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8 Schlagzeilen, die dir den Glauben an 2017 zurück geben

Dieses Jahr hat nicht gerade mit den positivsten News angefangen. Auch das Wetter hat bisher nicht zu einer ausgelassenen Stimmung beigetragen. Höchste Zeit also für ein paar gute Nachrichten.



China verbietet Elfenbeinhandel

Der Staatsrat von China hat angekündigt, den nationalen Handel und die Verarbeitung von Elfenbein bis Ende 2017 komplett verbieten zu wollen. Ende März wollen sie die ersten Unternehmen und Handelsplätze schliessen.

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bild: imgur

Für die Elefantenbestände eine gute Nachricht, denn gemäss Schätzungen des WWF werden jährlich rund 20'000 Elefanten getötet, um ihre Stosszähne als Statussymbole in den fernen Osten zu verkaufen. Allein in den Jahren 2007 bis 2014 wurde so der Bestand afrikanischer Elefanten um ein Drittel reduziert.

28 Kinder vor Zwangsprostitution gerettet

Menschenhandel ist eine der dunkelsten Seiten unserer Gesellschaft. Umso besser, wenn Erfolge im Kampf gegen diese Praxis erzielt werden können. In Kalifornien wurden letzte Woche insgesamt 474 Leute verhaftet und 55 Leute aus der Zwangsprostitution befreit, darunter 28 Kinder.

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Der Sheriff von LA County. bild: youtube/LA County Sheriff's Dept.

Künstliche Zahnfüllungen könnten bald überflüssig sein

Das Tideglusib-Molekül wird momentan auf seine Heilwirkung bezüglich Alzheimer getestet. Forscher am King's College London haben vor kurzem herausgefunden, dass der Stoff auch geeignet ist, die Stammzellen im Zahnmark anzuregen, neues Dentin zu generieren, um den Zahn zu reparieren.

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Ein glücklicher Zahn (rechts). bild: youtube/filmcow

Dazu wird ein kleiner Schwamm mit dem Stoff getränkt und eingesetzt. Dort repariert er den Schaden, bevor der Schwamm sich auflöst und den reparierten Zahn zurücklässt.

Die Hauptstadt von Indien will Schluss mit Plastikmüll machen

Indien hat ein Müll-Problem. Gemäss der Times of India ist das Land für geschätzte 60% allen Plastikmülls im Meer verantwortlich. Allein die Hauptstadt generiert laut der Regierungs-Website 574 Tonnen Plastikmüll, der oft auch illegal verbrannt wird und so die Luft verpestet.

epa05763948 An Indian man makes his way through dense fog at Raisina Hill in New Delhi, India, 01 February 2017. According to media reports, New Delhi was covered with dense fog in the morning, reducing visibility on the streets and delaying transportation.  EPA/RAJAT GUPTA

Der Smog in Neu-Delhi behindert zuweilen den Verkehr. Bild: RAJAT GUPTA/EPA/KEYSTONE

Seit dem 1. Januar 2017 gilt jetzt im Unionsterritorium Delhi ein Verbot für den Gebrauch von Plastikverpackungen und Einweg-Geschirr. Ein Problem dürfte, wie so oft, die hohe Korruption darstellen. Seit 2009 gilt bereits ein Verbot für Plastiksäcke, allerdings wird das Gesetz nur selten durchgesetzt. Dennoch ist die Regelung ein Schritt in die richtige Richtung.

Alle Franzosen sind jetzt Organspender

Seit diesem Jahr braucht man als Franzose einen Ausweis, wenn man seine Organe nicht spenden möchte. Damit gibt es in Frankreich nun rund 66 Millionen potenzielle Spender. 

In Österreich und den Niederlanden sind solche Gesetze schon länger in Kraft. In der Schweiz entscheiden die Angehörigen, sofern keine ausdrückliche Zustimmung des Verstorbenen vorliegt. Hier>> kannst du dir einen Organspende-Ausweis holen.

