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President Donald Trump applauds the audience after his remarks during a rally at the Four Seasons Arena at Montana ExpoPark, Thursday, July 5, 2018, in Great Falls, Mont., in support of Rep. Greg Gianforte, R-Mont., and GOP Senate candidate Matt Rosendale. (AP Photo/Jim Urquhart)

Donald Trump in seinem Element: Der Präsident lässt sich von seinen fast ausschliesslich weissen Fans feiern. Bild: AP/FR170447 AP

«Make America white again»: So kämpft Donald Trump um sein Amt

Die Justiz sitzt Donald Trump im Nacken. Der US-Präsident reagiert mit einem bekannten Rezept: Er appelliert an die Angst der weissen Amerikaner vor dem Verlust ihrer Vormachtstellung.



Donald Trump hat eine miese Woche hinter sich. Sein Ex-Anwalt Michael Cohen beschuldigte ihn vor Gericht, im Wahlkampf 2016 die mutmasslich illegale Zahlung von Schweigegeld an zwei Frauen veranlasst zu haben, mit denen der Präsident eine Affäre hatte. Sein ehemaliger Wahlkampfleiter Paul Manafort wurde wegen Banken- und Steuerbetrugs schuldig gesprochen.

Die Verurteilung ist ein erster Erfolg für Sonderermittler Robert Mueller, auch wenn sie nicht direkt mit Trumps angeblicher Russland-Connection zusammenhängt. Ausserdem wollen weitere Leute aus seinem Umfeld mit der Justiz kooperieren, darunter sein einstiger Finanzchef. Der Präsident kämpft einen Mehrfronten-Krieg, ein Impeachment ist nicht mehr ausgeschlossen.

Was also tut Donald Trump in dieser misslichen Lage? Er greift zu einer bewährten Methode und appelliert schamlos an die Ängste seiner fast ausschliesslich weissen Wählerbasis.

Am letzten Mittwoch twitterte Trump über angebliche Enteignungen und «die weit verbreitete Ermordung» von weissen Farmern in Südafrika. Dabei berief er sich auf einen Beitrag auf seinem Haussender Fox News. Tags darauf musste der verantwortliche Moderator Tucker Carlson zurückrudern und zugeben, dass es bislang keine solchen Enteignungen gegeben habe.

Die Botschaft aber war angekommen: Im mehrheitlich schwarzen Südafrika sind die Weissen ihres Lebens und Eigentums nicht mehr sicher. Damit trifft Trump den Nerv vieler Amerikaner, die sich davor fürchten, dass die Weissen – genauer die Abkömmlinge europäischer Einwanderer – ihre traditionelle Vormachtstellung in den USA an die Schwarzen und vor allem die Latinos verlieren.

Der demografische Wandel ist eine Tatsache. 2013 wurden erstmals mehr nichtweisse als weisse Babys in Amerika geboren. Spätestens in der Mitte des Jahrhunderts wird es in den USA nur noch Minderheiten geben. Diese Aussicht erschreckt die konservativen Weissen und war ein wichtiges Motiv, warum sie dem Anti-Politiker Donald Trump 2016 scharenweise ihre Stimme gaben.

Reaktionen auf Trumps Verteidigung der «Alt Right»

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Video: watson

Der New Yorker liess keine Gelegenheit aus, diese rassistischen Befindlichkeiten zu bedienen. In seinem ersten Auftritt als Präsidentschaftskandidat beschimpfte er mexikanische Einwanderer als Vergewaltiger und Drogendealer. Nach der Wahl mässigte er sich keineswegs. Trump betreibe «weisse Identitätspolitik auf Steroiden», schrieb der Schriftsteller Richard North Patterson in seiner Kolumne für den Boston Globe.

Die tote Studentin

Er kritisierte die Einwanderung aus «Drecksloch»-Ländern vorab in Afrika und fragte sich, warum nicht mehr Menschen aus Norwegen (Typus blond und blauäugig) in die USA kommen. Er begnadigte den rassistischen Sheriff Joe Arpaio. Tiefpunkt waren die Unruhen in Charlottesville, als der Präsident die Randale der Rechtsextremen verharmloste.

