Wirtschaft
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Zeigt dem Westen den Mittelfinger: Wladimir Putin. bild: Montage watson

Der russische Präsident lässt die Muskeln spielen – aber was will er?

In Grossbritannien lässt Wladimir Putin einen Ex-Spion vergiften und in den USA Atomkraftwerke hacken. Was soll das alles?

17.03.18, 13:21 17.03.18, 14:09


Der Giftanschlag auf den ehemaligen russischen Spion Sergei Skripal kann nur auf eine Weise interpretiert werden: Wladimir Putin zeigt dem Westen den Mittelfinger. Dass der russische Geheimdienst hinter diesem Anschlag steckt, ist so offensichtlich, dass Putin einen Bekennerbrief hätte hinterlassen können.

In einer Lügen-Liga mit Trump

Stattdessen setzt Putin sein übliches Pokerface auf und streitet alles ab. Doch der russische Präsident behauptete einst auch, es gäbe keine russischen Truppen auf der Krim, die schwer bewaffneten Soldaten in der Ostukraine seien freiwillige Rebellen und die Hackerangriffe auf die USA aus der Luft gegriffene Propaganda. Wenn es ums Leugnen geht, ist Putin genauso unverfroren wie Trump.

Unerschrocken: Oppositionsführer Alexej Nawalny bei einer Demonstration in Moskau. Bild: AP/AP

Kurz vor seiner Wiederwahl als russischer Präsident strotzt Putin vor Selbstvertrauen. Die Wahlen sind ohnehin eine Farce. Der einzige ernsthafte Konkurrent, Alexej Nawalny, darf gar nicht antreten. Die Medien sind längst gleichgeschaltet, eine Opposition existiert nicht.

Putin will Russland wieder in den Stand einer Grossmacht erheben, die auf Augenhöhe mit den USA verhandeln kann. Dabei schreckt er vor nichts zurück. Die Krim hat er völkerrechtswidrig annektiert. Mit Bomben auf die Zivilbevölkerung hat er das Regime von Baschar al-Assad stabilisiert.

Kürzlich hat der russische Präsident mit neuen Atomwaffen geprahlt. Gemäss «Newsweek» lässt er seine Vasallen derzeit am TV darüber spekulieren, ob er in einem Krieg die Ukraine erobern und grosse Teile der Bevölkerung deportieren oder gar umbringen soll.

Der Ex-Spion Sergej Skripal beim Prozess in Moskau. Bild: EPA/KOMMERSANT

Aber weshalb lässt Putin seinen Geheimdienst einen ehemaligen Spion, der die Seiten gewechselt hat, vergiften? Einerseits wohl, um damit zu demonstrieren, dass er es kann und dass er dafür nicht belangt werden kann. Mit dem Mord an Alexander Litwinenko, der in London mit Polonium vergiftet wurde, hat er dies bereits einmal bewiesen.

Der Anschlag auf Skripal ist mehr als eine Machtdemonstration. Putin will ganz gezielt die europäischen Länder auseinanderdividieren. Grossbritannien ist im Begriff, die EU zu verlassen, der Brexit eine grosse Belastung für die europäische Einheit. Ein guter Zeitpunkt also, die ohnehin angezählte britische Premierministerin Theresa May noch mehr unter Druck zu setzen.

Den Ausgang der italienischen Wahlen wird Putin ebenfalls mit Genugtuung zur Kenntnis genommen haben. Der Sieg der EU-feindlichen Populisten wird für weitere Bauchschmerzen in Brüssel und für Freude in Moskau sorgen.

Cyberattacken auf US-Atomkraftwerke

Putin ist seinem Ziel, die EU zu crashen, einen weiteren Schritt näher gekommen. Viel Gegenwehr von der anderen Seite des Atlantiks hat er nicht zu befürchten. Donald Trump zeigt nach wie vor wenig Lust, ernsthaft gegen die russischen Cyberattacken vorzugehen.

Dabei verschärft sich die Lage zusehends. Die «New York Times» hat soeben berichtet, dass das amerikanische Department of Homeland Security die Betreiber von Atomkraftwerken davor warnt, dass russische Hacker sich bei ihnen eingenistet haben. «Sie waren drin», sagt Eric Chien von der Sicherheitsfirma Symantec. «Sie haben die Möglichkeit, den Strom abzustellen.»

Hat Putin sich verzockt?

US-Präsident Trump reagiert nach wie vor lauwarm auf diese Angriffe. Zu sehr ist er mit dem Chaos im Weissen Haus beschäftigt und damit, sich den Sonderermittler Robert Mueller vom Hals zu halten. Dieser verlangt mittlerweile, dass die Trump Organisation Dokumente über allfällige Geschäfte mit Russland herausrückt, etwas, das Trump bisher ausdrücklich verweigert hat.

Hat entschlossen reagiert: Premierministerin Theresa May. Bild: AP/Pool Reuters

Allerdings könnte sich Putin auch verzockt haben. Trotz Brexit hat die EU überraschend geschlossen auf den Giftanschlag reagiert und Theresa May ihre Unterstützung zugesagt. Selbst aus Washington sind erstmals klare Warnungen zu hören. Die Gefahr aus Russland wird zunehmend nicht nur erkannt, sondern auch ernst genommen.

Das ist auch nötig. «Trotz seiner wirtschaftlichen Schwäche sind Russlands militärische Macht und seine rücksichtslose Feindschaft gegen die Normen des internationalen Verhaltens eine Gefahr für den Frieden und die Demokratie in Europa», stellt Philip Stephens in der «Financial Times» fest. «Der russische Präsident glaubt, dass der Westen das Vertrauen in seine Werte verloren hat. Ein Versagen, entschlossen seinen Aggressionen entgegenzutreten, würde ihm recht geben.»

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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133
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133Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 17.03.2018 23:29
    Highlight Putin gewinnt die „Wahlen“ morgen. Das ist so klar wie das Amen in der Kirche. Und das ist eine Farce.
    9 7 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 18.03.2018 10:01
      Highlight Warum?
      3 5 Melden
  • dmark 17.03.2018 22:12
    Highlight Und letztendlich dreht sich die ganze Propaganda aller Seiten nur darum, wer den Grössten hat.
    Geld, Macht und Einfluss...ihr Politnasen langweilt mich - lernt endlich leben.
    10 3 Melden
  • Sophon 17.03.2018 21:16
    Highlight Bei jeder Kritik an Russland bzw. Putin kommt von den Trollen die Rechtfertigung- der Westen tut dies auch, oder hat dies auch getan.
    Damit lässt sich dann Schwulenhass, Krieg gegen Minderheiten, wegsperren, einschüchtern oder Mord an Opposition, Annexion, Zensur, Lüge und vielles mehr legitimieren. Findet ihr das wirklich gut? Mich stört es im Westen wie im Osten!
    20 17 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 17.03.2018 21:48
      Highlight Naja, für die gleichen Verbrechen die der Westen oder andere Diktaturen wie Saudi Arabien so agressiv zu reagieren bei Russland, finde ich schon problematisch. Vorallem weil man immer mehr Richtung Krieg schreitet...
      18 12 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.03.2018 08:55
      Highlight Putin schreitet nicht Richtung Krieg, er führt ihn bereits.
      9 12 Melden
  • psylo 17.03.2018 20:50
    Highlight Einerseits ziemlich amüsant zu beobachten, wie das Thema Russland und Putin fast so emotionale und enervierte Debatten und Kommentare hervorbringt wie dazumals die No-Billag-Initiative.

