Schweiz
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Helvetia, links, und Wilhelm Tell enthuellen das Abstimmungsplakat beim Kampagnenstart zur Vollgeld Initiative, am Donnerstag, 22. Maerz 2018, in Bern. Das Schweizer Stimmvolk hat am 10. Juni ueber diese Vorlage zu bestimmen. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Wer soll unser Geld herstellen? Diese Frage will die Vollgeld-Initiative klären. Bild: KEYSTONE

Wenn 100er-Noten gezückt werden und Verwirrung herrscht, ist Vollgeld-«Arena»

Am 10. Juni entscheidet das Schweizer Stimmvolk über die Vollgeld-Initiative. Es ist wohl eine der kompliziertesten Vorlagen aller Zeiten. Auch in der Abstimmungs-Arena zum Vollgeld redeten Initianten und Gegner aneinander vorbei.

12.05.18, 00:15 12.05.18, 22:22


Es ist wie die schwierigste Prüfung des ganzen Lebens. Nur müsse diesmal das ganze Schweizer Stimmvolk diese Prüfung ablegen, sagt «Arena»-Moderator Jonas Projer zum Auftakt der Sendung zur Vollgeld-Initiative. Die anschliessende Diskussion zeigte, wie kompliziert der Sachverhalt wirklich ist.

Geladen waren verschiedene Gegner der Vorlage, darunter Finanzminister Ueli Maurer (SVP). Auf der anderen Seite standen zwei der Initianten. Erklärtes Ziel von Projer war, dass nach der Sendung klar ist, über was wir am 10. Juni abstimmen. Deshalb setzt Initiativskomitee-Mitglied Raffael Wüthrich gleich zu Beginn zu einem Beispiel an und zieht eine Hunderternote aus der Tasche.

Video: streamable

Das virtuelle Geld auf dem Konto sei nur ein Gutschein für Bargeld, während die Hunderternote das Vollgeld darstelle, erklärt Wüthrich. Das Problem laut den Initianten: Es gibt neun Mal mehr Gutscheine als Bargeld.

Bundesrat Maurer bricht daraufhin eine Lanze für die Schweizer Banken. Diese machten in der Schweiz einen guten Job und seien nahe am Wirtschaftsgeschehen dran. Wüthrich und seine Initianten würden aus dem stabilen Schweizer Finanzplatz ein Versuchskaninchen machen. 

Auch Maurer gibt zu, dass es Reformen braucht, doch: «Es gibt keinen Grund, unsere Schweizerinnen und Schweizer als Versuchskaninchen durch die Welt zu jagen.»

Wüthrich kann Maurers Argumentation nicht verstehen. Das jetzige System sei so ausgelegt, «als würde bei Monopoly die Bank mitspielen.» Das sei einfach nicht fair.

Video: streamable

Da setzt CVP-Ständerat Pirmin Bischof zum Gegenschlag an. Das sei ja eben das Problem: Für die Initianten sei das Ganze ein Spiel. Dass es dabei um das Geld der Schweizerinnen und Schweizer geht, blende man einfach aus.

Gleich darauf sehen sich die Initianten mit dem nächsten Angriff konfrontiert. Im Publikum erhält SP-Nationalrätin Yvonne Feri das Mikrophon. Sie spricht sich im Namen der ganzen SP gegen die Initiative aus, weil sie die wirklich wichtigen Dinge wie Kinderarbeit oder Waffenexporte nicht angehe. 

Wüthrichs Mitstreiter, Martin Alder, entgegnet, darum gehe es nunmal in der Initiative nicht, sondern eben, dass das Geld der Bürger in Krisenzeiten sicher sei. Innert kürzester Zeit ist die Diskussion von Monopoly über Kinderarbeit zur Sicherheit bei Wirtschaftskrisen gelangt. Für den Zuschauer könnte das etwas schnell gegangen sein. 

In der Hitze des Gefechts lässt sich Finanzminister Maurer sogar zur Aussage hinreissen, dass er nun mal nicht so viel von Wirtschaft verstehe, um sagen zu können, wer einen Kredit bekommen soll und wer nicht.

Video: streamable

Die Diskussion verschärft sich im Folgenden immer mehr. Projer versucht Wüthrich damit zu provozieren, dass keine Partei von links bis rechts die Initiative unterstütze. Ob es sich da überhaupt noch lohnt, von Abstimmungskampf zu sprechen?

Nun zückt Wüthrich die Populismus-Karte. Es sei eben interessant, dass einer SRG-Umfrage zufolge viele Bürgerinnen und Bürger das Vollgeld-System, also dass nur die Schweizer Nationalbank Geld schaffen darf, unterstützten, die Parteispitzen sich aber dagegen aussprechen.

Die Basis würde sich also eine Annahme der Initiative wünschen, das Parlament (also quasi die Elite) aber nicht. Da fragt sich Wüthrich, ob das Parlament wirklich noch unabhängig ist oder ob die Banken hier das Sagen hätten. 

Video: streamable

Wie die Hitze der Diskussion nimmt auch die Verwirrung mit dem Fortschreiten der Sendung weiter zu. Zum Schluss weiss eigentlich niemand mehr so richtig, was der andere gesagt hat. 

Ging es um die Privatverschuldung? Oder doch die Staatsverschuldung? Wüthrich spricht von Gesamtverschuldung und Nationalrat Bischof will wieder über Kredite sprechen. 

Video: streamable

Wirklich einig werden sich die Teilnehmer der Sendung nicht. Klar bewiesen ist nach der Sendung eigentlich nur, dass die Abstimmungsvorlage tatsächlich sehr, sehr kompliziert ist. 

Alte Noten immer noch im Umlauf:

