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Surface Pro, Surface Laptop und Surface Book: Vor allem 2-in-1-Geräte und Laptops sind wieder gefragter. Bild: watson

Der PC ist tot? Von wegen! PCs verkaufen sich zum ersten Mal seit 6 Jahren wieder besser

13.07.18, 17:11 13.07.18, 17:54


Der weltweite Absatz von Personal Computern hat laut vorläufigen Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner im zweiten Quartal erstmals seit 2012 wieder zugelegt. Insgesamt seien 62.1 Millionen Einheiten verkauft worden, das entspreche einem Zuwachs von 1.4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Vor allem die Nachfrage von Unternehmen habe das Wachstum bedingt und die rückläufigen Auslieferungen im Geschäft mit privaten Nutzern ausgeglichen, sagte Gartner-Analystin Mikako Kitagawa. Von einer echten Erholung könne aber damit noch nicht gesprochen werden.

Die Marktführer Lenovo, HP und Dell legen weiter zu. Apple und Acer stagnieren. Die restlichen Hersteller verlieren insgesamt deutlich Marktanteile.

Weltweite PC-Verkäufe im 2. Quartal 2018 (Zahlen in Tausend)

Die Zahlen beinhalten Desktop-PCs, Notebooks und ultramobile Geräte wie das Microsoft Surface Pro, jedoch keine Chromebooks oder Tablets mit iOS und Android. bild: gartner

Drei von vier ausgelieferten Einheiten fielen auf die Top-5 der PC-Hersteller: Weltweit führt Lenovo den Markt mit einem Anteil von 21.9 Prozent an und überholte nach der Übernahme von Fujitsu den Konkurrenten HP (ebenfalls 21.9 Prozent Marktanteil) mit einem schmalen Vorsprung von rund 12'000 verkauften PCs. Auf Platz drei rangiert Dell (16.8 Prozent Marktanteil), gefolgt von Apple (7.1 Prozent) und Acer (6.4 Prozent Marktanteil).

Die Marktforscher von Gartner gehen davon aus, dass ultramobile 2-in-1-Geräte (Laptop und Tablet in einem Gerät) auf Kosten von reinen Laptops und Desktop-PCs weiter Marktanteile gewinnen werden. bild: gartner

Weiterhin machten die veränderten Nutzungsgewohnheiten von privaten Kunden, die viele Dinge inzwischen lieber mit dem Smartphone statt mit dem PC erledigten, den Herstellern zu schaffen, sagte Kitagawa. Im Geschäftskunden-Bereich werde sich die Nachfrage in zwei Jahren abschwächen, wenn die Unternehmen bei ihrem Umstieg auf Windows 10 ihre Hardware weitgehend ersetzt hätten. PC-Anbieter sollten nach Wegen suchen, um das Wachstum auf dem Geschäftsmarkt aufrecht zu erhalten, rät Kitagawa.

(awp/sda/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • azoui 13.07.2018 22:28
    Highlight vorläufigen Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner...

    Gartner! Mei Gott Gartner, die schreiben für was sie bezahlt werden und was man bereits in renommierten Zeitschriften, vorab lesen konnte.
    12 14 Melden
  • Thurgauo 13.07.2018 17:49
    Highlight Als regelmässiger PC-Benutzer muss man meiner Meinung nach fast einen Desktop besitzen. Langlebiger, günstiger und ich schätze einfach den Luxus von mehreren grossen Bildschirmen. Am Ende sind mir Laptop/Tablet usw. höchsten für den mobilen Einsatz gut genug, aber länger damit arbeiten oder Zuhause nutzen, nein danke.
    114 11 Melden
    • Edwin Schaltegger 13.07.2018 21:12
      Highlight Alle Hochleistungs Laptops ersetzen heute leistungsmässig problemlos die Desktops. Mit Docking Stations lassen sich alle notwendigen Peripheriegeräte wie Monitore, Tastaturen, DVD,s etc. problemlos anschliessen. Ich habe bisher beste Erfahrungen damit gemacht.
      28 47 Melden
    • Genti 13.07.2018 21:37
      Highlight Mehrere Monitore kann man auch am Laptop haben. Benötigt nicht einmal eine Docking Station. Siehe daisy chaining display port.
      13 19 Melden
    • Politisch unkorrekt 13.07.2018 21:51
      Highlight Du willst mir also sagen, dass es einen Laptop gibt der z.B. mit einem Ryzen 7 2700 mithalten kann, ohne ein Vermögen zu kosten? eher nicht.
      57 5 Melden
    • Zwerg Zwack 13.07.2018 22:29
      Highlight Das ist genau das Problem: Die wirklich leistungsfähigen Laptops kosten ein Vermögen und sind dazu eher schwer (vor allem falls man auch eine gute Grafikkarte möchte). Dann lieber einen guten, aber trotzdem relativ günstigen Desktop-PC und dazu ein ultramobiles Gerät für unterwegs.
      49 1 Melden
    • Bodicore 14.07.2018 08:12
      Highlight Die Computertechnik ist der Software um 40% voraus daher reicht auch ein 40% schlechterer Laptop/PC um das Maximum rauszuholen.
      3 33 Melden
    • Politisch unkorrekt 14.07.2018 11:47
      Highlight @Zwerg Zwack
      Mein Kommentar war an Edwin gerichtet. Aber trotzdem danke :)
      3 0 Melden
    • Thurgauo 14.07.2018 13:02
      Highlight Ich bin Softwareentwickler, im Büro haben wir auf Laptops umgestellt. Jedes Gerät fast 3'500.- (inkl. Docking-Station muss man fairerweise sagen). Das Problem, selbst die besten Laptops haben langsamere CPUs. Mein 2'000.- PC (hoch geschätzt) bringt 35% mehr Leistung bei der CPU, selbe RAM und bessere Grafikkarte. Zudem ist der PC bereits 3 1/2 Jahre alt. Der Laptop nimmt mir im Endeffekt nur Platz auf dem Tisch weg. Zudem sind sie schwer zu warten/reparieren und weniger langlebig. Gerade bei meiner Tätigkeit ist Performance so wichtig. Mich nervts nur, verschwendetes Geld.
      27 1 Melden
    • Thurgauo 14.07.2018 13:03
      Highlight Man kann heute einfach noch nicht kostengünstig die gleiche Power in ein so kleines Gerät würgen. Aber in der Zukunft sehe ich da durchaus Potential.
      14 1 Melden
    • Politisch unkorrekt 14.07.2018 15:02
      Highlight Und man sollte auch noch erwähnen, dass man einen Desktop viel individueller haben kann als einen Laptop.
      17 1 Melden
    • vl0w 15.07.2018 08:03
      Highlight @Thurgauo
      Bezüglich Erweiterbarkeit und Langlebigkeit gebe ich dir absolut recht. Auch die Leistung ist bei einem Desktop selbstverständlich höher. Aber diese Mehrleistung brauchen die Wenigsten, selbst professionelle Anwender wie du und ich.
      Die bessere Grafikkarte brauchst du als Entwickler nur, wenn du halt wirklich etwas mit Grafik machst. Machen aber halt irgendwie 95% aller Entwickler nicht. Die *meisten* restlichen Entwickler, so wage ich zu behaupten, werden den Leistungsunterschied kaum merken, die brauchen keine CPU mit drölf Kernen (obwohls natürlich leider geil ist ;-).
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