Letzte Woche kam ein weiterer Vorfall hinzu. In einem Maisfeld im Bundesstaat Iowa wurde die Leiche der seit fünf Wochen vermissten 20-jährigen Studentin Mollie Tibbetts gefunden. Ihr Mörder konnte dank Bildern eines Überwachungskamera überführt werden. Es handelte sich um den 24-jährigen Cristhian Bahena Rivera, einen Farmarbeiter aus Mexiko, der sich vermutlich illegal im Land aufhielt.

Trump wirbt für die Mauer

Die tragische Geschichte erinnert an ähnliche Fälle in Europa, etwa die Vergewaltigung und Ermordung einer 19-Jährigen in Freiburg im Breisgau durch einen afghanischen Asylbewerber. Während sich das linksliberale Amerika mit Cohen und Manafort beschäftigte, wurde der Fall Tibbetts in der rechten Filterblase weidlich ausgeschlachtet. Und Trump mischte kräftig mit.

A poster for missing University of Iowa student Mollie Tibbetts hangs in the window of a local business, Tuesday, Aug. 21, 2018, in Brooklyn, Iowa. Tibbetts was reported missing from her hometown in the eastern Iowa city of Brooklyn in July 2018. (AP Photo/Charlie Neibergall)

Mollie Tibbetts wurde von einem Einwanderer aus Mexiko ermordet. Bild: AP/AP

In einer Videobotschaft sagte der Präsident, Mollie Tibbetts sei nun «permanent von ihrer Familie getrennt» – eine klare Anspielung auf die heftige Kritik an der von ihm verfügten Trennung der Kinder illegaler Einwanderer von ihren Eltern. Selbst Angehörige der ermordeten Studentin zeigten sich empört über die Versuche von rechts, die Tragödie politisch auszuschlachten.

Für Trump und seinen Anhang aber ist die Identität des mutmasslichen Täters ein klarer Beleg dafür, dass die berüchtigte Mauer an der Südgrenze notwendig ist. Ausserdem hoffen die Republikaner, dass der Fall Tibbetts ihnen dabei helfen wird, bei den Kongresswahlen im November ihre Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat zu verteidigen.

Republikaner und Identitätspolitik

Linke Kritiker halten dieses Unterfangen angesichts der Demografie und von Trumps notorisch tiefen Popularitätswerten – sie bewegen sich trotz Wirtschaftsboom zwischen 40 und 45 Prozent – für aussichtslos oder gar kontraproduktiv. Doch man darf die Entschlossenheit der Republikaner niemals unterschätzen, ihre Vorherrschaft und jene der weissen Amerikaner zu verteidigen.

Mit weisser Identitätspolitik kennen sie sich aus. In den 60er und 70er Jahren begann die Partei des Sklavenbefreiers Abraham Lincoln, die durch die Bürgerrechtsbewegung geschürten Ängste der konservativen Weissen für sich zu nutzen, mit Codewörtern wie «States' Rights». Gemeint sind die Rechte der Bundesstaaten, andere Menschen zu diskriminieren.

Die Wählerschaft weiss halten

So offen wie während der Rassentrennung lässt sich dies nicht mehr praktizieren. Aber die Republikaner haben andere Wege gefunden, um «die Wählerschaft weiss zu halten», wie Richard North Patterson schreibt. Dazu gehört das «Gerrymandering», die Zeichnung der politischen Landkarte mit dem Ziel, möglichst viele Wahlkreise mit rechter Mehrheit zu schaffen.

Trump auf dem Titel

Ausserdem haben die Republikaner in den von ihnen beherrschten Gliedstaaten Gesetze verabschiedet, die junge und arme Wähler von der Stimmabgabe abhalten sollen. Sei es durch eine Ausweispflicht, eine Einschränkung der vorzeitigen Stimmabgabe oder die Schliessung von Wahllokalen, wie es zuletzt in einem mehrheitlich schwarzen Bezirk in Georgia beabsichtigt war.