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • cortiraf 13.05.2018 21:56
    Highlight Den Topinsider der Banken geht es gerade darum, dass fast niemand mehr das Bank-Geldsystem versteht. In dem Finanzchaos lässt es sich herrlich abzocken, manipulieren und unanständig viel Geld verdienen auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung.Das Risiko nichts zu verändern ist grösser als das Vollgeld-System.
    6 2 Melden
  • Rolf Schenk (1) 13.05.2018 12:29
    Highlight Die Vollgeldinitiative ist ganz einfach. Mit der Annahme der Initiative gehört das Geld auf den Konten wieder dir. Gerät also eine Grossbank in Schieflage ist dein Geld nicht verloren, sondern es bleibt dir.
    Und daran ist nichts Kompliziertes.
    Wir sollten eher mal drauf schauen, warum das Geld, das ich versteuert habe und auf Bankkonti haben nicht mehr uns gehören... ich denke das ist viel komplexer wie diese einfache Initiative.
    16 4 Melden
  • Matthias_Ulrich 12.05.2018 22:56
    Highlight Das jetzige System ist, wie es Wüthrich richtig sagt, ein Monopoly, bei dem die Bank selber mitspielt. Denn sie erschafft nicht nur Geld bei der Kreditvergabe; sondern jedesmal, wenn sie für sich selber einkauft. Ja, Banken kaufen gratis ein! Zürich Paradeplatz? Gratis. Kein Witz: Ob Immobilie, Wertschrift, Mercedes oder Gold: Die Bank erschafft sich beim Kauf SELBER DAS GELD dazu aus dem Nichts! "Blanzverlängerung" im Fachjargon...
    Wenn wir schon blödes Monopoly spielen müssen, dann bitte ohne, dass die Banken mit selbstgeschaffenem Geld mitspielen dürfen. JA am 10. Juni!
    29 6 Melden
  • ZaharztAua 12.05.2018 20:12
    Highlight Wie ist es eigentlich in Resteuropa/Ausland?
    Können da die Banken auch aus dem Nichts mit ein paar Mausclicks Euros generieren?
    Und wenn nicht: Wie läuft es dort mit Bankkrediten?
    6 6 Melden
    • JoeyOnewood 13.05.2018 09:09
      Highlight Es läuft genau gleich aud der ganzen Welt.
      16 0 Melden
  • T13 12.05.2018 18:06
    Highlight "Unsere banken machen einen guten job"
    Ja das hat man vor ein paar jahren ja bestens gesehen.#UBS#CS…
    46 5 Melden
  • zettie94 12.05.2018 17:20
    Highlight Sicher ist einzig, dass niemand genau weiss, was nach einer Annahme der Initiative passieren würde - nicht einmal die Experten sind sich da einig. Aus diesem Grund lehne ich die Initiative ab. Das bisherige System ist zwar sicher nicht perfekt, hat aber bisher doch zumindest einigermassen funktioniert. Und ich will mich da lieber nicht auf solche grundlegenden Experimente einlassen.
    11 47 Melden
    • Ostberg 12.05.2018 21:44
      Highlight Man weiss genau, dass bei einem JA die SNB viel mehr Möglichkeiten erhält, eine Geldpolitik zu betreiben, die Krisen vorbeugt. Seit 1999 hat sie die Möglichkeit verloren, die Geldmenge zu steuern, weil das ungesetzliche Buchgeld der privaten Banken sich derart vermehrt hatte. Heute sind der SNB die Hände gebunden. Geben wir ihr wieder mehr Möglichkeiten, für Stabilität der Schweizer Wirtschaft zu sorgen mit einem JA!
      43 8 Melden
    • JoeyOnewood 13.05.2018 09:13
      Highlight Die Angst, die da gemacht wird, kann ich nicht ganz verstehen. Wenn die SNB will, kann Sie den Banken im neuen System genau so viel Geld zur Verfügung stellen, wie jetzt. Nur, dass sie die Möglichkeit haben, es auch einzuschränken, wenn es zu einer Überhitzung kommt.
      17 1 Melden
    • Rochus Schmid 13.05.2018 15:56
      Highlight Bis ca. 1970 hatten wir Vollgeld. Das "Experiment" kann man also rückblickend anschauen gehen.
      12 1 Melden
  • danek 12.05.2018 14:59
    Highlight 4..hm oder war ich schon bei 5?


    Banken würden bei einem Vollgeldsystem vermutlich massiv weniger verdienen. Entsprechend würde die Schweiz vermutlich mindestend Ihren globalen Status im Finanzgeschäft verlieren und weniger Steuern aus Finanzgeschäften einnehmen (was vermutlich zu weniger Wohlstandswachstum führen würde), dafür würde im Falle von Finanzverlustgeschäften wohl aber ein kleinerer Teil der Gesellschaft in Mitleidenschaft gezogen werden ("systemisches Risiko").

    the end
    11 26 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 20:35
      Highlight Danek, du weisst aber schon, dass die Banken bei geringstem Verlustausweis, gleich alle Steuern für mehr als ein Jahr nicht zahlen müssen?
      19 4 Melden
  • danek 12.05.2018 14:58
    Highlight 3


    Auch Banken machen Ihre Kreditgeschäfte mit einem Hebel. Sie verleihen Ihren Kunden also ein Vielfaches vom tatsächlich existierenden Echtgeld als Kredit. Die Vollgeldinitiative will, dass Banken mit keinem Hebel mehr Geschäfte machen dürfen, sondern lediglich noch mit dem tatsächlich existierenden Geld (deshalb "Voll"geld), also mit einem Hebel von 1:1.
    24 7 Melden
    • PC Principal 12.05.2018 16:54
      Highlight Deshalb würde es mit der Initiative einfach viel weniger Kredite geben.
      8 32 Melden
    • JoeyOnewood 13.05.2018 09:14
      Highlight PC Principal, das ist nicht korrekt. Die SNB kann durch Darlehen genau so viel Geld ins System pumpen, wie jetzt.
      12 1 Melden
  • danek 12.05.2018 14:57
    Highlight 2

    Beim Trading mit Hebel ist sowohl der Verlust wie auch der Profit höher - nämlich dem Hebel entsprechend. Man tradet bei einem Hebel von 4 bzw. 1:4 also z.B. 40'000 CHF an Amazon-Aktien, obwohl man lediglich 10'000 auf seinem Trading-Konto hat. Dies wird in der Gesellschaft häufig kritisiert.
    7 5 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 20:37
      Highlight Nur die Insider = Banken machen am ehesten Gewinne. Ich lasse die Finger von Traden.
      0 3 Melden
  • danek 12.05.2018 14:55
    Highlight Ich versuche die Initiative für die Trading-Bewandten unter euch zu erklären:

