Schweiz
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ZUR MELDUNG, DASS DIE EINWANDERUNG IN DIE SCHWEIZ ZWISCHEN JANUAR UND MAERZ 2016 IM VERGLEICH ZUR VORJAHRSPERIODE UM 9,7 PROZENT ZURUECKGEGANGEN IST, WAEHREND DIE AUSWANDERUNG UM 11.5 PROZENT ZUGENOMMEN HAT, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG 19. APRIL 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Brochures with the title

Bild: KEYSTONE

Warum ich drei Jahre nach der MEI immer noch ein Skeptiker der Zuwanderung bin

Die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative hat die Schweiz erschüttert. Drei Jahre nach der Abstimmung findet immer noch keine substanzielle Debatte zur Zuwanderung und ihren Folgen statt. Das könnte sich rächen.



«Der Kluge reist im Zuge» ist der wohl bekannteste Slogan der SBB. Kreiert wurde er in den 1950er Jahren. Heute muss sich der Bahnreisende häufig fragen, ob er noch ganz bei Trost ist. Auf vielen Bahnhöfen stauen sich die Pendler in den Stosszeiten in den Unterführungen und auf den Perrons. Am schlimmsten sieht es in Lenzburg im Aargau aus. «Die Situation dort ist an der Grenze», sagte der zuständige SBB-Bereichsleiter letztes Jahr der «NZZ am Sonntag».

Wer den Bahnhof Lenzburg kennt, wundert sich nicht. Der Perron zwischen Gleis 2 und 3 ist schmal, gleichzeitig sausen hier die Schnellzüge auf der Ost-West-Achse vorbei. Da kann es schon mal brenzlig werden. Aus Sicherheitsgründen haben die SBB das Wartehäuschen abgerissen, um Platz zu schaffen. Nötig wäre ein Aus- und Umbau des Bahnhofs, doch der beginnt nicht vor 2022. Auch auf anderen Bahnhöfen im Aargau, dem Pendlerkanton schlechthin, ist die Lage prekär.

ZUR HERBSTSESSION DER EIDGENOESSISCHEN RAETE VOM MONTAG, 12. SEPTEMBER, BIS FREITAG, 30. SEPTEMBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Commuters get on a suburban train at Museumsstrasse train station in Zurich's main station, pictured in the evening of September 29, 2009 in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Zahl der Pendler steigt, auf den Bahnhöfen wird es eng. Bild: KEYSTONE

Die Diagnose ist einfach: Die Bahnstationen werden von Menschenmassen frequentiert, für die sie nicht gebaut wurden. Die Ursache aber wird kaum thematisiert. Sie ist der Elefant im Raum, den alle wahrnehmen, über den aber niemand spricht. Das starke Bevölkerungswachstum der letzten Jahre bringt die Infrastrukturen in der Schweiz an den Anschlag. Ursache ist die Zuwanderung, bedingt durch die Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union.

Wer die Augen vor Problemen verschliesst, erlebt irgendwann das böse Erwachen. Genau dies geschah vor drei Jahren, bei der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative.

Für viele war das Ergebnis ein Schock. Dabei konnte man es kommen sehen. Ich beschrieb damals in einem meiner ersten Artikel für watson, wie ich vom Befürworter zum Skeptiker der Zuwanderung wurde. Meine Kritik zielte in erster Linie auf die Ignoranz und Arroganz der Eliten in Politik, Wirtschaft und Medien gegenüber den negativen Folgen der Migration.

Mit dem Text habe ich mir nicht nur Freunde gemacht, um es nett zu formulieren. Das Ergebnis der Abstimmung bestätigte mich auf eine Weise, die ich lieber nicht erlebt hätte. War der MEI-Schock wenigstens heilsam? In einem Punkt bestimmt: Die unreflektierten Lobeshymnen auf die Zuwanderung und das Kleinreden ihrer «Nebenwirkungen» sind weitgehend verschwunden.

Die kleinräumige Schweiz hat keine Kapazitäten für neun oder zehn Millionen Einwohner. Ein Ausbau der Infrastruktur ist schwierig und teuer.

Was aber ist konkret passiert? Die Bilanz ist ernüchternd, und deshalb habe ich nach Ablauf der dreijährigen Umsetzungsfrist keinen Grund, meine Skepsis zu revidieren. Das Parlament hat mit Hängen und Würgen eine Umsetzungsvorlage beschlossen. Die mediale Berichterstattung über dieses Thema aber steht in keinem Verhältnis zum mageren Ergebnis. Es enttäuscht selbst angesichts der Vorgabe, die bilateralen Verträge mit der EU keinesfalls zu gefährden.

Justizministerin Simonetta Sommaruga hatte ursprünglich eine strikte Umsetzung angekündigt. Nun verkriecht sie sich hinter dem Parlament und verteidigt die zahnlose Umsetzung im SRF-Interview mit dem Argument: «Andere Staaten beneiden uns schon darum.» Worum sollen sie uns beneiden? Der so genannte «Inländervorrang» ist gar keiner. Es handelt sich um einen sektoriellen Arbeitslosenvorrang, der so gut wie keinen Einfluss auf die Zuwanderung haben wird.

2016 wuchs die Wohnbevölkerung netto um 60'000 Personen. Das ist weniger als noch vor einigen Jahren, aber auch diese Leute müssen vom Wohnungs- und Arbeitsmarkt «absorbiert» werden. Mag sein, dass der steile Anstieg der Mieten seit 2015 abgeflacht ist. In den grossen Zentren und Agglomerationen aber hat sich die Lage höchstens im Segment der Luxuswohnungen entspannt. Bezahlbare Unterkünfte findet man in Orten wie Egerkingen, wie der «Tages-Anzeiger» berichtete. Die Solothurner Gemeinde liegt verkehrstechnisch günstig, aber wer will dort wohnen?

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bleibt für viele Frauen ein Problem. Und viele haben nach wie vor Angst, im Alter aus dem Arbeitsmarkt gedrängt zu werden.

Das Pendeln ist nicht nur auf den verstopften Bahnhöfen und im oft überfüllten öffentlichen Verkehr mühsam. Die Zahl der Staustunden auf den Autobahnen steigt Jahr für Jahr an. Man kann es nicht leugnen: Die kleinräumige Schweiz hat keine Kapazitäten für neun oder zehn Millionen Einwohner. Ein Ausbau der Infrastruktur ist schwierig und teuer. Die Züge lassen sich nicht endlos verlängern, und «verdichtetes Bauen» findet man gut, so lange es nicht vor der eigenen Nase stattfindet.

Kalkbreite Genossenschaft Zürich
Bild Müller Sigrist Architekten

Die Genossenschaft Kalkbreite in Zürich, Musterbeispiel für schickes, verdichtetes Wohnen. bild: zvg

Ohnehin träumen viele Menschen nicht vom Wohnen in Hipster-Genossenschaften wie der Kalkbreite in Zürich. Das Jugendbarometer der Credit Suisse ergibt alljährlich das gleiche Bild: Das Wohnideal der jungen Leute ist das Einfamilienhaus, möglichst mit Umschwung. In den grossen Agglomerationen aber ist der Traum vom «Hüsli» schon heute für Normalverdiener kaum noch erschwinglich. Ändern liesse sich das wohl nur, wenn das Mittelland zubetoniert würde.

Hat sich wenigstens die Lage auf dem Arbeitsmarkt beruhigt? Immerhin ist der Fachkräftemangel ein Dauerthema. Die Realität ergibt ein weniger eindeutiges Bild, wie die SRF-Sendung «Eco» berichtete. Fachkräfte in der Schweiz sind arbeitslos, weil insbesondere grosse Unternehmen Bewerbungen durch Algorithmen vorsortieren. Wer nicht zu 100 Prozent dem Stellenprofil entspricht, hat demnach keine Chance. Rekrutiert wird in solchen Fällen häufig im Ausland.

Nach der MEI-Abstimmung wurde eine bessere Ausschöpfung des einheimischen Arbeitskräfte-Potenzials in Aussicht gestellt. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann aber hinterlässt bei diesem Thema den Eindruck, er müsse eine Strafaufgabe erledigen. Entsprechend wenig ist passiert, etwa bei den Bestrebungen, Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. Und viele haben nach wie vor Angst, im Alter aus dem Arbeitsmarkt gedrängt zu werden.

Die Schweizerinnen und Schweizer wissen, dass ihr Wohlstandsmodell von Zuwanderung abhängig ist. Aber wohl ist ihnen dabei nicht. Da führt zu einer schizophrenen Einstellung. Eine Umfrage des «SonntagsBlick» vom letzten September zeigt, dass eine Mehrheit die Bilateralen und die Personenfreizügigkeit befürwortet. Gleichzeitig würde eine relative Mehrheit die SVP-Initiative erneut annehmen. Eine weitere Befragung bestätigte zu Jahresbeginn diesen Befund.

Eine angestammte Bevölkerung ist – auch mental – nur bis zu einem gewissen Grad zur Aufnahme neuer Menschen bereit.

In diesen Umfrageergebnissen steckt Zündstoff. Die Stimmung könnte jederzeit wieder kippen, eine Wiederholung des Debakels von 2014 ist absolut möglich. Die MEI-Abstimmung war ein Vorläufer von Brexit und Trump-Wahl – auch dort ging es nicht zuletzt um Migration. Es ist eine Tatsache, die viele Multikulti-Romantiker gerne verdrängen: Eine angestammte Bevölkerung ist – auch mental – nur bis zu einem gewissen Grad zur Aufnahme neuer Menschen bereit.

Wenn wir beim Thema Zuwanderung weiterhin um den heissen Brei herum reden und uns einer substanziellen Debatte verweigern, wird sich das irgendwann rächen. Vielleicht schon am Sonntag, bei der Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform III. Viele Befürworter hoffen, dass sie zur Ansiedlung neuer Firmen führen wird. Sie sagen es nur nicht so laut wie früher.

Die provozierendsten SVP-Abstimmungsplakate

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359Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 11.02.2017 07:02
    Highlight Highlight Es ist unglaublich wie lange es in der Schweiz dauert, bis der Hinterste und Letzte bemerkt hat, dass es so mit der übermässigen Zuwanderung nicht weitergehen kann. Politisch uninteressiert, harmoniesüchtig, faul, Profiteuer der Zuwanderung, unsensibel, durch Wirtschaftspropaganda beeindruckt oder eingeschüchtert? Was sind die Gründe?
  • Halimasch 10.02.2017 22:26
    Highlight Highlight Der Autor geht von falschen Vorstellungen aus. Denn ohne die Personenfreizühigkeit gibt es keine Bilateralen Verträge mit der EU und ein Ende der Bilateralen würde der Schweiz wirtschaftlich enorm schaden. Eine Zuwanderungsdebatte ist also müssig. Es stellt sich vielmehr die Frage: Wollen wir für mehr Platz im Zug tatsächlich unseren Wohlstand aufs Spiel setzen? Sind wir liebe unter uns aber arm oder wohlhabend mit Zuwanderung? Die Folgen der Zuwanderung lassen sich bewältigen. Leider hat es die Politik verpasst hier aktiver zu werden.
  • Jol Bear 09.02.2017 22:54
    Highlight Highlight Zuwanderung und Personenfreizügigkeit können hierzulande kaum mehr nüchtern diskutiert werden. Kritik an Zuwanderung wird oft abgewürgt, um ja nicht eingestehen zu müssen, dass an der Haltung der SVP irgendwo doch ein gerechtfertigtes Miniteilchen enthalten sein könnte. Oft trifft man auf Personen mit linker oder linksgrüner Haltung, die mit allerlei schrägen und widersprüchlichen Argumenten negative Aspekte ungeregelter Zuwanderung wegdiskutieren, nur um sich von rechts abzugrenzen. Der Beitrag von Peter Blunschi kann als Ansatz für eine Versachlichung der Diskussion gesehen werden.
    • piedone lo sbirro 10.02.2017 10:10
      Highlight Highlight @jol bear

      die SVP hetzt gegen die zuwanderung für die sie selber verantwortlich ist (USR I-III) usw.

      dank der PFZ und der EU wird das vermögen der SVP-parteileitung immer grösser.

      fazit: die MEI dient der SVP letztlich nur konservative wähler zu ködern - der parteileitung (geldelite) ist die MEI egal.

      stil&anstand: ausgrenzen und diffamieren gehört zum parteiprogramm welcher partei?

  • Steiner 09.02.2017 17:02
    Highlight Highlight Mal ganz ehrlich: die Wenigsten wünschen sich mehr Leute hier. Siehe gut gefüllte S-Bahnen, zersiedelte Landschaft etc.
    Die Frage ist aber, wie man dagegen vorgehen will. Und da scheint es für mich schlicht logischer, wenn man die Zersiedelung stoppt (siehe die zahlreichen Initiativen der Linken), die Löhne der bereits ansässigen ArbeiterInnen schützt (siehe die zahlreichen Initiativen der Linken) und den Steuerwettbewerb eindämmt (siehe Nein der Linken zur USR III). Lustigerweise werden all diese Initiativen von den bürgerlichen Parteien bachab geschickt.
    • Midnight 09.02.2017 17:34
      Highlight Highlight ...und diese regen sich dann auf, weil sie auf der Autobahn ständig im Stau stehen. Ich fände es erfrischend, wenn die Bürgerlichen endlich auch mal Lösungsansätze mit Hand und Fuss bringen würde, anstatt ständig auf Minderheiten rum zu hacken! Und nein, die MEI ist definitiv kein solcher Ansatz! Dazu bräuchte es schon ein bisschen mehr "Spöiz"! Aber den arbeitsscheuen Bürgerlichen ist das ja egal, sollen die Anderen schauen... 😒😒
    • poga 09.02.2017 17:41
      Highlight Highlight @Steiner du hast recht. Die Linke hat ein paar Initiativen gestartet. Die Ansätze sind richtig. Nur, je besser man die Situation der hier Ansässigen macht, umso mehr Leute werden auch hierher kommen (Ferien, Mindestlohn.....). Wenn ein Deutscher für den Mindestlohn meine Arbeit macht wird es für mich schwieriger, den Mindestlohn x1.5 zu fordern. Die Zersiedelung zu stoppen um die Freizügigkeit zu behalten, ist Symptombekämpfung. Diese geht aber zu Lasten der bereits ansässigen. Wo ich dir recht gebe ist die USR III. Da wird wohl entgegen dem rechten Lager ein Nein von mir kommen.
    • piedone lo sbirro 10.02.2017 09:42
      Highlight Highlight @r.peter

      ihre biedere vorstellung von wohnen, efh mit umschwung, ist für die zersiedelung unseres landes verantwortlich. verdichtetes bauen und nachhaltige raumplanung ist wirtschaft.&ökol. klug.

      die mieten und bodenpreise steigen weil die zuwanderung steigt - diese steigt weil SVP/FDP mit steuererleichterungen ausl. firmen und expats ins land locken.

      stimmen sie der USR III zu wie es ihre SVP will, dann können sie wieder jahrelang über die zuwanderung jammern, der totgeburt MEI nachtrauern, und mit fake news den linken die schuld dafür geben das die mieten steigen. (SVP parteiprogramm)
    Weitere Antworten anzeigen
  • BeWi 09.02.2017 16:59
    Highlight Highlight Also wenn alle hier im Watson den ganzen Tag lang schreiben, dann ist es ja nicht verwunderlich, wenn die Ausländern unseren Job machen! Habt ihr nichts zu tun?

