aber sie tendieren immer noch zu einem Ja zur MEI.
      39 4 Melden
    • Shabina 09.02.2017 13:32
      Highlight @Maracuja

      1. Dass die Gegenseite künden würde ist reine Spekulation deinerseits. Sogar wichtige Vertreter der EU glauben nicht an eine Kündigung!
      2. Würde die Gegenseite trotzdem künden, wäre nur die bil. 1 in Gefahr. Diese Bilateralen beinhalten wichtige Vorteile der EU die diese sehr sicher nicht künden wollen. Der Zugang zum Binnenmarkt ist in einem anderen Vertrag geregelt.
      3. Die EU hat ja bereits einseitig Verträge geändert, ohne Kündigungsfolge.
      21 7 Melden
    • DerWeise 09.02.2017 13:32
      Highlight Kannst du mehr als nur schwarz-weiss Denken?

      1. Dein Fakt stimmt nur so lange du konkrete Zahlen ignorierst... Vergleiche mal die Nettozuwanderung von 2007-heute mit der Dekade davor.
      2. Zeig mir, wer denn jetzt das Fünfer UND Weggli hat. Etwa der 50+ Familienvater, der jetzt nach DE fliegen muss um zu arbeiten?
      Nach dir waren wir also bis 2007 ein Armenhaus?

      Frag dich lieber mal was mit unserem Sozialsystem bei einer nächsten Wirtschaftskrise passiert ;)
      17 4 Melden
    • Shabina 09.02.2017 13:41
      Highlight @Peter
      Ja Zuwanderung hat es schon immer gegeben und ist für die CH wichtig. Dass Arbeitgeber einfach einen billigen Arbeiter aus der EU anwirbt, und sobald er merkt, dass er mehr Lohn braucht, diesen durch einen neuen EU Bürger ersetzt , dass geht nicht. Evtl würde es schon reichen, den Arbeitgeber soweit in die Pflicht zu nehmen, dass er die soz. verantwortung für geholte Arbeiter währen zB. 5 Jahren übernehmen muss (ZB. bei Kündigung durch Arbeigeber das Arbeitslosengeld beim ExArbeitgeber verlangen)
      16 0 Melden
    • Maracuja 09.02.2017 14:09
      Highlight @Shabina

      Zu 1.+2.: Dass die EU NICHT kündigen würde, liegt genauso im spekulativen Bereich, wie meine Annahme, dass ein Vertragsbruch mit hoher Wahrscheinlichkeit (nicht 100% Sicherheit!) zu einer Kündigung führen würde.
      Um Gewissheit zu bekommen, müsste man einen entsprechenden Versuch wagen.
      Dazu ist aber weder Regierung noch Parlament bereit. Wie auch bei einem Volk, dass unbedingt Föifer, Weggli & Schoggistängeli will und fest daran glaubt, dass es das auch in jedem Fall erhalten kann. Die britische Regierung hält ihr Volk bereit für negative Auswirkungen und zieht deshalb Brexit durch.
      5 5 Melden
    • Maracuja 09.02.2017 14:38
      Highlight @DerWeise:

      <Vergleiche mal die Nettozuwanderung von 2007-heute mit der Dekade davor.>

      Zwischen Ablehnung EWR und Abkommen Bilaterale I hat die Wirtschaft stagniert und somit auch die Zuwanderung. Widerspricht also nicht meinen Aussagen.

      <Zeig mir, wer denn jetzt das Fünfer UND Weggli hat. Etwa der 50+ Familienvater, der jetzt nach DE fliegen muss um zu arbeiten?>

      Der Familienvater ist, falls er auch noch die Arbeit in DE verliert, in der CH sozial immer noch besser abgesichert, als Arbeitslose in Nachbarländern. Ob sich der Sozialstaat nach Wegfall Bilat. I auf diesem Niveau halten liesse
      1 4 Melden
    • Maracuja 09.02.2017 14:40
      Highlight @Shabina: Evtl würde es schon reichen, den Arbeitgeber soweit in die Pflicht zu nehmen, dass er die soz. verantwortung für geholte Arbeiter währen zB. 5 Jahren übernehmen muss

      Sie sind sich aber hoffentlich bewusst, dass die bürgerliche Mehrheit im Land derartige flankierende Massnahmen vehement ablehnt?
      8 3 Melden
    • Shabina 10.02.2017 08:37
      Highlight @Maracuja
      bin ich mir bewusst. Obwohl ich eher rechts wähle, muss ich ja nicht immer mit der bürgerlichen Seite übereinstimmen. Eine Seite hat nicht immer recht! Ich bin frei und mache mir meine eigenen Überlegungen. Von Watson bis Weltwoche informieren. Die Meinung bildet sich meistens irgendwo dazwischen ;-)
      3 0 Melden
    • Shabina 10.02.2017 09:48
      Highlight @Maracuja (1ter Post)
      richtig das ist Spekulativ, und richtig, unsere Regierung hätte den Schritt wagen müssen und die MEI einseitig umsetzen. Wer nicht wag, nicht gewinnt! Und wenn auch gekündigt würde, würde nur ein Bruchteil der Verträge mit der EU wegfallen (die Zahl habe ich nicht genau im Kopf: Glaube 7 von 400). Zudem ist der Zugang zum EU Binnenmarkt durch einen anderen Vertrag (nicht Bilaterale) gewährleistet!
      Leider wollte unsere Regierung nie ernsthaft mit der EU die Bil. verhandeln, sonst hätten sie das wie die Engländer gemacht: mit Höchstforderungen einsteigen!
      4 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 09.02.2017 12:56
    Highlight Die Schwiz bietet auch Raum für 12m Einwohner. Infrastrukturen können angepasst werden. Statt zu jammern, sollten wir uns glücklich schätzen, in einem so attraktiven Land zu leben.
    26 54 Melden
    • DerWeise 09.02.2017 13:27
      Highlight ....sicher einfach gesagt als satter, wohlhabener oder einfach ignorannter Bürger.
      34 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 13:28
      Highlight Wenn in der Schweiz 12Mio. Einwohner leben - natürlich hauptsächlich in den Städten und in den Aglomerationen (sie können ja nicht in die Bergtäler gehen, wo es keine Arbeitsplätze gibt) ist unser Land sicher nicht mehr attraktiv. Auf ein solches Szenario können wir verzichten.
      36 10 Melden
    • RETO1 09.02.2017 13:40
      Highlight noch ist die Schweiz attraktiv
      und es hat auch Platz für 15M Einwohner
      und wer will denn sowas??
      22 6 Melden
    • ostpol76 09.02.2017 14:28
      Highlight @Toerpe Zwerg und was bringt es mir als Normalbürger wenn 12 Mio. Leute in der Schweiz leben? Was habe ich für Vorteile? Wieso sollen müssen wir uns dies antun?
      22 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.02.2017 14:55
      Highlight Das kommt auf Ihre Gewichtung an. Wenn Sie in einem dynamischen und progressiven Umfeld leben möchten, welches Ihnen viele Möglichkeiten und Chancen bietet, weden Sie glücklich.

      Wenn Sie möglichst veränderungsfrei und ungestört vor sich hinleben möchten, würden Sie gestört werden.
      12 19 Melden
    • ostpol76 09.02.2017 15:25
      Highlight @Toerpe Zwerg
      Und in welchen Bereichen siehst du konkret mehr Möglichkeiten und Chancen wenn anstatt 8Mio. 12Mio Leute in der Schweiz leben?
      Wenn du dies wünscht kannst du ja in eine Stadt ziehen. Dafür muss ja nicht die ganze Schweiz zu einer Stadt werden.
      18 4 Melden
  • Wolfsblut 09.02.2017 12:41
    Highlight Danke, dass hier auch mal die Kehrseite der grenzenlosen Freiheit aufgezeigt wird.
    77 5 Melden
  • lilie 09.02.2017 12:39
    Highlight ... (Fortsetzung), dass die Schweiz über 50% an sogenannten unproduktiven (Gewässer, Gletscher, Steinwüsten etc.) und "bestockten" Flächen (Wald etc.) hat (leider will es mit dem copy-paste nicht klappen, aber die Zahlen habe ich vom BA für Statistik, "Bodennutzung und -bedeckung").

    Somit ist die Bevölkerungsdichte in der Schweiz jetzt schon mindestens so hoch wie in den Niederlanden!

    (Leider habe ich keine Angaben zu unproduktiven Flächen in Holland gefunden - was eigentlich schon beweist, dass dies im Gebirgsland Schweiz das weitaus grössere Problem ist als in den flachen Niederlanden!).

    39 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 13:09
      Highlight Es sind sogar über 60% ... und trotzdem sind wir noch weit von "übervölkert" weg.

      Schweizer Mittelland: 380 Einwohner pro Quadratkilometer.

      Metropolregion Rhein-Ruhr (MRR): 1'400 Einwohner pro Quadratkilometer. Polyzentrischer Verdichtungsraum in Nordrhein-Westfalen, der sich an den namensgebenden Flüssen Rhein und Ruhr erstreckt. Von derzeit elf Metropolregionen in Deutschland ist sie mit knapp zehn Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und gehört zu den 40 größten weltweit.

      ... tja ... Bildung hilft.
      14 37 Melden
  • The Origin Gra 09.02.2017 12:30
    Highlight Verdichtetes Bauen Funktioniert nur, wenn genügend Bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht.
    Zudem müssten Arbeitsplätze, sofern möglich, Dezentralisiert werden z.B. durch mehr Homeoffice usw.

    Die Infrastruktur müsste ausgebaut werden und wir Reden hier nicht nur vom Verkehr sondern auch von Spitälern usw. Doch Sparen ist seit Schäubles "Schwarzer Null" irgendwie zum Trend geworden bei Bürgerlichen und Konservativen. Es wird teils Massiv weniger Investiert vom Staat. Nun will man auch noch Steuergeschenke machen was zu mehr Sparen ergo mieser Infrastruktur und Kollaps führt.
    33 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.02.2017 12:58
      Highlight Bitte dann ein Beispiel bringen, wo der Staat massiv an Investitionen spart. Danke.
      5 13 Melden
    • The Origin Gra 09.02.2017 14:13
      Highlight Stadt Chur, Einsparung beim Mittragen des Kt. Spitals Graubünden um mehre Millionen CHF zum Beispiel.
      6 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.02.2017 14:55
      Highlight Krasses Beispiel. Gibt es denn das Spital noch?
      1 7 Melden
    • The Origin Gra 09.02.2017 15:21
      Highlight Natürlich. Aber es geht vielen Spitälern wohl ähnlich.
      Aber auch andernorts wird gespart, wenn man sich die Budgetdebatten ansieht, wird überall gespart :(
      9 1 Melden
  • lilie 09.02.2017 12:30
    Highlight Danke für diesen differenzierten Artikel!

    Zur Ergänzung: Natürlich sind wir als kleines Land auf Zuwanderung von Fachkräften angewiesen. Als Land sollten wir auch unsere Verantwortung wahrnehmen und einen Anteil von Flüchtlingen aufnehmen.

    Was wir uns aber nicht leisten können, ist eine (weitere) Bevölkerungsexplosion.

    Die Schweiz hat eine Bevölkerungsdichte von 203 EW/km. Das erscheint wenig im Vergleich zum am dichtesten bevölkerten Land in Europa, den Niederlanden, mit 408 EW/km, beide gemäss wiki.

    Was diese Zahlen allerdings verschweigen, ist (Fortsetzung folgt)...
    31 4 Melden
  • humpfli 09.02.2017 12:28
    Highlight Vielen Dank für diesen Artikel. Endlich jemand, der auch ganz sachlich denken kann. Genau meine Ansicht!
    44 2 Melden
  • KeksloseKeksdose 09.02.2017 12:19
    Highlight Ja, ja, die bösen Zuwanderer sind wiedermal schuld... Die überfüllten Bahnhöfe kommen sicher nicht davon, dass wir heute viel mehr Schüler haben, welche den öV nutzen.. (kanti, 10.schuljahr, Lehre) Und dass Frauen mittlerweile auch das Haus zwecks Arbeit verlassen müssen hat auch nichts damit zu tun - Arbeit war früher ja mal 'Männersache'....
    Und die Bahnanlagen werden so oder so erst umgebaut sobald das Kässeli der höchsten und obersten SBBler stimmt (sofern sie das Land links und rechts erwerben können, etc.)
    Aber is klar, die Zuwanderer sind das Hauptproblem;-)
    13 74 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 09.02.2017 12:55
      Highlight Keks rüberschieb
      15 1 Melden
    • DerWeise 09.02.2017 12:59
      Highlight hast dich wohl im browser-lesezeichen geirrt ;)

      Nein, der Zuwanderer mach das einzig richtige. Der Unternehmer hingegen drückt sich von seiner sozialen Verantwortung...
      20 0 Melden
  • DerWeise 09.02.2017 12:03
    Highlight Klingt eher nach Skepsis gegenüber der Personenfreizügigkeit anstelle der Zuwanderung per se.

    Gäbe es keine PFZ zum einseitigen Vorteil für Unternehmen gegenüber hiesigen Arbeitnehmern wäre die Zuwanderung massvoller, wie sie es zuvor mal war.
    35 3 Melden
    • DerWeise 09.02.2017 12:32
      Highlight Paar Beispiele:
      1. Mein (nicht armer) Arbeitgeber gibt meinem Chef für einen weiteren Informatiker knapp 5000.-/Monat Budget. Zur Wahl stehen dann Deutsche oder hiesige Lehrabgänger.
      2. Den Deutschen und Östereicher bei uns bietet man grundsätzlich ca. 1000.- weniger pro Monat als dem Rest, bis die es merken.


      ...hier sind simple Economics am Werk. Angebot(Jobs) und Nachfrage(Arbeitnehmer aus der EU). Arbeitgeber können Löhne drücken und aus einer Fülle von Ressourcen Rosinen picken (Jung, günstig)

      Warum auf W. immer gleich jeder mit der SVP-Keule herumschlägt ist mir ein (fast) ein Rätsel
      44 0 Melden
    • FrancoL 09.02.2017 12:45
      Highlight Vorteile geniessen wir alle! Würden wir auf Zuwanderung in den tiefen Lohnkategorien verzichten dann wäre auch vieles teurer in der Schweiz. Die UN bereichern sich sicherlich auch über ein vernünftiges Mass hinaus, aber der Bürger profitiert durch günstigere Leistungen.
      Das stützen eines weniger schnell wachsenden und inländisch geprägten Binnenmarktes, zusammen mit den fallenden Exportmöglichkeiten würde in der Schweiz den Wohlstand redimensionieren und das will die Mehrheit der Bürger nicht. Es ist also nicht nur der Unternehmer der profitieren möchte , die Mehrheit der Bürger tut es auch.
      4 28 Melden
    • DerWeise 09.02.2017 12:51
      Highlight Nein alle möchten aber vor allem Unternehmer bzw. Menschen mit viel Besitz tun es.

      Wir haben schon immer rege Zuwanderung gehabt auch vor 2007.

      "aber der Bürger profitiert durch günstigere Leistungen. "
      Es wird aber zwangläufig auf begrenztem Raum und Ressourcen alles teurer, das ist dir schon klar?

      Wer profitiert denn, wenn Löhne stagnieren?
      25 1 Melden
    • FrancoL 09.02.2017 13:09
      Highlight Nein Das ist mir nicht klar weil es nicht zutrifft. Verdichten ist zB günstiger als neu bauen. Die Baupreise haben stagniert oder sogar abgenommen, was gestiegen ist sind die Landpreise, weil keine Massnahmen getroffen werden um diese Spekulation einzudämmen.
      Nenn mir eine wichtige Leistung die teurer geworden ist wegen dem begrenzten Raum oder der begrenzten Ressourcen? und zwar teurer wegen der Begrenzung und nicht wegen der Gier der Anbieter. Dass Löhne stagnieren hat nicht mit Ressourcen zu tun, das hat mit dem Gewinnstreben zu tun und wird sich auch bei weniger Einwanderung nicht ändern
      9 18 Melden
    • DerWeise 09.02.2017 13:35
      Highlight "Dass Löhne stagnieren hat nicht mit Ressourcen zu tun, das hat mit dem Gewinnstreben zu tun und wird sich auch bei weniger Einwanderung nicht ändern"

      Du weisst schon das u.a Gewinnstreben die Ursache für die jetzige Einwanderung ist oder?

      In die Schweiz wird nich einfach so eingwandert. Unternehmen holen u.a. günstige Leute hier her und kicken andere raus (auch ältere Ausländer)
      13 2 Melden
    • FrancoL 09.02.2017 14:15
      Highlight @DerWeise; Nochmals auch für Dich zum mitschreiben: Die Löhne werden nicht nur wegen dem Gewinn gedrückt, sie werden gedrückt weil niemand mehr höhere Löhne bezahlen mag und dies unabhängig ob reich, mittelständisch oder arm! Die Zuwanderung brauchen wir offensichtlich um die Kosten zu dämpfen UND natürlich um die Gewinne hoch zu halten. DAS ist denn auch das Problem; Zwei wollen einen Vorteil, die einen mehr Gewinn die anderen niedrigere Preise zusammen gibt es eine gefährlich Mischung.
      Alle kicken! Je nach Möglichkeit wird gekickt und auf tiefe Kosten gesetzt. Keine einfache Auslegeordnung.
      4 6 Melden
    • FrancoL 09.02.2017 14:21
      Highlight @DerWeise; Firmengeschichten zeigen dass auch aufstrebende Unternehmer die früher sich stark für gute Löhne und faire Arbeitsbedingungen eingesetzt haben einmal am Steuerruder angekommen, alles negieren und den Gewinn des UNs in den Vordergrund stellen.
      Es ist also nicht von der Hand zu weisen dass viele Opportunisten sind und je nach Einbindung im Wirtschaftsmotor ihre Seiten gern einmal schnell und heftig ändern.
      Auch scheinen viele nicht das gleiche Verhalten an den Tag zu legen wenn sie vom Kundenstatus zum Anbieterstatus wechseln.
      Komplexes Fehlverhalten.
      6 5 Melden
  • Sheldon 09.02.2017 12:01
    Highlight Bin erstaunt, dass der Artikel nun in eine Diskussion pro und contra SVP ausartet. Die Sache ist doch viel komplexer. Eine wirkliche und konstruktive Lösung wird weder von der SVP noch von ihren Gegnern angeboten. Wir haben zwei widersprüchliche Volksentscheide: Bilaterale Verträge versus MEI. Nun kommt noch mit der Steuerreform ein neuer Widerspruch hinzu, egal wie abgestimmt wird. Wir brauchen Politiker, welche die grossen Linien aufzeigen. Aber auch bei uns gewinnt man Abstimmungen mit "alternativen Fakten" und Kleinkrämerei.
    40 9 Melden
    • BeWi 09.02.2017 12:36
      Highlight @Sheldon: dein Nick hat Programm.. ;-)
      3 0 Melden
    • BeWi 09.02.2017 12:36
      Highlight also das war jetzt postitiv gemeint! Sheldon Cooper ist ja nicht immer ganz so pragmatisch...
      5 0 Melden
    • Luca Russo 09.02.2017 12:55
      Highlight @sheldon
      Naja nach heutiger Rechtspraxis müsste man sagen das die MEI Vorrang gegenüber allen anderen Entscheiden über die PFZ hat, da allgemein gilt neues Recht vor altem. Demnach gilt die MEI höher zu gewichten bis eine neue Abstimmung zur PFZ oder sen Bilaterallen komm.
      19 3 Melden
    • Sheldon 09.02.2017 15:08
      Highlight @luca Russo: Das ist keine Rechtsfrage, sondern eine politische, resp. eine demokratische Frage, daher ist dein Argument nicht brauchbar. Die Widersprüche stammen von den uneindeutigen Vorlagen respektive der Herumpfuscherei an der Verfassung. Keine Ahnung, wieso Parlament und Bundesrat das jeweils nicht klar machen kann.
      4 4 Melden
    • Luca Russo 27.02.2017 11:52
      Highlight @Sheldon
      Wieso ist dies keine Rechtsfrage?
      Soweit ich weiss gehört die Verfassung genau so zu unserem Recht wie das ZGB und das OR.
      Nicht nur in der Verfassung gibt es Wiedersprüche sondern auch im ZGB, etc. Und genau deswegen gilt dort immer neues Recht vor altem da man ja sonst bei einer Gesetzesanpassung je nachdem duzende Artikel anpassen muss.
      Und wieso ist es eine demokratische Frage? Das Volk hat doch seinen aktuellen Willen bekannt gemacht an der Urne.
      0 0 Melden
  • Calvin WatsOff 09.02.2017 11:57
    Highlight Hui, der Kommentar hat aber eingeschlagen wie eine Bombe. 😂😂💣
    21 3 Melden
  • Luca Brasi 09.02.2017 11:44
    Highlight Armer Herr Blunschi, sie müssen sich ja in Hongkong, Singapur und New York äusserst unwohl fühlen. Überall diese überfüllten Bahnhöfe und U-Bahn-Stationen und einige Leute sind gezwungen in New Jersey zu leben, das Egerkingen der USA.
    Da machen es Länder wie Moldawien genau richtig. Deren Infrastruktur wird entlastet, weil das Land aus unerfindlichen Gründen schrumpft.
    Dass die Wirtschaftsleute es sich aber einfach machen und inländisches Potential nicht nutzen, ist wirklich diplomatisch ausgedrückt problematisch.
    21 47 Melden
    • Peace.Nik 09.02.2017 12:22
      Highlight Okay, der war gut. «New Jersey, das Egerkingen der USA.» Hahahaha!
      19 1 Melden
    • Peter 09.02.2017 12:26
      Highlight New York ist meine absolute Lieblingsstadt, auch Hongkong finde ich toll. Aber dort klagt man auch nicht über den Schattenwurf, wenn eine mehrstöckige Hütte errichtet wird. Es ist eine Mentalitätsfrage, viele Schweizer sind im Grund ihres Herzens Bauern und Dörfler geblieben. Darum findet keine ehrliche Debatte zu diesem Thema statt.
      74 3 Melden
    • DerWeise 09.02.2017 12:35
      Highlight "Dass die Wirtschaftsleute es sich aber einfach machen und inländisches Potential nicht nutzen, ist wirklich diplomatisch ausgedrückt problematisch."