Langfristig wird sich diese Blockadementalität kaum auszahlen. Vielmehr droht den Republikanern ein Schicksal wie in Kalifornien, wo sie in den 1990er Jahren mit einer rabiaten Anti-Latino-Politik versucht hatten, das Rad der Zeit zu stoppen. Heute sind sie im einwohnermässig grössten US-Bundesstaat politisch weitgehend marginalisiert.

Daraus lernen werden sie kaum. Vielmehr wird Donald Trump noch stärker auf dieser Klaviatur spielen, wenn sich die juristische Schlinge um seinen Hals zuziehen sollte. Die Republikaner werden ihm folgen, mit verheerenden Folgen für das Land, wie Richard North Patterson meint: «In ihrem verzweifelten Versuch, zu überleben, werden sie die weisse Identitätspolitik bis zum bitteren Ende vorantreiben und dabei das Land spalten und unsere Seelen verkümmern.»

Die Problemen mit Trumps Mauer

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 28.08.2018 18:28
    Highlight Highlight Scheinbar will er jetzt noch gegen Google Vorgehen.
    Er hat sich selbst gegoogelt und war entsetzt darüber, dass hauptsächlich negative Ergebnisse auf den ersten Plätzen angezeigt wird.
    Wie so oft soll es eine Verschwörung gehen ihn sein. 😂
    • Sebastian Wendelspiess 28.08.2018 22:51
      Highlight Highlight Nee google würde ne Ergebnisse manipulieren. Wie kann man nur sowas denken.
  • zombie woof 28.08.2018 15:26
    Highlight Highlight Trump ist jedes Mittel recht um an der Macht zu bleiben. Mit jedem Tag wo es enger wird für diesen ( hier kann man einsetzen was man will) wird er extremer. Ich bin mir sicher dass Trump noch einen bewaffneten Volksaufstand anzetteln wird, zuviele Lemminge rennen diesem ( auch hier darf man wieder einsetzen was man will) nach.
  • Safado 28.08.2018 14:23
    Highlight Highlight "Oh Lord!Save our America", wenn schon Amerikaner mit Durchblick so reden..
    (will mit dem nicht sagen, dass ich den totalen Durchblick habe- gebe mir aber Mühe, den Überblick zu halten). Ja, früher hiess es mal die Amis sind uns 10Jahre voraus. Sprich Antibaby-pille(bin auch einer der letzten Babyboomer 64er), Shoping-center etc. etc.
    Ja, mag so sein, dass die uns mal vor/über waren. Es war einmal. "Unsere" Mauer ist schon gefallen. Und jetzt machen wir es denen mal vor wie man mit einer neuen Welt umgeht. Logisch ist und wird das nicht einfach. Aber ein Leben ohne Herausforderung..Langweilig.
  • Bart-Olomäus 28.08.2018 14:18
    Highlight Highlight Zufall ? Ich glaube nicht ! -
  • fischbrot 28.08.2018 13:25
    Highlight Highlight Möchte nicht spitzfindig sein, aber ist "Spätestens in der Mitte des Jahrhunderts wird es in den USA nur noch Minderheiten geben" nicht ein Widerspruch in sich?
    • Til 28.08.2018 16:34
      Highlight Highlight Nein. Wenn es 3 Minderheiten gibt zu je einem Drittel, hat keine die (absolute) Mehrheit.
    • swisskiss 28.08.2018 17:08
      Highlight Highlight Wenn der numerische Anteil einer Gruppe an der Gesamtheit, nicht mehr als 50% beträgt, so ist dies eine Minderheit. Wenn mehrere Teile eines Ganzen, keine Grösse von über 50% erreichen, so sind dies alles Minderheiten. Die Mehrheit wird nicht als grösste Gruppe definiert, sondern als Teil mit mehr als 50% am Gesamten. "Grösste Minderheit" statt Mehrheit.
    • Sauäschnörrli 28.08.2018 17:29
      Highlight Highlight Keine Gruppe wird die absolute Mehrheit innehaben. Z.B. 40% Caucasian, 30% Hispanic, 25% Afroamerican und 5% Others. Isoliert sind diese Gruppen alle in der Minderheit, um eine politische Mehrheit zu bilden, müssen sie Koalitionen eingehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 28.08.2018 13:23
    Highlight Highlight Wie wäre wenn die USA wieder jenen gehörten die vor den Weissen dort waren?

