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An Apple iPhone 6 with Apple Pay is shown in this photo illustration in Encinitas, California, U.S. June 3, 2015. REUTERS/Mike Blake/File Photo

Apple Pay kommt in die Schweiz, funktioniert vorerst aber nur mit wenigen Kreditkarten.
Bild: MIKE BLAKE/REUTERS

Schweizer Konsumentenschutz verklagt Apple – wegen iPhone-Technologie

Der Bund soll den iPhone-Hersteller zwingen, Schweizer Bezahl-Apps eine bessere technische Ausgangslage zu ermöglichen.



Der Blick berichtet am Mittwochmorgen, dass sich die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) Apple vorknüpfe und bei der Eidgenössischen Wettbewerbskommission (Weko) gegen das Unternehmen klage.

Der Rechtsstreit drehe sich um die Frage, ob Apple die in neuere iPhones (und iPads) integrierte Funkübertragungs-Technologie NFC für andere (Schweizer) Unternehmen öffnen müsse. Hintergrund sei die kurz bevorstehende Lancierung des Bezahldienstes Apple Pay.

«Die Schweiz darf nicht vor Weltkonzernen wie Apple kuschen», wird SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder vom «Blick» zitiert. Apple sperre für andere Zahlsysteme den Zugriff auf die NFC-Vorrichtung des iPhones. «Das ist unseres Erachtens ein klarer Verstoss gegen das Wettbewerbsrecht.»

Die SKS habe am Dienstag Klage bei der Weko eingereicht, heisst es. Dazu Sara Stalder: «Da mit dem Verhalten von Apple ein krasser Fall unzulässigen Verhaltens eines marktbeherrschenden Unternehmens zu befürchten ist, kann sich die Wettbewerbskommission nicht um die Eröffnung eines Verfahrens drücken.»

«Dass Apple eine marktbeherrschende Stellung hat, ist Auslegungssache.»

Sara Stalder, SKS

Weko will abwarten

Apple wollte keine Stellung nehmen.

Die Weko bestätigte am Mittwoch den Eingang der Klage. Die Problematik sei der Behörde bekannt, sagte Weko-Sekretariat Vizedirektor Olivier Schaller auf Anfrage. Die Wettbewerbsbehörden werden zur Zeit kein Verfahren einleiten, sondern beobachten, wie sich der Markt entwickelt.

Ob Apple dereinst von der Weko gezwungen werden könnte, die NFC-Schnittstelle freizugeben, liesse sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, sagte Schaller weiter. Im Fall einer Verfahrenseröffnung wäre erstens zu prüfen, ob eine marktbeherrschende Stellung und zweitens ob ein missbräuchliches Verhalten vorliegen würde. Dann stünde den Wettbewerbsbehörden eine Reihe von Möglichkeiten offen, um das wettbewerbsrechtlich problematische Verhalten zu beenden, sagte er.

Ist Apple marktbeherrschend?

Wie der iPhone-Hersteller angesichts eines Marktanteils von rund 50 Prozent in der Schweiz «marktbeherrschend» sein soll, ist nicht klar.

watson hat Konsumentenschützerin Sara Stalder um eine kurze Stellungnahme gebeten. Ihre Antwort per E-Mail: 

«Dass Apple eine marktbeherrschende Stellung hat, ist Auslegungssache, wir gehen aber davon aus, da sich der Anbieter unabhängig im Markt verhalten und entsprechend Vorgaben durchdrücken kann.»

Der «Sonntagsblick» hatte in seiner letzten Ausgabe über den Konflikt berichtet. Weil der US-Konzern die NFC-Technologie nicht freigebe, zwinge er die Anbieter von Schweizer Handy-Bezahllösungen, auf umständliche Technologien wie QR-Code oder Bluetooth auszuweichen.

Konkret gemeint sind die grossen Schweizer Unternehmen, die hinter Twint und Paymit stehen, allen voran die Finanzdienstleisterin SIX, aber auch Post Finance, Swisscom und diverse Banken.

Die beiden Bezahl-Apps fürs Smartphone sollen laut Ankündigung im Herbst zusammengelegt werden. Der Schritt erfolgt, weil die Schweizer Unternehmen mit vereinten Kräften gegen Apple antreten wollen. 