    Wenn man Aktien, Währungen, Kryptowährungen, Rohstoffe usw handelt, kann man bei vielen Brokern mit einem Hebel (Hebelwirkung, engl. "Leverage") traden. Bei einem Hebel von 1:2 kann man sich die doppelte Menge (x2) an Aktien, Bitcoins, etc kaufen, wie man eigentlich auf dem Trading-Konto hat. Es gibt Broker, wo man mit einem Hebel von 1000 traden kann.
    3 10 Melden
  • alles auf rot 12.05.2018 13:13
    Highlight Endlich bin ich schlauer.
    Dachte bisher, es geht darum, auf Initiative des „besten“ Freundes („komm, nur noch einen“), sternhagelvoll Geld für Drinks, Taxi und Reinigung der Sneaker auszugeben.
    11 5 Melden
  • Globidobi 12.05.2018 13:09
    Highlight Beim Konkurs einer Bank, sind jedem Kunde 100'000 Franken sicher. Daher hat ein Grossteil der Schweizern keinen unterschied im Vergleich zur momentanen Lage. Was die Banken schaffen werden, sind Konten, welche über einen gewissen Zeitraum das Geld sperren und mit einem höheren Zins locken, dafür wird auf den Lohnkontos kaum noch Zins gewährt werden. Könnte mir sogar Kosten vorstellen, da sie unser Geld schützen. In der Folge würden Kredite teurer, der Franke würde an Wert verlieren, da sehr viel Geld nachgedruckt werden müsste und unsere Wirtschaft könnte in eine wunderbare Rezession fallen.
    9 44 Melden
    • Postman 12.05.2018 13:42
      Highlight Auch Globidobi wird im echten Krisenfall erkennen müssen, dass die 100'000.- "Einlagensicherung" von versprochenen 1.4% der Gesamtsumme auf allen Konti in der Schweiz eine glatte systemstabilisierende Lüge ist.
      Vollgeld macht absolut sichere Konten im Krisenfall,ohne Zins, und die Wahlfreiheit, den Banken sein Geld für einen Zins zu hohem Risiko zu überlassen.
      Heute haben Sie keine Wahl: Alle Vorteile bei den Banken, alle Risiken beim Bürger.
      62 10 Melden
    • Globidobi 12.05.2018 19:41
      Highlight Würde ich so nicht sagen, Sie haben selber die Möglichkeit eine Bank auszuwählen. Wenn sie dabei eine Bank wählen, welche eher weniger risikoreiche Kredite vergiebt, mindert sich das Risiko. Sie können sich auch einen Safe kaufen oder sich ein Schliessfach in einer Bank mieten und dort Ihr Geld lagern.
      2 21 Melden
    • Rochus Schmid 13.05.2018 16:08
      Highlight Wenn ich mich nicht irre, hat Ueli Maurer in der Arena gesagt, dass die Absicherung auf total 6 Milliarden limitiert ist. Das ist recht wenig. Das ist keine echte Sicherheit für die Bankguthaben. Vielleicht will Ueli Maurer mit seinem festen Glauben an das Bankensystem einen Notanker setzen.
      3 0 Melden
  • blaubar 12.05.2018 12:22
    Highlight Ich bin vorsichtig für die Initiative: Geld wird von den Privatbanken vorallem für Immobilien geschaffen. Diese sind aber zur Zeit überbewertet. Steigen jetzt die Leitzinsen, können sich viele ihre Häuser nicht mehr leisten. Die Preise sacken ab. Der Gegenwert dieses Elektronikgeldes nimmt also ab. Das Geld massiv an Wert.
    Im Moment wird die Geldmenge NICHT reguliert, da jede Bank nach Gutdünken Geld schaffen kann.
    Es wäre nicht dumm, wenn künftig die Nationalbank auch das digitale Geld kontrollieren könnte. Bisher tut sie das nur beim realen Geld. Für die nächste Krise wäre das nicht dumm!
    43 17 Melden
    • mogad 12.05.2018 13:29
      Highlight Danke. Auf den Punkt gebracht!
      18 8 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 16:19
      Highlight Ich habe mich zwar beschwert, aber Löpfe hat in einem Artikel zur Vollgeld-Initiative mit der Cleverness der Banker argumentiert, die auch bei einer Annahme der Vollgeld-Initiative Mittel und Wege finden würden, womit sie die Initiativ-Bestimmungen umgehen können.
      Beim Finden und Er-finden von Schlupflöchern und Gummi-Paragraphen sind sie ja jetzt schon äusserst kreativ!
      Auch die Banker der Nationalbank sind nichts Anderes, als Banker (genau so übrigens wie die "Alternativ"-Banker, wie ich aus Erfahrung weiss.), mit einer irgendwie abgelöscht-zynischen Mentalität.
      6 10 Melden
    • PC Principal 12.05.2018 16:57
      Highlight Es stimmt nicht ganz, dass die Geldmenge nicht reguliert wird. Natürlich berücksichtigt die Nationalbank bei der Geldmengensteuerung auch, dass Banken Kredite vergeben und dass sich dadurch die Geldmenge erhöht.
      9 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olmabrotwurst 12.05.2018 12:22
    Highlight Kann mir jemand die intiative erklären... verstehe bis jetzt nur bhf und ich wähle gerne aber richtig dann... wäre sehr verbunden
    14 3 Melden
    • mogad 12.05.2018 13:31
      Highlight Es gibt hier ein paar intelligente Kommentare, s. z.B. blaubar. Auch die Box im Artikel ist informativ.
      2 17 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 20:43
      Highlight Schau dir doch jene Youtube-Videos an, welche auf dem Facebook von Vollgeld zu finden sind. Es gibt gut dargestellte Comic, Grafiken, Erklärungen von einem Kind, von mehreren Kaberettisten, von internationalen Experten etc. Suche dir was aus.
      9 3 Melden
  • Rolf_N 12.05.2018 11:59
    Highlight Was mir besonders auffällt ist dass diese Initiative genau wie die Initiative für das Bedingungslose Grundeinkommen stark vom nahen Ausland unterstützt wird. Liegt das daran, dass Experimente dank der direkten Demokratie bei uns am ehesten möglich ist? Die Schweiz ist international extrem stark verflechtet. Ein paralleles Finanzsystem System zu betreiben löst aus meiner Sicht kein Problem sondern schafft ganz viele neue.
    21 57 Melden
  • Sandro Lightwood 12.05.2018 11:54
    Highlight Irgendwie sinnbefreit, wenn man mittels Initiative gerade die Institutionen stärken und mit mehr Macht ausstatten will, die sowieso am Volk vorbeipolitisieren sollen.

    Das wären dann der Bund und die SNB, die sich beide dagegen ausprechen. Gemäss Wühtrich sind folglich beide nicht unabhängig genug.
    7 25 Melden
    • Sandro Lightwood 14.05.2018 16:36
      Highlight Aber sie handeln ja gemäss Initianten nicht gemäss Auftrag der Wähler - ohne abzutreten nottabene.
      0 0 Melden
  • El diablo 12.05.2018 10:49
    Highlight ALLE ACHTUNG! Unter diesem Kommentar finden Sie jede Menge Non-Sens, sinnloses Bashing gegen Banken und gepaart mit noch schlimmeren Argumenten für diese Initiative. Weiterscrollen auf eigene Gefahr.
    36 72 Melden
  • peterpe 12.05.2018 10:01
    Highlight Für mich, als Gegner von Ueli Maurer, eine lustige Aussage.
    104 15 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 12:16
      Highlight Diese Eigentor ist ebenso Kult-verdächtig wie "Rire de Bon Coeur".
      29 5 Melden
    • Brett-vorm-Kopf 12.05.2018 13:13
      Highlight Das hat der Ueli jetzt aber nicht im Ernst so gesagt in dieser Arena, oder? Falls doch, verstehe ich keinen der noch gegen diese Initiative (und für diesen verständnlosen BR) argumentiert.
      31 11 Melden
    • E7#9 12.05.2018 15:23
      Highlight Ein Eigentor ist es nur bei denen, die eine Aussage nicht im Kontext verstehen können oder wollen. Für alle die es nicht auf Anhieb verstanden haben oder eine Angriffsfläche ausmachten (obwohl sie es sehr wohl verstanden hatten) erklärte er anschliessend etwas ausführlicher, dass er als Finanzminister, also weg von der wirtschaftlichen Front, nicht beurteilen könne, wer im konkreten Fall kreditwürdig sei. Und dasselbe gälte auch für die Nationalbank.
      8 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Troxi 12.05.2018 09:57
    Highlight In folge einer Schularbeit befasse ich mich ein wenig mit zentralen Geldsystemen wie Vollgeld. Dabei stiess ich auf ein Dokument aus Österreich, bei dem Finanzexperten Vollgeld als geht nicht deklarierten und einer aufzuräumen versucht. Ich finde es sehr interessant und nützlich nicht nur für die Arbeit sondern auch für die Abstimmung. Hier der Link: https://docs.wixstatic.com/ugd/80eba5_b3c48e0f68814011937e0eae1580b802.pdf
    20 7 Melden
  • manolo 12.05.2018 09:55
    Highlight wir "bünzlischweizer" sind einfach noch nicht soweit, in eine geniale und zukunftsweise Idee ja zu sagen!
    wenn ich mir das gelaber und die abgedroschenen auswendig gelernten sätze von br maurer anhöre, ist mir bewusst, dass mit seiner angstmache das ch-stimmvolk auf seiner seite steht- schade!
    hier hätte die ch einmal eine pionierrolle einnehmen können. aber das passt ja nicht zu unserem land.
    46 36 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 20:55
      Highlight Es gibt wohl einige, die sich von Bundesräten beeinflussen lassen, aber dass die alle mit der Finanz-Lobby zusammenspannen, von welcher wir gelehrt bekommen haben, dass die Banken das Geld der Sparer an die Kreditnehmer weiter geben würden und dies nun als Lüge entlarvt worden ist, nehme ich doch an, dass wir Schweizer merken, wo die Fakten-Verdreher sitzen und nun uns Vollgeld als schlecht weismachen wollen. Also JA für Vollgeld!
      17 2 Melden
  • thomi92 12.05.2018 09:51
    Highlight Lieber Herr Helfenberger

    Schauen Sie doch nochmals nach was Populismus bedeutet, bevor sie den Begriff falsch verwenden.

