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Surface Laptop

Surface Pro, Surface Laptop und Surface Book: Vor allem 2-in-1-Geräte und Laptops sind wieder gefragter. Bild: watson

Der PC ist tot? Von wegen! PCs verkaufen sich zum ersten Mal seit 6 Jahren wieder besser



Der weltweite Absatz von Personal Computern hat laut vorläufigen Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner im zweiten Quartal erstmals seit 2012 wieder zugelegt. Insgesamt seien 62.1 Millionen Einheiten verkauft worden, das entspreche einem Zuwachs von 1.4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Vor allem die Nachfrage von Unternehmen habe das Wachstum bedingt und die rückläufigen Auslieferungen im Geschäft mit privaten Nutzern ausgeglichen, sagte Gartner-Analystin Mikako Kitagawa. Von einer echten Erholung könne aber damit noch nicht gesprochen werden.

Die Marktführer Lenovo, HP und Dell legen weiter zu. Apple und Acer stagnieren. Die restlichen Hersteller verlieren insgesamt deutlich Marktanteile.

Weltweite PC-Verkäufe im 2. Quartal 2018 (Zahlen in Tausend)

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Die Zahlen beinhalten Desktop-PCs, Notebooks und ultramobile Geräte wie das Microsoft Surface Pro, jedoch keine Chromebooks oder Tablets mit iOS und Android. bild: gartner

Drei von vier ausgelieferten Einheiten fielen auf die Top-5 der PC-Hersteller: Weltweit führt Lenovo den Markt mit einem Anteil von 21.9 Prozent an und überholte nach der Übernahme von Fujitsu den Konkurrenten HP (ebenfalls 21.9 Prozent Marktanteil) mit einem schmalen Vorsprung von rund 12'000 verkauften PCs. Auf Platz drei rangiert Dell (16.8 Prozent Marktanteil), gefolgt von Apple (7.1 Prozent) und Acer (6.4 Prozent Marktanteil).

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Die Marktforscher von Gartner gehen davon aus, dass ultramobile 2-in-1-Geräte (Laptop und Tablet in einem Gerät) auf Kosten von reinen Laptops und Desktop-PCs weiter Marktanteile gewinnen werden. bild: gartner

Weiterhin machten die veränderten Nutzungsgewohnheiten von privaten Kunden, die viele Dinge inzwischen lieber mit dem Smartphone statt mit dem PC erledigten, den Herstellern zu schaffen, sagte Kitagawa. Im Geschäftskunden-Bereich werde sich die Nachfrage in zwei Jahren abschwächen, wenn die Unternehmen bei ihrem Umstieg auf Windows 10 ihre Hardware weitgehend ersetzt hätten. PC-Anbieter sollten nach Wegen suchen, um das Wachstum auf dem Geschäftsmarkt aufrecht zu erhalten, rät Kitagawa.

(awp/sda/dpa)

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