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8 Schlagzeilen, die dir den Glauben an 2017 zurück geben

Dieses Jahr hat nicht gerade mit den positivsten News angefangen. Auch das Wetter hat bisher nicht zu einer ausgelassenen Stimmung beigetragen. Höchste Zeit also für ein paar gute Nachrichten.
13.02.2017, 16:0413.02.2017, 16:52

China verbietet Elfenbeinhandel

Der Staatsrat von China hat angekündigt, den nationalen Handel und die Verarbeitung von Elfenbein bis Ende 2017 komplett verbieten zu wollen. Ende März wollen sie die ersten Unternehmen und Handelsplätze schliessen.

bild: imgur

Für die Elefantenbestände eine gute Nachricht, denn gemäss Schätzungen des WWF werden jährlich rund 20'000 Elefanten getötet, um ihre Stosszähne als Statussymbole in den fernen Osten zu verkaufen. Allein in den Jahren 2007 bis 2014 wurde so der Bestand afrikanischer Elefanten um ein Drittel reduziert.

28 Kinder vor Zwangsprostitution gerettet

Menschenhandel ist eine der dunkelsten Seiten unserer Gesellschaft. Umso besser, wenn Erfolge im Kampf gegen diese Praxis erzielt werden können. In Kalifornien wurden letzte Woche insgesamt 474 Leute verhaftet und 55 Leute aus der Zwangsprostitution befreit, darunter 28 Kinder.

Der Sheriff von LA County.
Der Sheriff von LA County.bild: youtube/LA County Sheriff's Dept.

Künstliche Zahnfüllungen könnten bald überflüssig sein

Das Tideglusib-Molekül wird momentan auf seine Heilwirkung bezüglich Alzheimer getestet. Forscher am King's College London haben vor kurzem herausgefunden, dass der Stoff auch geeignet ist, die Stammzellen im Zahnmark anzuregen, neues Dentin zu generieren, um den Zahn zu reparieren.

Ein glücklicher Zahn (rechts).
Ein glücklicher Zahn (rechts).bild: youtube/filmcow

Dazu wird ein kleiner Schwamm mit dem Stoff getränkt und eingesetzt. Dort repariert er den Schaden, bevor der Schwamm sich auflöst und den reparierten Zahn zurücklässt.

Die Hauptstadt von Indien will Schluss mit Plastikmüll machen

Indien hat ein Müll-Problem. Gemäss der Times of India ist das Land für geschätzte 60% allen Plastikmülls im Meer verantwortlich. Allein die Hauptstadt generiert laut der Regierungs-Website 574 Tonnen Plastikmüll, der oft auch illegal verbrannt wird und so die Luft verpestet.

Der Smog in Neu-Delhi behindert zuweilen den Verkehr.
Der Smog in Neu-Delhi behindert zuweilen den Verkehr.Bild: RAJAT GUPTA/EPA/KEYSTONE

Seit dem 1. Januar 2017 gilt jetzt im Unionsterritorium Delhi ein Verbot für den Gebrauch von Plastikverpackungen und Einweg-Geschirr. Ein Problem dürfte, wie so oft, die hohe Korruption darstellen. Seit 2009 gilt bereits ein Verbot für Plastiksäcke, allerdings wird das Gesetz nur selten durchgesetzt. Dennoch ist die Regelung ein Schritt in die richtige Richtung.

Alle Franzosen sind jetzt Organspender

Seit diesem Jahr braucht man als Franzose einen Ausweis, wenn man seine Organe nicht spenden möchte. Damit gibt es in Frankreich nun rund 66 Millionen potenzielle Spender. 

In Österreich und den Niederlanden sind solche Gesetze schon länger in Kraft. In der Schweiz entscheiden die Angehörigen, sofern keine ausdrückliche Zustimmung des Verstorbenen vorliegt. Hier>> kannst du dir einen Organspende-Ausweis holen.

Eine Schweizer Organspende-Karte.
Eine Schweizer Organspende-Karte.Bild: KEYSTONE

In Saudi Arabien fand zum ersten mal der «Tag der Frau» statt

Die Hauptstadt Riyad war vom 1. bis zum 4. Februar Gastgeber des ersten «Woman's Day»-Events im ultra-konservativen Saudi Arabien. Im Zentrum standen Vorträge und Podiumsdiskussionen von saudischen Frauenrechtlern. Wie Mohammed Al Saif, der Aufseher des Kulturzentrums King Fahd, gegenüber emirates woman sagte, gab es von keiner Seite anstalten, den Event verhindern zu wollen.

Frauen in Saudi Arabien dürfen zum Beispiel kein Auto fahren und beim Shoppen die Kleider nicht anprobieren.
Frauen in Saudi Arabien dürfen zum Beispiel kein Auto fahren und beim Shoppen die Kleider nicht anprobieren.Bild: FAISAL Al NASSER/REUTERS

Gratis Unterkunft für Betroffene von Trump's Bann

Der Einreise-Bann von Trump gegen einige mehrheitlich muslimische Länder wurde wieder aufgehoben. Betroffene, die während des Banns im Ausland waren konnten nicht in die USA zurückkehren. Das hat AirBnb für ihre PR genutzt und allen, die aufgrund des Banns gestranded sind eine gratis Unterkunft versprochen.

Diese irakische Familie ist wieder vereint, nachdem der Grossmutter die Einreise zunächst trotz Green-Card verweigert wurde.
Diese irakische Familie ist wieder vereint, nachdem der Grossmutter die Einreise zunächst trotz Green-Card verweigert wurde.Bild: Astrid Riecken/EPA/KEYSTONE

Greater Manchester wird die «Stadt der Bäume»

Die urbane Metropole Greater Manchester in England beherbergt rund drei Millionen Einwohner. Jetzt wurde das «City of Trees»-Projekt ins Leben gerufen, das zum Ziel hat bis 2025 für jeden einzelnen davon einen Baum zu pflanzen.

Das Projekt soll die Lebens- und Luftqualität verbessern und die Leute zum längeren verweilen in den Shoppingmeilen anregen.

Hat zu wenig Bäume: Manchester.
Hat zu wenig Bäume: Manchester.bild: wikipedia

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