Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Helvetia, links, und Wilhelm Tell enthuellen das Abstimmungsplakat beim Kampagnenstart zur Vollgeld Initiative, am Donnerstag, 22. Maerz 2018, in Bern. Das Schweizer Stimmvolk hat am 10. Juni ueber diese Vorlage zu bestimmen. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Wer soll unser Geld herstellen? Diese Frage will die Vollgeld-Initiative klären. Bild: KEYSTONE

Wenn 100er-Noten gezückt werden und Verwirrung herrscht, ist Vollgeld-«Arena»

Am 10. Juni entscheidet das Schweizer Stimmvolk über die Vollgeld-Initiative. Es ist wohl eine der kompliziertesten Vorlagen aller Zeiten. Auch in der Abstimmungs-Arena zum Vollgeld redeten Initianten und Gegner aneinander vorbei.

12.05.18, 00:15 12.05.18, 22:22


Es ist wie die schwierigste Prüfung des ganzen Lebens. Nur müsse diesmal das ganze Schweizer Stimmvolk diese Prüfung ablegen, sagt «Arena»-Moderator Jonas Projer zum Auftakt der Sendung zur Vollgeld-Initiative. Die anschliessende Diskussion zeigte, wie kompliziert der Sachverhalt wirklich ist.

Geladen waren verschiedene Gegner der Vorlage, darunter Finanzminister Ueli Maurer (SVP). Auf der anderen Seite standen zwei der Initianten. Erklärtes Ziel von Projer war, dass nach der Sendung klar ist, über was wir am 10. Juni abstimmen. Deshalb setzt Initiativskomitee-Mitglied Raffael Wüthrich gleich zu Beginn zu einem Beispiel an und zieht eine Hunderternote aus der Tasche.

Video: streamable

Das virtuelle Geld auf dem Konto sei nur ein Gutschein für Bargeld, während die Hunderternote das Vollgeld darstelle, erklärt Wüthrich. Das Problem laut den Initianten: Es gibt neun Mal mehr Gutscheine als Bargeld.

Bundesrat Maurer bricht daraufhin eine Lanze für die Schweizer Banken. Diese machten in der Schweiz einen guten Job und seien nahe am Wirtschaftsgeschehen dran. Wüthrich und seine Initianten würden aus dem stabilen Schweizer Finanzplatz ein Versuchskaninchen machen. 

Auch Maurer gibt zu, dass es Reformen braucht, doch: «Es gibt keinen Grund, unsere Schweizerinnen und Schweizer als Versuchskaninchen durch die Welt zu jagen.»

Wüthrich kann Maurers Argumentation nicht verstehen. Das jetzige System sei so ausgelegt, «als würde bei Monopoly die Bank mitspielen.» Das sei einfach nicht fair.

Video: streamable

Da setzt CVP-Ständerat Pirmin Bischof zum Gegenschlag an. Das sei ja eben das Problem: Für die Initianten sei das Ganze ein Spiel. Dass es dabei um das Geld der Schweizerinnen und Schweizer geht, blende man einfach aus.

Gleich darauf sehen sich die Initianten mit dem nächsten Angriff konfrontiert. Im Publikum erhält SP-Nationalrätin Yvonne Feri das Mikrophon. Sie spricht sich im Namen der ganzen SP gegen die Initiative aus, weil sie die wirklich wichtigen Dinge wie Kinderarbeit oder Waffenexporte nicht angehe. 

Wüthrichs Mitstreiter, Martin Alder, entgegnet, darum gehe es nunmal in der Initiative nicht, sondern eben, dass das Geld der Bürger in Krisenzeiten sicher sei. Innert kürzester Zeit ist die Diskussion von Monopoly über Kinderarbeit zur Sicherheit bei Wirtschaftskrisen gelangt. Für den Zuschauer könnte das etwas schnell gegangen sein. 

In der Hitze des Gefechts lässt sich Finanzminister Maurer sogar zur Aussage hinreissen, dass er nun mal nicht so viel von Wirtschaft verstehe, um sagen zu können, wer einen Kredit bekommen soll und wer nicht.

Video: streamable

Die Diskussion verschärft sich im Folgenden immer mehr. Projer versucht Wüthrich damit zu provozieren, dass keine Partei von links bis rechts die Initiative unterstütze. Ob es sich da überhaupt noch lohnt, von Abstimmungskampf zu sprechen?

Nun zückt Wüthrich die Populismus-Karte. Es sei eben interessant, dass einer SRG-Umfrage zufolge viele Bürgerinnen und Bürger das Vollgeld-System, also dass nur die Schweizer Nationalbank Geld schaffen darf, unterstützten, die Parteispitzen sich aber dagegen aussprechen.

Die Basis würde sich also eine Annahme der Initiative wünschen, das Parlament (also quasi die Elite) aber nicht. Da fragt sich Wüthrich, ob das Parlament wirklich noch unabhängig ist oder ob die Banken hier das Sagen hätten. 

Video: streamable

Wie die Hitze der Diskussion nimmt auch die Verwirrung mit dem Fortschreiten der Sendung weiter zu. Zum Schluss weiss eigentlich niemand mehr so richtig, was der andere gesagt hat. 

Ging es um die Privatverschuldung? Oder doch die Staatsverschuldung? Wüthrich spricht von Gesamtverschuldung und Nationalrat Bischof will wieder über Kredite sprechen. 

Video: streamable

Wirklich einig werden sich die Teilnehmer der Sendung nicht. Klar bewiesen ist nach der Sendung eigentlich nur, dass die Abstimmungsvorlage tatsächlich sehr, sehr kompliziert ist. 

Alte Noten immer noch im Umlauf:

Video: srf

Die grössten Spekulationsblasen und Börsen-Crashs:

Unsere «Arena»-Berichterstattung:

No-Billag-Initianten kämpfen auch für «No Steuern» – das war die «Arena»

In der EU-«Arena» steigt Blocher allein in den Ring und kann nur von einer gestoppt werden

Wo tut's denn weh, liebes Gesundheitssystem? – Eine Diagnose der SRF-«Arena»

«Je weisser der Kragen, umso länger lebt man» – der Rentenstreit dreht sich im Kreis

Wenn sich das Kotz-Emoji gegen seine Schöpfer erhebt, ist Geldspiel-«Arena»

In der IV-Arena tritt eine SVP-Frau mit Fachchinesisch gegen Schicksalsschläge an

Asterix Berset, Obelix Rösti und obskure T-Shirt-Botschaften: Das war die «Arena»

Niqab, Nacktwanderer und Nora Illi als Telefon-Joker –  Zoff um Stoff in der Burka-«Arena»

Stress-«Arena»: Wie FDP-Gössi den Gewerkschaftler mit Home-Office «ernsthaft erschüttert»

Wer wagt, verliert eben auch mal – Warum die Verwahrungs-«Arena» floppte

Wie ein Waffenfreund der Waffenlobby ein Bein stellte – das war die SRF-Arena

Wenn 100er-Noten gezückt werden und Verwirrung herrscht, ist Vollgeld-«Arena»

Bomben auf Bern: Die «Arena» ist im Kriegszustand und Autor Bärfuss an vorderster Front

Projer, der Profi

«Switzerland first» oder warum SVP-Zanetti in der SRF-«Arena» «Quatsch» erzählt 

Projer nimmt Kessler in die Mangel und dieser demontiert sich gleich selbst

Hässiger Auto-Fan trifft auf Vollgas-Forscher – das war die Verkehrs-«Arena»

«Dann sind wir tot!» – Bauernchef fürchtet wegen argentinischer Steaks um Existenz

Dann, wenn sich selbst Jonas Projer hinsetzen muss, ist No-Billag-«Publikumsarena»

Das No-Billag-Bullshit-Bingo (damit die «Arena» heute Abend ein bisschen spannender wird)

«Angst und Geld hani kei»: So schlängelte sich Erich Hess durch die Transparenz-«Arena»

Zweistöckige Autobahn, Flüster-Asphalt und Tempo 85 – wilde Ideen in der Verkehrs-«Arena»

Alles Blocher, oder was? Nicht in der EU-«Arena», die wir gesehen haben

Tote Kinder im Kongo, Mani Matter und die Moral – der «Arena»-Zoff zu Glencore und Steuern

Die «Arena» ist in der No-Billag-Falle – doch dann macht Student Christian alles klar

Kampfjet-«Arena»: Grünen-Glättli stürzt ab und Amstutz geht mit Rentner B. in den Dogfight

Wenn zwei Frauen die Männer in den Boden debattieren – das war die Gleichstellungs-«Arena»

Alle gegen einen, aber gewinnen tut trotzdem keiner – die SRF-«Arena» zum Rahmenabkommen

Bio-Gemüse statt Impfung? Die «Arena» stellte zwei Ärzte vor eine echte Nervenprobe

EU-«Arena» mit Blocher und Minder: Die zornigen alten Männer und der vorgetäuschte Erasmus

