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Die Hanf-Pflanze ist Gegenstand politischer Diskussionen rund um den Globus. Bild: AP/Fairbanks Daily News-Miner

Cannabis-Versuche in der Schweiz: Das musst du als Kiffer jetzt wissen

Der Ständerat gibt grünes Licht für die Cannabis-Versuche. Nun muss der Antrag noch durch den Nationalrat, die Chancen stehen gut. Dann dürften die ersten Versuche in Schweizer Städten starten.

17.03.18, 10:18 17.03.18, 21:57

Im November hatte das Bundesamt für Gesundheit entschieden, dass die Cannabis-Versuche in Bern und anderen Städten nicht stattfinden dürfen. Der Grund: Es gebe keine gesetzliche Grundlage für die Abgabe von illegalen Drogen zu Forschungszwecken. 

Kurz darauf gingen im National- und Ständerat diverse Motionen dazu ein. Ihr Ziel: Das Parlament soll möglichst schnell diese Gesetzesgrundlage schaffen. Zur Diskussion steht ein Experimentierartikel, der solche Versuche erlauben soll. Der Ständerat gab dafür am Donnerstag grünes Licht, nun liegt der Ball beim Nationalrat.

Doch was bedeutet dieses Ja für die Cannabis-Legalisierung und was soll mit diesen Studien überhaupt untersucht werden? Hier die fünf wichtigsten Fragen und Antworten:

Wird kiffen jetzt legal?

Nein. Im Fall der Cannabis-Studien geht es darum, dass wissenschaftliche Versuche durch einen gesetzlichen Experimentierartikel ermöglicht werden sollen. Bei der Abstimmung im Ständerat ging es also nicht um eine allgemeine Legalisierung von Cannabis, sondern um eine Vereinfachung der Untersuchungen zu diesem Thema.

Sorry liebe Kiffer! Bild: giphy

Welche Auswirkungen eine mögliche Durchführung der Studie und deren Resultate auf eine Legalisierung hätten, ist ambivalent. Sollte die Studie zum Schluss kommen, dass durch die legale Abgabe die Gesundheit der Bevölkerung bedroht wird und sich das Suchtverhalten der Probanden verstärkt, könnte dies einer Legalisierung hinderlich sein.

Sollten die Studien gegenteilige Resultate erzielen, könnte die Akzeptanz in Politik und Gesellschaft ähnlich wie durch den CBD-Boom steigen.

Was soll mit diesen Studien erforscht werden?

Im Vordergrund der Studie steht die Auswirkung der legalen Abgabe auf den Konsum. Greifen Kiffer häufiger zum Joint, wenn sie diesen legal in der Apotheke beziehen können? Weiter sollen die gesundheitlichen Folgen des Konsums untersucht werden.

Die Hoffnung der Politik: Die Studie soll dazu beitragen, «faktenbasiert zu gegebener Zeit eine Liberalisierungs- oder Legalisierungsdebatte führen zu können», sagte SP-Ständerat Roberto Zanetti, Autor der Motion, zur NZZ.

2016 wurde die Universität Bern im Interesse der Stadt Bern beauftragt, ein solches Forschungsprojekt aufzugleisen. Dazu sollte 1000 Personen ermöglicht werden, kontrolliert Cannabis in Berner Apotheken zu beziehen.

Hier wird erstmal gewissenschaftlet. Bild: giphy

Wann wird die Studie durchgeführt?

Sollte nach dem Stände- auch der Nationalrat grünes Licht geben, dürfte es trotzdem noch ein bis zwei Jahre dauern, bis die Studien durchgeführt werden können. «Ich gehe davon aus, dass die Gesetzesgrundlage für solche Versuche bis Anfang 2020 vorliegen könnte», sagt Joachim Eder (FDP), Präsident der ständerätlichen Gesundheitskommission (SGK) zum «Tages Anzeiger».