    Und ich fahre jetzt mit meinem fetten SUV in den Apero und verstopfe zuerst die Strasse, dann das Tram, dann eine Bar und am Schluss noch ein Restaurant! en Guete mitenand..
    • CASSIO 10.02.2017 04:22
      Highlight Highlight Und das um 16:59? Du arbeitest bestimmt bei einer Bank, nur die können es sich leisten, um 17:00 Uhr die Pforten zu schliessen.
    • Wilhelm Dingo 10.02.2017 06:16
      Highlight Highlight Hast Du einen 8 to 5 Job?
    • CASSIO 10.02.2017 06:22
      Highlight Highlight Dingo, zeig mir einen, der heute noch 'nen 8 to 5 hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • poesie_vivante 09.02.2017 16:43
    Highlight Highlight Ausser überfüllte Züge, hohe Mieten und eine aufgeblähte Wirtschaft, die nur wenige am erwirtschafteten Profit partizipieren lässt, haben uns die Bilateralen Verträge nichts gebracht - ausser der Verlust der Lebensqualität.
  • Sara123 09.02.2017 16:06
    Highlight Highlight Ich finde das auch ein sehr gut recherchierter und differenzierter Artikel *ironieoff*. Der Bahnhof Lenzburg soll als Paradebeispiel dienen für die Problematik der Zuwanderung. Dass hier Probleme bestehen ist offensichtlich, dies aber der Zuwanderung in die Schuhe zu schieben aber wohl etwas gar einfach. Ich weiss nicht wieviele neue Wohnungen (Blöcke) in dieser Region in den letzten Jahren gebaut wurden. Es sind tausende. Das Bevölkerungswachstum in dieser Region hat wohl weniger mit der Zuwanderung zu tun als mit dem Fakt dass man in 20 Min am HB ist.
    • poga 09.02.2017 17:11
      Highlight Highlight @Sara123 Eventuell solltest du diesen Artikel etwas distanzierter betrachten. Es steht nirgends, dass die Zuwanderung alleine Schuld sein soll. Es steht auch nicht dass der Verfasser jetzt jede Initiative befürwortet welche gegen Ausländer ist. Es ist ein Kommentar gegen die Politiker in der Schweiz und dies finde ich ist ziemlich begründet.
    • Peter 09.02.2017 17:32
      Highlight Highlight @Sara123 Warum wurden so viele Wohnungen gebaut? Sicher nicht wegen einer explodierenden Geburtenrate. Sondern wegen der starken Zuwanderung der letzten Jahre. Natürlich wollen die Leute möglichst nahe am Arbeitsplatz (sprich Zürich) und gleichzeitig bezahlbar wohnen. Also ziehen sie in die Region Lenzburg und verstopfen dort den Bahnhof.
    • CASSIO 10.02.2017 04:25
      Highlight Highlight @ Peter: ganz unrecht hat Sara nicht. Es ist nicht nur ein Problem der Zuwanderung, welche unbestritten Ursache dieser Situation ist, aber es ist auch ein Problem der Raumplanung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kaderschaufel 09.02.2017 16:03
    Highlight Highlight Auf die Gefahr hin, etwas zu wiederholen, weil ich nicht 358 Kommentare durchlesen will:

    Das Hauptproblem ist also, dass in der Vergangenheit viel zu wenig in den öffentlichen Verkehr investiert wurde. Das zeigt wieder mal wie visionslos viele Leute sind, bzw. waren: die Bevölkerung ist seit dem 2. WK, abgesehen von den späten 70ern, schon immer um 0.5+%/Jahr gewachsen, es war vorhersehbar, dass einmal 10^7 Menschen in der Schweiz leben würden, aber man hat Infrastruktur für nur 7 Mio. gebaut - und jetzt ist es zu spät.
    • Paraflüger 09.02.2017 17:49
      Highlight Highlight Welches andere Europäische Land hat Ihrer Meinung nach mehr in den ÖV investiert?
  • Plöder 09.02.2017 15:51
    Highlight Highlight Hört bitte auf zu schreiben, dass die Sozialsysteme besser da stünden, wenn es keine Migration gäbe...
    Es ist bewiesen, dass die migrationsflüsse in den frühen 90er uns heute den Arsch retten oder schon retteten bei den staatlichen Vorsorgeinstitutionen. Punkt
    • LeChef 09.02.2017 16:16
      Highlight Highlight Das stimmt aber nur kurzfristig. Richtig: Ohne die Migration eher junger Leute seit den 90ern wären bspw. die Ausgaben der AHV mit der heutigen Rentenhöhe schon längst ausser Kontrolle geraten. Aber das verschiebt ja das Problem der zu hohen Ausgaben lediglich in die Zukunft! Jeder junge Arbeitnehmer, der heute einwandert, wird irgendwann selbst eine Rente beziehen. Das ist keine nachhaltige Lösung für die Sozialwerke.
    • Skip Bo 10.02.2017 20:16
      Highlight Highlight Kommt darauf an welchen Zeithorizont man betrachtet bzw. betrachten will. Es ist so, dass diese Retter der 90er von neuen Rettern in den nächsten 40 Jahren finanziert werden müssen.
      Schneeballsysteme sind grundsätzlich verboten ausser man nennt sie "Vorsorge".
  • poesie_vivante 09.02.2017 15:20
    Highlight Highlight Selbstverständlich verdankt die Schweiz extrem viel der Migration der früheren Jahrzehnte. Daraus den Schluss zu ziehen, dass die Schweiz deshalb eine permanente Massenmigration brauchen ist vollkommen falsch.

    In der Schweiz hat es sich bei 5 und 6 Millionen Menschen viel besser leben lassen als heute mit 8 Millionen. Und nein: unsere Wirtschaft und unsere Sozialsysteme brauchen keine Migration.

    Beides sind nämlich vollkommen aufgebläht und weniger dem Sozialsystem, aber der Wirtschaft würde ein Gesundschrumpfen mehr als gut tun.
    • Yolo 09.02.2017 16:19
      Highlight Highlight Gesundschrumpfen ist eine Verniedlichung für den wirtschaftlichen Abstieg und deren Folgen. Griechenland lässt grüssen, dort "schrumpft" sich die Wirtschaft auch gesund.
    • Yolo 09.02.2017 16:20
      Highlight Highlight Diverse Studien belegten, dass sich die Migration auf unseren Sozialsystemen und Wirtschaft positiv auswirkten.

      "Im Rahmen des 8. Observatoriumsberichts zum FZA wurden 2012 die Auswirkungen des FZA auf die Sozialwerke untersucht. Zusammenfassend wird darin fest-gehalten, dass die Zuwanderung die Alterung der Bevölkerung verlangsamt und damit die umlagefinanzierten Sozialversicherungen der ersten Säule (AHV/IV/EO/EL) entlastet."
      https://www.eda.admin.ch/content/dam/dea/de/documents/berichte_botschaften/BR-Bericht-120704_de.pdf
    • poesie_vivante 09.02.2017 22:16
      Highlight Highlight Immer dieselbe Propaganda. Menschen sind keine Gegenstände, die man einfach so austauschen kann. Was für ein menschenverachtendes Menschenbild ist denn das? Stichwort: "der grosse Austausch".
  • piedone lo sbirro 09.02.2017 14:49
    Highlight Highlight was wir wissen ist, dass die MEI nach "gesamt-wirtschaftlichen interessen" umgesetzt werden muss.

    die USR III würde die zuwanderung nochmals fördern - so will es die SVP.
    ihr merkt aber schon, dass die SVP-elite euch veräppelt?

    http://blog.tagesanzeiger.ch/politblog/index.php/66971/warum-die-mei-umsetzung-kein-verfassungsbruch-war/
    • RETO1 09.02.2017 17:25
      Highlight Highlight deine SVP-Keule ist total abgewirtschaftet und beeindruckt niemanden mehr, du kannst sie umgehend entsorgen
    • pachnota 09.02.2017 22:33
      Highlight Highlight Pifone... bist du eigentlich von der SVP angestellt?
      Deine Kommentare lassen dies vermuten.
      Durch ein übersteigerteres, ja wahnhaftes SVPbashing soll einem diese sympathisch gemacht werden.
    • pachnota 09.02.2017 23:29
      Highlight Highlight Und bitte nicht mehr den tagi zitieren. Der ist nämlich alles andere als neutral.
      Kein Wunder bist du so drauf!
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 09.02.2017 14:43
    Highlight Highlight @Peter
    Endlich mal ein guter und differenzierter Beitrag seitens Watson über dieses Thema. Danke
    Und an alle die immer davon sprechen, dass wir unseren Wohlstand nur der Zuwanderung zu verdanken haben. Dabei wird etwas sehr Elementares übersehen.
    WOHLSTAND/LEBENSQUALITÄT ist nicht gleich LEBENSFREUDE!
    Und ich bezweifle stark, dass unsere Eltern weniger Lebensfreude hatten als wir heute. Eher sogar das Gegenteil ist der Fall.
    Sie konnten noch Kraft tanken, weil es noch viele grüne Flächen gab. Sie mussten keine Angst haben durch eine billige Arbeitskraft aus dem Ausland ersetzt zu werden usw.
    • farrah 09.02.2017 16:01
      Highlight Highlight @ostpol76, ich glaube die lebensfreude hat sehr wenig mit Migration/Einwanderung zu tun, auch dass unsere Eltern vielleicht eine grössere Lebensfreude hatten wird wohl ein ganz anderer grund sein...
    • Yolo 09.02.2017 16:21
      Highlight Highlight Was geht denn bei dir schief? Ich habe hier sehr grosse Lebensfreude und ich geniesse dies auch in vollen Zügen.
    • ostpol76 09.02.2017 17:20
      Highlight Highlight @farrah
      Wo siehst du denn den Grund. Ich sage nicht dass es der einzige Grund ist. Aber das es indirekten Einfluss hat ist glaube ich nicht von der Hand zu weisen.

      @Yolo
      Habe ich irgendwo gesagt, dass ich oder andere keine Lebensfreude mehr haben?
      Ich wollte damit nur sagen, dass wir trotz mehr Wohlstand nicht mehr Lebensfreude haben als früher.
      Und dies ist ja das Hauptargument der Befürworter der Zuwanderung, dass wir diesen Lebensstandard nur dank der hohen Zuwanderung erreicht beziehungsweise halten können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moti_03 09.02.2017 14:40
    Highlight Highlight Ich bin für Zuwanderung, aber in einem vernünftigen mass und 60k im Jahr finde ich auch viel. Ich habe auch noch nie gehört, dass alle Ausländer wieder die Schweiz verlassen sollten. Und was soll jetzt hier schlimm sein? Wegen sowas bin ich ja kein rassist. Leider ein bisschen sehr billig hier auf Watson, was einige Schreiber hier rauslassen. Linker Populismus ist genau so nervig wie von rechts. Dieses Thema sollte man diskutieren können ohne rassismuss Keule Schlagwörter.
  • subli 09.02.2017 13:56
    Highlight Highlight Ob links oder rechts, man kann es drehen wie man will: Es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb jemand eine Zehn-Millionenschweiz anstreben oder befürworten sollte.
  • TheMan 09.02.2017 13:44
    Highlight Highlight Noch etwa, was gesagt werden muss, und uns die PFZ Teuer zu stehen kommt. Quelle Zürichseezeitung
    User Image
    • Yolo 09.02.2017 16:25
      Highlight Highlight "Zusammenfassend wird darin festgehalten, dass die Zuwanderung die Alterung der Bevölkerung verlangsamt und damit die umlagefinanzierten Sozialversicherungen der ersten Säule (AHV/IV/EO/EL) entlastet. Arbeitnehmende aus EU/EFTA-Staaten leisten heute deutlich mehr Beiträge an diese Sozialversicherungen, als sie daraus beziehen (vgl. Abbildung 12)."
      https://www.eda.admin.ch/content/dam/dea/de/documents/berichte_botschaften/BR-Bericht-120704_de.pdf
    • Shabina 10.02.2017 09:57
      Highlight Highlight @Yolo
      der Link ist ja von 2012....