      Was du hier so nebenbei erwähnst ist ja der Hauttreiber des Bevölkerungswachstums und Belastung von Boden und Infrastruktur....
      25 0 Melden
    • BeWi 09.02.2017 12:40
      Highlight @Luca: hast Du schon mal länger Zeit in NY oder HK gewohnt? Es kann doch nicht sein dass wir hier in der ZH das gleiche wollen, also ich nicht. Und sorry Peter: das hat gar nichts mit Dörfler oder Bauer zu tun, das finde ich jetzt eine herablassende Unterstellung. Trotz des positiven Artikels.
      24 6 Melden
    • FrancoL 09.02.2017 12:52
      Highlight @Peter; Viele Bürger sind nicht in ihren Herzen Bauern sondern ausgewachsene RosinenPicker.
      DARUM gibt es eigentlich keine richtige Debatte! Dabei ist der Mecano recht einfach:
      Will man Zuwanderung und PFZ zügeln, dann muss der Binnenmarkt gestärkt werden und dies als Käufer und Verkäufer, der Inländer muss ohne wenn und aber am Arbeitsmarkt nicht benachteiligt sein. ABER alle müssten auch bereit sein den Inlandmarkt zu nutzen auch wenn dieser klar teurer werden würde und da happert es. Der Bürger möchte weniger Dichte, weniger Zuwanderung und erst noch niedrigere Preise = Rosinenpickerei!
      15 16 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.02.2017 13:06
      Highlight Die Herablassung ist gewollt und angebracht, den genau darum geht es. Schaffen wir es, uns die Schweiz als hoch innovativen Metroplitanraum mit extrem grosszügigen und schönen Naherholungsgebieten zu denken oder bleiben wir örtlich und mental kleinräumig, bäuerisch und lokalpatriotisch?
      12 18 Melden
    • bokl 09.02.2017 13:35
      Highlight Für einen einigermassen korrekten Vergleich müsste wenn schon den Staat New York mit der Schweiz vergleichen und nicht nur NYC. Und da finden sich dann sicher auch Bauern, welche den Verlust von Agrarland bedauern und Vorstädter, welche das Pendeln leid sind.
      10 0 Melden
    • DerElch 09.02.2017 14:18
      Highlight Mich nimmt ja Wunder, wieviele von denen, die hier Städte im Sinne von Tokio oder NYC propagieren und solche Zustände ("Innovationen") wollen, dann auch wirklich bereit sind, ihren persönlichen Raum zu verkleinern, in Kauf zu nehmen, keine 3.5 Wohnung mit 90qm zu zweit zu bewohnen sondern 2.5 Zimmer mit total 45 qm zu haben. Keine Aussicht, keine Ruheräume in der Stadt, keinen Platz für individuelle Wünsche zu haben. Seit ihr dafür bereit? Mit letzter Konsequenz? Auch weit weg vom angestammten Freundenskreis zu ziehen, mit 50 noch – einfach wegen der Arbeit? Ich gebe es zu: Ich bins nicht.
      11 1 Melden
  • RETO1 09.02.2017 11:41
    Highlight auch bei diesem Thema ist eines unumstösslich:
    sobald die sachlichen Argumente fehlen wird mit der SVP-Keule dreingeschlagen
    46 18 Melden
    • DerWeise 09.02.2017 12:22
      Highlight Willkommen auf Watson
      30 7 Melden
  • Platon 09.02.2017 11:39
    Highlight "Die kleinräumige Schweiz hat keine Kapazitäten für neun oder zehn Millionen Einwohner."
    Die kleingeistige Schweiz hat einfach keine Lust sich den Herausforderungen zu stellen.
    32 64 Melden
  • Majoras Maske 09.02.2017 11:33
    Highlight Nur die Zuwanderung zu beschuldigen, kommt meiner Meinung nach zu kurz. Die Binnenwanderung und das Pendeln vom Land in die Stadt ist ein grösseres Problem, weil es auch das wirtschaftliche Gefälle verschärfen.
    Die Art und Weise des Wirtschaftens hat sich mit der Digitalisierung und Globalisierung seit den 90ern verändert und ein Zurück aus mangels Perspektive kaum noch möglich.
    Um das Problem zu entschärfen müssten die Wachtumsmotoren dezentralisiert werden und auch das kleine und lokale Gewerbe gestärkt werden. Aber in Zeiten der Kostensenkungen und Shareholder Value ist das illusorisch.
    47 18 Melden
    • poga 09.02.2017 12:07
      Highlight @Maske der Artikel hat auch auf Probleme mit der Zuwanderung hingewiesen. Beziehungsweise auf den Umstand, dass diese in der Politik keine Beachtung finden. Ich schreibe das hier, weil viele Kommentare hier einen gewissen Abwehrreflex aufweisen, welcher zumindest durch zwischen den Zeilen erwähnt wird.
      16 0 Melden
    • Majoras Maske 09.02.2017 12:30
      Highlight Ich will nicht leugnen, dass es negative Auswirkungen gibt und die Politik das aus Selbstgefälligkeit nicht beachtet und dass das wie im Artikel beschrieben gefährlich ist. Ich möchte allerdings anmahnen diese Probleme im grösseren Kontext zu sehen und nicht ausschliesslich mit der Zuwanderungsbrille. Es gibt häufig mehr Ursachen als nur die Zuwanderung und wenn man diese Probleme bekämpfen möchte, sollte man auch möglichst viele Ursachen analysieren um eine wirksame Lösung zu finden.
      8 5 Melden
    • BeWi 09.02.2017 12:32
      Highlight Die Stadt Zürich hat gerade kürzlich Ihre neuen Bewohnerzahlen publiziert: 418'000, soviel wie seit den 70'er nicht mehr. Also stimmt in deinen Angaben (in Bezug auf Zürich) etwas nicht. Hinzu kommt das Homeoffice. Mit den heuteigen Technoligien kann ohne Einschränkung zuhause gearbeitet werden.
      4 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.02.2017 13:35
      Highlight Die Einschränkungen sind klein, aber sie haben ein freches Mundwerk, zwei Beine und sie sind auf die Arbeitstätigkeit bezogen grosse Störenfriede.
      2 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 11:19
    26 5 Melden
  • Sillum 09.02.2017 11:19
    Highlight Um Himmels Willen lieber Peter Blunschi, da lese ich einen Artikel, wie ich ihn auch in Tausend Jahren niemals in Watson erwartet hätte. Und schon gar nicht von Peter Blunschi. Muss ich mir Sorgen machen? Was ist da passiert? Wird Watson plötzlich auch andere als linkspopulistische Meinungen publizieren? Wenn das so weitergeht kann ich mein Weltwoche-Abo sparen.
    43 52 Melden
    • Peter 09.02.2017 11:46
      Highlight Ich würde das Weltwoche-Abo nicht kündigen, Sie werden von mir bestimmt wieder Dinge lesen, über die Sie sich ärgern werden. Ich bemühe mich eben, nicht in ideologischen Kategorien zu denken. Und der Umgang mit dem Thema Zuwanderung in der Schweiz ärgert mich nun einmal.
      89 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 12:15
      Highlight Ja, Sillum, man muss sich Fragen stellen.
      Es ist nicht der erste komische Kommentar von Herrn Blunschi.
      Die "These" der mangelnden Kapazität ist schlicht falsch und die Verkennung des Zusammenhangs mit der globalen Wirtschaftsentwicklung ist kurzssichtig. Komisch daran ist, dass er es angeblich nicht selber merkt. Gescheit und gebildet genug wäre er.
      Diesbezüglich zu gute halten kann man ihm, dass er wie alle Schweizer dem ständigen "Käseglockenabsurdismus" ausgesetzt ist. Wer in der Schweiz lebt merkt es kaum, es geschieht schleichend, aber von aussen betrachtet ist es erschreckend.
      10 46 Melden
    • R&B 09.02.2017 12:48
      Highlight @Benot: Argumente?
      31 1 Melden
    • Besserwisser 09.02.2017 12:48
      Highlight @Benot Und was erhebt dich über alle anderen? Inwiefern bist du in er Lage, im Gegensatz zu allen anderen, es von aussen zu betrachten?
      24 1 Melden
    • Peter 09.02.2017 13:02
      Highlight @Benot Ich merke es durchaus, und genau hier liegt das Problem. Es handelt sich um eine Kollision zwischen der globalisierten Realität und dem nationalstaatlichen Denken, dem die meisten Menschen anhängen. Das führt zu der in meinem Kommentar beschriebenen Schizophrenie. In der Schweiz mit ihrer Sonderfall-Ideologie manifestiert sich dies vermutlich noch etwas stärker als anderswo.
      13 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 13:16
      Highlight tja... Herr Blunschi. Dann sagen Sie den Leuten aber auch, dass es darum ginge, wieder mit dem Sachs 2-Takt zur Arbeit zu fahren und nicht in einem brandneuen Audi Quattro Supersport.
      6 16 Melden
    • Elia El Duderino 09.02.2017 14:13
      Highlight @Peter Was hat uns denn dieses nationalstaatliche Denken in der Vergangenheit genau gebracht im Vergleich zur Globalisierung? Was bewirkte internationales diplomatisches Geschick für die Schweiz, in Zeiten da nationalstaatliches Denken zum grössten Fiasco der Weltgeschichte führte. Das ist kein Vorwurf aber sollten wir uns nicht langsam von diesem Denken distanzieren und in die Zukunft schreiten? Überbevölkerung ist ein Globales Problem. Ich plädiere für Multikulti. Kultur hat sich schon immer durch regen Austausch entwickelt. Dies lässt sich nicht verhindern.
      11 7 Melden
    • pachnota 09.02.2017 23:02
      Highlight Multikulti ist aber bekanntlich gescheitert. In ganz Europa.
      Wie ist es möglich, dies einfach NICHT zu Kenntnis nehmen zu wollen/ können?
      5 22 Melden
    • Elia El Duderino 10.02.2017 11:07
      Highlight Ach ja und inwiefern ist dies dann gescheitert? Erzähl mit doch mal von dir, wie sehr nicht multikulturell du bist? Ich nehme an, dass die meiste Musik die du hörst nicht ursprünglich aus unserer Kultur stammt, genauso könnte man das von deiner Mode, den Anglizismen in deiner Ausdrucksweise, der Bildnerischen Kunst, den Büchern, etc. behaupten. Merkst du nicht wie sich alles gegenseitig beeinflusst? Das hat es schon immmer! Alle Werte entwickeln sich oder verschmelzen.
      5 3 Melden
    • piedone lo sbirro 10.02.2017 16:07
      Highlight @Elia El Duderino

      es gibt personen die sind schon mit der orthografie überfordert - für die sind anglizismen, bildnerische kunst und bücher eher fremdwörter.

      nehmen sie es nicht persönlich und schreiben sie öfters kommentare.
      1 2 Melden
    • pachnota 10.02.2017 19:10
      Highlight Sagen sie mir doch, wo multikulti funktioniert?
      Wenn sie sich in Europa umschauen, sehen sie nur Katastrophe.
      In D, F! GB, N ist NDR Belgien. Überall bilden sich riesige Gettos mit Integrationsunwilligen. So etwas kann man doch nicht einfach übersehen.
      Zudem macht noch eine Religion, den Multikultigedanken zusätzlich kaputt.
      Lesen sie mal " Deutschland im Blaulicht"
      Sehr aufschlussreich zu diesem Thema.
      0 1 Melden
    • pachnota 10.02.2017 19:17
      Highlight Pifone
      Du kannst dich bei mir melden. Ich habe ev. eine einfache Stelle für dich.
      Aber nur zu hause rummliegen und nichts arbeiten, finde ich schon etwas zu wenig.
      Gerade als Secondo sollten sie sich nicht so gehen lassen.
      0 1 Melden
  • Zarzis 09.02.2017 11:15
    Highlight Ich finde die Kritik geht an die Falsche Adresse.
    Die Parteien die von anfang an diese Fehlentwicklung anprangerten, gilt heute als die Befürworter. Die die immer wieder versuchten das zu Stoppen, als die Schönredner. Und die, die immer alles was das Förderte durch winkten und noch mehr befeuern. Wegen einigen Propaganda Entscheiden, als die Gegner!
    Vor der Tiefsteuerstrategie war es nicht so. Diese Steuerstrategie mit der PFZ hat erst alles Möglich gemacht! Dann das Verhindern von Flankierenden Massnahmen, Ablehenen des Mindestlohns und Finanz Krise.
    Es gibt nicht 1 sache die es Auslösste!
    19 10 Melden
  • Epad 09.02.2017 11:11
    Highlight Das Problem ist doch, dass nur ein kleiner Teil der Bevölkerung von dem Wirtschaftswachstum und der damit einhergehenden Zuwanderung profitiert. (z.B. Landbesitzer, Aktionäre usw.) Und der normale Arbeiter muss um seinen Job fürchten. Siehe Swisscom und Zurich Versicherung heute. Rekordgewinne und Rekorddividenden aber trotzdem Sparen und Jobs abbauen.
    Aber man gibt lieber den Ausländern und Linken die Schuld als die eigenen Parteifreunde zu kritisieren...
    56 11 Melden
  • Gavi 09.02.2017 11:03
    Highlight Danke Herr Blunschi, besser hätte man es nicht sagen können! Ich bin zu 100% Ihrer Meinung. Punkt!
    65 12 Melden
  • Brandelli 09.02.2017 11:03
    Highlight Die Schweiz kann problemlos eine höhere Bevölkerungsdichte ertragen ohne Abstriche bei der Lebensqualität (die Niederlande machts vor). Die Tatsache das die geschilderten Problemchen eines Artikels wert sind, sind Zeichen dafür, dass wir nicht mehr zu schätzen wissen was wir haben. Die Schweiz ist grosser Gewinner der Globalisierung es sind die Glencores, Nestles, UBSes und Novartises welche unseren Wohlstand tragen und auf Zuwanderung angewiesen sind. Wir könnten uns die Top-Infrastruktur nicht leisten wenn wir nicht im grossen Stile Top-Leute für Top-Firmen anziehen würden.
    25 102 Melden
    • DerWeise 09.02.2017 11:40
      Highlight Die Niederlande mit ihren schönen Berglandschaften?

      Nach deiner Definition der Schweiz = UBS, Nestle ect hast du recht: die haben profitiert.

      Der Rest weniger...

      Aber guter Witz.
      33 2 Melden
    • piedone lo sbirro 09.02.2017 11:52
      Highlight @brandelli

      zu den gewinnern der globalisierung gehören einige wenige die sich auf kosten des mittelstandes bereichern. dafür soll nun auch die USR III sorgen.

      nestle und novartis machen ihr geld mit überrissenen preisen und patentrechten, auf kosten anderer und den entwicklungsländern.

      die UBS wurde 2008 von widmer-schlumpf mit steuergelder gerettet. nach schamlosen boni zahlungen.
      der gewinn den privaten - die schulden dem staat.

      glencore vergiftet in sambia einheimische:

      http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Glencore-Kupfermine-Mopani-Sambia-Schwefeldioxid

      wohlstand für wen?
      28 7 Melden
    • Eskimo 09.02.2017 12:20
      Highlight Sie vergleichen wirklich die Schweiz mit Holland?
      Holland flach.
      Schweiz viele Berge und Seen...
      Merken Sie was?
      18 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 10:56
    Highlight So, so ... Auch der Herr Blunschi ist vom Käseglocken-Virus befallen.

    Eine lange Liste von Orten und Gegenden mit viel höherer Bevölkerungsdichte zeigen auf, dass das Gefühl von "mangelnder Kapzität fürs Bevölkerungswachstum" Unsinn ist.

    Hier wird in den Köpfen auch verschlafen, dass wir uns in 2017 befinden. Mehr Produkte und Lohn ja, aber aussehen soll es wie anno dazumal.

    Dass die Ü-50 durch europäische Akademiker ersetzt werden, hat einen Grund, den auch Herr Blunschi gefliessentlich verschweigt: Die Schweiz spart bei der Hochschulbildung: Maturanden Europa 50%. Maturanden Schweiz 20%.
    24 89 Melden
    • hoi123 09.02.2017 11:23
      Highlight 50% Maturanten bringen am Schluss auch nichts wenn es keine oder zuwenig Jobs für "besser" gebildet gibt
      In teil Länder in der EU gibt es bis zu 50% Arbeitslose trotz hoher Maturantenquote...
      47 3 Melden
    • Evan 09.02.2017 11:37
      Highlight Ich dachte zusammen mit der Fachhochschule sind es auch hier 40%, ausserdem gibt es hier Lehrstellen. Dein letzte Abschnitt hinkt, sorry.
      16 0 Melden
    • reaper54 09.02.2017 11:41
      Highlight Sorry aber ein Student aus Deutschland kann soviel wie bei uns ein lehrabgänger... es ist Massiv einfacher in der EU... darum sind sie BILLIGER und schon haben wir den Grund...
      24 1 Melden
    • Yes. 09.02.2017 11:42
      Highlight In der Schweiz haben viel mehr als 20% eine Universitäts- oder Fachhochschulbildung, da viele über alternative Wege an die Institutionen gelangen.
      13 0 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 11:57
      Highlight Benot: jetzt haben Sie sich gleich selbst ein Bein gestellt.

      - WIR sprechen hier im Artikel vom einem kompletten LAND.
      - SIE sprechen von Orten und "Gegenden"

      Das ist sehr wohl ein Unterschied. Tokjo mag ja verdichtet sein, Japan ist aber sogar grösser als Deutschland.
      15 2 Melden
    • Majoras Maske 09.02.2017 12:05
      Highlight Nur importieren wir doch die arbeitslosen Maturanden und Akademiker aus dem Ausland, weil's bei uns zu wenig gibt. Womit die 20% eben doch nicht genügen.
      3 9 Melden
    • Leon1 09.02.2017 12:07
      Highlight Herzliche Gratulation, Sie haben grad Apfelsinen, Birnen und Ananas verglichen.

      Das bacc oder das Abi mit der Matura gleichzusetzen ist sinnlos, letztere brauchen Sie nur für weit weniger als die erstgenannten. Einige Berufe, die im europäischen Ausland und Übersee ein Studium benötigen, werden hier (im Dualen Bildungssystem) mit der Berufslehre erlernt.

      Das Duale Bildungssystem mit der damit einhergehenden 20% Maturaquote ist keine Schwäche, sondern eine der grössten Stärken der Schweiz ;)
      28 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 12:23
      Highlight ... Anscheinend gibt es aber genug Jobs in der Schweiz, wo deutsche Ärzte und Elektroingenieure gebraucht werden. Ist ihnen das noch nicht aufgefallen?

      Und: Hochschulbildung dient einem Land nicht alleine für die Wirtschaft. Es geht auch um das allgemeine Bildungsniveau vieler Mitarbeiter in Kommissionen, auf Gemeinden und nicht zuletzt erziehender Eltern.

      In der Schweiz ist dieser Mangel sehr wohl sichtbar ... am Niveau der politischen Diskussion.

      Vor 20 30 Jahren hat das noch nicht so viel ausgemacht. Aber inzwischen ist der Unterschied frappant.
      5 15 Melden
    • R&B 09.02.2017 12:53
      Highlight @Benot: Die Schweizer Matura ist ausländischen Maturen bezüglich Ihrer Qualität weit überlegen, weil die Anforderungen auch weit höher sind.
      14 1 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 13:03
      Highlight Benot, leider habe Sie keine Ahnung von der CH-Bildungslandschaft. Tertiär B ist das Äquivalent zur Tertiär A "Hochschule"

      An der "Hochschule" lernen Sie theoretische Modelle und wie Forschung funktioniert.

      An den übrigen Lehrgängen (inkl. FH) lernen Sie einen Beruf und sind nachher fit fürs Berufsleben..

