Schweiz
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Arena vom 17.5.2019
Das EU-Puzzle
Moderator Sandro Brotz 

Copyright: SRF/Oscar Alessio

Ex-Rundschau-Moderator Sandro Brotz beim ersten Arbeitstag. bild: srf/oscaralessio

Ein kleiner Patzer und ein Maurer-Witz – der Einstand von Sandro Brotz in der EU-«Arena»

In der «Arena» war für einmal die Aufmerksamkeit auf den Moderator statt auf die Politiker gerichtet: Sandro Brotz führte erstmals durch die wichtigste Polit-Talksendung des Landes. Nach der Premiere steht fest: Aller Anfang ist schwer, aber Brotz wird die «Arena» bald mit der gleichen Souveränität wie Jonas Projer leiten.



Jetzt war es also soweit. Nach mehr als vier Jahren mit Jonas Projer, der die «Arena» in mancherlei Hinsicht zu einem recht erfolgreichen Ich-Produkt geformt hatte, übernahm Sandro Brotz das Moderations-Zepter. Brotz, der als Rundschau-Moderator gleichermassen geachtet wie gefürchtet wurde, tritt in grosse Fussstapfen, wie sich in der ersten Arena in der Post-Projer-Ära zeigte.

Wenn der Fokus auf den Schiedsrichter statt auf die Spieler gerichtet ist, bedeutet das naturgemäss nichts Gutes für den Sport. Diese Regel gilt auch für Polittalk-Sendungen. Projer hatte sein Gesicht nun mal zum Aushängeschild dieser Sendung gemacht. Man könnte sagen: Brotz' grösstes Problem war es, nicht Projer zu sein. Und dass er sich als «Rundschau»-Moderator den Ruf der «Reizfigur» eingehandelt hatte.

Der 49-Jährige hielt sich denn auch, wahrscheinlich auch um die im Vorfeld geäusserten Befürchtungen zu zerstreuen, er werde zu konfrontativ auftreten, am Anfang merklich zurück. Höflich mahnte er die Gäste, doch bitte auf seine Fragen zu antworten, mehrmals verkam die Diskussion zur Kakofonie, weil drei Personen gleichzeitig sprachen, ohne dass Brotz Einhalt gebot.

Dass er ausgerechnet mit einer Sendung über die EU begann, gereichte Brotz auch eben nicht zum Vorteil. Die EU ist zwar politisch ein Minenfeld, in der öffentlichen Diskussion aber nicht selten ein Ladenhüter.

Das musste einst auch Jonas Projer regelmässig feststellen. Die Diskussionen über das Verhältnis mit dem Staatenverbund sind seit Jahren festgefahren, das Gezerre um die Weiterführung des Bilateralen Weges ermüdend und die Fronten manchmal dermassen unübersichtlich, dass sich der europapolitisch nicht ganz so kundige Zuschauer wohl vor Schreck gleich zu Schimanskis auf ARD wegzappte – «Hart am Limit» war es da auch, aber vermutlich nicht ganz so verworren.

Und selbst wenn sich die Parteien zusammenraufen und das Rahmenabkommen irgendwann unter Dach und Fach bringen: Es handelt sich wohl nur um einen Burgfrieden, der nur so lange währt, bis die SVP die nächste Rammbock-Initiative aus Herrliberg schiebt.

Brotz hatte also schon recht, wenn er sagte, man müsse über das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU reden. Nur, dann braucht es halt auch Gäste, die gerne über das Thema reden. Das war hier nicht der Fall, man hatte es mit einer etwas gar behäbigen Runde zu tun.

Brotz hatte wohl gehofft, dass die vom Bundesrat diese Woche verkündeten Massnahmen zum Lohnschutz der Debatte neuen Schub verleihen würde. Im Leutschenbach war davon nichts zu sehen. So entstand der Eindruck, zum Thema EU war zumindest in sachpolitischer Hinsicht eigentlich alles gesagt, und was noch nicht gesagt wurde, das wird sicher nicht vor laufender Kamera verhandelt.

Arena vom 17.5.2019
Das EU-Puzzle
Moderator Sandro Brotz mit seinen Gästen Albert Rösti, Monika Rühl, Lukas Bärfuss, Christian Levrat

Copyright: SRF/Oscar Alessio

Die Teilnehmer der EU-«Arena»: Albert Rösti, Monika Rühl, Lukas Bärfuss und Christian Levrat, in der Mitte Moderator Sandro Brotz. bild: srf/oscar alessio

Christian Levrats Auftritt war seltsam blutleer, erst gegen Ende der Sendung wurden seine Voten etwas markiger. Es gebe Probleme mit der Personenfreizügigkeit, das lasse sich nicht negieren, gestand der SP-Präsident offenherzig ein. Aber, so Levrat: Die Alternative zur Personenfreizügigkeit sei die Schweiz der Baracken, der Rückkehr zum Saisonnierstatut.