    Freundliche Grüsse
    18 9 Melden
  • He nu.. 12.05.2018 09:37
    Highlight Woher kommen eigentlich all die Jüngelchen, wer generiert die Jungs wie Wüthrich oder Kessler? Wer weiß was?
    17 29 Melden
    • Scott 12.05.2018 10:51
      Highlight Evtl. von unseren Unis?
      34 5 Melden
  • Postman 12.05.2018 09:37
    Highlight Diese Arena war ein faktenbasiertes Feuerwerk der Vollgeld-Befürworter: Einfach, klar, verständlich. So dass jede(r) StimmbürgerIn erkennen konnte, dass er/sie von der Vollgeld-Initiative praktisch nur Vorteile erwarten kann.

    Dabei wurde eines der Hauptargumente, die nicht vorhandene Einlagensicherung der Banken mit versprochenen 6 Mia. (gegenüber ca. 800 Mia. auf Schweizer Konten!) nur gestreift.

    Peinlich die Gegner: Angst schürend, ausweichend, Schlagworte statt Argumente oder einfach nur nicht gut informiert.

    Fazit: 10:0 für die Befürworter der Vollgeld-Initiative!
    87 28 Melden
    • Lukakus 12.05.2018 12:29
      Highlight Ich glaube nicht, dass wir dieselbe Arena gesehen haben..,
      15 25 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 20:57
      Highlight @Lubakus - dir hat also die Angstmache der Gegner gefallen?
      10 4 Melden
    • Lukakus 13.05.2018 04:13
      Highlight @Carlos Schenbel

      Es ist keine Angstmache, wenn die Angst gerechtfertigt ist. Tut mir sehr Leid.

      Aber um ehrlich zu sein, ist die Arena nicht zugunsten der Befürworter ausgefallen. Es bleibt ein grosser Eindruck von Unklarheit. Ich habe zu keinem Zeitpunkt ein wissenschaftliche begründetes Argument gehört (von beiden Seiten).

      Der „safe pick“ ist hier ein NEIN. Ein JA wäre ein Griff ins Ungewisse.
      4 8 Melden
  • Herbert Anneler 12.05.2018 09:18
    Highlight Die Vollgelgeldinitianten haben eine versteckte Agenda. Wörtlich hat einer ihrer Vertreter gesagt: „Wir wollen die Menschen verändern!“ Hätte er gesagt, er wolle das Verhalten der Menschen verändern, wäre das noch ok. gewesen, aber die Menschen verändern - das wollte zuletzt Mao in in der Kulturrevolution. Nein danke! Die Vollgeldinitianten sind gefährliche Zyniker.
    26 103 Melden
    • Raphael Stein 12.05.2018 10:41
      Highlight Herbert, das sind keine Zyniker. Und das hast du wohl falsch verstanden. Die Zyniker sind die, die mit dem momentanen Geschäft eine Menge Geld machen. Nicht verdienen, sondern machen.
      52 8 Melden
  • Karoon 12.05.2018 09:17
    Highlight Die Initianten glauben, mit dem Vollgeld Wirtschaftskrisen zu verhindern oder das Risiko zu verkleinern. Wirtschaftskrisen hat es immer schon gegeben und wird es auch weiterhin geben. Sorry. Und übrigens befinden wir uns aktuell in wirtschaftlich guten Zeiten. Und dies auch ohne Vollgeldiniative. If it ain't broken, don't fix it.
    32 83 Melden
    • Troxi 12.05.2018 09:28
      Highlight Bei solchen Komments kommt mir immer der Konjunktur Cha-Cha von Hazy Osterwald in den Sinn^^ Geld das ist der einzge Kitt der hält auf dieser Welt wenn man davon genügend hat. Wenn man davon genügend hat. So genug gesungen. Nur weil man das Sand im Getriebe nicht sieht, heisst es nicht dass es nicht Defekt ist und wenn dann 1929 kommt dann ist es ohnehin zu spät etwas zu fixxen.
      24 11 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 09:29
      Highlight Hätte diese Initiative kurz nach dem Beinahe-Super-GAU des Finanz-Crashs von 2008 stattgefunden, hätten die Herren Politiker und Banken-Lobbiisten nicht so selbstsicher von einem "bestens und tadellos funktionierenden System" sprechen können, wie gestern Abend Bundesrat Ueli Maurer!
      Der totale Zusammenbruch des von spekulationswütigen Casino-Kapitalisten gegen die Wand gefahrenen Finanz-Systems konnte nur verhindert werden, indem Staaten, also die Steuerzahler die faulen und toxischen "Wert"-Papiere (weniger wert, als Klo-Papier...) ÜBERNAHMEN!
      ...
      51 11 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 09:34
      Highlight ...
      Resultat:
      - Die Banken laufen wieder und haben gelernt, dass sie -weil "Too Big To Fail"- im Notfall dann schon gerettet werden, weil eine Wirtschaft ja ohne Banken ja ebenso wenig lebensfähig wäre, wie ein menschlicher Körper ohne Herz!
      - Die Staaten sind so hoch verschuldet, wie nie zuvor! Eine weitere Bankenrettung wäre nicht mehr machbar und würde die Staaten endgültig in den Bankrott treiben, was wiederum eine Kettenreaktion von Staatsbankrotten zur Folge hätte.
      Trotzdem herrscht seid Trump wieder derselbe fahrlässige Deregulierungs-Hype, wie vor der letzten Finanzkrise!
      ...
      45 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.05.2018 09:08
    Highlight Ich geben offen zu, die Initiative nicht zu verstehen und ihre Folgen nicht abschätzen zu können. Mein Entscheid steht noch nicht fest, nach der gestrigen Arena tendiere ich jedoch zu einem Nein. Die SNB ist dagegen, hat Initiative also nicht verstanden, alle Parteien sind dagegen, haben also Initiative nicht verstanden und sind gekauft (ja genau, die SP die generell kein Geld von den Banken nimmt), der Bundesrat ist dagegen und schreibt ein Abstimmungsbüchlein mit "20 Fehlern" hat also die Initiative nicht verstanden.
    33 37 Melden
    • äti 12.05.2018 10:15
      Highlight .. bei Abstimmungen geht es darum, wie man die Initiative selber sachlich sieht. Weniger darum, was andere so dazu denken und einfach Trittbrettfahren. Und ja, man muss diesmal etwas lesen - ist aber gut angelegte Zeit.
      34 10 Melden
    • El diablo 12.05.2018 10:27
      Highlight Danke. Endlich ein intelligenter Kommentar, der nicht verzweifelt gegen die "pösen Banken" schiesst. Dieses dumme Bashing gegen unsere Banken ist weder zielführend, noch führt das zu einem guen Abstimmungsergebnis. NEIN ist die einzig passende Antwort.
      11 39 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 21:05
      Highlight r.E.Retikulum, Du müsstes schon sagen, dass dein Text ironisch - rsp satirisch gemeint ist. Stellung beziehen für echtes Geld auf deinem Konto - verlangt das viel Mut?
      7 2 Melden
  • meine senf 12.05.2018 08:37
    Highlight Was mir nicht ganz klar ist, wie man diese Geldschöpfung praktisch unterbinden soll.