      Uni-Absolventen sind daher nicht fürs Berufsleben ausgebildet, darum muss man diese Menschen auch zuerst in ein Praktika schicken.
      11 1 Melden
    • Evan 09.02.2017 13:04
      Highlight @Benot, vielleicht scheint dir der Unterschied auch nur deshalb so frappant, weil es heute dank dem Internet für jedermann einfacher ist seinen Senf dazuzugeben - übrigens so wie du das hier gerade machst. Ich denke aber, auch gerade dank dem Internet sind die Leute eher um einiges besser informiert als umgekehrt.
      Wäre aber sicher interessant deine freche Behauptung näher zu untersuchen.
      6 1 Melden
    • TobaFett 09.02.2017 13:38
      Highlight Komisch ist ja auch, dass die Parteien, welche die Zuwanderung bekämpfen, nicht wirklich etwas dafür tun, dass es den hier lebenden ArbeiterInnen besser geht.Nein, man bekämpft sogar jegliche Vorlage, die den Standart der Arbeiterklasse verbessern würde, mit Verweis auf die Wirtschaft, die sonst zusammenbrechen würde.Eben diese Wirtschaft ist mit eben diesen Parteien verbandelt und bringt ihre eigenen Leute mit, wenn sie, wegen den fast nicht vorhandenen Steuern hierherkommen.Aber immer schön gegen oben buckeln und nach unten treten und noch so tun, als ob man für die ArbeiterInnen einsteht
      7 4 Melden
    • poga 09.02.2017 14:34
      Highlight @TobaFett du sprichst damit wahrscheinlich darauf an, dass Dinge wie 7 Wochen Ferien, Mindestlohn usw. Bekämpft werden von der SVP. Du hast recht damit dass diese Parteien hier ein doppeltes Spiel spielen. Die Bevölkerung macht das nicht. Solange die Zuwanderung nicht beschränkt wird, muss man damit rechnen, dass wenn es uns besser geht, auch mehr Leute kommen. Solange bei der Zuwanderung nichts passiert, wird auch bei den begleiteten Massnahmen nichts passieren.
      3 1 Melden
    • TobaFett 09.02.2017 15:01
      Highlight Poga, richtig geraten.
      Eigentlich sechs Wochen Ferien, aber das ist ein Detail. Aber ist es nicht so, dass wenn wir in der Schweiz einen Mindestlohn hätten, welcher allen ArbeiterInnen, bei einer 100% Anstellung, zu einem guten Lebensstandard reichen würde, also dass man sich finanziell gesehen, keine wirkliche sorgen machen müsste. Wäre es dann nicht so, dass die Grosskonzerne keine (Spar-)Gründe mehr hätten um ihr Personal mitzubringen oder später von aussen zu rekrutieren?
      2 2 Melden
    • TobaFett 09.02.2017 15:01
      Highlight Und wenn die Wirtschaft jammert, Mindestlöhne würden sie gefährden, dann frage ich mich, was für eine lächerliche Wirtschaftsordnung dass ist, wenn sie ihren ArbeiterInnen kein sorgenfreies Leben bieten kann.
      6 2 Melden
    • poga 09.02.2017 17:07
      Highlight @TobaFett dein Argument stimmt zum grössten Teil. Nur ein Mindestlohn in der Höhe von 4000 Franken wäre auch gleichzeitig ein Grund mehr um hier zuzuwandern. Mir schwebt da ein Szenario vor, in dem dann umso mehr Ausländer kommen und zum Mindestlohn arbeiten, was wiederum bedeuten würde dass der Schweizer da runter müsste. Schwierig zu sagen ob das stimmt, aber man hat schon gesehen dass die Höhe des Lohnes die Zuwanderung eher verstärkt. Darum denke ich, dass solche Massnahmen nur mit einer Steuerung der Zuwanderung etwas bringen.
      5 1 Melden
    • TobaFett 10.02.2017 00:48
      Highlight Poga, ich verstehe deine Bedenken. Nur ist es nicht so, dass ArbeiterInnen, welche zu uns kommen und dann merken, dass sie nicht so grosse Chancen auf eine Anstellung haben, da sie nicht eher als hiesige ArbeiterInnen eingestellt werden, aufgrund der gleichen Kosten, eher, aufgrund des fehlenden sozialen Netzes, wieder zurück in die Heimat gehen?
      2 1 Melden
    • TobaFett 10.02.2017 00:52
      Highlight Ihr könnt mir glauben, wie schwer es mir fällt, solche Sachen zu schreiben, da ich denke, dass niemant, der nicht wohlhabend ist, auswandert/flieht, welcheR wirklich von Misswirtschaft betroffen ist und einfach ein besserers Leben für sich und seine nächsten will. Daher müssen wir ArbeiterInnen endlich international zusammen stehen und zusammen kämpfen.
      3 2 Melden
  • Triumvir 09.02.2017 10:55
    Highlight Der Autor gehört offenbar auch zu der wachsenden Gruppe heimlicher SVP-Wähler und/oder Fans. Vordergründig wird auf progressiv, weltmännisch und aufgeschlossen getan, heimlich wird dann aber trotzdem mit der verqueren Politik der Sunnelipartei sympathisiert. Nur so lässt sich meines Erachtens der unheimliche Zuwachs dieser Partei in den letzten Jahren erklären und das ist SCHLECHT so!
    29 125 Melden
    • D(r)ummer 09.02.2017 11:00
      Highlight Yo, ist schlecht, seh ich auch so.
      Nur ist es auch schlecht, wenn man sein gegenüber nicht ernst nehmen will weil er in ein gewisses Schema passt...
      Reden, nicht prügeln finde ich.
      40 3 Melden
    • Peter 09.02.2017 11:13
      Highlight Endlich, ich habe schon darauf gewartet, dass man mir die SVP-Keule um die Ohren haut. Damit es hier klar gesagt ist: Die SVP betreibt beim Thema Zuwanderung eine heuchlerische Politik. Sie lanciert die MEI und praktiziert eine neoliberale Wirtschaftspolitik, die die Schweiz zum Magneten für Firmen und Zuwanderer macht. Sie jetzt auch mit der USR III. Hier ein Artikel zur SVP, den ich vor den Wahlen 2015 geschrieben habe:

      http://www.watson.ch/!652454861
      60 9 Melden
    • Soulrider 09.02.2017 11:16
      Highlight Nicht jeder der sich nicht hirnlos der $P unterwirft wählt automatisch $VP. Da gibt es sehr viel dazwischen und Gott sei Dank noch Personen die sich eine eigene Meinung zu den vielfältigen und verstrickten Themen bilden.
      62 7 Melden
    • DerWeise 09.02.2017 11:42
      Highlight @Blunschi

      bezüglich SVP Keule:

      Ihr habt euch über Jahre eine solche Leserschaft, die nicht mehr differenzieren kann angezüchtet.
      29 13 Melden
    • The Origin Gra 09.02.2017 12:34
      Highlight Wieso hauen eigentlich alle auf Blumschi ein?
      Ja verdammt, Links sein heisst Empathisch usw. zu sein. Doch man muss doch auch mal Realistisch sein und sich überlegen was wem wie viel bringt. Dem 0815 Bürger bringt die PFZ wenig da die Konzerne gerne das System ausnutzen und Lohndumping androhen oder betreiben. Natürlich sind die Neoliberalen Konservativen like FDP (was wurde aus dem Freisinn? :( ) und SVP gegen jede Flank. Massnahme und betreiben selber gerne Lohndumping (EMS Chemie z.B.) Also Linke Mitgenossen, hört auf der Rosa Brillen Fahne Nachzulaufen wie SVPler dem Blocher nachwatscheln
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    • Triumvir 09.02.2017 12:42
      Highlight Die Behauptung das Zuwanderung per seh schlecht sei, konnte mir noch keiner mit stichhaltigen Argumenten beweisen. Alle Behauptungen wie etwa: Dichtestress, Arbeitsplatzverluste, Wohlstandsverluste, Landverbrauch etc. sind ganz klar alles Folgen des Bevölkerungswachstums auf der ganzen Welt (!). Wenn schon, dann müssten wir etwas gegen dieses Bevölkerungswachstum unternehmen. Aber dagegen gibt es KEINE wirksamen Massnahmen (ausser vielleicht Massnahmen wie etwa Genozid, doch darüber brauchen wir nicht zu diskutieren!). Rechte Füdlibürger haben einfach Angst vor vermeintlicher (Über)fremdung.
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    • Triumvir 09.02.2017 12:51
      Highlight @Peter: Nur weil du hier SVP kritische Artikel gepostet hast, heisst das noch lange nicht, dass du eben doch heimlich mit der verqueren Politik dieser ultrarechten Partei sympathisierst. Wer die MEI unterstützt, sympathisiert in meinen Augen mit dem Argumentarium der Rechten und Ultrarechten. Und zwar nicht nur in der Schweiz, sondern vielmehr in ganz Europa! Denn die gleichen Argumente gegen die ach so böse Einwanderung hört man von Anhängern des Front National, von Wilders in NL, den Brexit-Anhängern in GB, von Orban etc.!
      6 19 Melden
    • R&B 09.02.2017 12:55
      Highlight @DerWeise: Ich bin so froh, dass Sie mir die Augen geöffnet haben. Ich war bis jetzt von Watson manipuliert und überzüchtet worden. Danke danke danke
      11 4 Melden
    • Peter 09.02.2017 13:06
      Highlight @DerWeise Sind wir das Problem? Oder ist die fehlende Bereitschaft zur Differenzierung nicht vielmehr Ausdruck einer zunehmenden Polarisierung, die nicht nur bei uns, sondern in vielen Ländern erkennbar ist? Ich erwähne nur Brexit und Trump.
      9 2 Melden
    • Peter 09.02.2017 13:10
      Highlight @Triumvir Ich unterstütze die MEI in keiner Weise. Schon vor drei Jahren habe ich trotz meiner Zuwanderungs-Skepsis nicht mit Ja gestimmt, sondern leer eingelegt, aus Protest gegen die fehlende Bereitschaft der MEI-Gegner, über die Nachteile der Zuwanderung ernsthaft zu diskutieren. Deine Postings sind exakt Ausdruck dieser Mentalität, und darüber ärgere ich mich, denn sie wirkt kontraproduktiv.
      12 4 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 13:14
      Highlight derWeise: "herangezüchtet" erachte ich eher deine stark simplifizierende Einstellung gegenüber Meinung Dritter. Das ist mir jetzt persönlich grad ein wenig zuviel Montessori und zuwenig gelebte Realität
      6 6 Melden
    • Soulrider 09.02.2017 13:18
      Highlight @triumvir: Was ich nicht verstehe warum die extremen Linken gegen den Brexit sind. Vor nicht allzu langer Zeit gingen die sogar noch auf die Strasse um gegen die Globalisierung zu demonstrieren. Irgendwie widerspricht sich das doch.
      7 1 Melden
    • DerWeise 09.02.2017 13:26
      Highlight @Peter

      Die Leser sind das Ergebnis der Inhalte. Wen ihr stehts differenziert berichten würdet, würde hier nicht bei jedem (Pseudo)Ausländerthema die Xeonophiekeule runterrasseln.

      Wenn ich mir nur schon eure Putin (nein er ist kein Heiliger) Artikel anschaue, fehlt oft jegliche Differenzierung oder objektive Perspektive.

      Und Trump wie Brexit (da waren auch viele Linke wie ich dafür) sind geschehen, weil man als Antwort auf berechtigte wirschaftliche ect Sorgen und Abzocke des Mittelstandes nichts oder höchstens Beleidigungen wie die SVP/Faschokeule vorgerworfen bekam.

      Aktuell zum Thema:
      9 3 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 15:00
      Highlight DerWeise:
      1:12 abgelehnt
      Rohstoff: abgelehnt
      Bonieinschränkung: abgelehnt

      Soviel zu Deiner Begrenzung

      Manchmal leben Linke echt auf Wolke 7 und das sag ich als SP'ler.

      Immer am ganz grossen Rad drehen, kleiner als "die gesamte Welt ändern "geht bei vielen Linken nicht. Man kann sich so wunderbar aus der Verantwortung stehlen.

      Tatsache ist, dass meine SP auf die aktuellen Herausforderungen (Zuwanderung) kein schlüssiges Konzept hat.

      Ok vielleicht erst nach der Überwindung des Kapitalismus

      Aber danach ganz bestimmt!

      7 2 Melden
  • Schubidubidubid 09.02.2017 10:54
    Highlight Man sei bereit, auf Luxus zu verzichten, will aber trotzdem Landidylle mit EFH und einen guten Job in der Stadt? Ist das nicht ein Widerspruch?

    Das ist doch genau die Form von Luxus, die wir uns, insbesondere auch aus ökologischer Perspektive, nicht mehr werden leisten können in Zukunft.

    Pendeln ist schlicht zu attraktiv und viel zu billig. Müsste nicht dort angesetzt werden? Wenn man dann die Preise für ÖV und Auto erhöhen würde, kommt das Gegenargument, dass dies evtl der Wirtschaft schadet. Ehm.. wie war das mit dem Luxusverzicht und der Bereitschaft, sich einzuschränken?
    24 45 Melden
    • Z&Z 09.02.2017 11:11
      Highlight @Schubidubidubid Die Sache mit dem Pendeln ist so ein Ding. Jemand hat nach langer Suche endlich einen Job erhalten. Dieser ist nun mal zmitzt in der Stadt. Der Lohn ist... oke. Wohnung in der Stadt leisten/finden? no way. Was bleibt? Pendeln. Ihr letzter Abschnitt, finden Sie diesen nun in Ordnung, bezogen auf so einen, nicht seltenen Fall? Und sagen Sie jetzt nicht, dann muss man sich halt einen Job auf dem Land suchen. Das funktioniert nicht, wenn die Firmen in oder an den Städten sind.
      28 1 Melden
    • Soulrider 09.02.2017 11:19
      Highlight Die meisten Menschen pendeln doch nicht freiwillig. Es wünscht sich wohl jeder einen Arbeitsplatz der in 5 Minuten erreichbar ist anstatt in einer Stunde. Die dadurch gewonnene Zeit jeden Tag ist unbezahlbar.
      25 2 Melden
    • Schubidubidubid 09.02.2017 11:47
      Highlight Einverstanden! Nur ist es meiner Meinung nach ein anderes, mindestens so drängendes, Problem, dass in den Städten bezahlbarer Wohnraum schwindet. Dieses kann und muss wohl auch auf politischer Ebene angegangen werden.

      Ebenfalls könnte man Firmen dazu bewegen, Arbeitsplätze zu dezentralisieren und Heimarbeit zu fördern wo immer möglich etc.

      Natürlich, das geht nicht in allen Branchen, das ist mir auch klar. Aber Gegenfrage: Wenn wir die Zuwanderung beschränken, werden dann die Wohnungen in Zürich wieder billiger? Und Arbeitsplätze aufs Land ausgelagert? Und va: Autos weniger CO2 ausstossen?
      9 2 Melden
    • Schubidubidubid 09.02.2017 11:57
      Highlight Soulrider: Doch ich glaube eben schon, dass viele Leute genau aufgrund des EFH-Traums relativ freiwillig pendeln. Viele Leute pendeln auch unfreiwillig, das ist klar.. aber unter dem Strich ist meine Aussage: irgendwie müssen Lösungen her, die das Pendeln reduzieren. Dann schlagen wir viele Fliegen mit einer Klappe.

      Dazu muss einerseits dieser Luxus vom Landleben mit Job in der Stadt zu einem wahren Luxus werden und es müssen zahlbare Wohnungen und dezentralisierte Jobs her.
      5 4 Melden
    • Z&Z 09.02.2017 12:45
      Highlight @Schubidubidubid Eher nicht, nein (betreffend der Gegenfrage). Da müssen wir schon realistisch sein. Zumindest nicht kurz-mittelfristig. Was langfristig ist, dazu müsste ich meine Kristallkugel mal befragen. Ich sehe ja auch ein, dass die Probleme nicht einfach gelöst sind, wenn wir, sagen wir einfach mal, die Zuwanderung begrenzen oder gar stoppen. Bestehende Probleme bleiben, neue Probleme werden kommen. Aber man muss es angehen. Man muss daran arbeiten, etwas bewegen. Man kann nicht einfach sagen, Zuwanderung Stoppen = Lösung. Man kann auch nicht sagen Zuwanderung stoppen = keine Lösung.
      2 0 Melden
    • Schubidubidubid 09.02.2017 14:47
      Highlight Ja einfache Lösungen gibt's wie so oft wohl keine.

      Und der Artikel hat in meinen Augen insofern Recht, als dass über Zuwanderung definitiv diskutiert werden muss und man diese hinterfragen sollte. Auch auf/von linker Seite!

      Aber ich sehe einfach etwas Heuchelei, wenn behauptet wird, man sei bereit, Luxus aufzugeben. Denn wie gesagt, genau dieser Häuschen-mit-Garten Traum ist ein Problem. Und in meinen Augen das grössere, als die Zuwanderung. Obwohl ich das zugegebenermassen nicht recht beurteilen kann, dazu wären Studien spannend.
      3 0 Melden
  • Steiner 09.02.2017 10:52
    Highlight Unabhängig, was ich politisch vom Text halte: Es fehlen mir die wissenschaftlichen Belege, die Beweise, die Erklärungen für all die vielen Behauptungen, die im Text aneinandergereiht werden.
    42 45 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 13:12
      Highlight Ganz einfach:
      - CS Sorgenbarometer (Panel, Teilerhebungen)
      - Bundesamt für Statistik (dort gibt es sämtliche Statistiken kostenlos zum Download) (Panel, Teilerhebungen, teilweise Vollerhebungen)

      Google wird Dir sehr gerne weiterhelfen.
      2 1 Melden
    • Steiner 09.02.2017 15:35
      Highlight Ich meinte eigentlich eher Aussagen, wonach die Schweiz nicht Platz für 10 Millionen Menschen hätte oder die angestammte Bevölkerung mental zur bis zu einem gewissen Grad zur Aufnahme neuer Menschen bereit sei. Peter Blunschi setzt hier seine subjektive Wahrnehmung als Tatsache gleich. Das finde ist erstens gefährlich und zweitens einfach nur daneben.
      3 0 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 16:14
      Highlight Er begründet diese Aussage hier in der Kommentarspalte ☺️
      2 0 Melden
    • poga 09.02.2017 17:32
      Highlight @Steiner die Ablehnung gegenüber der gesamten Zuwanderung erachte ich als ziemlich guten Indikator um zur Einsicht zu gelangen dass die mentale Bereitschaft diese Aufzunehmen langsam schwindet. Falls dich das nicht überzeugt, schau nach Deutschland. Diese waren Zuwanderern immer positiv gestimmt. Aber auch dieses Fundament bröckelt. Natürlich gibt es keine Studien. Schau mal wie stark der Ruf nach Integration gestiegen ist in der Bevölkerung. Und wie sich immer mehr Leute aufregen, wenn ein krimineller Ausländer nicht ausgeschaft wird. Das sind ziemlich gute Indikatoren.
      4 0 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 21:13
      Highlight Gute Zusammenfassung!
      2 0 Melden
  • RobinBurn 09.02.2017 10:39
    Highlight Ist die Ursache für den Erhöhten Pendlerverkehr eher Folgendes: Stadtflucht, mehr Pendler und die Tendenz bei einem Arbeitsortwechsel keinen Wohnortswechsel in betracht zu ziehen. Hier der Zuwanderung die alleinige Schuld zu geben ist etwas kurzsichtig, vor allem wenn man bedenkt, dass Migranten ja eher noch den Wohnort dem Arbeitsort anpassen, weil sie bei der Einwanderung weniger an Heimatgefühle gebunden sind.
    41 30 Melden
    • DerElch 09.02.2017 10:50
      Highlight Nur darf ja ein Zuwanderer eine eher lange Zeitspanne seinen Wohnort nicht wechseln, will er eingebürgert werden. Ergo ist er noch weniger als ein Schweizer gewillt, den Wohnort einem gegebenenfalls neuen Arbeitsort anzupassen.
      Und: Wenn man mit jemandem zusammen wohnt, beide aber gänzlich verschiedene Arbeitsorte haben, ist Pendeln unumgänglich (zumindest für einen der beiden), gerade wenn man branchenbezogen nicht überall einen Stelle findet.
      29 8 Melden
    • TRL 09.02.2017 10:54
      Highlight Hm Stadtflucht bei wachsenden Städten? Wer flieht denn da wohl vor der Gentrifizierung und den überbezahlten Bankern und Googlern, die offenbar erst qualifiziert genug sind, wenn sie in internationaler Art und Weise ihre Fähigkeiten anpreisen, während die Ansässig anständig nur das aufzählen, was sie gut können?
      19 4 Melden
    • RobinBurn 09.02.2017 10:59
      Highlight @DerElch: Ich bin absolut einverstanden, aber dann ist die Zuwanderung nur ein Teil des Problems. Viel schwerwiegender dürfte der Arbeitsmarkt sein und die Tendenz Stellen schneller zu wechseln (siehe: Arbeitsunfähigkeit aus ökonomischer Sicht, Sheldon S. 9).
      Auch bin ich mir bewusst, dass es nicht einfach ist eine Arbeitsstelle in einem spezifischen Bereich zu finde: Dass beide Partner aber eine so spezifische Stelle haben, dass sie nicht beide in derselben Stadt eine Stelle finden könnten dürfte eher eine Ausnahme sein, also wäre wieder unsere Einstellung die Ursache, nicht die Zuwanderung
      4 7 Melden
    • RobinBurn 09.02.2017 11:09
      Highlight @TRL: Richtig, in den letzten Jahren kann man wieder eine leichte Tendenz feststellen, dass die Leute in die Stadt ziehen (zum Glück). Allerdings war die Stadtflucht in den letzten 40 Jahren eine Realität (Zürich – eine Stadt wie jede andere? S. 3). Sie können also wohl kaum erwarten, dass Gesellschaftliche Strukturen, die sich über 40 Jahre lang gebildet haben einfach mit einem kurzen Trend in den letzten 5 Jahren umkehrbar wären.
      Zu Ihrem zweiten Argument: Ist es nicht das Recht einer Firma den besten Angestellten finden zu wollen? Wenn wir diese Fachkräfte offenbar ( siehe 2 Kommentar)
      3 6 Melden
    • Schubidubidubid 09.02.2017 11:12
      Highlight TRL: In der Stadt muss bezahlbarer Wohnraum bestehen bleiben und v.a. geschaffen werden, das stimmt. Dazu fehlt der politische Wille. Dies kann aber auch geschehen, wenn weiterhin Menschen zuwandern, oder nicht?
      9 5 Melden
    • RobinBurn 09.02.2017 11:12
      Highlight ...Nicht gut genug ausbilden können, dann müsste man sich vielleicht überlegen, in die Bildung zu investieren, aufhören die Unis so oft zukritisieren und nicht einfach simple Lösungen für komplexe Themen als gesetzt anzunehmen. Immerhin ist die Schweiz eines der inovativsten Länder, da darf man auch eine gute, inovative und ausgewogene Lösung für ein vielschichtiges Thema erwarten.
      10 1 Melden
    • RobinBurn 09.02.2017 11:25
      Highlight @DerElch: Den Punkt mir dem Wohnortswechsel von Ausländern habe ich ja ganz vergessen: Was Sie sagen ist natürlich richtig, das betrifft aber nur Ausländer, die länger als 5 Jahre in der Schweiz leben und eine Einbürgerung beantragt haben, so wie Sie das gesagt haben, war das recht generell, so generell ist das aber schon nicht. Ausserdem kann man in speziellen Fällen auch einen Wohnortswechsel begründen, bzw. beantragen.
      2 0 Melden
    • paddyh 09.02.2017 11:27
      Highlight Wollte genau das gleiche schreiben. Gerade am Beispiel Lenzburg sieht man, dass sich nicht die Expats auf den Perrons auf den Füssen stehen, sondern Schweizer, Secondos und Leute die hier schon lange leben.
      11 1 Melden
  • reaper54 09.02.2017 10:34
    Highlight Einer der besten wenn nicht der beste Artikel den ich auf Watson jemals gelesen habe! Bin absolut deiner Meinung. Es braucht konstruktive Lösungen weder das eine noch das andere Extrem. Personenfreizügigkeit und Inländervorrang (ein richtiger wie ihn die USA, Australien oder Neuseeland kennt) wäre ein Mittelweg.
    68 14 Melden
    • Brandelli 09.02.2017 11:09
      Highlight Wieso sollten wir unsere Wirtschaft mit einem Inländervorrang schwächen und Firmen zwingen schlechter qualifizierte Schweizer anzustellen? Es wäre weitaus dienlicher mehr in die Bildung zu investieren und unsere Bevölkerung so einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen der sicherstellt das die Firmen primär Schweizer einstellen. Unser Erfolgsmodell ist es internationale Firmen zu beheimaten und diese ziehen weg wenn sie nicht die besten Leute haben können.
      9 39 Melden
    • reaper54 09.02.2017 11:35
      Highlight Weil die Firmen auf die Bildung und unsere Fachkräfte sch****en. Ein Deutscher Programmierer ist erfahrener billiger als ein ETH Absolvent also wer wird genommen? Ich habe sehr gut erlebt wie Firmen immer mehr die Ausbildung vernachässigen und Personal aus dem Ausland holen. Das ist der Tod des Lehrsystemes und der Beginn des Amerikanischen Schulsystemes.
      17 1 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 11:55
      Highlight Reaper54: Ihr Beispiel haben Sie gleich selber wiederlegt:

      Der Deutsche hat Berufserfahrung. Der ETH-Mensch ist (gemäss Ihrem Beispiel) Absolvent.