      Zudem ist ja klar, dass die Arbeitnehmer erst mal mehr in die Kassen einzahlen. Sie kommen ja meist nicht als invalide oder Rentner in die CH.
      ABER: kommt ein 40jähriger in die CH, wird er den minimalbetrag der Rente erhalten, obwohl er erst mit 40 begonnen hat, einzuzahlen. Der vergleichbare CH-Arbeiter hat mit 40 bereits über Jahre Beiträge geleistet, und erhält evtl trotzdem nur den Minimalbetrag an Rente.
      Ob man in 20 Jahren immer noch denkt, die Zuwanderung stütze die Sozialversicherung wage ich zu bezweifeln!
    • Shabina 10.02.2017 09:59
      Highlight Highlight @Yolo
      in deinem Link heisst es im nächsten Satz:
      "Langfristig begründen die Beitragszahlungen aber auch Rentenansprüche, welche die AHV in 30 bis 40 Jahren belasten werden.
      Dies führt dazu, dass die Wirkung der Zuwanderung auf die Sozialwerke insgesamt kontrovers beurteilt wird."
      Nur so zur Info....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 09.02.2017 12:58
    Highlight Highlight @Blunschi

    Was ist denn genau der heisse Brei?
    1. Der Fakt, dass wir in den letzten hundert Jahren (also bereits vor PFZ) immer nur während Krisen/Rezession einen Rückgang der Zuwanderung hatten? Unter einer Rezession würden aber genau diejenigen am leisten leiden, die nicht vom Boom profitiert haben.
    2. Dass Fünfer und Weggli nicht zu haben sind? Die Schweiz müsste folglich die Bilateralen I aktiv kündigen oder die Verträge so brechen, dass die Gegenseite mit grosser Wahrsch. kündigt. Was zu einer Wirtschaftskrise führen würde, von der leider die Ärmeren viel härter betroffen wären.
    • Peter 09.02.2017 13:26
      Highlight Highlight Zum Beispiel. Wir müssten es klar aussprechen, dass unser Wohlstandsmodell ohne Zuwanderung nicht zu halten ist. Und dass umgekehrt die Zuwanderung nicht gratis ist. There is no free lunch. Weil eine substanzielle Debatte aber fehlt, entsteht die beschriebene Schizophrenie. Die Schweizer wollen Bilaterale und PFZ, aber sie tendieren immer noch zu einem Ja zur MEI.
    • Shabina 09.02.2017 13:32
      Highlight Highlight @Maracuja

      1. Dass die Gegenseite künden würde ist reine Spekulation deinerseits. Sogar wichtige Vertreter der EU glauben nicht an eine Kündigung!
      2. Würde die Gegenseite trotzdem künden, wäre nur die bil. 1 in Gefahr. Diese Bilateralen beinhalten wichtige Vorteile der EU die diese sehr sicher nicht künden wollen. Der Zugang zum Binnenmarkt ist in einem anderen Vertrag geregelt.
      3. Die EU hat ja bereits einseitig Verträge geändert, ohne Kündigungsfolge.
    • DerWeise 09.02.2017 13:32
      Highlight Highlight Kannst du mehr als nur schwarz-weiss Denken?

      1. Dein Fakt stimmt nur so lange du konkrete Zahlen ignorierst... Vergleiche mal die Nettozuwanderung von 2007-heute mit der Dekade davor.
      2. Zeig mir, wer denn jetzt das Fünfer UND Weggli hat. Etwa der 50+ Familienvater, der jetzt nach DE fliegen muss um zu arbeiten?
      Nach dir waren wir also bis 2007 ein Armenhaus?

      Frag dich lieber mal was mit unserem Sozialsystem bei einer nächsten Wirtschaftskrise passiert ;)
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  • Toerpe Zwerg 09.02.2017 12:56
    Highlight Highlight Die Schwiz bietet auch Raum für 12m Einwohner. Infrastrukturen können angepasst werden. Statt zu jammern, sollten wir uns glücklich schätzen, in einem so attraktiven Land zu leben.
    • DerWeise 09.02.2017 13:27
      Highlight Highlight ....sicher einfach gesagt als satter, wohlhabener oder einfach ignorannter Bürger.
    • RETO1 09.02.2017 13:40
      Highlight Highlight noch ist die Schweiz attraktiv
      und es hat auch Platz für 15M Einwohner
      und wer will denn sowas??
    • ostpol76 09.02.2017 14:28
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg und was bringt es mir als Normalbürger wenn 12 Mio. Leute in der Schweiz leben? Was habe ich für Vorteile? Wieso sollen müssen wir uns dies antun?
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  • Wolfsblut 09.02.2017 12:41
    Highlight Highlight Danke, dass hier auch mal die Kehrseite der grenzenlosen Freiheit aufgezeigt wird.
  • lilie 09.02.2017 12:39
    Highlight Highlight ... (Fortsetzung), dass die Schweiz über 50% an sogenannten unproduktiven (Gewässer, Gletscher, Steinwüsten etc.) und "bestockten" Flächen (Wald etc.) hat (leider will es mit dem copy-paste nicht klappen, aber die Zahlen habe ich vom BA für Statistik, "Bodennutzung und -bedeckung").

    Somit ist die Bevölkerungsdichte in der Schweiz jetzt schon mindestens so hoch wie in den Niederlanden!

    (Leider habe ich keine Angaben zu unproduktiven Flächen in Holland gefunden - was eigentlich schon beweist, dass dies im Gebirgsland Schweiz das weitaus grössere Problem ist als in den flachen Niederlanden!).

  • The Origin Gra 09.02.2017 12:30
    Highlight Highlight Verdichtetes Bauen Funktioniert nur, wenn genügend Bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht.
    Zudem müssten Arbeitsplätze, sofern möglich, Dezentralisiert werden z.B. durch mehr Homeoffice usw.

    Die Infrastruktur müsste ausgebaut werden und wir Reden hier nicht nur vom Verkehr sondern auch von Spitälern usw. Doch Sparen ist seit Schäubles "Schwarzer Null" irgendwie zum Trend geworden bei Bürgerlichen und Konservativen. Es wird teils Massiv weniger Investiert vom Staat. Nun will man auch noch Steuergeschenke machen was zu mehr Sparen ergo mieser Infrastruktur und Kollaps führt.
    • Toerpe Zwerg 09.02.2017 12:58
      Highlight Highlight Bitte dann ein Beispiel bringen, wo der Staat massiv an Investitionen spart. Danke.
    • The Origin Gra 09.02.2017 14:13
      Highlight Highlight Stadt Chur, Einsparung beim Mittragen des Kt. Spitals Graubünden um mehre Millionen CHF zum Beispiel.
    • Toerpe Zwerg 09.02.2017 14:55
      Highlight Highlight Krasses Beispiel. Gibt es denn das Spital noch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 09.02.2017 12:30
    Highlight Highlight Danke für diesen differenzierten Artikel!

    Zur Ergänzung: Natürlich sind wir als kleines Land auf Zuwanderung von Fachkräften angewiesen. Als Land sollten wir auch unsere Verantwortung wahrnehmen und einen Anteil von Flüchtlingen aufnehmen.

    Was wir uns aber nicht leisten können, ist eine (weitere) Bevölkerungsexplosion.

    Die Schweiz hat eine Bevölkerungsdichte von 203 EW/km. Das erscheint wenig im Vergleich zum am dichtesten bevölkerten Land in Europa, den Niederlanden, mit 408 EW/km, beide gemäss wiki.

    Was diese Zahlen allerdings verschweigen, ist (Fortsetzung folgt)...
  • humpfli 09.02.2017 12:28
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Artikel. Endlich jemand, der auch ganz sachlich denken kann. Genau meine Ansicht!
  • KeksloseKeksdose 09.02.2017 12:19
    Highlight Highlight Ja, ja, die bösen Zuwanderer sind wiedermal schuld... Die überfüllten Bahnhöfe kommen sicher nicht davon, dass wir heute viel mehr Schüler haben, welche den öV nutzen.. (kanti, 10.schuljahr, Lehre) Und dass Frauen mittlerweile auch das Haus zwecks Arbeit verlassen müssen hat auch nichts damit zu tun - Arbeit war früher ja mal 'Männersache'....
    Und die Bahnanlagen werden so oder so erst umgebaut sobald das Kässeli der höchsten und obersten SBBler stimmt (sofern sie das Land links und rechts erwerben können, etc.)
    Aber is klar, die Zuwanderer sind das Hauptproblem;-)
    • Einstürzende_Altbauten * 09.02.2017 12:55
      Highlight Highlight Keks rüberschieb
    • DerWeise 09.02.2017 12:59
      Highlight Highlight hast dich wohl im browser-lesezeichen geirrt ;)

      Nein, der Zuwanderer mach das einzig richtige. Der Unternehmer hingegen drückt sich von seiner sozialen Verantwortung...
  • DerWeise 09.02.2017 12:03
    Highlight Highlight Klingt eher nach Skepsis gegenüber der Personenfreizügigkeit anstelle der Zuwanderung per se.

    Gäbe es keine PFZ zum einseitigen Vorteil für Unternehmen gegenüber hiesigen Arbeitnehmern wäre die Zuwanderung massvoller, wie sie es zuvor mal war.
    • DerWeise 09.02.2017 12:32
      Highlight Highlight Paar Beispiele:
      1. Mein (nicht armer) Arbeitgeber gibt meinem Chef für einen weiteren Informatiker knapp 5000.-/Monat Budget. Zur Wahl stehen dann Deutsche oder hiesige Lehrabgänger.
      2. Den Deutschen und Östereicher bei uns bietet man grundsätzlich ca. 1000.- weniger pro Monat als dem Rest, bis die es merken.


      ...hier sind simple Economics am Werk. Angebot(Jobs) und Nachfrage(Arbeitnehmer aus der EU). Arbeitgeber können Löhne drücken und aus einer Fülle von Ressourcen Rosinen picken (Jung, günstig)

      Warum auf W. immer gleich jeder mit der SVP-Keule herumschlägt ist mir ein (fast) ein Rätsel
    • FrancoL 09.02.2017 12:45
      Highlight Highlight Vorteile geniessen wir alle! Würden wir auf Zuwanderung in den tiefen Lohnkategorien verzichten dann wäre auch vieles teurer in der Schweiz. Die UN bereichern sich sicherlich auch über ein vernünftiges Mass hinaus, aber der Bürger profitiert durch günstigere Leistungen.
      Das stützen eines weniger schnell wachsenden und inländisch geprägten Binnenmarktes, zusammen mit den fallenden Exportmöglichkeiten würde in der Schweiz den Wohlstand redimensionieren und das will die Mehrheit der Bürger nicht. Es ist also nicht nur der Unternehmer der profitieren möchte , die Mehrheit der Bürger tut es auch.
    • DerWeise 09.02.2017 12:51
      Highlight Highlight Nein alle möchten aber vor allem Unternehmer bzw. Menschen mit viel Besitz tun es.

      Wir haben schon immer rege Zuwanderung gehabt auch vor 2007.

      "aber der Bürger profitiert durch günstigere Leistungen. "
      Es wird aber zwangläufig auf begrenztem Raum und Ressourcen alles teurer, das ist dir schon klar?

      Wer profitiert denn, wenn Löhne stagnieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 09.02.2017 12:01
    Highlight Highlight Bin erstaunt, dass der Artikel nun in eine Diskussion pro und contra SVP ausartet. Die Sache ist doch viel komplexer. Eine wirkliche und konstruktive Lösung wird weder von der SVP noch von ihren Gegnern angeboten. Wir haben zwei widersprüchliche Volksentscheide: Bilaterale Verträge versus MEI. Nun kommt noch mit der Steuerreform ein neuer Widerspruch hinzu, egal wie abgestimmt wird. Wir brauchen Politiker, welche die grossen Linien aufzeigen. Aber auch bei uns gewinnt man Abstimmungen mit "alternativen Fakten" und Kleinkrämerei.
    • BeWi 09.02.2017 12:36
      Highlight Highlight @Sheldon: dein Nick hat Programm.. ;-)
    • BeWi 09.02.2017 12:36
      Highlight Highlight also das war jetzt postitiv gemeint! Sheldon Cooper ist ja nicht immer ganz so pragmatisch...
    • Luca Russo 09.02.2017 12:55
      Highlight Highlight @sheldon
      Naja nach heutiger Rechtspraxis müsste man sagen das die MEI Vorrang gegenüber allen anderen Entscheiden über die PFZ hat, da allgemein gilt neues Recht vor altem. Demnach gilt die MEI höher zu gewichten bis eine neue Abstimmung zur PFZ oder sen Bilaterallen komm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Calvin Whatison 09.02.2017 11:57
    Highlight Highlight Hui, der Kommentar hat aber eingeschlagen wie eine Bombe. 😂😂💣
  • Luca Brasi 09.02.2017 11:44
    Highlight Highlight Armer Herr Blunschi, sie müssen sich ja in Hongkong, Singapur und New York äusserst unwohl fühlen. Überall diese überfüllten Bahnhöfe und U-Bahn-Stationen und einige Leute sind gezwungen in New Jersey zu leben, das Egerkingen der USA.
    Da machen es Länder wie Moldawien genau richtig. Deren Infrastruktur wird entlastet, weil das Land aus unerfindlichen Gründen schrumpft.
    Dass die Wirtschaftsleute es sich aber einfach machen und inländisches Potential nicht nutzen, ist wirklich diplomatisch ausgedrückt problematisch.
    • Illyria & Helvetia 09.02.2017 12:22
      Highlight Highlight Okay, der war gut. «New Jersey, das Egerkingen der USA.» Hahahaha!
    • Peter 09.02.2017 12:26
      Highlight Highlight New York ist meine absolute Lieblingsstadt, auch Hongkong finde ich toll. Aber dort klagt man auch nicht über den Schattenwurf, wenn eine mehrstöckige Hütte errichtet wird. Es ist eine Mentalitätsfrage, viele Schweizer sind im Grund ihres Herzens Bauern und Dörfler geblieben. Darum findet keine ehrliche Debatte zu diesem Thema statt.
    • DerWeise 09.02.2017 12:35
      Highlight Highlight "Dass die Wirtschaftsleute es sich aber einfach machen und inländisches Potential nicht nutzen, ist wirklich diplomatisch ausgedrückt problematisch."