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

179
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
179Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • cortiraf 13.05.2018 21:56
    Highlight Den Topinsider der Banken geht es gerade darum, dass fast niemand mehr das Bank-Geldsystem versteht. In dem Finanzchaos lässt es sich herrlich abzocken, manipulieren und unanständig viel Geld verdienen auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung.Das Risiko nichts zu verändern ist grösser als das Vollgeld-System.
    6 2 Melden
  • Rolf Schenk (1) 13.05.2018 12:29
    Highlight Die Vollgeldinitiative ist ganz einfach. Mit der Annahme der Initiative gehört das Geld auf den Konten wieder dir. Gerät also eine Grossbank in Schieflage ist dein Geld nicht verloren, sondern es bleibt dir.
    Und daran ist nichts Kompliziertes.
    Wir sollten eher mal drauf schauen, warum das Geld, das ich versteuert habe und auf Bankkonti haben nicht mehr uns gehören... ich denke das ist viel komplexer wie diese einfache Initiative.
    16 4 Melden
  • Matthias_Ulrich 12.05.2018 22:56
    Highlight Das jetzige System ist, wie es Wüthrich richtig sagt, ein Monopoly, bei dem die Bank selber mitspielt. Denn sie erschafft nicht nur Geld bei der Kreditvergabe; sondern jedesmal, wenn sie für sich selber einkauft. Ja, Banken kaufen gratis ein! Zürich Paradeplatz? Gratis. Kein Witz: Ob Immobilie, Wertschrift, Mercedes oder Gold: Die Bank erschafft sich beim Kauf SELBER DAS GELD dazu aus dem Nichts! "Blanzverlängerung" im Fachjargon...
    Wenn wir schon blödes Monopoly spielen müssen, dann bitte ohne, dass die Banken mit selbstgeschaffenem Geld mitspielen dürfen. JA am 10. Juni!
    29 6 Melden
  • ZaharztAua 12.05.2018 20:12
    Highlight Wie ist es eigentlich in Resteuropa/Ausland?
    Können da die Banken auch aus dem Nichts mit ein paar Mausclicks Euros generieren?
    Und wenn nicht: Wie läuft es dort mit Bankkrediten?
    6 6 Melden
    • JoeyOnewood 13.05.2018 09:09
      Highlight Es läuft genau gleich aud der ganzen Welt.
      16 0 Melden
  • T13 12.05.2018 18:06
    Highlight "Unsere banken machen einen guten job"
    Ja das hat man vor ein paar jahren ja bestens gesehen.#UBS#CS…
    46 5 Melden
  • zettie94 12.05.2018 17:20
    Highlight Sicher ist einzig, dass niemand genau weiss, was nach einer Annahme der Initiative passieren würde - nicht einmal die Experten sind sich da einig. Aus diesem Grund lehne ich die Initiative ab. Das bisherige System ist zwar sicher nicht perfekt, hat aber bisher doch zumindest einigermassen funktioniert. Und ich will mich da lieber nicht auf solche grundlegenden Experimente einlassen.
    11 47 Melden
    • Ostberg 12.05.2018 21:44
      Highlight Man weiss genau, dass bei einem JA die SNB viel mehr Möglichkeiten erhält, eine Geldpolitik zu betreiben, die Krisen vorbeugt. Seit 1999 hat sie die Möglichkeit verloren, die Geldmenge zu steuern, weil das ungesetzliche Buchgeld der privaten Banken sich derart vermehrt hatte. Heute sind der SNB die Hände gebunden. Geben wir ihr wieder mehr Möglichkeiten, für Stabilität der Schweizer Wirtschaft zu sorgen mit einem JA!
      43 8 Melden
    • JoeyOnewood 13.05.2018 09:13
      Highlight Die Angst, die da gemacht wird, kann ich nicht ganz verstehen. Wenn die SNB will, kann Sie den Banken im neuen System genau so viel Geld zur Verfügung stellen, wie jetzt. Nur, dass sie die Möglichkeit haben, es auch einzuschränken, wenn es zu einer Überhitzung kommt.
      17 1 Melden
    • Rochus Schmid 13.05.2018 15:56
      Highlight Bis ca. 1970 hatten wir Vollgeld. Das "Experiment" kann man also rückblickend anschauen gehen.
      12 1 Melden
  • danek 12.05.2018 14:59
    Highlight 4..hm oder war ich schon bei 5?


    Banken würden bei einem Vollgeldsystem vermutlich massiv weniger verdienen. Entsprechend würde die Schweiz vermutlich mindestend Ihren globalen Status im Finanzgeschäft verlieren und weniger Steuern aus Finanzgeschäften einnehmen (was vermutlich zu weniger Wohlstandswachstum führen würde), dafür würde im Falle von Finanzverlustgeschäften wohl aber ein kleinerer Teil der Gesellschaft in Mitleidenschaft gezogen werden ("systemisches Risiko").

    the end
    11 26 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 20:35
      Highlight Danek, du weisst aber schon, dass die Banken bei geringstem Verlustausweis, gleich alle Steuern für mehr als ein Jahr nicht zahlen müssen?
      19 4 Melden
  • danek 12.05.2018 14:58
    Highlight 3


    Auch Banken machen Ihre Kreditgeschäfte mit einem Hebel. Sie verleihen Ihren Kunden also ein Vielfaches vom tatsächlich existierenden Echtgeld als Kredit. Die Vollgeldinitiative will, dass Banken mit keinem Hebel mehr Geschäfte machen dürfen, sondern lediglich noch mit dem tatsächlich existierenden Geld (deshalb "Voll"geld), also mit einem Hebel von 1:1.
    24 7 Melden
    • PC Principal 12.05.2018 16:54
      Highlight Deshalb würde es mit der Initiative einfach viel weniger Kredite geben.
      8 32 Melden
    • JoeyOnewood 13.05.2018 09:14
      Highlight PC Principal, das ist nicht korrekt. Die SNB kann durch Darlehen genau so viel Geld ins System pumpen, wie jetzt.
      12 1 Melden
  • danek 12.05.2018 14:57
    Highlight 2

    Beim Trading mit Hebel ist sowohl der Verlust wie auch der Profit höher - nämlich dem Hebel entsprechend. Man tradet bei einem Hebel von 4 bzw. 1:4 also z.B. 40'000 CHF an Amazon-Aktien, obwohl man lediglich 10'000 auf seinem Trading-Konto hat. Dies wird in der Gesellschaft häufig kritisiert.
    7 5 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 20:37
      Highlight Nur die Insider = Banken machen am ehesten Gewinne. Ich lasse die Finger von Traden.
      0 3 Melden
  • danek 12.05.2018 14:55
    Highlight Ich versuche die Initiative für die Trading-Bewandten unter euch zu erklären:

    Wenn man Aktien, Währungen, Kryptowährungen, Rohstoffe usw handelt, kann man bei vielen Brokern mit einem Hebel (Hebelwirkung, engl. "Leverage") traden. Bei einem Hebel von 1:2 kann man sich die doppelte Menge (x2) an Aktien, Bitcoins, etc kaufen, wie man eigentlich auf dem Trading-Konto hat. Es gibt Broker, wo man mit einem Hebel von 1000 traden kann.
    3 10 Melden
  • alles auf rot 12.05.2018 13:13
    Highlight Endlich bin ich schlauer.
    Dachte bisher, es geht darum, auf Initiative des „besten“ Freundes („komm, nur noch einen“), sternhagelvoll Geld für Drinks, Taxi und Reinigung der Sneaker auszugeben.
    11 5 Melden
  • Globidobi 12.05.2018 13:09
    Highlight Beim Konkurs einer Bank, sind jedem Kunde 100'000 Franken sicher. Daher hat ein Grossteil der Schweizern keinen unterschied im Vergleich zur momentanen Lage. Was die Banken schaffen werden, sind Konten, welche über einen gewissen Zeitraum das Geld sperren und mit einem höheren Zins locken, dafür wird auf den Lohnkontos kaum noch Zins gewährt werden. Könnte mir sogar Kosten vorstellen, da sie unser Geld schützen. In der Folge würden Kredite teurer, der Franke würde an Wert verlieren, da sehr viel Geld nachgedruckt werden müsste und unsere Wirtschaft könnte in eine wunderbare Rezession fallen.
    9 44 Melden
    • Postman 12.05.2018 13:42
      Highlight Auch Globidobi wird im echten Krisenfall erkennen müssen, dass die 100'000.- "Einlagensicherung" von versprochenen 1.4% der Gesamtsumme auf allen Konti in der Schweiz eine glatte systemstabilisierende Lüge ist.
      Vollgeld macht absolut sichere Konten im Krisenfall,ohne Zins, und die Wahlfreiheit, den Banken sein Geld für einen Zins zu hohem Risiko zu überlassen.
      Heute haben Sie keine Wahl: Alle Vorteile bei den Banken, alle Risiken beim Bürger.
      62 10 Melden
    • Globidobi 12.05.2018 19:41
      Highlight Würde ich so nicht sagen, Sie haben selber die Möglichkeit eine Bank auszuwählen. Wenn sie dabei eine Bank wählen, welche eher weniger risikoreiche Kredite vergiebt, mindert sich das Risiko. Sie können sich auch einen Safe kaufen oder sich ein Schliessfach in einer Bank mieten und dort Ihr Geld lagern.
      2 21 Melden
    • Rochus Schmid 13.05.2018 16:08
      Highlight Wenn ich mich nicht irre, hat Ueli Maurer in der Arena gesagt, dass die Absicherung auf total 6 Milliarden limitiert ist. Das ist recht wenig. Das ist keine echte Sicherheit für die Bankguthaben. Vielleicht will Ueli Maurer mit seinem festen Glauben an das Bankensystem einen Notanker setzen.
      3 0 Melden
  • blaubar 12.05.2018 12:22
    Highlight Ich bin vorsichtig für die Initiative: Geld wird von den Privatbanken vorallem für Immobilien geschaffen. Diese sind aber zur Zeit überbewertet. Steigen jetzt die Leitzinsen, können sich viele ihre Häuser nicht mehr leisten. Die Preise sacken ab. Der Gegenwert dieses Elektronikgeldes nimmt also ab. Das Geld massiv an Wert.
    Im Moment wird die Geldmenge NICHT reguliert, da jede Bank nach Gutdünken Geld schaffen kann.
    Es wäre nicht dumm, wenn künftig die Nationalbank auch das digitale Geld kontrollieren könnte. Bisher tut sie das nur beim realen Geld. Für die nächste Krise wäre das nicht dumm!
    43 17 Melden
    • mogad 12.05.2018 13:29
      Highlight Danke. Auf den Punkt gebracht!
      18 8 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 16:19
      Highlight Ich habe mich zwar beschwert, aber Löpfe hat in einem Artikel zur Vollgeld-Initiative mit der Cleverness der Banker argumentiert, die auch bei einer Annahme der Vollgeld-Initiative Mittel und Wege finden würden, womit sie die Initiativ-Bestimmungen umgehen können.
      Beim Finden und Er-finden von Schlupflöchern und Gummi-Paragraphen sind sie ja jetzt schon äusserst kreativ!
      Auch die Banker der Nationalbank sind nichts Anderes, als Banker (genau so übrigens wie die "Alternativ"-Banker, wie ich aus Erfahrung weiss.), mit einer irgendwie abgelöscht-zynischen Mentalität.
      6 10 Melden
    • PC Principal 12.05.2018 16:57
      Highlight Es stimmt nicht ganz, dass die Geldmenge nicht reguliert wird. Natürlich berücksichtigt die Nationalbank bei der Geldmengensteuerung auch, dass Banken Kredite vergeben und dass sich dadurch die Geldmenge erhöht.
      9 4 Melden
    • blaubar 14.05.2018 08:17
      Highlight R.Peter: Die da wären? Wo kann man sein Geld heute noch anlegen? Es SIND Immobilien! Auch PKs kegen praktisch ausschliesslich in Immobilien an.
      0 0 Melden
  • Olmabrotwurst 12.05.2018 12:22
    Highlight Kann mir jemand die intiative erklären... verstehe bis jetzt nur bhf und ich wähle gerne aber richtig dann... wäre sehr verbunden
    14 3 Melden
    • mogad 12.05.2018 13:31
      Highlight Es gibt hier ein paar intelligente Kommentare, s. z.B. blaubar. Auch die Box im Artikel ist informativ.
      2 17 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 20:43
      Highlight Schau dir doch jene Youtube-Videos an, welche auf dem Facebook von Vollgeld zu finden sind. Es gibt gut dargestellte Comic, Grafiken, Erklärungen von einem Kind, von mehreren Kaberettisten, von internationalen Experten etc. Suche dir was aus.
      9 3 Melden
  • Rolf_N 12.05.2018 11:59
    Highlight Was mir besonders auffällt ist dass diese Initiative genau wie die Initiative für das Bedingungslose Grundeinkommen stark vom nahen Ausland unterstützt wird. Liegt das daran, dass Experimente dank der direkten Demokratie bei uns am ehesten möglich ist? Die Schweiz ist international extrem stark verflechtet. Ein paralleles Finanzsystem System zu betreiben löst aus meiner Sicht kein Problem sondern schafft ganz viele neue.
    21 57 Melden
  • Sandro Lightwood 12.05.2018 11:54
    Highlight Irgendwie sinnbefreit, wenn man mittels Initiative gerade die Institutionen stärken und mit mehr Macht ausstatten will, die sowieso am Volk vorbeipolitisieren sollen.