      Wenn ich Berufserfahrene will, dann will ich berufserfahrene. Und keine Absolventen, egal welcher Richtung. Geht den KV'ler exakt gleich.

      Und noch was: Ich als Chef, kann nicht Menschen die das gleiche machen extrem unterschiedlich entlohnen, dafür hat jede Firma Ihre Lohnbänder. Den spätestens nach 2 Monaten fühlt sich nämlich "der Deutsche" verar*** und wir wieder gehen.

      Werden Sie endlich Chef, dann sehen Sies selber.
      1 6 Melden
    • rudolf_k 09.02.2017 12:31
      Highlight Der beste Artikel, den ich auf Watson jemals gelesen habe war der von Blunschi selbst referenzierte erste Artikel, den er für Watson geschrieben hat. Unbedingt lesen. Wieso selbst er bei der Nettozuwanderung die Migranten unter der Asyl-Schiene unerwähnt lässt, ist mir nicht ganz klar - denn so kommen wir immer noch auf ein Bevölkerungswachstum von deutlich über 80'000 Personen. Das dies nicht nachhaltig sein kann, erklärt sich von selbst. Die Politik hat 3 Jahre lang gar nichts gemacht. Dies wird in nicht allzu ferner Zukunft einen massiven Backlash zur Folge haben.
      9 1 Melden
    • reaper54 09.02.2017 13:20
      Highlight Hierundjetzt ich habe kein Stellenprofiel angegeben meine Aussage war lediglich der Berufserfahrene Deutsche ist billiger als ein Unerfahrener Schweizer absolvent. Natürlich gibt es Lohnbänder in Firmen, in denen gibt es jedoch klare Unterschiede und der Deutsche ist, wenn er frisch kommt, billiger....
      0 1 Melden
  • thunder 09.02.2017 10:31
    Highlight Ich stimme mit dem Kommentar überein, obwohl ich 4 Jahre in LA und ein Jahr in London gearbeitet habe. Jetzt bin ich ein rechtspopulistischer, hinterwäldlerischer SVP Anhänger! oder?
    55 17 Melden
  • Denk nach 09.02.2017 10:30
    Highlight Sehr guter Artikel. Wachstum und Lebensqualität korrelieren nur zu einem gewissen Punkt, aber das hat die Politik nicht wirklich kapiert. Irgendwann erzeugt die Gier nach Wachstum und dem darausfolgenden Wohlstand (für wenige) soviele Opportunitätskosten oder alternative Kosten wie Dichtestress für die grosse Masse, dass es irgendwann wieder "Klöpft" wenn man sich nicht damit auseinander setzt. Die MEI war aber nie lösungsorientiert sondern nur eine Problembewirtschaftung, und hat die Diskussion erschwert, indem man dem Volk eine Lüge vorgesetzt hat mit der Vereinbarkeit der Bilateralen.
    38 10 Melden
    • poga 09.02.2017 12:43
      Highlight @Denk nach ja die MEI hatProbleme geschaffen. Dass sie die Diskussion erschwert hat, finde ich nicht. Denn leider gab es vorher diese Diskussion gar nicht oder kaum nicht.
      7 2 Melden
    • Denk nach 09.02.2017 13:31
      Highlight Da gebe ich dir recht, die MEI hat die Diskussion gestartet und Probleme geschaffen.

      Ich habe jedoch bei jedem politischen Disput über diese Thema den Eindruck, dass vor allem über Verfassungsbruch oder Kündigung / Nichtkündigung der Bilateralen gejammert wird, was ich nicht lösungsorientiert finde. Aber da hast du recht, das ist ein persönlicher Eindruck.
      2 0 Melden
  • Kookaburra 09.02.2017 10:22
    Highlight Die Diskussion wurde geführt. Der Mist auch. Die MEI wurde angenommen und muss, da sie nicht umgesetzt wurde, nun automatisch in die Verfassung geschrieben werden...
    Es sei denn die Demokratie wurde dem liberalen Willen der Wirtschaft und dem anderer Zuwanderungsfreunden geopfert.
    Die Diskussion wird und wurde geführt, ausser von denen, die sich verweigerten. Gut, dass dies nun ändert! Aber ich habe Zweifel, dass die kleinlichen linken Hirne dies endlich begreifen.
    P.S: Die Bevölkerungszunahme war sicher nicht nur 60'000. Eher über das Doppelte. Es zählt nicht nur die Einwanderung.
    24 38 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 11:52
      Highlight Kleinliche linke Hirne? Aso bitte. Die MEI fodert keine Kündigung der Bilateralen (und schreibt keine Zahlen vor). Eine Umsetzung hätte aber die Kündigung bedingt. Unsere Verfassung verlangt aber die Einhaltung des Völkerrechts und damit völkerrechtlicher Verträge. Es ist die Schluferei der SVP, dass eine Umsetzung anders gar nicht möglich war. Weswegen die Feiglinge sich auch nicht trauten, das Referendum zu ergreifen.
      Mich dünkt, du solltest erst dein eigenes Hirn auf Vordermann bringen.
      9 9 Melden
  • Kastigator 09.02.2017 10:20
    Highlight Wow, Trump wirkt bis in die Schweiz, und watson biedert sich an die Rechten an. Neue Zielgruppe? Oder warum blendet der Autor aus, dass die Arbeitsmobilität massiv zugenommen hat? Warum schweigt er darüber, dass die MEI gar keine Begrenzung fordert, sondern die Zuwanderung im "gesamtwirtschaftlichen Interesse" will? Dass gerade die SVP mit ihrer Unterstützung für USR III und ausnahmslos jedes Steuergeschenk für Firmen offenbar absolut damit einverstanden ist, dass immer mehr Unternehmen in die Schweiz kommen - ihr "gesamtwirtschaftliches Interesse" also unbegrenzte Zuwanderung bedingt?
    42 59 Melden
    • Denk nach 09.02.2017 10:50
      Highlight Hier wird aufgefordert die Problematik zu diskutieren, nicht Sie tot zu schweigen, wie sie das offenbar möchten. Genau diese Haltung ist das Problem! Nur weil man nicht darüber redet, ist das Problem nicht gelöst.
      46 10 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 11:53
      Highlight Wo bitte fordere ich Totschweigen? Im Gegenteil, ich ergänze die Diskussion um dringend nötige Aspekte, die der Autor einfach auslässt. Und nun begründe bitte deine Replik.
      5 10 Melden
    • Denk nach 09.02.2017 12:32
      Highlight Du stigmatisiert den Autor und seine Meinung im ersten Satz: "Wow, Trump wirkt bis in die Schweiz, und watson biedert sich an die Rechten an. Neue Zielgruppe?"

      Was sonst bezweckst du mit der Aussage, als das Unterdrücken einer Meinung? Das ist Populismus mein lieber und hat nichts mit einer im Artikel offenen Diskussion zu tun. Hier wird per se wieder versucht andere Meinungen zu unterdrücken oder zu verschmähen. Fraglich ist, wen Trump hier erreicht hat....
      9 2 Melden
    • TobaFett 09.02.2017 13:50
      Highlight Kastigator will die "Problematik" ja gar nicht tot schweigen. Er gibt einfach Inputs welche im Artikel nicht erwähnt werden und einen gewichtigen Teil der "Problematik" der Zuwanderung ausmachen. Um diese zu verkleinern, müssen wir den hiesigen ArbeiterInnen mehr Chancen auf eine bessere Bildung und bessere Arbeitsbedingungen bieten. Den dann müssen die grossen Unternehmen nicht ihre eigenen Leute mitbringen und die hiesige Arbeiterschaft würde auch mal richtig von der Wirtschaft profitieren...
      1 4 Melden
  • Thinktank 09.02.2017 10:15
    Highlight Das Beste, das ich hier je gelesen habe.
    49 21 Melden
  • Elia El Duderino 09.02.2017 10:09
    Highlight Dieser Einstellung zum Thema Migration kann ich mich, mein lieber Herr Blunschi, nicht anschliessen.

    Es gibt viel bessere Lösungen zur Migrationsentschleunigun, als das einführen einer MEI zur Ergänzung der Elitenattraktivität. Zudem mache ich mir keine Sorgen was den Platz und die Finanzierung einer Infrastruktur passend zur steigenden Bevölkerungsdichte betrifft. Dazu ein paar Fakten zur Insel Taiwan. Taiwan besitzt eine Fläche von 36'193 km², hat gnauso wie unsere schöne Schweiz grosse unberührte Alpen und stolze 23.52 Millionen Einwohner. Dichtestress in der Schweiz? Jöö!
    29 69 Melden
    • Peter 09.02.2017 10:18
      Highlight An sich bin ich einverstanden, zumal ich ein Fan von Städten wie New York und Hongkong bin. Das Problem ist die Mentalität der Schweizer, sie träumen vom Leben auf dem Dorf im Einfamilienhaus. Es ist einer der Gründe, warum sich politisch ein immer grösserer Graben auftut zwischen den Städten auf der einen und Agglo/Landschaft auf der anderen Seite. Aber findet dazu eine fundierte, ehrliche Debatte statt? Fehlanzeige.
      77 8 Melden
    • Deleted93 09.02.2017 10:25
      Highlight @Elia El Duderino
      Wer soll das wollen und welchen Nutzen hätte dies?
      Gib mir ein Grund wieso es noch mehr Menschen in der Schweiz oder auf der Welt braucht?
      Im das Loch in der AHV zu stopfen? Ev sollten wir mal unser Schneeballsystem überdenken....
      37 9 Melden
    • Elia El Duderino 09.02.2017 10:56
      Highlight Okey das kann ich annehmen. Es müsste mehr darüber diskutiert werden, wie es in ländlichen Regionen zu einer Übereinstimmung von Lebensqualität und Arbeitsmarkt kommen könnte. Abgeschiedene Regionen leiden unter einer grossen Abwanderung, dies bedingt, dass es für solche Gemeinden noch schwieriger wird eine attraktive Infrastruktur und Wohnsituation zugewährleisten. Jetzt zu den Kommentierern die sich vor grossen Städten fürchten. Die Schweiz besässe die Technik und das Bugdet, um eine nachhaltige und umweltgerechte Infrastruktur zu schaffen. Die finanziellen Prioritäten sind das Problem.
      12 7 Melden
    • Besserwisser 09.02.2017 11:15
      Highlight @Elia El Duderino. Dein Vergleich ist sehr kritisch zu betrachten. Du nimmst dazu einfach ein Land mit einer sehr hohen Bevölkerungsdichte um deinen Punkt zu beweisen. Ganz abgesehen davon, dass du nicht zwischen Fläche und Siedlungsfläche unterscheidest. Würde ich wie so wie du vorgehen: Gegenbeispiel: Österreich, besitzt halb so viele Einwohner pro km2 wie die Schweiz. Ist also halb so dicht besiedelt wie wir. Und zu glauben, die Schweiz sollte bezüglich Dichte Taiwan als Vorbild zu nehmen ist idealistisch, siehe den im Artikel erwähnte CS-Jugendbarometer und den Traum vom eigenen Haus.
      10 4 Melden
    • Brandelli 09.02.2017 11:16
      Highlight @Peter: Das Mentalitätsproblem lässt sich auch lösen. Mit Zuwanderung. Je mehr Leute mit Ausländern zu tun haben und merken das sie auch nur Menschen sind, umso mehr überwinden ihre Xenophobie und müssen nicht mehr fadenscheinige Dichtestress-Argumente für deren Legitimation herbeiziehen ;-)
      9 32 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 11:24
      Highlight Was für Taiwan und deren Bewohner gut ist muss für uns noch lange nicht recht sein. Auch die New Territories in Hong Hong sind für mich kein erstrebenswertes Szenario für unser Land.
      15 2 Melden
    • paddyh 09.02.2017 11:33
      Highlight Das kam leider nicht so rüber Peter. Was ich gelesen habe, war eine ganz klare Schuldzuweisung an die PFZ. Und solche einseitige Berichterstattung verunmöglicht eine ehrliche Debatte.
      6 8 Melden
    • Peter 09.02.2017 12:15
      Highlight @paddyh Das ist eine etwas undifferenzierte Sicht. Aber ich gebe zu, im Kommentar, den ich vor drei Jahren verfasst habe, kam dieser Aspekt besser rüber. Mein jetziger Text reflektiert in erster Linie meinen Ärger darüber, dass zwar laufend über die MEI berichtet wird, eine fundierte Debatte über diese Aspekte der Zuwanderung aber immer noch kaum stattfindet.
      12 2 Melden
    • Elia El Duderino 09.02.2017 12:53
      Highlight @Besserwisser Taiwan wurde von mir nicht zufällig als Vergleich herbeigezogen. In diesem Land verbrachte ich schon über einen Monat und die Zustände sind nicht zu vergleichen mit Japan, wo die Menschen in die U-Bahn gepresst werden müssen. Auch in Taiwan gibt es ländliche Idylle und Alpen, folglich kann die Siedlungsfläch kaum viel grösser sein. Eine Bevölkerungsdichte wie Taiwan sie hat, steht uns noch lange nicht bevor. Es wäre besser dafür zusorgen, dass eine zunehmende Bevölkerung mehr oder weniger Umweltschonend angesiedelt werden kann. Als Egoistisch nur den Wohlstand aufzunehmen
      5 1 Melden
  • Donald 09.02.2017 10:05
    Highlight Infsrastrukturen können ausgebaut werden. Deren Überlastung hat nicht nur mit Zuwanderung zu tun. Die Zuwanderung zu beschuldigen ist natürlich einfach (Populismus). Probleme lösen wird es aber wohl nicht. Auch wird die Auslastung nicht mehr abnehmen. Daher muss sowieso ausgebaut werden.
    26 57 Melden
    • RETO1 09.02.2017 11:08
      Highlight genau, immer schön weiterbetonieren
      9 9 Melden
    • Donald 09.02.2017 11:29
      Highlight @RETO1
      Naja... ob ein Bahnhof 6 oder 8 Gleise hat und eine Autobahn 4 oder 6 Spuren macht nicht mehr viel mehr Beton aus. Entwickeln müssen wir uns sowieso. Wenn du nicht an der Entwicklung teilhaben willst, kannst du in die hier genannten Dörfer ziehen, das ist deine Wahl.
      5 6 Melden
    • Besserwisser 09.02.2017 11:29
      Highlight @ Donald. Hmmm, durch was dann? Der Wanderungssaldo (Differenz zwischen der Einwanderung und der Auswanderung von ausländischen
      Staatsangehörigen) betrug 2016 60'262 Personen. Benutzen diese zusätzlichen 60'262 Personen unsere Infrakstruktur etwa nicht?

      Quelle: www.sem.admin.ch/dam/data/sem/publiservice/statistik/auslaenderstatistik/monitor/2016/statistik-zuwanderung-2016-12-jahr-d.pdf
      4 2 Melden
    • Donald 09.02.2017 12:12
      Highlight Ich habe gesagt "nicht nur". Neben der Zuwanderung sind natürlich auch die wachsenden Ansprüche der bereits anwesenden Personen und Firmen, gerade an die Mobilität, ein grosser Treiber. Daher können wir es nicht rein auf die Zuwanderung schieben.
      5 3 Melden
    • Besserwisser 09.02.2017 12:22
      Highlight @Donald Mit "nicht nur" bin ich einverstanden, was aber halt ziemlich relativ ist. Ich denke zu einem grossen Teil ist die Zuwanderung verantwortlich und die von deinen genanten Gründen zu einem kleinen Teil. Aber ob wir uns da einig sind, bezweifle ich;)
      2 2 Melden
    • RETO1 09.02.2017 12:29
      Highlight aber der grösste Treiber ist die Zuwanderung
      und was heisst bei dir Entwicklung?
      etwa immer weitere Einwanderung
      immer noch mehr ausl. Firmen
      noch mehr Infrastruktur
      noch mehr Wohnraum
      noch mehr Konsum
      alles und ohne Ende?
      das kann doch nicht dein Ernst sein
      3 3 Melden
    • Donald 09.02.2017 13:25
      Highlight Ich weiss nicht welcher Anteil grösser ist. Angenommen der Bedarf an z.B. Mobilität der bestehenden Bevölkerung nimmt jährlich 1% zu, würde das schon gleichviel Beitragen wie 80'000 Zuwanderer. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Wert eigentlich noch höher ist.

      RETO1, der Bedarf steigt mit oder ohne Zuwanderung. Und global gesehen werden diese Menschen sowieso irgendwo wohnen, reisen und konsumieren. Wie gesagt, wir haben sogar noch 60% Alpenraum, der grösstenteils nicht unter "Dichtestress" leidet. Jeder kann dort hinziehen. Muss dann aber natürlich auch entsprechend verzichten...
      2 0 Melden
  • BeWi 09.02.2017 10:01
    Highlight Was wir leider halt immer wieder sehen: die EU ist eine Diktatur gegenüber der Schweiz und nichts anderes. Wir können nur hoffen, dass F auch aus der EU austritt. Dann überlegen sich hoffentlich diese Brüsseler Technokraten endlich was Sache ist. Brexit genügt offensichtlich nicht. Im Gegenteil, die EU trözelt und sucht die Fehler IMMER bei den andern. Das nächste Gewitter ist bereits im Anmarsch: das Rahmenabkommen EU-CH, schon wird Seites EU auf die CH Druck ausgeübt, wohlverstanden mit einem Abkommen, dass es so noch gar nicht gibt. Nicht De, Fr, It oder E, sondern die EU macht mir Angst..
    42 46 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 10:22
      Highlight Schwachsinn. Wir sind völkerrechtliche Verträge eingegangen und müssen uns an die Verpflichtungen halten. Oder bezeichnest du deinen Vermieter auch als Diktator, weil er auf dem Mietvertrag beharrt und dich nicht gratis wohnen lässt?
      39 26 Melden
    • BeWi 09.02.2017 10:44
      Highlight @Kastigator: man kann auch alles schönreden und immer wieder mit dem Gleichen kommen. Ein Rahmenabkommen existiert nicht zwischen der EU und der CH, genau das wird nun aber in die Waagschale gelegt seitens EU. Und Diktatur kommt von Diktieren und genau das geschieht dort. Wacht doch auf! Und ja, wenn mir etwas in der Wohnung nicht passt, dann verhandle ich mit dem Vermieter, ganze einfach. Je nach dem hat der Vermieter ja auch ein Interesse, dass ich bleibe. So soll das sein, gegenseitiges Interesse. So kann man auch verhandeln.
      22 15 Melden
    • Amadeus 09.02.2017 11:27
      Highlight @BeWi
      Ich bin sehr dafür, die Zuwanderungsfrage sachlich zu diskutieren. Das beinhaltet den Stadt-Land-Graben, Identitätsfragen, ökonomische Aspekte und nicht zuletzt das Verhältnis zur EU.

