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Situation im Kosovo spitzt sich zu – Serben verlassen die Regierung



Die Vertreter der serbischen Minderheit verlassen die Kosovo-Regierung und sorgen damit möglicherweise für das Ende der Amtszeit des Regierungschefs Ramush Haradinaj. Das berichtete der Kosovo-Serbenführer Goran Rakic am Dienstag nach einem Treffen mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic in Belgrad.

Damit verliert Kosovo-Regierungschef Ramush Haradinaj seine Mehrheit im Parlament. Der Schritt der Minderheit ist eine Reaktion auf die Festnahme und Abschiebung des serbischen Spitzenpolitikers Marko Djuric am Montag in der hauptsächlich von Serben bewohnten Stadt Mitrovica in Nordkosovo. Djuric nahm dort an einer öffentlichen Veranstaltung teil.

Djuric ist in der Belgrader Regierung für das Kosovo zuständig. Er habe sich illegal im Kosovo aufgehalten, hatte die Polizei erklärt. Djuric behauptet, sein Besuch sei ordnungsgemäss angemeldet gewesen.

Kosovo police escort Marko Djuric a Serb official to a police station in Kosovo capital Pristina after he was arrested in northern Kosovo town of Mitrovica, Monday, March 26, 2018. Kosovo police arrested a Serb official after he was banned from visiting a divided town in northern Kosovo and then fired tear gas and stun grenades at Serb protesters Monday. (AP Photo/Visar Kryeziu)

Spektakulärer Einsatz bei der Verhaftung von Marko Djuric am Montag in Mitrovica. Bild: AP/AP

Spezialeinheiten der Polizei hatten die Grenzübergänge bewacht, um die Einreise des Belgrader Politikers zu verhindern. Der war aber gemeinsam mit einem zweiten Spitzenpolitiker von seinen Landsleuten offensichtlich über die grüne Grenze ins Land gebracht worden.

Vorwürfe an EU-Mission

Serbiens Präsident Vucic hatte am Montagabend von einer «Entführung» seines Mitarbeiters gesprochen. Zudem beschuldigte Vucic die EU-Mission im Kosovo (Eulex), bei der Festnahme von Djuric geholfen zu haben.

epa06630856 A member of Kosovo's police special unit stay guard near by the convoy carrying detained head of the Serbian government's Office for Kosovo, Marko Djuric, in Mitrovica, Kosovo, 26 March 2018. Kosovo Police special unit detained head of the Serbian governmentÕs Office for Kosovo, Marko Djuric, in northern city of Mitrovica for entering Kosovo despite a ban on his presence.  EPA/VALDRIN XHEMAJ

Grossaufmarsch der Spezialkräfte. Bild: EPA/EPA

«Albanische Terroristen in Polizeiuniformen» hätten den in Serbien Djuric rechtswidrig verhaftet «mit direkter Unterstützung von Eulex», sagte Vucic am Montagabend in Belgrad nach einer Eilsitzung des nationalen Sicherheitsrates.

Djuric wurde nach kosovarischen Polizeiangaben in ein Polizeirevier in der Hauptstadt Pristina gebracht. Kosovos Präsident Hashim Thaci teilte mit, der serbische Unterhändler sei dann von der Polizei zurück an die serbische Grenze eskortiert worden.

Mogherini in Belgrad erwartet

Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini reist am Dienstagabend überraschend nach Belgrad, um den serbischen Präsidenten Vucic zu treffen. Das bestätigte ihre Sprecherin Maja Kocijancic in Brüssel.

Dabei gehe es um die Zukunft der EU-Vermittlung im Kosovo-Konflikt. Diese jahrelange Vermittlung ist durch das neue Aufflackern des Streits zwischen Serbien und dem Kosovo infrage gestellt.

epa06620910 High Representative for Foreign Affairs and Security Policy Federica Mogherini arrives for the European Council meeting in Brussels, 22 March 2018. The Spring meeting of the European Council is expected to focus on economic and trade affairs. The Head of states and governments, according to the Council's agenda, will also look at other pressing issues, including taxation, and the situation in the Western Balkans, Turkey and Russia. The European leaders in an EU 27 format (without Britain) will also discuss the 'Brexit' and 'eurozone' topics.  EPA/JULIEN WARNAND

Federica Mogherini: Die EU-Aussenbeauftragte reist heute Abend nach Belgrad. Bild: EPA/EPA

Das mehrheitlich von ethnischen Albanern bewohnte Kosovo war nach dem Kosovokrieg mit 13'000 Toten und dem Ende der Nato-Luftangriffe im Jahr 1999 unter internationale Verwaltung gestellt worden. Zuvor war es eine serbische Provinz.

2008 hatte sich das Kosovo einseitig für unabhängig erklärt. Mehr als 110 Länder, darunter die meisten EU-Staaten und auch die Schweiz, erkannten die Unabhängigkeit mittlerweile an. Aber die Regierung in Belgrad sträubt sich dagegen.

