Schweiz
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Camille Lothe (JSVP), Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP), Moderator Sandro Brotz, Helen Issler (Alliance F), Tamara Funiciello (Juso). bild: screenshot/srfarena

Analyse

Vier Frauen für ein Halleluja? Das war die Frauenstreik-«Arena»

Am Abend des landesweiten Frauenstreiks wurde in der «Arena» über die Frage der Gleichstellung diskutiert. Für einmal in einer reinen Frauenrunde.



Und dann kam sie endlich. «The eagle has landed», sagte Sandro Brotz. Zwei Stunden Verspätung hatte die Aufzeichnung dieser Arena, weil Tamara Funiciello zuvor noch eine Rede auf dem Bundeshausplatz halten musste, und dann verpasste sie auch noch den Zug. 40'000 Menschen hingen der abtretenden Juso-Chefin an den Lippen.

40'000, alleine in Bern. Und die Rekorde purzelten im ganzen Land. Mehr als 100'000 in Zürich, 50'000 in Basel, 50'000 in Bern, 30'000 in Lausanne, Tausende in Delémont und Grenchen, in Luzern und Winterthur, in Chur und Thun.

Das Land erlebte einen Stillstand, wie es ihn schon lange nicht mehr gab. Einer dieser viel zu seltenen Momente, in denen die Zeit keine Rolle mehr spielt, weil sie aus den Angeln gehoben wird, in denen alles entrückt und still wird um einen herum, und nicht nur weil der Motorenlärm auf den Hauptverkehrsadern schlagartig verstummt ist.

Und weit weg von alldem, jenseits des Zürcher Käferbergs, zwischen den eilig aus dem Boden gestampften Büroglastürmen, den havarierten Grossstadtillusionen und den riesigen Fitnesscenterfenstern mit den stummen und unermüdlichen Laufband-Athleten dahinter fühlte sich das alles ein bisschen unwirklich an. Stand man eine Stunde zuvor noch auf dem geschichtsträchtigen Helvetiaplatz inmitten des grössten Menschenauflaufs der jüngeren Zürcher Geschichte, musste jetzt auf einmal die geballte politische Energie von mehreren 100'000 demonstrierenden Frauen (und Männern) in ein Fernsehstudio von ein paar hundert Quadratmetern gezwängt werden.

Frauenstreik am 14. Juni 2019

Nach Frauenstreik: Kein Zischen, kein Pfeifen im SRF-Studio

Schliesst man einen Dampfkochtopf nicht ordnungsgemäss, führt der Überdruck zu unschönen Szenen. Das ist hier nicht passiert. Stattdessen hatte der Dampfkochtopf irgendwo ein Leck. Kein Zischen, kein Pfeifen, wie aus einem leck gelaufenen Schlauchboot entwich geräuschlos langsam die ganze Luft. Und übrig blieb etwas Halbgares.

An Funiciello lag es nicht. Sie kam mit dem Taxi vom Bahnhof Oerlikon angerauscht, im Schlepptau eine Kollegin und einen Kollegen. Keine fünf Minuten später stand sie im Studio, das violette Frauenstreik-Foulard um den Hals geschlungen, ein weiteres Bandana lässig um das Handgelenk geknüpft. Bereit für die Schlacht. Und dann, dann gab es eben wieder viel Klein-Klein. Viel Hickhack und Geplänkel, Relativierungen und Abwiegeln, Taktieren und Wegwischen und Auf-die-lange-Bank-Schieben. Die Niederungen des Polit-Talks können für den, der einmal am strassenpolitischen Leim geschnüffelt hat, sehr ernüchternd sein. Das Parlament muss einem kalten Entzug gleichen.

Vielleicht – aber im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer – vielleicht hätte man auch gar nicht mit der Frage einsteigen müssen, ob es diesen Frauenstreik braucht. Es gab ihn, also brauchte es ihn. Brotz aber, der manchmal böse sein kann, der die seltene Fähigkeit besitzt, Hammer und Amboss zugleich zu sein, und in der Rundschau als angriffslustiger, im Dienste der Wahrheit frageschiessender Robocop-Journalist in Erinnerung bleibt, dieser Brotz servierte grösstenteils ergeben und eilfertig durch die Sendung, wie ein Hotelfachschüler, dem bei der praktischen Service-Prüfung ein Hosenträger gerissen ist. Schnell muss es gehen und niemand soll einen dabei sehen.

SVP-Lothe: «Da ist Männerhass drin»

Camille Lothe, Präsidentin der Jungen SVP und mit rhetorischem Elan gesegnet wie wenig andere in der jungen Volkspartei, hatte Recht, als sie auf Brotz' Frage antwortete: «Wir müssen nicht darüber diskutieren, ob es diesen Streik braucht oder nicht. In einer Demokratie hat jeder das Recht, seine Forderungen auf die Strasse zu bringen.» Worüber man aber diskutieren müsse, das seien die Inhalte.

Warum Lothe anschliessend in direkter Konkurrenz zu dieser Aussage statt über den Inhalt über den Stil sprach, bleibt ihr Geheimnis. «Ich habe einfach Probleme damit, wenn etwas in eine extreme Richtung geht. Da ist Männerhass drin.»

Lothe spielte natürlich auf dieses infame und in seiner Breitenwirkung exponentiell wirkende Plakat an, dass dafür plädiere, den Mann in sich doch bitte zu töten, und das nicht nur Politiker, sondern auch den einen oder anderen Dichter landauf landab vor Angst und Wut bebende Tweets absetzen liess. Wer, aber das nur am Rande, daraus einen Mordaufruf abliest, der ruft auch die Polizei, wenn beim Cluedo der Täter ermittelt ist.

Funiciello, die in Lothe hier ihre natürliche Widersacherin auf der Rechten gefunden hat, wies süffisant daraufhin, dass Exponenten der SVP öfters mal verurteilt wurden wegen Rassendiskriminierung. Dann wurde sie ernst: «Bei gewissen Punkten sind wir hinter die Errungenschaften von 1991 zurückgefallen», sagte Funiciello und zählte eine Reihe von Forderungen auf, die noch immer nicht erfüllt sind.

Der Sexismus im Ausgang, den Funiciello als eines der Probleme ansprach, bot Lothe wiederum die Steilvorlage, um den Beitrag der SVP-Frauen zum Frauenstreik noch einmal vor laufender Kamera zu demonstrieren. Diese hatten in einem Papier vor ein paar Tagen die Ursache für eigentlich jegliche Diskriminierung von Frauen präsentiert: Den Ausländer, beziehungsweise im SVP-Neologismus: den Nicht-Integrierten. «Ich fühle mich auch nicht mehr wohl im Ausgang, aber man muss anschauen, wer diese Gewalt verübt, dann sieht man: Das sind Ausländer.»