    Das wären dann der Bund und die SNB, die sich beide dagegen ausprechen. Gemäss Wühtrich sind folglich beide nicht unabhängig genug.
    7 25 Melden
    • Sandro Lightwood 14.05.2018 16:36
      Highlight Aber sie handeln ja gemäss Initianten nicht gemäss Auftrag der Wähler - ohne abzutreten nottabene.
      0 0 Melden
  • Restseele 12.05.2018 11:50
    Highlight Ich sehe nach wie vor keine Änderung: Niemand versteht, was passieren würde, bei Annahme der Initiative. Ausser die Initianten, die einfach sagen, alles sei super und wir hätten nur Vorteile davon.... aber das Argument 'das Geld das du dann hättest wäre dann wirklich dein Geld' ist für mich bedeutungslos, zumal ich weiss, dass die reichen Schichten in jedem Fall dafür sorgen werden, dass der Klimper in ihren Taschen landen werden. Man könnte auch eine Initiative starten 'schönes Wetter nur noch bei Sonnenschein'.. wäre gleich sinnvoll.
    11 38 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 12:14
      Highlight Ich sehe das genau umgekehrt:
      Die Bürgerlichen Gegner der Initiative behaupten Postkartenwetter und Paradiesische Zustände!
      Seit den Paradise-Papers erahnen wir ja auch, wo sich diese Paradiese befinden und mit wie vielen Briefkästen (unerreichbar für den "Gelben Riesen") sie ausgestattet sind...
      Die Frau von der SP behauptete das nicht, sondern beklagte, dass das Rechtsbürgerlich dominierte Parlament strengere Regulierungen des Banken-Geschäfts konsequent ablehne.
      SP und Grüne sind in dieser Diskussion noch am ehesten glaubwürdig, und könnten mich allenfalls von einem Nein überzeugen.
      13 15 Melden
    • mogad 12.05.2018 12:27
      Highlight 10% Vollgeld = Geld, das einen realen Gegenwert hat in Form von Produkten und Dienstleistungen - aber 90% Buchgeld, das von Geschäftsbanken aus dem Nichts "geschöpft" wurde und wird. Die Geldmenge, die um die Welt rast, wird immer grösser und grösser. Finden Sie das gesund? Dem muss doch irgendwann Einhalt geboten werden!
      33 11 Melden
    • Ostberg 12.05.2018 21:39
      Highlight Ja, niemand kann voraussagen, was passieren wird. Fakt ist, dass die SNB bei einem JA einen viel grösseren Hebel erhält, um künftigen Finanzkrisen vorzubeugen. Denn mit Vollgeld kann sie wieder die Geldmenge steuern, was sie leider seit 1999 offiziell nicht mehr konnte, weil sich das nicht-gesetzliche Buchgeld der privaten Banken derart vermehrte.
      8 0 Melden
  • El diablo 12.05.2018 10:49
    Highlight ALLE ACHTUNG! Unter diesem Kommentar finden Sie jede Menge Non-Sens, sinnloses Bashing gegen Banken und gepaart mit noch schlimmeren Argumenten für diese Initiative. Weiterscrollen auf eigene Gefahr.
    36 72 Melden
  • peterpe 12.05.2018 10:01
    Highlight Für mich, als Gegner von Ueli Maurer, eine lustige Aussage.
    104 15 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 12:16
      Highlight Diese Eigentor ist ebenso Kult-verdächtig wie "Rire de Bon Coeur".
      29 5 Melden
    • Brett-vorm-Kopf 12.05.2018 13:13
      Highlight Das hat der Ueli jetzt aber nicht im Ernst so gesagt in dieser Arena, oder? Falls doch, verstehe ich keinen der noch gegen diese Initiative (und für diesen verständnlosen BR) argumentiert.
      31 11 Melden
    • E7#9 12.05.2018 15:23
      Highlight Ein Eigentor ist es nur bei denen, die eine Aussage nicht im Kontext verstehen können oder wollen. Für alle die es nicht auf Anhieb verstanden haben oder eine Angriffsfläche ausmachten (obwohl sie es sehr wohl verstanden hatten) erklärte er anschliessend etwas ausführlicher, dass er als Finanzminister, also weg von der wirtschaftlichen Front, nicht beurteilen könne, wer im konkreten Fall kreditwürdig sei. Und dasselbe gälte auch für die Nationalbank.
      8 11 Melden
    • PC Principal 12.05.2018 17:00
      Highlight Ich mag Ueli Maurer nicht, aber hier hat er sehr gut argumentiert. Er sagt, nicht der Staat sollte entscheiden, wer einen Kredit erhält, sondern die Banken. Kein Beamter, nicht mal er selbst, würde beurteilen können, ob ein bestimmtes Unternehmen einen Kredit erhalten soll.
      10 12 Melden
    • David Steger 12.05.2018 18:25
      Highlight Würde die Initiative angenommen, würden weiterhin die Banken bestimmen, wer einen Kredit bekommt. Die Initiative sorgt dafür, dass Banken nur noch das Geld verleihen, dass sie effektiv besitzen.
      27 5 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 18:41
      Highlight @ PC Principal
      Ja, das ist allerdings wahr!
      Wie komplett daneben Konzentrationen beim Staat oder bei einer einzigen Institution gehen können, lehren uns die Erfahrungen aus dem Ostblock!
      Eigentlich waren die Verstaatlichungen im Sinne einer Kontrolle der Produktionsmittel durch die ArbeiterInnen gedacht. Aber eine Stalinistische Funktionärs-Kaste putschte und wurde dann zum Monopol-Unternehmer, dem niemand mehr ausweichen konnte und dem Alle ausgeliefert waren.
      Nach dem Zusammenbruch der Staatlichen Planwirtschaft und den "Wilden Privatisierungen" wurden diese Funktionäre zu Oligarchen...
      3 11 Melden
  • Troxi 12.05.2018 09:57
    Highlight In folge einer Schularbeit befasse ich mich ein wenig mit zentralen Geldsystemen wie Vollgeld. Dabei stiess ich auf ein Dokument aus Österreich, bei dem Finanzexperten Vollgeld als geht nicht deklarierten und einer aufzuräumen versucht. Ich finde es sehr interessant und nützlich nicht nur für die Arbeit sondern auch für die Abstimmung. Hier der Link: https://docs.wixstatic.com/ugd/80eba5_b3c48e0f68814011937e0eae1580b802.pdf
    20 7 Melden
  • manolo 12.05.2018 09:55
    Highlight wir "bünzlischweizer" sind einfach noch nicht soweit, in eine geniale und zukunftsweise Idee ja zu sagen!
    wenn ich mir das gelaber und die abgedroschenen auswendig gelernten sätze von br maurer anhöre, ist mir bewusst, dass mit seiner angstmache das ch-stimmvolk auf seiner seite steht- schade!
    hier hätte die ch einmal eine pionierrolle einnehmen können. aber das passt ja nicht zu unserem land.
    46 36 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 20:55
      Highlight Es gibt wohl einige, die sich von Bundesräten beeinflussen lassen, aber dass die alle mit der Finanz-Lobby zusammenspannen, von welcher wir gelehrt bekommen haben, dass die Banken das Geld der Sparer an die Kreditnehmer weiter geben würden und dies nun als Lüge entlarvt worden ist, nehme ich doch an, dass wir Schweizer merken, wo die Fakten-Verdreher sitzen und nun uns Vollgeld als schlecht weismachen wollen. Also JA für Vollgeld!
      17 2 Melden
  • thomi92 12.05.2018 09:51
    Highlight Lieber Herr Helfenberger

    Schauen Sie doch nochmals nach was Populismus bedeutet, bevor sie den Begriff falsch verwenden.

    Freundliche Grüsse
    18 9 Melden
  • Wie funktioniert das...? 12.05.2018 09:37
    Highlight Woher kommen eigentlich all die Jüngelchen, wer generiert die Jungs wie Wüthrich oder Kessler? Wer weiß was?
    17 29 Melden
    • Scott 12.05.2018 10:51
      Highlight Evtl. von unseren Unis?
      34 5 Melden
  • Postman 12.05.2018 09:37
    Highlight Diese Arena war ein faktenbasiertes Feuerwerk der Vollgeld-Befürworter: Einfach, klar, verständlich. So dass jede(r) StimmbürgerIn erkennen konnte, dass er/sie von der Vollgeld-Initiative praktisch nur Vorteile erwarten kann.

    Dabei wurde eines der Hauptargumente, die nicht vorhandene Einlagensicherung der Banken mit versprochenen 6 Mia. (gegenüber ca. 800 Mia. auf Schweizer Konten!) nur gestreift.

    Peinlich die Gegner: Angst schürend, ausweichend, Schlagworte statt Argumente oder einfach nur nicht gut informiert.

