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epa06585573 Former US White House strategist Steve Bannon speaks during the 'Weltwoche  (World week) on the road - Steve Bannon' event in Zurich, Switzerland, 06 March 2018. Reports state that Bannon will speak on his time in the White House and other political topics.  EPA/ENNIO LEANZA

Steve Bannon bei seinem Auftritt im März in Zürich. Bild: EPA/KEYSTONE

Bannon will eine «rechtspopulistische Revolte» in Europa – seine Gegner formieren sich

Donald Trumps ehemaliger Chefstratege Steve Bannon will die europäische Politik aufmischen. Für Spannung bei den Europawahlen 2019 ist gesorgt. Seine Gegner bringen sich in Stellung.



In den USA ist Steve Bannon in Ungnade gefallen. Präsident Donald Trump hat ihn als Chefstrategen im Weissen Haus gefeuert. Anfang Jahr verlor er nach der Veröffentlichung des Enthüllungsbuchs «Fire and Fury» seinen Job als Chef des «Newsportals» Breitbart. Auf der Suche nach einer neuen Aufgabe ist der sendungsbewusste Rechtsaussen offenbar in Europa fündig geworden.

Im Frühjahr machte er eine Vortragstour, wobei er auf Einladung der «Weltwoche» auch Zürich mit einem Besuch beehrte. Während Trumps Europareise Mitte Juli schlug er seine Zelte in einem Londoner Fünf-Sterne-Hotel auf, wo er rechtspopulistische Politiker empfing. Nun plant er laut der Website «Daily Beast» nichts weniger als eine rechtspopulistische Revolte in Europa.

Bei den Europawahlen im Frühjahr 2019 strebt er eine rechte «Supergruppe» an, die bis zu einem Drittel der Abgeordneten umfassen soll. Sie könnte den Politbetrieb in der Europäischen Union empfindlich stören, was Bannon mehr als recht wäre. Er ist überzeugt, dass es zu einem Bruch mit Jahrzehnten der europäischen Integration kommen wird, wie er «Daily Beast» sagte.

Fan von Italien und Salvini

«Wir werden einzelne Nationalstaaten mit ihren eigenen Identitäten und eigenen Grenzen haben», formulierte Bannon seine Vision. Als Vorbild nennt er die neue Populisten-Regierung in Italien und vor allem ihren Innenminister und De-Facto-Regierungschef Matteo Salvini: «In Italien schlägt das Herz der modernen Politik. Wenn es dort funktioniert, kann es überall funktionieren.»

Steve Bannons Begeisterung für Italien ist nicht neu. Der obskure faschistische Philosoph Julius Evola hat ihn und seine rechtsnationale Ideologie beeinflusst. «Ich liebe Italien, besonders Rom», erklärte er in einem Interview mit der konservativen Zeitung Libero. Die Idee starker Grenzen und einer starken Führung, wie von Salvini und seiner Regierung vertreten, schreite überall voran.

Sein Hauptquartier will Bannon aber nicht in Rom aufschlagen, sondern in der EU-Hauptstadt Brüssel. Dort will er eine Stiftung namens The Movement gründen, mit der er die strukturell und finanziell oft schwach aufgestellten rechtspopulistischen Parteien zu einer schlagkräftigen Allianz formen will. Dabei sieht er sich als erklärter Gegenspieler zum liberalen Milliardär George Soros.

Italian Interior Minister and Deputy Premier Matteo Salvini gestures as he talks during the 'Labor Festival' in Milan, northern Italy, Friday, June 29, 2018. (Daniel Dal Zennaro/ANSA via AP)

Italiens Innenminister Matteo Salvini ist für Bannon ein Vorbild. Bild: AP/ANSA

Bei möglichen Partnern stösst Bannon auf geteiltes Echo. Alice Weidel, die Fraktionschefin der AfD im deutschen Bundestag, bezeichnete seine Pläne als «sehr spannend und ambitioniert». Sie hatte Bannon am Rande seines Zürcher Auftritts getroffen. AfD-Chef Jörg Meuthen äusserte sich im ARD-Sommerinterview hingegen skeptisch: «Ein Coaching von ausserhalb der EU brauchen wir grundsätzlich nicht.»