    Andererseits fast ein bisschen beängstigend zu sehen, mit welchen alternativen Fakten und unverschämten Unwahrheiten man da bombardiert wird, dass man bald nicht mehr weiss, wer jetzt Recht hat und wer nicht.
    15 8 Melden
  • Wie funktioniert das...? 17.03.2018 20:21
    Highlight Seit Nero, auch wenn er Kaiser war, flog jeder Diktator früher oder später auf die Nase. Im besten Fall lebe ich noch 15 Jahre und hoffe, dass sich für Russland, China und Nordkorea Änderungen ergeben werden, ohne dass die Menschheit (nicht die Welt) untergeht und ich dies erlebe!
    8 10 Melden
  • Lowend 17.03.2018 20:12
    Highlight Die „liberale“ NZZ sieht es in etwa ähnlich wie Hr. Löpfe, um nicht zu sagen, dass Watson hier schon fast moderate Töne anschlägt und die Putinverehrer auch vor störenden Meinungen meiner Wenigkeit abschirmt. Na ja....

    https://www.nzz.ch/meinung/der-erste-hybride-weltkrieg-ld.1365857
    10 10 Melden
  • Amanaparts 17.03.2018 19:10
    Highlight Don't believe anything until the Kremlin denies it™

    -@DarthPutinKGB
    17 11 Melden
  • Balrokable 17.03.2018 18:59
    Highlight Ich verstehe nicht wieso die Briten sich so sicher sind in Russland den richtigen Schuldigen gefunden zu haben.. Nur weil ein Gift verwendet wurde das in der Sowjetunion entwickelt wurde?
    46 13 Melden
  • G. Schlecht 17.03.2018 17:44
    Highlight Ich halte nichts vom ständigen Trump- und Putinbashing von Herrn Löpfe. Mich würde aber interessieren, was das genaue Ziel vom Autor ist. Alles so rosig in der CH, in DE, FRA, ITA, ENG, AUT, PL, CZ, SK, usw.? China nie ein Thema? Traut sich da der Autor nicht dort ein bisschen zu recherchieren und wenn ja warum? Klicks wären ja garantiert! Und interessant wäre es notabene auch. Herr Löpfe, wo ist denn zur Zeit alles so, wie man es sich wünscht? Nennen Sie ein Land. Eines nur.
    47 42 Melden
    • Juliet Bravo 17.03.2018 17:56
      Highlight Whatabout, whatabout, ...
      Russland ist hier das Thema.
      Gestern gab es übrigens einen Artike über eine ermordete linke Politikerin in Rio de Janeiro. Hat dich wohl aber nicht interessiert.
      53 30 Melden
    • G. Schlecht 17.03.2018 18:23
      Highlight @Juliet Bravo Ich habe dem Autor eine klare Frage zukommen lassen. Das ist kein whataboutism (klingt wie ein Synonym für Natzikeule). Ich möchte ganz einfach verstehen, wieso Trump und Putin hier zum Inbegriff des Bösen stilisiert werden. Ganz sachlich, dazu brauche ich keine Rechtfertigung meinerseits und wenn, dann bestimmt nicht von Ihnen. Merken Sie was?
      30 28 Melden
    • 〰️ empty 17.03.2018 19:12
      Highlight Um die Doppelmoral aufzuzeigen sind nun mal Vergleiche notwendig. Die Whataboutism Keule zu schwingen ist kein Argument.
      29 15 Melden
    • Luusmeitschi_001 17.03.2018 20:23
      Highlight @G.Schlecht - ob Putin wirklich für diesen Giftanschlag verantwortlich ist, muss nicht unbedingt stimmen. Trotzdem ein Engel ist der Herr noch lange nicht. Aber wenn jemand immer noch Trump in Schutz nimmt, habe ich einfach schon lange kein Verständnis mehr, vor allem, nachdem was sich DT die letzte Nach wieder geleistet hat.
      12 6 Melden
    • Domsh 17.03.2018 21:03
      Highlight Ein Missstand in Land A darf nie ein Grund dafür sein, Land B nicht zu kritisieren.
      Sollte man eigentlich als Kind schon lernen.
      Klar hat es eine whataboutism-Tendenz unter einem kritischen Artikel über Russland einen Kommentar zu verfassen, in dem man kritische Artikel über Europa und China fordert. Was - nota bene - stets Putins innenpolitisches Hauptargument ist. Solche Aussagen sollte man nicht unkritisch übernehmen.
      11 6 Melden
    • Juliet Bravo 17.03.2018 23:13
      Highlight Whataboutism Kommentare dann mit Nazikeule zu kontern ist nur bequem. Warum kommentieren die Kritiker nicht sachlich oder eben: warum nicht, bei Artikeln, wo‘s um Themen abseits von Putin geht?
      4 5 Melden
    • Juliet Bravo 17.03.2018 23:17
      Highlight Es witd geschrieben, es fehle was wenn es um andere Länder geht. Aber bei Artikeln hier auf Watson zu anderen Themen und Ländern sind sie stumm. Wieso?
      3 7 Melden
  • Juliet Bravo 17.03.2018 17:26
    Highlight Was hier etwas unter geht, ist das Signal der uneingeschränkten Stärke, das Putin mit seiner Reaktion auf den Westen gegen Innen sendet.
    Zudem zeigt er allen potentiell aufmüpfigen, zu was er in der Lage ist. So im Sinne von: „Passt nur gut auf, Ihr könnt euch nähmlich nicht mal in England verstecken!“

    In dem Sinn: schönen „Wahls“sonntag, Russland!
    39 20 Melden
  • Don Alejandro 17.03.2018 17:18
    Highlight Man soll Russland ernst nehmen und zwar aufgrund der vergangenen Grösse. Dies ist wohl die Aussage Putins an den Rest der Welt. Selbst Italien hat einen grösseren BIP als Russland, wirtschaftlich schwächelt das grösste Flächenland und dies ist auch der Grund, warum Putin von der Innenpolitik ablenken will. Die Wahlen sind in den gelenkten Medien Russlands denn auch kein Thema. Sondern nur Putin der gegen die ungerechte Welt kämpft. Am meisten leidet die Bevölkerung. Ich kenne einige Moskowiter, die nur noch raus. Die gut gebildeten verlassen denn auch reihenweise das Land.
    35 18 Melden
  • Statler 17.03.2018 17:08
    Highlight Und wo genau ist jetzt hier die Analyse? Im ersten Abschnitt wird bereits klar gemacht, wer hinter den Anschlägen steckt (notabene ohne jegliche handfesten Beweise zu liefern). Die Möglichkeit, dass ev. noch andere Strippenzieher Interesse daran haben könnten Zwietracht zu säen wird von vornherein ausgeschlossen.
    Gut möglich, dass Putin dahintersteckt (die Wahrscheinlichkeit ist sogar gross). Deshalb aber alle anderen Möglichkeiten a priori auszuschliessen, ist mir einfach zu undifferenziert.
    57 13 Melden
    • Juliet Bravo 17.03.2018 17:29
      Highlight Was sind denn diese anderen Möglichkeiten? Es sieht aus wie eine Ente, es schnattert wie eine Ente, es watschelt wie eine Ente.
      33 43 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 17:36
      Highlight Die Briten sprechen ja auch von einer "hohen Wahrscheinlichkeit"!
      Dass Putin lügt, sobald er seinen Mund bewegt, ist jedenfalls dermassen höchst wahrscheinlich, dass es schon beinahe totsicher ist...
      37 27 Melden
    • Statler 17.03.2018 17:47
      Highlight @Juliet: 1. Ist ungeklärt, woher das Gift stammt. Soweit ich informiert bin, hat Nowitschok die chemische Struktur des Giftes öffentlich publiziert und jedes gut ausgerüstete Chemielabor könnte es nachbauen.
      2. Wieviel ist über Skripal bekannt? Worin war er verwickelt und hatte er ev. noch andere Feinde? Wer könnte sonst noch an seinem Tod interessiert sein?
      3. Europa bezieht einen Grossteil seiner Energie aus Russland. Könnte es sein, dass das anderen Lieferanten nicht passt und deshalb absichtlich Zwietracht gesät wird?
      Es gäbe jede Menge Fragen, die man stellen könnte...
      33 15 Melden
    • Juliet Bravo 17.03.2018 18:17
      Highlight Ich finde das einfach immer sehrbweit hergeholt, aber wenn es dir logisch erscheint, nur zu.
      Übrigens: dass Putin das über die UN laufen lassen will, zeigt genau eines: er will die Aufklärung verschleppen.
      22 20 Melden
    • road¦runner 17.03.2018 18:26
      Highlight @ Juliet
      Sprichst Du von einer Zeitungsente?
      10 10 Melden
    • Hierundjetzt 17.03.2018 18:26
      Highlight Nope. Nicht „Europa“ bezieht Erdgas sondern nur der Ostblock + Deutschland. Die Schweiz, Frankreich, Benelux und UK von der Nordsee. Die PICS aus dem Nahen Osten.