    Geld auf dem Konto ist ja nichts anderes als ein Versprechen, dass man das Geld bekommen sollte, wenn man es verlangt. Ob man diesem Versprechen traut und es als praktisch gleich wie "echtes" Geld ansieht oder nicht, muss doch jeder einzelne selbst entscheiden.

    Und auch wenn jemand einen Gutschein herstellt, dem die Leute vertrauen und ihn irgendwann selbst als Zahlungsmittel brauchen, wurde doch letztendlich "Geld geschöpft", siehe z.B. Briefmarken. Wie will man das verhindern?
    16 24 Melden
    • Anonymous222 12.05.2018 09:17
      Highlight Geldschöpfung wird es bei einer wachsenden Wirtschaft immer brauchen, damit es weiter läuft...

      Jedoch mit einem 'JA' zu Vollgeld kommt das geschöpfte Geld den Bürgern und nicht wenigen privaten Unternehmen (UBS, CSS, auch Banken genannt) zugute.

      Ich traue einem Geldsystem welches nur mit gigantischer Verschuldung funktioniert und wo die Investoren (Reiche) bei Erhöhung der Geldmenge profitieren und die arbeitenden durch Zinsen ausgesogen werden langfristig nicht.

      CHF ist zurzeit Systembedingt unsicher, egal bei welcher Bank du das Geld hast.
      49 16 Melden
    • meine senf 12.05.2018 09:23
      Highlight Warum wird dann der CHF ja auch immer wieder als Fluchtwährung benutzt, wenn er zurzeit unsicher sei?
      7 18 Melden
  • Phrosch 12.05.2018 08:23
    Highlight Für mich ist eines klar. Wenn die Initianten die Vorteile und vor allem die zu erwartenden Konsequenzen der Vorlage nicht klar verständlich darlegen können, ist die Sache keine gute Idee. Bisher habe ich nirgends etwas Schlüssiges darüber gehört, wie sich Vollgeld tatsächlich auf unsere Wirtschaft und damit auf unsere Arbeitsstellen und uns alle auswirken würde. Da wäre es leichtsinnig, ein so grosses Experiment mit völlig unklarem Ausgang gutzuheissen.
    37 51 Melden
    • Anonymous222 12.05.2018 09:34
      Highlight Sie haben ganz klar gesagt, es wird sich NICHT auf die Arbeitsstellen oder das normale Leben auswirken, solange wir keine Kriese haben.

      Es geht darum die Wirtschaft stabiler und fairer zu machen und Risiken zu minimieren.

      Phrosch, wenn du dir schon zuwenig Zeit lässt es zu verstehen und lieber weiter auf der Bombe sitzt, verteidige die Bombe bitte nicht und wirf den Abstimmungszättel 'neutral' ein! DANKE
      24 7 Melden
    • äti 12.05.2018 10:19
      Highlight .. das was wir jetzt haben ist bereits ein grosses Experiment.
      23 5 Melden
    • Phrosch 12.05.2018 10:50
      Highlight @anonymus: Ja klar sagen sie das. Aber sie belegen das nicht. Wie sollten sie auch, wenn das noch nie probiert wurde. Also sind ihre Aussagen Behauptungen.
      @äti: Mag sein, aber immerhin eines, das in der ganzen Welt seit Jahrtehnten läuft. Ich sage nicht, dasss alles super ist, aber wir sind mit allen anderen im gleichen Boot. Niemand weiss, was geschieht, wenn wir uns auf einem selbstgebastelten Floss mitten auf hoher See absetzen.
      7 9 Melden
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  • rodolofo 12.05.2018 08:22
    Highlight ...
    Sobald aber die gleichen Banken das grosse Geld und hohe Boni riechen, ist ihre Risikofreude kaum mehr zu bremsen.
    So haben sie Staaten das Geld nur so nachgeworfen in der naiven Annahme, dass Staaten gar nicht bankrott gehen können!
    Insbesondere in Griechenland entstand eine übermässige Verschuldung, die eben AUCH den unvorsichtigen -weil geldgierigen- Banken zu verdanken ist!
    Aus dieser von Banken bewusst, oder unbewusst mit herbeigeführten Verschuldungsfalle kommen diese Länder wohl nie mehr heraus...
    Die Glorifizierung der Banken durch Ueli Maurer macht mich also misstrauisch.
    59 14 Melden
    • sealeane 12.05.2018 11:20
      Highlight Teil 1: Ich habe zwat noch keine gefestigte Meinung über die Initative. Aber Griechenland ist ein sehr schlechtes Beispiel. Man vergleiche da pro Kopfverschuldung von Deutschland zu Griechenland.
      Unsere Finanzwirtschaft funktioniert inzwischrn so fern jeder Logik, das es keiner mehr versteht. Einige verstehen es nur auszunutzen (z.B. Aktienmarkt funktioniert längst nicht mehr nach dem Uhrsprünglichen Zweck, die Banken genau so).
      Und das ist ein Problem. Jetzt soll die Schweiz alleine in einem globalen System einfach wechseln?
      7 6 Melden
    • sealeane 12.05.2018 11:25
      Highlight Teil 2: Unsere global agierenden Banken haben dann also andere Regeln für das schweizer Geschäft. Ihre Aulandgeschäfte liefen dann immernoch nach dem alten prinzip. Nur wie sauber ist das getrennt?
      Bei Finaz und Steuerfragen bin ich immer klar PRO globale Lösungen. Den diese Ghemen laufen so global ab, und die Firmen finden immer irgendwo anders ein Schlupfloch. Ergo müssen diese Löcher Global gestopft werden. Den Geld ist Mobil. Wir normalen arbeiter kaum.
      2 6 Melden
    • mogad 12.05.2018 12:32
      Highlight @sealeane. Ein Initiativtext ist nie ausformuliert bis zum hintersten und letzten Aspekt. Er darf einfach nicht Verfassungswidrig sein. Details werden bei der Formulierung von Gesetz und Ausführungs-Verordnung festgelegt.
      3 5 Melden
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  • Ziasper 12.05.2018 08:20
    Highlight Nach der gestrigen Arena ist für mich klar, dass ich ein JA in die Urne werfe. Denn die Gegner konnten nicht einen einzigen plausiblen Punkt nennen, welcher wirlich gegen die Initiative spricht.
    Besonders überrascht war ich über die Unwissenheit und Missinterpretation der Gegner.
    63 21 Melden
    • Richu 12.05.2018 15:07
      Highlight @Ziasper: Bin überrascht, dass du scheinbar etwas überfordert bist, die Arena-Sendung richtig zu analysieren. Die Gegner dieser Initiative inkl. SP haben gut argumentiert. Es ist nun auch ganz klar, warum diese Initiative gemäss Umfragen absolut keine Chancen hat, von einer Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger angenommen zu werden. Zudem werden sehr wahrscheinlich alle Kantone diese Initiative ablehnen!
      2 8 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 21:14
      Highlight @Richu, wo hattest denn du deine Ohren, aha ja ist ja klar, dass immer nur das ins Hirn rein geht, was dem ähnelt, was man schon weiss. Deshalb müsstest DU dich vertieft mit beiden Seiten auseinander setzen.
      1 2 Melden
  • rodolofo 12.05.2018 08:13
    Highlight Ich traue weder den Banken, noch deren Fürsprecher im Bundesrat, Ständerat und Nationalrat über den Weg.
    Wenn Ueli Maurer sagt, dass die Banken einen hervorragenden Job machen und dass sie wohl überlegt und ohne Risiken investieren und Kredite sprechen, dann tönt das wie ein Werbespot in eigener Sache, bzw. verschweigt einen grossen Teil der Wahrheit!
    Die Banken sind immer sehr pingelig und misstrauisch, wenn sie mit Kleinsparern, KMU's und Häusle-Bauern zu tun haben, also dort, wo die Renditen relativ klein sind.
    ...
    205 38 Melden
    • Gubbe 12.05.2018 09:49
      Highlight Wenn ich in meiner Umgebung all die neuen Häuser und deren Besitzer anschaue, habe ich nicht den Eindruck, dass die Banken mit der Kreditvergabe kleinlich sind.
      11 11 Melden
    • tschief 12.05.2018 10:25
      Highlight Warum die Banken nicht einfach noch mehr regulieren? (Sind sowieso schon eine der am meisten regulierteten Wirtschaftszweige).