Funiciello, die mit diesem Manöver mit Sicherheit gerechnet hatte, entgegnete kopfschüttelnd: «Das stimmt einfach nicht. Es ist wichtig, sich 100 Prozent gegen alle Gewalt zu stellen, nicht nur gegen einen Teil, wie es die SVP macht. Und 100 Prozent der Vergewaltigungen werden von Männern gemacht. Das ist eine Tatsache.»

CVP-Nationalrätin Schneider-Schneiter zwischen Hammer und Amboss

Weil zwei Diskutierende noch kein Halbrund ergeben, musste auch noch Elisabeth Schneider-Schneiter in der Arena mitmachen. Neben Lothe wohlgemerkt. Ganz angenehm war es der Baselbieter CVP-Nationalrätin in der Gesellschaft der Jung-SVPlerin nicht. Aber auf der anderen Seite lauerten die Linken, und wer der Schilderung der Baselbieter CVP-Nationalrätin folgte, der konnte nachvollziehen, dass das keine gangbare Alternative war. «Als ich aus dem Bundeshaus kam, sah ich eine sehr linksautonome Szene.»

Der Frauenstreik, so Schneider-Schneiter, wurde instrumentalisiert durch linksextreme Kräfte: «Es ging den Organisatoren einfach darum, ihre fundamentalistischen Forderungen unters Volk zu bringen. Kampf dem Kapitalismus, Kampf dem Patriarchat. Und die Männer waren fast völlig ausgeschlossen, die mussten kochen.»

Hunderttausende auf der Strasse

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Video: watson

Dass Schneider-Schneiter in dem freiwilligen Kochdienst irgendwie eine Unterjochung des Mannes sieht, ist eigentlich eine doppelte Gehirnverrenkung und offenbart ein etwas angestaubtes Rollenbild. Man wünschte sich, jemand hätte Schneider-Schneiter vor dem Bundeshaus an die Hand genommen und sanft durch diese bunte und kreative Vielfaltswelt von Vulvaplakaten, Lohngleichheitsforderungen und «Hässig»-Transparenten geleitet.

Den untrüglichen Beweis, dass zumindest in Zürich nicht alles Linksautonome gewesen sein können auf der Strasse, erbrachte dann Katharina Prelicz-Huber, alt Nationalrätin und Präsidentin des VPOD aus der zweiten Reihe: «So viele Linksautonome haben wir gar nicht in Zürich.»

Ungleichheit Ja – Frauenstreik Nein

Aber auch Schneider-Schneiter musste zugeben, dass da noch einiges im Argen liegt mit der Gleichstellung: «Es ist in der Tat so, dass die Vereinbarkeit immer noch nicht da ist, dass die Lohngleichheit immer noch nicht da ist, dass der Sexismus immer noch da ist.» Nicht einmal Lothe mochte sich dieser Einschätzung grundsätzlich widersetzen, auch wenn sie gerade die statistisch erwiesene Lohnungleicheit anzweifelte.

Das zeigte, dass, wenn auch nicht die Mittel zur Erreichung dieser, so doch zumindest die meisten Forderungen des Frauenstreiks relativ unbestritten sind. Auch ist es zumindest in einem aufgeklärten politischen Diskurs nicht mehr opportun, die Zweitklassigkeit der Frau argumentativ zu verteidigen.

Es ist müssig, darüber zu spekulieren, ob eine Männerrunde zu einer ähnlichen Übereinkunft gekommen wäre, aber der Einwand eines Gastes, dass so etwas wie Lohnungleichheit schlicht nicht existiere, könnte einen Hinweis darauf liefern. Helen Issler, Vizepräsidentin Alliance F und ehemalige stv. Chefredaktorin SRF, dazu trocken: «Das ist in etwa so wahr, wie dass die Erde flach ist.»

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Video: streamable

Sind das nun die Errungenschaften der Schweiz in Sachen Gleichstellung, 28 Jahre nach dem ersten Frauenstreik, 38 Jahre nach der Verankerung des Gleichstellungsgebots in der Verfassung und 48 Jahre nach der Einführung des nationalen Frauenstimmrechts? Muss man sich damit arrangieren, dass hierzulande die Mühlen halt einfach ein bisschen langsamer mahlen?

Wir sind mittlerweile beim Thema Vereinbarung und Berufliches. Funiciello erwähnt die Problematik der Teilzeitarbeit: «Teilzeit ist ein Karrierekiller, Teilzeit ist ein Armutsrisiko.» Frauen sollten Vollzeit arbeiten, Kaderstellen anstreben, Selbstbewusstsein haben. Aber man müsse auch Geduld haben, so Schneider-Schneiter. Funiciello lässt das nicht gelten: «Eure Geduld hat uns nicht weitergebracht. Ich habe keine Geduld, auf den gleichen Lohn zu warten. Für Sie findet Politik unter der Kuppel des Bundeshauses statt, für mich auch auf der Strasse.»

«Frauenquoten degradieren. Punkt.»

Was anschliessend passierte: Lothe wollte einige Male die Steuern senken lassen, ein junger Mann wollte nichts sagen, ohne dass er explizit von einer Frau dazu aufgefordert wurde, und Funiciello sagte diesen für sie untypischen Satz: «Nur Bares ist Wahres», was für einige Erheiterung sorgte.

Dann passierte lange wieder nichts Nennenswertes, bis Lothe in einem eher ungünstigen Moment feststellte, dass die Frauen «kein bisschen untervertreten sind.» Das erstaunte deshalb, weil Brotz nicht einmal 15 Sekunden zuvor die Zahl von 31 Prozent eingeblendet hatte, was gleichbedeutend ist mit dem Anteil der Frauen im Parlament. Auf die Frage, was sie von einer Quote halte, sagte sie ziemlich widerspruchslos: «Frauenquoten degradieren. Punkt.» Ausserdem fühle sie sich sehr wohl als einzige Frau unter Männern.

Mit diesem Satz waren Lothe und der diensthabende Kamerachef augenscheinlich sehr zufrieden, denn das Bild blieb mindestens 5 Sekunden an den glänzenden Schneidezähnen Lothes hängen. «Die Quote ist die beste der schlechten Lösungen», entgegnete Funiciello. «Wir haben ein Problem in diesen Bereichen. Aber man muss natürlich schon vorher anfangen.»

Schneider-Schneiter, die auch keine Quotenfrau sein will, macht dann noch den kleinen Witz, dass die CVP im Gegensatz zur SP eine Quote von 100 Prozent Frauen im Bundesrat habe, worauf sich Funiciello bemüssigt fühlte, den Witz zur Sicherheit zu erklären, was ihn aber nicht unlustiger machte, im Gegenteil.

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Dann diskutierte man darüber, warum weniger Frauen MINT-Studiengänge wählen als Männer, wobei man die dazugehörige «nature vs. nurture»-Debatte nicht zuletzt aus Zeitgründen anderswo auch schon ein bisschen besser gehört hatte. (Die Themenflut war ein Problem dieser Arena, was aber verständlich ist: Wie sollte in 70 Minuten diskutiert werden, was im Parlament und in der öffentlichen Debatte ohne Erfolgsgarantie üblicherweise mehrere Jahrzehnte Dialogzeit in Anspruch nimmt?)