      Wichtig scheint mir aber auch, die politische Ausgangslage richtig darzustellen. Die EU ist keine Diktatur und es war bereit 1993 klar, dass einzelne Abkommen nicht nachverhandelt werden. Die Regeln waren klar und transparent.

      https://www.eda.admin.ch/dea/de/home/europapolitik/ueberblick/bilaterale-1.html

      Die Schweiz kann aber die Bilateralen 1 kündigen und wird dann auch die PFZ los.
      8 3 Melden
  • lily.mcbean 09.02.2017 10:01
    Highlight Und im Graubünden leben wir in teils leeren Dörfern (abgesehen vom 20 Dezember bis 3 Januar).
    47 3 Melden
    • solani 09.02.2017 10:09
      Highlight In uri haben wir das problem auch nicht. :D
      28 1 Melden
    • lily.mcbean 09.02.2017 10:15
      Highlight Dabei ist es bei uns doch am Schönsten! 😉
      22 3 Melden
    • Duscholux 09.02.2017 10:20
      Highlight Die Leute, die ursprünglich in diesen leeren Dörfern gelebt haben, wohnen jetzt in Lenzburg und arbeiten in Zürich.
      47 0 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 10:23
      Highlight Und im Welschland staunt man, wie viele freie Flächen an schönster Lage es gibt. Blunschi würde besser die Schweiz bereisen als sich den Rechten anzubiedern.
      26 45 Melden
    • Olaf! 09.02.2017 10:26
      Highlight Die ganzen Bündner werden aus einem Grund jeden Montag nach Zürich pilgern. Nein aber ernsthaft, man müsste halt der Mentalität entgegenwirken, dass alle Firmen / Jobs möglichst in den Zentren sind. Dies würde einerseits den Verkehr entlasten und andererseits das wohnen in Kantonen mit viel Platz, welche leider momentan noch nicht genügend Arbeitsplätze bieten attraktiver machen.
      19 2 Melden
    • Peter 09.02.2017 10:38
      Highlight @Kastigator Ich habe die Schweiz nicht nur bereist, sondern durchwandert, vom Boden- bis zum Genfersee. Und dabei festgestellt, wie weit die Zersiedelung fortgeschritten ist. Die Frage lautet: Wollen wir jede freie Fläche zubetonieren, oder machen wir ernst mit dem verdichteten Bauen? Darum geht es, nicht um ein "Anbiedern" bei den Rechten.
      38 8 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 10:54
      Highlight Warum erwähnst du dann nirgends, dass gerade die Autoren der MEI sich gegen jede kenzertierte Raumplanung sträuben? Sie torpedieren das RPG, haben die Zürcher Kulturlandinitiative bekämpft und sorgen verbissen dafür, dass die Bauern ihr Land steuerfrei verscherbeln können.
      Mit Verlaub, ich finde deinen Artikel nach wie vor einseitig und populistisch.
      18 23 Melden
    • BeWi 09.02.2017 10:56
      Highlight @Kastigator: sehr gut, anstatt Argumente wieder die politisch Keule hervorholen, sprich doch gleich von Rechtsradikalen...
      16 12 Melden
    • lily.mcbean 09.02.2017 10:56
      Highlight Oaf!: Ich kann jeden bündner verstehen der sich beruflich ins Unterland orientiert, auf vielen Gebieten kann man hier nicht mal eine Lehre machen. Aber die rumheulerei unserer Regierung und vor allem von Herrn Gurtner das unsere Region ausstirbt kann ich nicht mehr hören. Es wird nichts dafür getan das die Leute hier bleiben, in der Weissen Arena arbeiten mehr Deutsche als Einheimische und dass noch für einen 18 Franken Stundenlohn. Wenn ich nicht bei meinen Vater eingestiegen wäre, wäre ich sehr wahrscheinlich auch weggezogen. Dazu kommt noch das wir schweizer uns für vieles zu schade sind.
      12 0 Melden
    • Chroneburger 09.02.2017 11:26
      Highlight Und was unternimmt der Bund gegen die Zersiedelung? Er lehnt die gut gemeinte Zersiedelungs-Initiative der Grünen ab. Im Bundeshaus diskutiert man lieber über ein Verhüllungsverbot als über wirklich dringende Probleme.

      https://www.zersiedelung-stoppen.ch/bundesrat-verpasst-chance-fuer-nachhaltige-siedlungsentwicklung/
      10 1 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 11:49
      Highlight Kastigator: In der Westschweiz gibts bis zu 6,6% Arbeitslosigkeit (Neuenburg), Jugendarbeitslosigkeit von bis zu 12% (!)

      Zürich 3,6%

      logisch kommen alle zu uns :-)
      4 0 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 11:54
      Highlight BeWi, ich liefere durchaus Argumente, und von "Rechtsradikalen" sprichst nur du. Bitte begründe deine Einlassung.
      2 8 Melden
    • BeWi 09.02.2017 12:28
      Highlight @Kastigator: das ist ja eben der Punkt: sobald eine Thematik irgendetwas mit "Ausländern" zu tun hat wir man in die rechte Ecke gestellt, was ja dann nichts andere suggeriert als: halte dein Maul, genau das hast Du jetzt einige mal gegen den Peter gemacht. Und das hat er ja eben genau in seinem Artikel beschrieben. Also q.e.d.
      5 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 09:58
    Highlight Das Problem wird in diesem Artikel auf den Punkt gebracht. Sicher kann man wenn man muss in der Schweiz mit 10 Mio. Einwohner leben - aber dies wäre keine Lebensqualität mehr. Wir wollen ja keine Zustände wie in Hong Kong hier.
    Das schlimmste ist einfach, dass unsere Regierung von anfang an (Febr. 2014) die MEI nicht wollte - allen voran Mme Sommaruga - und dies zog sich durch die letzten 3 Jahre durch. Später hat auch das Parlament eine "halbpatzige" Lösung verabschiedet, welche gar nichts bringt. Jetzt ist es Zeit endlich die massive Einwanderung einzudämmen.
    41 54 Melden
    • Donald 09.02.2017 10:40
      Highlight Hong Kong ist im Gegensatz zu uns so gebaut, dass es immernoch massig freie Flächen hat und praktisch jede Wohnung kilometerweite Aussicht geniesst. Während viele Leute bei uns gerade Mal über die Strasse zum nächsten Block sehen und sich deswegen so eingepfercht fühlen...
      8 7 Melden
    • BeWi 09.02.2017 11:07
      Highlight @Donald: na ja als ich vor 3 Jahren das letzte mal dort war hatte ich einen anderen Eindruck. Aber ja, es ist eine tolle Stadt. Aber das kann doch nicht als Massstab für CH angesehen werden. Auch nicht New York.
      12 1 Melden
    • piedone lo sbirro 09.02.2017 11:13
      Highlight @Trader

      die MEI ist ein witz genau wie die SVP.
      nicht frau sommaruga ist für die zuwanderung verantwortlich, sondern die macher der MEI.

      wenn die SVP wirklich die zuwanderung eindämmen möchte, würde sie sich nicht ständig für steuererleichterungen gegenüber reichen ausländern und ausl. firmen einsetzen - dies tun die bürgerlichen aber schon seit jahren...

      genau wie jetzt mit der USR III.

      die nicht-umsetzung der MEI passt der SVP also bestens ins konzept!
      14 9 Melden
    • Donald 09.02.2017 11:30
      Highlight @BeWi
      Der andere Eindruck wäre?
      1 1 Melden
    • BeWi 09.02.2017 11:33
      Highlight @Piedone: da stimme ich dir zu, das ist, wie in einem vorhergehend Artikel von Löpfe beschrieben, wirklich schizophren, absolut unverständlich diese Debatte zur USRIII. Aber wir (das Volk) haben es in der Hand: am Sonntag bitte ein fettes NEIN!
      8 1 Melden
    • BeWi 09.02.2017 12:23
      Highlight @Donald: die massig freien Flächen habe ich so nicht gesehen. Auch sind die Chinesen bereit in einem Zimmer von 16m2 zu viert zu wohnen. Wollen wir das? Das Office in dem ich gearbeitet habe (mit 5 Leuten) war gerade mal so gross wie unsere Küche zuhause... also das sind schon ganz andere Verhältnisse.. denke da stimmst Du mir zu..
      4 0 Melden
    • Donald 09.02.2017 13:30
      Highlight Wenn du die 70% naturbelassene Fläche nicht gesehen hast, war dein Bewegungsradius vermutlich eher klein.

      In den meisten Familien ab der untersten Mittelschicht, hat jedes Familienmitglied ein eigenes Zimmer. Ich habe mich noch in keinem Büro erdrückt gefühlt. Aber ich kenne deine Verhältnisse nicht.

      Jedenfalls sprach ich eher vom "Gesamtbild", als von Verhältnissen in Gebäuden.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 15:35
      Highlight piedone lo sbirro@ I
      Die MEI ist kein Witz, sie zeigt einen Weg zu einer massvollen Einwanderung. Die SVP ist kein Witz, es ist eine Partei, die einen Teil der Bevölkerung vertritt. Frau Sommaruga ist nicht verantwortlich für die Einwanderung - sie hat nur von Anfang gezeigt, dass sie gegen den Volkswillen ist. Es ist schon erstaunlich, das ausser der SVP, alle Parteien das Wohlergehen der Zuwanderer höher gewichten, als dasjenige der heimischen Bevölkerung - dies ist für Normaldenkende nicht nachvollziehbar.
      2 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 15:40
      Highlight piedone lo sbirro@ II
      Reden wir mal Klartext:
      Was bringt unserem Land einen Mehrwert: Ein reicher Ausländer, der in der Schweiz ein Haus bauen lässt, die regionalen Handwerker beschäftigt, in der Schweiz Güter kauft, eine Firma gründet und damit Angestellten ein Auskommen gibt - oder ein Typ, der das Gefühl hat, die Schweiz sei ein Schlaraffenland und die ganze Familie nach sich zieht und dann hier von der Sozialhilfe lebt.
      1 15 Melden
    • Donald 09.02.2017 16:15
      Highlight @Trader
      Mit welchem Teil der MEI wird das verhindert und das andere gfördert?

      "ein Typ, der das Gefühl hat, die Schweiz sei ein Schlaraffenland und die ganze Familie nach sich zieht und dann hier von der Sozialhilfe lebt."
      2 1 Melden
    • piedone lo sbirro 09.02.2017 17:04
      Highlight @trader

      wie kann es sein, dass sie die verlogenheit der SVP immer noch nicht erkennen, in bezug zur MEI und USR III?
      die MEI war stets eine scheinlösung, weil die SVP gar kein ausländer problem lösen will! noch nie wollte! sondern damit nur das stimmvieh ködern, um der geldelite zu dienen, zu deren sie selbst gehört!
      ausländer pauschal als sozialschmarotzer und messerstecher zu betiteln ist primitiver SVP fremdenhass!
      genau wie blocher gegen die EU hetzt, aber dort sein geld scheffelt.

      http://www.watson.ch/!652454861

      http://www.woz.ch/1638/schweizerische-volkspartei/die-partei-des-geldes
      7 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 17:17
      Highlight piedone lo sbirro@
      Lassen wir doch einmal die SVP beiseite. Im übrigen kann ich nichts anfangen mit Schlagwörter wie Scheinlösung, Stimmvieh ködern, Geldelite, Blocher - diese Pauschalisierung
      bringt gar nichts.
      Kommentare, der WOZ lese ich nicht, die sind mir zu linkslastig.
      3 6 Melden
    • piedone lo sbirro 09.02.2017 17:50
      Highlight @trader

      sie mögen keine schlagwort-politik und keine pauschalisierungen? toll, ich auch nicht! aber was macht denn die SVP seit dreissig jahren wenn nicht genau dass?

      nun haben wir des rätsels lösung gefunden! solange sie sich weigern, sich breitflächig zu informieren, oder sich überhaupt zu informieren, solange werden sie die verlogenheit der SVP auch nicht durchschauen!
      die weltwoche und die baz helfen ihnen dabei auch nicht weiter - ganz zu schweigen von den SVP plakaten...
      5 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 18:59
      Highlight piedone lo sbirro@
      Um etwas klar zu stellen: Ich bin weder SVP-Mitglied noch wähle ich SVP - wenn schon FDP.
      Ich lese weder die Weltwoche noch die BAZ auch finde ich SVP Plakate scheusslich.
      Ich informiere mich grossflächig - weil Sie anderer Meinung sind, müssen Sie mir nicht Unwissenheit unterstellen.
      Das ist ja das Problem der Linken, die haben alle das Gefühl, wenn man nicht ihrer Meinung ist, sei man "Herrliberg-lastig".
      Ich orientiere mich nicht nach den Aussagen der SVP - ich konstatiere was in diesem Land geht und was nicht!
      2 6 Melden
  • Driver7 09.02.2017 09:57
    Highlight Australien hat gerade mal 2.8x so viele Einwohner wie die Schweiz, wobei die Fläche 186x so gross ist.. mehr gibts dazu nicht zu sagen..
    20 46 Melden
    • solani 09.02.2017 10:10
      Highlight Ja super. Vergleichen wir doch die Sahara mit einem mitteleuropäischen Land. Ist etwa gleich schlau.
      58 8 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 10:25
      Highlight Der Mond hat 1000-mal mehr Fläche als die Schweiz, und die Bevölkerungsdichte ist null. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
      41 5 Melden
    • Olaf! 09.02.2017 10:28
      Highlight Kann man die Einwohnerdichte Schweiz / Australien vergleichen? Ja sicher. Macht es Sinn? Eher nicht.
      21 3 Melden
    • Besserwisser 09.02.2017 10:45
      Highlight @solani Dann darf man nach deiner Argumentationsweise aber auch keinen Vergleich mit Taiwan machen, wie dies @Elia El Duderino tat.

      12 5 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 10:55
      Highlight Doch, Besserwisser, kann man. Denn Australien besteht zu einem grossen Teil aus Wüste.
      7 8 Melden
    • Hand-Solo 09.02.2017 11:06
      Highlight Auch in der Wüste kann man verdichtet bauen.
      Der Vergleich mit Australien ist genauso an den Haaren herbeigezogen wie Hong-Kong, Taiwan und Tokjo. Diese Beispiele stören die meisten aber nicht...
      3 1 Melden
    • solani 09.02.2017 11:58
      Highlight @Besserwisser und Hand-Solo:
      Dann vergleichen wir doch am besten gar nicht, und versuchen unser Ländli gemeinsam so zu gestalten, sodass wir uns alle darin möglichst wohl fühlen. (Infrastruktur verbessern, schauen wo es vielleicht Flächen gibt, die nicht so optimal genutzt werden, die etwas abgelegen Regionen attraktiver machen (!), vielleicht an GEWISSEN Orten GEZIELT in die Höhe bauen, usw.)
      2 1 Melden
    • Hand-Solo 09.02.2017 12:57
      Highlight @solani: Meine Rede. Es bleibt aber dabei: Die Bevölkerungszunahme beschränkt zunehmend die Art unser Leben so zu gestallten wie wir das möchten. Sie bedient unser Rentensystem mit einem Schneballsystem und nicht zuletzt wäre der ökoligische Fussabdruck mit weniger Bevölkerung auch weniger gross, das wird aber von den Umweltschützern vielfach nicht so gerne zugegeben. Sie ist also nachteilig für, Wohlstand ÖkoLogie und, langfristig gesehen, ÖkoNomie, langfristige Vorteile sehe ich keine, nur Mittel und kurzfristige...
      2 2 Melden
    • Driver7 09.02.2017 16:56
      Highlight War ja nur mal um die Verhältnisse aufzuzeigen und selbst wenn man nur 5% (!!) von Australien als urbanisierbare Gegend betrachtet, wäre die Bevölkerungsdichte immer noch 1/3 der CH
      1 0 Melden
  • BeWi 09.02.2017 09:56
    Highlight Sehr guter Artikel, danke! Hoffe dass die USRIII, die genau in diese Kerbe schlägt haushoch abgelehnt wird. Natürlich gibt es in Tokio 9Mio Menschen, auch in Hongkong 7Mio und in Mexico City gar 30Mio (antwortend auf einen Kommentar hier..) aber wollen wir das? Ich ganz klar NEIN. Also das Argument ".. es gibt Städte mit viele Mehr Einwohner.." ist nicht zielführend, im Gegenteil - eher beleidigend.
    45 16 Melden
    • Elia El Duderino 09.02.2017 10:31
      Highlight Taiwan ist keine Stadt!
      10 3 Melden
    • Hand-Solo 09.02.2017 10:59
      Highlight @Elia El Duderino: Ich glaube trotzdem nicht, dass es schlau ist, sich in Sachen Lebensqualität ein Beispiel an Taiwan oder Japan, oder Mexiko City zu nehmen.
      7 1 Melden
    • Steven86 09.02.2017 11:39
      Highlight Bin deiner Meinung, nur weil es Orte gibt die soo viel Einwohner hat, heisst es noch lange nicht das es nur Positives gibt. Smog, lärme etc. sind nur ein paar beispiele.
      5 0 Melden
  • Z&Z 09.02.2017 09:54
    Highlight "Die Schweizerinnen und Schweizer wissen, dass ihr Wohlstandsmodell von Zuwanderung abhängig ist. Aber wohl ist ihnen dabei nicht." Dem kann ich mich anschliessen. Allerdings bemerke ich in meinem Umfeld, dass immer mehr Leute bereit sind, auf einen Teil des Wohlstandes zu verzichten, um mehr Lebensqualität in anderen Bereich zu erhalten. Ich hoffe ja wirklich, dass daraus ein grösserer Trend wird und sich die Leute auch bewusst sind, was das schlussendlich bedeutet.
    46 6 Melden
  • TobiWanKenobi 09.02.2017 09:53
    Highlight Guter Artikel. Zuwanderung bringt unserem Land zwar sehr viel Positives, in diesem Masse ist sie jedoch nicht nachhaltig. Es wäre an der Zeit für einen Paradigmenwechsel, denn dieses Problem ist grösstenteils eine Systemfrage. Und wenn die CH nicht den ersten Schritt in die richtige Richtung macht, wer denn sonst?😉
    39 7 Melden
  • whatthepuck 09.02.2017 09:49
    Highlight Wenn man das Thema wie hier im Artikel diskutiert, kann man doch aber unmöglich von einem Debakel von 2014 sprechen - viel mehr war es ein Ausrufezeichen!

    Die Zuwanderung ist einer der Haupttreiber, weshalb es in der Schweiz enger wird. Aber: Auch das eigene Verhalten wird immer verschwenderischer, da müssen wir uns selbst an der Nase nehmen! Wir müssen nachhaltiger werden. Stichwort Verkehrsverhalten:

    Tagesdistanz pro Person 1994: 31.3 km
    Tagesdistanz pro Person 2010: 36.7 km
    Veränderung: +17.3%

    Bevölkerung Schweiz 1994: 6.994 Mio.
    Bevölkerung Schweiz 2010: 7.825 Mio.
    Veränderung: +11.9%
    29 5 Melden
    • Alf 09.02.2017 10:23
      Highlight Du bist dazu verpflichtet bis zu 2Std Arbeitsweg in Kauf zu nehmen, wenn du mal auf dem RAV arbeitslos gemeldet bist. Mit Kind und Kegel zieht man nicht so schnell um.
      Resultat: längere Wege.
      24 1 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 10:27
      Highlight Danke. Ich weiss auch nicht, was in Blunschi gefahren ist. Dieser Artikel könnte genau so in der "Weltwoche" stehen.
      10 32 Melden
    • Hand-Solo 09.02.2017 10:33
      Highlight Natürlich nimmt die Verkehrsdistanz zu. Während die Arbeitsplätze sich weiterhin in den "Metropolen" konzentriert, ist bezahlbarer Wohnraum dort mangelware. Man muss also zwingendermassen auf weiter entfernte Wohnungen zurückgreifen.
      14 1 Melden
    • whatthepuck 09.02.2017 12:51
      Highlight Weshalb die Distanz zunimmt ist wieder eine andere Diskussion; Fakt ist, dass sie zunimmt. Hierzulande wurde in den vergangenen Jahren mehr Verkehr verursacht durch die Menschen, die hier leben. Die Zuwanderung verursacht ebenfalls mehr Verkehr. Die bereits hier Lebenden haben aber mehr Mehrverkehr generiert als die Zuzüger. Letztlich ist es eine Kombination von beidem; das Schlimme ist ja, dass immer mehr Menschen in der Schweiz immer mehr Verkehr generieren.
      1 0 Melden
    • Hand-Solo 09.02.2017 13:07
      Highlight Das mag sein. Aber: die Gesamtmenge an zurückgelegten Kilometer auf Land stieg seit 2000 um 27% an. Das heisst: Die Zunahme pro Kopf ist grob geschätzt halb so gross als die Gesamtmenge. Ergo: Die Verkehrsprobleme sind nur zur Hälfte selbstgemacht. Hinzu kommt, dass bei weniger Wohnungsnot in den Zentren automatisch weniger Verkehr pro Kopf verursachen würde. Rechnet man das dazu, ist der Eigenanteil noch tiefer...
      0 0 Melden
  • Wehrli 09.02.2017 09:49
    Highlight Spannend ist, dass meine Kommentare, die mittels Fakten den Artikel als Lüge entlarven, nicht aufgeschaltet werden.
    9 52 Melden
    • Peter 09.02.2017 10:11
      Highlight Fakten? Die Kommentare enthalten Polemik und Beleidungen, mein lieber Wehrli. Darum werden sie nicht aufgeschaltet. Hier übrigens die Richtlinien für Kommentarschreiber, die unser Chefredaktor erst diese Woche verfasst hat:

      http://www.watson.ch/!742649378
      35 3 Melden
    • Hand-Solo 09.02.2017 10:41
      Highlight Wir haben es nun langsam begriffen, du armer wirst ganz böse Zensiert, wenn du aber hier überall rumflenst bringt das nichts. Du magst weder den Artikel, noch den Autor. Von seinem Wahrheitsgehalt ganz zu schweigen. Vielleicht würde es helfen wenn du aufhörst zu trollen und stattdessen SACHLICH und mit Fakten argumentierst, dann ist das Team Watson sicher auch bereit, dich mitspielen zu lassen.
      16 2 Melden
    • Wehrli 09.02.2017 10:46
      Highlight Ist auch eine Antwort um die Kommentare nicht veröffentlichen zu müssen: Hier die Kurzfassung:
      Seit 1995 ist die Mobilität von Herr und Frau Schweizer um 200% gestiegen, die Bevölkerung aber nur um 20% gewachsen. Die Mobilitätsengpässe sind zu 3/4 auf dem eigenen Mist gewachsen.
      8 19 Melden
    • Hand-Solo 09.02.2017 10:56
      Highlight Bitte um Quellen.
      Gemäss dem bfs stieg das gesamte (Land-)Verkehrsaufkommen seit 2000 lediglich um 27%

      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/mobilitaet-verkehr/personenverkehr/leistungen.html

      deine 200% scheinen etwas aus der Luft gegriffen
      15 0 Melden
    • Tomtom64 09.02.2017 15:06
      Highlight Alternative Fakten ....?
      2 0 Melden
  • Adrian Bühlmann 09.02.2017 09:46
    Highlight Der Witz ist, die SVP will die Zuwanderung gar nicht reduzieren. Sie redet bloss davon. Gemacht wird dann aber etwas anderes: Zum Beispiel wurde der Antrag gestellt, Aufenthaltsbewilligungen bis 9 Monaten von sämtlichen Einschränkungen auszunehmen. Die MEI war bloss ein Marketing-Gag der SVP, um die Ecopop-Initiative abzuschiessen. Man wollte Ecopop zuvorkommen. Das hat wunderbar funktioniert. Das Beispiel Köppel zeigt exemplarisch, wie weit auseinander Geschwafel und Handeln liegen: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/inlaendervorrang-gilt-nicht-bei-der-weltwoche/story/26530989
    44 19 Melden
    • RETO1 09.02.2017 11:17
      Highlight die SVP wollte die Zuwanderung gar nicht?? kann sein
      ABER: das Volk wollte die Zuwanderung beschränken
      das Ergebnis: das Volk wurde nach Strich und Fa den beschissen
      9 20 Melden
    • piedone lo sbirro 09.02.2017 11:22
      Highlight @adrian bühlmann

      treffender kommentar, der die ganze verlogenheit der SVP aufzeigt.
      würden das die wähler begreifen, wäre dies wohl das ende dieser partei.
      14 8 Melden
    • R. Peter 09.02.2017 11:33
      Highlight Stimme Ihnen zu. Dennoch habe ich die MEI angenommen und wünsche eine Regulierung und Beschränkung der Zuwanderung.

