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Britain's Prime Minister Theresa May leaves Downing Street in London, Tuesday, Dec. 4, 2018. Britain's Prime Minister Theresa May is due to address Parliament Tuesday, opening five days of debate before a Dec.11 vote on the divorce agreement.(AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Bild: AP/AP

May will Brexit-Abstimmung im Parlament verschieben – und mit Brüssel weiter verhandeln



Die britische Premierministerin Theresa May beabsichtigt, die für Dienstag angesetzte Parlamentsabstimmung über den EU-Brexit-Vertrag angesichts einer drohenden Niederlage zu verschieben. Dies geht aus einem Zeitungsbericht hervor.

Stattdessen wolle May noch einmal nach Brüssel reisen und bessere Bedingungen für ihr Land einfordern, berichtete die «Sunday Times». Die Zeitung berief sich auf Minister und Berater, die nach eigenen Angaben davon ausgingen, dass May die Verschiebung noch an diesem Sonntag bekanntgibt.

«Downing Street» bestätigte allerdings noch in der Nacht auf Sonntag der britischen Nachrichtenagentur PA, dass man an dem Zeitplan für die Abstimmung festhalte.

Es wird allerdings weitgehend damit gerechnet, dass der von der Regierung und der EU ausgehandelte Vertrag über den Austritt Grossbritanniens in seiner jetzigen Form im Unterhaus abgelehnt werden dürfte. Die Minister befürchten dem Bericht zufolge, die Niederlage könnte so hoch ausfallen, dass in der Folge die Regierung abtrete. Sie hätten May daher gesagt, dass die Vereinbarung mit der EU nachgebessert werden müsse.

Theresa May hat sich wieder als Tänzerin versucht:

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Video: srf/SDA SRF

Corbyn warte nur auf Neuwahlen

May hat wiederholt erklärt, dass der jetzige Vertrag der einzige sei, der auf dem Tisch liege. Die Alternativen wären ein ungeordneter Austritt aus der EU oder womöglich gar kein Brexit. Laut «Sunday Times» schmieden einige Minister Pläne für ein zweites Referendum.

epa07177754 British Labour party leader Jeremy Corbyn Jeremy Corbyn delivers a speech at the annual Confederation of British Industry (CBI) Conference in London, Britain, 19 November 2018. Reports state that guest speaker British Prime Minister Theresa May told business leaders in her speech that her Brexit deal with the EU will allow Britain to take back control of its borders.  EPA/ANDY RAIN

Jeremy Corbyn Bild: EPA/EPA

In einem Interview mit der «Daily Mail» vom Sonntag warnte May indes die Mitglieder ihrer Partei davor, gegen den Brexit-Deal zu stimmen. Ein Nein würde dem Land grosse Unsicherheit bringen und bringe auch die Gefahr mit sich, das Grossbritannien nicht die EU verlasse. «Wenn ihr den Brexit wollt, dann holt ihn euch, und darum geht es bei diesem Deal», sagte sie. Oppositionsführer Jeremy Corbyn warte nur darauf, Neuwahlen um jeden Preis zu erzwingen. «Ich glaube, Jeremy Corbyn an der Macht ist ein Risiko, das wir uns nicht leisten können.» (sda/reu/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • My Senf 09.12.2018 13:15
    Highlight Highlight Lieber einen „schlechten“ Milliarden schwersten brexit, als den dann wohl demokratisch gewählten Jeremy Corbyn an der Macht!🤦🏼‍♂️
    Die Logik der konservativen die für „ihr“ Land das beste wollen

    Und es gibt tatsächlich Leute die Fragen wieso man den Politikern nicht mehr glaubt und nicht wählen geht....
  • rodolofo 09.12.2018 12:42
    Highlight Highlight May will erst mal Zeit gewinnen, ganz ähnlich wie die Schweizer Regierung beim Rahmenabkommen.
    Das Kalkül hinter diesen Verschiebungen scheint mir klar zu sein:
    Die EU wird derzeit von diversen Krisen geschüttelt und könnte bereits in wenigen Monaten dermassen geschwächt sein, dass die Alles unterschreiben, was ihr Britische- und Schweizerische Unterhändler vorlegen.
    Die knallharten Ultimaten verraten sehr viel Angst, dass der Überlegenheit-Bluff der EU auffliegen könnte.
    Darum mein Pokerspieler-Rat:
    Glaube daran, dass Dein Blatt gut genug ist!
    Dann schau ins Gesicht des EU-Spielers!

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