      Frage beantwortet?
      14 6 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 17.03.2018 18:41
      Highlight Nein, er will sicher nicht die Aufklärung verschleppen. Du glaubst auch das man ohne Beweise sofort jemanden bestrafen kann.
      11 13 Melden
    • Statler 17.03.2018 18:45
      Highlight 1/2 Nochmal: ich sage ja nicht, dass es nicht Putin war.
      Aber mal andersrum: dass im Kalten Krieg die Russen nicht nur die Bösen und die Amis nicht nur die Guten waren, ist mittlerweile hinlänglich bekannt.
      Profitiert von dem ganzen (und kräftig geschürt) hat das u.A. der militärisch industrielle Komplex. Es war also nicht ganz so einfach, wie man das damals dargestellt hat und False Flag Operations gab's einige (Tonkin, Schweinebucht...).

      Und jetzt die Kardinalsfrage: warum sollte das heute anders sein?
      20 4 Melden
    • Statler 17.03.2018 18:54
      Highlight 2/2 Es geht mir darum, dass auf dem geostrategischen Schachbrett ALLE ein Spiel spielen und es schlicht zu kurz greift, wenn man Russland als den (alleinigen!) bösen Aggressor darstellt. Das hört sich alles viel zu sehr nach der Kriegspropaganda an, die man schon damals im Kalten Krieg zu hören bekam.
      In Russland werden systemkritische Journalisten eingesperrt oder getötet - bei uns werden sie lächerlich gemacht und als Putin-Trolle verschrieen.
      14 8 Melden
    • Luusmeitschi_001 17.03.2018 20:30
      Highlight @Statler - dass Putin aber Leute wegsperrt, die nicht seiner Meinung sind und es keine Pressefreiheit in Russland gibt, findest du OK? Du bist ein Dr. Ganser Fan?
      11 17 Melden
    • Statler 17.03.2018 21:10
      Highlight @Luusmeitschi: hab' ich gesagt, dass ich das OK finde?
      Ich sagte, dass systemkritische Journalisten mundtot gemacht werden. Ob sie jetzt getötet werden, oder als Verschwörungstheoretiker abgetan werden, spielt für die Information(!) an sich keine Rolle, der Effekt ist derselbe (für die betroffenen Journalisten natürlich schon, aber das ist nicht das Thema).
      Und - just for the record - ich bin kein «Fan» von gar niemandem. Fantum engt den Blick ein. Im Gegenteil: ich hinterfrage meistens vor allem die Dinge, die ich gefühlsmässig am schnellsten bereit bin zu akzeptieren.
      16 7 Melden
    • Statler 17.03.2018 21:28
      Highlight Ach, und nochwas, Luusmeitschi: Sie liefern mit Ihrem Beitrag ein wundervolles Beispiel, wie das bei uns funktioniert. Zuerst verdrehen Sie meine Aussage so, dass ich es gut finden würde, wenn Leute weggesperrt werden und danach unterstellen Sie mir Nähe zu jemandem, der sich mit seinen Aussagen unmöglich gemacht hat, um damit anzudeuten, dass ich wohl genauso denke. Und plötzlich diskutiert man nicht mehr über die Sache, sondern ist damit beschäftigt, die eigene Reputation wiederherzustellen. Das ist der Mechanismus, mit dem bei uns Leute mundtot gemacht werden.
      Netter Versuch...
      18 7 Melden
    • Statler 17.03.2018 23:16
      Highlight @Hierundjetzt: der einzige vernünftige Beitrag in diesem Thread, ging leider etwas unter. Allerdings sind laut dieser Quelle die Zahlen etwas anders (http://www.bpb.de/internationales/europa/russland/214483/statistiken-russische-erdgasexporte-umfang-pipelines-abnehmerlaender).
      2014 sind auch noch GB und Italien auf der Liste. Ziemlich erkleckliche Mengen, die da geliefert wurden und die durchaus Begehrlichkeiten wecken könnten.
      Ressourcen und deren Transportwege waren schon oft der Grund für Konflikte. Durchaus ein Aspekt, den man etwas genauer anschauen könnte, oder nicht?
      3 5 Melden
    • Juliet Bravo 17.03.2018 23:22
      Highlight Natürlich, es wird verschlept. Die Putinsche Taktik ist nur zynisch.
      3 4 Melden
    • rodolofo 18.03.2018 07:51
      Highlight @ Statler
      Du vermischst da gewisse Dinge.
      Wenn ICH Spinnefeind bin mit Putin und seinem System, dann hat das nicht nur mit meinen Gefühlen zu tun, sondern auch mit meinem Verstand!
      Gegen diesen Mann und seine (in der Regel falschen) Freunde sträubt sich einfach ALLES!
      Das ist purer Überlebens-Instinkt, der mich dazu bringt, alle Puzzle-Teile über das Putin'sche System zu sammeln und zusammenzufügen, und dann in Aktion zu treten:
      Und bei den Aktionen bleiben mir eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Flucht, oder beherzter und tollkühner Angriff!
      Und so ergeht es ja auch den RussInnen...
      4 5 Melden
    • Statler 18.03.2018 12:53
      Highlight @rodolofo: Zum 100sten Mal - das streite ich doch alles gar nicht ab! Aber indem wir den Fokus nur auf Putin lenken, entsteht ein Zerrbild der wirklichen Lage. In Deinem Puzzle fehlen ganz viele Teile, um daraus ein realistisches Bild zu machen. DAS (und nur das!) ist meine Kritik an Artikeln wie denen von Löpfe. Putin hackt westliche Regierungen - aber in diesem Moment finden Cyberangriffe auf die russischen Wahlen statt. Putin spielt das Spiel doch nicht alleine! Er spielt es nur ziemlich gut.
      3 1 Melden
  • Shlomo 17.03.2018 16:55
    Highlight Für die Putin-Trolle hier etwas Musikalisches
    26 39 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 17.03.2018 17:16
      Highlight Das war jetzt ziemlich trollig..
      26 7 Melden
  • HerrCoolS. 17.03.2018 16:20
    Highlight Schade, Ihr schreibt sonst immer differenzierter und mit einem Blick aufs ganze.
    33 36 Melden
    • äti 17.03.2018 19:08
      Highlight ... wie wäre der Blick aufs Ganze?
      6 7 Melden
  • Raphael Stein 17.03.2018 16:02
    Highlight Diese Analyse ist eine homage an Putin. Hat der Autor die Seiten gewechselt?
    14 32 Melden
    • mostlyharmless 17.03.2018 16:09
      Highlight Wer hier eine Hommage ausmachen kann, sollte seinen moralischen Kompass überprüfen.
      50 10 Melden
    • Raphael Stein 17.03.2018 16:29
      Highlight netter Versuch, mostlyharml.

