International
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Interview

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Traditioneller Tanz auf der Insel Yap. Bild: brad holland

Rund 194 Staaten gibt es auf der Welt, doch nur in zweien ist genau ein Auslandschweizer registriert: Auf Mikronesien und São Tomé und Príncipe. Fredy Gull heisst unser Mann auf Mikronesien, der die Schweiz aber schon lange nicht mehr gesehen hat. Das ist seine Geschichte.



Via Botschaft in Manila (Philippinen, zuständig für Mikronesien) wollen wir den Kontakt zum einzigen Schweizer auf Mikronesien herstellen. Der Botschafter fragt ihn an, ob er sich bei uns zum Interview melden möchte. Rund zwei Wochen später trudelt eine E-Mail ein: «Nun, hier bin ich. Habe schon letzte Woche geschrieben, aber etwas ist schief gelaufen», tippt Fredy Gull irgendwo inmitten des Pazifiks in die Tasten.

Telefonieren via Skype oder WhatsApp sei nicht so einfach. Er besitze nur «Coconut wireless». Wir einigen uns auf schriftliche Konversation. In den folgenden Wochen schreiben wir uns mehrmals hin und her, woraus dann nachfolgendes Interview entstand.

Gull lebt im Bundesstaat Yap, der aus 145 Inselchen besteht und von rund 11'000 Menschen bewohnt wird. Er ist – wie Reto Scherraus-Fenkart auf São Tomé und Príncipe – der einzige registrierte Auslandschweizer dort.

Das ist die Geschichte von Reto Scherraus-Fenkart auf São Tomé und Príncipe:

Yap, Bild: Brad Holland

Palmen, Strand und Meer: Das ist Yap. Bild: Brad holland

Die Klimatabelle von Google sieht für das Fleckchen Erde in zehn von zwölf Monaten eine Temperatur von maximal 30 Grad und minimal 24 Grad Celsius vor. Zudem seien es im Mai 31/25 Grad Celsius, im Juni 31/24 Grad Celsius. Im vorletzten Mail schreibe ich Fredy Gull, dass es in Zürich geschneit habe. Er antwortet sonnenverwöhnt: «Danke für die Mail, den Schnee kannst du behalten.»

Mikronesien in KürzeMikronesien in KürzeMikronesien in KürzeMikronesien in Kürze

Wie bist du ausgerechnet in Mikronesien gelandet?
Fredy Gull:
Ich habe immer exotische Plätze für einen Job gesucht. Als Koch stand mir die ganze Welt offen. Es sollte möglichst abgelegen, fern von Grossstädten und Stress sein.

Und dann fandest du im Internet ein Inserat von Mikronesien?
Nein, damals gab es noch kein Internet. Das war irgendwann in den frühen 1980ern. Ich bewarb mich für einen Job auf Palau. Das ist – sehr grob gesagt – die Nachbarinsel. Mit einem kleinen Flugzeug erreicht man Yap von dort in rund 90 Minuten.

Bild

Fredy Gull in seiner Bierbrauerei. bild: Mantaray.com

Yap ist die Insel, auf der du heute lebst?
Genau. Mikronesien besteht aus vier Inselstaaten, zu welchen wiederum viele kleinere Inseln gehören. Alle haben ihre eigene Sprache und Regierung und bilden zusammen die Föderierten Staaten von Mikronesien (FSM). Der Hauptsitz der FSM ist Ponapei, eine Insel rund 1700 Kilometer von Yap entfernt und damit deutlich weiter weg als Palau (Anm. d. Red: 1700km entspricht ca. Zürich - Istanbul)

Wie gross ist dieses Eiland?
Zirka 18 Kilometer lang und maximal drei Kilometer breit. (Anm. d. Red: Das entspricht ca. der Fläche von Manhattan).

Vermisst du die Weite nicht? Oder die Berge der Schweiz?
Nein, ich geniesse hier die Wärme.

Bevor wir mehr von Yap erfahren, zurück zu den Anfängen: Hast du den Job auf Palau damals erhalten?
Ja, das klappte.

Auf dem Weg zu einer der 145 Inseln Yaps. bild: Instagram/jasmin.nichole

War es dein erster Auslandeinsatz? Wie ging es danach weiter?
Nein, ich hatte da schon einige andere Jobs im Ausland. Ich bin gelernter Koch, verliess die Schweiz mit 19 und ging nach Norwegen. Dort arbeitete ich auf einem Schiff der Reederei Norske Amerika Linje (NAL). Im Sommer fuhren wir auf dem Transatlantik, im Winter arbeitete ich bei Kreuzfahrten.

Wie ging es danach weiter mit deinen Auslandsstellen?
Nach Norwegen arbeitete ich auf St. Maarten in der Karibik, zog weiter nach Bali, Indonesien, die Philippinen und zurück in die Karibik. Dieses Mal landete ich auf Curaçao. Es zog mich zurück nach Asien nach Kota Kinabalu auf Borneo (Malaysia), weiter nach Fidschi und dann kam die Stelle auf Palau.

Und von dort dann nach Yap?

Nein, da nahm ich die Insel aufgrund der «Nachbarschaft» zu Palau einfach so richtig wahr. Ich zog aber erst via Neuseeland nach Kalifornien, wo ich das Tauchlehrer-Brevet absolvierte. In diesem Job ging es dann nochmals um die halbe Welt: Tauchlehrer in Akumal (Mexiko), Fidschi, Belize, Seychellen und dann Yap.