2011 waren unter EU-Vermittlung Verhandlungen über die Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und dem Kosovo begonnen worden. Sie kamen aber in den vergangenen zwei Jahren nicht mehr voran.

Vucic, der seit 2017 Präsident ist, fährt seit längerem einen EU-freundlichen Kurs. In den vergangenen Wochen hatte er mehrfach seine Kompromissbereitschaft in der Kosovo-Frage signalisiert. (cma/sda/dpa/afp)

Tränengas verhindert Abstimmung im kosovarischen Parlament

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Video: srf

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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 28.03.2018 07:54
    Highlight Highlight Wüstes Gerangel und emotional aufgeladene Brüll-gefechte und Schlägereien unter Balkan-Machos, wie gehabt...
    Immerhin verhalten die sich noch etwas gesitteter und friedlicher, als weiter südöstlich, in der "Region Naher Osten"!
    Verglichen mit den Saudis, den Ayatollahs und den Taliban sind unsere Balkan-Machos doch irgendwie ganz niedlich, oder etwa nicht?
  • Kubano 27.03.2018 17:58
    Highlight Highlight Ich bin Serbe und hier aufgewachsen. Deshalb will ich mir nicht anmassen und beurteilen wer recht oder unrecht hat im Konflikt Serbien, Kosovo und Albanien. Das ist auch nicht der Punkt. Mich macht es einfach nur traurig wenn ich immer wieder den Hass in diversen Medien zwischen diesen Parteien lesen muss. Vieles wird von Generation zu Gen. weitergegeben und nicht weniges wird politisch erzeugt. Ich frage mich nur was geschehen muss, dass Serben und Albaner in Frieden gemeinsam leben können.
    Vielleicht ist es ein Anfang sich nicht gegenseitig bei den Comments zu fetzen. Ah weiss auch nicht...
    • Ticitaca 27.03.2018 21:50
      Highlight Highlight @peaceoleace: das habe ich mich auch schon gefragt..mein Mann ist Kosovare, hier aufgewachsen und wir haben des Öfteren über diese Problematik diskutiert. Meine Nichte ist seit Jahren eng mit einer Serbin befreundet, der vergangene Krieg spielt da keine Rolle. Aber sie sind halt hier geboren und haben sich bewusst vom Patriotismus ihrer Herkunftsländer verabschiedet. Ich denke, dass gerade der stark vorhandene Patriotismus und das nationalistische Denken beider Seiten, die Annäherung so erschwert. Zumal gerade auch in ländlichen Gegenden der Bildungsstand nicht sehr hoch ist. We hope the best!
    • Siebenstein 27.03.2018 21:52
      Highlight Highlight Ein sehr schöner, nachdenklich machender Kommentar mit einem guten Abschlussgedanken 👍☺️
  • fräulein sarahs gespür für den Islam 27.03.2018 17:20
    Highlight Highlight Die Europäer haben sich selbst, mit diesem Land, ein Ei gelegt.
    Der Kosovo wurde wiedrrechtlich enteignet.
    Zudem ist er heute ein Brückenkopf für die Moslems.
    • Openyourmind 27.03.2018 22:13
      Highlight Highlight ... und Drogenhochburg x 10 (made m USA)!
    • rodolofo 28.03.2018 07:57
      Highlight Highlight Und solche Kommentare wirken wie Brandbeschleuniger...
  • My Senf 27.03.2018 16:00
    Highlight Highlight Also,

    Für alle die finden das ist alles ok so wie es da unten läuft!

    In der Annahme watson zensiert nicht da es ein nzz Artikel ist

    Achtung über 10 Jahre her aber nix hat sich verbessert!

    https://www.nzz.ch/articleDAE9X-1.181614
    • My Senf 27.03.2018 22:38
      Highlight Highlight Doch doch der hat damit zu tun

      Und es geht nicht um deine Namensvettern sondern weit unten im Artikel wird der Clan erwähnt der heute immer noch viel zu sagen hat im Kosovo

      Man kann natürlich nach 12 Jahren die Augen verschliessen uns so tun als ob das alles nichts mit der Gegenwart zu tun hat. Ja träumen ist erlaubt, hilft nur leider nicht.
      Im übrigen sind letztes Jahr 10 tausende junge Kosovosren mit den Flüchtlingen über die „Balkanrute“ in den Norden geflogen von der Arbeitslosigkeit und den Zuständen dort!
      Es betrifft uns also massiv, wenn nicht endlich Ruhe einkehrt im Kosovo!
  • JohnSnus___ 27.03.2018 14:51
    Highlight Highlight Natürlich hat das Garnichts mit einem Übertriebenen Terroristischen Einsatz zu tun wie diese Bilder Zeigen

    Man geht Ihr sorgfältig mit einem Minister eines anderen Landes um, der nicht zu vergessen diplomatische Immunität geniest.