Der Studienverantwortliche Sven Trelle von der Universität Bern meint, man könne etwa sechs Monate nach Inkrafttreten des neuen Gesetzesartikels mit dem praktischen Teil der Studie beginnen. «Es muss aber absolut klar sein, dass wir die Studie auch durchführen können, ansonsten werden wir keine weiteren Vorbereitungen treffen», so Trelle.

Kiffer müssen sich also noch gedulden. Bild: giphy

Wo kann ich mich für die Studie anmelden?

Man kann sich anmelden? Bild: giphy

Um an der Studie in Bern teilzunehmen, musst du mindestens 18 Jahre alt sein, in der Stadt Bern wohnen und bereits regelmässig Cannabis konsumieren. So weit hatten die Studienautoren bereits geplant. Ein Anmeldefenster gab es bisher aber noch nicht.

«Wir wollen nicht jetzt schon für 2020 planen und dann findet die Studie doch nicht statt», sagt Trelle. Zum gegebenen Zeitpunkt würden aber Annoncen in verschiedenen Medien geschalten und so nach Probanden gesucht.

Wann kommt denn nun die Legalisierung?

Wer soll hier noch die Übersicht behalten? Bild: giphy

Eine schwierige Frage. Fest steht, dass die Legalisierung von Cannabis in der Schweiz keineswegs gewiss ist. Durch den CBD-Boom und die daraus resultierenden Steuereinnahmen ist auf jeden Fall die Akzeptanz gestiegen. Auch unter bürgerlichen Politiker finden sich nun Exponenten, die sich für die Legalisierung aussprechen.

Die Frage jedoch bleibt: Was sind die Folgen einer Legalisierung? Genau dies versucht die Studie der Universität Bern herauszufinden. Die Resultate lassen sich nicht vorhersagen. Diese dürften aber einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das allgemeine Bild von Cannabis in der Schweiz haben. 

Konkret stecken mehrere Pfeile im Legalisierungs-Köcher. BDP-Nationalrat Heinz Siegenthaler hat erst am Dienstag eine Motion im Rat eingelegt, um Cannabis vor dem Gesetz mit Alkohol gleichzustellen. Er ist damit nicht allein: Auch der Verein Legalize It startet demnächst mit der Unterschriften-Sammlung für eine Legalisierungs-Initiative.

Studienverantwortlicher Trelle jedoch wäre es lieber, wenn man die Legalisierungsdebatte noch etwas verzögern könnte. Denn: «In vielen Ländern wurde die Legalisierung vorangetrieben, bevor man verlässliche Daten und Befunde zu den möglichen Folgen eines solchen Entscheids hatte», sagt Trelle.

«Mit unserer Studie wollen wir für die Regulierungs-Debatte eine fundierte Grundlage schaffen.» Solche wichtigen Entscheidungen sollten nicht aus dem Bauch heraus getroffen werden, meint Trelle. Ob sich die Legalisierungs-Befürworter jedoch bis 2020 gedulden werden, wird sich zeigen.

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Selbstdenker 18.03.2018 15:54
    Highlight Ich denke die USA ist in dieser Hinsicht ein gutes Beispiel.

    In Kalifornien kann man schon seit 1996 medizinisches Cannabis konsumieren und seit diesem Jahr ist es sogar komplett legal.

    Wohl kaum würde man den Schritt zur kompletten Legalisierung wagen, hätte man in den 22 Jahren zuvor überweigend negative Erfahrungen damit gemacht.

    Zudem sind die positiven Folgen der Legalisierung klar messbar: Millionen an Steuereinnahmen, keine Kosten für die Strafverflogung, besseres Cannabis, weniger Schwarzmarktgeschäfte und Kriminalität...

    Im Gegensatz zu den Kontraargumenten sind das alles Fakten
    16 1 Melden
  • Selbstdenker 18.03.2018 15:30
    Highlight Stellt sich die Frage wozu diese ganzen Studien?

    Tabak ist legal, Alkohol ist legal - da hat sich auch noch nie jemand um eine Studie geschert und das obwohl beide Nachweislich schlechte Folgen für den Körper haben.