      Was du hier so nebenbei erwähnst ist ja der Hauttreiber des Bevölkerungswachstums und Belastung von Boden und Infrastruktur....
    Weitere Antworten anzeigen
  • RETO1 09.02.2017 11:41
    Highlight Highlight auch bei diesem Thema ist eines unumstösslich:
    sobald die sachlichen Argumente fehlen wird mit der SVP-Keule dreingeschlagen
    • DerWeise 09.02.2017 12:22
      Highlight Highlight Willkommen auf Watson
  • Platon 09.02.2017 11:39
    Highlight Highlight "Die kleinräumige Schweiz hat keine Kapazitäten für neun oder zehn Millionen Einwohner."
    Die kleingeistige Schweiz hat einfach keine Lust sich den Herausforderungen zu stellen.
  • Majoras Maske 09.02.2017 11:33
    Highlight Highlight Nur die Zuwanderung zu beschuldigen, kommt meiner Meinung nach zu kurz. Die Binnenwanderung und das Pendeln vom Land in die Stadt ist ein grösseres Problem, weil es auch das wirtschaftliche Gefälle verschärfen.
    Die Art und Weise des Wirtschaftens hat sich mit der Digitalisierung und Globalisierung seit den 90ern verändert und ein Zurück aus mangels Perspektive kaum noch möglich.
    Um das Problem zu entschärfen müssten die Wachtumsmotoren dezentralisiert werden und auch das kleine und lokale Gewerbe gestärkt werden. Aber in Zeiten der Kostensenkungen und Shareholder Value ist das illusorisch.
    • poga 09.02.2017 12:07
      Highlight Highlight @Maske der Artikel hat auch auf Probleme mit der Zuwanderung hingewiesen. Beziehungsweise auf den Umstand, dass diese in der Politik keine Beachtung finden. Ich schreibe das hier, weil viele Kommentare hier einen gewissen Abwehrreflex aufweisen, welcher zumindest durch zwischen den Zeilen erwähnt wird.
    • Majoras Maske 09.02.2017 12:30
      Highlight Highlight Ich will nicht leugnen, dass es negative Auswirkungen gibt und die Politik das aus Selbstgefälligkeit nicht beachtet und dass das wie im Artikel beschrieben gefährlich ist. Ich möchte allerdings anmahnen diese Probleme im grösseren Kontext zu sehen und nicht ausschliesslich mit der Zuwanderungsbrille. Es gibt häufig mehr Ursachen als nur die Zuwanderung und wenn man diese Probleme bekämpfen möchte, sollte man auch möglichst viele Ursachen analysieren um eine wirksame Lösung zu finden.
    • BeWi 09.02.2017 12:32
      Highlight Highlight Die Stadt Zürich hat gerade kürzlich Ihre neuen Bewohnerzahlen publiziert: 418'000, soviel wie seit den 70'er nicht mehr. Also stimmt in deinen Angaben (in Bezug auf Zürich) etwas nicht. Hinzu kommt das Homeoffice. Mit den heuteigen Technoligien kann ohne Einschränkung zuhause gearbeitet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sillum 09.02.2017 11:19
    Highlight Highlight Um Himmels Willen lieber Peter Blunschi, da lese ich einen Artikel, wie ich ihn auch in Tausend Jahren niemals in Watson erwartet hätte. Und schon gar nicht von Peter Blunschi. Muss ich mir Sorgen machen? Was ist da passiert? Wird Watson plötzlich auch andere als linkspopulistische Meinungen publizieren? Wenn das so weitergeht kann ich mein Weltwoche-Abo sparen.
    • Peter 09.02.2017 11:46
      Highlight Highlight Ich würde das Weltwoche-Abo nicht kündigen, Sie werden von mir bestimmt wieder Dinge lesen, über die Sie sich ärgern werden. Ich bemühe mich eben, nicht in ideologischen Kategorien zu denken. Und der Umgang mit dem Thema Zuwanderung in der Schweiz ärgert mich nun einmal.
    • R&B 09.02.2017 12:48
      Highlight Highlight @Benot: Argumente?
    • Besserwisser 09.02.2017 12:48
      Highlight Highlight @Benot Und was erhebt dich über alle anderen? Inwiefern bist du in er Lage, im Gegensatz zu allen anderen, es von aussen zu betrachten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zarzis 09.02.2017 11:15
    Highlight Highlight Ich finde die Kritik geht an die Falsche Adresse.
    Die Parteien die von anfang an diese Fehlentwicklung anprangerten, gilt heute als die Befürworter. Die die immer wieder versuchten das zu Stoppen, als die Schönredner. Und die, die immer alles was das Förderte durch winkten und noch mehr befeuern. Wegen einigen Propaganda Entscheiden, als die Gegner!
    Vor der Tiefsteuerstrategie war es nicht so. Diese Steuerstrategie mit der PFZ hat erst alles Möglich gemacht! Dann das Verhindern von Flankierenden Massnahmen, Ablehenen des Mindestlohns und Finanz Krise.
    Es gibt nicht 1 sache die es Auslösste!
  • Epad 09.02.2017 11:11
    Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass nur ein kleiner Teil der Bevölkerung von dem Wirtschaftswachstum und der damit einhergehenden Zuwanderung profitiert. (z.B. Landbesitzer, Aktionäre usw.) Und der normale Arbeiter muss um seinen Job fürchten. Siehe Swisscom und Zurich Versicherung heute. Rekordgewinne und Rekorddividenden aber trotzdem Sparen und Jobs abbauen.
    Aber man gibt lieber den Ausländern und Linken die Schuld als die eigenen Parteifreunde zu kritisieren...
  • Gavi 09.02.2017 11:03
    Highlight Highlight Danke Herr Blunschi, besser hätte man es nicht sagen können! Ich bin zu 100% Ihrer Meinung. Punkt!
  • Brandelli 09.02.2017 11:03
    Highlight Highlight Die Schweiz kann problemlos eine höhere Bevölkerungsdichte ertragen ohne Abstriche bei der Lebensqualität (die Niederlande machts vor). Die Tatsache das die geschilderten Problemchen eines Artikels wert sind, sind Zeichen dafür, dass wir nicht mehr zu schätzen wissen was wir haben. Die Schweiz ist grosser Gewinner der Globalisierung es sind die Glencores, Nestles, UBSes und Novartises welche unseren Wohlstand tragen und auf Zuwanderung angewiesen sind. Wir könnten uns die Top-Infrastruktur nicht leisten wenn wir nicht im grossen Stile Top-Leute für Top-Firmen anziehen würden.
    • DerWeise 09.02.2017 11:40
      Highlight Highlight Die Niederlande mit ihren schönen Berglandschaften?

      Nach deiner Definition der Schweiz = UBS, Nestle ect hast du recht: die haben profitiert.

      Der Rest weniger...

      Aber guter Witz.
    • piedone lo sbirro 09.02.2017 11:52
      Highlight Highlight @brandelli

      zu den gewinnern der globalisierung gehören einige wenige die sich auf kosten des mittelstandes bereichern. dafür soll nun auch die USR III sorgen.

      nestle und novartis machen ihr geld mit überrissenen preisen und patentrechten, auf kosten anderer und den entwicklungsländern.

      die UBS wurde 2008 von widmer-schlumpf mit steuergelder gerettet. nach schamlosen boni zahlungen.
      der gewinn den privaten - die schulden dem staat.

      glencore vergiftet in sambia einheimische:

      http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Glencore-Kupfermine-Mopani-Sambia-Schwefeldioxid

      wohlstand für wen?
    • Eskimo 09.02.2017 12:20
      Highlight Highlight Sie vergleichen wirklich die Schweiz mit Holland?
      Holland flach.
      Schweiz viele Berge und Seen...
      Merken Sie was?
  • Triumvir 09.02.2017 10:55
    Highlight Highlight Der Autor gehört offenbar auch zu der wachsenden Gruppe heimlicher SVP-Wähler und/oder Fans. Vordergründig wird auf progressiv, weltmännisch und aufgeschlossen getan, heimlich wird dann aber trotzdem mit der verqueren Politik der Sunnelipartei sympathisiert. Nur so lässt sich meines Erachtens der unheimliche Zuwachs dieser Partei in den letzten Jahren erklären und das ist SCHLECHT so!
    • D(r)ummer 09.02.2017 11:00
      Highlight Highlight Yo, ist schlecht, seh ich auch so.
      Nur ist es auch schlecht, wenn man sein gegenüber nicht ernst nehmen will weil er in ein gewisses Schema passt...
      Reden, nicht prügeln finde ich.
    • Peter 09.02.2017 11:13
      Highlight Highlight Endlich, ich habe schon darauf gewartet, dass man mir die SVP-Keule um die Ohren haut. Damit es hier klar gesagt ist: Die SVP betreibt beim Thema Zuwanderung eine heuchlerische Politik. Sie lanciert die MEI und praktiziert eine neoliberale Wirtschaftspolitik, die die Schweiz zum Magneten für Firmen und Zuwanderer macht. Sie jetzt auch mit der USR III. Hier ein Artikel zur SVP, den ich vor den Wahlen 2015 geschrieben habe:

      http://www.watson.ch/!652454861
    • DerWeise 09.02.2017 11:42
      Highlight Highlight @Blunschi

      bezüglich SVP Keule:

      Ihr habt euch über Jahre eine solche Leserschaft, die nicht mehr differenzieren kann angezüchtet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schubidubidubid 09.02.2017 10:54
    Highlight Highlight Man sei bereit, auf Luxus zu verzichten, will aber trotzdem Landidylle mit EFH und einen guten Job in der Stadt? Ist das nicht ein Widerspruch?

    Das ist doch genau die Form von Luxus, die wir uns, insbesondere auch aus ökologischer Perspektive, nicht mehr werden leisten können in Zukunft.

    Pendeln ist schlicht zu attraktiv und viel zu billig. Müsste nicht dort angesetzt werden? Wenn man dann die Preise für ÖV und Auto erhöhen würde, kommt das Gegenargument, dass dies evtl der Wirtschaft schadet. Ehm.. wie war das mit dem Luxusverzicht und der Bereitschaft, sich einzuschränken?
    • Z&Z 09.02.2017 11:11
      Highlight Highlight @Schubidubidubid Die Sache mit dem Pendeln ist so ein Ding. Jemand hat nach langer Suche endlich einen Job erhalten. Dieser ist nun mal zmitzt in der Stadt. Der Lohn ist... oke. Wohnung in der Stadt leisten/finden? no way. Was bleibt? Pendeln. Ihr letzter Abschnitt, finden Sie diesen nun in Ordnung, bezogen auf so einen, nicht seltenen Fall? Und sagen Sie jetzt nicht, dann muss man sich halt einen Job auf dem Land suchen. Das funktioniert nicht, wenn die Firmen in oder an den Städten sind.
    • Schubidubidubid 09.02.2017 11:47
      Highlight Highlight Einverstanden! Nur ist es meiner Meinung nach ein anderes, mindestens so drängendes, Problem, dass in den Städten bezahlbarer Wohnraum schwindet. Dieses kann und muss wohl auch auf politischer Ebene angegangen werden.

      Ebenfalls könnte man Firmen dazu bewegen, Arbeitsplätze zu dezentralisieren und Heimarbeit zu fördern wo immer möglich etc.

      Natürlich, das geht nicht in allen Branchen, das ist mir auch klar. Aber Gegenfrage: Wenn wir die Zuwanderung beschränken, werden dann die Wohnungen in Zürich wieder billiger? Und Arbeitsplätze aufs Land ausgelagert? Und va: Autos weniger CO2 ausstossen?
    • Schubidubidubid 09.02.2017 11:57
      Highlight Highlight Soulrider: Doch ich glaube eben schon, dass viele Leute genau aufgrund des EFH-Traums relativ freiwillig pendeln. Viele Leute pendeln auch unfreiwillig, das ist klar.. aber unter dem Strich ist meine Aussage: irgendwie müssen Lösungen her, die das Pendeln reduzieren. Dann schlagen wir viele Fliegen mit einer Klappe.

      Dazu muss einerseits dieser Luxus vom Landleben mit Job in der Stadt zu einem wahren Luxus werden und es müssen zahlbare Wohnungen und dezentralisierte Jobs her.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steiner 09.02.2017 10:52
    Highlight Highlight Unabhängig, was ich politisch vom Text halte: Es fehlen mir die wissenschaftlichen Belege, die Beweise, die Erklärungen für all die vielen Behauptungen, die im Text aneinandergereiht werden.
    • Hierundjetzt 09.02.2017 13:12
      Highlight Highlight Ganz einfach:
      - CS Sorgenbarometer (Panel, Teilerhebungen)
      - Bundesamt für Statistik (dort gibt es sämtliche Statistiken kostenlos zum Download) (Panel, Teilerhebungen, teilweise Vollerhebungen)

