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Wie Kylie Jenner mit einem Tweet 1.7 Milliarden Dollar «vernichtete»



Was ein Tweet eines Reality-TV-Sternchens anrichten kann: Mit der Nachricht, Snapchat nach einem Update nicht mehr zu nutzen, trug Kylie Jenner am Donnerstag erheblich zum Absturz der Aktie der App-Betreiberfirma Snap bei.

Der Kurs sank zeitweise um fast acht Prozent, was in Börsenwert etwa 1.7 Milliarden Dollar entspricht. Am Ende schloss die Aktie gut sechs Prozent schwächer.

FILE - In this May 1, 2017 file photo, Kylie Jenner attends The Metropolitan Museum of Art's Costume Institute benefit gala celebrating the opening of the Rei Kawakubo/Comme des Garçons: Art of the In-Between exhibition in New York. In an Instagram post Sunday, Feb. 4, Jenner announced the birth of her baby girl born Thursday. It’s the first child for the 20-year-old reality television star and the 25-year-old rapper Travis Scott. (Photo by Evan Agostini/Invision/AP, File)

Kylie Jenner Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

Was war passiert? Kylie Jenner, Halbschwester von Fernsehstar Kim Kardashian, hatte sich bei Twitter eigentlich nur erkundigt, ob sie die einzige sei, die die Snapchat-App nicht mehr öffne. Damit setzte das wegen ihrer vielen Follower «Snapchat Queen» genannte US-Model den Kontroversen um die Neugestaltung der App jedoch die Krone auf.

Gegen das umstrittene Update, das Snapchat eigentlich bedienerfreundlicher machen soll, war am Vortag eine Petition im Netz gestartet worden, der sich zuletzt bereits über 1.2 Millionen Nutzer angeschlossen hatten. Analysten der Citigroup rieten wegen des Ärgers um die Neugestaltung der App dazu, die Aktie zu verkaufen.

Snap-Chef Evan Spiegel hat trotzdem gut lachen, er verdiente 2017 dank des Börsengangs enorme 638 Millionen Dollar, wie aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorging. Und auch Kylie Jenner zeigte sich in einem weiteren Tweet später versöhnlich und schrieb: «Liebe dich aber immer noch Snap... meine erste Liebe». (sda/dpa)

«Eine Frau zu sein ist brutal anstrengend»

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Video: watson/Olivia Rasper, Emily Engkent

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Firefly 23.02.2018 22:00
    Highlight Highlight Politik und Wirtschaft verkommen mehr und mehr zur Muppet Show. Langsam aber sicher glaube ich auch, dass in naher Zukunft ein Schachcomputer die Weltherrschaft übernehmen wird, viel mehr Intelligenz brauchts dazu nicht mehr.
  • Diavolino666 23.02.2018 11:12
    Highlight Highlight Die Perversion, was heutzutage Twitter auslösen kann, löst bei mir nur noch Kopfschütteln aus. Ein gewisser Präsident benutzt dieses Netzwerk als Regierungsinstrument, es werden öffentlich verbale Schlachten mit einer Niveaulosigkeit geführt die Seinesgleichen sucht und sog. "Influencer" verdienen sich mit 150 Zeichen und ihrem Narzissmus Ihren Lebensunterhalt. Und auch wenn es sich hier "nur" um virtuelle Werte handelt, so ist es an Vermessenheit nicht zu überbieten, was ein "Reality-Star" mit einem Tweet anrichten kann... - Erde bitte anhalten, ich will aussteigen!
  • Gubbe 23.02.2018 10:13
    Highlight Highlight Krank ist, wer dieser künstlichen Familie mit den übergrossen Hinterteilen auf einer Plattform folgt. Das Ganze ist so ein Nonsens, dass wenn diese Frauen den Ar... zusammenkneifen, eine ganze Generation dies auch tut. Menschenskinder, das sind doch keine Vorbilder!
  • Zeit_Genosse 23.02.2018 08:03
    Highlight Highlight Das nervöse Verhalten der Analysten ist zu hinterfragen, die jeden Furz für die Provokation von Kursschwankungen anheizen und nutzen. Sie und die Banken verdienen letztlich an den Käufen und Verkäufen.

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