    "Liegt im Ermessen des Konsumenten" - das sehe ich genauso für Cannabis...

    Deshalb einfach JA zur Legalisierung und dann können wir uns Zukünftig dieses ganze Theather hier auch sparen:

    https://www.cannabis-initiative.ch/

    14 1 Melden
  • paterpenn 18.03.2018 08:33
    Highlight Das Katzenbild bei: "man kann sich anmelden?!" 😂
    9 0 Melden
  • barbablabla 17.03.2018 23:14
    Highlight Leagaliz it. Wir leben 2018
    22 1 Melden
  • Banana-Miez 17.03.2018 20:57
    Highlight Stelle mich als Versuchskaninchen zur Verfügung!☝️
    22 0 Melden
  • RemoAchilles 17.03.2018 18:46
    Highlight Ob legal ode illegal. Ich rauch mein kraut sowieso
    45 0 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 17.03.2018 17:16
    Highlight Zu Punkt 1 ist anzumerken, dass auch der Besitz von Cannabis mit einem THC-Wert ab 1% nach wie vor illegal ist.

    Illegal!

    Ja, illegal. Damit es auch der bekiffteste Kiffer endlich begreift, dass es wirklich illegal ist.
    4 80 Melden
    • Echo der Zeit 17.03.2018 18:52
      Highlight Wenn ihr Erwischt werdet beim Kiffen von der Polizei - müsst ihr immer so! ganz Unschuldige - "ich ha gmeint das es Legal isch". Dann Regen sie sich jeweils, so Richtig auf.
      34 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 17.03.2018 21:13
      Highlight Wird Absicht sein, aber:

      Du schreibst erwischt gross, machst einen Gedankenstrich, wo keiner hingehört, benutzt eine Satzstellung, die ziemlich verdreht ist, setzt einfach so mittendrin irgendwo ein Ausrufezeichen rein, tippst "Unschuldige", setzt einen weiteren Gedankenstrich falsch, schreibst legal gross und vergisst ein Komma zu setzen und versiffst, dass das Dass dort zwei "s" haben muss. Dafür setzt du nach jeweils ein Komma, kann passieren, wenn man bekifft ist. Und wäre das nicht schon genug, schreibst du am Ende das Wort richtig wieder gross.

      Was für'n Zeug rauchst du?
      18 67 Melden
    • .:|GüggoldKukuk|:. 17.03.2018 22:49
      Highlight Mutet etwas nach autistischen Zügen an, deine Anal-yse (!)
      35 2 Melden
    • nJuice 17.03.2018 23:34
      Highlight Wenigstens ist der gute Echo nicht halb so betrunken wie Silent Speaker.

      Bitte stell die Flasche ab, du schadest nicht nur dir! http://www.anonyme-alkoholiker.ch/, hier wird man dir helfen. Viel Glück und gute Besserung ;)
      32 0 Melden
    • Echo der Zeit 18.03.2018 13:00
      Highlight Ich KommenTiere HiEr doch nicht NüChtern - das macht doch keiner.
      14 1 Melden
    • Urs Kesselring 18.03.2018 14:22
      Highlight geh mal eine rauchen, dann ist auch für Dich die Rechtschreibung nicht mehr so wichtig -!-
      12 0 Melden
  • Majoras Maske 17.03.2018 14:56
    Highlight Wir könnten ja auch noch wissenschaftliche Gesandte zu jedem Land der Welt schicken um auch wirklich ganz und gar eine Ahnung über dieses sogenannte "Cannabis" zu erhalten. Danach debattieren wir noch ein Jahrzehnt darüber, ob wir wirklich über die Legalisierung nachdenken wollen. Anschliessend arbeiten sie während weiteren zehn Jahren ein Gesetz aus..
    74 1 Melden
  • Dude.- 17.03.2018 13:41
    Highlight Ich frage mich, was es da noch so lang zu diskutieren gibt. Cannabis gleich setzen wie Alkohol und Tabak und gut ist. Ade merci👋🏻
    151 4 Melden
  • pascii 17.03.2018 12:35
    Highlight Kiffen ist überbewertet und gehört schon lange legalisiert wie sagen wir mal Hooch oder Bacardibreezer.
    60 1 Melden
    • EvilBetty 18.03.2018 11:25
      Highlight Gibts Hooch immer noch? 😂
      2 0 Melden
  • Trump's verschwiegener Sohn 17.03.2018 12:18
    Highlight "Ob sich die Legalisierungs-Befürworter jedoch bis 2020 gedulden werden, wird sich zeigen."

