Digital
Games

Welche neuen Spiele kommen bald auf die Nintendo Switch?

So viele Kämpfer gab es noch nie: Der kommende Hit «Super Smash Bros. Ultimate» hat sehr viele Gastauftritte.
So viele Kämpfer gab es noch nie: Der kommende Hit «Super Smash Bros. Ultimate» hat sehr viele Gastauftritte.bild: zvg

Nintendo schwingt die Fäuste und kommt mit einem blauen Auge davon

Bei seiner E3-Präsentation konzentrierte sich Nintendo auf seinen nächsten grossen Hit: «Super Smash Bros. Ultimate». Weitere Infos zu heiss erwarteten Spielen waren Mangelware.
13.06.2018, 08:0313.06.2018, 09:26

Nintendos Präsentation war fast nur dem kommenden Prügelspass «Super Smash Bros. Ultimate» gewidmet. Fast die Hälfte der Zeit wurden neue Fighter und Spezialattacken gezeigt. Der neuste Ableger soll der umfangreichste von allen werden. Alle Charaktere aus den vergangenen Spielen sollen aufeinandertreffen. Dabei warten nicht nur Figuren aus dem Nintendo-Universum auf ihren Einsatz, sondern auch bekannte Gesichter aus ebenfalls bekannten Reihen. So wird man u.a. auch mit Snake aus der «Metal Gear»-Reihe spielen können. Am 7. Dezember geht die Prügelgaudi mit mehr als 60 Figuren los. Auch ein spezieller Game-Cube-Controller dazu wurde angekündigt.

Für knallige Action sorgte die Präsentation von «Daemon X Machina». In diesem Actiontitel geben sich diverse Roboter mit Lichtschwertern, oder auch Menschen in Kampfanzügen, ordentlich aufs Maul. Auch turmhohe Gegner müssen gebodigt werden. Der Actioner im schicken Cel-Shading-Look überzeugt jetzt schon mit knackiger Optik, Bombastaction und treibendem Soundtrack. Die Action-Überraschung wird aber erst im nächsten Jahr für die Switch verfügbar sein.

Viel schneller verfügbar wird «Fortnite» für die Switch sein. In den nächsten Stunden soll der beliebte Multiplayer-Shooter mit Comic-Optik bereit sein für den Download. Noch etwas gedulden, müssen sich Fans der «Fire Emblem»-Reihe. «Fire Emblem: Three Houses» wird erst im nächsten Frühling auf die Switch-Besitzer losgelassen. Es soll eine neue Geschichte und neue Charaktere geboten werden. Der Gameplay-Trailer zeigte, dass das taktische Rollenspiel auf die klassische Übersichtskarte und die gewohnt sehr eindrücklichen Kampfanimationen zählen wird.

Natürlich wurden auch Bewegtbilder zu «Pokémon: Let’s Go, Pikachu!» und «Pokémon: Let’s Go, Evoli!» gezeigt. Dabei blieb es aber auch. Auch zu «Xenoblade Chronicles 2: Torna – The Golden Country» gab es ein wenig Material aber keine bahnbrechenden Neuigkeiten. Auch nicht ganz überraschend kam die Ankündigung einer Fortsetzung. In «Overcooked! 2» können bis zu vier Spieler in einer virtuellen Küche herumwuseln und dafür sorgen, dass das Restaurant läuft. Auch ein Online-Koop soll möglich sein.

Auch die Indie-Fans kamen kurz auf ihre Kosten. Im Schnelldurchgang wurden ein paar Titel gezeigt, die bald auf die Switch kommen sollen. Besonders hervorgestochen ist das wunderschöne «Hollow Knight», das bald auch auf Nintendos Konsole spielbar sein wird.

Am 5. Oktober startet erneut eine fette Party. «Super Mario Party» für die Switch ist, wie man es sich gewohnt ist, eine Minispielsammlung für lustige Abende zu Hause oder auch unterwegs. Bei dieser neusten Version können jetzt auch verschiedene Switch-Bildschirme nebeneinander gelegt und miteinander verbunden werden. Dieses Feature gab es bis jetzt noch nicht in der Praxis und Nintendo beweist damit einmal mehr seinen Innovationsgeist.

Und sonst?

Für grosse Aufregung sorgte Nintendos Präsentation nicht. «Super Smash Bros.»-Fans werden sicherlich reihenweise jubelnd aufgestanden sein, aber eine richtige Überraschung blieb aus. Vom neuen «Yoshi»-Game war weit und breit nichts zu sehen, das kommende neue «Metroid» liess sich ebenfalls nicht blicken und auch keine neue Minikonsole, wie etwa ein «Nintendo 64 Mini», wurde angekündigt. Ein neues Hüpfabenteuer mit Super Mario oder etwas aus dem «Zelda»-Universum war ebenfalls Fehlanzeige. Auch Infos zu einem neuen «Animal Crossing» wurden vermisst.

Nintendo bleibt ruhig

Fazit: Das war mit Sicherheit nicht die intensivste Präsentation von Nintendo, aber auch nicht die schlechteste. Dass sich der Konzern aus Japan auf den nächsten grossen Kracher «Super Smash Bros. Ultimate» konzentriert, ist verständlich. Denn dieser Titel besitzt weltweit eine riesige Fangemeinde. Ein paar Infos zum neuen «Yoshi» oder eine sonstige Überraschung wären zwar nett gewesen, aber Nintendo ist mittlerweile bekannt dafür, dass sie nicht alles auf einmal verbraten und immer wieder mal für eine Überraschung auch jenseits der E3 gut sind. Big N wird mit Sicherheit im Verlaufe des Jahres mit der einen oder anderen grossen Ankündigung wieder alle Blicke auf sich ziehen. Und das ist auch gut so.

GAME OVER! Spiessrutenlauf Büro – wie lange überlebst du?

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

So entsteht ein Videospiel Teil 1 (21.02.2014)

1 / 8
So entsteht ein Videospiel Teil 1 (21.02.2014)
«Famiglia Rise and Fall» wird für Android und iOS programmiert.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Es ist eine Zumutung, was Eltern machen müssen, um ihr Kind zu schützen»
In sadistischen Online-Netzwerken treiben Täter jugendliche Opfer bis in den Suizid – auch in der Schweiz. Welche Warnzeichen Eltern und Bezugspersonen erkennen und was sie besser lassen sollten.
Recherchen von SRF und des Tagesanzeigers zeigen, dass in mehreren Kantonen Verfahren wegen digitaler Gewaltnetzwerke laufen oder gelaufen sind: Haben auch Sie Meldungen dazu erhalten?
Regula Bernhard Hug: Bei unserer Beratungs- und Meldestelle sind mehrere Fälle eingegangen, bei denen wir den Verdacht hatten, dass ein Gewaltnetzwerk im Spiel ist. In einem Fall ging es etwa darum, dass jemand eine Person verprügeln und dies filmen sollte. Wenn wir den Eindruck haben, dass Druck ausgeübt wird und eine Gruppierung dahintersteht, übergeben wir die Fälle an die Polizei.
Zur Story