      Was muss ich tun? Wir haben eine offensichtliche Systemkrise (daran ist die SVP genauso Schuld wie die übrigen ParlamtarierInnen und Parteien).
      7 21 Melden
    • Besserwisser 09.02.2017 12:34
      Highlight @piedone lo sbirro Deine Schlussfolgerung wäre dann wohl, dass du alle SVP-für dumm hältst. Das dürftest du aber nicht sagen, da du ja kaum pauschalieren möchtest oder doch?
      5 18 Melden
    • piedone lo sbirro 09.02.2017 13:51
      Highlight @besserwisser

      nein, ich halte SVP`ler nicht für dumm.

      mit populismus und angst/hass-rethorik das stimmvolk zu ködern erfordert intelligenz seitens der parteileitung.
      blocher hat sein vermögen vervielfacht dank der PFZ und der EU - seinen wählern erzählt er aber wie schlecht die EU sei usw.

      widmer-schlumpf war eine ausgezeichnete bundesrätin - um welten besser als ueli. wäre sie nicht blocher vor der sonne gestanden, würde dies selbst die parteileitung bestätigen... und es gäbe keine BDP...

      entweder die USR III oder die MEI - dies sollte jeder wähler begreifen. die SVP will die USR III.
      8 3 Melden
    • pachnota 10.02.2017 19:48
      Highlight Pifone... was sie nicht wieder alles wissen wollen....: )
      2 0 Melden
  • dracului 09.02.2017 09:42
    Highlight Ich stimme zu, dass wir in diesem Land vieles nicht diskutieren. Ich rege an, dass wir viel mehr Einflüsse diskutieren: Bahnhöfe und Strassen sind auch verstopft, weil wir längere Arbeitswege in Kauf nehmen, teilweise müssen und der Verkehr mehr Mobilität erlaubt. Ein anderer Einfluss ist, dass viele Firmen aktiv die "Einwanderung" fördern, da sie (gerade jetzt) profitabel ist. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sollte im 2017 wirklich auch nicht mehr nur ein Frauenthema sein ... Beginnen wir die Zukunft unter Einbezug aller Faktoren zu gestalten und nicht mit Scheinlösungen zu bekämpfen.
    62 3 Melden
    • meerblau 09.02.2017 09:48
      Highlight Herzlichen Dank für dieses Statement!! Genau meine Gedanken.
      18 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 10:05
      Highlight @drac: plötzlich nehmen wir weitere arbeitswege in kauf? plötzlich "erlaubt der Verkehr mehr Mobilität"?

      Beginnen wir bei der Ursache statt deiner Symptombekämpfung. Rein aus persönlichem Interesse: bewegst du dich auf der Strasse?

      ZH hat im 2016 eine neue Stadt Regensdorf einverleibt ... 18'000 Personen ... ca. 10'000 neue Autos etc. :P Die Wirtschaft schickt dir ein Dankeskärtli vielleicht ... schön wie wir ihnen alles andere unterordnen. Links hilft noch dabei *gröhl*.
      12 21 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 10:28
      Highlight Und die SVP mit ihrer Zustimmung zu allen Steuergeschenken an Firmen kämpft an vorderster Front für mehr Zuwanderung.
      14 16 Melden
    • Besserwisser 09.02.2017 12:39
      Highlight @Kastigaror Deine Argumentationen, musst du zugeben, sind zum Teil auch populistisch. Du machst die SVP für Steuergeschenke verantwortlich. Was ist mit der FDP, CVP und dem Bundesrat, welche z.B. alle hinter der USR III stehen, welche deiner Ansicht wohl auch nur "Steuergeschenke" beinhaltet? Warum machst du nur eine Partei verantwortlich?
      5 0 Melden
  • Deleted93 09.02.2017 09:40
    Highlight Das Hauptproblem ist nicht nur die Zuwanderung in der Schweiz sondern das extreme Bevölkerungswachstum und deren folgen. Hier wird um den heissen Brei gesprochen. Sind wir nicht fähig unsere eigene Spezies auf einem bestimmten Level zu halten (nicht immer mehr Menschen) sind wir nicht besser als Einzeller jene sich teilen bis alles aufgefressen ist und dann verenden. Da kann Mann/Frau noch lange über Zuwanderung, SUV verbote, Burka usw. diskutieren. Wir sollten mal einen Plan für die Spezies Mensch haben, wie viel Verträgt die Umwelt usw., scheint aber ein absolutes Tabu Thema zu sein, leider.
    40 9 Melden
    • whatthepuck 09.02.2017 09:57
      Highlight An führenden Hochschulen setzt man sich mit diesem Thema auseinander; ich bin überzeugt, dass solche Gedanken bald stärker thematisiert werden.

      Allerdings, so platt es tönt, muss jeder bei sich selbst anfangen. Es braucht Verhaltensänderungen aller Menschen, nicht nur einiger Idealisten. Die Menschheit versagt hier kollektiv, es sind nicht nur "die Zuwanderer" (die sind ja auch Menschen). Dass selbst Junge, die in diesem beengten Umfeld aufwachsen und sehen, zu was dieser nicht nachhaltige Wunsch führt, immernoch von einem EFH träumen, zeigt jedoch, dass wir davon noch weit entfernt sind.
      15 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 10:02
      Highlight hä?! symptome ohne ursache? bevölkerungswachstum ohne zuwanderung? omg!
      10 17 Melden
    • Deleted93 09.02.2017 10:13
      Highlight @Stipps
      Es gibt noch andere Länder als die Schweiz....
      @whatthepuck
      Finde ich gut, ich fange selber bei mir an und setzte mich mit dem Thema auseinander ob es z.b noch Verantwortungsbewusst ist Kinder zu zeugen welche eine Ungewisse Zukunft vor sich haben und ob es der Menschheit dienlich ist? Von einem EFH könnte man schon wieder Träume wenn wir nur noch 5 Milliarden wären, würde ja auch reichen :-)
      Aber mit unserem Nationalistischen System sind wir noch Lichtjahre davon entfernt einen gemeinsamen Menschlichen Kontext zu finden um diese Probleme Global gemeinsam Anzugehen, leider.
      8 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 10:23
      Highlight @Deleted93: Jetzt mal ernsthaft unbekannter Mensch - angesichts der Welt, der Konflikte, der Gier, des Neides etc. etc. sowie der Resultate der seit '48 gewährten Menschenrechte (Nationalstaaten) und der aktuellen Globalisierung findest du die Argumentation der bösen Nationalstaaten und der verheissungsvollen gemeinsamen Problemlösung (was Nationalstaaten eben nicht ausschliesst) verantwortungsvoll?
      5 11 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 10:28
      Highlight Die Geburtenrate stabilisiert sich global. Man bleibe bei den Fakten.
      10 6 Melden
    • D(r)ummer 09.02.2017 10:36
      Highlight Stipps, kennst du 1+1=3 oder 4 oder 5 etc... ?
      Es gibt viele CH-Grossfamilien.
      6 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 11:22
      Highlight @Dummer: haha! hier wird dir geholfen:
      http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.TFRT.IN?end=2014&locations=CH&start=1960

      Fruchtbarkeitsrate bleibt bescheiden (1.52) - cheers & out Ideologie!
      2 1 Melden
    • RETO1 09.02.2017 11:23
      Highlight @ Kastigator:
      was schreibst denn du da???
      Die Weltbevölkerung nimmt explosionsartig zu
      8 3 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 11:47
      Highlight Reto, guckst du hier:
      "Die Zahl der Kinder bei Frauen im gebärfähigen Alter ist innerhalb von 35 Jahren weltweit fast auf die Hälfte geschrumpft. Im Jahre 2010 brachten Frauen im Durchschnitt 2,6 Babys zur Welt. Im Zeitraum 1970 bis 1975 hatten Frauen im globalen Durchschnitt noch 4,7 Kinder."
      https://de.wikipedia.org/wiki/Zusammengefasste_Fruchtbarkeitsziffer
      -
      Eben: Bitte bei den Fakten bleiben.
      3 5 Melden
    • D(r)ummer 09.02.2017 12:31
      Highlight Stipps, danke für den Link.

      Bevölkerungswachstum ohne Zuwanderung funktioniert per Zeugung von Nachkommen.
      Jetzt meine (simple) Antwort verstanden?!

      Ps: Nicht jeder, der auf Kommentare reagiert meint es immer schlecht
      2 0 Melden
    • Deleted93 09.02.2017 12:32
      Highlight @Kastigator
      Einfach mal gross rausposaunen und was von bleib den den Fakten labbern und ein Artikel über die Geburtenrate in DE posten? OMG.Hier hast du den richtigen Wikipedia Link : https://de.wikipedia.org/wiki/Bev%C3%B6lkerungsentwicklung
      Bleib du bei den Fakten
      4 0 Melden
    • Deleted93 09.02.2017 12:36
      Highlight @ Kastigator
      Deine Quelle nennt das Gebärfähige Alter bis 35, heute wäre es wohl eher ab 35... und hinzu kommt ,dass wenn eine Frau noch 2.6 Kinder kriegt , wächst dann die Bevölkerung oder schrumpft sie? Hmmm wohl an der ETH studiert.
      Eben: Bitte bei den Fakten bleiben....
      7 0 Melden
    • Deleted93 09.02.2017 12:40
      Highlight @Kastigator
      Das mit dem Gebärfähigen Alter habe ich falsch gelesen mein Fehler, deine Aussage ist trotzdem falsch, ev würde es der Sachlichkeit dienen die Leute weniger anzumachen und selber bei den Fakten zu bleiben
      3 1 Melden
    • D(r)ummer 09.02.2017 12:45
      Highlight Deleted93, DE hält sehr wahrscheinlich als grafisches Beispiel hin...

      Die Weltkarte ist im selben Wiki-Artikel vorhanden.
      1 0 Melden
    • Deleted93 09.02.2017 13:15
      Highlight Ja habe ich gesehen mein Fehler aber die Bevölkerung wächst immer noch an wenn jede Frau 2.6 Kinder im Schnitt kriegt
      1 0 Melden
    • Philp 09.02.2017 13:46
      Highlight Hans Rosling (RIP) erklärt in diesem Video sehr gut wie die Entwicklung der Weltbevölkerung zu erwarten ist. Das Wachstum schwächt sich schon länger ab, trotzdem lässt es sich nicht verhindern dass es gut 10-11 Mia. Menschen geben wird
      2 0 Melden
    • D(r)ummer 09.02.2017 13:58
      Highlight Jep...

      Zurück zum Thema: "Wir sollten mal einen Plan für die Spezies Mensch haben, wie viel Verträgt die Umwelt usw., scheint aber ein absolutes Tabu Thema zu sein, leider."

      Eventuell gibt es so einen Plan, oder die Gesamtentwicklung ergibt sich einfach...
      Ob Plan oder Zufall, das Thema ist interessant und kommt früher oder später.

      1 0 Melden
  • Plöder 09.02.2017 09:34
    Highlight Danke für den Artikel
    Jedoch wird dabei nicht beachtet:
    -Die demographische Entwicklung der Schweiz (wir werden immer älter also kann man auch sagen, dass 60T personen zu wenig sterben...)
    - Dass es wirtschaftliche Gründe gibt zu pendeln ( zentralisierung, wohnkosten etc.)
    - Dass das Korrelative zwischen zuwanderung und verkehrsüberlastung zu wenig greift - d.h. Man könnte mit der aurgumentation, dass es staus gibt direkt mit der Migration zu tun hat->je mehr staus es gibt desto höher ist die zuwanderung?!
    Das Problem dass angesprochen wird ist die zunnehmende Mobilität + die Urbanisierung
    24 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 10:16
      Highlight @Plöder:
      "- Je mehr stau, desto höher die Zuwanderung"

      Erklärung, wieso nicht.
      6 9 Melden
    • Plöder 09.02.2017 15:47
      Highlight Weil die verkehrszunahme vielseitiger ist, als einfach die Migration.
      Bspw.
      - Hat eine Familie heutzutage 1 oder mehr Autos
      - Die mobilität die zu hoch ist (hat diverse Gründe - einer ist der dass wir nicht mehr dort leben wo wir arbeiten etc)
      - Die Urbanisierung ( sprich den wegzug vom ländlichen in die städte..
      - Die geographischen gegebenheiten der Schweiz (viele Berge dadurch unwirtliche Gebiete)
      - Etc.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 16:22
      Highlight @Plöder: kannst dir allerlei einreden um deine Ideologie zu schützen ...

      ... Fakten findest du hier:

      https://www.auto.swiss/fileadmin/3_Statistiken/Autoverkaeufe_nach_Marken/Grafik_11JahreJan2017.pdf

      1 2 Melden
    • Plöder 10.02.2017 06:14
      Highlight Welche Fakten zum Teufel?! Einfach eine Grafik ausgraben und meinen dass sind Fakten...
      Sorry aber, dass geht gar nicht...

      Man weiss ja nicht mal was du damit aussagen willst...
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 07:49
      Highlight @Plöder: das sind fakten im sinne zahlen der sinkenden neuwagenkäufe ... keine grafik. cheers!
      1 0 Melden
    • Plöder 10.02.2017 08:28
      Highlight Hä was?!
      Und was willst du damit sagen??

      Etwa dass sinkende neuwagenkäufe nichts mit den oben genannten Problemen zu tun hat?
      Oder das Jährlich mehr als 15T neuimmatrikulationen stattfinden - Woow(sind keine Käufe, nur so nebenbei)
      So nebenbei schnell erklärt: die Personekilometer haben im Jahr 2o15 2% zugenommen (wobei hier auch die länge der strecke mitspielt) nehmen wir jetzt die 80T Personen + aus der Migration bei 8Mio ist dies 1% daraus könnte man schliessen, dass es direkt korelliert jedoch ist die mittlere Tagesdiatanz pro P auch gestiegen... Also greift es zu kurz. PUNKT
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 10:12
      Highlight Tja fail Plöder, so nebenbei:

      - wenn die Personenkilometer 2015 nur um 2% zunehmen (wow, ziemlich gering, wo wir doch alle plötzlich auf dem land wohnen und pendeln gell) ist wohl die ursache für stau:
      - neuzulassung von 25'-30'000 autos per annum ... korreliert ziemlich gut zu deinen 80T zuzügern, die gemäss statistik zu 60% familiennachzug beinhalten.

      Jep, so long faktenfreies Ideologisieren.
      1 0 Melden
    • Plöder 10.02.2017 10:53
      Highlight Ich spreche vom gesamten Verkehr und nicht vom IV...
      Und nur so Faktenfrei und so
      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/mobilitaet-verkehr.html
      Dort gibts ne taschenstatistik führ die dir mal zu Gemüte wahrscheinlich ist es zu hoch. Aber ja die Familienmitglieder gehen Wahrscheinlich nicht in die Schule und einkaufen und sitzen nur zu Hause und erwarten sehnsüchtig ihren Vater...
      Und bitte schreibe mir keine Ideologie zu, die keine ist, sondern nur der rationelle analytische Verstand der jedem gegeben zu sein scheint einschalten und merken, dass es nicht einzig die Migration ist.
      0 1 Melden
  • JJ17 09.02.2017 09:31
    Highlight Danke! Der wohl mit Abstand Beste politische Artikel, welchen ich jemals hier auf watson lesen durfte.
    48 17 Melden
    • Wehrli 09.02.2017 09:45
      Highlight Politisch? Demagogisch. Und die Herleitung ist sehr Trumpesk. Blunschi der Wutbürger und frustrierte Pendler, mal etwas Neues, immerhin.
      30 81 Melden
    • Peter 09.02.2017 09:53
      Highlight @Wehrli Wie wäre es mit ein wenig sachlicher Kritik? Ich betrachte mich nicht als Wutbürger und leiste mir den Luxus, in der nicht ganz billigen Stadt Zürich zu wohnen. Ebenso leiste ich mir den Luxus, über meine Filterblase hinaus zu blicken und die Zuwanderung differenziert zu beurteilen. Auch wenn ich mir damit nicht nur Freunde mache.
      61 12 Melden
    • Luzi Fair 09.02.2017 10:12
      Highlight @Wehrli
      u made my day :-D

      Wirklich grottesk wie Blunschi hier Ursacheforschung betreibt.
      6 17 Melden
    • Wehrli 09.02.2017 10:42
      Highlight @ Peter: Die Zuwanderung gilt es sehr wohl kritisch zu betrachten, aber bitte nicht Ursache und Wirkung verwechseln: Dank der Zuwanderung kannst sich Zürich all den Luxus leisten, die Zuwanderung hat viele Schattenseiten, die Mobilitätsengpässe sind jedoch zu 3/4 Hausgemacht, auch wenn wir keine PFZ hätten, dies ist per Statistik nachzuweisen, leider wurden meine Kommentare nicht aufgeschaltet.
      9 8 Melden
    • Peter 09.02.2017 11:22
      Highlight @Wehrli Natürlich sind sie überwiegend hausgemacht, weil immer mehr Leute in der Agglo oder auf dem Land wohnen und deshalb pendeln. Viele tun das nicht freiwillig, sondern weil sie sich den Luxus des städtischen Wohnens nicht leisten können. Das hat sehr wohl mit dem Bevölkerungswachstum und damit der PFZ zu tun.
      5 2 Melden
  • johannamiller 09.02.2017 09:30
    Highlight Auf den Punkt gebracht!
    36 3 Melden
  • Wehrli 09.02.2017 09:29
    Highlight Huch, die Kommentare werden ja gar nicht aufgeschaltet, ist Blunschi ein bisschen düpiert ab seinem Schmarren?
    5 70 Melden
    • ujay 09.02.2017 10:06
      Highlight Huch.....Wehrli,warst wohl etwas voreilig. Würde wohl in deinen Kram passen und deine Vorurteile bestätigen😂😂😂
      21 0 Melden
    • Wehrli 09.02.2017 10:56
      Highlight Mein Kram war nicht brav und wurde ausgeschafft. Vorurteile habe ich keine, ich mag es aber nicht, wenn Mist & Most geschrieben wird.
      1 11 Melden
  • N. Y. P. 09.02.2017 09:27
    Highlight Ich denke, wir sollten auf keinen Fall über die negativen Folgen der Zuwanderung sprechen. Weil es keine gibt. Immobilien sind für den Mittelstand noch immer bezahlbar. Man findet auch weiterhin ohne Probleme bezahlbare Wohnungen in den Städten. Auf Autobahnen kommt man zügig vorwärts oder man nimmt am morgen entspannt den Zug. Auch Firmen wollen ihre Verantwortung wahrnehmen und einen gerechten Beitrag an die Gesellschaft leisten. Also, alles halb so wild. Eine Debatte ist unnötig, zumal einem dann ein rechtes Mäntelchen umgehängt wird. Lassen wir den Deckel zu.
    23 51 Melden
    • D(r)ummer 09.02.2017 10:47
      Highlight Actio reactio N.Y.P.
      Ob Positiv oder Negativ... Alles kommt im Gesamtpaket und dieses hat immer etwas positives und negatives.
      Die positiven Effekte der Zuwanderung (z.B. Wohlstand) kennen und schätzen wir.
      Die negativen sollten nicht aus der Debatte gesperrt werden, sonst verlieren die positiven ihren Glanz und begünstigen das "rechte Mäntelchen", welches in einer ausgewogenen Debatte gar nicht entstehen sollte.
      4 0 Melden
    • N. Y. P. 09.02.2017 11:11
      Highlight @Drummer, meine Worte.
      Ich als Linker bemängle, dass ich als Linker nicht sagen darf, dass mir das Bevölkerungswachstum sorgen macht. Ein Tabuthema.
      *wespennestreinstich*
      8 4 Melden
    • Majoras Maske 09.02.2017 12:18
      Highlight Die Frage ist jedoch, ob die von dir genannten Punkte wirklich nur wegen der Zuwanderung eingetroffen sind, oder ob man um sie zu bekämpfen, nicht anderso den Hebel ansetzen sollte? Sind die Immobilien wegen der Zuwanderung für Normalsterbliche unerschwinglich oder weil in immer krasserer Weise immer weniger finanziell vom Wirtschaftswachstum profitieren und langsam zwei Ligen entstehen? Sind Züge und Autobahnen nur wegen der Zuwanderung überfüllt, oder doch eher weil der schlanke Staat zu geizig war rechtzeitig zu investieren? Oder Pendeln einfach mehr als früher, weil sie schlichtweg müssen?
      5 0 Melden
    • N. Y. P. 09.02.2017 12:51
      Highlight @Majoras Maske,
      Du stellst die richtigen Fragen.
      Meiner Meinung nach profitieren wir zuwenig vom Wirtschaftswachstum.
      Desweitern ist eine Akzentuierung oben unten zu beobachten.
      4-köpfige Familien mit Normallohn bezahlen 2500.- Miete, 1000.- Krankenkasse 600.- Steuern im Monat, evt. 500.- für die Krippe usw. Rennen wie blöd herum, dass es jeden Monat auf geht.
      DAS kann es doch nicht sein, gopferdammi.
      3 3 Melden
    • Evan 09.02.2017 12:59
      Highlight "auf keinen Fall über die negativen Folgen [...] sprechen" - willst du nicht gleich verbieten, auch nur schon daran zu denken? Ich denke das wäre konsequenter.
      4 3 Melden
    • N. Y. P. 09.02.2017 13:56
      Highlight @Evan,
      mein Kommentar war ironisch gemeint. Leider wurde der Kommentar aber nicht als Ironie interpretiert.
      Selbstverständlich muss und soll man über die negativen Folgen sprechen !
      Wird ein Kommentar falsch verstanden, muss man sich nicht mehr die Mühe nehmen, eine Erklärung hinterherzuschieben. Der Kommentar ist draussen und wurde falsch interpretiert. Wie jetzt auch von dir.
      Wird eine Wortmeldung, wie jetzt meine, mal falsch verstanden, bricht ja keine Welt zusammen ;-)