    Fazit: 10:0 für die Befürworter der Vollgeld-Initiative!
    87 28 Melden
    • Lukakus 12.05.2018 12:29
      Highlight Ich glaube nicht, dass wir dieselbe Arena gesehen haben..,
      15 25 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 20:57
      Highlight @Lubakus - dir hat also die Angstmache der Gegner gefallen?
      10 4 Melden
    • Lukakus 13.05.2018 04:13
      Highlight @Carlos Schenbel

      Es ist keine Angstmache, wenn die Angst gerechtfertigt ist. Tut mir sehr Leid.

      Aber um ehrlich zu sein, ist die Arena nicht zugunsten der Befürworter ausgefallen. Es bleibt ein grosser Eindruck von Unklarheit. Ich habe zu keinem Zeitpunkt ein wissenschaftliche begründetes Argument gehört (von beiden Seiten).

      Der „safe pick“ ist hier ein NEIN. Ein JA wäre ein Griff ins Ungewisse.
      4 8 Melden
  • Herbert Anneler 12.05.2018 09:18
    Highlight Die Vollgelgeldinitianten haben eine versteckte Agenda. Wörtlich hat einer ihrer Vertreter gesagt: „Wir wollen die Menschen verändern!“ Hätte er gesagt, er wolle das Verhalten der Menschen verändern, wäre das noch ok. gewesen, aber die Menschen verändern - das wollte zuletzt Mao in in der Kulturrevolution. Nein danke! Die Vollgeldinitianten sind gefährliche Zyniker.
    26 103 Melden
    • Raphael Stein 12.05.2018 10:41
      Highlight Herbert, das sind keine Zyniker. Und das hast du wohl falsch verstanden. Die Zyniker sind die, die mit dem momentanen Geschäft eine Menge Geld machen. Nicht verdienen, sondern machen.
      52 8 Melden
  • Karoon 12.05.2018 09:17
    Highlight Die Initianten glauben, mit dem Vollgeld Wirtschaftskrisen zu verhindern oder das Risiko zu verkleinern. Wirtschaftskrisen hat es immer schon gegeben und wird es auch weiterhin geben. Sorry. Und übrigens befinden wir uns aktuell in wirtschaftlich guten Zeiten. Und dies auch ohne Vollgeldiniative. If it ain't broken, don't fix it.
    32 83 Melden
    • Troxi 12.05.2018 09:28
      Highlight Bei solchen Komments kommt mir immer der Konjunktur Cha-Cha von Hazy Osterwald in den Sinn^^ Geld das ist der einzge Kitt der hält auf dieser Welt wenn man davon genügend hat. Wenn man davon genügend hat. So genug gesungen. Nur weil man das Sand im Getriebe nicht sieht, heisst es nicht dass es nicht Defekt ist und wenn dann 1929 kommt dann ist es ohnehin zu spät etwas zu fixxen.
      24 11 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 09:29
      Highlight Hätte diese Initiative kurz nach dem Beinahe-Super-GAU des Finanz-Crashs von 2008 stattgefunden, hätten die Herren Politiker und Banken-Lobbiisten nicht so selbstsicher von einem "bestens und tadellos funktionierenden System" sprechen können, wie gestern Abend Bundesrat Ueli Maurer!
      Der totale Zusammenbruch des von spekulationswütigen Casino-Kapitalisten gegen die Wand gefahrenen Finanz-Systems konnte nur verhindert werden, indem Staaten, also die Steuerzahler die faulen und toxischen "Wert"-Papiere (weniger wert, als Klo-Papier...) ÜBERNAHMEN!
      ...
      51 11 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 09:34
      Highlight ...
      Resultat:
      - Die Banken laufen wieder und haben gelernt, dass sie -weil "Too Big To Fail"- im Notfall dann schon gerettet werden, weil eine Wirtschaft ja ohne Banken ja ebenso wenig lebensfähig wäre, wie ein menschlicher Körper ohne Herz!
      - Die Staaten sind so hoch verschuldet, wie nie zuvor! Eine weitere Bankenrettung wäre nicht mehr machbar und würde die Staaten endgültig in den Bankrott treiben, was wiederum eine Kettenreaktion von Staatsbankrotten zur Folge hätte.
      Trotzdem herrscht seid Trump wieder derselbe fahrlässige Deregulierungs-Hype, wie vor der letzten Finanzkrise!
      ...
      45 11 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 09:41
      Highlight ...
      Die Party auf den obersten Decks der Titanic geht also munter weiter, nachdem einige Lecks und Motorschäden behelfsmässig geflickt worden sind.
      Ein anderes Handeln, geschweige denn Umdenken, hat nicht stattgefunden.
      Unter Anderem wohl darum, weil Alle irgendwie mit dranhängen an dem ganzen Schneeball-System, auch die Sozialdemokraten und die Bioladen-Betreiber!
      Alle haben Angst, bei Veränderungen selber zu den Letzten zu gehören, die von Hunden gebissen werden.
      Und weil diejenigen, die als Sklavenarbeiter bereits heute von den Hunden gebissen werden, nicht abstimmen dürfen, ...
      40 11 Melden
    • äti 12.05.2018 10:10
      Highlight .. warum baut man Lawinenschutz-Wälder? Brauchts nicht, ist ja Sommer. Und im Winter gibt es eh welche, mit oder ohne Schutzwald. Klar?
      36 9 Melden
    • DonChaote 12.05.2018 10:21
      Highlight @karoon
      Das geldsystem wird laufend gefixt, damit wird geschaut, dass es der bevölkerung möglichst lange nicht auffällt, wie broken es in tat und wahrheit ist.

      Erhöhung der geldmenge, negativzinsen usw. als stichworte. Es ist nie genug geld da, um die schuldzinsen zu begleichen. Das ist das system, dadurch werden abhängigkeiten geschaffen. Und das mittlerweile alles durch private, denen es offensichtlich um die eigene tasche geht und nicht um den allgemeinen wohlstand.
      35 5 Melden
    • Spooky 12.05.2018 10:31
      Highlight @rodolofo
      Und was ist mit der Kinderarbeit.
      Ist dir das egal?
      6 24 Melden
    • Karoon 12.05.2018 11:01
      Highlight @rodolofo
      Der Kapitalismus wird kritisiert, seit es ihn gibt. Vor allem wurde seine Absetzung bis jetzt noch nach jeder Wirtschaftskrise gefordert. Dennoch ist der Kapitalismus die am wenigsten schlechte Alternative, zumal alle anderen Versuche kläglich gescheitert sind.
      8 20 Melden
    • Karoon 12.05.2018 11:04
      Highlight @äti
      Heute haben wir im Bankensystem die "Schutzwälder", wenn der Krisenfall eintritt (Einlegerschutz, Mindestgrenze Eigenkapital etc.). Um bei deinem Vergleich zu bleiben: Die Vollgeldinitative verlangt die Abtragung aller Berge. So gibts garantiert keine Lawinen mehr, aber was tun mit dem ganzen Geröll?
      Klar?
      11 24 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 11:06
      Highlight @ Spooky
      ???
      Wir sprechen ja hier nicht über die Kinderarbeit, sondern über das Affenhaus mit den Wahrsagern darum herum ("Alles wird weiterhin so tadellos funktionieren, wie bisher!" oder: "Mit dem Vollgeld werden wir gesund sein wie mit Vollkorn-Brot!")
      Die Kinderarbeit ist ja ein Teil der jetzigen Globalen Wirtschaft, die damals wie heute auf der Sklaverei aufbaut. Und schon damals war der Sklavenhandel nur mit der Hilfe von "seriösen" Banken möglich, welche in ein riskante, aber einträgliche Geschäfte investierten.
      Viele Sklaven überlebten die Überfahrt nicht.
      ...
      19 5 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 11:12
      Highlight ...
      Aber diejenigen, die auf den Plantagen in Übersee ankamen, brachten ihren Besitzern und Investoren als Billigst-Schwerarbeiter, die in wenigen Jahren "verbraucht" waren und auf den Müll geworfen wurden, hohe Profite!
      Alfred Escher war Einer dieser Geschäftsleute, die einen grossen Teil ihres Reichtums mit der Sklaverei verdienten.
      Dass Ueli Maurer in der lockeren Schlussrunde ausgerechnet ein Bild dieses Mannes auf einer von ihm entworfenen Geldnote haben wollte, schoss gestern Abend den Vogel ab bei der ganzen Selbstbeweihräucherung der Scheinheiligen und geldgierigen Heuchler...
      20 4 Melden
    • Karoon 12.05.2018 11:37
      Highlight Rodolofo: Ich empfehle dir, einen Blick in ein Geschichtsbuch zu werfen. Bei aller Liebe zur Diskussion und Polemik sind Fakten immer noch Fakten.
      5 9 Melden
    • Spooky 12.05.2018 13:25
      Highlight @rodolofo
      Die SP ist aber auch dagegen.

      "Yvonne Feri bringt im Namen der ganzen SP Kinderarbeit und Waffenexporte ins Spiel", hat weiter oben jemand geschrieben.

      Deiner Meinung nach ist also Yvonne Feri eine Befürworterin von Kinderarbeit.

      Wieso also gehst du nur auf Ueli Maurer los?