Kritisch beurteilte der Amerikanist David Nye von der Syddansk Universitet in Odense die Pläne im Gespräch mit dem dänischen Rundfunk. Steve Bannons kompromissloser Stil passe zum Zweiparteiensystem in den USA, aber nicht nach Europa, wo Koalitionen üblich seien. Er wolle in Europa einen Teil jener Macht zurückgewinnen, die er in den USA verloren habe, sagte Nye.

Der Widerstand gegen seine rechtspopulistische Revolte jedenfalls ist programmiert. Der deutsche Europa-Staatsminister Michael Roth sagte der Zeitung Die Welt, Europa dürfe «keine Angst haben vor den nationalistischen Kampagnen, mit denen Herr Bannon meint, Europa in die Knie zwingen zu können. Unsere Werte sind stärker als sein Hass und seine Lügen.»

Der ehemalige belgische Ministerpräsident Guy Verhofstadt, heute Fraktionschef der Liberalen im Europaparlament, rief auf Twitter dazu auf, Bannon zu stoppen: «Wir wissen, was der Albtraum des Nationalismus unseren Ländern in der Vergangenheit angetan hat.»

Eine Art Gegenprojekt plant Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Er sucht nach Partnern für seine Partei «La Republique en Marche», mit denen er nach den Europawahlen eine Fraktion bilden will. In Frage kommt die deutsche FDP, wie ihr Chef Christian Lindner im ZDF bestätigte: «Wir sprechen mit der spanischen Ciudadanos und auch mit der Partei von Herrn Macron.»

Wahlen mit Zündstoff

Wahlen ins Europaparlament stiessen in der Vergangenheit auf wenig Interesse, entsprechend gering war die Beteiligung. Das wird im nächsten Mai anders sein, eine harte Auseinandersetzung zwischen zwei unterschiedlichen Vorstellungen von Europa ist programmiert. Steve Bannon will mitmischen, auch wenn rund um sein Projekt einiges unklar ist, etwa die Finanzierung.

Ein Problem für eine gemeinsame «Rechtsfront» dürften auch die grossen Unterschiede zwischen den EU-Ländern darstellen. «Eine Charme-Offensive in Polen ist etwas ganz anderes als in Grossbritannien oder Spanien», sagt David Nye. Unterschätzen dürfe man Bannon aber nicht, meint der in Dänemark lehrende Historiker: «Man sollte diesen Typen immer im Auge behalten.»

Lieber Steve Bannon ...

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Video: watson/Knackeboul, Emily Engkent, Lya Saxer

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sokrates2 24.07.2018 12:26
    Highlight Highlight Eine "rechtspopulistische Revolte in Europa" wird es nie geben. Die ultralinksradikale Ideologie von Grünen und Sozialisten ist in Europa zu tief in die Seele verankert, v.a. in den Staatsmedien, in Schulen, UNI's und in der öffentlichen Verwaltungen von der EU bis in die Gemeinden wo bereits eine Art kultigen Klientelismus herrscht. Evtl. gelingt in Europa eine Rückbesinnung der eigenen Identität und so eine leichte Verschiebung in die konservative Ecke.
    • Liselote Meier 24.07.2018 15:01
      Highlight Highlight Was sollen denn "ultralinksradikale" für Menschen sein? Solche welche den Kapitalismus gleich doppelt überwinden wollen? Über ein Hammer und Sichel Tattoo nochmals ein Hammer und Sichel Tattoo gestochen haben?
      Sprich man sich auf der Verwaltung neuerdings mit "Genosse Stadtschreiber" an?

      Rückbesinnung der eigenen Identität etwa zurück zum Absolutismus, alle Macht dem König? Zurück zur alten Eidgenossenschaft mit Leibeigenschaft und Untertanen?

      Vergiss mal nicht nur wenige sind in diesen System ganz oben, der Grossteil ist/war unten!