      Google wird Dir sehr gerne weiterhelfen.
    • Steiner 09.02.2017 15:35
      Highlight Highlight Ich meinte eigentlich eher Aussagen, wonach die Schweiz nicht Platz für 10 Millionen Menschen hätte oder die angestammte Bevölkerung mental zur bis zu einem gewissen Grad zur Aufnahme neuer Menschen bereit sei. Peter Blunschi setzt hier seine subjektive Wahrnehmung als Tatsache gleich. Das finde ist erstens gefährlich und zweitens einfach nur daneben.
    • Hierundjetzt 09.02.2017 16:14
      Highlight Highlight Er begründet diese Aussage hier in der Kommentarspalte ☺️
    Weitere Antworten anzeigen
  • RobinBurn 09.02.2017 10:39
    Highlight Highlight Ist die Ursache für den Erhöhten Pendlerverkehr eher Folgendes: Stadtflucht, mehr Pendler und die Tendenz bei einem Arbeitsortwechsel keinen Wohnortswechsel in betracht zu ziehen. Hier der Zuwanderung die alleinige Schuld zu geben ist etwas kurzsichtig, vor allem wenn man bedenkt, dass Migranten ja eher noch den Wohnort dem Arbeitsort anpassen, weil sie bei der Einwanderung weniger an Heimatgefühle gebunden sind.
    • DerElch 09.02.2017 10:50
      Highlight Highlight Nur darf ja ein Zuwanderer eine eher lange Zeitspanne seinen Wohnort nicht wechseln, will er eingebürgert werden. Ergo ist er noch weniger als ein Schweizer gewillt, den Wohnort einem gegebenenfalls neuen Arbeitsort anzupassen.
      Und: Wenn man mit jemandem zusammen wohnt, beide aber gänzlich verschiedene Arbeitsorte haben, ist Pendeln unumgänglich (zumindest für einen der beiden), gerade wenn man branchenbezogen nicht überall einen Stelle findet.
    • TRL 09.02.2017 10:54
      Highlight Highlight Hm Stadtflucht bei wachsenden Städten? Wer flieht denn da wohl vor der Gentrifizierung und den überbezahlten Bankern und Googlern, die offenbar erst qualifiziert genug sind, wenn sie in internationaler Art und Weise ihre Fähigkeiten anpreisen, während die Ansässig anständig nur das aufzählen, was sie gut können?
    • RobinBurn 09.02.2017 10:59
      Highlight Highlight @DerElch: Ich bin absolut einverstanden, aber dann ist die Zuwanderung nur ein Teil des Problems. Viel schwerwiegender dürfte der Arbeitsmarkt sein und die Tendenz Stellen schneller zu wechseln (siehe: Arbeitsunfähigkeit aus ökonomischer Sicht, Sheldon S. 9).
      Auch bin ich mir bewusst, dass es nicht einfach ist eine Arbeitsstelle in einem spezifischen Bereich zu finde: Dass beide Partner aber eine so spezifische Stelle haben, dass sie nicht beide in derselben Stadt eine Stelle finden könnten dürfte eher eine Ausnahme sein, also wäre wieder unsere Einstellung die Ursache, nicht die Zuwanderung
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 09.02.2017 10:34
    Highlight Highlight Einer der besten wenn nicht der beste Artikel den ich auf Watson jemals gelesen habe! Bin absolut deiner Meinung. Es braucht konstruktive Lösungen weder das eine noch das andere Extrem. Personenfreizügigkeit und Inländervorrang (ein richtiger wie ihn die USA, Australien oder Neuseeland kennt) wäre ein Mittelweg.
    • Brandelli 09.02.2017 11:09
      Highlight Highlight Wieso sollten wir unsere Wirtschaft mit einem Inländervorrang schwächen und Firmen zwingen schlechter qualifizierte Schweizer anzustellen? Es wäre weitaus dienlicher mehr in die Bildung zu investieren und unsere Bevölkerung so einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen der sicherstellt das die Firmen primär Schweizer einstellen. Unser Erfolgsmodell ist es internationale Firmen zu beheimaten und diese ziehen weg wenn sie nicht die besten Leute haben können.
    • reaper54 09.02.2017 11:35
      Highlight Highlight Weil die Firmen auf die Bildung und unsere Fachkräfte sch****en. Ein Deutscher Programmierer ist erfahrener billiger als ein ETH Absolvent also wer wird genommen? Ich habe sehr gut erlebt wie Firmen immer mehr die Ausbildung vernachässigen und Personal aus dem Ausland holen. Das ist der Tod des Lehrsystemes und der Beginn des Amerikanischen Schulsystemes.
    • Hierundjetzt 09.02.2017 11:55
      Highlight Highlight Reaper54: Ihr Beispiel haben Sie gleich selber wiederlegt:

      Der Deutsche hat Berufserfahrung. Der ETH-Mensch ist (gemäss Ihrem Beispiel) Absolvent.

      Wenn ich Berufserfahrene will, dann will ich berufserfahrene. Und keine Absolventen, egal welcher Richtung. Geht den KV'ler exakt gleich.

      Und noch was: Ich als Chef, kann nicht Menschen die das gleiche machen extrem unterschiedlich entlohnen, dafür hat jede Firma Ihre Lohnbänder. Den spätestens nach 2 Monaten fühlt sich nämlich "der Deutsche" verar*** und wir wieder gehen.

      Werden Sie endlich Chef, dann sehen Sies selber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 09.02.2017 10:30
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel. Wachstum und Lebensqualität korrelieren nur zu einem gewissen Punkt, aber das hat die Politik nicht wirklich kapiert. Irgendwann erzeugt die Gier nach Wachstum und dem darausfolgenden Wohlstand (für wenige) soviele Opportunitätskosten oder alternative Kosten wie Dichtestress für die grosse Masse, dass es irgendwann wieder "Klöpft" wenn man sich nicht damit auseinander setzt. Die MEI war aber nie lösungsorientiert sondern nur eine Problembewirtschaftung, und hat die Diskussion erschwert, indem man dem Volk eine Lüge vorgesetzt hat mit der Vereinbarkeit der Bilateralen.
    • poga 09.02.2017 12:43
      Highlight Highlight @Denk nach ja die MEI hatProbleme geschaffen. Dass sie die Diskussion erschwert hat, finde ich nicht. Denn leider gab es vorher diese Diskussion gar nicht oder kaum nicht.
    • Denk nach 09.02.2017 13:31
      Highlight Highlight Da gebe ich dir recht, die MEI hat die Diskussion gestartet und Probleme geschaffen.

      Ich habe jedoch bei jedem politischen Disput über diese Thema den Eindruck, dass vor allem über Verfassungsbruch oder Kündigung / Nichtkündigung der Bilateralen gejammert wird, was ich nicht lösungsorientiert finde. Aber da hast du recht, das ist ein persönlicher Eindruck.
  • Kookaburra 09.02.2017 10:22
    Highlight Highlight Die Diskussion wurde geführt. Der Mist auch. Die MEI wurde angenommen und muss, da sie nicht umgesetzt wurde, nun automatisch in die Verfassung geschrieben werden...
    Es sei denn die Demokratie wurde dem liberalen Willen der Wirtschaft und dem anderer Zuwanderungsfreunden geopfert.
    Die Diskussion wird und wurde geführt, ausser von denen, die sich verweigerten. Gut, dass dies nun ändert! Aber ich habe Zweifel, dass die kleinlichen linken Hirne dies endlich begreifen.
    P.S: Die Bevölkerungszunahme war sicher nicht nur 60'000. Eher über das Doppelte. Es zählt nicht nur die Einwanderung.
    • Kastigator 09.02.2017 11:52
      Highlight Highlight Kleinliche linke Hirne? Aso bitte. Die MEI fodert keine Kündigung der Bilateralen (und schreibt keine Zahlen vor). Eine Umsetzung hätte aber die Kündigung bedingt. Unsere Verfassung verlangt aber die Einhaltung des Völkerrechts und damit völkerrechtlicher Verträge. Es ist die Schluferei der SVP, dass eine Umsetzung anders gar nicht möglich war. Weswegen die Feiglinge sich auch nicht trauten, das Referendum zu ergreifen.
      Mich dünkt, du solltest erst dein eigenes Hirn auf Vordermann bringen.
  • Kastigator 09.02.2017 10:20
    Highlight Highlight Wow, Trump wirkt bis in die Schweiz, und watson biedert sich an die Rechten an. Neue Zielgruppe? Oder warum blendet der Autor aus, dass die Arbeitsmobilität massiv zugenommen hat? Warum schweigt er darüber, dass die MEI gar keine Begrenzung fordert, sondern die Zuwanderung im "gesamtwirtschaftlichen Interesse" will? Dass gerade die SVP mit ihrer Unterstützung für USR III und ausnahmslos jedes Steuergeschenk für Firmen offenbar absolut damit einverstanden ist, dass immer mehr Unternehmen in die Schweiz kommen - ihr "gesamtwirtschaftliches Interesse" also unbegrenzte Zuwanderung bedingt?
    • Denk nach 09.02.2017 10:50
      Highlight Highlight Hier wird aufgefordert die Problematik zu diskutieren, nicht Sie tot zu schweigen, wie sie das offenbar möchten. Genau diese Haltung ist das Problem! Nur weil man nicht darüber redet, ist das Problem nicht gelöst.
    • Kastigator 09.02.2017 11:53
      Highlight Highlight Wo bitte fordere ich Totschweigen? Im Gegenteil, ich ergänze die Diskussion um dringend nötige Aspekte, die der Autor einfach auslässt. Und nun begründe bitte deine Replik.
    • Denk nach 09.02.2017 12:32
      Highlight Highlight Du stigmatisiert den Autor und seine Meinung im ersten Satz: "Wow, Trump wirkt bis in die Schweiz, und watson biedert sich an die Rechten an. Neue Zielgruppe?"

      Was sonst bezweckst du mit der Aussage, als das Unterdrücken einer Meinung? Das ist Populismus mein lieber und hat nichts mit einer im Artikel offenen Diskussion zu tun. Hier wird per se wieder versucht andere Meinungen zu unterdrücken oder zu verschmähen. Fraglich ist, wen Trump hier erreicht hat....
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  • Thinktank 09.02.2017 10:15
    Highlight Highlight Das Beste, das ich hier je gelesen habe.
  • Elia El Duderino 09.02.2017 10:09
    Highlight Highlight Dieser Einstellung zum Thema Migration kann ich mich, mein lieber Herr Blunschi, nicht anschliessen.

    Es gibt viel bessere Lösungen zur Migrationsentschleunigun, als das einführen einer MEI zur Ergänzung der Elitenattraktivität. Zudem mache ich mir keine Sorgen was den Platz und die Finanzierung einer Infrastruktur passend zur steigenden Bevölkerungsdichte betrifft. Dazu ein paar Fakten zur Insel Taiwan. Taiwan besitzt eine Fläche von 36'193 km², hat gnauso wie unsere schöne Schweiz grosse unberührte Alpen und stolze 23.52 Millionen Einwohner. Dichtestress in der Schweiz? Jöö!
    • Peter 09.02.2017 10:18
      Highlight Highlight An sich bin ich einverstanden, zumal ich ein Fan von Städten wie New York und Hongkong bin. Das Problem ist die Mentalität der Schweizer, sie träumen vom Leben auf dem Dorf im Einfamilienhaus. Es ist einer der Gründe, warum sich politisch ein immer grösserer Graben auftut zwischen den Städten auf der einen und Agglo/Landschaft auf der anderen Seite. Aber findet dazu eine fundierte, ehrliche Debatte statt? Fehlanzeige.
    • Deleted93 09.02.2017 10:25
      Highlight Highlight @Elia El Duderino
      Wer soll das wollen und welchen Nutzen hätte dies?
      Gib mir ein Grund wieso es noch mehr Menschen in der Schweiz oder auf der Welt braucht?
      Im das Loch in der AHV zu stopfen? Ev sollten wir mal unser Schneeballsystem überdenken....
    • Elia El Duderino 09.02.2017 10:56
      Highlight Highlight Okey das kann ich annehmen. Es müsste mehr darüber diskutiert werden, wie es in ländlichen Regionen zu einer Übereinstimmung von Lebensqualität und Arbeitsmarkt kommen könnte. Abgeschiedene Regionen leiden unter einer grossen Abwanderung, dies bedingt, dass es für solche Gemeinden noch schwieriger wird eine attraktive Infrastruktur und Wohnsituation zugewährleisten. Jetzt zu den Kommentierern die sich vor grossen Städten fürchten. Die Schweiz besässe die Technik und das Bugdet, um eine nachhaltige und umweltgerechte Infrastruktur zu schaffen. Die finanziellen Prioritäten sind das Problem.
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  • Donald 09.02.2017 10:05
    Highlight Highlight Infsrastrukturen können ausgebaut werden. Deren Überlastung hat nicht nur mit Zuwanderung zu tun. Die Zuwanderung zu beschuldigen ist natürlich einfach (Populismus). Probleme lösen wird es aber wohl nicht. Auch wird die Auslastung nicht mehr abnehmen. Daher muss sowieso ausgebaut werden.
    • RETO1 09.02.2017 11:08
      Highlight Highlight genau, immer schön weiterbetonieren
    • Donald 09.02.2017 11:29
      Highlight Highlight @RETO1
      Naja... ob ein Bahnhof 6 oder 8 Gleise hat und eine Autobahn 4 oder 6 Spuren macht nicht mehr viel mehr Beton aus. Entwickeln müssen wir uns sowieso. Wenn du nicht an der Entwicklung teilhaben willst, kannst du in die hier genannten Dörfer ziehen, das ist deine Wahl.
    • Besserwisser 09.02.2017 11:29
      Highlight Highlight @ Donald. Hmmm, durch was dann? Der Wanderungssaldo (Differenz zwischen der Einwanderung und der Auswanderung von ausländischen
      Staatsangehörigen) betrug 2016 60'262 Personen. Benutzen diese zusätzlichen 60'262 Personen unsere Infrakstruktur etwa nicht?

      Quelle: www.sem.admin.ch/dam/data/sem/publiservice/statistik/auslaenderstatistik/monitor/2016/statistik-zuwanderung-2016-12-jahr-d.pdf
    Weitere Antworten anzeigen
  • BeWi 09.02.2017 10:01
    Highlight Highlight Was wir leider halt immer wieder sehen: die EU ist eine Diktatur gegenüber der Schweiz und nichts anderes. Wir können nur hoffen, dass F auch aus der EU austritt. Dann überlegen sich hoffentlich diese Brüsseler Technokraten endlich was Sache ist. Brexit genügt offensichtlich nicht. Im Gegenteil, die EU trözelt und sucht die Fehler IMMER bei den andern. Das nächste Gewitter ist bereits im Anmarsch: das Rahmenabkommen EU-CH, schon wird Seites EU auf die CH Druck ausgeübt, wohlverstanden mit einem Abkommen, dass es so noch gar nicht gibt. Nicht De, Fr, It oder E, sondern die EU macht mir Angst..
    • Kastigator 09.02.2017 10:22
      Highlight Highlight Schwachsinn. Wir sind völkerrechtliche Verträge eingegangen und müssen uns an die Verpflichtungen halten. Oder bezeichnest du deinen Vermieter auch als Diktator, weil er auf dem Mietvertrag beharrt und dich nicht gratis wohnen lässt?
    • BeWi 09.02.2017 10:44
      Highlight Highlight @Kastigator: man kann auch alles schönreden und immer wieder mit dem Gleichen kommen. Ein Rahmenabkommen existiert nicht zwischen der EU und der CH, genau das wird nun aber in die Waagschale gelegt seitens EU. Und Diktatur kommt von Diktieren und genau das geschieht dort. Wacht doch auf! Und ja, wenn mir etwas in der Wohnung nicht passt, dann verhandle ich mit dem Vermieter, ganze einfach. Je nach dem hat der Vermieter ja auch ein Interesse, dass ich bleibe. So soll das sein, gegenseitiges Interesse. So kann man auch verhandeln.
    • Amadeus 09.02.2017 11:27
      Highlight Highlight @BeWi
      Ich bin sehr dafür, die Zuwanderungsfrage sachlich zu diskutieren. Das beinhaltet den Stadt-Land-Graben, Identitätsfragen, ökonomische Aspekte und nicht zuletzt das Verhältnis zur EU.