    Es könnte sich zeigen, oder der "Journalist" des Artikels hätte mit den Befürwortern Kontakt für eine Stellungnahme aufnehmen können. Oder wäre das zu viel verlangt? Ist es eher ein oberflächlicher Artikel zu einem populären Thema um die Seite zu füllen?
    28 2 Melden
  • You will not be able to use your remote control. 17.03.2018 12:10
    Highlight Kann einer diesen Nasen mal erklären, dass es hier um ARBEITSPLÄTZE geht?

    Es gibt wirklich genug Studien zu diesem Thema.
    34 3 Melden
    • 7immi 17.03.2018 14:46
      Highlight es gibt ziemlich viele umstrittene studien oder metastudien. wirklich genau und aussagekräftig sind aber die wenigsten. daher ist es wichtig, fakten zu schaffen. nur so kann man sinnvoll diskutieren...
      7 26 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 17.03.2018 15:27
      Highlight Was ist umstritten?
      Welche Frage ist offen?
      Was tut es zur Sache, ob mehr oder weniger Cannabis kosumiert wird?

      Die Idee, dass man anderen vorschreiben will, kein Cannabis zu konsumieren, ist so absurd, dass auf dieser Basis sowieso keine Diskussion stattfinden kann.
      43 3 Melden
    • 7immi 17.03.2018 16:27
      Highlight es ist umstritten welche spätfolgen und auswirkungen auf das nervensystem kannabis hat usw. wenn man etwas legalisiert dann sollte man darüber bescheid wissen. schliesslich kommt das verbot ja nicht aus dem nichts. anhand von fakten können dann kritiker und befürworter argumentieren. es ist und bleibt ein suchtmittel.alkohol und tabak kennt man sehr gut (nicht dass es besser wäre), kannabis nicht.

      nunja nach deiner logik können wir ja auch wieder bpa in trinkwasserlaschen zulassen, lärmschutzgrenzwerte aufheben, die strahlenschutzgesetze aufheben etc. kann ja jeder selber aufpassen?
      7 49 Melden
    • 〰️ empty 17.03.2018 18:15
      Highlight Der Vergleich hinkt, es wird niemand gezwungen Cannabis (mit C, übrigens) zu konsumieren, bei Lärm sieht das anders aus.
      34 1 Melden
    • 7immi 17.03.2018 23:44
      Highlight @empty
      ok, das mit dem lärm war etwas ungünstig.
      dennoch ist es wichtig, dass man die folgen des cannabiskonsums (danke für den hinweis) und seine folgen untersucht und dies vor einer legalisierung einschätzt. wir sollten nicht ein weiteres suchtmittel auf den markt werfen, dessen folgen die allgemeinheit tragen muss. und wenns bedenkenlos ist bin auch ich für die legalisierung.
      2 17 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 18.03.2018 12:30
      Highlight Mit pba machte man Studien, *nachdem* Probleme erkannt wurden, Lärm- und Strahlenschutz hat empty erklärt.

      Die Langzeitfolgen einer Prohibition sind sehr wohl bekannt: Mord, Mafia, Krieg. Du kannst das mit dem leicht erhöhten Risiko für psychische Probleme Direktbetroffener vergleichen.

      Studien, die die Gefährlichkeit von Drogen untersuchen, zeigen immer diese Abstufung: Alkohol, Tabak, Cannabis.

