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An anti-Brexit, pro European Union campaigner holds a Union flag, near Parliament in London, Wednesday, Nov. 22, 2017. Britain's Treasury chief has little room to maneuver Wednesday as he reveals his spending plans to a nation bracing for the shock of Brexit. While Philip Hammond is promising to tackle a bleak economic outlook

Nach dem Krieg ist jeder General.  Bild: AP/AP

Im Nachhinein gescheiter? Hälfte der Briten wünscht sich zweite Brexit-Abstimmung



Die Hälfte aller Briten wünscht sich laut einer Umfrage ein zweites Brexit-Votum. 50 Prozent der Befragten hätten angegeben, sie würden gern darüber abstimmen, ob die finalen Bedingungen zum Austritt Grossbritanniens aus der EU akzeptiert werden sollten oder nicht.

Das berichtete die «Mail on Sunday» am Sonntag unter Berufung auf eine Erhebung unter 1003 britischen Bürgern. 34 Prozent würden dies nicht wünschen, 16 Prozent seien unentschieden.

Zudem finde die Mehrheit der Befragten, dass das Land im Zuge des Brexit zu viel Geld an die EU geben müsse. Medien hatten vergangene Woche berichtet, die britische Regierung habe sich zur Zahlung von rund 50 Milliarden Euro bereit erklärt.

Der britische Ex-Premierminister Tony Blair sprach sich am Sonntag erneut dafür aus, die Austritts-Entscheidung rückgängig zu machen. «Es ist umkehrbar. Es ist nicht passiert, bevor es passiert ist», sagte er der BBC. Die Ziele der britischen Regierung in den Brexit-Verhandlungen könnten nicht erreicht werden, sagte er voraus.

Schliesslich wolle die Regierung den gemeinsamen EU-Markt verlassen, aber alle Vorteile des Marktes behalten. Zudem hätten sich manche positive Berechnungen der Brexit-Befürworter als falsch herausgestellt. Wenn sich aber die Fakten änderten, sollten auch die Bürger die Möglichkeit haben, ihre Meinung zu ändern.

Zahlreiche Brexit-Gegner haben in den vergangenen Monaten davor gewarnt, ein Austritt könnte gravierende negative Folgen für die britische Wirtschaft haben. (bal/sda/reu)

Am 29. März heisst es für die Briten definitiv Brexit

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Wie britische Promis zum Brexit stehen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Haiderfroh 05.12.2017 11:40
    Highlight Highlight Dass die Verlierer der Abstimmung, die Abstimmung wiederholen wollen, verrät ihr unterentwickeltes Verständnis von Demokratie. Wenn eine Abstimmung nicht zählt, dann zählt keine. Dann ist das keine Demokratie.
  • Lokutus 04.12.2017 19:02
    Highlight Highlight Nö, die wollten raus und jetzt sollen sie doch bittschön ihren Weg alleine gehen. So in 10 Jährchen kann man dann ja nochmals schauen. Das ist wie bei Kindern, die muss man ihre Erfahrungen machen lassen. Nur so lernt man. Sonst geht Das Theater mit denen immer so weiter. Rosinenpicker braucht Europa wirklich nicht. Entweder mitmachen oder draussen bleiben
    • Haiderfroh 05.12.2017 11:41
      Highlight Highlight Dein Europa ist das Europa eines einzigen Rosinenpickers, nämlich Deutschland.
  • Quacksalber 04.12.2017 12:24
    Highlight Highlight Jede Abstimmung die durch Volksbetrug gewonnen wurde nochmals vorlegen? Da gäbe es aber viel zu tun.
  • dding (@ sahra) 04.12.2017 08:56
    Highlight Highlight Die Briten dürfen stolz auf ihren mutigen Entscheid sein.

    Und natürlich geht es auch ohne den zerstörerischen Moloch.
    • Fabio74 04.12.2017 11:30
      Highlight Highlight Es geht vieles, wenn man die Konsequenzen nicht scheut
    • Haiderfroh 05.12.2017 11:41
      Highlight Highlight Die Konsequenzen werden ein grosser Segen sein.
  • oliversum 04.12.2017 07:43
    Highlight Highlight Sehen nicht SVP-Politiker die Brexit-Verhandlungen als Vorbild für die Bilateralen-Verhandlungen der Schweiz?
    • Haiderfroh 05.12.2017 11:42
      Highlight Highlight Es ist eher andersherum.
  • Beggride 03.12.2017 21:57
    Highlight Highlight Der Zeitpunkt der Einsicht kommt ein wenig zu spät... Leider ist das bei vielen anderen Abstimmungen gleich. Ich weiss, dass man in manchen Bereichen vielleicht zu einem bestimmten Zeitpunkt eine andere Meinung darüber haben kann oder sich die Umstände ändern. Das ist jedoch beides hier nicht der Fall, sondern viel eher das bewusste Ignorieren der Kontraparteien...

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