    Wenn jemand dort Überlegen sein sollten dann die Ureinwohner.

    Aber die sind ja irgendwie auch der Weissen Überlegenheit Unterlegen wenn man dem Klan und Co. glaubt
  • Nero1342 28.08.2018 13:11
    Highlight Highlight Ich sag‘ nur soviel 😂
    Benutzer Bild
    • Leckerbissen 28.08.2018 16:44
      Highlight Highlight Drake ist Kanadier.
  • ChiliForever 28.08.2018 13:11
    Highlight Highlight Heute schon zu wissen, daß man in absehbarer Zukunft nicht mehr die Mehrheit hat und dann gegen die heutigen Minderheiten - die vielleicht mal in der Zukunft keine Minderheiten mehr sind - zu hetzen ist natürlich eine tolle Sache. Da sät man ja heute schon den Zorn in der zukunftigen Mehrheit auf die dann eigene Minderheit...
    Wie du gibst, so wird dir gegeben... oder so...bravo, Extraapplaus...
  • royal 28.08.2018 13:11
    Highlight Highlight Bin wirklich kein Fan von Tucker und Trump aber mit etwas Recherche scheint da wirklich was am brodeln zu sein in SA. Da gibt es etliche Interviews und SoMe Posts von Aktivisten bzw. Politiker die zum hinsehen animieren sollten. Im besten Falle um diese Aussagen zu dementieren.
    • Baba 28.08.2018 16:02
      Highlight Highlight Es ist so, dass die Regierung in SA beschlossen hat, Farmland zu enteignen. Aber ausschliesslich UNGENUTZTES Farmland (man kann das jetzt gut finden oder nicht, das ist hier nicht der Punkt)!

      Es geht anscheinend nicht darum, dass in SA jetzt das gleiche passiert sie unter Mugabe in Simbabwe, wo die weissen Farmer von der Regierung komplett enteignet wurden.
    • Karl Marx 28.08.2018 19:48
      Highlight Highlight Die Lage ist wirklich beängstigend.
      Play Icon
  • roger.schmid 28.08.2018 12:48
    Highlight Highlight "What we are hearing now is not the birthcry of white supremacy - it's the death rattle"

    So ähnlich hat es gestern jemand auf einem Podcast gesagt, den ich mir angehört habe.
    Hoffentlich behält er recht.
  • cal1ban 28.08.2018 12:46
    Highlight Highlight Aber was in Südafrika passiert, stimmt ja. Die Regierung will Landenteignungen vornehmen. Wenn es soweit kommt, wird dann die EU bzw. die Schweiz Saktionen verhängen? Ich denke nicht. Auch in den grossen Medien wird kaum ein Wort darüber verloren. Warum nicht?
    • Juliet Bravo 28.08.2018 16:28
      Highlight Highlight Es geht dabei aber um Land, das nicht genutzt wird.
    • Astrogator 28.08.2018 19:13
      Highlight Highlight @cal1ban: Nach dem Felsrutsch bei Weggid wurden 2015 die Anwohner enteignet, im Tessin ist eine Enteignung zu Gunsten der SBB im Gespräch. Soll jetzt die New York Times darüber schreiben oder die EU Sanktionen gegen die Schweiz verhängen?

      Seltsamerweise interessiert das niemanden, aber wenn eine Regierung überwiegend aus Schwarzen besteht und Weisse in dem Land eine Minderheit sind, dann ist es natürlich ein Skandal und das hat atürlich überhaupt nichts mit Rassismus zu tun...
    • Azrael 28.08.2018 19:20
      Highlight Highlight @cal1ban

      In Südafrika wird gerade eine umfassende Landreform diskutiert. Es geht darum, Fehler aus der Apartheid und der letzten (korrupten) Regierung zu korrigieren. In Einzelfällen kann Spekulanten (meist Nutzniesser der Zuma-Regierung) das Land enteignet werden. Der überwiegende Anteil des Landes, welches in der Reform behandelt wird, ist aber UNGENUTZTES Land in Stastsbesitz!