Vom Frauenstreik zum Klassenkampf

Funiciello brachte den berechtigten Einwand, dass es nicht nur darum gehen könne, Frauen von den niedrigbezahlten Pflegeberufen in die hochbezahlten zu verschieben: «Jede von euch hat einmal eine Pflegerin in Anspruch genommen und wird irgendwann wieder eine Pflegerin in Anspruch nehmen müssen», redete sie den Anwesenden ins Gewissen. «Ich bin gottenfroh, dass Frauen diesen Job machen, aber sie sollten anständig bezahlt werden.» Prelicz-Huber sekundierte: «Wir haben eine Diskriminierung von sogenannten Frauen-Berufen.» Schliesslich schlug Funiciello den Bogen vom Frauenstreik zu klassenkämpferischen Anliegen: «Mein Kampf ist nicht Männer gegen Frauen. Mein Kampf ist, dass alle für ihre Arbeit anständig entlöhnt werden.»

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Was bleibt von diesem Frauenstreik? Was bleibt von den Forderungen der Hunderttausenden Frauen in der ganzen Schweiz? Von den Hunderten in Eigenregie gebastelten Plakaten und den in violette Farbe getauchten Bannern? Was bleibt von der Wut und der Aufbruchstimmung in diesem Land, von den unzähligen Stunden, die in diesen Tag investiert wurden? Von den schmetternden Plädoyers auf den Bühnen und den leisen Appellen am Strassenrand?

«Morgen geht es allen besser, die am Streik teilgenommen haben», sagte Alliance F-Vizepräsidentin Issler, «und wirklich besser geht es ihnen dann, wenn die politischen Forderungen auch umgesetzt sind.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Giacobbo 16.06.2019 13:50
    Highlight Highlight Frauenanliegen, Klimawandel ? Top Themen, womit die SVP so rein gar nichts am Hut hat. Hoffe auf saftige Wahlschlappe im Herbst für die Glarners, Köppels und Martullos. Schon jetzt sind gross der SVP Sörgeli, dass sie sogar nominieren muss den Mörgeli...
  • mutter und ehefrau 16.06.2019 06:26
    Highlight Highlight wir,ich und mein mann leben ein gleichberechtigtes familienmodel.er arbeitet 50% und ich auch 50% und die kinder betreuen wir so selbst und im wechsel.nun,mein fazit nach 2 jahren...unser land ist da sehr rückständig und es ist schwierig und mit finanziellen einschränkungen verbundenes modell aber es ist gut für unsere kinder.wir können uns eine betreuung ( 100.- pro kind pro tag ) nicht leisten und so haben wir keine wahl.eine sehr schöne lebensweise wäre es,der bezug papa/ kind ist voll da.aber solange es lothes und schneiders gibt wird dieses land stehenbleiben in diesen fragen.schade
  • beaetel 15.06.2019 17:42
    Highlight Highlight Von bürgerlichen Frauen kann man nichts anderes erwarten. Wenn sie n einem wohlhabenden Haushalt aufwuchsen, eine tolle Bildung geniessen durften, kurz, zu den oberen 10‘000 gehören, ist Verständnis für die Unterschicht, oder sonst vom Pech verfolgten Fehlanzeige. Und ... eine junge Frau, die noch nie schwanger war, ist eine gänzlich andere Person, als die, welche dann mit den Problemen einer Mutter konfrontiert wird. Und als Grossmutter lebt und denkt es sich noch einmal anders. Deshalb wird es auch nie Solidarität unter den Frauen geben, sondern nur eine zwischen reich und reich ...
    • rodolofo 16.06.2019 08:52
      Highlight Highlight Ich sehe eine moderne "Bürgerlichkeit", in der traditionelle Rollen und Arbeitsteilungen zwischen Frauen und Männern FREIWILLIG weiter bestehen.
      Beispiel Bauernhof:
      Der Mann mit seinem Faible für Landmaschinen ist fürs "Grobe" zuständig, also für jene Arbeiten, die viel Ausdauer und Muskelkraft erfordern, und wo es wortwörtlich stinkt (Umgang mit Mist und Gülle).
      Die Frau wiederum ist mehr im Haus bei den VIELEN Kindern, kocht, wäscht und putzt, und übernimmt Bereiche des Hofes, beispielsweise den Garten, die Hühner und die Pferde.
      Frauen und Pferde gehören irgendwie zusammen.
  • Ursus der Rächer 15.06.2019 15:48
    Highlight Highlight Eines möchte ich dann doch zu bedenken geben: In meinem nahen und fernen Bekanntenkreis kenne ich keine Frau, die am Streik teilgenommen hätte. Das meiste Echo, dass man sich nicht von primitiven Feministinnen instrumentalisieren lasse, obschon man absolut für Gleichstellung sei. So, das musste auch mal gesagt sein. Persönlich binch auch für die Gleichstellung! Und nun die Blitze!
    • Firefly 15.06.2019 22:09
      Highlight Highlight Ja, es braucht Mut sich für seine Anliegen zu solidarisieren und zu exponieren. Man könnte ja als primitive Feministin gebrandmarkt werden. Aber immerhin kommt der Einsatz Allen zu gute, auch denen die sich zu fein sind, die Hände schmuzig zu machen. Wenn man bedenkt, dass vielewichtige Bürgerrechte auf den Strassen erkämpft wurden.
  • Korrekt 15.06.2019 15:46
    Highlight Highlight Um das geht es hier zwar nicht primär aber die Aussage: "100 Prozent der Vergewaltigungen werden von Männern gemacht. Das ist eine Tatsache", kann man so nicht stehen lassen. Rechtlich gesehen stimmt es, dass eine Vergewaltigung nur an Frauen möglich ist. Das und die Aussage von Funiciello tragen aber nicht zu einer Enttabuisierung bei. Sexuelle Gewalt an Männern ist zwar ein Randthema aber existent. Das sollte man nicht für ein Argument einfach so wegwischen.
    • Garp 15.06.2019 16:22
      Highlight Highlight Fand ich auch nicht so gut. Was ich mich Frage: Es gibt so viele Männer im Parlament, warum kümmern sie sich nicht um sexuelle Gewalt an Männern. Man kann kann ja nicht alles an die Frauen delegieren.
  • Gubbe 15.06.2019 15:20
    Highlight Highlight Es ist wie es bleibt. Wenn eine Frau einen Beruf erlernt hat, mit Gewerbeschule, weiter studiert hat mit Abschluss, wird auch sie bei Bewährung auf gerechten Lohn stossen. Beispiel: 2 Mio. Suzanne Thoma, BKW. Ja, damit ist sie ziemlich alleine. Aber auch nicht alle gut ausgebildeten Männer verdienen über 12k/monatlich, auch bei 8 Jahren der Ausbildung nicht. Da ist es doch verständlich, dass eine ungelernte Hilfskraft 4k bei leichter Arbeit, und 5k bei schwerer Arbeit so schlecht nicht bezahlt sind. Gilt für Frau und Mann.
    • Nico von der Schweiz 16.06.2019 10:39
      Highlight Highlight Ungelernt wäre Gut. Nach dem Schreiner GAV verdient ein Schreiner ohne Berufserfahrung (EFZ Ausbildung, 4 Jahre) 4018CHF. Bei anderen tendenziell eher Männerberufen, auf dem Bau, im Handwerk o.ä. sieht es nicht besser aus. Eine ungelernte Hilfskraft nach GAV Schreiner liegt übrigens bei 3'500.-
    • Gubbe 16.06.2019 19:05
      Highlight Highlight Nico von der Schweiz :
      Das ist richtig. Allerdings nehme ich nie den Schnitt von frisch Geschlüpften. Mit Berufserfahrung um die 28 Jahre. Der Anfangslohn wie der Folgende, kann nach Region variieren. Genau wie gut oder schlecht.
  • tiger6 15.06.2019 15:15
    Highlight Highlight Gleichstellungsgesetz:
    Art. 3 Diskriminierungsverbot
    1 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden, namentlich nicht unter Berufung auf den Zivilstand, auf die familiäre Situation oder, bei Arbeitnehmerinnen, auf eine Schwangerschaft.