      3 0 Melden
    • Evan 09.02.2017 14:49
      Highlight N.Y.P ich muss mich wohl bei dir entschuldigen. Man weiss hier bei Watson nie so genau. 😂
      2 0 Melden
    • N. Y. P. 09.02.2017 15:25
      Highlight @Evan
      musst Du nicht.
      Ich hätte eben ein #ironie off nachlegen müssen. Falls Dich meine politische Einstellung interessiert, siehe meinen Kommentar beim neusten USR III Artikel.
      2 0 Melden
    • Majoras Maske 21.02.2017 11:20
      Highlight N. Y. P., ich weiss, es ist etwa spät für eine Antwort, aber ich habe gestern eine Doku auf der ARD gesehen, welche die Wurzel allen Übels zu benennen scheint (und auch eine mögliche Lösung, die in der Schweiz tatsächlich innerhalb der nächsten 12 Monate zur Abstimmung kommt). Sie heisst "die grosse Geldflut".
      Ob's der Weisheit letzter Schluss ist, weiss ich noch nicht, aber sie scheint ein richtiger Denkanstoss zu sein.
      2 1 Melden
    • N. Y. P. 21.02.2017 11:43
      Highlight @Majoras Maske
      Verdammt,
      das gibts ja nicht. Genau den Doku habe ich gestern auch gesehen. Und den Film gespeichert. Ich finde, es könnte DIE Lösung sein.
      Das Beispiel mit der Firma, wo kurz 960 Mio. Euro Gewinn gemacht wurde. Da wurde mir übel.

      Diese Vollgeldinitiative müsste eigentlich auf @watson breit diskutiert werden..

      Sorry,
      hab den Blitz getroffen ;-)
      2 0 Melden
    • Majoras Maske 21.02.2017 13:00
      Highlight Haha, so cool, dass du sie auch gesehen hast. :-)

      Diese Doku bietet wirklich viele wertvolle Einblicke. Mir war nicht so ganz klar, dass die Privatbanken das Geld schöpfen und nicht die Nationalbank. Und dass dann von 10 Franken wiederum 8 wieder dazu verwendet werden, um wieder neues Geld zu schöpfen, weil nur ein Prozent bei der Nationalbank hinterlegt sein muss (was somit 800 CHF produziert, die dann wieder im selben Verhältnis reinvestiert werden).

      Ja, dass dachte ich eben auch, dass das auf Watson diskutiert werden sollte, weshalb ich den Drang hatte, diese Doku zu posten. :-)
      1 0 Melden
    • N. Y. P. 21.02.2017 14:27
      Highlight Ich gebe 1.- und spekuliere mit 100.- Einfach abartig.
      Das Thema wird hier bestimmt noch ausgebreitet. Ist ja ein URlinkes Thema. Von mir aus können wir bereits damit anfangen.

      Gut, dann trinke ich jetzt meinen Nespresso und warte auf den ersten Artikel. Damit ich meinen hochqualifizierten Senf abgeben kann..
      0 0 Melden
  • Einer Wie Alle 09.02.2017 09:25
    Highlight Bei einer Umsetzung der MEI würde das Schengener Abkommen auch gekündigt oder nicht? Oder wäre das "nur" die PFZ, die gekündigt würde?
    4 5 Melden
    • Peter 09.02.2017 09:55
      Highlight Das Schengener Abkommen betrifft die Abschaffung der Grenzkontrollen, nicht die Zuwanderung an sich. Es wäre von einer Umsetzung der MEI nicht betroffen.
      16 4 Melden
    • ElendesPack 09.02.2017 10:12
      Highlight Nur sagen uns die EU und die EU-Freunde in der Schweiz ständig, dass die Kündigung eines Vertrages zwangsläufig die Kündigung aller Verträge bedeuten.
      Aber im Prinzip ist das eh egal, da Schengen-Dublin ja EU-weit nicht umgesetzt wird. Würde es das nämlich, gäbe es in der Schweiz keinen einzigen Eritreer.
      12 5 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 10:57
      Highlight Pack, bitte schlage mal "Bilaterale I" und "Guillotineklausel" nach. Merci.
      5 5 Melden
  • arconite 09.02.2017 09:23
    Highlight "Wenn wir beim Thema Zuwanderung weiterhin um den heissen Brei herum reden und uns einer substanziellen Debatte verweigern,....."

    Um Probleme zu lösen braucht es den Willen dazu. Ich unterstelle weder Rechts noch Links die Probleme wirklich "substantiell" angehen zu wollen, sondern nur für Ihre eigene, entweder fremdenfeindliche bzw. träumerische Haltung einstehen. Wirkliche Lösungen kommen doch nur durch Konsens zu Stande. So lange die Pole/PolitikerInnen sich gegenseitig nur bekämpfen und um Macht ringen, werden wohl weder das beschriebene noch andere Probleme längerfristig gelöst.
    33 4 Melden
  • Alex_Steiner 09.02.2017 09:22
    Highlight Natürlich hat es in der Schweiz Platz für mehr als 10mio Menschen. Tokio hat 9mio Einwohner. Und ja... Tokio ist um einiges kleiner als die Schweiz.
    15 46 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 10:03
      Highlight Nur hat
      Japan (Land) die Fläche von 377'000km2 (Deutschlan 357'000)

      Schweiz (Land) 41'000km2

      Tokjo ist eine Stadt, kein Land...

      Dein Argument sticht leider nicht
      19 6 Melden
    • x4253 09.02.2017 10:16
      Highlight Die Metropolregion Kanto (also das Hauptstadtgebiet Japans) hat je nach Definition zw. 36 und 43 Millionen Einwohner und hat ca die Fläche des Mittellandes.
      Das wäre auch in der Schweiz möglich, dann aber mit diesen Konsequenzen:
      - Auto nur für jene die einen Parkplatz haben (ausser K-Cars)
      - Die durchschnittliche QM Zahl pro Person: 9 (aktuell: 45), + Erhöhung der Miete
      - ÖV-Preis massiv anheben, um die Nachfrage zu regulieren (keine GA, Halbtax mehr)
      - Zubetonieren des Mittellandes, einige Parks können wir behalten, aber Landwirtschaftszonen ade.
      - Notorischer Wasser- und Strommangel
      ...
      8 5 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 09.02.2017 10:20
      Highlight Möchtest du wirklich so leben wie viele Menschen in Tokyo oder zB Kairo mit ca 18'000'000? O_o

      Nur weil man es kann, muss man es noch lange nicht.
      11 3 Melden
    • Alex_Steiner 09.02.2017 12:53
      Highlight @Hierundjetzt: Was soll das Argument? Das Land Schweiz ist grösser als die Stadt Tokio. Also hat es auch mehr Platz... warum sollte das nicht funktionieren?

      Wir haben jetzt etwa 3000km2 Siedlungsfläche - Tokio etwa 700km2. Das ist also etwa 4mal mehr Fläche für weniger Leute. Nicht einberechnet all die Fläche die wir zur Siedlungsfläche machen könnten.

      Wir können einfach das Militär abschaffen - dann haben wir 4 Milliarden pro Jahr für Infrastruktur. Ausserdem würde der Wirtschaft durch die Wehrpflicht nicht mehr gechadet.
      2 1 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 13:09
      Highlight Alex, Du vergleichst wieder Äpfel mit Birnen. Du kannst Doch keine Stadt mit einem Land vergleichen.

      Zudem: In Tokjo lebt man nicht wie in der CH auf 120 m2, sondern auf 20 m2, man pendelt bis zu 3h. Hat keine Privatspähre und alles ist extrem reguliert.

      Das möchte ich hier in der Schweiz nicht.
      1 2 Melden
    • Alex_Steiner 10.02.2017 15:11
      Highlight @Hierundjetzt: Ich vergleiche Bevölkerung und Fläche. Keine Ahnung warum du glaubst Asiaten sind Birnen die man nicht mit uns Schweizer Äpfel vergleichen kann.

      Und im nächsten Absatz vergleichst du sie dann selber...
      1 1 Melden
  • vonMunzach 09.02.2017 09:20
    Highlight Weitsichtig und gut geschrieben Herr Blunschi, dies Thema wird doch von vielen so tabuisiert, dass nur die SVP sich darum kümmert, was wiederum andere Probleme nach sich zieht und auch kaum Lösungen verspricht.
    30 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 10:20
      Highlight Durftest abstimmen oder etwa nicht? Sogar zu Ecopop, wo ihr eure Ideologie über das umweltpolitische = gesellschaftliche Wohl gestellt habt.

      Ihr werdet damit in die Geschichte eingehen, im Sinne der dekadenten letzten Epoche des europäischen Wohlstandssozialismus, gestoppt durch weltpolitische Ursachen i.S.v. Migrationsdruck und Religionskonflikten. Cheers! Naja, schade eigentlich, da eure Vordenker noch intelligent gewesen sind aber halt leider nicht mehr unter uns weilen.
      So jetzt wieder feste drauf und Augen verschliessen.
      8 13 Melden
    • bokl 09.02.2017 10:25
      Highlight @vonMunzach
      Auch die SVP kümmert (respektive bewirtschaftet) sich nur um einen Teil des Problems. Und selbst für den Teil Bevölkerungswachstum haben sie keine Lösung, sondern schieben es einfach einer Minderheit (niedrigqualifizierte Ausländer) in die Schuhe.

      Solange der Bürger die Quadratur des Kreises erwartet (weiterhin Wohlstands-/Wirtschaftswachstum aber ohne Bevölkerungswachstum), wird dem Bürger auch niemand helfen können.
      8 3 Melden
    • Platon 09.02.2017 11:55
      Highlight @Stipps
      Ich staune jedes mal von Neuem ab dir... Ecopop hatte nie was mit Umweltpolitik zu tun. Das war die grösste Lüge überhaupt. Ich meine was bringts, wenn die Leute nicht bei uns die Umwelt belasten? Gar nichts. Probleme wie der Klimawandel sind ein globales Problem, die durch internationale Kooperation angegangen werden muss!
      Ecopop war Wohlstandsfaschismus!
      3 3 Melden
    • poga 09.02.2017 17:55
      Highlight @Platon mit ein wenig zynischem Gedankengut muss kommt man zum Schluss dass die Ecopop der Umwelt nicht geschadet hätte. Sie hätte sogar etwas gebracht. Je weniger Leute vor allem aus Afrika oder so hierherkommen, umso weniger Leute verbrauchen so viel Energie wie wir. Gleichzeitig ist es so wenn sie in Afrika verrecken anstatt hier Hilfe zu bekommen, hilft das der Umwelt auch. Je weniger Leute desto besser für die Umwelt. Was man von dieser Ansicht hält ist jedem selber überlassen und ich teile sie nicht. Aber ich denke dass Ecopop schlussendlich der Umwelt genützt hätte.
      1 0 Melden
  • walsi 09.02.2017 09:20
    Highlight Der grosse Betrug ist, dass man den Leuten erzählt, dass die Ansiedlung neuer Firmen aus dem Ausland gut für die Schweizer Wirtschaft ist und somit auch gut für die Angestellten ist. Durch die Ansiedlung profitieren vor allem das Management und die Aktionäre. Der normale Angestellte merkt nur wenig davon. Dem Stimmbürger dämmert das langsam und er ist deshalb nicht mehr bereit alles zu glauben was ihm von der Wirtschaft versprochen wird.
    38 4 Melden
    • Posersalami 09.02.2017 11:12
      Highlight Der normale Angestellte hat dann eben eine attraktive Stelle, anstatt aufs RAV zu latschen. Unsere Sozialwerke profitieren auch, da es immer mehr Beitragszahler gib.

      Die negativen Effekte der Zuwanderung könnte man mit einer vernünftigen Politik vermeiden oder zumindest stark schwächen.
      1 1 Melden
    • supremewash 09.02.2017 13:34
      Highlight @Posersalami Ich bezweifle stark dass hochmobile Firmen welche mit Steuergeschenken angelockt werden können auch viele Arbeitsplätze mitbringen. Wichtiger wäre eine Entlastung der heimischen KMU. Da arbeiten nämlich 90% der Bevölkerung!
      1 0 Melden
    • Posersalami 09.02.2017 14:37
      Highlight @ supremewash: Wenn sie auf die USR III anspielen, einverstanden. Mir ging es mehr ums grosse ganze.
      0 0 Melden
  • maddiepilz 09.02.2017 09:17
    Highlight Guter Artikel, mal was anderes.
    34 2 Melden
  • Huber50 09.02.2017 09:17
    Highlight Peter: Die Zunahme der Bevölkerung von ca. 60'000 Menschen pro Jahr ist erschreckend und nicht wie der Titel suggeriert! Die Annahme der MEI war bloss die Folge wegen der Aussicht auf eine 10 oder 12 Millionen - Schweiz.............
    20 7 Melden
  • Knut Knallmann 09.02.2017 09:17
    Highlight "Die Schweiz hat keine Kapazität für Neun oder Zehn Millionen Einwohner". Diese pauschale Aussage muss ich leider leugnen. Es gibt in diesem Land soviele gute Infrastrukturprojekte, die mangels Geld oder Willen auf die Umsetzung warten. Mit geeigneten Massnahmen (Ausbauten, restriktive Raumplanung, Verkehrsmanagement), wäre eine nachhaltige 10 Millionen Schweiz theoretisch problemlos möglich. Wenn die Bevölkerung und die Politik diese Massnahmen nicht bezahlen und umsetzen wollen, sind übervolle Züge jedoch vorprogrammiert. Die Frage hier ist nicht, was wir können, sondern was wir wollen...
    27 29 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 10:00
      Highlight Nicht ganz: Das eidg. Raumplanungsgesetz wurde soeben verworfen, Zweitwohnungen verwässertüber die NAF wird erst noch abgestimmt, der FINÖV hingegen etappiert endlich die Ausbauten

      Sämtliche Infrastrukturbauten müssen auch noch über 50-100 Jahre unterhalten (finanziert) werden. Bauen alleine reicht nicht
      9 2 Melden
    • Peter 09.02.2017 10:00
      Highlight Entscheidend ist der letzte Satz. So lange ein grosser Teil der jungen Leute lieber im Einfamilienhaus wohnen will als in "verdichteten" Siedlungen, sind die Bemühungen um eine nachhaltige 10-Millionen-Schweiz zum Scheitern verurteilt. Auch hier wäre eine ehrliche Debatte notwendig, aber sie findet nicht statt.
      21 7 Melden
    • walsi 09.02.2017 10:05
      Highlight @Knut: In der Theorie ist vieles möglich, wenn nur diese Praxis nicht wäre. Peter hat das ja wunderbar beschrieben, jeder ist für verdichtetes Wohnen, so lange er nicht selber davon betroffen ist.
      9 2 Melden
    • Posersalami 09.02.2017 11:03
      Highlight @Peter: Wer sagt denn, dass die meisten Jungen ein EFH wollen? Wo steht das?
      0 2 Melden
    • Peter 09.02.2017 11:17
      Highlight Im Jugendbarometer der Credit Suisse, wie ich es im Artikel beschrieben habe:

      https://www.credit-suisse.com/ch/de/about-us/responsibility/dialogue/youth-barometer.html

      Es bringt nichts, die Augen davor zu verschliessen. Und sich einer ehrlichen Debatte zu diesem Thema zu verweigern.
      5 1 Melden
    • Posersalami 09.02.2017 11:31
      Highlight Also ich habe jetzt natürlich nicht alles durchlesen können, aber bei den 3 wichtigsten Zielen für die Schweiz steht Eigenheim bzw. Eigentumswohnung. Wurde da wirklich differenziert in dieser CS Studie?
      1 2 Melden
    • Knut Knallmann 09.02.2017 11:42
      Highlight Genau mein Punkt. Es ist nicht unmöglich, weil die Ingenieure keine Lösungen finden, sondern weil die Leute es nicht wollen. Entweder man schiebt der Zuwanderung einen Riegel oder man bekennt sich zur Zuwanderung und investiert entsprechend.
      Was keine Zukunft hat, ist das, was wir in den letzten Jahren gemacht haben: Viel Zuwanderung, sparen bei der Infrastruktur und halbherzige Raumplanung. Wenn wir das Wirtschaftswachstum, das die Zuwanderung bringt, wirklich wollen dann sollten auch bereit sein, verdichtetes Bauen und mehr Infrastruktur zu akzeptieren - Alles andere ist Doppelmoral...
      2 0 Melden
    • Peter 09.02.2017 12:12
      Highlight In dieser Studie nicht, aber es gibt auch eine aktuelle Sotomo-Erhebung, die den Befund bestätigt, dass die Schweizer am liebsten im Einfamilienhaus wohnen möchten:

      https://sotomo.ch/wp/wp-content/uploads/2016/10/Bericht_sotomo_KPT.pdf
      2 1 Melden
    • Posersalami 09.02.2017 12:30
      Highlight @ Peter: Und genau DA muss die Politik ansetzen und aufzeigen, dass diese Wünsche einfach Käse sind. Wer die Natur liebt muss in die Stadt ziehen. Die Politik könnte auch morgen aufzeigen, dass EFHs die asozialste Wohnform überhaupt sind, da die öffentlichen Erschliessungskosten in keinem Verhältnis zum Nutzen und Ertrag stehen, vom Landverbrauch fange ich gar nicht erst an. Das ist alles schon lange bekannt, nur sagt es niemand laut, da diese Erkenntnis keine Wählerstimmen bringt.
      1 1 Melden
    • Peter 09.02.2017 15:30
      Highlight @Posersalami Die Zersiedelungs-Initiative der Grünen wird hoffentlich dazu führen, dass endlich offen über dieses Thema debattiert wird. So richtig daran glauben mag ich angesichts der Erfahrungen der letzten Jahre jedoch nicht.
      1 0 Melden
  • Roaming212 09.02.2017 09:16
    Highlight Ein starker Artikel danke. Etwas das ich schon lange sage, es geht nicht direkt um die Ausländer sondern um die Anzahl Menschen in der kleinen Schweiz. Es würde mich auch stören, wenn wir eine hohe Geburtsrate hätten und dadurch die Bevölkerung enorm wächst.
    35 6 Melden
  • Posersalami 09.02.2017 09:16
    Highlight "Es ist eine Tatsache(...) nur bis zu einem gewissen Grad zur Aufnahme neuer Menschen bereit."
    Das mag so sein. Aber wie erklären Sie sich dann folgende Phänomene:

    -Es gab nur eine hauchdünne Mehrheit (50.3%). Die Hälfte verkraftet die angeblich hohe Zuwanderung also problemlos.

    -Die wirklich dicht bebauten Gebiete, zB. die Stadt Zürich oder Basel, haben die MEI SEHR deutlich verworfen.

