Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Chemnitz whatsapp

Bild: keystone/dpa

Was WhatsApp dazu sagt, dass Rechtsextreme sich verbotene Nazi-Sticker schicken

Toni Lukic / watson.de



Auf WhatsApp gibt es seit einigen Wochen eine neue Stickerfunktion. Neben den üblich verdächtigen Einhorn- oder Spiderman-Bildchen, die man sich herumschicken kann, gibt es auch die Möglichkeit, eigene Sticker zu erstellen.

Das hat nun Nazis und Antisemiten ganz kreativ gemacht und so sind mittlerweile auf WhatsApp strafbare NS-Sticker im Umlauf.

Der Twitter-Account des Jüdischen Forums veröffentlichte eine Ansammlung an verschickten Stickern von Hakenkreuzen, Hitler-Fotos bis zu SS-Runen.

Die meisten dieser Bilder sind (zumindest in Deutschland) verboten, allerdings waren Juristen bei einem ähnlichen Fall 2016 der Auffassung, dass das Versenden an einzelne Personen nicht strafbar sei – nur bei der Verbreitung in WhatsApp-Gruppen.

WhatsApp verurteilt die Verbreitung

Auf Anfrage von watson.de gab WhatsApp folgendes Statement:

«Diese antisemitischen Aufkleber sind inakzeptabel, und wir wollen sie nicht auf WhatsApp. Wir verurteilen diesen Hass auf das Schärfste. Die Aufkleber-Pack-Apps sind von Nutzern designt, die sie an die Apple App oder an den Google Play Store oder andere Android Distributions-Kanäle zur Überprüfung schicken können. Wenn ein Benutzer einen Aufkleber mit illegalen Inhalten erhält, bitten wir ihn, ihn WhatsApp zu melden, damit wir geeignete Massnahmen ergreifen können, einschliesslich des Sperrens der Konten, die diese Sticker teilen».

Pressesprecher von WhatsApp

Die Sticker werden also nicht über WhatsApp erstellt und die Firma könne auch nicht überprüfen, wenn Nazi-Sticker verschickt werden:

«WhatsApp überprüft oder genehmigt keine Inhalte, die von diesen Aufkleber-Apps stammen – und Sticker werden durch chiffrierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesendet.»

Statement von WhatsApp

Wenn man die Verbreitung solcher Sticker mitbekäme, müsse man sich an WhatApp wenden. Die würden dann aktiv werden:

«Wir verstehen, dass Nazi-Propaganda illegal in Deutschland ist und wir sind darauf vorbereitet, um gegen Nutzer aktiv zu werden, die illegale Inhalte verbreiten, sobald wir durch Meldungen von Nutzern darauf aufmerksam gemacht werden.»

Statement von WhatsApp

(mit Hilfe von Felix Huesmann)

Fragst du dich, warum du überall neuen AGB zustimmen musst?

abspielen

Video: watson/Corsin Manser, Emily Engkent, Lya Saxer

Sieg Fail! Warum Nazis (sonst noch) Volldeppen sind

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • BossAC 18.11.2018 11:33
    Highlight Highlight Btw: Die haben den Film American History X wohl überhaupt nicht verstanden, wenn sie das Konterfei von Edward Norton für ihre armseligen Nachrichten verwenden...
  • Adumdum 17.11.2018 21:52
    Highlight Highlight Bilder kann man auch per SMS verschicken - ist dann auch die Swisscom schuld?

    Und wenn WhatsApp anfängt, Nachrichten zu scannen um verbotene Inhalte zu erkennen - was gäbe DAS für einen Aufschrei. "Die Datenkrake liest eure Nachrichten!!!"
  • Roterriese #DefendEurope 17.11.2018 21:42
    Highlight Highlight Solche Sticker sind nur in Deutschland verboten.
  • Biotop 17.11.2018 19:21
    Highlight Highlight Was WhatsApp dazu sagt ist mir eigentlich egal solange mir WhatsApp nicht sagt dass ich WhatsApp nutzen soll.
  • Schlingel 17.11.2018 18:25
    Highlight Highlight Ouh man. Und auch wenn die Sticker gesperrt werden, werden Personen, welche solche Ideologien als gut empfinden, weiterhin solchen Inhalt untereinander verbreiten. Einfach in Form eines Bildes/Videos. Ist dann auch WhatsApp schuld? Man muss endlich aufhören mit dieser blauäugigen Ansicht, dass man jegliche Inhalte, welche über das Internet versendet werden regulieren kann.
    • who cares? 17.11.2018 22:05
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Was sollte Whatsapp überhaupt machen? Die Chats ihrer Nutzer überwachen? Dann bekommen die Datenschützer wieder Schnappatmung.

      Und ich nehme an, diese Stickers werden unter Nazis geteilt, die sowieso schon von ihrer Ideologie überzeugt sind.

Twint will ins Ausland – das wissen wir über die europäische Antwort auf Apple Pay und Co.

Die Unternehmen hinter der Schweizer Bezahl-App informieren über eine strategische Partnerschaft mit Bezahldiensten in sechs Ländern Europas.

Twint expandiert ins Ausland. Mit dem Ziel, dass Schweizer Smartphone-User über die Twint-App auch ennet der Landesgrenze kontaktlos bezahlen können.

Wann das genau möglich sein wird, steht noch nicht fest. Twint hat am Dienstag per Medienmitteilung über eine strategische internationale Kooperation informiert.

Es soll so etwas wie eine europäische Alternative zu den mobilen Bezahldiensten der grossen Techkonzerne, wie Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay, realisiert werden.

Konkret haben sich …

Artikel lesen
Link zum Artikel