    • Diese Nüsse 24.07.2018 15:08
      Highlight Highlight Mhm, ja natürlich, die neoliberale EU ist ultralinksradikal...und Europa hat _eine_ Identität? Wie definiert sich diese denn genau? Vielleicht mal den Nickname überdenken, wenn man nicht weiss, dass man nichts weiss.
    • Fabio74 24.07.2018 22:58
      Highlight Highlight Dein absurder Kommentar diqualifiert dich selber. Ein faktenfreies dummes blabla. Null Inhalt aber voller Widersprüche
  • Black Cat in a Sink 24.07.2018 12:08
    Highlight Highlight This is not America, Steve!
    Please stay home, thats far better fir all of us, you included!
  • Mguli 23.07.2018 23:27
    Highlight Highlight Es ist schon wiedersprüchlich wie hier diskutiert wird! Da kommt einer wie Bannon und will im Ausland etwas machen, kommen genau die wo etwas gegen Nationalsozialismus haben und sagen er soll in Amerika bleiben! Kann nur ssgen wenn zwei das selbe tun ist noch lange nicht das gleiche!!
    • ChlyklassSFI 24.07.2018 10:54
      Highlight Highlight Du kannst gut Dinge verdrehen, bis sie dir passen...
  • Juliet Bravo 23.07.2018 22:25
    Highlight Highlight Mich interessiert, wer ihn und seine „Stiftung“ finanzieren. Oder anders gesagt: wer hat das Interesse und das Geld, Europa auseinander zu dividieren?
    • gise 24.07.2018 11:55
      Highlight Highlight Europa Auseinander dividieren tun doch schon die Sozis ;)
    • Karl Marx 24.07.2018 13:46
      Highlight Highlight Niemand will Europa auseinanderdividieren, Europa gibts schon tausende Jahre und wird es immer geben. Das Konstrukt EU hat ausgedient.
    • Fabio74 24.07.2018 22:58
      Highlight Highlight @empty Sagt wer? Und das danach?
    Weitere Antworten anzeigen
  • CH-Bürger 23.07.2018 22:24
    Highlight Highlight Eigentlich finde ich es gut, dass sich Amerika endlich zeigt wie es tatsächlich ist.Soviel heuchlerisches Getue konnte niemals ehrlich sein.

    Europa und auch die Schweiz sollten nun Stärke zeigen und den Rechtspopulismus entschieden ablehnen. Danke
  • Majoras Maske 23.07.2018 22:03
    Highlight Highlight Europa wartet nicht auf einen machtgeilen Ausländer, der nur Nationalismus und Zerstörung will. Und so patriotisch kann er ja auch nicht sein, wenn es ihm egal ist, wo er den Einfluss hat. Wenn er in Europa scheitert, zieht er ja vielleicht in die Türkei oder nach Russland weiter...
  • Elendil91 23.07.2018 20:16
    Highlight Highlight Der soll schön dort bleiben wo er ist!
    Einer wie Bannon kann uns in Europa gestohlen bleiben. Wir haben schon genug Politiker seiner Art mit denen wir (leider) auskommen müssen, da ist er völlig überflüssig.
    • gise 24.07.2018 11:33
      Highlight Highlight Die linkspopulistische Watson leserschaft inkl. Redakteure lassen nur ungerne Meinungen und Ansichten zu, welche von ihren eigenen abweicht.
    • Fabio74 24.07.2018 22:59
      Highlight Highlight @gise: Hör auf solchen Mist zu unterstellen.
      Bannon darf seine Ergüsse ja in Köppels Blättchen platzieren.
      Meinungsäusserungsfreiheit schützt nicht vor Kritik, auch wenn ihr armen Opfer dies nicht begreifen wollt.
      Und korrekt ist: Wir haben genug Faschisten auf dem Kontinent.
    • gise 26.07.2018 12:04
      Highlight Highlight @Fabio74, deine Reaktion auf meinen Kommentar ist genau das was ich meine.
      Alles was von eurer linken Ideoligie abweicht, wird pauschal als Mist bezeichnet. Wirklich armselig.
  • Anam.Cara 23.07.2018 20:08
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich die Nase gestrichen voll von Amerikanern, die uns hier in Europa beibringen wollen "wie man es richtig zu machen hat". Egal in welchem Bereich...

