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Roger Federer hatte einen ruhigen Arbeitstag. Bild: EPA/ANP

Federer nimmt erste von drei Hürden und sagt dennoch: «Nervosität könnte ein Thema werden»

Roger Federer hat die erste von drei Hürden auf dem Weg zur Führung im ATP-Ranking souverän genommen. Der 36-jährige Baselbieter setzte sich gegen den Belgier Ruben Bemelmans (ATP 116) in Rotterdam mit 6:1, 6:2 durch. Die Partie dauerte bloss 47 Minuten.

14.02.18, 20:59 15.02.18, 06:49

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Bei seinem ersten Auftritt in der niederländischen Hafenstadt seit 2013 benötigte Federer keine Anlaufzeit. Der zweifache Turniersieger (2005 und 2012) führte nach zehn Minuten schon mit 4:0 und sicherte sich kurz darauf den ersten Satz mit 6:1 und 27:10 Punkten. Im gleichen Stil ging es in der Folge weiter. In den 47 Minuten, die der Match dauerte, schaffte Federer 27 Winner (7 unerzwungene Fehler).

Roger Federer hatte nicht so viel Mühe wie es auf dem Bild den Anschein macht. Bild: EPA/ANP

Der über die Qualifikation ins Hauptfeld gestossene Bemelmans (ATP 116) wurde vom spielerisch glänzend aufgelegten Weltranglisten-Zweiten regelrecht überrollt. Der 30-Jährige aus Genk musste mehrheitlich mitansehen, wie der beeindruckend agile und aggressive Federer die Winner fast aus allen Lagen schlug.

«Es könnte schon sein, dass die Nervosität noch ein Thema wird.»

Roger Federer über die Weltnummer 1

Die Zuschauer in der Ahoy Rotterdam bekamen vom 20-fachen Grand-Slam-Turniersieger eine kurze, aber umso eindrücklichere Bewerbung für den Platz an der Spitze der Weltrangliste zu sehen.

Im Achtelfinal trifft Federer am Donnerstag auf den Deutschen Philipp Kohlschreiber (ATP 36), gegen welchen er alle 12 Duelle gewonnen hat. (zap/sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Masche 14.02.2018 21:57
    Highlight Schon erstaunlich, wie hartnäckig sich dieser „Baselbieter“ in den Medien hält. Zur Erinnerung: Roger Federer ist weder gebürtiger Baselbieter noch lebt er dort.
    12 75 Melden
    • Domsh 14.02.2018 22:41
      Highlight Er hat Jugend und Kindheit dort verbracht und spricht als “Muttersprache“ den hiesigen Dialekt.
      Als was sehen sie ihn denn? Als Südafrikaner, Bündner oder Katari?
      Ah, und nicht zu vergessen: Mimimi
      76 3 Melden
    • optimusprime 14.02.2018 22:58
      Highlight aber er spricht wie einer...😉
      32 1 Melden
    • LebeauFortier 14.02.2018 23:24
      Highlight Er spricht sogar als mehr wie einer!
      6 2 Melden
    • mightymars 14.02.2018 23:58
      Highlight Was soll diese Gotteslästerung? 😉
      19 3 Melden
    • Charlie Brown 15.02.2018 05:58
      Highlight @Masche: Für dich... bist du nun zufriedener?
      6 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.02.2018 06:43
      Highlight Katari? Ist das ein neuer Disney Zeichentrickfilm?
      1 4 Melden
    • Masche 15.02.2018 08:14
      Highlight @Domsh: Ich habe meine Kindheit im Aargau und ein Teil meiner Jugend im Baselbiet verbracht, trotzdem bin ich weder das eine noch das andere.
      Federer ist für mich primär ein Schweizer Sportler. Er selber bezeichnet sich übrigens als Basler (siehe Siegerinterview in Wimbledon 2017). Wer sich in den hiesigen Dialekten auskennt, erkennt auch, dass Federer keinen Baselbieter Dialekt spricht.
      Mir geht es aber vor allem darum, dass es leider zu den Gepflogenheiten des heutigen Ex-und-hopp- Jornalismus gehört, unrefletiert einfach von den anderen abzuschreiben.
      0 5 Melden
    • Luca Brasi 15.02.2018 10:36
      Highlight Roger Federer ist ganz klar Bernecker. Sein Bürgerort ist Berneck SG. Somit ist er weder Basler noch Baselbieter. 😜
      4 0 Melden
    • Charlie Brown 15.02.2018 20:52
      Highlight Wer sagts denn, Masche...
      0 2 Melden
    • Domsh 15.02.2018 23:17
      Highlight Bin verwirrt ob deiner Argumentation. Du fühlst dich weder als Baselbieter noch als Aargauer, deswegen sollen Journalisten nicht schreiben dürfen dass Federer Baselbieter ist?
      Und weil er Sportler ist soll man ihn als Schweizer bezeichnen statt als Baselbieter?
      Und einen Journalisten wirfst du unsaubere Arbeit vor wenn er einen Baselbieter Baselbieter nennt und du als Aargauer erkennst nicht mal einen baselbieter Dialekt wenn du ihn hörst?
      Und warum sollte Basler besser passen, damit hat er weniger am Hut als mit dem Baselbiet.
      Fragen über Fragen, nenn ihn doch Aargauer...
      0 0 Melden

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