      Lies nochmal durch und stehdabei 180 Grad rüber. Liest sich wie ein Leistungsweis einer eimzigen Person. Aber wird die Macht von Putin nicht überschätzt?
      8 28 Melden
  • IchSageNichts 17.03.2018 15:57
    Highlight Krim und Syrien reichen eigentlich schon um die Russen auf eine gleich tiefe doppelmoralische Ebene mit uns zu bringen. Genau so rücksichtlos wie der Westen in Lybien, Irak oder Afghanistan. Leider werden auch die Russen in Syrien scheitern wie die Amis im Irak.
    Der Ton wird rauher und wir sind gut bedacht als Westen und insbesondere als Europa unsere roten Linien ganz klar zu ziehen! Noch lieber ein gewählter Trump als ein "gewählter" Putin. Wir sind wirtschaftlich stärker und sollten das unbedingt ausspielen. Und wenn das halt heisst Westeuropa aufzurüsten.
    28 49 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 17.03.2018 16:23
      Highlight Du ziehst Trump wirklich Putin vor?! Warum??
      26 30 Melden
    • mostlyharmless 17.03.2018 16:27
      Highlight @Wendelspiess: Könnte es etwas damit zu tun haben, dass das amerikanische Wahlvolk seinen Fehler bei den nächsten Wahlen korrigieren kann?
      53 27 Melden
    • roger.schmid 17.03.2018 16:35
      Highlight @mostlyharmless: Volltreffer 👍
      34 43 Melden
    • FrancoL 17.03.2018 16:54
      Highlight Ein Volltreffer wird es dann wenn das Volk dies auch macht und da bin ich mir nicht so sicher. Zur Zeit sieht es wieder weniger danach aus.
      15 33 Melden
    • roger.schmid 17.03.2018 17:08
      Highlight @FrancoL: wenigstens hat das Volk die Wahl. Darum geht's.
      Ausserdem sieht es sehr wohl danach aus. Die letzten Wahlergebnisse nicht mitgekriegt?
      22 39 Melden
    • FrancoL 17.03.2018 17:38
      Highlight Das Volk hat IMMER eine Wahl auch in Russland! Es ist eine billige Feststellung, wenn man den RU diese Wahlmöglichkeit absprechen will.
      11 24 Melden
    • roger.schmid 17.03.2018 18:08
      Highlight @FrancoL: also Alexej Nawalny steht z.b. nicht zur Wahl weil er mit fadenscheinigen Begründungen nicht zugelassen wurde. Sorry, aber diese Wahlmöglichkeit habe ja nicht ich ihnen abgesprochen..
      17 21 Melden
    • mostlyharmless 17.03.2018 18:17
      Highlight Natürlich haben die Russen die viel grössere Wahl, immerhin zwischen acht Kandidierenden. Acht, die keine Chance haben, Putin unter 70% zu drücken.

      Der Mann hat wirklich keine Eier.
      17 5 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 17.03.2018 18:43
      Highlight Da kann Putin ehrlich gesagt nichts dafür das die anderen Kandidaten die Bevölkerung nicht überzeugen können.
      8 18 Melden
    • roger.schmid 17.03.2018 19:34
      Highlight @schwanzus: wenn man im Knast sitzt, unter der Erde liegt, oder sonstwie keinerlei Sendezeit erhält, wird es halt schwierig die Bevölkerung zu überzeugen..
      Und da kann Putin ehrlichgesagt sehr viel dafür.
      18 21 Melden
    • FrancoL 17.03.2018 19:37
      Highlight @roger.schmid; in der heutigen Zeit sollte man davon ausgehen können, dass auch in RU sich die Menschen artikulieren können, aufbegehren wenn sie dazu einen Grund sehen. Es ist an der Zeit dass auch die Menschen, das Volk seiner Verantwortung bewusst wird und sich nicht immer unter den Deckmantel der "Unwissenheit" vergräbt. Wenn es das tut dann sind die Einschränkungen offensichtlich nicht so gross. Bequemlichkeit ist eben auch eine Untugend und irgend einmal wir es das Volk noch mehr treffen und es sind dann immer die anderen Schuld.
      3 7 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 22:25
      Highlight @ FrancoL
      Als Russe würde ich mich wohl ebenfalls ducken und mich hinter doppeldeutigen Fabulierungen verstecken, wie der allseits oft und gerne herumgebotenen, dass der Zar gut sei, aber der Adel unfähig und verkommen...
      Wehret den Anfängen!
      Dummerweise wurde Russland gerade damals, als sich die Bevölkerung gegen den Verrat ihrer Revolution durch die Stalinisten hätte wehren müssen, von Hitlers Nazis angegriffen wurde!
      Ähnlich übrigens in Nicaragua, das im verletzlichsten Moment von US-unterstützten Contras angegriffen wurde.
      Es liegt eben nicht Alles jederzeit in unseren Händen...
      3 1 Melden
  • rolf.iller 17.03.2018 15:52
    Highlight Da laufen die Putin Trolle in den Kommentarspalten wieder warm. Immer bereit ihr Idol in Schutz zu nehmen.

    In Russland gibt es solche Berichte nicht. Die Journalisten, die das versucht hatten sind auf Parteilinie eingeschwenkt oder tot.
    65 72 Melden
    • Stachanowist 17.03.2018 16:17
      Highlight "In Russland gibt es solche Berichte nicht. Die Journalisten, die das versucht hatten sind auf Parteilinie eingeschwenkt od. tot."

      In der Tat wird die Presse in Russland stark drangsaliert, Journalisten leben gefährlich und praktizieren oft Selbstzensur. Ihre oben zitierte Aussage ist dennoch unterkomplex und ignoriert die mutige Arbeit kritischer Journalistinnen und Journalisten in Russland.

      Hier drei eindeutig kremlkritische Portale/Radiosender, die Ihnen offensichtlich nicht bekannt sind:

      meduza.io

      tvrain.ru

      echo.msk.ru

      Viel Spass beim Lesen! Engagierter Journalismus auf hohem Niveau.
      52 4 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 16:42
      Highlight Ich bin auf diesen Russland-Blog gestossen:
      http://russland.boellblog.org
      In der Machart erinnert er mich stark an die neue Online-Zeitung "Republik",
      6 8 Melden
    • Saraina 17.03.2018 16:56
      Highlight Gegen einen derart einseitigen Artikel kann der eine oder andere Troll nicht schaden. Es ist ja nicht so, dass der Westen Gänseblümchenketten knüpfend friedlich summend andere Mächte in Ruhe und Sicherheit wiegte.
      43 15 Melden
    • FrancoL 17.03.2018 16:58
      Highlight @Stachanowist: Herrlich aber was gibt Ihnen die Sicherheit dass dieser Journalismus die grossen Massen erreicht? Ich denke Sie sollten etwas von hohen Ross herunter steigen und sich damit befassen was denn die grossen Massen so erreicht. Können sie sich dazu äussern? Nach meinen Infos kommt da wenig bei den Massen an, das bemängeln meine Bekannten in RU und sehen darin eine Hauptursache, dass Putin relativ sorglos agieren kann.
      15 30 Melden
    • Stachanowist 17.03.2018 17:31
      Highlight FrancoL

      Das "hohe Ross" können Sie sich sparen. Ich habe sachlich und faktenbasiert eine polemische Aussage kritisiert. Falls Sie sich dadurch getriggert fühlen, ist das Ihr Problem.

      Zur Reichweite der kritischen Medien: Natürlich ist das Fernsehen das Schlüsselmedium, dort gibt es keinerlei Vielfalt. Seit Dozhd nur noch im Internet "sendet", ist das gesamte TV kremlfreundlich; die RussInnen erreicht man primär über das Fernsehen. Da stimme ich Ihren Bekannten in RU vollkommen zu.

      Dennoch ist Rolfs Aussage, in Russland gebe es keinerlei kritischen Journalismus, schlicht postfaktisch.
      21 6 Melden
    • FrancoL 17.03.2018 17:48
      Highlight @Stachanowist: Was ich bei Ihren Kommentaren immer wieder vermisse ist die Darlegung der Reichweite Ihrer Aussagen, immer wieder lassen sie sich auf die Ebene spülen die darlegen will dass es freie Presse in RU gibt, mit einigen wenn auch richtigen aber UNRELEVANTEN Beispielen. So streut man den Lesern Sand in die Augen, das was Sie gerade am Artikel bemängeln. Die Relationen sind heute wichtig nicht die Einzelfälle. Das war übrigens der Schlusssatz im Mail meines Bekannten aus Russland der heftig die Relationen der Pressezugänglichkeit bemängelte.
      10 12 Melden
    • Stachanowist 17.03.2018 18:02
      Highlight 1. Dies scheinen Sie überlesen zu haben:

      "In der Tat wird die Presse in RU stark drangsaliert, Journalisten leben gefährlich und praktizieren oft Selbstzensur."

      2. Es ist mir unmöglich, auf 540 Zeichen ein umfassendes Essay über die russische Medienlandschaft zu schreiben.

      Ich habe gezielt auf eine inkorrekte Aussage reagiert und diese mit entsprechenden Belegen widerlegt. Was mir wichtig ist, ist, dass die mutige Arbeit dieser Journis nicht einfach ignoriert wird, wie dies Rolf tat.