      Das Verbot gibt es tatsächlich nur dank dem Sendungsbewusstsein einer Abstinenzbewegung. 100% Bedenkenlos gibt es nicht, im Vergleich ist Cannabis jedoch sehr harmlos.
      9 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 18.03.2018 13:00
      Highlight Eine Auswirkungen einer Prohibition auf Konsumenten ist übrigens auch unumstritten.

      Bei Cannabis konsumiert man ungewollt Sand, Schimmel, Haarlack, Kamelscheisse, Autoreifen, Blei uvm.

      Die Langzeitfolgen müssten auch damit verglichen werden. Es wird aber hoffentlich nie eine Studie geben, bei der die einen Haarlack und Schimmel rauchen sollen.
      2 4 Melden
    • 〰️ empty 18.03.2018 13:34
      Highlight 7immi Deine bedenken sind absolut gerechtfertigt, aber das Verbot hält niemand vom Konsum ab (da rede ich aus Erfahrung) und die Kosten trägt die Allgemeinheit in sowieso. Bei einer Legalisierung könnte über Steuern ein Teil der Kosten wieder reingeholt werden.
      6 0 Melden
    • 7immi 18.03.2018 14:52
      Highlight @ you will...
      die suchtprävention des kantons zürich schreibt: "[...] Aufmerksamkeit, Kurzzeitgedächtnis und Reaktionsfähigkeit können noch während 24 Std. beeinträchtigt sein [...]", da ist alkohol deutlich berechenbarer im alltag. die entsprechenden studien bezüglich gefahr sind sehr umstritten. da viele alkohol und tabak konsumieren, wenige cannabis treten gesellschaftliche folgen bei ersteren natürlich deutlich häufiger auf. wie alles gewichtet wird ist ausserdem ebenfalls nicht klar ersichtlich.
      2 7 Melden
    • 〰️ empty 18.03.2018 16:04
      Highlight Cannabis ist eine Pflanze, die kümmert das Gesetz wenig.
      2 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 18.03.2018 16:24
      Highlight Alkohol macht dich unberechenbar, im schlimmsten Fall total unkontrolliert. Dies führt regelmässig zu Gewaltexzessen. Unter Alkoholeinfluss überschätzt man sich selbst und kriegt nichts mehr von der Umgebung mit, was bei Kälte oder im Verkehr regelmässig tödlich endet. Die Dosierung ist schwierig und man kann sich mit Alkohol selbst tödlich vergiften.

      Dies gibt es alles nicht mit Cannabis.

      Und wenn du genug säufst, sind Aufmerksamkeit, Kurzzeitgedächtnis und Reaktionsfähigkeit ganz bestimmt 24 Stunden beeinträchtigt.
      6 0 Melden
    • 7immi 18.03.2018 16:52
      Highlight @you will...
      auch zuviel wasser bringt dich um. oder zucker, oder so ziemlich alles. es geht hier aber um den massvollen konsum, wie ihn die masse nutzt. ich trinke zwei bier, dann weiss ich, dass ich am nächsten tag wieder fahren/arbeiten kann. konsumiere ich cannabis bin ich vielleicht in 3 studen wieder fit (gemäss studie in heidelberg 2010) oder noch nicht mal in 24h (studie suchtprävention schweiz). gewisse studien sehen einen zusammenhang mit schizophrenie, andere nicht. gewisse sehens als einsteigerdroge, andere nicht (was legalisieren wir als nächstes?) uvm. es besteht klärungsbedarf.
      2 5 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 18.03.2018 19:04
      Highlight Siehst du, so kommen wir nie weiter. All diese Fragen wurden beim Alkohol nicht geklärt, bevor dieser erlaubt wurde. Und bei sehr vielen verbotenen Stoffen wurden sie nicht geklärt, bevor sie verboten wurden.