    Und: danke Knackeboul/Emily. Ich hatte nach dem Artikel eine richtig schlechte Laune. Eure Botschaft an Bannon hat mich wieder etwas aufgeheitert.
    • roger.schmid 23.07.2018 21:30
      Highlight Highlight Gleiches gilt für Russen, die solche rechten Parteien mit Geld und Propaganda unterstützen.
  • el heinzo 23.07.2018 19:53
    Highlight Highlight Bannon. Der macht mir nicht wirklich Angst. Wenn der so weitersäuft ist er eh in spätestens fünf Jahren dahingeschieden. Diese ganze „Bewegung“ hingegen, da schaudert es mir schon viel eher. In Deutschland, Österreich und vielen Staaten Ost- und Nordosteuropas sieht es ja bereits zunehmend düster aus, was die Salonfähigkeit neuen, alten Parolen betrifft. Und wir haben hier ja auch so unsere „Spezis“, die in ewiggestriger Fremdenangst und graubraunem Scheuklappendenken durch ihr Leben gehen (müssen). Auch bei uns warten viele nur darauf, die neuen, alten Parolen wieder ausgraben zu dürfen.
    • gise 24.07.2018 11:57
      Highlight Highlight Jede Bewegung die aus dem Ruder läuft, sorgt für eine Gegenbewegung.
    • Fabio74 24.07.2018 23:00
      Highlight Highlight @gise: Und was läuft wo genau aus dem Ruder?
      Schaffst es mal zu argumentieren statt 2 ZEiler ohne Substanz zu schreiben?
      ODer wartetst noch auf die Lieferung der Textbausteine aus dem Propagandahauptamt?
    • gise 26.07.2018 12:07
      Highlight Highlight @Fabio74, mit einem Brett vor dem Kopf würd ich auch so Fragen stellen.
  • TheDude10 23.07.2018 19:41
    Highlight Highlight No pasaran!
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 23.07.2018 19:33
    Highlight Highlight Die 🇪🇺 ist ein ökonomischer Gegner der 🇺🇸, Trumps Gruppe will alles daran setzen, die EU zu sprengen, 🇷🇺 braucht man als Partner mit dazu, aber auch um 🇨🇳 zu isolieren. Sowie Rechtspopulisten wie AfD, LN, FN etc. Mehr Länder umspannende Freihandelsabkommen sollen gesprengt werden, nur noch bilaterale dürfen existieren. Somit sichert sich die 🇺🇸 ihr imperiales Überleben, kleinere Entitäten sind besser zu kontrollieren, als ein Superblock wie die 🇪🇺
    • Karl Marx 23.07.2018 22:17
      Highlight Highlight Verschwörungstheorie!
    • Sergio Marrocco 23.07.2018 23:25
      Highlight Highlight EU Superblock? Wo? Die EU is nach der UdSSR strukturiert. Nicht reformierbar. Die erste Risse sind erkennbar.
    • Fabio74 24.07.2018 09:04
      Highlight Highlight @marrocco Du hast keine Ahnung. Aber Hauptsache Rechtsnationales Geplapper
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dogbone 23.07.2018 19:30
    Highlight Highlight Bannon ist einfach ein Rechtextremer, der beim irren Trump wohl auch für ihn selber völlig überraschend einen Job bekommen hat. Seither sind alle Rechtspopulisten scharf darauf, ihn einzuladen. Nun, da er überall gefeuert wurde und in den USA wohl eher ein heisses Eisen ist, ist das in Europa erst möglich. Das tun natürlich alle und plötzlich redet man in der Presse von Bannons Euro-Revolte, was er wohl noch so gerne aufnimmt. Der Mann wird schon bald einigen über den Kopf wachsen und deshalb wohl auch bald wieder unter dem Stein verschwinden, unter dem er hervorgezerrt wurde.
  • Clife 23.07.2018 19:23
    Highlight Highlight Jetzt mal im ernst, was bitteschön macht ein Amerikanischer „Politiker“ in Europa? Wenn wir „seine“ Werte vertreten sollen, dann ab mit ihm zurück dahin, wo er hergekommen ist 😂
    • Karl Marx 24.07.2018 10:04
      Highlight Highlight Du magst Bannon nicht wegen seiner Ideologie und fällst um ihn loszuwerden in die selben Muster wie die Rechtspopulisten, die die Zuwanderung von Muslimen aus den selben Gründen stoppen wollen. Welch Ironie.
    • Fabio74 24.07.2018 17:07
      Highlight Highlight @empty Bannon ist ein Faschist. Und hier handelt es sich um EINE Person. Im Gegenzug wollen Rechte per se keine Muslime
  • Hackphresse 23.07.2018 18:53
    Highlight Highlight Ein Ausländer macht Propaganda für Nationalismus.

    Ironielevel 2018

    Nationalisten aller Welt Vereinigt euch, geht danach aber wieder in euer Land zurück, wir wollen keine Ausländer hier. 😂😂😂

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