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Spargel statt Kreuz: So macht sich das Internet über Bayerns Ministerpräsident Markus Söder lustig.
Spargel statt Kreuz: So macht sich das Internet über Bayerns Ministerpräsident Markus Söder lustig.
Bild: screenshot twitter

Die CSU will ein Kruzifix-Obligatorium für Bayern – und wird dafür im Netz ausgelacht

In jedem Dienstgebäude in Bayern muss das christliche Symbol angebracht werden. So will es die konservative Regierungspartei CSU. Der Beschluss wird von vielen als Wahlkampfmanöver betrachtet – dementsprechend gross ist der Spott im Internet.
25.04.2018, 19:1026.04.2018, 06:29

Die offizielle Begründung:

Ab 1. Juni müsse das Kreuz als «Ausdruck der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns» und «als sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung» in Bayern und Deutschland im Eingang sämtlicher Dienstgebäude angebracht werden, teilte die Staatskanzlei in München gestern Dienstag mit. Beschlossen wurde die Sache vom Kabinett des Freistaats Bayern, wo die CSU mit absoluter Mehrheit regiert.

Der Hintergrund:

Bei den Landtagswahlen im Oktober droht die absolute Mehrheit verloren zu gehen – unter anderem wegen dem Erstarken der rechtspopulistischen AfD. Die CSU reagiert auf die Konkurrenz von rechts, indem sie nach deren Vorbild gegen den Islam polemisiert. Nachdem der abtretende Parteichef Horst Seehofer mit seiner Aussage, «der Islam gehört nicht zu Deutschland» eine Kontroverse losgetreten hat, doppelt nun sein designierter Nachfolger, der bayrische Ministerpräsident Markus Söder, mit dem Kreuz-Obligatorium nach.

Die Reaktionen:

Der Auftritt Söders mit einem Kruzifix in der Hand verstand die Internet-Gemeinde als Einladung für Spott. Hier die elf besten Tweets.

Das hat er wirklich schön gemacht mit der Laubsäge

Von wegen Grundwerten ...

Operation war erfolgreich

Tinder PLUS, anyone?

 Spargelzeit in Bayern

Der Bayern-Ayatollah

Passend dazu ...

Die AfD hätte lieber ein Kreuz mit mehr Haken ...

Der Antichrist 

Der Exhorstzist (Söder drängte seinen Vorgänger Horst Seehofer aus dem Amt)

«Muslim- und vampirabweisend»

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quelle: ap/ap / matthias schrader
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