      Nein, lieber einer dahergelaufenen Initiative, ohne wirkliche Erfahrung oder Wissen, was genau passieren wird zustimmen.

      Wir spielen Monopoly mit der Schweiz - gute Idee. Da gibt es einfach immer Verlierer.
      6 30 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 21:17
      Highlight @gubbe - kennst denn du diese Besitzer persönlich? Ich glaube eher, dass die vielen Häuser - der Bau-Boom von Pensionskassen erzeugt wird - nicht von Privatpersonen.
      1 3 Melden
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  • saugoof 12.05.2018 07:51
    Highlight Was ich bei der Vollgeld Initiative nicht ganz begreiffe, falls diese zustande kommt, was stoppt die Finanzwelt einfach Banken im Ausland zu benutzen?
    35 4 Melden
    • Spooky 12.05.2018 08:26
      Highlight "...was stoppt die Finanzwelt, einfach Banken im Ausland zu benutzen?"

      Nichts.

      Aber die Finanzwelt stoppt sowieso nichts, solange es den Kapitalismus gibt.

      Aber ich habe ja mit der Finanzwelt nichts zu tun.

      Aber es geht hier um die Sicherheit meines Ersparten, für das ich gearbeitet habe.

      Darum musst du unbedingt JA stimmen 😂
      42 25 Melden
    • Mathis 12.05.2018 08:32
      Highlight Ich denke, nichts hält die Leute davon ab, Banken im Ausland zu benutzen. Das Vollgeld gälte nur für die Schweizer Konten.
      36 1 Melden
    • Troxi 12.05.2018 08:42
      Highlight Ich kenn mich ehrlich gesagt zu wenig aus. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass man mit dem Artikel im Gesamtinteresse des Landes zur Finanzmarktordnung sich vorstellen könnte die entsprechende Praktika zu verbieten. Denn für die Realwirtschaft ist diese Praktika ein riesen Problem. Als Beispiel die Wirtschaft von D drohte in ein Loch zu fallen als die DB beschloss auf diesen Zug zu springen und macht heute 97% aus.
      4 9 Melden
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  • Daniel Bieri (1) 12.05.2018 07:49
    Highlight Wenn dem Finanzminister Ueli Maurer die Argumente ausgehen, ja dann kann man auch mal von einem Lastwagen, den keiner fahren kann sprechen..... Und by the way, wo hat der Herr Maurer wohl sein Bankkonto? Er bekommt ja offenbar immer noch einen guten Zins, ich leider schon lange nicht mehr....
    142 31 Melden
    • Swissbex 12.05.2018 09:51
      Highlight Sollte die Initiative angenommen werden wird es auch nicht mehr gross Zinsen geben. Denn von irgendwas möchte die Bank leben und das Geld als Kredite vergeben darf sie dann nicht mehr. Folglich wird sie die Gebühren für die Kontoführung erhöhen (Im übrigen ist dies eine Aussage des Initiativkomittees...)
      5 22 Melden
    • mogad 12.05.2018 10:44
      Highlight @Swissbex. Gibt es denn jetzt noch Zinsen?
      Wer kann denn beweisen, dass die Vollgeldregelung etwas verstärken würde, was jetzt schon da ist? Bei einem Ja kann durch Gesetz und Verordnung viel geregelt werden!
      Wir sollten den Mut zu einem Ja haben.
      17 7 Melden
    • Daniel Bieri (1) 12.05.2018 10:53
      Highlight @ swissbex