In Zukunft dürften auch andere internationale Konzerne wie Google und Samsung mit ihren Bezahldiensten auf den Markt drängen.

Wie praktisch?

Auch wenn Apple die ins iPhone integrierte NFC-Technlogie für Dritte öffnen muss, heisst dies nicht, dass die Bezahldienste dadurch genau gleich benutzerfreundlich werden:

Bei Apple Pay genügt es, das Gerät in die Nähe des Kassen-Terminals zu halten und sich mittels Fingerabdruck auf dem Home-Button zu identifizieren, um bargeldlos zu bezahlen. Bei den anderen Bezahl-Apps dürfte weiterhin erforderlich sein, das iPhone zuerst zu entsperren und die App zu starten, um eine Transaktion zu bestätigen.

Sprich: Wegen der tiefen Integration ins System (Hardware und Software) wird Apple Pay bezüglich Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit bei Transaktionen in jedem Fall im Vorteil bleiben.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA

Das musst du über das iPhone 7 wissen (22.6.2016)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Tom 06.07.2016 13:39
    Highlight Highlight Der Konsumentenschutz müsste eigentlich die Konsumenten schützen. Nicht Firmen und Finanzinstitute. Apple Pay ist ja nur eine weitere Möglichkeit, um bezahlen zu können.
    • Fabio74 06.07.2016 22:10
      Highlight Highlight macht er ja. Die WEKO hat nur dank der bürgerlichen Mehrheit keine Zähne.
  • Bonsaii 06.07.2016 11:40
    Highlight Highlight Sagt mir einen guten Grund warum ich auf Twint ausweichen soll?
    Apple Watch ans Terminal halten und schon ist bezahlt.

    Apple hat ja nicht die App von Twint verboten, hingegen wollen die Banken nicht mit Apple zusammenarbeiten ... wer hindert da wen?
    • Pascal Mona 06.07.2016 12:04
      Highlight Highlight Hmm verschiedene; z.B. brauchst du bei Twint keine Kreditkarte --> Stichwort Missbrauch und Verbreitung (nur jeder 5. Schweizer hat eine Kreditkarte!)

      http://www.golem.de/news/security-wie-betrueger-apple-pay-missbrauchen-koennen-1603-119537.html

      Oder Datenschutz --> jaja Apple verspricht keine Daten zu erhalten... genau wie an Weihnachten der Osterhase kommt.

      Oder bei Twint können z.B. Supercard hinterlegt werden, z.Z. bei Apple nicht möglich.

      Und Nein, ich bin auch kein Fan von Twint, werde wohl beide nicht nutzen und viel einfach per NFC über meine Kredit- + Debitkarte resp. Bar zahlen.
    • Bonsaii 06.07.2016 12:21
      Highlight Highlight Prepaid-Kreditkarten? :)

      Ich vertraue Apple noch eher betreffend Daten als Google und Co. :)

      Zudem machst du dir Sorgen um den Datenschutz, nennst aber im gleichen Atemzug Supercard und Co., wo dein ganzes Kaufverhalten aufgezeichnet wird :)
    • @schurt3r 06.07.2016 12:23
      Highlight Highlight @Pascal Mona:
      Hier muss ich einiges klären bzw. richtig stellen.

      1. Beim Missbrauch von Kreditkarten via Apple Pay liegt das Problem bei Banken/Kreditkarten-Herausgebern, die bei der Aktivierung/Authentifizierung zu wenig tun.