      5 7 Melden
    • Karoon 12.05.2018 13:52
      Highlight rodolofo: Du bildest dich also weiter durchs Fernsehschauen. Ich finde Bücher noch immer besser, aber das ist wohl Ansichtssache.
      Sag mir aber bitte, was die Geschichte der Sklaverei, die du auf Arte gesehen hast, mit der Vollgeldinitiative zu tun hat.
      5 10 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 13:55
      Highlight @ Spooky
      Dass die SP gegen die Vollgeld-Initiative ist und die Grünen sich der Stimme enthalten, macht mich tatsächlich stutzig!
      Aber Maurer leistet seiner Sache einen ähnlichen Bärendienst, wie damals Bigler bei der No Billag - Initiative.
      Ich kenne die "Pfästerli-Politik" aus meinem eigenen Leben sehr gut.
      Darum verstehe ich auch, wenn die Meisten weiter knorzen wollen, solange es ja noch einigermassen funktioniert.
      Irgendwann werden wir aber um die Entscheidung nicht herum kommen, ob wir dem Finanz-System dienen wollen, oder ob das Finanz-System zu unseren Bedürfnissen passen soll...
      17 5 Melden
    • äti 12.05.2018 17:36
      Highlight Eigentlich wäre es am Finanzdepartement Änderungen zu initialisieren. Logisch hat niemand Bock auf sowas. Es ist eben manchmal am Volk etwas zu verlangen. Hier eine Broschüre über das Thema. Nicht einseitig.

      https://photos.app.goo.gl/4Zx8Ba3WjxVGgpWr5

      https://photos.app.goo.gl/Kh5hCwEyJTSvcXGJ2

      9 0 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 18:22
      Highlight @ Karoon
      Heute haben wir ja Multi-Media und müssen unser Wissen nicht mehr nur aus Büchern herauslesen!
      Gerade ist mir der Gedanke gekommen, wie raffiniert die heutige Sklavenhalter-Gesellschaft mit dem global vernetzten Mafia-Geld-Adel, ihren Sklaventreibern und ihren Konsumsüchtigen "Geiz ist geil!"-Konsumenten eigentlich funktioniert!
      Früher mussten sie die Sklaven noch in Afrika jagen und in Ketten gelegt nach Übersee verschiffen.
      Heute sind die Plantagen und Minen gleich in Afrika, und wegen der Hölle von Ausbeutung, Krieg und Umweltzerstörung dort kommen die Afrikaner von selber!
      9 1 Melden
    • JoeyOnewood 13.05.2018 09:29
      Highlight @Karoon: vielleicht solltest du dih doch nocheimal etwas mit dem Thema beschäftigen: Niemand hat gesagt, Wirtschaftskrisen werden abgewendet durch Vollgeld. Allenfalls Finanzkrisen, wie die von 2008, hauptsächlich werden die aber einfach die negativen Auswrkungen einer solcher Krise minimiert.
      5 0 Melden
    • Patamat 13.05.2018 12:27
      Highlight R. Peter und Joey, schon auf der Frontseite der Homepage des Initiativkomitees steht: "Es wird weniger Spekulationsblasen und weniger Finanzkrisen geben und die Geldschöpfungsgewinne gehen an die Allgemeinheit." Natürlich ist das Schwachsinn, aber genau das behaupten die Befürworter. Ihr solltet diese kritisieren und nicht denjenigen, der auf schlechte Argumente hinweist.
      1 2 Melden
    • JoeyOnewood 13.05.2018 17:58
      Highlight Wirtschaftskrisen und Finanzkrisen sind aber nicht dasselbe. Eine Rezession ist eine Rezession. Dort gibt es kein geldpolitisches Allheilmittel dagegen.
      3 0 Melden
    • rodolofo 14.05.2018 07:10
      Highlight Irgendjemand muss doch versuchen, neue Wege einzuschlagen, wenn die alten Wege offensichtlich an den Abgrund führen!
      Aber die Schweizerische Gesellschaft ist vielleicht demographisch zu überaltert dafür...
      3 2 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.05.2018 09:08
    Highlight Ich geben offen zu, die Initiative nicht zu verstehen und ihre Folgen nicht abschätzen zu können. Mein Entscheid steht noch nicht fest, nach der gestrigen Arena tendiere ich jedoch zu einem Nein. Die SNB ist dagegen, hat Initiative also nicht verstanden, alle Parteien sind dagegen, haben also Initiative nicht verstanden und sind gekauft (ja genau, die SP die generell kein Geld von den Banken nimmt), der Bundesrat ist dagegen und schreibt ein Abstimmungsbüchlein mit "20 Fehlern" hat also die Initiative nicht verstanden.
    33 37 Melden
    • äti 12.05.2018 10:15
      Highlight .. bei Abstimmungen geht es darum, wie man die Initiative selber sachlich sieht. Weniger darum, was andere so dazu denken und einfach Trittbrettfahren. Und ja, man muss diesmal etwas lesen - ist aber gut angelegte Zeit.
      34 10 Melden
    • El diablo 12.05.2018 10:27
      Highlight Danke. Endlich ein intelligenter Kommentar, der nicht verzweifelt gegen die "pösen Banken" schiesst. Dieses dumme Bashing gegen unsere Banken ist weder zielführend, noch führt das zu einem guen Abstimmungsergebnis. NEIN ist die einzig passende Antwort.
      11 39 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 21:05
      Highlight r.E.Retikulum, Du müsstes schon sagen, dass dein Text ironisch - rsp satirisch gemeint ist. Stellung beziehen für echtes Geld auf deinem Konto - verlangt das viel Mut?
      7 2 Melden
  • meine senf 12.05.2018 08:37
    Highlight Was mir nicht ganz klar ist, wie man diese Geldschöpfung praktisch unterbinden soll.

    Geld auf dem Konto ist ja nichts anderes als ein Versprechen, dass man das Geld bekommen sollte, wenn man es verlangt. Ob man diesem Versprechen traut und es als praktisch gleich wie "echtes" Geld ansieht oder nicht, muss doch jeder einzelne selbst entscheiden.

    Und auch wenn jemand einen Gutschein herstellt, dem die Leute vertrauen und ihn irgendwann selbst als Zahlungsmittel brauchen, wurde doch letztendlich "Geld geschöpft", siehe z.B. Briefmarken. Wie will man das verhindern?
    16 24 Melden
    • Anonymous222 12.05.2018 09:17
      Highlight Geldschöpfung wird es bei einer wachsenden Wirtschaft immer brauchen, damit es weiter läuft...

      Jedoch mit einem 'JA' zu Vollgeld kommt das geschöpfte Geld den Bürgern und nicht wenigen privaten Unternehmen (UBS, CSS, auch Banken genannt) zugute.

      Ich traue einem Geldsystem welches nur mit gigantischer Verschuldung funktioniert und wo die Investoren (Reiche) bei Erhöhung der Geldmenge profitieren und die arbeitenden durch Zinsen ausgesogen werden langfristig nicht.

      CHF ist zurzeit Systembedingt unsicher, egal bei welcher Bank du das Geld hast.
      49 16 Melden
    • meine senf 12.05.2018 09:23
      Highlight Warum wird dann der CHF ja auch immer wieder als Fluchtwährung benutzt, wenn er zurzeit unsicher sei?
      7 18 Melden
  • Phrosch 12.05.2018 08:23
    Highlight Für mich ist eines klar. Wenn die Initianten die Vorteile und vor allem die zu erwartenden Konsequenzen der Vorlage nicht klar verständlich darlegen können, ist die Sache keine gute Idee. Bisher habe ich nirgends etwas Schlüssiges darüber gehört, wie sich Vollgeld tatsächlich auf unsere Wirtschaft und damit auf unsere Arbeitsstellen und uns alle auswirken würde. Da wäre es leichtsinnig, ein so grosses Experiment mit völlig unklarem Ausgang gutzuheissen.
    37 51 Melden
    • Anonymous222 12.05.2018 09:34
      Highlight Sie haben ganz klar gesagt, es wird sich NICHT auf die Arbeitsstellen oder das normale Leben auswirken, solange wir keine Kriese haben.

      Es geht darum die Wirtschaft stabiler und fairer zu machen und Risiken zu minimieren.

      Phrosch, wenn du dir schon zuwenig Zeit lässt es zu verstehen und lieber weiter auf der Bombe sitzt, verteidige die Bombe bitte nicht und wirf den Abstimmungszättel 'neutral' ein! DANKE
      24 7 Melden
    • äti 12.05.2018 10:19
      Highlight .. das was wir jetzt haben ist bereits ein grosses Experiment.
      23 5 Melden
    • Phrosch 12.05.2018 10:50
      Highlight @anonymus: Ja klar sagen sie das. Aber sie belegen das nicht. Wie sollten sie auch, wenn das noch nie probiert wurde. Also sind ihre Aussagen Behauptungen.
      @äti: Mag sein, aber immerhin eines, das in der ganzen Welt seit Jahrtehnten läuft. Ich sage nicht, dasss alles super ist, aber wir sind mit allen anderen im gleichen Boot. Niemand weiss, was geschieht, wenn wir uns auf einem selbstgebastelten Floss mitten auf hoher See absetzen.
      7 9 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 21:10
      Highlight Wir hatten in der Schweiz Vollgeld bis etwa 1972, bis dann Checks immer häufiger und später elektronisches Geld entwickelt wurde. Diese Zeit vor 72 hat sehr gut funktioniert - wisst ihr nicht mehr?
      9 1 Melden
  • rodolofo 12.05.2018 08:22
    Highlight ...
    Sobald aber die gleichen Banken das grosse Geld und hohe Boni riechen, ist ihre Risikofreude kaum mehr zu bremsen.
    So haben sie Staaten das Geld nur so nachgeworfen in der naiven Annahme, dass Staaten gar nicht bankrott gehen können!
    Insbesondere in Griechenland entstand eine übermässige Verschuldung, die eben AUCH den unvorsichtigen -weil geldgierigen- Banken zu verdanken ist!
    Aus dieser von Banken bewusst, oder unbewusst mit herbeigeführten Verschuldungsfalle kommen diese Länder wohl nie mehr heraus...
    Die Glorifizierung der Banken durch Ueli Maurer macht mich also misstrauisch.
    59 14 Melden
    • sealeane 12.05.2018 11:20
      Highlight Teil 1: Ich habe zwat noch keine gefestigte Meinung über die Initative. Aber Griechenland ist ein sehr schlechtes Beispiel. Man vergleiche da pro Kopfverschuldung von Deutschland zu Griechenland.
      Unsere Finanzwirtschaft funktioniert inzwischrn so fern jeder Logik, das es keiner mehr versteht. Einige verstehen es nur auszunutzen (z.B. Aktienmarkt funktioniert längst nicht mehr nach dem Uhrsprünglichen Zweck, die Banken genau so).
      Und das ist ein Problem. Jetzt soll die Schweiz alleine in einem globalen System einfach wechseln?
      7 6 Melden
    • sealeane 12.05.2018 11:25
      Highlight Teil 2: Unsere global agierenden Banken haben dann also andere Regeln für das schweizer Geschäft. Ihre Aulandgeschäfte liefen dann immernoch nach dem alten prinzip. Nur wie sauber ist das getrennt?
      Bei Finaz und Steuerfragen bin ich immer klar PRO globale Lösungen. Den diese Ghemen laufen so global ab, und die Firmen finden immer irgendwo anders ein Schlupfloch. Ergo müssen diese Löcher Global gestopft werden. Den Geld ist Mobil. Wir normalen arbeiter kaum.
      2 6 Melden
    • mogad 12.05.2018 12:32
      Highlight @sealeane. Ein Initiativtext ist nie ausformuliert bis zum hintersten und letzten Aspekt. Er darf einfach nicht Verfassungswidrig sein. Details werden bei der Formulierung von Gesetz und Ausführungs-Verordnung festgelegt.
      3 5 Melden
    • sealeane 12.05.2018 16:06
      Highlight @rot und was hat das nun mit meiner aussage zu tun? Ich sage klar, dass ich noch nicht entschieden habe was ich stimme. Und dass das vollgeldsystem dann ein unikum im globalen system wäre. Ob kompatibel oder nicht habe ich keine ahnung. Das wissen ja scheinbar nicht mal die experten...
      2 1 Melden
  • Ziasper 12.05.2018 08:20
    Highlight Nach der gestrigen Arena ist für mich klar, dass ich ein JA in die Urne werfe. Denn die Gegner konnten nicht einen einzigen plausiblen Punkt nennen, welcher wirlich gegen die Initiative spricht.
    Besonders überrascht war ich über die Unwissenheit und Missinterpretation der Gegner.
    63 21 Melden
    • Richu 12.05.2018 15:07
      Highlight @Ziasper: Bin überrascht, dass du scheinbar etwas überfordert bist, die Arena-Sendung richtig zu analysieren. Die Gegner dieser Initiative inkl. SP haben gut argumentiert. Es ist nun auch ganz klar, warum diese Initiative gemäss Umfragen absolut keine Chancen hat, von einer Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger angenommen zu werden. Zudem werden sehr wahrscheinlich alle Kantone diese Initiative ablehnen!
      2 8 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 21:14
      Highlight @Richu, wo hattest denn du deine Ohren, aha ja ist ja klar, dass immer nur das ins Hirn rein geht, was dem ähnelt, was man schon weiss. Deshalb müsstest DU dich vertieft mit beiden Seiten auseinander setzen.
      1 2 Melden
  • rodolofo 12.05.2018 08:13
    Highlight Ich traue weder den Banken, noch deren Fürsprecher im Bundesrat, Ständerat und Nationalrat über den Weg.
    Wenn Ueli Maurer sagt, dass die Banken einen hervorragenden Job machen und dass sie wohl überlegt und ohne Risiken investieren und Kredite sprechen, dann tönt das wie ein Werbespot in eigener Sache, bzw. verschweigt einen grossen Teil der Wahrheit!
    Die Banken sind immer sehr pingelig und misstrauisch, wenn sie mit Kleinsparern, KMU's und Häusle-Bauern zu tun haben, also dort, wo die Renditen relativ klein sind.
    ...
    205 38 Melden
    • Gubbe 12.05.2018 09:49
      Highlight Wenn ich in meiner Umgebung all die neuen Häuser und deren Besitzer anschaue, habe ich nicht den Eindruck, dass die Banken mit der Kreditvergabe kleinlich sind.
      11 11 Melden
    • tschief 12.05.2018 10:25
      Highlight Warum die Banken nicht einfach noch mehr regulieren? (Sind sowieso schon eine der am meisten regulierteten Wirtschaftszweige).