      Wichtig scheint mir aber auch, die politische Ausgangslage richtig darzustellen. Die EU ist keine Diktatur und es war bereit 1993 klar, dass einzelne Abkommen nicht nachverhandelt werden. Die Regeln waren klar und transparent.

      https://www.eda.admin.ch/dea/de/home/europapolitik/ueberblick/bilaterale-1.html

      Die Schweiz kann aber die Bilateralen 1 kündigen und wird dann auch die PFZ los.
  • lily.mcbean 09.02.2017 10:01
    Highlight Highlight Und im Graubünden leben wir in teils leeren Dörfern (abgesehen vom 20 Dezember bis 3 Januar).
    • solani 09.02.2017 10:09
      Highlight Highlight In uri haben wir das problem auch nicht. :D
    • lily.mcbean 09.02.2017 10:15
      Highlight Highlight Dabei ist es bei uns doch am Schönsten! 😉
    • Duscholux 09.02.2017 10:20
      Highlight Highlight Die Leute, die ursprünglich in diesen leeren Dörfern gelebt haben, wohnen jetzt in Lenzburg und arbeiten in Zürich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Driver7 09.02.2017 09:57
    Highlight Highlight Australien hat gerade mal 2.8x so viele Einwohner wie die Schweiz, wobei die Fläche 186x so gross ist.. mehr gibts dazu nicht zu sagen..
    • solani 09.02.2017 10:10
      Highlight Highlight Ja super. Vergleichen wir doch die Sahara mit einem mitteleuropäischen Land. Ist etwa gleich schlau.
    • Kastigator 09.02.2017 10:25
      Highlight Highlight Der Mond hat 1000-mal mehr Fläche als die Schweiz, und die Bevölkerungsdichte ist null. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
    • Olaf! 09.02.2017 10:28
      Highlight Highlight Kann man die Einwohnerdichte Schweiz / Australien vergleichen? Ja sicher. Macht es Sinn? Eher nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BeWi 09.02.2017 09:56
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel, danke! Hoffe dass die USRIII, die genau in diese Kerbe schlägt haushoch abgelehnt wird. Natürlich gibt es in Tokio 9Mio Menschen, auch in Hongkong 7Mio und in Mexico City gar 30Mio (antwortend auf einen Kommentar hier..) aber wollen wir das? Ich ganz klar NEIN. Also das Argument ".. es gibt Städte mit viele Mehr Einwohner.." ist nicht zielführend, im Gegenteil - eher beleidigend.
    • Elia El Duderino 09.02.2017 10:31
      Highlight Highlight Taiwan ist keine Stadt!
    • Hand-Solo 09.02.2017 10:59
      Highlight Highlight @Elia El Duderino: Ich glaube trotzdem nicht, dass es schlau ist, sich in Sachen Lebensqualität ein Beispiel an Taiwan oder Japan, oder Mexiko City zu nehmen.
    • Steven86 09.02.2017 11:39
      Highlight Highlight Bin deiner Meinung, nur weil es Orte gibt die soo viel Einwohner hat, heisst es noch lange nicht das es nur Positives gibt. Smog, lärme etc. sind nur ein paar beispiele.
  • Z&Z 09.02.2017 09:54
    Highlight Highlight "Die Schweizerinnen und Schweizer wissen, dass ihr Wohlstandsmodell von Zuwanderung abhängig ist. Aber wohl ist ihnen dabei nicht." Dem kann ich mich anschliessen. Allerdings bemerke ich in meinem Umfeld, dass immer mehr Leute bereit sind, auf einen Teil des Wohlstandes zu verzichten, um mehr Lebensqualität in anderen Bereich zu erhalten. Ich hoffe ja wirklich, dass daraus ein grösserer Trend wird und sich die Leute auch bewusst sind, was das schlussendlich bedeutet.
  • TobiWanKenobi 09.02.2017 09:53
    Highlight Highlight Guter Artikel. Zuwanderung bringt unserem Land zwar sehr viel Positives, in diesem Masse ist sie jedoch nicht nachhaltig. Es wäre an der Zeit für einen Paradigmenwechsel, denn dieses Problem ist grösstenteils eine Systemfrage. Und wenn die CH nicht den ersten Schritt in die richtige Richtung macht, wer denn sonst?😉
  • whatthepuck 09.02.2017 09:49
    Highlight Highlight Wenn man das Thema wie hier im Artikel diskutiert, kann man doch aber unmöglich von einem Debakel von 2014 sprechen - viel mehr war es ein Ausrufezeichen!

    Die Zuwanderung ist einer der Haupttreiber, weshalb es in der Schweiz enger wird. Aber: Auch das eigene Verhalten wird immer verschwenderischer, da müssen wir uns selbst an der Nase nehmen! Wir müssen nachhaltiger werden. Stichwort Verkehrsverhalten:

    Tagesdistanz pro Person 1994: 31.3 km
    Tagesdistanz pro Person 2010: 36.7 km
    Veränderung: +17.3%

    Bevölkerung Schweiz 1994: 6.994 Mio.
    Bevölkerung Schweiz 2010: 7.825 Mio.
    Veränderung: +11.9%
    User Image
    • Alf 09.02.2017 10:23
      Highlight Highlight Du bist dazu verpflichtet bis zu 2Std Arbeitsweg in Kauf zu nehmen, wenn du mal auf dem RAV arbeitslos gemeldet bist. Mit Kind und Kegel zieht man nicht so schnell um.
      Resultat: längere Wege.
    • Kastigator 09.02.2017 10:27
      Highlight Highlight Danke. Ich weiss auch nicht, was in Blunschi gefahren ist. Dieser Artikel könnte genau so in der "Weltwoche" stehen.
    • Hand-Solo 09.02.2017 10:33
      Highlight Highlight Natürlich nimmt die Verkehrsdistanz zu. Während die Arbeitsplätze sich weiterhin in den "Metropolen" konzentriert, ist bezahlbarer Wohnraum dort mangelware. Man muss also zwingendermassen auf weiter entfernte Wohnungen zurückgreifen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wehrli 09.02.2017 09:49
    Highlight Highlight Spannend ist, dass meine Kommentare, die mittels Fakten den Artikel als Lüge entlarven, nicht aufgeschaltet werden.
    • Peter 09.02.2017 10:11
      Highlight Highlight Fakten? Die Kommentare enthalten Polemik und Beleidungen, mein lieber Wehrli. Darum werden sie nicht aufgeschaltet. Hier übrigens die Richtlinien für Kommentarschreiber, die unser Chefredaktor erst diese Woche verfasst hat:

      http://www.watson.ch/!742649378
    • Hand-Solo 09.02.2017 10:41
      Highlight Highlight Wir haben es nun langsam begriffen, du armer wirst ganz böse Zensiert, wenn du aber hier überall rumflenst bringt das nichts. Du magst weder den Artikel, noch den Autor. Von seinem Wahrheitsgehalt ganz zu schweigen. Vielleicht würde es helfen wenn du aufhörst zu trollen und stattdessen SACHLICH und mit Fakten argumentierst, dann ist das Team Watson sicher auch bereit, dich mitspielen zu lassen.
    • Wehrli 09.02.2017 10:46
      Highlight Highlight Ist auch eine Antwort um die Kommentare nicht veröffentlichen zu müssen: Hier die Kurzfassung:
      Seit 1995 ist die Mobilität von Herr und Frau Schweizer um 200% gestiegen, die Bevölkerung aber nur um 20% gewachsen. Die Mobilitätsengpässe sind zu 3/4 auf dem eigenen Mist gewachsen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 09.02.2017 09:42
    Highlight Highlight Ich stimme zu, dass wir in diesem Land vieles nicht diskutieren. Ich rege an, dass wir viel mehr Einflüsse diskutieren: Bahnhöfe und Strassen sind auch verstopft, weil wir längere Arbeitswege in Kauf nehmen, teilweise müssen und der Verkehr mehr Mobilität erlaubt. Ein anderer Einfluss ist, dass viele Firmen aktiv die "Einwanderung" fördern, da sie (gerade jetzt) profitabel ist. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sollte im 2017 wirklich auch nicht mehr nur ein Frauenthema sein ... Beginnen wir die Zukunft unter Einbezug aller Faktoren zu gestalten und nicht mit Scheinlösungen zu bekämpfen.
    • meerblau 09.02.2017 09:48
      Highlight Highlight Herzlichen Dank für dieses Statement!! Genau meine Gedanken.
    • Kastigator 09.02.2017 10:28
      Highlight Highlight Und die SVP mit ihrer Zustimmung zu allen Steuergeschenken an Firmen kämpft an vorderster Front für mehr Zuwanderung.
    • Besserwisser 09.02.2017 12:39
      Highlight Highlight @Kastigaror Deine Argumentationen, musst du zugeben, sind zum Teil auch populistisch. Du machst die SVP für Steuergeschenke verantwortlich. Was ist mit der FDP, CVP und dem Bundesrat, welche z.B. alle hinter der USR III stehen, welche deiner Ansicht wohl auch nur "Steuergeschenke" beinhaltet? Warum machst du nur eine Partei verantwortlich?
  • Deleted93 09.02.2017 09:40
    Highlight Highlight Das Hauptproblem ist nicht nur die Zuwanderung in der Schweiz sondern das extreme Bevölkerungswachstum und deren folgen. Hier wird um den heissen Brei gesprochen. Sind wir nicht fähig unsere eigene Spezies auf einem bestimmten Level zu halten (nicht immer mehr Menschen) sind wir nicht besser als Einzeller jene sich teilen bis alles aufgefressen ist und dann verenden. Da kann Mann/Frau noch lange über Zuwanderung, SUV verbote, Burka usw. diskutieren. Wir sollten mal einen Plan für die Spezies Mensch haben, wie viel Verträgt die Umwelt usw., scheint aber ein absolutes Tabu Thema zu sein, leider.
    • whatthepuck 09.02.2017 09:57
      Highlight Highlight An führenden Hochschulen setzt man sich mit diesem Thema auseinander; ich bin überzeugt, dass solche Gedanken bald stärker thematisiert werden.

      Allerdings, so platt es tönt, muss jeder bei sich selbst anfangen. Es braucht Verhaltensänderungen aller Menschen, nicht nur einiger Idealisten. Die Menschheit versagt hier kollektiv, es sind nicht nur "die Zuwanderer" (die sind ja auch Menschen). Dass selbst Junge, die in diesem beengten Umfeld aufwachsen und sehen, zu was dieser nicht nachhaltige Wunsch führt, immernoch von einem EFH träumen, zeigt jedoch, dass wir davon noch weit entfernt sind.
    • Deleted93 09.02.2017 10:13
      Highlight Highlight @Stipps
      Es gibt noch andere Länder als die Schweiz....
      @whatthepuck
      Finde ich gut, ich fange selber bei mir an und setzte mich mit dem Thema auseinander ob es z.b noch Verantwortungsbewusst ist Kinder zu zeugen welche eine Ungewisse Zukunft vor sich haben und ob es der Menschheit dienlich ist? Von einem EFH könnte man schon wieder Träume wenn wir nur noch 5 Milliarden wären, würde ja auch reichen :-)
      Aber mit unserem Nationalistischen System sind wir noch Lichtjahre davon entfernt einen gemeinsamen Menschlichen Kontext zu finden um diese Probleme Global gemeinsam Anzugehen, leider.
    • Kastigator 09.02.2017 10:28
      Highlight Highlight Die Geburtenrate stabilisiert sich global. Man bleibe bei den Fakten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Plöder 09.02.2017 09:34
    Highlight Highlight Danke für den Artikel
    Jedoch wird dabei nicht beachtet:
    -Die demographische Entwicklung der Schweiz (wir werden immer älter also kann man auch sagen, dass 60T personen zu wenig sterben...)
    - Dass es wirtschaftliche Gründe gibt zu pendeln ( zentralisierung, wohnkosten etc.)
    - Dass das Korrelative zwischen zuwanderung und verkehrsüberlastung zu wenig greift - d.h. Man könnte mit der aurgumentation, dass es staus gibt direkt mit der Migration zu tun hat->je mehr staus es gibt desto höher ist die zuwanderung?!
    Das Problem dass angesprochen wird ist die zunnehmende Mobilität + die Urbanisierung
    • Plöder 09.02.2017 15:47
      Highlight Highlight Weil die verkehrszunahme vielseitiger ist, als einfach die Migration.
      Bspw.
      - Hat eine Familie heutzutage 1 oder mehr Autos
      - Die mobilität die zu hoch ist (hat diverse Gründe - einer ist der dass wir nicht mehr dort leben wo wir arbeiten etc)
      - Die Urbanisierung ( sprich den wegzug vom ländlichen in die städte..
      - Die geographischen gegebenheiten der Schweiz (viele Berge dadurch unwirtliche Gebiete)
      - Etc.
    • Plöder 10.02.2017 06:14
      Highlight Highlight Welche Fakten zum Teufel?! Einfach eine Grafik ausgraben und meinen dass sind Fakten...
      Sorry aber, dass geht gar nicht...

      Man weiss ja nicht mal was du damit aussagen willst...
    • Plöder 10.02.2017 08:28
      Highlight Highlight Hä was?!
      Und was willst du damit sagen??