    Aber heiii was für billige Anschuldigungen dieser Herr Vucic macht
    Play Icon
    Benutzer Bild
    • Liselote Meier 27.03.2018 16:34
      Highlight Highlight Niet. Nur ein Staatsoberhaupt und dessen Aussenminister geniessen absolute Immunität in einem fremden Land.

      Alle übrigen Minister brauchen eine offizielle Einladung und erhalten so eine "abgespeckte" Immunität.

      Der arkadierte Botschafter und dessen Personal ist wieder ein anderes Thema.



  • Sharkdiver 27.03.2018 13:03
    Highlight Highlight Ich finde euren Tittel sehr fragwürdig und man gibt dieser äusserung gewicht. Tatsache ist, dass die besagten Herren ein Einreiseverbot hatten (zurecht oder auch zu unrecht) auf Grund dessen dass sie trotzdem eingereist sind wurden sie festgenommen und ausgeschaft. Wäre in der Schweiz nicht anderes. In der Zeit Bonn Terrorismus erwarte ich zumindest von der Schweizer Presse ein Minimum an Differenzierung.
    • opwulf 27.03.2018 14:25
      Highlight Highlight Erinnert irgendwie an den Vorfall der türkischen Ministerin welche trotz Einreiseverbot (wegen politischem Wahlkampf) in die Niederlanden reiste und dort verhaftet/zurück zur Grenze eskortiert worden ist.
    • Sissi Macheath 27.03.2018 15:19
      Highlight Highlight Wer unschuldige Zivilisten verletzt handelt gegen die geltenden Menschenrechte sowie Pressefreiheit. Und solche, die das nunmal tun sind Terroristen.
    • Sharkdiver 27.03.2018 19:09
      Highlight Highlight Wieso unschuldig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • MrNiceGuy 27.03.2018 12:53
    Highlight Highlight Vor 5 Jahren wurde ein Abkommen zwischen Serbien und der sog. Rep. Kosovo mithilfe der EU in Brüssel geschlossen, darin verankert ist die Bildung serbischer Gemeinden, Kosovo hat in dieser Frage in den letzten 5 Jahren nichts unternommen. Darin steht auch, dass serb. Politiker sich beim Besuch ankündigen müssen, bzw. den kosovarischen Behörden dies mitteilen, Marko Djuric fällt in die 3 Kat., sprich 24h vorher. Der Besuch wurde 3 Tage zuvor 2 Tage zuvor wie auch 1 Tag davor angekündigt. Jedoch was erwartet man von einem Staat der rechtswidrig geschaffen wurde und zwangsbeatmet wird vom Westen.
    • Labello88 27.03.2018 15:19
      Highlight Highlight Eine Absage. =)
    • spaljeni 27.03.2018 18:03
      Highlight Highlight @mrniceguy Sog. Rep. Kosovo?

      Bin zwar kein Albaner, aber deine Aussage ist auch provokativ.. Der Staat Kosovo wurde ja von den meisten Ländern anerkannt, also ist deine Aussage bzw. deine Bezeichnumg "sog. Rep. Kosovo" Provokation gegen alle Bürger des Kosovo.

      Wenn der Kosovo dem Politiker keine Einreiseerlaubnis erteilt hat und er trotzdem einreist, ist dies eine Straftat.
    • MrNiceGuy 28.03.2018 00:36
      Highlight Highlight @spaljeni
      Ja sogenannte Republik. Kosovo ist nicht mal UN-Mitglied, 5 EU Staaten erkennen Kosovo nicht an, sowie Russland, China oder Indien.

      Die Unabhängigkeit wurde einseitig im Widerspruch zur UN Resolution 1244 ausgerufen und durch die USA, Deutschland, Frankreich und GB erzwungen. Daher für mich ganz klar kein richtiger Staat.