      Wir können uns gerne auf ein Bier treffen und das Thema in allen seinen wichtigen Facetten diskutieren.
      19 4 Melden
    • rolf.iller 17.03.2018 18:29
      Highlight @Stachanowist Meine bekannten in Russland kennen diese Medien.

      Die meisten kucken die Mainstream-Sender und glauben den Sch***** der ihnen dort aufgetischt wird.

      Kürzlich gab es zum Beispiel eine Sendung, bei der ein Hypnotiseur die Creme de la Creme der russsichen Celebrities hypnotisiert hat. Eine bekannte war davon ganz begeistert von den "Geheimnissen", die die ausgeplaudert hatten. Darauf angesprochen, dass das wohl alles nur strikt einem Drehbuch zugrunde liegt, beklagte sie sich, dass wir im Westen viel zu skeptisch sind.

      Das ist das Problem, krtisches Denken ist dort abgeschafft.
      11 4 Melden
    • rolf.iller 17.03.2018 19:03
      Highlight @Stachanowist Was heisst hier "wiederlegen"? Etwas was sie mir in den Mund gelegt haben?

      Dass es in Russland, dank der politischen Morde an Journalisten und Kritikern zu keinem nennenswerten politischen Diskurs mehr kommt, kann wohl kaum bestritten werden. Die Existenz einiger irrelevanten, irgendwas manchmal ein bisschen kritischer Websites, ändert daran wohl wenig.

      http://lmgtfy.com/?q=politische+morde+russland
      3 8 Melden
    • FrancoL 17.03.2018 19:03
      Highlight @Stachanowist; Wenn man Ihre Betrachtungsweise über jeden Kommentar stülpt dann gibt es weder Gut noch Böse, weder Gauner noch Bestohlene, weder Recht noch Unrecht. Alle haben nur 600 Zeichen zur Verfügung, auch der Artikel ist beschränkt, zu lange wird er nicht gelesen. Es geht als um die Richtschnur nicht um die einzelnen Knoten in der Richtschnur. Und da genau kommt meine Kritik zum tragen, die Richtschnur ist eine Richtschnur und die Knoten sind Knoten. Die Journis hat er nicht ignoriert sondern dort hingesetzt wo sie nun mal in RU sind, nämlich im Abseits, hat nicht mit Qualität zu tun.
      5 8 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 17.03.2018 15:29
    Highlight Der Anschlag auf Skripal war extrem stümperhaft und unprofessionel, der Typ ist ja nichtmal tot, war das wirklich dieser super Putin?
    46 32 Melden
    • Hierundjetzt 17.03.2018 17:24
      Highlight So nach dem 3 Giftgassanschlag in England auf einen russischen Bürger?

      Naaain! Verschwörung! Das waren bestimmt die Bilderberger!
      18 16 Melden
    • äti 17.03.2018 19:14
      Highlight @sebastian, vermutlich war es nicht Putin persönlich, sondern ein Ausrutscher seines Teams. Wie etwa die Türken bei uns.
      7 4 Melden
    • _kokolorix 17.03.2018 20:37
      Highlight Ich denke mal, dass die Stümper von Putin schon zur Rechenschaft gezogen werden. Ausserdem ist das Überleben der Betroffenen noch lange nicht sicher und garantiert nicht ohne Nebenwirkungen. Das innenpolitische Signal dürfte auf jeden Fall angekommen sein: Egal wo ihr euch verkriecht, wir kriegen euch. Der Westen kann euch nicht schützen!
      Der Stinkefinger im Westen ist ebenfalls angekommen, aber wegen vermutlichem Atomwaffenbesitz wird der Urheber nicht in den Allerwertesten getreten...
      3 3 Melden
  • Siebenstein 17.03.2018 15:25
    Highlight Ein wenig Kitzeln muss erlaubt sein... 😁👍

    10 16 Melden
  • rodolofo 17.03.2018 15:23
    Highlight Putin als Gegen-Part zum "Westen" zu sehen, ist verlockend, aber führt total in die Irre!
    Putin's autoritärer Militär- und Mafia-Staat hat auch im Westen unglaublich viele Bewunderer!
    Diese vorwiegend Rechtsnational eingestellten Bewunderer Putins kommen ironischerweise aus dem selben politischen Lager, das ich noch als Gaffer von linken Demos erlebte, die uns jeweils "Moskau einfach!" zuriefen...
    Das Putin'sche System hockt also schon längst in unseren eigenen Systemen drin!
    Das macht ja den Freiheits-Kampf der Zivilgesellschaft ja so schwierig! Hier genau so, wie auch in Russland.
    52 41 Melden
    • Dong 17.03.2018 15:46
      Highlight @rodolfo: Putins Verdienst liegt darin, dass er ein komplett zerfallendes Russland wieder halbwegs auf Kurs gebracht hat, googelt mal „BIP Russland“ und beachtet vor allem die Jelzin-Jahre, das erklärt so einiges.
      Die andere Frage ist dann, ob für uns ein stabileres Russland positiv oder negativ ist. Zu stark wollen wir nicht, zu schwach ist aber auch kacke, das bedeutete damals Plutonium auf dem Schwarzmarkt und Leute wie Schirinowski.
      Ich persönlich denke, wir im Westen sind mit Putin unterm Strich sehr gut bedient.
      33 25 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 16:38
      Highlight @ Dong
      Putin-Russland ist ein Resultat der Geschichte.
      Dass Putin überhaupt an die Macht kommen konnte, hat sehr viel mit den "Wilden Privatisierungen" nach der Implosion der Sowjetunion und mit Jelzin, dem herzlich-dümmlichen "Tanzbären Schnapsnase" zu tun.
      Jelzin selber hat ja Putin als Thronfolger auserkoren, weil er glaubte, in ihm einen willfährigen "Ganggo" für seine Oligarchen-Clique gefunden zu haben.
      Wie wir heute wissen, hat sich Jelzin auch in Putin maximal getäuscht...
      Aber warum spricht eigentlich niemand vom überraschenden Hoffnungsträger der Kommunisten, Pawel Grudinin?
      10 15 Melden
    • FrancoL 17.03.2018 17:03
      Highlight @rodolfo: Hat sich Jelzin wirklich getäuscht? Ist Putin nicht gerade der der die Oligarchie nun wirklich installiert, eine Oligarchie nach seinem Gusto?
      Nei Jelzin hat sich nicht so getäuscht, Jelzin hatte wohl einen anderen Weg vor, aber Putin geht dessen Weg weiter, nicht so herzlich wie Jelzin aber dafür um so effektiver.
      13 11 Melden
    • Mutzli 17.03.2018 17:17
      Highlight @Dong Habe ich, Russland hat momentan etwa wieder soviel BIP wie in 2007, um ein vielfaches niedrieger als direkt vor der Krimkrise. Und nun? Das scheint mir nicht gerade ein wahnsinniger Leistungausweis zu sein. Im Vergleich dazu, haben z.B. Frankreich, Deutschland, USA, Schweden, Schweiz etc. zugelegt. Mal abgesehen davon, dass ich nicht sehe wieso positive WIrtschaftswerte (so sie denn existieren würden) die Destabilisierung von Europa und autoritäre Herrschaft rechtfertigen würden. Auch demokratische Länder können äusserst stabil sein.
      15 7 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 17:23
      Highlight @ FrancoL
      Ich sehe das nicht so.
      Jelzin hatte einen Boris Nemzov mit in der Regierung, der ein sehr offener und herzlicher, dazu noch überaus mutiger und bei Frauen ungemein beliebter Lebemann war, bis er von Putin-Freund Ramsan Kadirov's Killern in der Nähe des Kreml von hinten erschossen wurde.
      Putin stellte also ausgerechnet die Sympathischsten (und wohl auch Fähigsten) von Jelzin's "Oligarchen-Club" kalt, in einem Putsch wie zu Stalin's Zeiten!
      Der Kampf zwischen Leben und Tod ist das unendliche Drama der Russischen Geschichte.
      Nach dem Tod (Putin) beginnt das Leben!
      Aber richtig!
      5 13 Melden
    • FrancoL 17.03.2018 17:43
      Highlight @Rodolfo; Nun ich verstehe wirklich nicht dass Du sagen willst. Geht es wirklich um EINEN Menschen? Nein ganz und gar nicht, es geht um einen CLAN, ein System wird nicht durch eine Person, sondern durch einen Clan am Leben erhalten und Putin versteht es gut diesen Clan zu bewirtschaften und zu decken. Darum spielt es keine Rolle wer da wo vielleicht das Leben lassen musste, wenn die Organisation sonst stabil ist und die ist in RU nun mal zur Zeit mehr als nur stabil.
      5 6 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 18:19
      Highlight @ FrancoL
      Seit Gorbatschow wissen wir, wie wichtig einzelne Menschen und Charakteren in gewissen entscheidenden Momenten sein können!
      Dass die Oktober-Revolution damals die Bolschewiki mit Lenin an die Macht spülte, geschah relativ sprunghaft und zufällig, dann aber mit massiven Folgewirkungen!
      Aber es ist nun mal so gelaufen, wie es lief.
      Dass die Kommunistischen Seilschaften von heute auf morgen verschwinden würden, war ja auch nicht zu erwarten.
      Sie feiern gerade im ganzen ehemaligen Ostblock Comebacks, unter einem neuen und ebenso falschen Namen...
      (Ähnlich, wie bei uns.)
      3 4 Melden
  • Ueli der Knecht 17.03.2018 15:12
    Highlight Dieser Artikel gehört mE. eher in die Rubrik "Propaganda" als unter "Analyse". Es scheint die notwendige Distanz zu fehlen, um die Vorfälle bezüglich diesem Mordversuch sachlich, nüchtern und seriös zu analysieren. Offenbar hat niemand in der Redaktion bemerkt, dass das Timing just auf das 87. Treffen der OPCW fällt, die an sich ausschliesslich legitimiert und befähigt wäre, solche Vorfälle (mit chemischen Waffen) zu untersuchen. Es wäre jedenfalls augenfällig, dass wegen dem britischen Theater vorgesehene und wichtige Themen und Beschlüsse der OPCW nun von der Agenda verdrängt wurden.
    116 63 Melden
    • Hierundjetzt 17.03.2018 15:58
      Highlight Was auch immer OPCW ist. Offenbar hat in der Redaktion auch niemand bemerkt, dass der Anschlag just auf den 86’540 Sonntag seit unserer Zeitrechnung fiel. Ich meine, dass ist doch offensichtlich, dass da eine Verschwörung im Gange ist!