      Etwa dass sinkende neuwagenkäufe nichts mit den oben genannten Problemen zu tun hat?
      Oder das Jährlich mehr als 15T neuimmatrikulationen stattfinden - Woow(sind keine Käufe, nur so nebenbei)
      So nebenbei schnell erklärt: die Personekilometer haben im Jahr 2o15 2% zugenommen (wobei hier auch die länge der strecke mitspielt) nehmen wir jetzt die 80T Personen + aus der Migration bei 8Mio ist dies 1% daraus könnte man schliessen, dass es direkt korelliert jedoch ist die mittlere Tagesdiatanz pro P auch gestiegen... Also greift es zu kurz. PUNKT
    Weitere Antworten anzeigen
  • JJ17 09.02.2017 09:31
    Highlight Highlight Danke! Der wohl mit Abstand Beste politische Artikel, welchen ich jemals hier auf watson lesen durfte.
    • Wehrli 09.02.2017 09:45
      Highlight Highlight Politisch? Demagogisch. Und die Herleitung ist sehr Trumpesk. Blunschi der Wutbürger und frustrierte Pendler, mal etwas Neues, immerhin.
    • Peter 09.02.2017 09:53
      Highlight Highlight @Wehrli Wie wäre es mit ein wenig sachlicher Kritik? Ich betrachte mich nicht als Wutbürger und leiste mir den Luxus, in der nicht ganz billigen Stadt Zürich zu wohnen. Ebenso leiste ich mir den Luxus, über meine Filterblase hinaus zu blicken und die Zuwanderung differenziert zu beurteilen. Auch wenn ich mir damit nicht nur Freunde mache.
    • Luzi Fair 09.02.2017 10:12
      Highlight Highlight @Wehrli
      u made my day :-D

      Wirklich grottesk wie Blunschi hier Ursacheforschung betreibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • johannamiller 09.02.2017 09:30
    Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht!
  • Wehrli 09.02.2017 09:29
    Highlight Highlight Huch, die Kommentare werden ja gar nicht aufgeschaltet, ist Blunschi ein bisschen düpiert ab seinem Schmarren?
    • ujay 09.02.2017 10:06
      Highlight Highlight Huch.....Wehrli,warst wohl etwas voreilig. Würde wohl in deinen Kram passen und deine Vorurteile bestätigen😂😂😂
    • Wehrli 09.02.2017 10:56
      Highlight Highlight Mein Kram war nicht brav und wurde ausgeschafft. Vorurteile habe ich keine, ich mag es aber nicht, wenn Mist & Most geschrieben wird.
  • N. Y. P. D. 09.02.2017 09:27
    Highlight Highlight Ich denke, wir sollten auf keinen Fall über die negativen Folgen der Zuwanderung sprechen. Weil es keine gibt. Immobilien sind für den Mittelstand noch immer bezahlbar. Man findet auch weiterhin ohne Probleme bezahlbare Wohnungen in den Städten. Auf Autobahnen kommt man zügig vorwärts oder man nimmt am morgen entspannt den Zug. Auch Firmen wollen ihre Verantwortung wahrnehmen und einen gerechten Beitrag an die Gesellschaft leisten. Also, alles halb so wild. Eine Debatte ist unnötig, zumal einem dann ein rechtes Mäntelchen umgehängt wird. Lassen wir den Deckel zu.
    • D(r)ummer 09.02.2017 10:47
      Highlight Highlight Actio reactio N.Y.P.
      Ob Positiv oder Negativ... Alles kommt im Gesamtpaket und dieses hat immer etwas positives und negatives.
      Die positiven Effekte der Zuwanderung (z.B. Wohlstand) kennen und schätzen wir.
      Die negativen sollten nicht aus der Debatte gesperrt werden, sonst verlieren die positiven ihren Glanz und begünstigen das "rechte Mäntelchen", welches in einer ausgewogenen Debatte gar nicht entstehen sollte.
    • N. Y. P. D. 09.02.2017 11:11
      Highlight Highlight @Drummer, meine Worte.
      Ich als Linker bemängle, dass ich als Linker nicht sagen darf, dass mir das Bevölkerungswachstum sorgen macht. Ein Tabuthema.
      *wespennestreinstich*
    • Majoras Maske 09.02.2017 12:18
      Highlight Highlight Die Frage ist jedoch, ob die von dir genannten Punkte wirklich nur wegen der Zuwanderung eingetroffen sind, oder ob man um sie zu bekämpfen, nicht anderso den Hebel ansetzen sollte? Sind die Immobilien wegen der Zuwanderung für Normalsterbliche unerschwinglich oder weil in immer krasserer Weise immer weniger finanziell vom Wirtschaftswachstum profitieren und langsam zwei Ligen entstehen? Sind Züge und Autobahnen nur wegen der Zuwanderung überfüllt, oder doch eher weil der schlanke Staat zu geizig war rechtzeitig zu investieren? Oder Pendeln einfach mehr als früher, weil sie schlichtweg müssen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Einer Wie Alle 09.02.2017 09:25
    Highlight Highlight Bei einer Umsetzung der MEI würde das Schengener Abkommen auch gekündigt oder nicht? Oder wäre das "nur" die PFZ, die gekündigt würde?
    • Peter 09.02.2017 09:55
      Highlight Highlight Das Schengener Abkommen betrifft die Abschaffung der Grenzkontrollen, nicht die Zuwanderung an sich. Es wäre von einer Umsetzung der MEI nicht betroffen.
    • ElendesPack 09.02.2017 10:12
      Highlight Highlight Nur sagen uns die EU und die EU-Freunde in der Schweiz ständig, dass die Kündigung eines Vertrages zwangsläufig die Kündigung aller Verträge bedeuten.
      Aber im Prinzip ist das eh egal, da Schengen-Dublin ja EU-weit nicht umgesetzt wird. Würde es das nämlich, gäbe es in der Schweiz keinen einzigen Eritreer.
    • Kastigator 09.02.2017 10:57
      Highlight Highlight Pack, bitte schlage mal "Bilaterale I" und "Guillotineklausel" nach. Merci.
  • arconite 09.02.2017 09:23
    Highlight Highlight "Wenn wir beim Thema Zuwanderung weiterhin um den heissen Brei herum reden und uns einer substanziellen Debatte verweigern,....."

    Um Probleme zu lösen braucht es den Willen dazu. Ich unterstelle weder Rechts noch Links die Probleme wirklich "substantiell" angehen zu wollen, sondern nur für Ihre eigene, entweder fremdenfeindliche bzw. träumerische Haltung einstehen. Wirkliche Lösungen kommen doch nur durch Konsens zu Stande. So lange die Pole/PolitikerInnen sich gegenseitig nur bekämpfen und um Macht ringen, werden wohl weder das beschriebene noch andere Probleme längerfristig gelöst.
  • Alex_Steiner 09.02.2017 09:22
    Highlight Highlight Natürlich hat es in der Schweiz Platz für mehr als 10mio Menschen. Tokio hat 9mio Einwohner. Und ja... Tokio ist um einiges kleiner als die Schweiz.
    • Hierundjetzt 09.02.2017 10:03
      Highlight Highlight Nur hat
      Japan (Land) die Fläche von 377'000km2 (Deutschlan 357'000)

      Schweiz (Land) 41'000km2

      Tokjo ist eine Stadt, kein Land...

      Dein Argument sticht leider nicht
    • x4253 09.02.2017 10:16
      Highlight Highlight Die Metropolregion Kanto (also das Hauptstadtgebiet Japans) hat je nach Definition zw. 36 und 43 Millionen Einwohner und hat ca die Fläche des Mittellandes.
      Das wäre auch in der Schweiz möglich, dann aber mit diesen Konsequenzen:
      - Auto nur für jene die einen Parkplatz haben (ausser K-Cars)
      - Die durchschnittliche QM Zahl pro Person: 9 (aktuell: 45), + Erhöhung der Miete
      - ÖV-Preis massiv anheben, um die Nachfrage zu regulieren (keine GA, Halbtax mehr)
      - Zubetonieren des Mittellandes, einige Parks können wir behalten, aber Landwirtschaftszonen ade.
      - Notorischer Wasser- und Strommangel
      ...
    • Alex_Steiner 09.02.2017 12:53
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Was soll das Argument? Das Land Schweiz ist grösser als die Stadt Tokio. Also hat es auch mehr Platz... warum sollte das nicht funktionieren?

      Wir haben jetzt etwa 3000km2 Siedlungsfläche - Tokio etwa 700km2. Das ist also etwa 4mal mehr Fläche für weniger Leute. Nicht einberechnet all die Fläche die wir zur Siedlungsfläche machen könnten.

      Wir können einfach das Militär abschaffen - dann haben wir 4 Milliarden pro Jahr für Infrastruktur. Ausserdem würde der Wirtschaft durch die Wehrpflicht nicht mehr gechadet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • vonMunzach 09.02.2017 09:20
    Highlight Highlight Weitsichtig und gut geschrieben Herr Blunschi, dies Thema wird doch von vielen so tabuisiert, dass nur die SVP sich darum kümmert, was wiederum andere Probleme nach sich zieht und auch kaum Lösungen verspricht.
    • bokl 09.02.2017 10:25
      Highlight Highlight @vonMunzach
      Auch die SVP kümmert (respektive bewirtschaftet) sich nur um einen Teil des Problems. Und selbst für den Teil Bevölkerungswachstum haben sie keine Lösung, sondern schieben es einfach einer Minderheit (niedrigqualifizierte Ausländer) in die Schuhe.

      Solange der Bürger die Quadratur des Kreises erwartet (weiterhin Wohlstands-/Wirtschaftswachstum aber ohne Bevölkerungswachstum), wird dem Bürger auch niemand helfen können.
    • Platon 09.02.2017 11:55
      Highlight Highlight @Stipps
      Ich staune jedes mal von Neuem ab dir... Ecopop hatte nie was mit Umweltpolitik zu tun. Das war die grösste Lüge überhaupt. Ich meine was bringts, wenn die Leute nicht bei uns die Umwelt belasten? Gar nichts. Probleme wie der Klimawandel sind ein globales Problem, die durch internationale Kooperation angegangen werden muss!
      Ecopop war Wohlstandsfaschismus!
    • poga 09.02.2017 17:55
      Highlight Highlight @Platon mit ein wenig zynischem Gedankengut muss kommt man zum Schluss dass die Ecopop der Umwelt nicht geschadet hätte. Sie hätte sogar etwas gebracht. Je weniger Leute vor allem aus Afrika oder so hierherkommen, umso weniger Leute verbrauchen so viel Energie wie wir. Gleichzeitig ist es so wenn sie in Afrika verrecken anstatt hier Hilfe zu bekommen, hilft das der Umwelt auch. Je weniger Leute desto besser für die Umwelt. Was man von dieser Ansicht hält ist jedem selber überlassen und ich teile sie nicht. Aber ich denke dass Ecopop schlussendlich der Umwelt genützt hätte.
  • walsi 09.02.2017 09:20
    Highlight Highlight Der grosse Betrug ist, dass man den Leuten erzählt, dass die Ansiedlung neuer Firmen aus dem Ausland gut für die Schweizer Wirtschaft ist und somit auch gut für die Angestellten ist. Durch die Ansiedlung profitieren vor allem das Management und die Aktionäre. Der normale Angestellte merkt nur wenig davon. Dem Stimmbürger dämmert das langsam und er ist deshalb nicht mehr bereit alles zu glauben was ihm von der Wirtschaft versprochen wird.
    • Posersalami 09.02.2017 11:12
      Highlight Highlight Der normale Angestellte hat dann eben eine attraktive Stelle, anstatt aufs RAV zu latschen. Unsere Sozialwerke profitieren auch, da es immer mehr Beitragszahler gib.

      Die negativen Effekte der Zuwanderung könnte man mit einer vernünftigen Politik vermeiden oder zumindest stark schwächen.
    • supremewash 09.02.2017 13:34
      Highlight Highlight @Posersalami Ich bezweifle stark dass hochmobile Firmen welche mit Steuergeschenken angelockt werden können auch viele Arbeitsplätze mitbringen. Wichtiger wäre eine Entlastung der heimischen KMU. Da arbeiten nämlich 90% der Bevölkerung!
    • Posersalami 09.02.2017 14:37
      Highlight Highlight @ supremewash: Wenn sie auf die USR III anspielen, einverstanden. Mir ging es mehr ums grosse ganze.
  • maddiepilz 09.02.2017 09:17
    Highlight Highlight Guter Artikel, mal was anderes.
  • Huber50 09.02.2017 09:17
    Highlight Highlight Peter: Die Zunahme der Bevölkerung von ca. 60'000 Menschen pro Jahr ist erschreckend und nicht wie der Titel suggeriert! Die Annahme der MEI war bloss die Folge wegen der Aussicht auf eine 10 oder 12 Millionen - Schweiz.............
  • Knut Knallmann 09.02.2017 09:17
    Highlight Highlight "Die Schweiz hat keine Kapazität für Neun oder Zehn Millionen Einwohner". Diese pauschale Aussage muss ich leider leugnen. Es gibt in diesem Land soviele gute Infrastrukturprojekte, die mangels Geld oder Willen auf die Umsetzung warten. Mit geeigneten Massnahmen (Ausbauten, restriktive Raumplanung, Verkehrsmanagement), wäre eine nachhaltige 10 Millionen Schweiz theoretisch problemlos möglich. Wenn die Bevölkerung und die Politik diese Massnahmen nicht bezahlen und umsetzen wollen, sind übervolle Züge jedoch vorprogrammiert. Die Frage hier ist nicht, was wir können, sondern was wir wollen...
    • Hierundjetzt 09.02.2017 10:00
      Highlight Highlight Nicht ganz: Das eidg. Raumplanungsgesetz wurde soeben verworfen, Zweitwohnungen verwässertüber die NAF wird erst noch abgestimmt, der FINÖV hingegen etappiert endlich die Ausbauten

      Sämtliche Infrastrukturbauten müssen auch noch über 50-100 Jahre unterhalten (finanziert) werden. Bauen alleine reicht nicht
    • Peter 09.02.2017 10:00
      Highlight Highlight Entscheidend ist der letzte Satz. So lange ein grosser Teil der jungen Leute lieber im Einfamilienhaus wohnen will als in "verdichteten" Siedlungen, sind die Bemühungen um eine nachhaltige 10-Millionen-Schweiz zum Scheitern verurteilt. Auch hier wäre eine ehrliche Debatte notwendig, aber sie findet nicht statt.
    • walsi 09.02.2017 10:05
      Highlight Highlight @Knut: In der Theorie ist vieles möglich, wenn nur diese Praxis nicht wäre. Peter hat das ja wunderbar beschrieben, jeder ist für verdichtetes Wohnen, so lange er nicht selber davon betroffen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roaming212 09.02.2017 09:16
    Highlight Highlight Ein starker Artikel danke. Etwas das ich schon lange sage, es geht nicht direkt um die Ausländer sondern um die Anzahl Menschen in der kleinen Schweiz. Es würde mich auch stören, wenn wir eine hohe Geburtsrate hätten und dadurch die Bevölkerung enorm wächst.
  • Posersalami 09.02.2017 09:16
    Highlight Highlight "Es ist eine Tatsache(...) nur bis zu einem gewissen Grad zur Aufnahme neuer Menschen bereit."
    Das mag so sein. Aber wie erklären Sie sich dann folgende Phänomene:

    -Es gab nur eine hauchdünne Mehrheit (50.3%). Die Hälfte verkraftet die angeblich hohe Zuwanderung also problemlos.

