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Kafi! Hilfe, meine Kinder machen mich nicht happy!

Ob Kinder und deren Spuren zufrieden oder unzufrieden machen, hängt vor allem vom eigenen Mindset ab.
Ob Kinder und deren Spuren zufrieden oder unzufrieden machen, hängt vor allem vom eigenen Mindset ab.kafi freitag
FragFrauFreitag

Kafi! Hilfe, meine Kinder machen mich nicht happy!

Liebe Kafi, Ich habe drei junge Kinder, die mich mit Stolz, Freude und Liebe erfüllen sollten. Ich möchte sie sehnsüchtig erwarten, wenn wir getrennt sind. Dies ist selten so. Statt dessen wird mir mulmig wenn der Zeitpunkt der Rückkehr näher rückt und ich empfinde nur Stress, Ärger und Traurigkeit. Die Kinder rauben uns den letzten Nerv und alle Kraft, halten sich an keine Regeln, streiten ständig und sind rotzfrech. Sind wir mit diesem Problem alleine? Annabelle, 44
06.02.2017, 19:2107.02.2017, 06:47
Kafi Freitag
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Liebe Annabelle

Ihre drei jungen Kinder sollten Sie also mit Stolz, Freude und Liebe erfüllen. Aha. Interessant. Das war mir nicht klar. Wo genau steht das denn geschrieben? Oder wer sagt so was? Fake News?

Wie dem auch sei. Wenn ich mir vorstelle, dass ich als Kind meine Eltern mit Stolz, Freude und Liebe zu erfüllen hätte, stellt es mir sofort ab. Es mag schön sein, wenn es passiert. Die Aufgabe der Goofen ist es aber sicher nicht, uns Eltern glücklich zu machen. Wenn Sie das erwarten, dann haben Sie trotz der vielen Kinder nicht allzu viel verstanden.

Ob Sie mit rotzfrechen streitenden Kindern alleine dastehen, wage ich zu bezweifeln (ich denke sogar eher, dass Sie damit in bester Gesellschaft sind). Aber mit Ihrem anspruchsvollen, wenn nicht sogar verschrobenen Mindset hoffentlich schon.

Arbeiten Sie an Ihrer Erwartungshaltung, denn dort scheint ein grosser Teil Ihres Frusts zu liegen. Erst wenn Sie begriffen haben, dass kein Mann und schon gar kein Kind dafür da ist, Ihnen Freude zu bereiten, werden Sie den Stress los. Das ist eine Frage von Eigenverantwortung und die sollten Sie langsam aber sicher übernehmen.

Alles Gute. Ihre Kafi

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Kafi Freitag (41!) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie lebt mit ihrem 12-jährigen Sohn in Zürich.

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42 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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lilie ❤ Bambusbjörn
06.02.2017 22:36registriert Juli 2016
Sicher ist es gut, sich bewusst zu sein, dass Kinder eine grosse Belastung sind.

Aber Annabelle klingt für mich recht am Anschlag. Ich finde, in einer solchen Situation darf man sich ruhig Hilfe holen. Sei es, sich mit anderen Eltern auszutauschen, welche Regeln sie haben und wie sie diese durchsetzen. Oder auch tatsächlich professionelle Hilfe (Familientherapie o.ä.). Oft brauchts wenig zur Entlastung.

Vielleicht ist es auch hilfreich sich zu erinnern, welche schönen Momente es mit der Familie gibt? Was macht Spass, wann erlebt man Gutes zusammen?

Das schafft einen Ausgleich und stärkt.
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Maracuja
06.02.2017 19:54registriert Februar 2016
Kafi, ich bezweifle, dass Annabelle wirklich den Anspruch an ihre Kinder stellt, dass sie sie mit Stolz, Freude und Liebe erfüllen sollen. Möglicherweise geht es um Anspruch der Gesellschaft an Mütter, dass sie von Stolz, Freude und Liebe erfüllt sein sollten. Kinder gelten in der Schweiz als Privatsache bzw. Luxus und wenn sich Menschen diesen gönnen, hat insbesondere die Frau dem Bild der glücklichen Mutter aus Illustrierten und Werbung zu entsprechen.
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Pasionaria
07.02.2017 05:41registriert Februar 2016
2/2
Frau Freitag
Verstehen Sie eigentlich die FragestellerInnen teilweise ueberhaupt nicht? Wollen Sie diese nicht verstehen oder ueberfliegen Sie die Anfragen und poltern einfach mal darauf los.
Es waere so interessant, einmal die Reaktionen dieser 'Gescholtenen' zu erfahren. Wie muss man/frau sich vorkommen, wenn man von Ihnen als Coachin in einer schwierigen Situation dermassen heruntergekanzelt wird.
Ich verstehe dies einfach nicht, schade.

Erstaunt mich immer wieder, wie gewisse Teilnehmer dieses Blogs viel kompetentere, hilfreichere Ratschlaege erteilen als unsere fotogene Coachin!
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