      Löpfe steht wenigstens für jahrelange Journalistische Erfahrung, wohingegen Du Ostblockschlagwörter wie „Propaganda“ nutzt.
      37 47 Melden
    • Ueli der Knecht 17.03.2018 16:37
      Highlight Die OPCW (Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons) gehört zur UN und wird völkerrechtlich bindend mit Rechten und Pflichten im Chemiwaffenübereinkommen definiert:

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19980132/index.html

      Für die Untersuchung von Chemiewaffenvorfällen (und insbesondere von derartigen Anschuldigungen), wäre AUSSCHLIESSLICH die OPCW legitimiert und befähigt. Gleichzeitig wäre die Briten verpflichtet, der OPCW sämtliches Beweismaterial zu übergeben.

      Aber Watsonleser wie Hierundjetzt sind offenbar schlecht, bzw. nur dürftig und unzureichend informiert.
      30 16 Melden
    • Mutzli 17.03.2018 17:27
      Highlight 1/2@Ueli Bitte was? DIe OPCW greift rein im Bezug von chemischen Waffen die von Staatsakteuren als Kriegsmittel benutzt/benutzt werden könnten. Sie ist keineswegs die einzige Organisation die Untersuchungen zu Events mit tödlichen chemischen Stoffen durchführen darf, besonders wenn es nicht im Rahmen eines Kriegseinsatzes ist. Ansonsten müssten sie ja z.B. auch jeglichen Mord mit Zyankali etc. untersuchen. In diesem Fall haben sie lediglich ihre Hilfe angeboten, wobei sie sich bewusst ist, dass dies zu einer Verzögerung und verkomplizierung führen könnte, weshalb sie nichts eingeleitet haben.
      13 10 Melden
    • Mutzli 17.03.2018 17:29
      Highlight 2/2 Besonders auch, da sie bereits in Syrien, als sie zu für Russland unangenehmen Schlüssen kamen, plötzlich von ihnen delegitimiert wurden. -> https://www.nzz.ch/international/london-erhaelt-rueckendeckung-aus-washington-ld.1366188
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    • Hierundjetzt 17.03.2018 17:33
      Highlight Via OPCW muss Russland erst in 3 Monate überhaupt eine Stellungnahme erarbeiten. Zustellen innerhalb von 6.

      Wir sprechen hier aber von Mordversuch.

      Keine westliche Demokratie kann einfach mal so 3 - 6 Monate die Hände in den Schos legen, weil aus Gründen.

      So funktioniert kein Rechtsstaat.

      Russland will einfach bewusst Zeit schinden. Ansonsten hätte schon laaaange der FSB die Engländer unterstütz.

      DAS wäre normal
      17 15 Melden
    • Ueli der Knecht 17.03.2018 17:48
      Highlight Mutzli: Von den Briten wird ja vorallem der militärische Einsatz eines nicht näher spezifizierten militärischen chemischen Kampfstoffs vorgeworfen. Auch für eine normale Morduntersuchung wäre AUSSCHLIESSLICH die Strafjustiz (sprich Staatsanwaltschaft) zuständig. Private Ermittlungen wären unprofessionell und eher verdächtig.

      Vielleicht solltest du mal das Chemiewaffenübereinkommen studieren. Anschuldigungen, wie sie die Briten gegen Russland erheben, fallen eindeutig in die Zuständigkeit der OPCW. Nur die OPCW ist legitimiert und in der Lage, solche Anschuldigungen seriös zu untersuchen.
      14 5 Melden
    • Ueli der Knecht 17.03.2018 17:59
      Highlight Die OPCW wurde in Sachen Syrien nicht delegitimiert. Es ist vielmehr so, dass die westlichen Verbündeten mit dem Untersuchungsresultat der OPCW nicht sind (die OPCW konnte zwar den wiederholten Chemiewaffeneinsatz zweifelsfrei nachweisen, aber nicht deren Urheber identifizieren).

      Du vernachlässigst den Umstand, dass die letzte Woche geplanten OPCW-Beschlüsse betreffend Syrien und Libyen wegen diesem britischen Theater untergingen. Dadurch werden wirksame Massnahmen zur Durchsetzung des Chemiewaffenverbot in Syrien und Libyen von den Briten und ihren Verbündeten weiterhin verhindert.
      15 8 Melden
    • Ueli der Knecht 17.03.2018 18:03
      Highlight Hierundjetzt: Bezüglich eines Mordversuchs wäre die Justz zuständig. Die darf natürlich im Rahmen des Rechtsstaates ermitteln. Zum Rechtsstaat würden auch Grundsätze gehören wie ein Recht auf ein faires Verfahren vor einem ordentlichen und unabhängigen Gerichts, der Grundsatz "in dubio pro reo" sowie die Unschuldsvermutung. Ausserdem gilt in einem Rechtsstaat die Gewaltenteilung. Es ist nicht Sache der Exekutive, die Untersuchung zu führen oder Urteile zu sprechen. Solches machen in der Regel nur totalitäre Regimes. (Es wäre übrigens auch das gute Recht von Angeschuldigten, Zeit zu schinden).
      12 6 Melden
    • MaxM 17.03.2018 21:13
      Highlight Wer den Autor kennt, weiss auch, was im Artikel steht noch bevor man mit dem Lesen anfängt.
      9 7 Melden
    • Hierundjetzt 17.03.2018 21:40
      Highlight Ueli, Deine Ausführungen sind generell betrachtet absolut korrekt. Diesen kann ich Dir zu 100% beipflichen.

      Nur, hier geht es um ein Nervengift, dass 100x tödlicher als VX ist. Also ein Gift, bei dem nicht mal unsere ABC Schutzausrüstung des Militärs was ausrichten kann.