    Der gleiche Lohn für gleiche Arbeit muss konsequent durchgesetzt werden.
    • Froggr 16.06.2019 08:37
      Highlight Highlight Art. 8 abs. 3 BV: Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung. Militärdienst?
    • rodolofo 16.06.2019 09:02
      Highlight Highlight Solche Gesetze sind immer gut gemeint, aber auch eine heikle Gratwanderung.
      In Italien haben sie sehr wenig Mieter, weil der Mieterschutz sehr hoch ist!
      Im Endeffekt führt das dann dazu, dass Du als Vermieter einen mühsamen und schrecklichen Mieter kaum mehr los werden kannst, wenn er einmal drin ist. Darum wirst Du nicht mehr vermieten wollen.
      Das "Paradies der Geschwisterlichkeit" muss von "Oben" UND von "Unten" wachsen.
      Erzwingen lässt sich nichts wirklich.
      Das werden auch die Chinesen irgendwann lernen müssen, wenn sie nicht ein eine Mega-Katastrophe hineinlaufen wollen...
    • Elephant Soup slow cooker recipes 16.06.2019 10:48
    Weitere Antworten anzeigen
  • ströfzgi 15.06.2019 15:13
    Highlight Highlight Verstehe ehrlich gesagt nicht ganz warum man(n) Politiker(Innen) einlädt und nicht zb Frau Huber von der Gemeindekanzlei, Frau Üzmir von der Reinigungsequippe Familie Üzmir GmbH, Frau Dr. jur. Staatsanwältin Meier und Frau Müller, Mutter von 4 Kindern.

    DIE wüssten was Sache ist. Aber ganz sicher nicht irgendwelche parteiinteressengetriebenen (ganz rechts wie in der mitte wie ganz links) Provokanten. Nebst einer Frauenorganisationsvertreterin hätte zb ein Vertreter der Männerpartei sicher auch interessantes beigetragen.

    Und: Sooo schlecht wie TF es darstellt, haben wir Frauen es nicht.
    • rodolofo 16.06.2019 09:11
      Highlight Highlight Tamara Funicello kämpft wie eine Löwin für Frauen UND Männer, denen es in unserer Gesellschaft schlecht ergeht!
      Sie behauptet nicht, dass es allen Frauen schlecht geht!
      "Zierdamen" sind immer noch von einem patriarchalen Rollenbild erzogen und geprägt, welches ihnen empfiehlt, immer schön präsentierend zu lächeln und so richtig POSITIV zu sein.
      Scheiss drauf!
      Jetzt seid doch einfach mal NATÜRLICH, schreit, tobt und schimpft, wenn Euch danach ist!
      Oder verzieht keine Miene und seid sarkastisch, wie Hazel Brugger und Patty Basler!
      Seid MENSCHEN!
      Dann klappt's auch mit den männlichen Kollegen.
    • sheimers 16.06.2019 11:36
      Highlight Highlight Aha, du willst keine Politikerinnen, aber Politiker der Männerpartei? Irgendwie unlogisch.
  • Clank 15.06.2019 14:41
    Highlight Highlight Auf der einen Seite fordern die Linken, dass Kitas billiger werden und sich jedes Paar, Kinderbetreuung leisten kann, damit beide 100% arbeiten können. Auf der anderen Seite motzt man darüber, dass "Frauenberufe" wie Kinderbetreuung unterbezahlt werden. Wie soll das gehen? Woher soll das Geld kommen?
    Steuerabzüge lehnen sie auch ab, da davon nur Reiche profitieren. Einfach nur widersprüchlich
    • ChlyklassSFI 15.06.2019 20:26
      Highlight Highlight Vom Militär beispielsweise?
    • Firefly 15.06.2019 21:32
      Highlight Highlight Es gibt viele Berufe die überbezahlt sind. So kann man es ausgleichen.
    • Katzenseekatze 15.06.2019 22:00
      Highlight Highlight Kinderhorte müssen subventioniert werden. Lohn mindestens 5 tausend. Mindestens.
  • Nico von der Schweiz 15.06.2019 14:39
    Highlight Highlight Im gegensatz zur SP schafft die CVP einen Frauenanteil von 40% und das ohne Quoten. Taten statt Forderungen!
  • Trompete 15.06.2019 14:37
    Highlight Highlight "Nur Bares ist Wahres!"
    -Tamara Funinciello
  • CogitoErgoSum 15.06.2019 14:34
    Highlight Highlight Die CVP hat 40 Kandidierene für den Nationalrat.
  • Clank 15.06.2019 14:26
    Highlight Highlight Die Forderung und Anliegen der Frauen sind völlig widersprüchlich. Da wird die gesamte gesellschaftliche Stellung der Frau auf wenigen wirtschaftlichen Zahlen reduziert und man redet von Ungleichstellung. Ist denn das was ein Mensch ausmacht, wirklich nur sein Job und Lohn. Da werden Frauen, die sich selbstständig dafür entscheiden, auf Karriere zu verzichten, weniger Lohn zu verhandeln, Teilzeit zu arbeiten, in einer unterbezahlte Branche zu arbeiten, Psychologie zu studieren, etc. als Problem bezeichnet. Sind denn solche Frauen nicht emanzipiert und selbstverantwortlich?
  • Sonnenfeld28 15.06.2019 13:32
    Highlight Highlight Das grösste Problem bei den Frauen ist, dass sie nicht solidarisch sind. Mit der Mehrheit in der Bevölkerung könnten sie in jedem Parlament die Mehrheit haben. Aber solange Neid und Missgunst herrscht wird es nicht funktionieren.
  • Joe Frangelico 15.06.2019 13:16
    Highlight Highlight Die Beste an dieser Arena.