SVP-Präsident Albert Rösti war zwar weniger gmögig als auch schon, weil er als SVP-Vertreter wieder einmal allein auf weiter Flur war und sein Fett ordentlich wegbekam: Brotz unterbrach ihn regelmässig, Rühl massregelte ihn einmal wie es langjährige Paare in einer Abendgesellschaft manchmal unangenehmerweise zu tun pflegen («Das hat nichts mit dem Rahmenabkommen zu tun, Albert!») und Levrat kanzelte ihn zum Schluss der Sendung auf für schweizerische Verhältnisse etwas gar herrische Art und Weise ab («Er soll zuschauen und schweigen»).

Dass Prügelknabe Rösti zum Schluss der Sendung dennoch wie das Honigkuchenpferd strahlte, als das man ihn auf der politischen Bühne meist kennt, zeigt, wie wenig Bedeutung erstens eine solche Sendung für das Europa-Dossier hat und zweitens, dass die SVP aktuell nicht viel zu verlieren hat.

Einzig Monika Rühl, Direktorin des Wirtschaftsverbands Economiesuisse, legte von Beginn an etwas Kampfeslust an den Tag. Sie würde angesichts der Obstruktionspolitik von links und rechts gerne wissen, wie es jetzt weitergeht mit der EU-Politik. Nach dem EWR-Nein 1992 habe man mit den Bilateralen massgeschneiderte Verträge ausbedingen können. Es sei unverständlich, dass die Gewerkschaften nun Sturm laufen gegen das Rahmenabkommen.

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Und da war ja auch noch der Lukas Bärfuss. Die Idee, mit Bärfuss einen Autor in die Sendung zu holen, war zwar löblich und nachvollziehbar, Bärfuss hatte schon in zwei anderen «Arena»-Auftritten gezeigt, dass er durchaus das Format dafür hat.

Hier aber war er fehl am Platz. Wenn Bärfuss beklagte, dass es sich bei den Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU um eine seit 27 Jahren andauernde Groteske handle, hatte er zwar Recht. Und auch mit der Feststellung, dass die Schweiz als EU-Mitglied mehr Mitbestimmungsrecht hätte, lag er sicherlich nicht daneben. Aber in der Gesellschaft von abgebrühten Politspezialisten wirkten seine Einwände nicht wie Farbtupfer sondern wie Fremdkörper. Stellvertretend dafür Rühl, die auf Bärfuss' Aussage, es gelte endlich über einen EU-Betritt zu reden, fast schon entgeistert reagierte: «Sie können nicht am Volk vorbei politisieren.»

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Nur einmal gelang es Bärfuss, einen nachhaltigen Treffer zu landen: Als er das Dilemma der SP aufzeigte, die sich als Europafreundliche in der unerfreulichen Lage sieht, gleichzeitig die EU verteidigen und das Rahmenabkommen kritisieren zu müssen.

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Ansonsten wurde – nicht untypisch für eine «Arena» – viel geredet und wenig gesagt. Unfreiwillig für Heiterkeit sorgte gegen Ende der Sendung Albert Rösti, als er das Wirken von SVP-Bundesrat Ueli Maurers in den USA lobte. Brotz konnte sich daraufhin einen kleinen Seitenhieb auf die Sprachkenntnisse des Bundespräsidenten nicht verkneifen.

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Als man sich schon damit abgefunden hatte, dass Brotz diese Sendung fehlerfrei und mit einer fast schon etwas drögen Souveränität über die Bühne bringen würde, unterlief ihm doch noch ein kleiner Fauxpas: Bei einer Spontan-Umfrage zum EU-Beitritt (neben dem 1:1-Gespräch eine der Neuerungen im Vergleich zur Projer-«Arena») fragte er die Zuschauer, wer von ihnen sich einen Beitritt zur Schweiz vorstellen könnte. Die Korrektur folgte auf dem Fuss.

Viel abgeklärter hätte da wohl auch sein Vorgänger nicht reagiert.

Für die Tonqualität bitten wir um Entschuldigung.

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47
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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Albert J. Katzenellenbogen 18.05.2019 19:22
    Highlight Highlight Noch unschaubarer geworden.
  • Calvin Whatison 18.05.2019 19:18
    Highlight Highlight Ist Bärfuss nicht eigentlich auch ein Lauchgemüse?