    Haben die von Ihnen beschriebenen Probleme vielleicht eher was mit dem Versagen unserer Politik zu tun? Wenn der Bahnhof im Kaff x nicht angepasst wird sollte man vielleicht eher da das Problem suchen.
    20 28 Melden
    • gusg 09.02.2017 09:54
      Highlight @Posersalami: Sie nehmen an zu wissen weshalb Leute mit Ja oder Nein abgestimmt haben. Vermutlich sehen viele Nein-Stimmer, wie z.B. ich selber, durchaus Probleme mit der hohen Zuwanderung, glauben aber, dass diese andersweitig "kontrolliert" oder verkleinert werden können. Andere waren vermutlich auch nicht bereit einen weitern Konflikt mit der EU aufzureissen. Die Gründe für die Ablehnung oder Annahme sind vielschichtig und oftmals ist es keine "schwarz oder weiss" Situation.
      14 2 Melden
    • walsi 09.02.2017 10:09
      Highlight Die Schlussfolgerun, dass alle die gegen die Initiative waren für die Einwanderung sind, ist falsch. Es dürfte noch einige Stimmbürger geben die mit der aktuellen Situation unzufrieden sind und eine Lösung möchten. Die MEI aber den falschen Ansatz fanden und deshalb mit nein stimmten. Ich z.B.
      12 1 Melden
    • Posersalami 09.02.2017 11:01
      Highlight Ich sage nur, dass bei 49.8% der "Zuwanderungsdruck" offensichtlich weniger schwer wiegt, wie die zweifelsfrei vorhandenen positiven Auswirkungen der Zuwanderung.
      Ich sehe die negativen Auswirkungen ja auch, so ist es nicht! Nur weiss ich, dass viele der Probleme mit einer vernünftigen Politik nicht oder nur schwach vorhanden wären.Indem man zB. in Infrastruktur investiert und mal einen Bahnhof vernünftig ausbaut. Mit vernünftiger Raumplanung können wir noch mehrere Mio Menschen aufnehmen MIT hoher Wohnqualität! Unsere Politik hat die Entwicklung halt wiedermal verpennt.
      1 1 Melden
    • gusg 09.02.2017 11:34
      Highlight @Posersalami: Natürlich könnten wir das. Die Frage ist doch ob die Geschwindigkeit des Aubaus mit der Geschwindigkeit der Einwanderung schritthalten kann. Seit der Personenfreizügigkeit ist die Bevölkerung in der Schweiz so sehr angestiegen ist, wie in Deutschland seit den 1970er Jahren. Wenn man in 10 Jahren das Wachstum erreicht, welches andere Länder in 40 Jahren erreichen, dann kann ich verstehen, dass dies für Manche zu schnell geht. Der Vorwurf dass die Politik die Entwicklung "verpennt" hat, finde ich in anbetracht dieser Zahlen hingegen als nur teilweise berechtigt.
      2 0 Melden
    • Posersalami 09.02.2017 12:25
      Highlight Selbstverständlich kann der Ausbau mithalten! Was ist das denn für eine Frage.. so einen Bahnhof umzuplanen ist eine Frage von Monaten, nicht von Jahren. Richtpläne für übergreifende Siedlungsentwicklung liegen seit Jahren vor, die Politik nimmt sie einfach nicht zur Kenntnis. Für das Glattal zB. gibt es seit Jahren ein recht gut ausgearbeitetes Projekt für eine massive innere Verdichtung (für total ca. 1.5 mio Einwohner): http://www.poolarch.ch/projekte/2012/0300-krokodil/ Könnte man morgen anfangen umzusetzen.. könnte man morgen für Basel, Genf, Luzern etc. in Auftrag geben.
      2 0 Melden
    • gusg 09.02.2017 17:38
      Highlight @Posersalami: Die Planung für den Ausbau des Bhf Oerlikon, einer der wichtigsten in der Schweiz hat 2009 begonnen, 2011/12 hat man mit den Arbeiten aufgenommen, welche vor kurzem beendet wurden. Es dauerte also 8 Jahre von der Planung bis zur Fertigstellung. Der Bund ist 2005 davon ausgegangen, dass bei Annahme der PFZ ca. 10k zusätzliche Einwanderer kommen. Es waren dann schlussendlich 40-60k. Wenn man diese Fehleinschätzung mal erkannt hat, dann dauert es infolgedessen einige Jahre bis man reagieren kann. Man muss dazu aber das Problem auch bennen. Und daran scheitert es bereits bei Vielen.
      1 0 Melden
  • trio 09.02.2017 09:15
    Highlight Ich Stimme dem Artikel zu. Wichtig wäre es über das Wachstum zu reden, und zwar bei der Bevölkerung und der Wirtschaft. Wir können kein Wachstum bei der Wirtschaft fordern und zugleich bei der Bevölkerung ablehnen.
    Endlich Richtung einer Wirtschaftsform, welche ohne Wachstum auskommt, oder jedenfalls nicht so stark abhängig davon ist, das ist eine nachhaltige Lösung!
    19 3 Melden
  • Dan Ka 09.02.2017 09:14
    Highlight Das Problem der MEI ist in erster Linie, dass sie zu einer Kündigung der bilateralen Verträge führt. Die Vorlage hat diesen Punkt nicht behandelt und es ist sinnvoll das nochmals vors Volk zu bringen. Im Weiteren sehe ich ein strukturelles Problem. Die CH braucht Zuwanderung fürs Wachstum, bin aber einig, dass die Infrastruktur am "Anschlag" ist. Lösung 1: Strukturänderung die mit negativem Wachstum rechnet / 2. Arbeitgeber/-nehmer bezüglich Mobilität in die Pflicht nehmen. In jedem Fall, wir werden für die Korrektur der Versäumnisse der letzten Jahrzehnte bezahlen.
    7 9 Melden
  • Gibaue 09.02.2017 09:13
    Highlight Habe die letzten 6 Monate in einer Stadt mit 22Mio Einwohnern gelebt, ging ganz gut. Das Argument, die Schweiz habe keinen Platz für 10 Mio Leute ist deshalb für mich schlicht unbegreiflich. Klar muss verdichtet und die Infrustruktur ausgebaut werden (wie überall) aber die Auslastung der Infrastruktur kommt nicht hauptsächlich von der Zuwanderung, sondern vom Anstieg von Schweizern, die ihren Traum vom Heim in der Agglo verwirklichen und dafür Stunden zur Arbeit pendeln (und ganz nebenbei die Natur verschandeln)!
    28 32 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 09:56
      Highlight Halt: Du hast in einer STADT gelebt, wir sprechen hier von einem kompletten LAND.

      Das Land in dem Du warst, ist ganz bestimmt nicht so zugebaut...
      17 5 Melden
    • gusg 09.02.2017 09:56
      Highlight @Gibaue: Oder von Menschen welche gezwungenermassen pendeln, weil Sie sich die Mieten in den Stadtzentren nicht mehr leisten können.
      19 3 Melden
    • Gibaue 09.02.2017 11:14
      Highlight @Hierundjetzt: Ich weiss ja nicht wo sie leben, aber selbst aus der grössten Stadt Zürich ist man in ca. 15 Minuten auf dem Land.. so viel zu zugebaut.

      @gusg: 1. Niemand muss stundenlang pendeln um bezahlbaren Wohnraum zu finden. 2. Schreibe ich ja von verdichtetem Bauen, die Infrastruktur muss vor allem in den Zentren ausgebaut werden.
      2 2 Melden
    • gusg 09.02.2017 11:45
      Highlight @Gibaue: Du schreibst, dass Schweizer mit "Haus in der Agglo" der Grund für die Auslastung der Infrastruktur sind. Dass dies unter Umständen nicht deren Traum ist, sondern eine Konsequenz eines Verdrängungskampfs in den Stadtzentren mit immer höheren Mieten, verschweigst du. Zudem beträgt der durchschnittliche Arbeitsweg in der Schweiz 30 min und nicht wie von dir beschrieben mehrere Stunden. Ja, wir müssen verdichtet bauen, aber deine Vorwürfe (hauptsächlich an Schweizer gerichtet) sind so einfach nicht korrekt oder zumindest wenig durchdacht.
      2 2 Melden
    • Hierundjetzt 09.02.2017 11:46
      Highlight Lieber Gibaue: Auf dem Land ist man im Jura, im Emmenthal, im Seeland oder in der Waadt :-)

      Im Kanton Zürich gibt es kein "Land". Geh mal ins Seeland (Kanton Bern) oder in den Jura Kilometerweit nur Fläche und am Horizont (!) hats ein zwei Häuschen.

      DAS ist Land.
      2 1 Melden
    • dä dingsbums 09.02.2017 12:03
      Highlight Gibaue hat schon Recht. Verdichtet gebaut wird bei uns im Vergleich zum Ausland noch viel zu wenig. Da gibt noch viel Potential.



      3 1 Melden
    • Gibaue 09.02.2017 13:36
      Highlight @gugs: ob Traum oder Verdrängungskampf, verdichtet bauen ist die Lösung für bezahlbaren Wohnraum in den Zentren.

      @Hierundjetzt: Schön, dass wir das geklärt hätten. Nützt uns aber nichts.
      0 0 Melden
  • Eskimo 09.02.2017 09:12
    Highlight Danke für diesen Artikel! Die Probleme sind unübersehbar aber werden von der Politik und den Medien verschwiegen und schöngeredet. Alles wird teurer. Die Löhne bleiben weitgehend gleich. Die Notaufnahmen in den Spitälern sind am Anschlag weil Zuwanderer keinen Hausarzt haben. Die Gesundheitskosten explodieren. Man könnte hier stundenlang die negativen Folgen aufzählen. Aber wo sind die positiven die sich nicht irgendwann rächen werden?
    47 11 Melden
    • Julian2001 09.02.2017 09:39
      Highlight Auch wenn dich das sicherlich nicht umstimmen wird: Menschlichkeit.
      8 25 Melden
    • dä dingsbums 09.02.2017 09:44
      Highlight Die Gesundheitskosten wurden schon vor der Personenfreizügigkeit jedes Jahr teurer.

      Hausärzte hat es zu wenig, aber ohne ausländische Ärzte, wäre die Situation aber noch viel schlimmer. Speziell auf der Notaufnahme.

      Unter anderem dank der Zuwanderung haben sich viele Firmen in der Schweiz angesiedelt die Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen. Google hätte sich ganz sicher nicht für Zürich entschieden, wenn sie nur auf dem Schweizer Markt rekrutieren könnten.
      21 13 Melden
    • Eskimo 09.02.2017 11:36
      Highlight @dingsbums es braucht ausländische Ärzte weil die Zuwanderung so hoch ist, nicht umgekehrt!
      4 1 Melden
    • dä dingsbums 09.02.2017 11:55
      Highlight @Eskimo: Die Zuwanderer brauchen auch medizinische Versorgung, klar. Das ist aber nicht der Hauptgrund dafür, das wir in der Schweiz zu wenig eigene Ärzte und Pfleger haben.

      Immer mehr Ältere Menschen und vor allem der schon seit längerem zu geringe Nachwuchs an Ärzten und Pfleger sind ein grosses Problem. Ohne Zuwanderung in diesem Bereich sieht es düster aus.

      Das sind Fachkräfte die wir als Gesellschaft dringender brauchen als Banker und Manager.
      2 3 Melden
  • Nuka Cola 09.02.2017 09:03
    Highlight Ich finde deinen Artikel super, und sehr gelungen. Gerne mehr davon, unabhängig von der Thematik.
    43 3 Melden
  • Raphael Stein 09.02.2017 09:03
    Highlight Der Kommentar ist ehrlich und direkt. Ich frage mich zusätzlich, wollen wir so weitermachen? Funktionieren wie ein Roboter, Menschenströme gelenkt von Rotlichtern, Fahrplänen, Zeitvorgaben, mehr, mehr, mehr. Müssen wir unbedingt immer mehr wollen?
    33 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 09:00
    Highlight Besten Dank für diesen Artikel! Sehr gut ausgewählte Argumente, man kann die Augen vor den negativen Auswirkungen nicht verschliessen, denn die gibt es.
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  • Hierundjetzt 09.02.2017 08:57
    Highlight Besten Dank für den sachlichen unaufgeregten Kommentar. Auch ich habe mich vom strikten Gegener der MEI zum Skeptiker gewandelt.

    Diese Null-Lösung unseres Parlaments ist gar nicht in meinem Sinn. Man kann für oder gegen etwas sein, nach der Abstimmung ist der Wille der Mehrheit zu respektieren. Es geht auch und gerade um unsere Mitmenschen die es nicht so einfach haben.

    Nicht alle arbeiten flott bei einer Bank und haben für absolute 0 Leistung Geld wie Sau.
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    • Candy Queen 09.02.2017 09:33
      Highlight Ich würde Ihr Votum teilen, aber mit dem letzten Abschnitt disqualifizieren Sie sich selbst.
      31 9 Melden
    • Stichelei 09.02.2017 09:48
      Highlight @Hierundjetzt: Woher kennst du die Arbeitsbelastung bei einer Bank so genau? Aus eigener Erfahrung? Oder denkst du vielleicht, 'richtige' Arbeit sei nur die, die man am Schweiss auf der Stirn erkennen kann? Dann haben aber in unserer Dienstleistungsgesellschaft sehr viele Menschen eine 'flotte' Arbeit. P.S. Ich arbeite NICHT in einer Bank.
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    • Hierundjetzt 09.02.2017 09:54
      Highlight Sie sehen die Kausalität nicht.

      Ich bin immer noch sehr verstimmt dass in Zürich Banken jahrelang das Bussgeld von der Steuern abziehen konnten und der Kanton Zürich nunSparpakete schnüren muss und bei den Armen spart, Stichwort KK Prämienverbilligung. Stichwort günstiges Wohnen etc usw usf

      Und alles nur weil das Bonussystem einer Branche aus komplett aus dem Ruder gelaufen ist. Kaufm. Angestellter EFZ, 28, 100'000.- da muss man keine Sorge um Miete, KK, Krippe haben.
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  • dä dingsbums 09.02.2017 08:55
    Highlight Über die Zuwanderung und ihre Folgen wird sehr viel Diskutiert. Es gibt kaum ein Thema über das so viel Diskutiert wird wie dieses.

    Viel dabei herausgekommen ist nicht. Wie auch? Man will das Wirtschaftswachstum, dass die Zuwanderung mit sich bringt, aber die negativen Folgen nicht.

    Das geht halt ganz einfach nicht auf.
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    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 09:30
      Highlight Ne "man" will das Wirtschaftswachstum nicht zu jedem Preis - das ist der unterschied zwischen mündigen Wählern und ideologischen.
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    • dä dingsbums 09.02.2017 16:59
      Highlight Für das Wirtschaftswachstum hegt "man" in der Schweiz schon sehr starke Gefühle. Wieso sonst gehen die meisten Abstimmungen im Sinne der Wirtschaft aus?

      Die Frage die sich stellt ist im Prinzip einfach:

      Wollen wir die Einwanderung wieder selber steuern und dafür die Bilateralen mit der EU kündigen?

      Ja oder Nein.

      Die Mär vom Nachverhandeln einzelner Verträge mit der EU wurde ja inzwischen widerlegt.

      5er oder Weggli, was darf es sein?
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  • Wilhelm Dingo 09.02.2017 08:53
    Highlight Blunschi redet Tacheles, er wird sich bei den Watsons keine Freunde schaffen. Was ich nicht verstehe ist die Tatsache, dass die Dikussion über Migration vor allem von linker Seite so emotional aufgeladen ist. Mit links ist kaum eine fundierte Diskussion über Migrationsthemen möglich. Warum ist das so?
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    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 09:29
      Highlight Weil dort beschäftigt rsp. Ideologie einkickt und die verbietet Diskussion, da sie sonst in ihren Grundfesten erschüttert wird.
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    • Deleted93 09.02.2017 09:42
      Highlight Ist bei mit nicht so, ich bin nicht gegen Zuwanderung (weil mir Farbe und Herkunft egal ist) aber gegen Bevölkerungswachstum egal welcher Herkunft.
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    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 09:48
      Highlight @Del: Macht das noch Sinn bei dir? Warum bringst du Farbe und Herkunft ins Spiel?
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    • Fabio Kunger 09.02.2017 09:50
      Highlight Ich denke viele Wähler wählen SVP nur wegen der Migrationspolitik, sonst würden sie wahrscheinlich eher auf SP Seite stehen. Die Linken legen sich da selbst Steine in den Weg.
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    • rudolf_k 09.02.2017 12:59
      Highlight @Dingo: Die freie Wahl des Wohnorts (nicht nur innerhalb der EU) wird von Linken aus historischen, ideologischen Gründen befürwortet. Dabei blenden sie (willentlich?) völlig aus, dass es nur wenige Gewinner in diesem System gibt. Einzelne Stimmen wie J. Badran oder R. Strahm verstehen das durchaus:
      https://www.woz.ch/-2537
      http://www.rudolfstrahm.ch/zwiespaltiger-personenverkehr/
      Die SP verneint die negativen Folgen der Zuwanderung komplett und tut so als wären alle Problem mit Geld und flankierenden Massnahmen zu lösen. Eine ehrlich Diskussion fehlt, wie es der Autor richtig schreibt.
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    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 13:28
      Highlight interessante links, danke!
      2 0 Melden
    • Wilhelm Dingo 09.02.2017 14:30
      Highlight @rudolf_k: sehe ich ähnlich Gründen. Darum muss ein Ruck durch die Linke gehen sonst geht es weiter Richtung Populisten.
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  • Markus Krebs (1) 09.02.2017 08:52
    Highlight Zuerst glaubte ich zu träumen als ich diesen Kommentar von Herr Blunschi gelesen habe. Ich kenne bisher nur die Weltwoche, welche sich dem Thema Zuwanderung kritisch angenommen hat. Hat die Realität nun auch bei Watson Einzug genommen? Langsam aber sicher schöpfe ich wieder einen Funken Hoffnung was das rosarote Denken in den Medien betrifft... danke, Herr Blunschi.
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    • Peter 09.02.2017 10:04
      Highlight Der Vergleich mit der "Weltwoche" ist mit nicht sonderlich sympathisch. Zumal sie nicht ehrlich ist, sie unterstützt gleichzeitig die neoliberale Politik der SVP, die die Zuwanderung antreibt. Beim rosaroten Denken aber bin ich einverstanden. Mich ärgert weniger die Zuwanderung an sich als das Fehlen einer substanziellen, ehrlichen Debatte.
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    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 10:10
      Highlight @Peter: Ach und nun wieder solche Sätze ... "neoliberale Politik der SVP, die die Zuwanderung antreibt"... schade. Macht bei dir wohl auch Sinn wenn diese Partei die Einwanderung als einzige bekämpft. Richtig, die unkontrollierte Migration unqualifizierter Menschen. Wer gewinnt dabei? Angesichts der sich anbahnenden industriellen Revolution verantwortungslos aber natürlich Grundlage weiterer Symptome für die links bereitstehen möchte gell.
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  • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 08:50
    Highlight Gratulation! Sachlich. Bedauerlich nur, dass die Lautesten ideologisch schwadronieren ohne eigenen Bezug zur Basis, die die Zeichen schon vor Jahren richtig deutete. Ideologien stumpfen diese Fühler ab. Geradezu grotesk, wie im Sinne dieser übergeordneten Idee direkt der Wirtschaft Tür und Tor zur kostensenkenden Selektion eröffnet wurde, auf Kosten der Arbeitnehmer.
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    • Wehrli 09.02.2017 09:28
      Highlight Danke für den morgendlichen Stipsblurb. Immer schön stramm stehen, nur nicht selber denken.
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    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 09:45
      Highlight @Wehrli: Welcher Teil Wehrli? Genauer bitte, dann diskutieren wir das.

      Ein Aspekt: https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/ueber-50-jaehrige-finden-kaum-einen-job-1.18104151

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    • Wehrli 09.02.2017 09:48
      Highlight Die über 50 Jährigen finden auch keinen Job wenn wir dei MEI nicht hätten, die Grenzen dicht wären. Bitte das Problem nicht einfach auf die Ausländer abwälzen, sondern im Wandel des Arbeitsumfeldes suchen. Aber Jammern am Stammtisch war halt immer einfacher ...
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    • ujay 09.02.2017 09:51
      Highlight Wer sind "die lautesten" Ideologen? Was heisst,auf Kosten der Arbeitnehmer? Welche übergeordnete Idee.Werd doch einfach mal konkret. Das hier sind alles nur Halbsätze ohne Inhalt.Und "kostensenkende Selektion für die Wirtschaft" würde bedeuten,dass wir eine riesige Zahl von Arbeitslosen haben;der Prozentsatz ist aber seit Jahren in etwa stabil;komm mir nicht mit den Ausgesteuerten,der ist's nämlich auch.Gehörst wohl zu denen,die in der CH zwar gerne vom der guten Wirtschaft profitiert,aber die Konsequenzen nicht akzeptieren wollen...da ist sie wieder,die schweizer Fünfer und Weggli-Mentalität.
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    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 10:14
      Highlight @Wehrli: Kennst du das Spiel von Angebot und Nachfrage? Ist eigentlich einfach aber dir funkt wohl etwas tieferes dazwischen oder?

      @ujay: Was seit Jahren geschrieben und gesagt wurde ist müssig für dich zu rezitieren - google it!

      und ja, disqualifizierst dich selbst: http://www.srf.ch/news/schweiz/zahl-der-ausgesteuerten-steigt

      cheers out! ideologen mag ich nicht.
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    • Wehrli 09.02.2017 10:54
      Highlight Wenn ich meine Leute hier nicht finde, dann geht meine Firma dahin wo die Leute sind, soviel zu Angebot und Nachfrage. Sehhhhr weit gedacht, Herr Stipppps
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    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 11:14
      Highlight @Wehrli: Bestätigst meine Vermutung deiner Ideologie. Cheers!
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    • Wehrli 09.02.2017 11:22
      Highlight Das ist keine Ideologie, das ist das reale Leben. Die richtigen Leute finden, oder zumachen. Bist du tatsächlich so naiv? Die Welt bewegt sich vorwärts, nur die braunen Wiesen auf dem Rütli sind noch dieselben wie vor 700 Jahren.
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    • ujay 09.02.2017 12:40
      Highlight Stipps,werd selig in deiner Blase. Das ist eine einfache Welt, die du hier vorgauckelst. Anscheinend hat Unternehmertum in deiner Welt mit Ideologie zu tun und Geld verdienen als ebensolcher ist was Anruechiges....Fehlen nur noch Sprueche von wegen Ausbeuter.... 😅😅😅
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Darum lehnt der Bundesrat «No Billag» ab – die 5 wichtigsten Argumente im Überblick

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