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epa05954002 Greens Senator Larissa Waters soothes baby Alia Joy after breastfeeding her during a division in the Senate Chamber at Parliament House in Canberra, Australian Capital Territory, Australia, 09 May 2017 (issued 10 May 2017). Waters became the first politician to breastfeed in the Australian parliament.  EPA/MICK TSIKAS  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Larissa Waters mit ihrer Tochter Alia. Bild: EPA/AAP

«Ich bin so stolz», sagt Senatorin Larissa Waters – und stillt ihre Tochter im Parlament



Die 40-jährige australische Senatorin Larissa Waters kehrte nach der Geburt ihrer Tochter Alia erstmals ins Oberhaus zurück. Dort stillte sie ihr Baby und schrieb auf Twitter: «Ich bin so stolz, dass meine Tochter Alia das erste Baby ist, das im Bundesparlament gestillt wird.»

Wie N-TV berichtet, war Alia Anfang dieses Jahres zur Welt gekommen. Zwar hatte die Grüne Larissa Waters angekündigt, dass ihr Partner im Beruf reduzieren werde, habe die Tochter jedoch Hunger, werde er sie zur Mutter bringen – dieser Fall ist nun eingetroffen.

Dass dies überhaupt möglich ist, verdankt Waters neuen Regelungen für ein «familienfreundliches Parlament». Bisher waren Kinder nämlich nicht zugelassen. Als Folge eines «Babybooms» im vergangenen Jahr hat sich dies nun aber geändert. Die inzwischen zweifache Mutter unterstützt diese Änderungen: «Es ist wichtig, dass wir alle Arbeitsplätze familienfreundlicher machen, nicht nur das Parlament.»

Als negative Erfahrung erwähnt Larissa Waters den Fall der Abgeordneten Kirstie Marshall im Jahr 2003. Diese musste das Parlament des Bundesstaates Victoria verlassen, weil sie ihre damals elf Tage alte Tochter gestillt hatte. Ein Dorn im Auge von Larissa Waters: «Manchmal ist es schwer, nicht entmutigt zu sein angesichts des Sexismus, der Frauen am Arbeitsplatz entgegenschlägt. Aber manchmal lohnt es sich zurückzublicken und zu sehen, wie weit wir gekommen sind.»

(rst)

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