    Oder verwechsle ich da jetzt was!?🤣🤣🤣
  • Joe Frangelico 18.05.2019 16:57
    Highlight Highlight Lukas Bärfuss.
    EU Turbo
    "Denn sie wissen nicht was sie tun "
  • Garp 18.05.2019 16:28
    Highlight Highlight Völlig OT, auf dem Hauptbild wirkt Brotz so dürr, dass ich mir schon Sorgen um ihn mache. Kann auch einfach eine blöde Perspektive sein.

    Die Sendung an und für sich fand ich ok aber auch nicht mehr und viel ruhiger als mit Projer. Ein Urteil kann ich noch keines Fällen, ob Brotz das gut machen wird. Ich brauch noch Zeit und ein paar Arenen.
  • violetta la douce 18.05.2019 15:50
    Highlight Highlight Bärfuss zeigt einmal mehr, dass er nicht nur ein überaus mäßig begabter Schriftsteller ist, sondern dass er auch als Hobbypolitiker, in der Lage ist, fürchterlichen Unsinn zu labern.
    Zum Fremndschämen.
  • Gender Bender 18.05.2019 13:51
    Highlight Highlight Der Ueli spricht halt Englisch wie es die meisten Schweizer tun. Das ist zum schämen!!
  • Garp 18.05.2019 13:03
    Highlight Highlight @Schneider Alex

    Es gibt leider zu wenig Kulturschaffende, die sich politisch und engagiert äussern.

    Zur Erinnerung:

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  • farrista 18.05.2019 11:05
    Highlight Highlight Eine richtig schweizerische Arena - "nett" (vulgo: abartig langwilig), "diplomatisch" (vulgo: furztroche) und "solid" (vulgo: kei Füür!).
    • Garp 18.05.2019 19:19
      Highlight Highlight Politik ist nicht besser, wenn man sich die Köpfe einschlägt.
  • Tobias W. 18.05.2019 10:57
    Highlight Highlight Der „gefürchtete“ Sandro Brotz. Ich finde, er hat das ganz super gemacht! Er hat einfach eine gewisse Wärme, die mir an anderen gefehlt hat. Er mag manchmal wie ein Fels wirken, aber er fühlt sich menschlich, ehrlich und sympathisch an. So werde ich wieder viel mehr Freude an der Arena haben.

