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epa06976827 Right wing protesters in front of a statue of Karl Marx (C) at the place where a man was stabbed overnight 25 August 2018, in Chemnitz, Germany, 27 August 2018. A 35-year-old man reportedly was stabbed and died shortly after what police described as a 'scuffle between members of different nationalities' at a city festival. The incident kept police and the city government busy  since then as there were several spontaneous marches of hundreds of right-wing supporters in Chemnitz.  EPA/FILIP SINGER

Kommende Woche werden sich wieder Tausende unter dem Karl-Marx-Kopf in Chemnitz versammeln. Bild: EPA/EPA

Nächste Woche steht Chemnitz wieder Kopf – und dieses Mal wird alles noch viel grösser 😉 



Chemnitz kommt nicht zur Ruhe. Nachdem vergangenen Montag Tausende Rechtsextreme durch die Innenstadt zogen, bahnt sich die nächste Menschenansammlung an – und diese verspricht noch viel grösser zu werden. 

Bereits haben sich auf Facebook 16'000 Menschen für den Event angemeldet, 82'000 Personen sind interessiert. Und das obschon die Veranstaltung erst gestern angekündigt und aufgeschaltet wurde. 

Haben es die Rechtsextremen geschafft, noch mehr Menschen zu mobilisieren?

Nein. 

Im Gegenteil.

Nächsten Montag um 17 Uhr findet unter dem Karl-Marx-Monument keine fremdenfeindliche Kundgebung, sondern ein kostenloses Soli-Konzert statt. Mit dabei sind einige der erfolgreichsten deutschen Künstler der Gegenwart.

Zusammen wollen die Musiker ein Konzert gegen Rechts geben. Das Motto: #wirsindmehr. 

Die Initiative für das Konzert ergriff die Band Kraftklub. Dieses sei eine Reaktion auf die «besorgniserregenden Entwicklungen» der vergangenen Tagen in Chemnitz. «Wir spielen in unserer Heimatstadt. Und wir sind nicht allein! Kommt alle am Montag zum Karl-Marx-Kopf. Kostenlos und draussen. #wirsindmehr», schrieben die Musiker von Kraftklub auf ihrem Twitter-Account.

Mittlerweile haben sich Kraftklub immer mehr Acts angeschlossen. Unter anderem die Rap-Grössen Casper und Marteria und auch die nimmermüden Toten Hosen sind dabei. 

«All den Menschen, die von den Neonazis angegriffen wurden, wollen wir zeigen, dass sie nicht alleine sind», heisst es in einem gemeinsamen Statement der Musiker.

Diese Bands sind dabei:

(cma)

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