      Daher bin ich bei diesem Sachverhalt dezidiert anderer Meinung. Hier gelten nicht mehr einfach nur protoklarische Vorgänge sondern rasches Handeln ist angezeigt
      5 1 Melden
    • Ueli der Knecht 17.03.2018 22:15
      Highlight Hierundjetzt: Die britische Regierung weigert sich bisher, konkrete Angaben zu machen zum verwendeten Gift. Sie behauptet nur, dass ein militärischer chemischer Kampfstoff eingesetzt worden wäre, der zur ominösen Novichock-Gruppe gehören würde. Das ist alles sehr vage.

      Falls es tatsächlich so schlimm wäre, wie du es hier dramatisierst, dann wäre es dringendst angezeigt, dass die britische Regierung nicht nur kryptisch vernebelte Behauptungen in die Welt setzt und Angst und Schrecken verbreitet, sondern dass sie umgehend alle Beweise dem OPCW zur Verfügung stellt. Warum tut sie das denn nicht?
      8 2 Melden
    • psylo 18.03.2018 11:00
      Highlight Ueli, kannst du belegen, dass die Briten sich weigern, der OPCW alle Beweise zur Verfügung zu stellen? Berichten zB des Guardians zufolge machen die Briten eher alles ihnen mögliche, damit die OPCW an Ort alles untersuchen kann, doch die OPCW zögert wegen der möglichen Verzögerung des ganzen Prozedere.
      3 0 Melden
    • psylo 18.03.2018 11:25
      Highlight Ueli, wer sagt denn, dass die Britisch Regierung die Beweise nicht zur Verfügung stellen will? Eher ist es doch so, dass die Briten sich dafür einsetzen: von Anfang an wünschen sie, dass die OPCW so bald wie möglich an Ort Untersuchungen durchführt. Siehe zB https://www.theguardian.com/world/2018/mar/14/nerve-agent-novichok-produced-russia-site-expert
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 18.03.2018 13:31
      Highlight psylo: Keine zweifelsfreie Beweise, aber stichhaltige Indizien:

      1. Das Statement der Briten gegenüber der OPCW-Konferenz:
      https://www.opcw.org/fileadmin/OPCW/EC/87/en/UK_Statement_EC-87.pdf

      "Kooperieren" und "informieren" genügen nicht.

      2. Zwar wäre die OPCW zu äusserster Zurückhaltung verpflichtet, aber hatte bisher immer sofort informiert, sobald sie eine Untersuchung zu Hand nahm. Eine solche Bestätigung fehlt bisher.

      3. Die Meldefristen der Briten laufen noch. The Guardian (dein Link): "The OPCW is expected to arrive in the UK shortly." - Sie sind also noch nicht involviert.
      0 1 Melden
    • Ueli der Knecht 18.03.2018 14:04
      Highlight psylo: Im oben genanten Statement der Briten gegenüber der OPCW-Konferenz sagt der zuständige britische UN-Botschafter:

      "We are working with the police to enable the OPCW to independently verify our analysis."

      Die Briten wollen also erst mal alles Beweismaterial nach eigenem Gusto büscheln, bevor sie der unabhängigen OPCW (vielleicht einmal) erlauben werden, ihre einseitigen (!) Beweise zu überprüfen.

      Hätten die Briten selbst nichts zu verbergen, würden sie sich nicht so verhalten, während sie solche harte und ernsthafte Anschuldigungen erheben, und dadurch Angst und Schrecken verbreiten.
      1 1 Melden
    • psylo 18.03.2018 18:17
      Highlight Deine "stichhaltigen Indizien" überzeugen mich ehrlich gesagt nicht. Hier noch ein anderer Artikel, darin wird die Britische Regierung zitiert, wie sie bereits am Mittwoch die OPCW eingeladen hat, die Sachlage zu überprüfen, ganz gemäss Artikel 8 der Chemiewaffenkonvention: http://www.huffingtonpost.co.uk/entry/downing-street-invites_uk_5aac143ee4b0337adf83a657

      Was ist eigentlich deine Theorie? Die Briten haben den verwendeten Novichok selber hergestellt und angewendet? Oder was haben sie denn zu verbergen?
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 18.03.2018 20:16
      Highlight Nein, psylo: Ich habe keine solche Theorie. Ich meine nur, die Briten nützen die Situation aus für ihre eigene (sachfremde) Agenda.

      Die britischen Verlautbarungen sind mE. auch problematisch, weil der federführende Boris Johnson etwa gleich unglaubwürdig ist wie Putin oder Trump.

      Ich merkte, dass die OPCW-Konferenz wegen dem britischen Theater durcheinander geriet. Ich sehe auch starke Motive seitens der Ukraine und deren Verbündeten.

      Cui bono?

      Wir werden sehen, ob die OPCW tatsächlich involviert und was sie hofflich herausfinden wird.

      Und ich meine, "Analyse" passt nicht zum Artikel. ;)
      0 0 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 17.03.2018 15:09
    Highlight „Putin ist seinem Ziel, die EU zu crashen, einen weiteren Schritt näher gekommen.“

    Da muss er gar nicht viel unternehmen, die EU crasht sich selber..
    119 100 Melden
    • Hierundjetzt 17.03.2018 15:15
      Highlight Der weltweit 2 grösste Wirtschaftsblock ist am crashen? Spannende These. Und worauf stützt sich diese? Auf Wunschdenken? Sämtliche Wirtschaftsindikatoren zeigen nach oben.

      Und die Schweiz mit einem Exportvolumen von 70% (!) in die EU macht dann waseliwas wenn dies schlimme EU "crasht"? Handel mit Drittweltländer?
      66 36 Melden
    • FrancoL 17.03.2018 16:52
      Highlight Naja ich wäre da weniger höhnisch oder glaubt der Goldjunge dass die Schweiz davon nicht betroffen wäre?
      24 9 Melden
    • Sauäschnörrli 17.03.2018 17:06
      Highlight @Hierundjetzt: Ja, Handel mit Drittländern, nur wollen die von uns nur Waffen, darum brauchen wir eine starke Rüstungsindustrie.
      10 5 Melden
    • FrancoL 17.03.2018 17:07
      Highlight Danke Hierundjetzt für diese mehr als nur nötige Schelte an den Goldjungen. Selten so einen Jungen gesehen, der sich ständig is eigene Bein schiesst.
      21 7 Melden
    • G. Schlecht 17.03.2018 20:27
      Highlight @Hierundjetzt das war das 3. Reich auch einmal... Also der 2. grösste Wirtschaftsblock... Geben Sie wirklich soviel darauf und lernen nichts aus Geschichte? Oder träumen Sie? Ah nein, ich bin wohl ein Idiot und die Indikatoren zeigten übrigens 1936 auch steil nach oben. Sie dürfen sich zur Selbstgefälligkeit auch beide Fragen mit JA beantworten. Fundiert ist an Ihrer geschätzen Meinung leider nichts.
      3 7 Melden
    • Hierundjetzt 17.03.2018 21:43
      Highlight G: 3. Reich war ein Armenhaus und kein Wirtschaftsblock. Alles andere ist eine Verklärung der Tatsachen

      Wer im 2018 immer noch Europa mit Deutschland gleichsetzt und dazu noch peinliche Vergleiche anstellt, ist nicht mehr zu Helfen.

      Meine obengenannte Fakten sind empirisch erhärtet und beim Seco oder Eurostat jederzeit nachprüfbar
      6 3 Melden
  • smoking gun 17.03.2018 15:05
    Highlight Mir läuft es kalt den Rücken runter ... Feindbildgenese vom Feinsten.

    Verteidigungsminister Mattis stellte im Januar ein neues Papier zur Nationalen Verteidigungsstrategie der USA vor. Mattis sagte, dass von Russland und China «wachsende Bedrohungen» ausgingen. Diese «revisionistischen Mächte» wollten die Dominanz der USA nicht anerkennen.