      2. Apple Pay funktioniert auch mit Debitkarten (Maestro), sofern sich die Banken nicht dagegen sperren...

      3. Bei Apple Pay werden definitiv keine sensiblen Daten übermittelt (Kreditkarten-Nr., Name, gekauftes Produkt etc.). Das wird auch den Osterhasen zu Weihnachten freuen ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knut Atteslander 06.07.2016 11:16
    Highlight Highlight Haha, Schweizer Bezahl Apps sind schlichtweg nicht zu gebrauchen. Wir haben es mal wieder verpennt und trotz jahrelangem Nichtvorhandensein von Apple / Android Pay trotzdem nichts auf die Beine gebracht.
    SKS in Ehren, aber die Schweizer Firmen haben es echt selber vergeigt, die muss man da nicht unterstützen.
    • ben_fliggo 07.07.2016 01:36
      Highlight Highlight word. lächerlich, wie alle ein eigenes gärtchen bauen wollten (post mit twint, six und ubs mit paymit, swisscom mit tapit), grandios scheiterten, dann sich immerhin zusammenrauften und nun offensichtlich mit allen mitteln apple pay vom schweizer markt fernhalten möchten.
    • Midnight 07.07.2016 07:46
      Highlight Highlight Du sagst es. Ich habe es bis heute nicht geschafft mich bei Twint anzumelden. ApplePay Konkurrenz, dass ich nicht lache! Soll ich jetzt Klage einreichen, weil mir Twint die Anmeldung verweigert hat? Das ist ja quasi Diskriminierung, nicht?^^
  • Süffu 06.07.2016 10:46
    Highlight Highlight Warum soll man sich nicht einfach ein anderes Phone kaufen – ist doch jedem selber überlassen, ob er die (bekanntermassen) "eingeschränkten" Apfel-Telefone nutzen will.
    • Der Tom 06.07.2016 10:52
      Highlight Highlight Was ist denn eingeschränkt?
    • Picker 06.07.2016 11:17
      Highlight Highlight @Tom:
      http://www.prepaid-flat.net/iphone-einschrankungen-des-apple-smartphones/

      Für den Fall, dass Deine Frage wirklich ernst gemeint war.
    • Süffu 06.07.2016 11:21
      Highlight Highlight Sehr vieles... Für mich das Störendste - ich müsste iTunes nutzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 06.07.2016 10:42
    Highlight Highlight Die Behörden werden nicht viel tun können, denn rechtlich hat Apple wohl kein Monopol. Ein grosser Marktanteil ist nicht das gleiche. Jeder kann sich ohne grosse Nachteile ein anderes Gerät kaufen, wenn ihm Apples Politik nicht passt.

    Bei der Monopolsituation von Microsoft vor über 10 Jahren war es anders: ohne Windows und Office ist fast keine Software gelaufen, Dokumente konnten nicht geöffnet werden etc.