      Nein, lieber einer dahergelaufenen Initiative, ohne wirkliche Erfahrung oder Wissen, was genau passieren wird zustimmen.

      Wir spielen Monopoly mit der Schweiz - gute Idee. Da gibt es einfach immer Verlierer.
      6 30 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 21:17
      Highlight @gubbe - kennst denn du diese Besitzer persönlich? Ich glaube eher, dass die vielen Häuser - der Bau-Boom von Pensionskassen erzeugt wird - nicht von Privatpersonen.
      1 3 Melden
    • JoeyOnewood 13.05.2018 10:36
      Highlight @Carlos Schenkel: Es ist beides
      2 0 Melden
    • Gubbe 14.05.2018 08:53
      Highlight Carlos Schenkel: Ja, ich weiss auch was sie arbeiten. Es sind ja EH, keine Wohnblöcke.
      1 0 Melden
  • saugoof 12.05.2018 07:51
    Highlight Was ich bei der Vollgeld Initiative nicht ganz begreiffe, falls diese zustande kommt, was stoppt die Finanzwelt einfach Banken im Ausland zu benutzen?
    35 4 Melden
    • Spooky 12.05.2018 08:26
      Highlight "...was stoppt die Finanzwelt, einfach Banken im Ausland zu benutzen?"

      Nichts.

      Aber die Finanzwelt stoppt sowieso nichts, solange es den Kapitalismus gibt.

      Aber ich habe ja mit der Finanzwelt nichts zu tun.

      Aber es geht hier um die Sicherheit meines Ersparten, für das ich gearbeitet habe.

      Darum musst du unbedingt JA stimmen 😂
      42 25 Melden
    • Mathis 12.05.2018 08:32
      Highlight Ich denke, nichts hält die Leute davon ab, Banken im Ausland zu benutzen. Das Vollgeld gälte nur für die Schweizer Konten.
      36 1 Melden
    • Troxi 12.05.2018 08:42
      Highlight Ich kenn mich ehrlich gesagt zu wenig aus. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass man mit dem Artikel im Gesamtinteresse des Landes zur Finanzmarktordnung sich vorstellen könnte die entsprechende Praktika zu verbieten. Denn für die Realwirtschaft ist diese Praktika ein riesen Problem. Als Beispiel die Wirtschaft von D drohte in ein Loch zu fallen als die DB beschloss auf diesen Zug zu springen und macht heute 97% aus.
      4 9 Melden
    • Anonymous222 12.05.2018 09:43
      Highlight Als Kunde bei einer 'Vollbank' hast du doch nur Vorteile.

      Dein Geld ist durch den Staat geschützt oder du kannst es gegen Zins+Risiko der Bank zum Spielen geben.

      Zudem machen die Vollgeld-Banken ja ebenfalls mit Krediten und Zinsen gewinne, mir fällt wirklich keinen Grund ein wieso eine Bank im Ausland attraktiver wäre.

      Hilfe mir mal?
      18 3 Melden
  • Daniel Bieri (1) 12.05.2018 07:49
    Highlight Wenn dem Finanzminister Ueli Maurer die Argumente ausgehen, ja dann kann man auch mal von einem Lastwagen, den keiner fahren kann sprechen..... Und by the way, wo hat der Herr Maurer wohl sein Bankkonto? Er bekommt ja offenbar immer noch einen guten Zins, ich leider schon lange nicht mehr....
    142 31 Melden
    • Swissbex 12.05.2018 09:51
      Highlight Sollte die Initiative angenommen werden wird es auch nicht mehr gross Zinsen geben. Denn von irgendwas möchte die Bank leben und das Geld als Kredite vergeben darf sie dann nicht mehr. Folglich wird sie die Gebühren für die Kontoführung erhöhen (Im übrigen ist dies eine Aussage des Initiativkomittees...)
      5 22 Melden
    • mogad 12.05.2018 10:44
      Highlight @Swissbex. Gibt es denn jetzt noch Zinsen?
      Wer kann denn beweisen, dass die Vollgeldregelung etwas verstärken würde, was jetzt schon da ist? Bei einem Ja kann durch Gesetz und Verordnung viel geregelt werden!
      Wir sollten den Mut zu einem Ja haben.
      17 7 Melden
    • Daniel Bieri (1) 12.05.2018 10:53
      Highlight @ swissbex

      Es wird nie wieder hohe Zinsen geben, das ist richtig. Das liegt aber daran, dass im weltweiten Finanzsystem bereits sehr viele Schulden existieren. Müssten diese existierenden Schulden alle mit 5% verzinst werden, so würde es an den Finanzmärkten nicht morgen sondern bereits heute booom machen. Und morgen wäre dein und unser Geld nichts mehr Wert.
      9 3 Melden
    • Ollowain 12.05.2018 11:28
      Highlight Swissbex: anscheinend hast du die Arena nicht gesehen. Du als Bürger/in kannst selber entscheiden was mit deinem Geld passiert. Du kannst dein Geld der Bank für Zins-Spielchen zur Verfügung stellen, musst aber nicht (im Gegensatz zu heute). Die Initiative ist also um einiges demokratischer als unser System heute. Heute wird mit deinem Geld gezockt ob du es willst oder nicht. Qui bono? Na die Geldelite natürlich.
      11 5 Melden
    • Emil Schauberger 14.05.2018 12:36
      Highlight Halleluja!
      0 0 Melden
  • mogad 12.05.2018 07:47
    Highlight Die Nachteile, die da aufgezählt werden: a)die Bankdienstleistungen werden teurer. Die Banken verlangen jetzt schon nach Gutdünken immer höhere Gebühren. Dafür braucht es keine Vollgeldinitiative. b)die Kreditversorgung wird erschwert. Warum? es entscheidet ja immer noch die Geschäftsbank über den Kredit. c)die SNB komme in den Fokus von Verteilkämpfen. Die haben wir jetzt schon. Jährlich verteilt die SNB mind. eine Milliarde an den Staat. Wir haben ihn auch beim NFA! Ob's aber gleich 300 Mia p.a. sein werden? Ginge die Welt unter, wenn's weniger wäre?
    26 12 Melden
    • Troxi 12.05.2018 08:45
      Highlight Die Kredite werden teurer, weil es defaktisch weniger gibt. Da die Bank zuerst bei Nationalbank nachfragen muss, ob ein weiterer Kredit in die Geldmenge passt um die Inflation tief zu halten. Ich finde das aber auch gut so. Irgendwo habe ich gelesen, dass der grösste Teil von Krediten Hypotheken sind und ja das braucht es meiner Meinung nach nicht. Bringt die Wirtschaft nicht besonders weiter.
      4 20 Melden
    • fischolg 12.05.2018 09:13
      Highlight a) um genau zu sein würde wohl die Kreditvergabe teurer werden, da
      b) die SNB bestimmen würde, wieviel Geld welche Bank kriegt und verteilen darf. Entsprechend würden die Banken wohl weniger Geld erhalten, als sie momentan ausgeben und um die Gewinneinbussen auszugleichen, müssten die Banken höhere Zinsen verlangen. Und dadurch a) höhere Gebühren für Konten, Karten usw.
      An c) habe ich nichts auszusetzen, ausser dass die SNB dann die alleinige Verantwortung tragen würde (da momentan Banken auch untereinander Geld leihen können).
      6 10 Melden
    • mogad 12.05.2018 09:31
      Highlight @Troxi. Bei der Inflation scheinen aber noch viele andere Faktoren eine Rolle zu spielen. Schon jetzt ist sie ja sehr tief. Gegen Ihre Befürchtung hätte die SNB bestimmt Steuerungsmöglichkeiten.
      3 2 Melden
    • Troxi 12.05.2018 12:03
      Highlight Graustufe rot, schon klar. Vollgeld hat ja zum Ziel unter anderem Bilanzen zu verkleinern, da grosse Bilanzen das too-big to fail Risiko erhöhen und wenn ich mir zB Bank of London anschaue die eine 5 Mal so grosse Bilanz wie das Bip von UK hat, dann frage ich mich halt schon warum Kredite durch Vollgeld nicht teurer werden damit nicht mehr Hinz und Kunz einen Kredit bekommen um auch Marode Kredite nicht anzuhäufen. Für uns ist wichtig die Realwirtschaft mit Krediten zu versorgen und nicht damit Assets anzuhäufen. Kredite für Assets bringen dem Endkonsumenten (eher) wenig.
      4 1 Melden
  • mogad 12.05.2018 07:35
    Highlight Die Einen wollen nicht, dass die staatsnahe SNB Kredite "kontrolliert", die nicht durch Kundeneinlagen gedeckt sind. Die andern, u.a. die SP haben einfach nur Angst vor Veränderung. M. und B.: kein Land habe sowas wie diese Vollgeldregelung. Gleichzeitig wissen sie aber ganz genau, was denn die Nachteile der Initiative wären, behaupten ins Blaue hinaus und werden polemisch: mehrmals Versuchschüngel usw.. Bischof: Für die Initianten sei das ganze ein Monopoly Spiel usw. Wer Monopoly spielt sind wohl die Banken! Der nächste Crash ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
    38 10 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 08:33
      Highlight Interessant, wenn ein senkrechter SVP-Schweizer, wie Ueli Maurer, der ja von seiner Partei nach wie vor als "Ganzer Bundesrat" gesehen wird, mit dem Argument kommt, dass "Niemand im Ausland so etwas macht, bzw. auch nur darüber nachdenkt, es zu versuchen!".
      Da ist also DAS AUSLAND plötzlich wahnsinnig wichtig und richtungsweisend, was? ;)
      Das von Ueli so geliebte Offshore-Steuerparadies in Panama liegt nun mal im Ausland!
      Aber je mehr Fans aus der Schweiz dort ihre Steuerhinterziehungen in Briefkasten-Firmen parken, desto mehr Schweizer Küche mit Rösti und Bratwurst wird es dort geben.
      22 12 Melden
    • äti 12.05.2018 10:25
      Highlight Deutschland denkt über eine Vollgeld-Variante nach. Allerdings sind wir damit eine Nasenlänge vorn.
      8 4 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 12.05.2018 07:15
    Highlight "Sie spricht sich im Namen der ganzen SP gegen die Initiative aus, weil sie die wirklich wichtigen Dinge wie Kinderarbeit oder Waffenexporte nicht angehe"