      Egal wie diese Fragen beantwortet werden, die Folgen der Prohibition sind schlimmer, auch bei allen 'harten' Drogen. Es gibt deswegen wirklich Krieg und mächtige, kriminelle Organisationen, warum sagst du nichts dazu?
      5 0 Melden
    • 7immi 18.03.2018 21:11
      Highlight @you will
      ja, die wurden nicht geklärt und heute haben wir den salat. daher bin ich der meinung, dass wir diesen fehler nicht nochmal tun sollten und dies vorher abklären müssen.
      man muss die selben fehler nicht immer wiederholen, oder?
      1 4 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 19.03.2018 12:23
      Highlight "Der Umsatz von illegal verkauften Drogen wird jährlich auf mehrere hundert Milliarden US-Dollar geschätzt. Vergleichbar erzielt, nach den Angaben der Drug Enforcement Administration (DEA), nur das weltweite Erdölgeschäft den gleichen Umsatz. Laut Aussagen des Bundesnachrichtendienstes ist der internationale Drogenhandel das bedeutendste Deliktfeld der Organisierten Kriminalität in dem mehr als die Hälfte aller weltweiten Umsätze der Organisierten Kriminalität getätigt werden."

      Du findest, man soll der OK dieses Geschäftsfelt überlassen, weil man noch gewisse Dinge abklären muss?
      2 0 Melden
    • 7immi 19.03.2018 14:01
      Highlight welcher anteil hat cannabis wohl bei diesem betrag? hier geht es wohl um teurere stoffe. du denkst also, dass die legalisierung dieses problem löst? dann sollten wir doch alle drogen legalisieren, oder? dann kann der bund auch steuern auf opium, crystal meth, kokain uvm. erheben und mitverdienen. ist ja egal wenn sich die leute die augen rausreissen im rausch, sie müssens ja nicht konsumieren.
      ein verbot macht eine droge nicht inexistent, eine legalisierung hilft dabei aber auch nicht, speziell wenn sie suchtpotenzial hat.
      1 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 19.03.2018 15:44
      Highlight Die Legalisierung löst dieses Problem ganz sicher!

      Es ist egal, wie gross der Anteil von Cannabis ist. Jedes Stück, das nicht zur OK, sondern zum Staat geht ist ein Fortschritt.

      Denkst du die konsumieren Crystal Meth, weil sie in einer Drogerie über die Wirkung beraten werden, bevor sie das Zeug kaufen? Denkst du die steigen auf Crystal Meth um, wenn qualitäts Koks/Ecstasy in einer Drogerie verfügbar ist? Kannst du dir vorstellen, dass das Milieu der Beschaffungskriminalität viel stärker wirkt als eine 'Einsteigerdroge'?

      Das Ziel, Drogen inexistent machen zu wollen, ist gänzlich absurd. http://r
      0 0 Melden
  • Trump's verschwiegener Sohn 17.03.2018 12:09
    Highlight Wenn die Initiative schon vorher angenommen wird, dann können sie sich das ganze auch sparen. Mal sehen, ob die im April die Unterschriften zusammen bekommen.
    44 0 Melden
  • Azrag 17.03.2018 11:54
    Highlight Komplett unnötig. Legalisiert das einfach. Alles andere ist Zeit- und Geldverschwendung.
    51 2 Melden
  • abishot 17.03.2018 11:44
    Highlight Witzig mit was sich die Politiker in der Schweiz rumschlagen. Was diese Studien bringen soll, bleibt mir verborgen. Die Schweiz soll sich ein Beispiel an Portugal nehmen. Dort wurden alle Drogen entkriminalisiert, sprich, Besitz und Konsum werden nicht unter Strafe gestellt. Man setzt dort eher auf Aufklärung und Prävention. Und was ist passiert? Die Zahl der Drogentoten ist massiv zurück gegangen. Aber ja, nach gewissen Politiker landet man nach einmaligem Kiffen gleich an der Nadel..
    61 2 Melden
  • Frances Ryder 17.03.2018 11:05
    Highlight Ich check nicht was da noch lange untersucht werden muss. Colorado allein hat 2017 250 Millionen USD durch den Cannabis Verkauf an Steuern erwirtschaftet und der Staat hat gerade mal 2/3 der Einwohner der Schweiz. Das sind jedes Jaht hier bis zu einer halben Milliarde
    38 0 Melden
  • ARoq 17.03.2018 11:03
    Highlight Warum eine weitere Studie, wenn es bereits hunderte gibt?
    Oder praxisnahe Daten von Staaten die die Legalisierung bereits umgesetzt haben.
    Z.B. Colorado wo der Cannabiskonsum von Minderjährigen seit der Legalisierung stark zurückgegangen ist:
    https://www.washingtonpost.com/news/wonk/wp/2017/12/11/following-marijuana-legalization-teen-drug-use-is-down-in-colorado
    34 1 Melden
  • UserInput 17.03.2018 10:59
    Highlight Die Katzen Gifs sind köstlich
    27 1 Melden
  • DaBoong 17.03.2018 10:57
    Highlight Liebe Politik
    Hör doch mal auf uns mündige und entscheidungsfähige Bürger zu bevormunden. Wir wissen selbst was wir können und was nicht.... zudem ist Alkohol legal!!! In was für ner Welt leben wir eigentlich?
    158 11 Melden
    • Sir Konterbier 17.03.2018 14:31
      Highlight Ist doch keine Bevormundung der Politik, ein entsprechender Artikel wurde ja vor 10 Jahren vom Volk abgelehnt.