      Es wird nie wieder hohe Zinsen geben, das ist richtig. Das liegt aber daran, dass im weltweiten Finanzsystem bereits sehr viele Schulden existieren. Müssten diese existierenden Schulden alle mit 5% verzinst werden, so würde es an den Finanzmärkten nicht morgen sondern bereits heute booom machen. Und morgen wäre dein und unser Geld nichts mehr Wert.
      9 3 Melden
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  • mogad 12.05.2018 07:47
    Highlight Die Nachteile, die da aufgezählt werden: a)die Bankdienstleistungen werden teurer. Die Banken verlangen jetzt schon nach Gutdünken immer höhere Gebühren. Dafür braucht es keine Vollgeldinitiative. b)die Kreditversorgung wird erschwert. Warum? es entscheidet ja immer noch die Geschäftsbank über den Kredit. c)die SNB komme in den Fokus von Verteilkämpfen. Die haben wir jetzt schon. Jährlich verteilt die SNB mind. eine Milliarde an den Staat. Wir haben ihn auch beim NFA! Ob's aber gleich 300 Mia p.a. sein werden? Ginge die Welt unter, wenn's weniger wäre?
    26 12 Melden
    • Troxi 12.05.2018 08:45
      Highlight Die Kredite werden teurer, weil es defaktisch weniger gibt. Da die Bank zuerst bei Nationalbank nachfragen muss, ob ein weiterer Kredit in die Geldmenge passt um die Inflation tief zu halten. Ich finde das aber auch gut so. Irgendwo habe ich gelesen, dass der grösste Teil von Krediten Hypotheken sind und ja das braucht es meiner Meinung nach nicht. Bringt die Wirtschaft nicht besonders weiter.
      4 20 Melden
    • fischolg 12.05.2018 09:13
      Highlight a) um genau zu sein würde wohl die Kreditvergabe teurer werden, da
      b) die SNB bestimmen würde, wieviel Geld welche Bank kriegt und verteilen darf. Entsprechend würden die Banken wohl weniger Geld erhalten, als sie momentan ausgeben und um die Gewinneinbussen auszugleichen, müssten die Banken höhere Zinsen verlangen. Und dadurch a) höhere Gebühren für Konten, Karten usw.
      An c) habe ich nichts auszusetzen, ausser dass die SNB dann die alleinige Verantwortung tragen würde (da momentan Banken auch untereinander Geld leihen können).
      6 10 Melden
    • mogad 12.05.2018 09:31
      Highlight @Troxi. Bei der Inflation scheinen aber noch viele andere Faktoren eine Rolle zu spielen. Schon jetzt ist sie ja sehr tief. Gegen Ihre Befürchtung hätte die SNB bestimmt Steuerungsmöglichkeiten.
      3 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 12.05.2018 07:35
    Highlight Die Einen wollen nicht, dass die staatsnahe SNB Kredite "kontrolliert", die nicht durch Kundeneinlagen gedeckt sind. Die andern, u.a. die SP haben einfach nur Angst vor Veränderung. M. und B.: kein Land habe sowas wie diese Vollgeldregelung. Gleichzeitig wissen sie aber ganz genau, was denn die Nachteile der Initiative wären, behaupten ins Blaue hinaus und werden polemisch: mehrmals Versuchschüngel usw.. Bischof: Für die Initianten sei das ganze ein Monopoly Spiel usw. Wer Monopoly spielt sind wohl die Banken! Der nächste Crash ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
    38 10 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 08:33
      Highlight Interessant, wenn ein senkrechter SVP-Schweizer, wie Ueli Maurer, der ja von seiner Partei nach wie vor als "Ganzer Bundesrat" gesehen wird, mit dem Argument kommt, dass "Niemand im Ausland so etwas macht, bzw. auch nur darüber nachdenkt, es zu versuchen!".
      Da ist also DAS AUSLAND plötzlich wahnsinnig wichtig und richtungsweisend, was? ;)
      Das von Ueli so geliebte Offshore-Steuerparadies in Panama liegt nun mal im Ausland!
      Aber je mehr Fans aus der Schweiz dort ihre Steuerhinterziehungen in Briefkasten-Firmen parken, desto mehr Schweizer Küche mit Rösti und Bratwurst wird es dort geben.
      22 12 Melden
    • äti 12.05.2018 10:25
      Highlight Deutschland denkt über eine Vollgeld-Variante nach. Allerdings sind wir damit eine Nasenlänge vorn.
      8 4 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 12.05.2018 07:15
    Highlight "Sie spricht sich im Namen der ganzen SP gegen die Initiative aus, weil sie die wirklich wichtigen Dinge wie Kinderarbeit oder Waffenexporte nicht angehe"

    Dass Kommunisten keine Ahnung von Währungspolitik haben ist nichts neues, sich dann aber gleich Grundsätzlich dem ganzen zu verschließen...
    24 26 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 08:41
      Highlight @ The Destiniy
      Bitte folge mir bei diesem Gedankengang:
      Xi Shin Pin, der Lebenslange Herrscher der VR China, ist ein Kommunist.
      Sozialdemokratinnen stellen sich demokratischen Wahlen, können also gar keine Kommunistinnen sein!
      Die SVP ist ähnlich straff organisiert, wie eine Leninistische Partei.
      Christoph Blocher ist der Lebenslange Alleinherrscher der SVP.
      Somit sind die Kommunisten der Schweiz bei der SVP zu suchen und auch zu finden.
      Na, ein wenig überrascht?
      14 143 Melden
    • mogad 12.05.2018 11:38
      Highlight @rodolfo. Sieh an, Ueli's Blitzmeister.
      3 3 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 11:56
      Highlight @ Graustufe Rot
      Wie die das technisch machen, weiss ich nicht.
      Aber dass sie technisch versiert sind, beweisen damit immerhin.
      Möglicherweise erhalten sie Schützenhilfe aus China und Russland.
      2 4 Melden
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  • 1833lst 12.05.2018 07:00
    Highlight Yvonne Feri bringt im Namen der ganzen SP Kinderarbeit und Waffenexporte ins Spiel. Entweder hat die ganze Partei die Initiative nicht verstanden oder es werden absichtlich Nebelpetarden gezündet. Politiker sollten sich vertieft mit dem Stoff einer Initiative auseinandersetzen und sich in der Diskussion darauf beziehen. - Eine überzeugende Argumentation sieht anders aus liebe SP. Ich muss davon ausgehen, dass ihr in dieser Sachfrage wenig Glaubwürdigkeit habt.

    ÜBRIGENS: Auch eine 1:12-, Zweitwohnungs- oder Ausschaffungsinitiative haben sich nicht um Kinderarbeit und Waffenexporte gekümmert!
    309 21 Melden
    • Koala91 12.05.2018 09:02
      Highlight So habe ich die dame nicht verstanden. Sie sagte (in etwa): wir sehen den vorteil in der initiative nicht und verstehen nicht was das volk dabei gewinnen soll. Probleme des finanzmarktes die wir gerne angehen wollen, löst sie nämlich nicht: kinderarbeit, waffenexporte, usw...."
      Ich finde deine darstellung von ihrer meinung aus dem kontext genommen. Es geht ihr klar darum, dass sie den vorteil nicht sieht. Sie sehen die richtigen probleme an einem anderen ort.
      Hoffe konnte helfen :)
      20 9 Melden
    • äti 12.05.2018 10:31
      Highlight So ganz ohne ist das Thema Waffenexporte nicht. Wenn die SNB das Geld für Waffenproduktion geben muss, hat sie uU andere Prioritäten als heutige Banken.
      2 1 Melden
    • walsi 12.05.2018 10:55
      Highlight @Koala: Die Initiative löst einige Probleme de Finanzmarktes. Nur weil sie die Problem der Kinderarbeit nicht löst, oder der Waffenexporte, bedeutet das noch lange nicht, dass man sie deshalb nicht annehmen soll. Das Einte hat mit dem Anderen nichts zu tun.
      9 3 Melden
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  • walsi 12.05.2018 06:45
    Highlight Dass die Banken und die Politik gegen diese Initiative sind ist verständlich. Die Banken wollen ihr Privileg selber Geld zu schaffen nicht verlieren und die Politiker sind finanziell abhängig von den Banken. Wie sagt man so schön: Wes Brot ich ess, des Lied ich singe.
    46 7 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 09:56
      Highlight Insbesondere überraschte mich die Radikalität und Angriffigkeit von Primen Bischof von der CVP!
      Das bin ich mir von einem sich immer betont ausgewogen und sachlich inszenierenden Mitte-Politiker ja gar nicht gewohnt!
      Aber hier waren die Rollen von SVP und CVP geradezu vertauscht!
      Da konnte man wirklich auf die Idee kommen, dass die Banken zu Pirmin Bischofs engerem Familienkreis gehöre und dass sich der Familien-Politiker darum so richtig "mit Herz" für das Familienmitglied einsetze!
      Die selbe Menschenfreundlichkeit wünschte ich mir von ihm, wenn es um das Thema Flüchtlinge geht...
      15 4 Melden
    • äti 12.05.2018 10:32
      Highlight U Maurer sagt dem: Säudeckeli - Säuhäfeli
      7 4 Melden
    • mogad 12.05.2018 10:51
      Highlight @rodolfo. Pirmin Bischof hat mich gestern auch unangenehm überrascht! Mehrmals das Wort Versuchschüngel zu bringen und immer wieder zu behaupten die KMU bekämen dann kaum noch Kredite, wenn die SNB die Geldmenge bestimme. Ich glaube von rechts bis links fehlt einfach der Mut zu einem Ja. Da sich beim Stimmvolk gem. Umfragen eine Niederlage abzeichnet, stellt man sich halt lieber gleich auf die Siegerseite. Schliesslich sind bald Wahlen.
      Sehr schade, da geht eine grosse Chance, etwas Wegweisendes, mit der Schweiz als Vorreiterin bachab.
      19 4 Melden
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  • N. Y. P. D. 12.05.2018 06:28
    Highlight Initianten und Gegner redeten aneinander vorbei.
    Der Sachverhalt ist hochkompliziert.
    Mitte Sendung ging es dann noch um Kinderarbeit.
    Und zum Schluss wusste eigentlich niemand mehr, um was es geht.