    Patti Basler .
  • Dominik Treier 15.06.2019 12:54
    Highlight Highlight Es geht um Frauen, deren Sicherheit deren Löhne... Aber es ist die SVP am Tisch. Ergo: Egal ob ich zu wenig verdiene, missbraucht werde, meine Rente zu klein ist, ist Krank bin und mir niemand hilft, der Zug zu spät kommt, die Schweiz zubetoniert wird, dem Bauern wegen des Klimawandels die Ernte verdorrt oder meine Unterhosen dreckig sind. Die Ausländer sind schuld!
    Die Bevölkerungsgruppe also, die ob ihres fehlenden Stimmrechts, der unterdurchschnittlichen Ausbildung des kaum vorhandenen Vermögens und der wenigen Beziehungen am wenigsten Macht hat...
    Hinter Sündenböcken lässt sichs leben...
  • Volande 15.06.2019 12:31
    Highlight Highlight Sehr toller Text! 💜
  • Giacobbo 15.06.2019 12:28
    Highlight Highlight Frau Schneider Schneiter wirkte wie immer mega arrogant. Mit ihrem grossartigen "Ich bin privilegiert" ist sie nicht kompetent für die Situation der Frauen einzustehen und der Basler Dialekt ist bei ihr besonders unvorteilhaft. Mit der unsympathischen Lothe besteht keine Gefahr, dass sich junge ErstwählerInnen angesprochen fühlen ihre Klimawandel Leugner Partei SVP zu wählen. Das wird hoffentlich eine riesen Wahlschlappe für Bern. Issler hat am besten argumentiert. Funicello war goldrichtig unterwegs, Bravissimo!
    • Leon1 15.06.2019 13:16
      Highlight Highlight Dass du den Dialekt überhaupt erwähnst sagt mehr über dich als über Schneider-Schneiter. Ich fand ihr Auftreten auch überheblich, aber - bitte - konstruktiv bleiben! Genau die Konstruktivität fehlte an diesem Abend nämlich besonders den drei Parteivertreterinnen gänzlich.
    • Giacobbo 15.06.2019 20:48
      Highlight Highlight Du hast Recht, das mit dem Basler Dialekt ist total daneben, zumal ich riesen Fan bin der Basler "Schnitzelbängg". Schneider- Schneiter klingt halt mega arrogant, ganz im Gegensatz zu Frau Issler.
  • Leon1 15.06.2019 12:20
    Highlight Highlight Funiciello hat gemacht, was man von ihr erwarten konnte. Sie hat die JUSO-Anliegen pauschal zu Frauenanliegen erklärt und die Deutungshoheit in Anspruch genommen. Dass das bei Watson gut ankommt ist nicht überraschend, genauso wenig überrascht aber auch, dass man damit andernorts niemanden abholen kann.

    Wobei auch die andern drei, allen voran Lothe, getaucht sind. Schade, hätte eine konstruktive Frauenrunde werden können, stattdessen man hat sich grösstenteils ideologisch und stramm auf Parteilinie angeblafft. Am interessantesten waren noch die Voten aus dem Publikum.
  • Blaubar 15.06.2019 12:10
    Highlight Highlight Das Problem unserer Zeit ist, dass die natürlichen Gegebenheiten (Qualitäten und Eigenheiten) nicht ausreichend erkannt werden und man darauf nicht Rücksicht nimmt und sie nicht wertschätzt und sinnvoll darauf eingeht. Das gilt für Frauen, Männer, aber auch für die gesamte Natur. Der „Mensch“ muss vom Elfenbeinturm herunterkommen. Das ist unser Problem gegenwärtig.
  • Garp 15.06.2019 12:04
    Highlight Highlight Wie borniert kann man sein? Gottlob ist Frau Schneider-Schneiter nicht Bundesrätin geworden.

    Beide Eltern sollen 100% arbeiten, ihre Forderung. Hätte sie mal kein Kindermädchen gehabt für ihren Nachwuchs und einen körperlich anstrengenden Job, würde sie vielleicht anders sprechen.
    • Grossmaul 15.06.2019 16:33
      Highlight Highlight Vor Jahren hat sie das bereits im Magazin in einem Interview gesagt. Offensichtlich hat ihr damals niemand eine Rückmeldung gegeben und sie darauf hingewiesen wie diese Aussage wirkt. Man kann durchaus mal etwas Dummes sagen - so etwas passiert den kompetentesten Menschen. Diese Dummheit jedoch zu wiederholen zeugt von einem Mangel an Nachdenken. Ich wünsche mir Politiker die nachdenken.
    • Garp 15.06.2019 17:21
      Highlight Highlight Sie hat nicht einfach etwas Dummes gesagt, das ist ihre echte Überzeugung, das ist ein Unterschied.

      Es ist ihr zwar bewusst, dass sie privilegiert war, wie sie die Familie managen konnte, sagt sie selber, sie meint aber wirklich es sei schaffbar Kinder aufzuziehen, 100% in z.B. der Altenpflege zu arbeiten und der Mann als Maurer, weil sie es nicht kennt. Es fehlt ihr die Empathie. Leider machen Menschen mit wenig Empathie besonders leicht Karriere und viele landen in der Politik.
    • Grossmaul 15.06.2019 22:11
      Highlight Highlight Wohl wahr... mein Sarkasmus geht manchmal leider daneben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • regen 15.06.2019 11:51
    Highlight Highlight Bei der ganzen diskussion um die gleichstellung von m & w, gibt es für mich einen weiteren wichtigen punkt im sinne einer gleichstellung in der anerkennung der berufserfahrung. In einigen unternehmungen, vor allem in skandinavien, wir die familienarbeit, oder wenigstens einen teil davon, als berufserfahrung anerkannt und der fachbezogenen gleichgestellt. Gut, wenn dann aus ökonomischen gründen lieber berufsunerfahrene angestellt werden, nützt diese gleichstellung auch nichts. Wenigstens würde somit aber die familienarbeit aufgewertet.
    • WolfCayne 16.06.2019 09:30
      Highlight Highlight @chrisi Zum Haushalt gehört neben Kochen und Putzen auch Organisation, (Finanz-)planung, Terminvereinbarung und Durchführung von Veranstaltungen wie Kindergeburtstagen. Also von Gastronomie bis zum Bürojob gibt es viele Berufe, die eigentlich nicht so verschieden sind.
  • peeti 15.06.2019 11:24
    Highlight Highlight - Guter Artikel👍
    - Schneider-Schneiter wieder mal unterirdisch. Wer wählt solche Personen ins Parlament? Dann lieber noch eine Lothe, die rhetorisch was kann und
    - „48 Jahre nach der Einführung des nationalen Frauenstreiks“
    • Barracuda 15.06.2019 13:05
      Highlight Highlight Hä? Köppel ist rhetorisch auch halbwegs begabt. Soll das ernsthaft ein Kriterium sein?! 🙄
  • Barracuda 15.06.2019 11:11
    Highlight Highlight Frauen, geht wählen! Das bewirkt mehr als alles andere. Über 50 Prozent der Stimmberechtigten sind Frauen! Also wo ist das Problem?
    • Joe Frangelico 15.06.2019 12:16
      Highlight Highlight Genau richtig.
    • Grossmaul 15.06.2019 16:37
      Highlight Highlight Wir haben leider Parteien, die gewählt werden, obwohl sie den Interessen breiter Bevölkerungsschichten zuwider laufen. Von genau den Menschen, deren Anliegen unter die Räder kommt, egal ob die jetzt einen xx oder einen xy Chromosomensatz haben.