    Dass Kommunisten keine Ahnung von Währungspolitik haben ist nichts neues, sich dann aber gleich Grundsätzlich dem ganzen zu verschließen...
    24 26 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 08:41
      Highlight @ The Destiniy
      Bitte folge mir bei diesem Gedankengang:
      Xi Shin Pin, der Lebenslange Herrscher der VR China, ist ein Kommunist.
      Sozialdemokratinnen stellen sich demokratischen Wahlen, können also gar keine Kommunistinnen sein!
      Die SVP ist ähnlich straff organisiert, wie eine Leninistische Partei.
      Christoph Blocher ist der Lebenslange Alleinherrscher der SVP.
      Somit sind die Kommunisten der Schweiz bei der SVP zu suchen und auch zu finden.
      Na, ein wenig überrascht?
      14 143 Melden
    • mogad 12.05.2018 11:38
      Highlight @rodolfo. Sieh an, Ueli's Blitzmeister.
      3 3 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 11:56
      Highlight @ Graustufe Rot
      Wie die das technisch machen, weiss ich nicht.
      Aber dass sie technisch versiert sind, beweisen damit immerhin.
      Möglicherweise erhalten sie Schützenhilfe aus China und Russland.
      2 4 Melden
    • mogad 12.05.2018 12:22
      Highlight @Rodolfo. Und die SP hält nicht dagegen, obwohl ich sie auf diese konzertierten SVP-Angriffe per E-Mail hingewiesen habe. Bis heute hab ich keine Antwort bekommen.
      2 3 Melden
    • mogad 12.05.2018 12:43
      Highlight @Rodolfo. Allgemein geschrieben: Es gibt auch nichtreligiöse Organisationen, die wie Sekten geführt werden! Nach dem Motto: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns und unseren charismatischen Führer. Wer nicht bis zum Umfallen für uns und den Führer schuftet ist gegen uns. Abweichler mit eigener Meinung werden fertig gemacht, kriegen keinen Fuss mehr auf den Boden.

      3 2 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 14:18
      Highlight @ Graustufen
      Aktuelles Beispiel:
      Heute erschienen im Tages Anzeiger:
      "Herr Vogt macht ein Gesetz"
      Wenn Sachverstand mit Parteipolitik kollidiert: SVP-Nationalrat Hans-Ueli Vogt steht hinter dem Gesetzesvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative. Dafür muss er jetzt büssen.
      1 3 Melden
  • 1833lst 12.05.2018 07:00
    Highlight Yvonne Feri bringt im Namen der ganzen SP Kinderarbeit und Waffenexporte ins Spiel. Entweder hat die ganze Partei die Initiative nicht verstanden oder es werden absichtlich Nebelpetarden gezündet. Politiker sollten sich vertieft mit dem Stoff einer Initiative auseinandersetzen und sich in der Diskussion darauf beziehen. - Eine überzeugende Argumentation sieht anders aus liebe SP. Ich muss davon ausgehen, dass ihr in dieser Sachfrage wenig Glaubwürdigkeit habt.

    ÜBRIGENS: Auch eine 1:12-, Zweitwohnungs- oder Ausschaffungsinitiative haben sich nicht um Kinderarbeit und Waffenexporte gekümmert!
    309 21 Melden
    • Koala91 12.05.2018 09:02
      Highlight So habe ich die dame nicht verstanden. Sie sagte (in etwa): wir sehen den vorteil in der initiative nicht und verstehen nicht was das volk dabei gewinnen soll. Probleme des finanzmarktes die wir gerne angehen wollen, löst sie nämlich nicht: kinderarbeit, waffenexporte, usw...."
      Ich finde deine darstellung von ihrer meinung aus dem kontext genommen. Es geht ihr klar darum, dass sie den vorteil nicht sieht. Sie sehen die richtigen probleme an einem anderen ort.
      Hoffe konnte helfen :)
      20 9 Melden
    • äti 12.05.2018 10:31
      Highlight So ganz ohne ist das Thema Waffenexporte nicht. Wenn die SNB das Geld für Waffenproduktion geben muss, hat sie uU andere Prioritäten als heutige Banken.
      2 1 Melden
    • walsi 12.05.2018 10:55
      Highlight @Koala: Die Initiative löst einige Probleme de Finanzmarktes. Nur weil sie die Problem der Kinderarbeit nicht löst, oder der Waffenexporte, bedeutet das noch lange nicht, dass man sie deshalb nicht annehmen soll. Das Einte hat mit dem Anderen nichts zu tun.
      9 3 Melden
    • Me, my shelf and I 12.05.2018 11:01
      Highlight Bei der Behauptung, sie spreche für die ganze SP, vergisst sie ausserdem die JUSO, die ein "Ja" zur VGI vorschlägt.
      7 1 Melden
    • mogad 12.05.2018 12:19
      Highlight Aus welcher Ecke Sie wohl die vielen Herzli haben!!??? Die SVP ist offenbar schon voll im Wahlkampfmodus!
      2 3 Melden
    • Silent_Revolution 12.05.2018 14:34
      Highlight Koala 91

      Habe die Sendung noch nicht gesehen, aber im Artikel steht: "Sie spricht sich gegen die Initiative aus, weil sie die wirklich wichtigen Dinge wie Kinderarbeit oder Waffenexporte nicht angehe."

      Wie kann eine SP eine Privatisierung der Geldschöpfung gutheissen und behaupten sie sehe keinen Vorteil in der Verstaatlichung?

      Was viele einfach immer wieder vergessen ist, wie tief auch die SP im Lobbysumpf steckt. Bei beiden kommenden Abstimmungen muss man blind sein um dies nicht zu erkennen.

      Mit der SVP hat die Zustimmung nichts zu tun Graustufe Rot.
      5 1 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 21:23
      Highlight @koala91, deine Aussage stimmt, aber was hat sie damit gemacht? Sie hat vom Thema vorher abgelenkt, damit sie dazu kein wirkliches Argument bringen musste.
      1 1 Melden
    • äti 13.05.2018 00:15
      Highlight @silent + carlos. Natürlich gehen finanz. Themen quer durch alle Parteien und Personen. Vermutl das einzige Thema das alle tangiert. Irgendwie und unterschiedlich heftig. Bei Vollgeld würden die Prioritäten eher anders gesetzt als heute - evtl weniger nach Waffenrendite. So oder so, das Finanzdep müsste sowas pushen, dem Volk zuliebe. Es tut es nicht, dem Geld, dem Aufwand und dem Erklärungsbedarf wegen. Für genau sowas muss das Volk die Forderung stellen. Niemand sonst tut es anstelle.
      3 1 Melden
  • walsi 12.05.2018 06:45
    Highlight Dass die Banken und die Politik gegen diese Initiative sind ist verständlich. Die Banken wollen ihr Privileg selber Geld zu schaffen nicht verlieren und die Politiker sind finanziell abhängig von den Banken. Wie sagt man so schön: Wes Brot ich ess, des Lied ich singe.
    46 7 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 09:56
      Highlight Insbesondere überraschte mich die Radikalität und Angriffigkeit von Primen Bischof von der CVP!
      Das bin ich mir von einem sich immer betont ausgewogen und sachlich inszenierenden Mitte-Politiker ja gar nicht gewohnt!
      Aber hier waren die Rollen von SVP und CVP geradezu vertauscht!
      Da konnte man wirklich auf die Idee kommen, dass die Banken zu Pirmin Bischofs engerem Familienkreis gehöre und dass sich der Familien-Politiker darum so richtig "mit Herz" für das Familienmitglied einsetze!
      Die selbe Menschenfreundlichkeit wünschte ich mir von ihm, wenn es um das Thema Flüchtlinge geht...
      15 4 Melden
    • äti 12.05.2018 10:32
      Highlight U Maurer sagt dem: Säudeckeli - Säuhäfeli
      7 4 Melden
    • mogad 12.05.2018 10:51
      Highlight @rodolfo. Pirmin Bischof hat mich gestern auch unangenehm überrascht! Mehrmals das Wort Versuchschüngel zu bringen und immer wieder zu behaupten die KMU bekämen dann kaum noch Kredite, wenn die SNB die Geldmenge bestimme. Ich glaube von rechts bis links fehlt einfach der Mut zu einem Ja. Da sich beim Stimmvolk gem. Umfragen eine Niederlage abzeichnet, stellt man sich halt lieber gleich auf die Siegerseite. Schliesslich sind bald Wahlen.
      Sehr schade, da geht eine grosse Chance, etwas Wegweisendes, mit der Schweiz als Vorreiterin bachab.
      19 4 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 21:27
      Highlight @Graustufe Rot, ich glaube Statistiken erst wenn ich sie selber überprüft habe. Wie oft waren Prognosen total falsch, also verbreitet nicht schon bevor ihr Resultate habt voreilige Aussagen, sie beeinflussen nämlich auch!
      1 0 Melden
  • N. Y. P. 12.05.2018 06:28
    Highlight Initianten und Gegner redeten aneinander vorbei.
    Der Sachverhalt ist hochkompliziert.
    Mitte Sendung ging es dann noch um Kinderarbeit.
    Und zum Schluss wusste eigentlich niemand mehr, um was es geht.