    Meine Damen und Herren

    Wahrlich (wieder) eine Meisterleistung, die Sie alle in der Arena wieder abgeliefert haben.

    Nun gut,
    ich weiss bereits, wie ich abstimmen werde. Ich halte mich an die Empfehlung der Schweizerischen Nationalbank SNB. Sie haben einen tadellosen Ruf und sie verstehen ihr Geschäft.
    27 26 Melden
    • Spooky 12.05.2018 08:29
      Highlight "Sie haben einen tadellosen Ruf und sie verstehen ihr Geschäft."

      Das ist ein gutes Argument, um JA zu stimmen.
      34 15 Melden
    • Ostberg 12.05.2018 21:37
      Highlight Die SNB gibt keine Stimm-Empfehlungen ab. Es ist nur die Person Thomas Jordan, die Nein sagt. Er sieht die SNB als Bank der Banken, sieht sich deshalb als Vertreter der Banken. Er vergisst leider, dass die SNB eigentlich den Auftrag hätte, für das Wohl der gesamten Wirtschaft der Schweiz zu sorgen, nicht nur für die Finanzwirtschaft.
      4 0 Melden
  • Schneider Alex 12.05.2018 06:10
    Highlight An der Vollgeld-Initiative wird kritisiert, dass nicht klar sei, wie die CH-Nationalbank (SNB) sinnvoll entscheiden könne, um wie viel die Geldmenge in einer bestimmten Periode zunehmen soll. In der Geldmengentheorie war lange klar, dass inflationsfreies Wachstum langfristig nur mit einer Geldmengenerweiterung gemäss dem realen Wachstum einer Volkswirtschaft möglich ist. Die Geldversorgung der Schweiz liegt seit Jahren über diesem Zielwert (ca. 2%). Die Inflation ist erst auf dem Immobilien- und Aktienmarkt spürbar. Wann wird sie auf die Gütermärkte und die Konsumenten durchschlagen?
    19 2 Melden
    • mogad 12.05.2018 09:48
      Highlight Warum sollen ausgerechnet die Geschäftsbanken Alles richtig machen, während man der SNB im voraus unterstellt "dann nicht zu wissen, wieviele Kredite die Wirtschaft braucht"? Wer seit der Finanzkrise Alles richtig macht ist die Nationalbank! Und die UBS, die CS, die Raiffeisen? Schwarzgeld, Steuerhinterziehung, Korruptionsverdacht, eine Milliardenbusse nach der andern und unverschämte Löhne und Boni.
      10 4 Melden
    • Anonymous222 12.05.2018 09:58
      Highlight Ich denke die Finanzwelt 'verschont' uns zurzeit mit konstruierten Finanzprodukten vor der Inflation...

      Einfach mal diese Grafik runter scrollen um sich ein Bild über Geldmengen zu machen:

      http://money.visualcapitalist.com/worlds-money-markets-one-visualization-2017/
      7 0 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 21:30
      Highlight Sag lieber ob du für ein Vollgeld Ja bist, oder nicht. Dein Text war alles andere als eine Stellungsnahme.
      1 0 Melden
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  • fischolg 12.05.2018 05:27
    Highlight Wirtschaftlich gesehen würde ein solches Monopol der SNB kaum Finanzstabilität bieten, eher das Gegenteil, da in dem Fall nur noch von einem "Mitspieler" die ganze Situation ins Kippen geraten kann. Das kann dann auf einmal sehr gefährlich werden. Und es würde tatsächlich einiges komplizierter machen und die Kreditvergabe auch teurer. Je mehr Stationen eine Ware passiert, desto teurer wird sie. Ist bei Dienstleistungen nicht anders.
    18 26 Melden
    • Pitsch K. Matter 12.05.2018 08:26
      Highlight Sie verstehen die Initiative nicht. Mit Vollgeld kann das System nicht ins kippen geraten, weil jeder Franken positiv ist, sprich Geld ist Geld. Heute ist jeder Franken Schuldgeld, sprich Geld ist eine Forderung auf Geld.
      28 12 Melden
    • fischolg 12.05.2018 08:57
      Highlight Dasselbe kann ich von Ihnen behaupten. Die Vollgeld-Initiative beinhaltet u.a., dass die SNB nebst Bargeld auch das Buchgeld reguliert. Wobei die Banken jetzt schon von der SNB oder von anderen Banken das Geld leihen. Wenn es dann nur die SNB reguliert, bleibt das Leihprinzip und das Geld bleibt eine Forderung, nur besitzt dann die SNB alle Forderungen. Das Geld ist erst keine Forderung mehr, wenn effektiv alles Geld in bar unter der Matratze versteckt wird. Es geht ja nicht darum, dass alles Buchgeld auch effektiv als Bargeld zur Verfügung steht. Es ist so auch nicht zwingend gedeckt.
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  • Spooky 12.05.2018 00:42
    Highlight Ich stimme JA.
    Weil meine Ersparnisse dann gesichert sind.
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    • Mathis 12.05.2018 08:35
      Highlight Die Ersparnisse sind eigentlich auch dann nicht gesichert, sondern nur das Geld auf dem Girokonto. Das Sparguthaben ist ein Kredit an die Bank, sonst gäbe es keinen Zins.
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    • Spooky 12.05.2018 08:46
      Highlight Danke, Mathis! Oh je, was soll ich nur machen 😱

      Am besten, meine Ersparnisse verschenken,
      bevor ich ins Altersheim muss?

      (Bin nicht mehr der Jüngste ⬇︎)
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    • fischolg 12.05.2018 09:04
      Highlight Bin mir nicht sicher, ob das wirklich der Fall wäre. Das Geld käme dann zwar von der SNB, aber wenn die Bank bankrott geht, muss sie nunmal ihre Kosten trotzdem selbst begleichen. Sie hätte trotzdem nicht genug, um alles zurück zu zahlen. Und wenn dann die SNB eingreifen würde, was sie ja sowieso schon muss, dann bringt die Initiative ja auch keine wirkliche Änderung, ausser dass Banken effektiv bankrott gehen würden.

      Wir haben ja die Konten nach wie vor bei den Banken, nicht bei der SNB selbst. Dazu kommt, dass auch die SNB den Geldwert nicht zu 100% regulieren kann.
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