      Manchmal krieg ich's einfach nicht auf die Reihe.
    • rodolofo 15.06.2019 21:03
      Highlight Highlight Vielleicht interessiert die heutige Politik sehr viele Frauen nicht, weil sie dermassen männlich dominiert ist.
      Und "männlich dominiert" heisst eben, dass mit harten Bandagen rivalisiert und gekämpft wird.
      Bei solchen Hahnenkämpfen treten die Themen dann meist in den Hintergrund, und die Egos der Alpha-Männchen in den Vordergrund, so wie sie selber.
      Da ziehen sich dann viele Frauen zurück, was schade ist, denn auch in dieser reinen Frauen-Runde in der gestrigen Arena haben wir wieder mal gesehen, wie engagiert, sachlich und respektvoll diese Frauen aus miteinander umgingen.
      Bitte mehr davon!
  • ja, mein Herr 15.06.2019 10:57
    Highlight Highlight Funinciello überzeugt, einmal mehr überhaupt nicht.
    Ich würde diese Frau niemals wählen.
    • FrancoL 15.06.2019 12:24
      Highlight Highlight Wer hat Dich denn überzeugt?
    • dorfne 15.06.2019 13:41
      Highlight Highlight Funicelli war brillant!
    • Gubbe 15.06.2019 15:04
      Highlight Highlight Frau Fumicello ist gekommen, und hat die ganze Frauenthematik zu ihre JUSO-Arbeit gemacht. Sie ist repetitiv, mit ihren Anliegen, die auch Frauen zum Kopfschütteln bringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • demian 15.06.2019 10:15
    Highlight Highlight Mehr Lohn für Tieflohnjobs finde ich gut. Problem, keiner will es bezahlen. Beispiel Pflege -> Kosten der Krankenkassen steigen, grosser Aufschrei. Dasselbe vei Reinigungspersonal, Detailhandel usw.

    Da jeder versucht Ende Monat soviel wie möglich in seinem eigenen Sack zu haben wird sich das auch nicht ändern.

    • FrancoL 15.06.2019 12:25
      Highlight Highlight Die Realität bestens dargestellt, ohne Emotionen aber dafür um so richtiger. Danke!
  • Mova 15.06.2019 09:46
    Highlight Highlight Den Frauen geht es in der Schweiz doch Prima. Gut vertreten im Bundesrat, Arena.
    • rodolofo 15.06.2019 20:54
      Highlight Highlight Die haben den Frauenstreik ja auch nur organisiert, um etwas den Plausch zu haben zusammen und zu feiern, dass es den Frauen in der Schweiz so prima geht.
  • loplop717 15.06.2019 09:23
    Highlight Highlight Das Land erlebte einen Stillstand? Ohne die Artikel hätte ich nicht mal gemerkt das Frauenstreik war. Vieleicht Zürich und Bern erlebten einen Stillstand aber die Städe sind nunmal nicht das ganze Land. (Ich finde den Frauenstreik gut, es stimmt aber einfach nicht das das Land einen Stillstand erlebt hat.)
    • praxis 15.06.2019 14:34
      Highlight Highlight Diesen sogenannten Stillstand gab es nur, weil die Demonstrantinnen sich vor die Trams gestellt hatten, phasenweise. Aber irgendwelche Trams, die wegen mangelndem Person nicht fahren konnten, gab es nicht. Von Stillstand zu reden ist ein Wortmissbrauch, man nennt es auch Propaganda.
  • Zeit_Genosse 15.06.2019 09:21
    Highlight Highlight ▪️Das Salärsystem von Unternehmen ist falsch gedacht.

    ▪️Wenn man jeder Arbeitsstelle in einem Unternehmen einen Wert, eine Salärgrösse, gibt, dann spielt es keine Rolle ob Weiblein oder Männlein den Job machen.

    ▪️Die Frage bei Bewerbungsgesprächen, was haben sie sich als Salär vorgestellt entfällt und wird ersetzt durch, diese Stelle ist Salärmässig bei CHF .... eingestuft.

    ▪️Natürlich kann man dann, wenn eine Person noch weitere wertvolle Skills mitbringt, diese in einem flexiblen Rahmen transparent honorieren.