      Die Politik macht ja jetzt selbst vorwärts (wenn auch gutschweizerisch etwas langsam).

      Ansonsten absolut deiner Meinung. Legalisieren und nichts anderes.
      32 1 Melden
  • sebi25 17.03.2018 10:54
    Highlight Eigentlich tragisch, dass die Wissenschaft durch die öffentliche, irrationale Meinung behindert wird.
    Täglich werden Phase III Medikamente an Menschen getestet und untersucht, ich verstehe nicht warum die Politik verbietet an "illegalen" oder auch illegalen Drogen zu forschen. Für die Bevölkerung ist dies von mindestens so hoher Bedeutung
    36 0 Melden
  • Posersalami 17.03.2018 10:50
    Highlight "Was soll mit diesen Studien erforscht werden?"

    Wozu braucht es eigentlich eine Studie? Kiffen ist in etlichen Ländern legal oder quasi legal. Man kann doch einfach schauen, was die Polizei und Justiz dort dazu zu sagen hat!
    120 5 Melden
  • Datsyuk 17.03.2018 10:40
    Highlight Ja, ein guter Anfang. Bitte einfach legalisieren und Ressourcen anderswo einsetzen.
    34 1 Melden
  • Hugo Wottaupott 17.03.2018 10:39
    Highlight Also 2-Weg-Studien? Wie verträglich THC mit allen Gattungen an Führerausweisen ist?
    14 2 Melden
  • chnobli1896 17.03.2018 10:36
    Highlight Die GIFs 😂😂😂
    [...] Um an der Studie in Bern teilzunehmen musst du mindestens 18 Jahre alt sein, in der Stadt Bern wohnen und bereits regelmässig Cannabis konsumieren. [...]
    Stell dir vor die Liste wird geleakt, dein Name steht drauf und jeder weiss nun dass du kiffst. 🙈
    11 1 Melden
    • RemoAchilles 17.03.2018 19:01
      Highlight Und wenn scho
      8 0 Melden

Nicht nur Zürich – gleich 5 Schweizer Städte in den Top 10 Europas beim Kokain-Konsum

Wieder einmal – zum siebten Mal seit 2011 – präsentiert das European Monitoring Centre for Drugs and Drugs Addiction (EMCDDA) die Ergebnisse einer Untersuchung zum Drogenkonsum in verschiedenen europäischen Städten. Die Forscher machen sich den Effekt zunutze, dass Drogenkonsumenten spezifische Stoffe ausscheiden, die in der Kanalisation landen.

Diesmal füllten die Wissenschaftler ihre Reagenzgläser mit Abwasser-Proben – sie wurden im März 2017 entnommen – aus 56 Städten …

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