ZUR HEUTE VORGESTELLTEN KAMPAGNE DES BUNDESAMTES FUER GESUNDHEIT «REDE UEBER ORGANSPENDE» STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 6. SEPTEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Organ donor card of Swisstransplant, the Swiss National Foundation for Organ donation and Transplantation, pictured on March 4, 2009. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Organspendeausweis der Swisstransplant, der Schweizerischen Nationalen Stiftung fuer Organspende und Transplantation, aufgenommen am 4. Maerz 2009. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Eine Schweizer Organspende-Karte. Bild: KEYSTONE

In Saudi Arabien fand zum ersten mal der «Tag der Frau» statt

Die Hauptstadt Riyad war vom 1. bis zum 4. Februar Gastgeber des ersten «Woman's Day»-Events im ultra-konservativen Saudi Arabien. Im Zentrum standen Vorträge und Podiumsdiskussionen von saudischen Frauenrechtlern. Wie Mohammed Al Saif, der Aufseher des Kulturzentrums King Fahd, gegenüber emirates woman sagte, gab es von keiner Seite anstalten, den Event verhindern zu wollen.

A Saudi woman uses the Careem app on her mobile phone in Riyadh, Saudi Arabia, January 2, 2017. Picture taken January 2, 2017. REUTERS/Faisal Al Nasser

Frauen in Saudi Arabien dürfen zum Beispiel kein Auto fahren und beim Shoppen die Kleider nicht anprobieren. Bild: FAISAL Al NASSER/REUTERS

Gratis Unterkunft für Betroffene von Trump's Bann

Der Einreise-Bann von Trump gegen einige mehrheitlich muslimische Länder wurde wieder aufgehoben. Betroffene, die während des Banns im Ausland waren konnten nicht in die USA zurückkehren. Das hat AirBnb für ihre PR genutzt und allen, die aufgrund des Banns gestranded sind eine gratis Unterkunft versprochen.

epaselect epa05772958 An Iraqi family from Woodbridge, Virginia, welcomes their grandmother at Dulles International Airport in Sterling, Virginia, USA, 05 February 2017. The grandmother, who holds a US green-card, was visiting her daughter who had given birth in Iraq but could not return to the US due to a travel ban in place after US President Trump signed an executive order. A federal judge on 03 February issued a temporary restraining order blocking enforcement of US President Trump's executive order from 27 January that banned people from seven mainly Muslim countries from entering the United States.  EPA/Astrid Riecken

Diese irakische Familie ist wieder vereint, nachdem der Grossmutter die Einreise zunächst trotz Green-Card verweigert wurde. Bild: Astrid Riecken/EPA/KEYSTONE

Greater Manchester wird die «Stadt der Bäume»

Die urbane Metropole Greater Manchester in England beherbergt rund drei Millionen Einwohner. Jetzt wurde das «City of Trees»-Projekt ins Leben gerufen, das zum Ziel hat bis 2025 für jeden einzelnen davon einen Baum zu pflanzen.

Das Projekt soll die Lebens- und Luftqualität verbessern und die Leute zum längeren verweilen in den Shoppingmeilen anregen.

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Hat zu wenig Bäume: Manchester. bild: wikipedia

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SVRN5774 13.02.2017 17:35
    Highlight Highlight vielen Dank, Lucas für diese tolle Nachrichten. 😊
  • lilie 13.02.2017 16:55
    Highlight Highlight 8. Roger Federer gewinnt völlig unvermutet seinen 18. Grand Slam.

    Damit ist eigentlich das ganze 2017 schon gerettet. 😊
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 13.02.2017 16:30
    Highlight Highlight Als Herzpatient darf ich nicht mal Blut spenden :(
    • lilie 13.02.2017 17:09
      Highlight Highlight Wirklich? :(

      Woran liegt das? Zu schlechte Blutwerte? Oder wegen Medis?
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 13.02.2017 17:25
      Highlight Highlight Ich weiss es nicht. Wollte mal Blutspenden gehen und da hies es das ich nicht darf
    • mrgoku 13.02.2017 17:54
      Highlight Highlight Wenn du Medis nimmst, dann wegen den Medis. Die verfälschen ja das Blut...
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