    ▪️Das kann doch nicht so schwer sein, bei den vielen HRlern. Einfach mal tun.
    • dä dingsbums 15.06.2019 11:14
      Highlight Highlight Ach, wenn die Welt so simpel wäre.
    • neutrino 15.06.2019 12:36
      Highlight Highlight Schöne perfekte Welt - funktioniert beim Bund oder vielleicht bei der SBB. Realität sieht anders aus: um Lohn zu zahlen, brauchts Gewinn und dafür brauchts Kunden und Aufträge. Wer mehr davon generiert, kriegt auch mehr Lohn.
  • Maracuja 15.06.2019 09:13
    Highlight Highlight Einen sehr guten Eindruck hinterliess Frau Funiciello, die im Gegensatz zu Frau Schneider-Schneiter bodenständig geblieben ist und richtig bemerkt hat, dass die Quotendiskussion für die normale Arbeitnehmerin kaum Bedeutung hat und dass es ein menschlich berechtigtes Anliegen ist, dass Eltern auch Zeit mit ihren Kindern verbringen und nicht durchgehend 100% arbeiten wollen - schlimmstenfalls opfert man wertvolle Zeit mit der eigenen Familie für ein System, dass einem mit Ü50 knallhart auf die Strasse stellt.
    • FrancoL 15.06.2019 12:26
      Highlight Highlight Ja aber die ist doch eine Linke, da kann doch nichts Gutes rauskommen.
    • Grossmaul 15.06.2019 16:39
      Highlight Highlight Francol: 😂😂😂
  • Luke1879 15.06.2019 09:02
    Highlight Highlight „100 Prozent der Vergewaltigungen werden von Männern gemacht.“ Herr Stern, als guter Journalist erwarte ich von Ihnen, dass Sie auf solche Falschaussagen hinweisen. Es ist erwiesen, dass sexuelle Übergriffe auch von Frauen ausgehen. Aufgrund der gesellschaftlichen Tabuisierung dieses Themas wird sogar von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen. Von Frauen vergewaltigte Männer haben nur sehr selten den Mut, sich zu outen.
    https://www.google.ch/amp/s/amp.focus.de/familie/erziehung/familie/ehefrauen-muetter-grossmuetter-warum-frauen-nicht-als-sextaeterinnen-wahrgenommen-werden_id_4128444.html
    • Effie 15.06.2019 11:11
      Highlight Highlight Vergewaltigung kann nur von einem Mann grmacht werden. Alles andere ist (rechtlich) sexuelle Nötigung🤷🏻‍♀️
    • sayana 15.06.2019 11:48
      Highlight Highlight In der Überlegung ist meines Erachtens ein Denkfehler: Eine Vergewaltigung ist ein Delikt gegen die sexuelle Integrität, aber ein Delikt gegen die sexuelle Integrität ist nicht zwangsläufig eine Vergewaltigung. Nimmt man die Verurteilungen, so waren es 2017 nur Männer: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.5366395.html (was eher wenig erstaunt, da der Tatbestand nur erfüllt ist, wenn eine Frau penetriert wird). Man kann sich über die Auswahl des Beispiels & die Definition des Tatbestandes streiten, aber die Aussage ist per se nicht falsch.
    • sayana 15.06.2019 11:50
      Highlight Highlight (Beziehungsweise ist darauf hinzuweisen, dass es zumindest für die Schweiz zutrifft, denn die Definition kann natürlich von Land zu Land abweichen, insofern trifft sie vielleicht im Allgemeinen nicht zu.)
  • Tomoshunto 15.06.2019 08:45
    Highlight Highlight Wieso spricht niemand über die Globalisierung und Digitalisierung betreffend Löhne? Die Löhne gehen allgemein runter und siehe Beispiel USA welches ja soo ein Vorbildsland mit Freiheit, Gerechtigkeit etc ist. Dort haben Leute 2-3 Jobs um sich über Wasser zu halten. Lohnunterschied wird wegen der Intransparenz nie fair sein (auch unter den Männer nicht).
    • Maracuja 15.06.2019 10:38
      Highlight Highlight @Tomoshunto: Die Löhne gehen allgemein runter

      Das stimmt nicht ganz, die Löhne im obersten Lohnsegment gehen nicht runter. Die Herren und wenigen Damen werden fürstlich belohnt, dass sie Löhne der übrigen Angestellten drücken und ältere teurere Mitarbeiter durch jüngere billigere ersetzen.
  • Maracuja 15.06.2019 08:45
    Highlight Highlight Seit Ewigkeiten mal wieder Arena geguckt und mich über diese egozentrische cvp-Politikerin geärgert. Ich kann den Schrott „Frauen verhandeln schlecht“ nicht mehr hören. Offensichtlich ist dieser abgehobenen Person nicht bewusst, dass man in vielen Branchen (z.B. Reinigung, Detailhandel) bei Lohnverhandlungen eh keinen grossen Spielraum hat und dass man als Mutter mit kleinen Kindern miserable Karten für Verhandlungen hat. Und dann noch die explizit unchristliche Forderung, dass Eltern beide 100% arbeiten sollen, um Karriereknick zu vermeiden.
    • therationalist 15.06.2019 10:26
      Highlight Highlight Genau mit diesem Statement habe ich extrem Mühe. Man kann nicht teilzeit arbeiten, Unterbrüche im Job haben und dann am Ende gleichen Lohn verlangen. Klar wäre es fair, denn man hat abseits des Berufs viel geleistet. Aber so läuft der Hase nicht, egal mit welchem Geschlecht.

      Lohnungleichheit ist keine Lohndiskriminierung, und die zu tiefen Löhne in den angesprochenen Sparten sind kein Geschlechterproblem.
    • Allion88 15.06.2019 10:52
      Highlight Highlight Es gibt auch viele männer berufe, bei denen man(n) schlecht verdient und wenig verhandlungsspielraum hat. Falls die frau karriere machen will/kann, darf auch der mann heite reduziert arbeiten oder zu hause bleiben. Ist doch jedem paar selber überlassen
    • ja, mein Herr 15.06.2019 11:00
      Highlight Highlight Mir ging es als Mann und Fahrer eines Transportunternehmens genau so. 22.60 und null Spielraumfür Lohnverhandlung. (sonnst kommt der junge Ostdeutsche, der nicht verhandelt).

      Gewisse Branchen sind nun mal mies bezahlt. Egal ob Frauen oder Männer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 15.06.2019 08:40
    Highlight Highlight Lothe und Schneider fühlten sich so falsch an. Sie verkörpern alte Energie. Ich freue mich auf das Neue.

    Und ja, gestern war ein wunderbarer, friedvoller, bunter und zukunftsgerichteter Tag. Für Frau und Mann. Danke.
    • Sakura84 15.06.2019 14:10
      Highlight Highlight @banda69
      Da stimme ich dir voll und ganz zu. Danke für deinen Komentar.
    • banda69 16.06.2019 12:50
      Highlight Highlight @sakura

      There is telepathy between hearts.
      🙏😉
  • diff 15.06.2019 08:35
    Highlight Highlight «Und 100 Prozent der Vergewaltigungen werden von Männern gemacht. Das ist eine Tatsache.» Funiciello hat da natürlich recht, fairerweise muss man noch anmerken, dass der Strafbestand der Vergewaltigung nur von einem Menschen mit Penis begangen werden kann....
    • derWolf 15.06.2019 11:27
      Highlight Highlight Stimmt doch nicht. Was ist mit Kindern oder Jugendlichen? Vergewaltigung ist Sex gegen deinen Willen, oder nicht? Auch Männer werden vergewaltigt, nur traut sich da keiner was zu sagen, wäre ja peinlich. Das ist zBsp. ein Muster in dem die Männer gefangen sind, ist ja nicht so das nur Frauen in ihren aufgedrängten Rollenbilder innehaben .
    • Mr.Mike 15.06.2019 12:38
      Highlight Highlight @derWolf

      Rechtlich gesehen ist eine Vergewaltigung die Penetration des weiblichen Geschlechtsorganes durch den männlichen Penis. Somit ist Anal- und/oder Oralverkehr eine sexuelle Nötigung (gem. Gesetz).
      Auch eine Penetration eines Mannes durch einen anderen Mann stellt immer eine sexuelle Nötigung dar.

      Die Strafandrohung, abgesehen von der Mindeststrafe, ist die selbe.

      Also rechtlich gesehen kein Nachteil, jedoch vom Gefühl her ist es nicht korrekt, dass ein Mann nicht vergewaltigt werden kann.
    • derWolf 15.06.2019 13:49
      Highlight Highlight Danke für die Aufklärung der Rechtslage. 👍

      Grundsätzlich sollte jeder auferzwungene Sex als Vergewaltigung betrachtet werden, die Psyche macht da keinen Unterschied. Im Grunde wird ja auch genau dafür gekämpft, was auch richtig ist.