      Die Schweiz hat ebenfalls den Staat erkannt weil sie den Befehlen Washingtons folgen müssen. Wir haben viel zu eilig gehandelt, soviel zu unserer Neutralität.
  • MrNiceGuy 27.03.2018 12:47
    Highlight Highlight Ich bin kein Fan von Vucic, jedoch hat er hier absolut Recht. Warum hat die KFOR oder die EULEX nicht reagiert? Keine Antwort ist manchmal auch eine Antwort, der Angriff durch "sogenannte" Spezialeinheiten wurde gutgeheissen. Mit bis zu den Zähnen bewaffneten Kräften gegen unbewaffnete Zivilisten vorzugehen, sie mit Schock- und Rauchbomben zu bewerfen, sie zu treten und mit den Waffenenden zu schlagen, obwohl sie schon am Boden liegen, das geht gar nicht! Aber durch die Bewilligung des Westens können sie sich nun mal so aufführen, sind ja nur Serben, um die es sich handelt, also nicht schlimm!
    • Binbei 27.03.2018 17:37
      Highlight Highlight Lieber MrNiceGuy
      Der Serbische Minister hatte kein erlaubnis das Kosovo zu besuchen. Er hat sich in der vergangenheit nicht an die abmachungen gehalten deswegen kein erlaubnis. Zum Vorfall, er hätte das anderst regeln können sich z.b stellen und es wäre zu keine tumulte gekommen.Was dass ganze jetzt mit Eulex und der Kfor zutun haben sollte bleibt mir ein rätsel aber die schuld den anderen zuschieben was man selber verbockt hat ist doch am einfachsten.
    • Beny 27.03.2018 19:18
      Highlight Highlight Die sollten sich ein Beispiel an der Serbischen Polizei nehmen. Die war immer so zuvorkommend und nett. :D
    • MrNiceGuy 28.03.2018 00:41
      Highlight Highlight @kinseb

      Also bitte, Serbien hat sich an die Regeln der EU gehalten. Kosovo hat gar nicht das Recht did Einreise zu verbieten, da dies so vereinbart wurde im Vertrag von Brüssel. Reine Provokation von Thaci und co. sie wollten mit den Muskeln spielen und das haben sie auch getan, aber ich denke der Schuss ist nach hinten los.

      Was das mit der KFOR und EULEX zu tun hat? Sie sind für die Sicherheit zuständig die sogenannte Spezialeinheit hatte gar kein Befugnis auf die serbische Nordseite zu agieren. Aber wie schon 2004 sieht die KFOR gerne weg.
  • Dingsda 27.03.2018 12:20
    Highlight Highlight Und genau so provoziert man Kriege.
    Ein Militäraufgebot um eine einzelne Person über die "Grenze zu transportieren" - ein Affentheater sondergleichen! Ein wunder wurden keine Rauchgranaten geworfen,... aber es war wohl grad kein Parlament in der nähe. 🙄
  • Eksjugo 27.03.2018 12:15
    Highlight Highlight Terrorismus ist heute ein sehr dehnbarer Begriff geworden.
    • My Senf 27.03.2018 14:02
      Highlight Highlight Nur weil Tränengas im Kosovo Parlament an der Tagesordnung ist, heisst das noch lange nicht, dass es auch gegen (serbische) Zivilbevölkerung eingesetzt werden sollte um einen Politiker zu verprügeln.

      Doch doch, so terrorisiert man bestimmt!
    • Sissi Macheath 27.03.2018 15:21
      Highlight Highlight Als Terrorist wird jemand bezeichnet, der sich den geltenden internationalen Gesetzen widersetzt. Dieser gewaltvolle vorgang gegen Zivilisten, welche unbewaffnet waren ist nunmal Terrorismus.
    • Labello88 27.03.2018 15:32
      Highlight Highlight serbische Zivilbevölkerung? Eher serbische Hooligans die als Leibwächter / Schutzschild dienen ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • johny123 27.03.2018 12:15
    Highlight Highlight Bin selber ein Serbe, aber meines Wissens wurde sein Gesuch für den Besuch abgelehnt, er hat sich selber illegal ins Kosovo eingeschleust, eine Reaktion war eigentlich zu erwarten. So brutal hätte es vielleicht aber nicht sein sollen.
    • MrNiceGuy 27.03.2018 14:13
      Highlight Highlight Nur ist es so, dass es keine Bewilligung braucht seitens der Kosovaren. Im Brüsseler steht klar und deutlich VORANKÜNDIGUNG, es steht nichts von einem Gesuch, diese Vorankündigung ist rein informativer Natur.
    • johny123 27.03.2018 14:57
      Highlight Highlight Das ist mir schon bewusst, aber schlussendlich haben wir den Krieg veroren und nicht Albaner, irgendwann sollten wir uns damit abfinden und uns auf die Zusammenarbeit fokussieren. Die Bevölkerung auf beiden Seiten leidet aufgrund der Fehlzüge der Politiker. Oder stimmen Sie mir nicht zu?
    • MrNiceGuy 27.03.2018 15:12
      Highlight Highlight Das mit dem Volk auf jeden Fall, das ist auf der ganzen Welt so.

      Nur ist es das Serbien derzeit bereiter für einen Dialog ist bzw. war seit gestern als je zuvor in den letzten 10 Jahren.

      Was ist die Quittung? Die serbischen Gemeinden die im Brüsseler Vertrag vereinbart wurden, wurden nach 5(!) Jahren immer noch nicht formiert. Ziemlich einseitiger Dialog, finden sie nicht? Die Spitze des Eisbergs war der Gewaltakt gestern, gegen serbische Politiker, darunter auch lokale die in der kosovarischen Regierung sind, sowie Zivilisten.
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