    Meine Damen und Herren

    Wahrlich (wieder) eine Meisterleistung, die Sie alle in der Arena wieder abgeliefert haben.

    Nun gut,
    ich weiss bereits, wie ich abstimmen werde. Ich halte mich an die Empfehlung der Schweizerischen Nationalbank SNB. Sie haben einen tadellosen Ruf und sie verstehen ihr Geschäft.
    27 26 Melden
    • Spooky 12.05.2018 08:29
      Highlight "Sie haben einen tadellosen Ruf und sie verstehen ihr Geschäft."

      Das ist ein gutes Argument, um JA zu stimmen.
      34 15 Melden
    • Ostberg 12.05.2018 21:37
      Highlight Die SNB gibt keine Stimm-Empfehlungen ab. Es ist nur die Person Thomas Jordan, die Nein sagt. Er sieht die SNB als Bank der Banken, sieht sich deshalb als Vertreter der Banken. Er vergisst leider, dass die SNB eigentlich den Auftrag hätte, für das Wohl der gesamten Wirtschaft der Schweiz zu sorgen, nicht nur für die Finanzwirtschaft.
      4 0 Melden
  • Schneider Alex 12.05.2018 06:10
    Highlight An der Vollgeld-Initiative wird kritisiert, dass nicht klar sei, wie die CH-Nationalbank (SNB) sinnvoll entscheiden könne, um wie viel die Geldmenge in einer bestimmten Periode zunehmen soll. In der Geldmengentheorie war lange klar, dass inflationsfreies Wachstum langfristig nur mit einer Geldmengenerweiterung gemäss dem realen Wachstum einer Volkswirtschaft möglich ist. Die Geldversorgung der Schweiz liegt seit Jahren über diesem Zielwert (ca. 2%). Die Inflation ist erst auf dem Immobilien- und Aktienmarkt spürbar. Wann wird sie auf die Gütermärkte und die Konsumenten durchschlagen?
    19 2 Melden
    • mogad 12.05.2018 09:48
      Highlight Warum sollen ausgerechnet die Geschäftsbanken Alles richtig machen, während man der SNB im voraus unterstellt "dann nicht zu wissen, wieviele Kredite die Wirtschaft braucht"? Wer seit der Finanzkrise Alles richtig macht ist die Nationalbank! Und die UBS, die CS, die Raiffeisen? Schwarzgeld, Steuerhinterziehung, Korruptionsverdacht, eine Milliardenbusse nach der andern und unverschämte Löhne und Boni.
      10 4 Melden
    • Anonymous222 12.05.2018 09:58
      Highlight Ich denke die Finanzwelt 'verschont' uns zurzeit mit konstruierten Finanzprodukten vor der Inflation...

      Einfach mal diese Grafik runter scrollen um sich ein Bild über Geldmengen zu machen:

      http://money.visualcapitalist.com/worlds-money-markets-one-visualization-2017/
      7 0 Melden
    • Carlos Schenkel 12.05.2018 21:30
      Highlight Sag lieber ob du für ein Vollgeld Ja bist, oder nicht. Dein Text war alles andere als eine Stellungsnahme.
      1 0 Melden
    • Schneider Alex 13.05.2018 06:49
      Highlight Vollgeldinitiative JA: Die SNB soll Geldschöpfung auf das reale Wachstum beschränken. Mit einer Vollgeldreform erlangt die Nationalbank wieder die Kontrolle über die gesamte Geldmenge und kann damit Blasenbildungen, Inflation und überbordendes Wachstum direkt verhindern.
      5 0 Melden
  • fischolg 12.05.2018 05:27
    Highlight Wirtschaftlich gesehen würde ein solches Monopol der SNB kaum Finanzstabilität bieten, eher das Gegenteil, da in dem Fall nur noch von einem "Mitspieler" die ganze Situation ins Kippen geraten kann. Das kann dann auf einmal sehr gefährlich werden. Und es würde tatsächlich einiges komplizierter machen und die Kreditvergabe auch teurer. Je mehr Stationen eine Ware passiert, desto teurer wird sie. Ist bei Dienstleistungen nicht anders.
    18 26 Melden
    • Pitsch K. Matter 12.05.2018 08:26
      Highlight Sie verstehen die Initiative nicht. Mit Vollgeld kann das System nicht ins kippen geraten, weil jeder Franken positiv ist, sprich Geld ist Geld. Heute ist jeder Franken Schuldgeld, sprich Geld ist eine Forderung auf Geld.
      28 12 Melden
    • fischolg 12.05.2018 08:57
      Highlight Dasselbe kann ich von Ihnen behaupten. Die Vollgeld-Initiative beinhaltet u.a., dass die SNB nebst Bargeld auch das Buchgeld reguliert. Wobei die Banken jetzt schon von der SNB oder von anderen Banken das Geld leihen. Wenn es dann nur die SNB reguliert, bleibt das Leihprinzip und das Geld bleibt eine Forderung, nur besitzt dann die SNB alle Forderungen. Das Geld ist erst keine Forderung mehr, wenn effektiv alles Geld in bar unter der Matratze versteckt wird. Es geht ja nicht darum, dass alles Buchgeld auch effektiv als Bargeld zur Verfügung steht. Es ist so auch nicht zwingend gedeckt.
      11 6 Melden
  • Spooky 12.05.2018 00:42
    Highlight Ich stimme JA.
    Weil meine Ersparnisse dann gesichert sind.
    32 18 Melden
    • Mathis 12.05.2018 08:35
      Highlight Die Ersparnisse sind eigentlich auch dann nicht gesichert, sondern nur das Geld auf dem Girokonto. Das Sparguthaben ist ein Kredit an die Bank, sonst gäbe es keinen Zins.
      19 3 Melden
    • Spooky 12.05.2018 08:46
      Highlight Danke, Mathis! Oh je, was soll ich nur machen 😱

      Am besten, meine Ersparnisse verschenken,
      bevor ich ins Altersheim muss?

      (Bin nicht mehr der Jüngste ⬇︎)
      7 1 Melden
    • fischolg 12.05.2018 09:04
      Highlight Bin mir nicht sicher, ob das wirklich der Fall wäre. Das Geld käme dann zwar von der SNB, aber wenn die Bank bankrott geht, muss sie nunmal ihre Kosten trotzdem selbst begleichen. Sie hätte trotzdem nicht genug, um alles zurück zu zahlen. Und wenn dann die SNB eingreifen würde, was sie ja sowieso schon muss, dann bringt die Initiative ja auch keine wirkliche Änderung, ausser dass Banken effektiv bankrott gehen würden.

      Wir haben ja die Konten nach wie vor bei den Banken, nicht bei der SNB selbst. Dazu kommt, dass auch die SNB den Geldwert nicht zu 100% regulieren kann.
      7 9 Melden
    • Anonymous222 12.05.2018 10:08
      Highlight Spooky kann dann wenigstens selber wählen ob er für den Zins das Risiko in Kauf nimmt...

      Und nicht wie im aktuellen System wo die latente Gefahr besteht, dass das ganze Kartenhaus zusammen fällt.
      3 2 Melden
    • mogad 12.05.2018 10:58
      Highlight @fischolg. Die Geschäftsbank kann bankrott gehen. Arbeitsplätze gingen verloren. Aber die Kredite, die die Geschäftsbank gewährt hat sind der SNB geschuldet und die kann nicht bankrott gehen.
      3 3 Melden
    • fischolg 13.05.2018 06:37
      Highlight Genau, nur schuldet ja die SNB den Bankkunden nichts. Priorität der Banken wird sein, die Schuld an die SNB zurück zu geben und dann blieben denke ich mal die Kunden genauso im Nachteil, wie jetzt schon.

      100'000 CHF sollten sicher zurückbezahlt werden bei einem Konkurs sowie die 3. Säule Gelder, diese Regel ändert sich ja nicht mit der Vollgeldinitiative. Die SNB hätte dann immer noch keine Verpflichtung, um die "verlorenen" Gelder an die Kunden der bankrott gegangenen Bank zu bezahlen.

      Ausserdem wird in erster Linie sowieso unser Geld für Kredite verwendet, alles andere ist Zusatz.
      0 0 Melden

Roger Schawinski im grossen No-Billag-Interview: «Das ist völlig durchgeknallt»

Der Schweizer Medienpionier und Radio-Unternehmer Roger Schawinski meldet sich in der No-Billag-Debatte mit dem in Rekordzeit geschriebenen Buch «No Billag? Die Gründe und die Folgen» zu Wort. Ein Gespräch über die Vernebelungstaktiken der Initianten, die Chancen der Initiative und «Morning Joe».  

Ihr Buch ist flott geschrieben und es bietet eine verständliche Einordnung der Problematik. Aber kann ein Schnellschuss auch seriös sein?Roger Schawinski: Dies ist mein Fachgebiet, in dem ich mich seit Jahrzehnten auskenne. Und ich habe wohl mehr praktische Erfahrungen im In- und Ausland als andere.

Sie tragen aber ziemlich dick auf. Man hat den Eindruck, die Schweiz werde bei einem Ja zur No-Billag-Initiative untergehen. So ein Quatsch. Haben Sie das Buch überhaupt gelesen? Das schreibe …

Artikel lesen