DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Mercedes / Apple / Carplay

Apple tritt beim iCar weiter auf die Bremse – fast 200 Mitarbeiter entlassen



Der iPhone-Hersteller hat angekündigt, 190 Stellen zu streichen. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter der Abteilung für selbstfahrende Autos – vorwiegend Ingenieure. Betroffen seien Mitarbeiter in acht Einrichtungen in Kalifornien, teilte der US-Konzern am Mittwoch in einer Mitteilung an die Behörden mit. Weitere Angestellte der Auto-Sparte sollen in andere Abteilungen versetzt werden.

Diese Umstrukturierungen deuten auf eine weitere Reduzierung des Auto-Projekts oder eine Kursänderung hin. Unter dem Codenamen Titan arbeitete Apple seit 2014 an einem Elektroauto. Ab 2020 sollte es angeblich auf der Strasse rollen. 2016 berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg, Apple habe nach zahlreichen Rückschlägen das Projekt iCar aufgegeben. Hunderte Mitarbeiter wurden damals entlassen.

Das Auto-Projekt soll zugunsten der Entwicklung von Software für autonome Autos aufgegeben worden sein, hiess es zuletzt immer wieder. Einzelheiten dazu hält Apple unter Verschluss.

Deutsche Autobauer setzen auf Microsoft

Apple soll auch an einer Kooperation mit deutschen Autobauern interessiert gewesen sein. VW und Daimler haben sich nun aber für Microsoft als Cloud-Partner entschieden.

Am Branchen-Treffen Mobile World Congress in Barcelona traten Daimler-Chef Dieter Zetsche und Microsoft-CEO Satya Nadella diese Woche gemeinsam auf. Auch VW bekräftigte die Partnerschaft bei Cloudangeboten mit dem Windows-Konzern: Neben Europa werde die sogenannte Volkswagen Automotive Cloud auf die USA und China ausgeweitet, kündigten die Chefs beider Konzerne am Mittwoch in Berlin an.

«Unsere strategische Partnerschaft mit Microsoft ist ein wesentlicher Baustein, um Volkswagen zum softwaregetriebenen Mobilitätsanbieter weiterzuentwickeln», sagte VW-Chef Herbert Diess über die bereits im vergangenen Jahr bekanntgegebene Kooperation. Basis für die Automotive Cloud, die im kommenden Jahr erstmals im Golf-Nachfolger, dem Elektrofahrzeug I.D., zur Anwendung kommen soll, ist Microsofts Cloud-Plattform «Azure».

Autos speichern immer mehr Daten. Zudem erfordern viele mobile Dienste sowie Verkehrsvorhersagen eine bessere Vernetzung, deren Herzstück die mit Microsoft entwickelte Volkswagen-Cloud werden soll.

Neben dem Cloud-Angebot arbeiten der Wolfsburger Autokonzern sowie der weltgrösste Softwareanbieter aus dem US-Bundesstaat Washington auch an gemeinsamen Kommunikations- und Navigationslösungen wie beispielsweise der automatisierten Einwahl in Telefonkonferenzen und der Integration des Video-Telefonieangebots Skype von Microsoft. Auch das Cloud-Entwicklungszentrum in Seattle nimmt laut Volkswagen Form an. Erste Teams begännen dort mit der Projektarbeit, hiess es. (awp/sda/reu)

Emily darf jetzt mit geschalteten Autos fahren

Video: watson/Emily Engkent, Angelina Graf

Obacht, Tesla! Jaguar hat das schönste E-Auto ever enthüllt

Das könnte dich auch interessieren:

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Franken-Schwäche hält an

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

So profitieren die mächtigen Tech-Konzerne von der Corona-Krise

Ob in Nordamerika oder Asien: Bei den bekanntesten Namen der Techbranche herrscht keine Katastrophenstimmung. Im Gegenteil.

52 Milliarden Dollar – so viel haben die fünf Tech-Riesen Apple, Google, Facebook, Amazon und Microsoft im vergangenen Quartal zusammen verdient. Die Corona-Krise hat ihrem Geschäft nicht geschadet – ganz im Gegenteil. Die US-Konzerne profitieren vom veränderten Verhalten der User und Werbekunden in der Corona-Pandemie. Aber auch in Asien brummt der Wirtschaftsmotor.

Amazon steigerte den Quartalsumsatz im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 96,1 Milliarden Dollar. Der Gewinn verdreifachte sich auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel