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In a photo from Tuesday, April 7, 2015 in Detroit, Alexis Georgeson of Tesla Motors, shows off the navigation screen of the new Tesla Model S 70D during a test drive. Electric car maker Tesla Motors is seeking mainstream luxury buyers by adding all-wheel-drive and more range and power to the base version of its only model. Starting Wednesday, Tesla will stop selling the old base Model S called the 60 and replace it with the 70-D. The new car can go 240 miles per charge and from zero to 60 in 5.2 seconds. (AP Photo/Carlos Osorio)

Daimler ramponiert gemieteten Tesla bei heimlichen Tests – und fliegt wegen eines Falschparkzettels auf. Bild: AP

Die unfassbare Story, wie Daimler einen Tesla mietete und bei heimlichen Tests ramponierte

Wie Daimler über eine Strohfirma einen Tesla von Privaten mietete, heimlich über eine Offroad-Teststrecke jagte und den Luxus-Boliden in desolatem Zustand zurückgab.



Dass sich Autofirmen Fahrzeuge von Rivalen zu Testzwecken besorgen, ist nicht ungewöhnlich. Die folgende Story ist indes mehr als ungewöhnlich.

Wie der «Spiegel» in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, mietete Daimler im Sommer über den Autovermieter Sixt einen Tesla Model X bei Privatleuten für sieben Wochen. «Während der Mietzeit wurde das Auto offenbar auseinandergebaut und wieder zusammengeschraubt. Zudem wurde es unter Extrembedingungen getestet – unter anderem bei Hitze, auf einer Rüttelstrecke und einer Traktionsstrecke», schreibt Spiegel Online.

Das Problem: Im Mietvertrag sind sowohl das Auseinanderbauen als auch die Nutzung auf Teststrecken ausgeschlossen. Am Ende der Mietzeit wurde das Fahrzeug laut den Vermietern mit Schäden in fünfstelliger Höhe zurückgegeben.

Der ramponierte Tesla X gehört Monika Kindlein und Manfred van Rinsum. Die beiden verheirateten Kleinstunternehmer haben sich drei Teslas gekauft, die sie vermieten – etwa für Hochzeiten oder Firmenevents. Ihr Tesla X100 mit 788 PS kostet rund 200'000 Franken.

Offenbar interessierte sich auch Daimler für Teslas Topmodell und hat den E-Luxusboliden heimlich über den Autovermieter Sixt von den Kleinunternehmern gemietet. Als der Wagen zurückkam, war die Heckklappe verzogen und Verkleidungsteile waren provisorisch mit Klebeband wieder angebracht. «Man fragt sich schon, was das für Leute sind, die unser Auto so zurichten», sagte Kindlein gegenüber Spiegel Online.

Daimler hatte den Tesla über den Autovermieter Sixt für die Monate Juli und August gemietet. Dass Daimler der wahre Mieter ist und was der deutsche Autobauer mit dem Mietwagen vorhatte, wussten Kindlein und van Rinsum nicht.

Argwöhnisch wurde van Rinsum, als der Tesla eine Push-Nachricht auf sein Smartphone schickte. Das futuristische E-Auto meldete, dass es gerade nach Barcelona fährt oder transportiert wird – das passte nicht zu den im Vertrag vereinbarten maximal 1500 Kilometern.

Tesla-Besitzer können auf dem Smartphone jederzeit den Standort ihres Gefährts nachverfolgen. Die Ortungsfunktion verriet van Rinsum, dass Daimler den Tesla X auf zwei Teststrecken bei Barcelona und Stuttgart testete.

Das Testgelände bei Barcelona verfüge über eine Hochgeschwindigkeitsstrecke, eine Bergstrecke und einen steinigen Offroad-Parcours, schreibt Spiegel Online.

Die Ortungsfunktion zeigt: Der gemietete Tesla Model X war unerlaubt auf Teststrecken in Deutschland und bei Barcelona.

Bild

Screenshots von van Rinsums Smartphones zeigen den Tesla auf der Rüttelstrecke, der Traktionsstrecke, der Schlechtwegstrecke und am Steigungshügel.  bild: via spiegel online

Die Ortungsfunktion hätte van Rinsums indes gar nicht gebraucht, um Daimler als wahren Mieter auf die Schliche zu kommen: Die deutschen Tester vergassen einen Falschparkzettel vom Testgelände im Handschuhfach. Es war eine Nachricht aus dem Mercedes Benz Technology Center in Sindelfingen bei Stuttgart. Spätestens in diesem Moment musste den Tesla-Besitzern dämmern, wer den Mietwagen derart zugerichtet haben muss: Mitarbeiter des Daimler-Konzerns bei Testfahrten.

Bild

Schriftlicher Beweis: Der Strafzettel belegt, dass der Tesla im Mercedes Benz Technology Center in Sindelfingen stand. bild: van Rinsums via die welt

Der ramponierte Tesla Model X soll Schäden von über 15'000 Franken aufweisen. Hinzu kommen der Wertverlust und der Schaden durch Nutzungsausfall, da der Wagen während der Reparatur nicht weitervermietet werden konnte.

Gibt's ein Happy-End?

Der Fall liegt nun bei den Anwälten, da sich Daimler und Sixt den Schwarzen Peter zuschieben. Die Anmietung von Fahrzeugen zu «Vergleichsfahrten ist in der Automobilbranche ein üblicher Vorgang», teilte Daimler Spiegel Online mit.

Kindlein und van Rinsum machen sich keine grossen Hoffnungen, dass ihre Forderungen von Daimler oder Sixt vollumfänglich vergütet werden. «Es ist doch so: Die beiden Firmen haben Rechtsabteilungen und können ein Heer von Anwälten einspannen», sagt van Rinsum. «Welche Chance hätten wir da?»

(oli)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bokey 05.12.2017 12:26
    Highlight Highlight Der Strafzettel kommt von Mercedes selbst, das wäre ja als ob die sich selbst einen schreiben
  • Shin Kami 05.12.2017 09:51
    Highlight Highlight Okay das ist jetzt wirklich hochpeinlich von Daimler. Allerdings finde ich es auch bedenklich, dass der Besitzer des Teslas den Mieter jederzeit verfolgen kann. (In diesem Fall ja gut, aber allgemein bedenklich...)
  • The Snitcher 04.12.2017 19:51
    Highlight Highlight warum ausgeliehen...
    Benutzer Bildabspielen
  • Samurai Gra 04.12.2017 18:30
    Highlight Highlight Waren es nicht die Deutschen die den Japanern Ideenlosigkeit und Werkspionage in sachen Autobau vorwarfen? 🤔

    Und wie Dumm muss man sein? 🤔🙈
  • Zeit_Genosse 04.12.2017 17:52
    Highlight Highlight Hat Daimler als erste einen Tesla in den Weltraum geschossen und es als Probefahrt in Barcelona und Stuttgart getarnt? Ganz schön clever.
  • EinePrieseR 04.12.2017 16:54
    Highlight Highlight Bei der Wartezeit auf einen Tesla hätte ich den auch gemietet, statt gekauft..
    • Teslaner 04.12.2017 18:55
      Highlight Highlight Verfügbare Neuwagen in 2 Wochen... Wenn Mercedes in 2025 dann man ein Elektroauto bauen will, können sie also gut so lange warten...
  • Kommentareschreiber 04.12.2017 16:21
    Highlight Highlight Wenn nicht wahr, dann doch schlecht erfunden! Glaube kaum ein Wort der Geschichte!
    • Enzasa 04.12.2017 23:59
      Highlight Highlight Es war garantiert nicht Mercedes, sondern ein Unternehmen, welches für Mercedes arbeitet.
      Das ist die Folge vom Outsourcing.
      Das Angebot muss möglichst günstig sein und der Gewinn möglichst hoch.
      Darum wird nicht gekauft, sonderngeliehen. Der Drittanbieter liefertnur die Testdaten von einem bestimmten Auto und wird nur dafür bezahlt, darf aber auf den Mercedes Gelände fahren
  • dmark 04.12.2017 16:08
    Highlight Highlight Mal gespannt, ob da auch ein Testbericht erscheinen wird... Wenn Daimler sich so eine Kiste vornimmt, dann wurde doch dabei sicherlich auch alles pingelig protokolliert.
  • elivi 04.12.2017 15:51
    Highlight Highlight Naja ich glaub die ganze sache zu veröffentlichen und daimler zu blamieren wars die 15000 auch wert XD
  • Cityslicker 04.12.2017 14:51
    Highlight Highlight Das zeigt neben falsch verstandener schwäbischer „Sparsamkeit“ vor allem eines: Dass sie noch immer nicht verstanden haben, wie grundlegend anders neue Plattformen wie Tesla ticken. Jeder, der sich nur 3 min mit der Materie beschäftigt, weiss, dass Teslas „always on“ sind - als Eigentümer kann ich jederzeit checken, wo mein Auto gerade wie bewegt wird. Im Extremfall meldet es sich direkt in der Zentrale. Also nur eine Frage der Zeit (7 Wochen!), bis so ne Räuberpistole auffällt. Zudem: Hätten sie ihn gekauft, wüssten sie kontinuierlich First Hand, welche Features Tesla gerade wieder hinzufügt.
    • Kommentareschreiber 04.12.2017 16:09
      Highlight Highlight Und genau deshalb ist diese Geschichte so unglaubwürdig! Ich trau dieser Geschichte nicht über den Weg. Glaube eher an eine Werbeaktion zu Gunsten von Tesla.
    • Cityslicker 04.12.2017 17:34
      Highlight Highlight @Kommentareschreiber: Ja klar, und SIXT, Daimler sowie zwei Kleinstunternehmer spielen alle brav mit und halten den Mund (sicher mit Milliarden erkauft), bloss damit Tesla besser dasteht. Haben ja alles was davon. Oder vielleicht doch nicht? Wozu Fakten, wenn man seine Meinung und Glauben haben kann. Unfassbar...
  • Butterscotch&hardcandy 04.12.2017 14:33
    Highlight Highlight Ich glaube kaum, dass die Geschichte stimmt. Mercedes besass bis vor 1-2 Jahren Anteile an Tesla, Know-How hätten sie auch anders austauschen/ausspionieren können...
    • Oliver Wietlisbach 04.12.2017 14:47
      Highlight Highlight Original-Artikel beim Spiegel gelesen? Spiegel schreibt: "Es ist nicht das erste Mal, dass der Konzern sich mithilfe einer Verschleierungstaktik ein E-Fahrzeug besorgt. Schon das von der Deutschen Post selbst produzierte E-Auto, den Streetscooter, hatte sich Daimler über eine Briefkastenfirma beschafft. Auch dieses Fahrzeug jagte Daimler über seine Teststrecke."
    • Cityslicker 04.12.2017 14:52
      Highlight Highlight Briefkastenfirma. Bei der Post. Hihi!
    • Kommentareschreiber 04.12.2017 16:11
      Highlight Highlight @Oliver Wietlisbach
      Nur weil Spiegel so etwas schreibt, muss die Geschichte noch lange nicht stimmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia_san_mia 04.12.2017 14:22
    Highlight Highlight Die könnten doch einfach einen kaufen...
  • _stefan 04.12.2017 14:15
    Highlight Highlight Jetzt wo die Zeitungen darüber berichten, wird man sich bestimmt bald aussergerichtlich einigen... ;)
  • Keller101 04.12.2017 14:14
    Highlight Highlight 😂😂😂
    • Normi 04.12.2017 14:52
      Highlight Highlight Würden sie es auch lustig finden wenn 2 Grossfirmen ihnen einen Schaden von < 15'000.- anrichten und nichts bezahlen ?
    • Keller101 05.12.2017 11:15
      Highlight Highlight Schon mal was von Sarkasmus gehört? 🙄🙄🙄
    • danmaster333 06.12.2017 02:46
      Highlight Highlight Das ist dann wohl eher Schadenfreude...
  • The Real Deadpool 04.12.2017 13:50
    Highlight Highlight Und vermutlich übersteigen die Anwaltskoten die tatsächliche Forderung der Geschädigten bei weitem. Aber Hauptsache, nicht bezahlen.
    • redeye70 04.12.2017 14:55
      Highlight Highlight Ironisch finde ich, dass deinSchreibfehler nicht treffender sein könnte – von wegen AnwaltsKOTen 😉
  • PhilippS 04.12.2017 13:49
    Highlight Highlight Wozu brauchen die den ein Heer von Anwälten? Bzw. haben sie das ja schon in Form ihrer Vollkaskoversicherung - die sie ja wohl haben. Wenn nicht, hab ich wenig Verständnis/Mitleid.

    Wenn die Versicherung zum Schluss kommt, dass da was nicht korrekt lief, werden die alles daran setzen nicht bezahlen zu müssen...
    • Gringoooo 04.12.2017 14:44
      Highlight Highlight Dadurch wird das Problem nicht gelöst für die Eigentümer.

      1) wird sowas wohl kaum durch die Vollkasko gedeckt sein.

      2) übernimmt diese nicht - sitzen die Eigentümer noch immer auf dem Schaden. Die Versicherung wird wohl kaum für sie kämpfen.

      3) wenns die Versicherung übernimmt, bezahlen alle Versicherungsnehmer dafür, nicht aber der Verursacher des Schadens.

      Kein Verständnis haben, für jemanden der durch einen Miliardenkonzern verarscht wurde - Entgegen den vertraglichen Regelungen? Ok, ihre Meinung ...

    • PhilippS 04.12.2017 23:26
      Highlight Highlight @Gringoo: Haben Sie schon mal ein Auto gemietet? Da ist immer eine Vollkasko dabei. Mit einem meist sehr hohen Basisselbstbehalt.

      Doch, die Vollkasko muss das erstmal zahlen. Bei Verstoss gegen die Nutzungsbedingungen wird diese Regress auf den Mieter nehmen.
      Ob dann Daimler das direkt bezahlt, einer Haftpflichtversicherung anmeldet oder einen Rechtsstreit anzettelt, ist eine andere Frage.

      Wenn sie nicht korrekt versichert sind als Vermieter, doch dann sind sie selbst schuld wenn sie auf den Kosten sitzen bleiben. Jeder x-beliebige Unfall hätte auch dazu geführt.

    • Gringoooo 05.12.2017 07:32
      Highlight Highlight @PhilippS

      Ja danke, ich bin schon ein bisschen vertraut damit. Aber ich denke kaum dass irgend eine Versicherung den Schadensfall "über die Holperpiste jagen, auseinander schrauben und dann zusammenkleben" übernimmt (etwa so wenig wie "mit Dampfwalze darüber fahren"). Die werden in solchen Fällen wohl kaum vorschiessen.

      Ich gehe davon aus, dass eine Vollkasko Voraussetzung für die Vermietung ist, resp. damit abgeschlossen wird. Aber trotzdem kann ich nicht das Auto sprengen und die Versicherung schiesst vor ....
  • DerHans 04.12.2017 13:47
    Highlight Highlight Man könnte den Eindruck bekommen die deutsche Automobilindustrie gleiche einem Hühnerstahl in dem sich ein Fuchs zutritt verschafft hat.
  • derEchteElch 04.12.2017 13:46
    Highlight Highlight Kopie sind nie so gut wie das Original. Ich hoffe, die Kleinunternehmer erhalten von Elon Musk Unterstützung im Fall.

    Auch wenn es „üblich“ ist, zeigt es das verlogene Verhalten von den Herstellern. Ich hoffe Daimler fliegt so richtig suf die Fresse, die sind doch z.Z. angeschlagen, oder wie war das..?! 🤔
    • Cmo 04.12.2017 14:03
      Highlight Highlight Wieso sollte sich in diesem Fall Musk einschalten? Das sollten die 3 Parteien auch ohne Elon hinkriegen. Der muss sich nicht um jede kleine Sache bei denen Teslas im Spiel sind rumschalgen. Er hat Wichtigeres zu tun.
    • bokl 04.12.2017 14:46
      Highlight Highlight @Cmo
      Zum Beispiel neue Visionen ankündigen, damit niemand merkt, welche gar noch nicht realisiert sind... http://G
    • sentir 04.12.2017 14:58
      Highlight Highlight @Cmo
      "Wieso sollte sich in diesem Fall Musk einschalten?"
      Weil Daimler ein "Big Player" ist in dem Geschäft und die PR unbezahlbar wäre.
      Hoffe, dass sich das Herr Musk nicht entgehen lässt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silas89 04.12.2017 13:42
    Highlight Highlight Die Anmietung von Fahrzeugen zu «Vergleichsfahrten ist in der Automobilbranche ein üblicher Vorgang»

    Das Töten von Menschen zur «Sicherung des Geschäfts ist in der Mafia ein üblicher Vorgang»
    • _kokolorix 04.12.2017 18:21
      Highlight Highlight Nicht nur in der Mafia, siehe Irak, Syrien, Jemen, div. Staaten in Afrika und Südamerika. Dort lebt eine ganze Tötungsindustrie von den Aufträgen internationaler Konzerne
  • 90er 04.12.2017 13:22
    Highlight Highlight 1. geht mal überhaupt nicht von Daimler
    2. wenn Daimler gegen Vetragsbedingungen verstossen hat sind die Chancen gross, dass Sie dafür entschädigt werden.
    Ausserdem find ich es äusserst peinlich wenn ein Milliardenkonzern mit Anwälten angerannt kommt für einen Fall bei dem Sie scheinbar ganz klar die Verantwortung übernehmen müssen.
  • A7-903 04.12.2017 13:17
    Highlight Highlight Die beiden könnten sich mit elon in verbindung setzen,kann gut sein dass er helfen kann und will.schliesslich könnte das gut ein fall von industriespionage sein.
    • EvilBetty 04.12.2017 13:58
      Highlight Highlight Wenn etwas frei verkäuflich ist kann man nicht mehr von Industriespionage reden 🙄
    • rauchfrei 04.12.2017 14:07
      Highlight Highlight Warum sollte das ein Fall von Industriespionage sein? Jeder Mensch kann einen Tesla kaufen bzw. mieten und dann auseinander bauen. Vielleicht verstösst man gegen den gegen den Mietvertrag, aber sicher ist das keine „Industriespionage“. Übrigens hat Tesla meines Wissens grosse Teile der Baupläne öffentlich gemacht.
    • 7immi 04.12.2017 14:29
      Highlight Highlight @a7
      das ist keine industriespionage. abgesehen davon macht tesla auch solche aktionen mit volvos und vws. das mieten statt kaufen ist die sauerei, nicht der vergleich...
  • Raphael Stein 04.12.2017 13:17
    Highlight Highlight Sind bei weitem nicht die einzigen die verzweifelt den Anschluss an das dritte Jahrtausend suchen.
    • 7immi 04.12.2017 14:50
      Highlight Highlight tesla ist in sachen batterieforschung und steuerung sicherlich vorne dabei. das ist aber nicht das einzige, das ein erfolgreiches auto ausmacht (sieht man derzeit bei der serienproduktion bei tesla oder bei crashtests). in der i baureihe von bmw wurde das auto quasi neu erfunden, wenn man die fahrzeugstruktur betrachtet. der antrieb ist modular und um- und nachrüstbar, uvm. tesla hat ein erfolgreiches marketing, wirklich fortschrittlich ist aber nur die software und die batterietechnologie. der rest des autos ist veraltet verglichen mit der konkurrenz...
    • DerHans 04.12.2017 15:46
      Highlight Highlight Was ist denn so veraltet an einem Tesla? Soll Tesla nun das Rad auch noch neuerfinden?
    • Toerpe Zwerg 04.12.2017 17:22
      Highlight Highlight der rest des autos ist veraltet verglichen mit der konkurrenz...

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