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Anti-Terror-Aktion: Zehn Personen in Frankreich und der Schweiz verhaftet 

07.11.2017, 12:1007.11.2017, 12:56

Grosse Anti-Terror-Aktion in der Schweiz und in Frankreich: Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag Hausdurchsuchungen in den Kantonen Waadt und Neuenburg durchgeführt und eine 23-jährige Kolumbianerin verhaftet. Auch in Frankreich wurden mehrere Personen verhaftet.

Das teilte die Bundesanwaltschaft mit. Die Untersuchungen laufen seit Juni 2016. Im Visier war neben der Kolumbianerin ein 27-jähriger Schweizer. Dieser wurde am Dienstag in Frankreich verhaftet. Da die beiden Personen in Kontakt miteinander standen, wurden die Operationen in den beiden Ländern in enger Zusammenarbeit durchgeführt, wie die Bundesanwaltschaft schreibt. Dafür wurde eine gemeinsame Ermittlungsgruppe gegründet.

Hier soll die Gruppe einen Anschlag geplant haben: Nizza.
Hier soll die Gruppe einen Anschlag geplant haben: Nizza.Bild: AP

Gemäss der französischen Agentur AFP nahm die Polizei insgesamt zehn Terrorverdächtige fest. Die Verdächtigen in Frankreich wurden in der Region Paris und im Südosten Frankreichs verhaftet. Gemäss Ermittlern sollen sie über ihre Handys «beunruhigende Nachrichten» ausgetauscht haben. Über die Verschlüsselungs-App Telegram sollen sie Gewalttaten geplant haben.

Eröffnet wurde das Strafverfahren der Bundesanwaltschaft aufgrund einer Strafanzeige der Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt. Es geht um mögliche Verstösse gegen das Gesetz über ein Verbot der Gruppierungen «al-Kaïda» und «Islamischer Staat» sowie verwandter Organisationen. Zudem besteht der Verdacht der Unterstützung und Beteiligung an einer kriminellen Organisation.

Die laufenden Ermittlungen hätten zum Ziel, die Rolle und die Absichten der Beschuldigten zu klären, schreibt die Bundesanwaltschaft. Sie konzentriert sich dabei auf die in der Schweiz verhaftete Frau und den in Frankreich festgenommenen Schweizer. Weitere Angaben will sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen. (mlu/sda)

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