    -Die wirklich dicht bebauten Gebiete, zB. die Stadt Zürich oder Basel, haben die MEI SEHR deutlich verworfen.

    Haben die von Ihnen beschriebenen Probleme vielleicht eher was mit dem Versagen unserer Politik zu tun? Wenn der Bahnhof im Kaff x nicht angepasst wird sollte man vielleicht eher da das Problem suchen.
    • walsi 09.02.2017 10:09
      Highlight Highlight Die Schlussfolgerun, dass alle die gegen die Initiative waren für die Einwanderung sind, ist falsch. Es dürfte noch einige Stimmbürger geben die mit der aktuellen Situation unzufrieden sind und eine Lösung möchten. Die MEI aber den falschen Ansatz fanden und deshalb mit nein stimmten. Ich z.B.
    • Posersalami 09.02.2017 11:01
      Highlight Highlight Ich sage nur, dass bei 49.8% der "Zuwanderungsdruck" offensichtlich weniger schwer wiegt, wie die zweifelsfrei vorhandenen positiven Auswirkungen der Zuwanderung.
      Ich sehe die negativen Auswirkungen ja auch, so ist es nicht! Nur weiss ich, dass viele der Probleme mit einer vernünftigen Politik nicht oder nur schwach vorhanden wären.Indem man zB. in Infrastruktur investiert und mal einen Bahnhof vernünftig ausbaut. Mit vernünftiger Raumplanung können wir noch mehrere Mio Menschen aufnehmen MIT hoher Wohnqualität! Unsere Politik hat die Entwicklung halt wiedermal verpennt.
    • Posersalami 09.02.2017 12:25
      Highlight Highlight Selbstverständlich kann der Ausbau mithalten! Was ist das denn für eine Frage.. so einen Bahnhof umzuplanen ist eine Frage von Monaten, nicht von Jahren. Richtpläne für übergreifende Siedlungsentwicklung liegen seit Jahren vor, die Politik nimmt sie einfach nicht zur Kenntnis. Für das Glattal zB. gibt es seit Jahren ein recht gut ausgearbeitetes Projekt für eine massive innere Verdichtung (für total ca. 1.5 mio Einwohner): http://www.poolarch.ch/projekte/2012/0300-krokodil/ Könnte man morgen anfangen umzusetzen.. könnte man morgen für Basel, Genf, Luzern etc. in Auftrag geben.
  • trio 09.02.2017 09:15
    Highlight Highlight Ich Stimme dem Artikel zu. Wichtig wäre es über das Wachstum zu reden, und zwar bei der Bevölkerung und der Wirtschaft. Wir können kein Wachstum bei der Wirtschaft fordern und zugleich bei der Bevölkerung ablehnen.
    Endlich Richtung einer Wirtschaftsform, welche ohne Wachstum auskommt, oder jedenfalls nicht so stark abhängig davon ist, das ist eine nachhaltige Lösung!
  • Dan Ka 09.02.2017 09:14
    Highlight Highlight Das Problem der MEI ist in erster Linie, dass sie zu einer Kündigung der bilateralen Verträge führt. Die Vorlage hat diesen Punkt nicht behandelt und es ist sinnvoll das nochmals vors Volk zu bringen. Im Weiteren sehe ich ein strukturelles Problem. Die CH braucht Zuwanderung fürs Wachstum, bin aber einig, dass die Infrastruktur am "Anschlag" ist. Lösung 1: Strukturänderung die mit negativem Wachstum rechnet / 2. Arbeitgeber/-nehmer bezüglich Mobilität in die Pflicht nehmen. In jedem Fall, wir werden für die Korrektur der Versäumnisse der letzten Jahrzehnte bezahlen.
  • Gibaue 09.02.2017 09:13
    Highlight Highlight Habe die letzten 6 Monate in einer Stadt mit 22Mio Einwohnern gelebt, ging ganz gut. Das Argument, die Schweiz habe keinen Platz für 10 Mio Leute ist deshalb für mich schlicht unbegreiflich. Klar muss verdichtet und die Infrustruktur ausgebaut werden (wie überall) aber die Auslastung der Infrastruktur kommt nicht hauptsächlich von der Zuwanderung, sondern vom Anstieg von Schweizern, die ihren Traum vom Heim in der Agglo verwirklichen und dafür Stunden zur Arbeit pendeln (und ganz nebenbei die Natur verschandeln)!
    • Hierundjetzt 09.02.2017 09:56
      Highlight Highlight Halt: Du hast in einer STADT gelebt, wir sprechen hier von einem kompletten LAND.

      Das Land in dem Du warst, ist ganz bestimmt nicht so zugebaut...
    • Gibaue 09.02.2017 11:14
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Ich weiss ja nicht wo sie leben, aber selbst aus der grössten Stadt Zürich ist man in ca. 15 Minuten auf dem Land.. so viel zu zugebaut.

      @gusg: 1. Niemand muss stundenlang pendeln um bezahlbaren Wohnraum zu finden. 2. Schreibe ich ja von verdichtetem Bauen, die Infrastruktur muss vor allem in den Zentren ausgebaut werden.
    • Hierundjetzt 09.02.2017 11:46
      Highlight Highlight Lieber Gibaue: Auf dem Land ist man im Jura, im Emmenthal, im Seeland oder in der Waadt :-)

      Im Kanton Zürich gibt es kein "Land". Geh mal ins Seeland (Kanton Bern) oder in den Jura Kilometerweit nur Fläche und am Horizont (!) hats ein zwei Häuschen.

      DAS ist Land.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eskimo 09.02.2017 09:12
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel! Die Probleme sind unübersehbar aber werden von der Politik und den Medien verschwiegen und schöngeredet. Alles wird teurer. Die Löhne bleiben weitgehend gleich. Die Notaufnahmen in den Spitälern sind am Anschlag weil Zuwanderer keinen Hausarzt haben. Die Gesundheitskosten explodieren. Man könnte hier stundenlang die negativen Folgen aufzählen. Aber wo sind die positiven die sich nicht irgendwann rächen werden?
    • Julian2001 09.02.2017 09:39
      Highlight Highlight Auch wenn dich das sicherlich nicht umstimmen wird: Menschlichkeit.
    • dä dingsbums 09.02.2017 09:44
      Highlight Highlight Die Gesundheitskosten wurden schon vor der Personenfreizügigkeit jedes Jahr teurer.

      Hausärzte hat es zu wenig, aber ohne ausländische Ärzte, wäre die Situation aber noch viel schlimmer. Speziell auf der Notaufnahme.

      Unter anderem dank der Zuwanderung haben sich viele Firmen in der Schweiz angesiedelt die Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen. Google hätte sich ganz sicher nicht für Zürich entschieden, wenn sie nur auf dem Schweizer Markt rekrutieren könnten.
    • Eskimo 09.02.2017 11:36
      Highlight Highlight @dingsbums es braucht ausländische Ärzte weil die Zuwanderung so hoch ist, nicht umgekehrt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nuka Cola 09.02.2017 09:03
    Highlight Highlight Ich finde deinen Artikel super, und sehr gelungen. Gerne mehr davon, unabhängig von der Thematik.
  • Raphael Stein 09.02.2017 09:03
    Highlight Highlight Der Kommentar ist ehrlich und direkt. Ich frage mich zusätzlich, wollen wir so weitermachen? Funktionieren wie ein Roboter, Menschenströme gelenkt von Rotlichtern, Fahrplänen, Zeitvorgaben, mehr, mehr, mehr. Müssen wir unbedingt immer mehr wollen?
  • Hierundjetzt 09.02.2017 08:57
    Highlight Highlight Besten Dank für den sachlichen unaufgeregten Kommentar. Auch ich habe mich vom strikten Gegener der MEI zum Skeptiker gewandelt.

    Diese Null-Lösung unseres Parlaments ist gar nicht in meinem Sinn. Man kann für oder gegen etwas sein, nach der Abstimmung ist der Wille der Mehrheit zu respektieren. Es geht auch und gerade um unsere Mitmenschen die es nicht so einfach haben.

    Nicht alle arbeiten flott bei einer Bank und haben für absolute 0 Leistung Geld wie Sau.
    • Candy Queen 09.02.2017 09:33
      Highlight Highlight Ich würde Ihr Votum teilen, aber mit dem letzten Abschnitt disqualifizieren Sie sich selbst.
    • Stichelei 09.02.2017 09:48
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Woher kennst du die Arbeitsbelastung bei einer Bank so genau? Aus eigener Erfahrung? Oder denkst du vielleicht, 'richtige' Arbeit sei nur die, die man am Schweiss auf der Stirn erkennen kann? Dann haben aber in unserer Dienstleistungsgesellschaft sehr viele Menschen eine 'flotte' Arbeit. P.S. Ich arbeite NICHT in einer Bank.
    • Hierundjetzt 09.02.2017 09:54
      Highlight Highlight Sie sehen die Kausalität nicht.

      Ich bin immer noch sehr verstimmt dass in Zürich Banken jahrelang das Bussgeld von der Steuern abziehen konnten und der Kanton Zürich nunSparpakete schnüren muss und bei den Armen spart, Stichwort KK Prämienverbilligung. Stichwort günstiges Wohnen etc usw usf

      Und alles nur weil das Bonussystem einer Branche aus komplett aus dem Ruder gelaufen ist. Kaufm. Angestellter EFZ, 28, 100'000.- da muss man keine Sorge um Miete, KK, Krippe haben.
  • dä dingsbums 09.02.2017 08:55
    Highlight Highlight Über die Zuwanderung und ihre Folgen wird sehr viel Diskutiert. Es gibt kaum ein Thema über das so viel Diskutiert wird wie dieses.

    Viel dabei herausgekommen ist nicht. Wie auch? Man will das Wirtschaftswachstum, dass die Zuwanderung mit sich bringt, aber die negativen Folgen nicht.

    Das geht halt ganz einfach nicht auf.
    • dä dingsbums 09.02.2017 16:59
      Highlight Highlight Für das Wirtschaftswachstum hegt "man" in der Schweiz schon sehr starke Gefühle. Wieso sonst gehen die meisten Abstimmungen im Sinne der Wirtschaft aus?

      Die Frage die sich stellt ist im Prinzip einfach:

      Wollen wir die Einwanderung wieder selber steuern und dafür die Bilateralen mit der EU kündigen?

      Ja oder Nein.

      Die Mär vom Nachverhandeln einzelner Verträge mit der EU wurde ja inzwischen widerlegt.

      5er oder Weggli, was darf es sein?
  • Wilhelm Dingo 09.02.2017 08:53
    Highlight Highlight Blunschi redet Tacheles, er wird sich bei den Watsons keine Freunde schaffen. Was ich nicht verstehe ist die Tatsache, dass die Dikussion über Migration vor allem von linker Seite so emotional aufgeladen ist. Mit links ist kaum eine fundierte Diskussion über Migrationsthemen möglich. Warum ist das so?
    • Deleted93 09.02.2017 09:42
      Highlight Highlight Ist bei mit nicht so, ich bin nicht gegen Zuwanderung (weil mir Farbe und Herkunft egal ist) aber gegen Bevölkerungswachstum egal welcher Herkunft.
    • Pitsch Matter 09.02.2017 09:50
      Highlight Highlight Ich denke viele Wähler wählen SVP nur wegen der Migrationspolitik, sonst würden sie wahrscheinlich eher auf SP Seite stehen. Die Linken legen sich da selbst Steine in den Weg.
    • rudolf_k 09.02.2017 12:59
      Highlight Highlight @Dingo: Die freie Wahl des Wohnorts (nicht nur innerhalb der EU) wird von Linken aus historischen, ideologischen Gründen befürwortet. Dabei blenden sie (willentlich?) völlig aus, dass es nur wenige Gewinner in diesem System gibt. Einzelne Stimmen wie J. Badran oder R. Strahm verstehen das durchaus:
      https://www.woz.ch/-2537
      http://www.rudolfstrahm.ch/zwiespaltiger-personenverkehr/
      Die SP verneint die negativen Folgen der Zuwanderung komplett und tut so als wären alle Problem mit Geld und flankierenden Massnahmen zu lösen. Eine ehrlich Diskussion fehlt, wie es der Autor richtig schreibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus Krebs (1) 09.02.2017 08:52
    Highlight Highlight Zuerst glaubte ich zu träumen als ich diesen Kommentar von Herr Blunschi gelesen habe. Ich kenne bisher nur die Weltwoche, welche sich dem Thema Zuwanderung kritisch angenommen hat. Hat die Realität nun auch bei Watson Einzug genommen? Langsam aber sicher schöpfe ich wieder einen Funken Hoffnung was das rosarote Denken in den Medien betrifft... danke, Herr Blunschi.
    • Peter 09.02.2017 10:04
      Highlight Highlight Der Vergleich mit der "Weltwoche" ist mit nicht sonderlich sympathisch. Zumal sie nicht ehrlich ist, sie unterstützt gleichzeitig die neoliberale Politik der SVP, die die Zuwanderung antreibt. Beim rosaroten Denken aber bin ich einverstanden. Mich ärgert weniger die Zuwanderung an sich als das Fehlen einer substanziellen, ehrlichen Debatte.

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