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epa06041067 A handout image made available by the British Ministry of Defence (MOD) shows 1st Battalion Coldstream Guards provided a Guard of Honour of 96 Rank and File, with The State Colour prior the Queen's speech to open Parliament, in Westminster, London, Britian, 21 June 2017. The armed forces delivered a partly scaled down ceremony for this year’s State Opening of Parliament. Members of the Armed Forces were on public show and busy behind the scenes in a variety of ceremonial roles. This year, a snap election called for a trimmed down ceremony to mark the formal start of the next parliamentary session. The primary purpose is to set out the government's legislative agenda to both Houses of Parliament in the Queen's Speech.  EPA/Sgt Rupert Frere / HANDOUT MANDATORY CREDIT: CROWN COPYRIGHT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Das britische Parlament wurde Opfer einer Cyber-Attacke. Bild: EPA/BRITISH MINISTRY OF DEFENCE

Cyber-Attacke auf britisches Parlament – und besonders ein Politiker nimmt's mit Humor



Auf das britische Parlament ist eine Cyber-Attacke verübt worden. Es soll Versuche gegeben haben, Zugang zu Benutzerkonten des Parlaments zu bekommen, bestätigte ein Parlamentssprecher am Samstag.

Er wollte allerdings keine Angaben machen, zu welchen Informationen die unbekannten Täter Zugang bekommen haben könnten. In den vergangenen Tagen hatte es vage Berichte in britischen Medien gegeben, dass Hacker online Passwörter von Abgeordneten zum Verkauf anbieten.

Der Politiker Henry Smith von den Konservativen nahm die Störungen mit Humor: «Wir haben eine Cyber-Attacke von Kim Jong Un, Putin oder einem Kind im Keller seiner Mutter», twitterte er.

Kim Jong-un oder Putin?

... oder vielleicht doch ein paar frisch promovierte Studis?

Erst im vergangenen Mai verübten Unbekannte eine weltweite Cyber-Attacke. In Grossbritannien legten die Kriminellen dabei viele Spitäler und Arztpraxen teilweise lahm. Die Erpressungssoftware «Wanna Cry» traf nach Angaben von Europol mindestens 150 Länder.

Auch aus den USA, Deutschland oder Frankreich gab es in der jüngsten Vergangenheit Cyber-Angriffe auf Behörden, Parteien und Parlamentsmitglieder. In vielen Fällen werden Verbindungen zu russischen Geheimdiensten vermutet. (sda/dpa)

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