    Bitte den Bärfuss nicht mehr einladen, der ist der reinste „Gränni“. Er hat weder ein politisches Amt, noch wäre er bekanntes Mitglied einer bekannten Bewegung oder sonst irgendetwas, was seine Meinung für mich irgendwie interessant machen könnte. (Auch wenn ich den ein- oder anderen Standpunkt teile.)
    • Richu 18.05.2019 12:29
      Highlight Highlight @Tobias W: Hast du wirklich die ganze Arena-Sendung gesehen? Ich beispielsweise finde S. Brotz gar nicht menschlich und sympathisch!
  • Eagle21 18.05.2019 10:25
    Highlight Highlight Ich vermisse Jonas Projer und halte Sandro Brotz für eine Fehlbesetzung. Man merkt einfach, dass Brotz die Rolle des Unparteiischen nur schlecht imitieren kann. Sein „Witz“ bzgl Ueli Maurer hatte - mit Verlaub - höchstens Stammtischniveau, umso peinlicher dass er dreimal dazu ansetzen musste. Das war nichts weiter als ein billiges Nachtreten in einer persönlichen Fehde. Gegenüber Rösti trat er herablassend auf. Brotz ist ein guter Moderator für ein Format wie die Rundschau, eignet sich für die Arena jedoch denkbar schlecht. Bitte auf Mario Grossniklaus umstellen.
    • rodolofo 18.05.2019 11:43
      Highlight Highlight Ein Schiedsrichter ist nun mal nicht in dem Sinne unparteiisch, dass er grobe Fouls und dumpfe Verschwörungstheorien einfach durchgehen lässt!
      Wenn Ueli Maurer sich beim Interview auf CNN dermassen blamiert hat, dass 2/3 der Nation lachen und die Amis erst recht denken, in der Schweiz leben lauter Kuhhirten, die Käse und Schokalade mampfen und dafür vorher ihre goldene Schweizer Uhr konsultieren, um pünktlich damit anzufangen, kann doch Sandro Brotz nichts dafür!
      Akzeptiert doch die Realität endlich so, wie sie ist!
      Auch "ein ganzer SVP-Bundesrat" bleibt eben "ein halber Bundesrat"...
    • Eagle21 18.05.2019 16:59
      Highlight Highlight Es geht hier gar nicht um das Missgeschick von Maurer - dieses kann von mir aus bei Deville nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen werden. Wenn man es aber in der Arena einbringen will, muss das entweder wirklich Sauwitzig gemacht werden oder irgendwie zum Gesprächsthema passen - beides war hier nicht der Fall. Projer waere so etwas nicht einmal in den Sinn gekommen, und das Publikum war irgendwie peinlich berührt.
    • rodolofo 18.05.2019 19:03
      Highlight Highlight Wieder mal: Die "Schlechtmenschen" als überempfindliche Mimosen.
      Vielleicht macht es bei Euch endlich "Klick", wenn Ihr selber als "dümmliche Schafe" (schwarze Schafe seid Ihr ja offensichtlich nicht) bezeichnet und behandelt werdet!
      Lernt daraus, statt Euch weinerlich über das zu beklagen, was Ihr selber ausgelöst und zu verantworten habt!
      Und das war jetzt wirklich ernst gemeint und überhaupt nicht mehr humorig-lustig!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 18.05.2019 08:46
    Highlight Highlight Bei so viel bedeutungsvoller Analyse warte ich auf die Arena zur Arena.
    • Hierundjetzt 18.05.2019 09:40
      Highlight Highlight 😂😂😂
  • rodolofo 18.05.2019 08:37
    Highlight Highlight Mich hat Sandro Brotz überzeugt!
    Seine Gesprächsleitung war ruhiger und entschiedener, als diejenige von Proyer. Vor allem fehlte bei Brotz die berühmt-berüchtigte "Damoklesschwert-Hand", die Proyer jeweils -auf einen Kontrahenten gerichtet- ins Bild hielt, während jemand sprach, was sehr irritierend und ablenkend war.
    Aber einen Rösti muss man einfach abklemmen, weil er sonst alles mit einer Weisswolle-Decke aus Patrioten-Geschwätz zudeckt, von wegen "Freiheit, die wir verteidigen müssen".
    Rösti meint die Freiheit, Mafia- und Diktatorengelder zu verwalten und die Umwelt zu verpesten...
    • Rumbel the Sumbel 18.05.2019 09:34
      Highlight Highlight Da muss ich jetzt Lachen.
    • Die andere Perspektive 18.05.2019 12:21
      Highlight Highlight Demokratie ist weit mehr als “Patrioten-Geschwätz”. Und um diese Freiheit direkt-demokratischer Entscheide geht es. Inkl. der Freiheit des Volkes, bspw. strenge Umweltschutzmassnahmen in die Verfassung aufzunehmen.
    • LeChef 18.05.2019 14:37
      Highlight Highlight Selbst wenn, wäre das ja einfach seine Meinung. Und die soll er ohne „Abklemmen“ äussern dürfen, dafür ist die Arena ja da.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eric Lang 18.05.2019 06:54
    Highlight Highlight Man könnte fast denken, dass in Leutschenbach eine neue Programmdirektorin das Sagen hat.
  • Schneider Alex 18.05.2019 06:32
    Highlight Highlight Bärfuss in der Arena

    Zum Glück haben Kulturschaffende in den letzten Jahrzehnten an Einfluss auf die Politik verloren. Das Schüren von Emotionen, falsche Bilder, undifferenzierte Darstellungen von politischen Konflikten und das einseitige Partei ergreifen tragen leider nichts dazu bei, politische Probleme zu lösen. Dazu braucht es Nüchternheit, sachliches Abwägen der Positionen und eine unaufgeregte Diskussion. Alles langweiliges Zeug, also nichts für Kulturschaffende.
    • djohhny 18.05.2019 08:12
      Highlight Highlight Hä? Seid wann wird in der Arena differenziert, sachlich und nüchtern diskutiert? Es ist in der Natur (und auch richtig so) der Arenagäste ohre Position zu verteidigen. Ich fand Bärfuss ganz gut und mit einigen neuen Inputs. Das apolitik quasi nichts für kulturschaffende sei finde ich einfach falsch. Genau die bringen einen neuen Blickwinkel
    • dorfne 18.05.2019 08:14
      Highlight Highlight Etwas Wichtiges hat Bärfuss gesagt: Die EU-Diskussionen würden stets nur den idelogischen Linien entlang geführt. Man möchte genau wissen welche Konsequenzen die eine oder andere Entscheidung der Schweiz wirklich haben würde. Z.B. die Kündigung der Bilateralen, ein Nein zum Rahmenabkommen usw.. Niemand scheint es wirklich zu wissen, bei hunderten von Verträgen, die ineinander greifen. Das Nichtwissen holt zur Zeit gerade die Briten ein.
    • FrancoL 18.05.2019 08:22
      Highlight Highlight Naja, was hat den zB Albert Rösti in der Arena zu suchen?
      Bietet er sachliches Abwägen?
      Sind seine Aussagen weniger langweilig?
      Selbst für Bürger die in der Mitte stehen bietet Rösti wenig Abwägen und Sachlichkeit an und seine Statements sind auch kaum an Langeweile zu übertreffen.
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