      PS: GB und die EU unterstützen die Reform, keine Sanktionen nötig.

      Mehr Infos (inkl. Video):
      https://m.news24.com/SouthAfrica/News/mabuza-commends-agriculture-presidents-commitment-on-land-reform-plan-20180827
  • Gubbe 28.08.2018 12:19
    Highlight Highlight Ganz so falsch war Trumps Aussage nicht, dass Weisse ermordet werden. Gerade Simbawe ist ein Beispiel. Viele weisse Farmer wurden enteignet oder ermordet. Die florierenden Farmen gingen zu grunde. Nun möchte man wieder Weisse ansiedeln, weil die das Wissen haben. Nun, gerade jetzt wird in Südafrika beraten, ob man die Weissen enteignen soll, ohne Abgeltung selbstverständlich.
    • Astrogator 28.08.2018 19:16
      Highlight Highlight @Gubbe: Es geht um nicht genutztes Farmland.
      Kann dir auch in der Schweiz passieren. Hast du Bauland und baust nicht, kann es dir passieren, dass das Land umgezont wird und dein Land nichts mehr Wert ist.

      Seltsamerweise ist für Leute die keine Rassisten sein wollen Enteignung aber erst ein Problem wenn Weisse in der Minderheit sind.
    • Baba 29.08.2018 08:59
      Highlight Highlight Gubbe, es werden in SA aber auch Schwarze ermordet... Ist ein weisses Leben denn mehr wert? Ist der Mord an einem Weissen verwerflicher als der an einem Schwarzen?

      45 hätte in seinem eigenen Land genug zu tun, er muss jetzt nicht noch beginnen, in SA herumzustochern!

      Und wie Astrogator schon ausgeführt hat, es geht um u.n.g.e.n.u.t.z.t.e.s Farmland. Ein Vergleich zum Simbabwe Mugabes ist hier in keiner Weise statthaft..
    • Gubbe 29.08.2018 15:14
      Highlight Highlight Baba: Alle Leben sind gleichwertig. Es ging halt jetzt um Weisse. Vielleicht schlagen sich dann schwarze Stämme um das Land, dann sind es Schwarze. Stochere nicht, wo nichts ist.
  • Baba 28.08.2018 12:14
    Highlight Highlight Der Mord an Mollie Tibbets ist eine Tragödie.

    Aber 45 übertrifft sich hier in Scheinheiligkeit. 2017 wurde in Charlottesville Heather Heyer von einem weissen, amerikanischen Neonazi getötet (er fuhr mit hoher Geschwindigkeit mit seinem Auto in eine Gruppe Gegendemonstranten, 1 Tote, 19 Verletzte). Darauf 45: es hätte "very fine people" (ganz tolle Leute) unter den Demonstranten gehabt. Nach dem Massaker in Las Vegas (weisser Amerikaner tötet 58 Menschen) - 45 so: der Typ (Schütze) ist krank.

    Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen - 45 unterscheidet ob die Mörder weiss oder farbig sind.
  • Markus97 28.08.2018 12:13
    Highlight Highlight Wäre es möglich, dass Watson einen Artikel darüber erstellt was an den angeblichwn Enteignungen in Südafrika dran ist und was Fake News? Ich habe leider noch nichts aus seriöser Quelle gelesen.
    • Baba 29.08.2018 08:53
      Highlight Highlight Die New York Times über Hintergründe zu 45' Tweet:

      Trump’s South Africa Tweet Seems to Embrace Racist Narrative on Land Dispute https://nyti.ms/2o58AQo

      Trump Cites False Claims of Widespread Attacks on White Farmers in South Africa https://nyti.ms/2o1qRy7

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