      Ich bin auch für die moderne Gesetzgebung mit dem Ziel die Psyche zu heilen. In diesem Gebiet sehe ich dies jedoch nicht so. Es kann nicht alles therapiert werden, gerade wenn der Trieb im Spiel ist. Freiheitsentzug macht Angst, der Psychiater nicht. Ein sehr heikles Thema welches wohl leider noch länger ein Problem bleibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eggi 15.06.2019 07:58
    Highlight Highlight Schön beobachtet, toll formuliert. - Chapeau, William.
    • banda69 15.06.2019 08:52
      Highlight Highlight Oh ja, der Text ist grossartig!
    • Eggi 15.06.2019 14:01
      Highlight Highlight Ich mache William Stern ein Kompliment für seinen Text und kriege 72 Blitze.
      Ich staune: So schwierig, ein Lob stehen zu lassen?
    • Drank&Drugs 15.06.2019 17:32
      Highlight Highlight @Eggi: vielleicht sind ja die Blitzer der Meinung, dass das Gegenteil der Fall ist 🤷‍♂️
      Ist nur eine Vermutung 😉
  • rodolofo 15.06.2019 07:32
    Highlight Highlight Schneider-Schneiter ist so richtig "Establishment":
    Eine Komplizin der Macht, ganz in der Tradition der Christlichen Landeskirchen mit ihren Credos "Gebt dem König, was des Königs ist!" und "Selig sind die Armen, denn ihnen gehört das Himmelreich."
    Für die Multinationalen Konzerne, für Abzocker und Auspresser aller Formate hat Schneider-Schneiter sehr viel Verständnis im Stil von "Die sind halt so!"
    Wenn es aber darum geht, Verständnis zu haben für die vielen Frauen, die sich Diskriminierungen, Misshandlungen, Einschüchterungen und sogar Vergewaltigungen nicht mehr antun lassen wollen, dann...
    • rodolofo 15.06.2019 07:50
      Highlight Highlight ... versteht sie diese Schweiz nicht mehr:
      "Wir sind doch alle Teil des Systems! Wie können wir da gegen dieses System streiken?"
      argumentiert sie pseudo-listig.
      Ja, wir alle nehmen an diesem System -mit Schlagseite hin zu Patriarchat und rechter Dominanz- teil.
      Aber die Einen machen freiwilliger mit, als Andere, die mitmachen MÜSSEN!
      Das ist wie mit den Traditionen:
      Es gibt gute und sinnvolle Traditionen, die bewahrt, oder gar wiederbelebt werden sollten, wie zB. der ökologische Warentransport auf der Schiene.
      Dann aber gibt es aber fürchterliche Traditionen, wie zB. die Frauen-Beschneidung.
  • Fairness 15.06.2019 07:18
    Highlight Highlight Issler und Funiciello waren um Längen besser als Lothe und Schneider-Schneiter. Zum Glück hat sie es nicht in den BR geschafft. Wieso kapieren viele Bürgerliche nicht, dass es für den Erfolg ALLE braucht? Was sind Manager ohne Mitarbeiter? Sie könnten so manches selber gar nicht. Darum müssen die Löhne fair sein und nicht oben steigen und in der Mitte und unten nur noch sinken. Und wieso Tagesschulen nicht schon längst eine Selbstverständlichkeit sind, ist bedenklich. Dass es punkto Sicherheit im Ausgang nicht mehr ist wie vor der Macho-Zuwanderung, sollte links zugeben und Lösungen suchen.
    • rodolofo 15.06.2019 07:40
      Highlight Highlight Schneider-Schneiter und Lothe sind selber die besten Beweise für ihre eigenen Thesen:
      Frauen an der Macht sind erste wichtige Schritte auf dem Weg in Richtung angenehme und lebenswerte Gesellschaft.
      Was wir aber letztlich brauchen, sind GUTE FRAUEN an der Macht!
      Nun, darüber, was "Gut" sein soll, sind wir uns natürlich nicht einig...
      Mir jedenfalls geht Schneider-Schneiter mit ihrem elitären Gehabe auf den Geist!
      Dass ihr Basler Dialekt im Zusammenhang mit diesem Gehabe unvorteilhaft ist, bemerke ich hier nur am Rande.
      Regelrecht begeistert bin ich aber vom Furor von Tamara Funicello!
    • Gubbe 15.06.2019 09:22
      Highlight Highlight Das ist fair zusammengefasst.
  • Siciliano 15.06.2019 06:41
    Highlight Highlight Pervers finde ich, dass das HR (Personalabteilung) in der Regel von Frauen besetzt ist und diese allfällige Lohnunterschiede kennen, sich aber hinter den Vorgesetzten verstecken. Doppelmoral?
    • dorfne 15.06.2019 08:20
      Highlight Highlight Die HR bestimmt die Löhne nicht selber. Die HR Verantwortlichen gehören oft nicht mal dem GL-Gremium an.
    • Christian Börner (1) 15.06.2019 08:45
      Highlight Highlight HR-Abteilungen verfolgen in erster Linie die Unternehmensinteressen (Gewinne, Dividenden, Boni). Sie müssen sich für alle Zugeständnisse, die über das Minimum hinausgehen, rechtfertigen. Es ist naiv, sich mit Mitarbeiterinteressen ans HR zu wenden und Unterstützung zu erwarten. Zumindest muss man seine Forderungen argumentativ verpacken in Unternehmensinteressen und Betriebsbedürfnisse. Nicht selten ist der Gang vors Gericht der zielführende Weg.

      Frauen in leitenden Positionen verhalten sich oft männlicher als ihre Kollegen. Vielleicht ändert sich das Rollenbild mit entsprechenden Vorbildern
    • DerRabe 15.06.2019 09:19
      Highlight Highlight @dorfne, Fast richtig: Vom HR wird das Lohnbudget nicht bestimmt. Jemand „von oben“ sagt, dass die Stelle Xyz besetzt werden muss und dafür soundsoviel Geld zur Verfügung steht.
      Nun liegt es aber am HR diese Stelle zu besetzen. Wenn das HR es nun zulässt, dass der Mann sich stark an die Obergrenze dieses Budgets herantastet (was selbstverständlich sein gutes Recht ist), bei der Frau jedoch den Lohn drückt obwohl ein höheres Budget gesprochen wurde, dann ist tatsächlich das HR schuld. Und ja, das HR liegt tatsächlich grösstenteils in Frauenhand.
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Der Ruf nach Umweltschutz und Massnahmen gegen den Klimawandel schallt in Hinblick auf die Nationalratswahlen im Oktober aus (fast) allen Schweizer Parteizentralen. Im Tenor unüberhörbar singt auch die FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi mit. Sie betont in einem Interview mit Tamedia-Zeitungen, die FDP sei keine klimafeindliche Partei: «Der Umweltschutz gehört eigentlich zur DNA des Freisinns».

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