    Von daher ist das Verhalten von Apple wohl legal, aber es steht den Kunden frei, ihre Konsequenzen zu ziehen.
    • Sir Jonathan Ive 06.07.2016 11:02
      Highlight Highlight Da hast du wohl recht. Trotzdem hoffe ich, dass Apple die NFC-Schnittstelle bald öffnet. Ich weiss zwar nicht, was ihre Gründe sind, dies nicht zu tun, aber ich denke sie würden schon eine Lösung finden, würden sie es wollen.
      Ich persönlich benutze zwar keine solchen Bezahldienste, aber es wäre trotzdem das Fairste zu tun.
    • DailyGuy 06.07.2016 11:23
      Highlight Highlight @Sir Jonathan Ive: Ich glaube auch, dass NFC bald freigegeben wird. Denn nicht nur in der Schweiz wird Kritik laut. Auch in Deutschland und anderen Ländern wird Kritik laut. Ich gehe mal davon aus, dass dies entweder hier im September geschieht oder bei der nächsten WWDC. Apple wird es aber sicherlich machen, bevor sie von einer Behörde gezwungen werden.
  • DSC 06.07.2016 10:31
    Highlight Highlight Ich werde trotzdem Apple Pay verwenden. Weil es, wie bereits im Artikel erwähnt, eine simplere Bedienung anbietet.
    • ben_fliggo 07.07.2016 01:40
      Highlight Highlight Die Bedienung ist crazy simpel, ich konnte es kaum glauben als ichs zum ersten Mal sah. Kein Wunder, ist das u.a. in den USA so verbreitet.
  • Der Tom 06.07.2016 10:10
    Highlight Highlight Die Schweizer Banken hätten mit Twint oder ähnlichem vor 5 Jahren starten können. Jetzt ist es zu spät.
  • The Juice 06.07.2016 09:56
    Highlight Highlight Meanwhile in the Apple headquarter
    Benutzer Bild
    • Normi 06.07.2016 11:07
      Highlight Highlight super :-)
  • DailyGuy 06.07.2016 09:39
    Highlight Highlight Die Banken betreiben im Grunde genommen die grössere Wettbewerbsverzerrung. So weigern sich die Twint-Banken (Banken, welche Twint gegründet haben und es auch forcieren) bei Apple Pay mitzumachen. Damit hat Apple gar keinen Zugang zu einem riesigen Markt. Apple hingegen sperrt Twint als App nicht. Daher können die Banken von zwei Plattformen profitieren, Apple hingegen wird ein grosser Teil des Marktes verweigert.
    • Madison Pierce 06.07.2016 09:48
      Highlight Highlight Vielleicht kann man sich auf einen Kompromiss einigen: Apple gibt NFC frei, dafür machen die Banken bei Apple Pay mit. So hätte der Konsument die Auswahl. Ich sehe Einsatzmöglichkeiten für beide Systeme: Apple Pay funktioniert sehr einfach und auch im Ausland, Twint bietet die Integration von Kundenkarten.
    • C0BR4.cH 06.07.2016 09:52
      Highlight Highlight Apple sperrt für andere Bezahldienste das NFC-Interface. Twint jedoch läuft via BLE (Bluetooth Low Energy). Eine Frage der Zeit, bis Apple die BLE-Schnittstelle auch sperrt?
    • bokl 06.07.2016 09:53
      Highlight Highlight Die Weigerung, ein kostenpflichtiges Angebot eines Drittanbieters zu nutzen und stattdessen eine eigenes Angebot zu entwickeln, ist für die Wettbewerbsverzerrung? Der Konsument hat ja dadurch mehr Wahlmöglichkeiten. Dafür muss er unter Umständen die Bank/Kreditkarte wechseln, aber er hat die Wahl.
    Weitere Antworten anzeigen
  • @BlackStar 06.07.2016 09:38
    Highlight Highlight Frau Stalder schützt wieder einmal die Swisscom und die Banken und nicht die Konsumenten. Merci!
    • C0BR4.cH 06.07.2016 09:43
      Highlight Highlight Wie hätte sie in dieser Angelegenheit die Konsumenten denn anders schützen können?

      Apple zwingt den Konsumenten im Moment einen einzigen Bezahldienst auf. Durch die Klage wär es evtl. möglich, dass dem Konsumenten auch andere Bezahldienste zur Verfügung stehen und er wählen kann. Also schon auch im Sinne des Konsumenten.
    • DailyGuy 06.07.2016 10:02
      Highlight Highlight @C0BR4.cH: Wenn du dich informieren würdest, wüsstest du, dass Twint sehr wohl auch auf dem iPhone funktioniert. Es wird also niemand zu etwas gezwungen.
  • C0BR4.cH 06.07.2016 09:32
    Highlight Highlight Eine weitere Folge von "Unlauterer Wettbewerb à la Apple".
    • Scaros_2 06.07.2016 10:06
      Highlight Highlight Naja, ich finde es noch ok, das Apple eine Technologie nur für sich nutzen möchte. Das ist eigentlich ihr gutes Recht weil sie schliesslich das Teil entwickeln und die Hoheit darüber haben, was sie uns zu Verfügung stellen möchten oder nicht.

      Würden sie Bezahl-Apps nicht in den App Store lassen, ja dann wäre es eine Verweigerung. Aber Apple bietet allen Menschen, die eine App zum Bezahlen herausbringen möchten die Möglichkeit, diese umzusetzen. Sie wollen vorerst einfach nicht, dass diese über NFC funktionieren. Ich sehe hier keine Verzerrung, sondern ein Unternehmen, das noch nicht möchte.
    • C0BR4.cH 06.07.2016 10:13
      Highlight Highlight Apple hat NFC, welches sie in diesem Fall nur für sich nutzen möchten, nicht entwickelt.

      NFC ist ein ISO/IEC Standard, den jeder benutzen kann.
    • rabatt13 06.07.2016 10:20
      Highlight Highlight @ Scaros_2: NFC ist keine Apple-Technologie, sondern wird von allen grossen Tech-Unternehmen genutzt. Und es ist zumindest diskussionswürdig, dass Apple NFC auf dem iPhone für Drittanbieter sperrt.
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