    Tja, auf dem Schulhof gab es auch immer so Dumpfbacken, deren "Dominanz" man stets zu fürchten hatte. Wenn man nicht kuschte, gabs auf die Fresse, zuweilen auch mal präventiv ...
    45 34 Melden
    • Siebenstein 17.03.2018 15:41
      Highlight Ich hab Dir mal ein Herzchen gegeben...allerdings nur für den letzten Absatz den ich einfach mal separiert betrachte... 😁
      13 5 Melden
  • mukeleven 17.03.2018 15:03
    Highlight ich finds also schon ein sehr gewagter bericht hier - ohne mehr eindeutige beweise am knochen zu haben, mal einfach alles an putin festzunageln, gemeinsam mit putins stinkefinger als bildsprache gewaehlt....
    ich weiss es auch nicht, aber ist nicht genau dies (das absetzen eines solchen artikels) verschwörungstheorie?
    59 23 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 17.03.2018 15:14
      Highlight Das Bild mit dem Stinkfinger ist eine Montage, falls es dir nicht aufgefallen ist.
      32 14 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 15:47
      Highlight Natürlich ist dieses Bild eine Montage!
      Putin lässt seine und Assad's Truppen Kriegsverbrechen begehen, Weisshelme während ihren Rettungseinsätzen in komplett zerstörten, ausgehungerten und belagerten Ghettos ebenso bombardieren, wie Spitäler.
      Putin lässt seine und Assad's Truppen die international geächteten Fassbomben, Streubomben und Giftgas-Bomben über diesen zur Hölle gewordenen Kriegsgebiete abwerfen.
      Aber Putin würde doch NIE irgendjemandem den Stinkfeiner zeigen!!!
      23 33 Melden
    • äti 17.03.2018 19:30
      Highlight @informant, eine Webseite im Look einer aktuellen Zeitung mit super gefakter Bildreportage kostet nichtmal einen Tag und erreicht subito >1000 Informanten. Und diese geben es was? weiter doch, ungeprüft logo.
      Da hat doch einer letzthin gepostet, die Amis hätten IS-Kämpfer in Stretch-Limos ausgefahren, mit Geld und Pässen (Schweizer vermutl) versehen und in Europa verteilt.. und wer hat diesen Mist gepostet?
      9 6 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 19:44
      Highlight @ Informäntli
      Bist Du etwas verzweifelt?
      Die Weisshelme haben nichts, aber auch gar nichts mit dem "Islamischen Staat" zu tun!
      Nächster Desinformations-Versuch, bitte?
      Aber gib Dir beim nächsten Mal etwas mehr Mühe!
      4 13 Melden
    • _kokolorix 17.03.2018 20:50
      Highlight @informant
      Nein so ein vermutlich gefaktes Bildli lasse ich als Beweis nicht gelten. Es gibt übrigens einige Zehtausend Bilder von gefolterten Syrern, welche ihr Assad/Putin Bewunderer auch nicht als Beweis gelten lasst...
      Während ein Dementi aus Moskau für euch heisst, der pöse Westen tut wieder Wladi plagen, ist ein vager Hinweis einer unüberprüfbaren Website ein unwiderlegbarer Beweis dafür, dass der CIA alles zu verantworten hat...
      8 6 Melden
    • äti 17.03.2018 21:24
      Highlight @informant, nein, ich glaub eben nichts vom Fleck weg. Frag mal dein Umfeld, wieviel es kostet die Weiss-Helm-Bilder mit Schweizer-Soldaten zu ersetzen. Text editieren. Ab ins Netz und du hast 1000 Informanten die es weitergeben und 500 die es glauben. Ist die Rate kleiner, ist der Text in der falschen Sprache.
      4 8 Melden
    • rodolofo 18.03.2018 14:31
      Highlight @ Informant
      Eines kann ich Dir bestätigen:
      Wir HABEN noch ein solches Gewissen!
      2 0 Melden
    • _kokolorix 18.03.2018 16:30
      Highlight @informant
      Die Weisshelme sind eine Randnotiz im ganzen Syrienschlamassel. Die Faktenlage ist völlig klar. Es waren Assad und Putin welche die Gewalteskalation immer weiter vorangetrieben haben. Wer sich hier etwas schönredet sind ja wohl die dummdreisten 'Putinversteher'. Ihr unterstützt einen Mann der hemmungslos zehntausende töten lässt nur um seine machtgeilheit zu befriedigen. Das sollte auf eurem Gewissen lasten, tut es aber nicht, da ihr offenbar keines habt
      2 2 Melden
    • äti 18.03.2018 16:47
      Highlight @informant, da ist was für dein Gewissen:

      https://www.mdr.de/nachrichten/politik/ausland/weisshelme-syrien-zivilschutz-hintergrund-umstrittene-helfer-100.html

      Der vermutlich von dir konsumierte Artikel von RT-Sputnik zerlegt dir jedermann in 15min. Nicht aus Bosheit sondern wegen Unstimmigkeiten. Richtig ist, das Zeugs tönt oberflächlich gut für jene die sowas hören möchten. Damit hat es sich und tausend Informanten sind happy. Ziel erreicht.
      2 2 Melden
  • Posersalami 17.03.2018 14:48
    Highlight "Dass der russische Geheimdienst hinter diesem Anschlag steckt, ist so offensichtlich, dass Putin einen Bekennerbrief hätte hinterlassen können."

    Es wäre schön, wenn es so einfach wäre..

    Der verwendete Kampfstoff ist schon lange nicht mehr exklusiv russisch, wie sogar die NZZ schreibt:

    "Zudem waren nicht alle Kampfstoffe im Land selbst gelagert; die Produktionsstätte für Nowitschok in Usbekistan war mehrere Jahre kaum unter staatlicher Kontrolle, bevor die Chemiewaffenbestände ab 1999 mit amerikanischer Hilfe zerstört wurden."
    https://tinyurl.com/ya4acact
    147 61 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 15:33
      Highlight Mich stört etwas Anderes:
      Die Briten haben offenbar nichts gegen stinkreiche Russische Oligarchen, die ihre Reichtümer nach London schaffen und sich dort auch noch gleich eindecken mit Villa, Rolseroice, Dienstpersonal, usw..
      Der Britische Feudal-Adel und der neue globale Geld-Adel passen da so hervorragend dazu, wie ein von Europäischen Fesseln befreiter Finanzplatz, allzeit bereit zur Geldwäsche und zur absoluten Diskretion (wie die auch "Little England" genannte Schweiz).
      Was die Briten aber gar nicht wollen, ist, dass diesen Geldsäcken bei ihnen zu Hause ein Haar gekrümmt wird...
      36 12 Melden
    • HerrCoolS. 17.03.2018 16:12
      Highlight @rodolofo Grüsse aus der City of London 😉
      15 2 Melden
    • FrancoL 17.03.2018 16:51
      Highlight Und wer davon Vorteile hat lässt man links liegen, weil der Kampfstoff nicht ausschliesslich "russisch" ist? bin mir nicht so sicher ob nicht DU es dir sehr einfach machst.
      9 4 Melden
    • mukeleven 17.03.2018 18:23
      Highlight @rodolfo: voellig deiner meinung! merci
      3 1 Melden
    • zialo 17.03.2018 18:24
      Highlight Das ist nur eine Inidzie von vielen. Vor allem nach Putins Kommentar. Ich kann ihnen zusätzlich zur NZZ die Daily Show hierzu empfehlen. Letztere konsumieren bildet auch.
      2 2 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 17.03.2018 14:46
    Highlight Haha Watson wieder mal fleißig am dämonisieren, köstlich.
    127 131 Melden
    • mostlyharmless 17.03.2018 14:57
      Highlight Was gibts da zu dämonisieren?
      34 45 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 17.03.2018 15:06
      Highlight @mostlyharmless, Journalismus mit Fotomontage ist objektiv und Frieden ist Krieg.
      42 29 Melden
    • mostlyharmless 17.03.2018 15:13
      Highlight Unter dem Bild steht «Fotomontage».
      Krieg ist Krieg, manchen gefällt das offensichtlich besser als Frieden.
      31 19 Melden
    • FrancoL 17.03.2018 16:49
      Highlight Ja und was machst Du genau ausser hahaha schreiben? Kannst Du da einiges berichtigen, aufzeigen dass etliches nicht so ist wie im Artikel beschreiben?
      Lass und an Deinem Wissen zu Putin teilnehmen.
      14 8 Melden

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