Traditionelle Häuser: Am Meer gelegen, mit «Geld im Garten» – wer könnte so einer Immobilienanzeige widerstehen?

Wow, das hört sich an wie eine Liste von Traumdestinationen. Wo war es am schönsten?
Das ist immer schwierig zu sagen. Je mehr man sieht und erlebt, desto mehr will man noch sehen. Aber Fidschi, die Seychellen und Yap sind meine Favoriten.

Du warst viel unterwegs. Was bringt das Reisen?
Es erweitert den Horizont. Man ist nicht bünzlig, man akzeptiert andere Länder und andere Sitten.

Wann bist du definitiv nach Yap gezogen?
1994 war ich das erste Mal dort als Tauchlehrer. 2001 verliess ich die Schweiz definitiv. Der Umzug war einfach: Koffer packen und abfliegen. Seither war ich nie mehr zurück. Ich wuchs in Zürich auf, aber mittlerweile habe ich nichts mehr in meiner alten Heimat.

Du warst nie mehr zurück in der Schweiz? Hattest du nie eine Phase, in der du zurückkommen wolltest?
Nachdem ich mit 19 die Schweiz Mitte der 1960er Jahre erstmals für längere Zeit verliess, war ich noch zwischen 1998 und 2001 zurück in der Schweiz. Aber ich vermisste die Wärme, die Ruhe und das Tauchen. Und natürlich meine Freunde, die Mantas. Seit 2001 war ich nie mehr zurück.

Der in der Übersichtskarte erwähnte «Filipino gegenüber». Hier essen zwei Personen für unter 20 Dollar. Bild: fredy gull

Weshalb wolltest du die Schweiz überhaupt verlassen?
Ich versuchte bis 2001, in der Schweiz zu leben. Aber ich kam irgendwie nicht zurecht.

Warum?
Die Sehnsucht zog mich weg, das Wetter hier passte nicht, die grossartigen Erlebnisse, welche ich auf Reisen hatte. Das Denken in der Schweiz ist mir oft zu engstirnig, ich wollte dieses «Hamsterrad» hier nicht mitmachen. Auf Yap braucht man keine Steuererklärung auszufüllen und das Vermögen wird nicht versteuert. Es ist alles einfacher.

Fühlst du dich auf der Insel zuhause?
Auf jeden Fall. Yap ist meine Wahlheimat geworden.

Und was arbeitest du auf der Insel?
Zu Beginn leitete ich die Tauchbasis für das Manta Ray Bay Resort. Da war ich acht Jahre lang tätig. Seit 2006 braue ich Bier für das Hotel in der Stone Money Brewing Company, einer Mikrobrauerei. Sie nennen mich hier «Brewmeister».

Mikronesien, Bild: Fredy Gull

Früh übt sich, wer ein grosser Tänzer werden will. bild: Fredy Gull

Wie ist es dazu gekommen?
Ich wurde angelernt, habe keinen Abschluss als Braumeister. Aber als Koch hat man gute Voraussetzungen für das Brauen. Genauigkeit und Sauberkeit sind ein Muss.

Habt ihr das Bier «eingeführt» auf Yap?
Yap hatte schon davor einen riesigen Bierkonsum. Bill Acker, der Eigentümer des Manta Ray Bay Resorts, spielte deshalb schon lange mit dem Gedanken herum, selbst welches zu brauen. Bis es dann eines Tages soweit war.

Was für Biere braust du da?
Wir brauen zwei Biere, ein helles und ein dunkles. Ich kann es nicht mit einem Schweizer Bier vergleichen. Das helle ist «gsüffig», das dunkle wie ein Düsseldorfer Alt, so behaupten es zumindest die Deutschen, welche das Bier mögen. Und das will etwas heissen.

Mikronesien, Brauerei, Bild: Fredy Gull

Hier braut Fredy Gull sein Bier. bild: Fredy Gull

Wo ist das Bier erhältlich?
Nur im Hotel bei uns auf der Insel. Ich produziere etwas über 250 Liter pro Woche, hätte aber die Kapazität, dies zu verdoppeln.

Bist du der einzige Bierbrauer in Mikronesien?
Auf Yap sind wir die einzigen. In Palau wird auch Bier gebraut. Aber böse Zungen behaupten, unseres sei besser.

Wie sieht ein typischer Tag von dir aus?
Ich fahre jeden Morgen um 6.30 Uhr zur Arbeit. Das dauert fünf Minuten, meistens bin ich zu der Zeit der einzige, der mit einem Auto unterwegs ist. Wenn ich Bier braue, bin ich bis 14 Uhr auf der Anlage, ansonsten mache ich um 12 Uhr Feierabend. Die meiste Zeit brauche ich, um in der Brauerei sauber zu machen. All die Fässer reinigen und so weiter. Am Nachmittag schaue ich kurz CNN, damit ich weiss, was Trump wieder alles angestellt hat.

So sieht das aus, wenn auf Yap traditionelle Tänze abgehalten werden.

Ist CNN dein einziger «Kontakt» mit der Welt da draussen oder informierst du dich auch über das Geschehen in der Schweiz?
CNN ist nicht der einzige Kontakt zur Aussenwelt. Aber es ist im Moment die beste Seifenoper, seit Trump am Ruder ist. Sonst interessiere ich mich nicht für Politik. Es gibt ja noch das Internet, Google und watson.ch für Nachrichten.

Wusstest du, dass du der einzige Schweizer in Mikronesien bist?
Ja, das wusste ich. 2012 machte das Westschweizer Magazin «L’Illustré» ein Interview mit mir aus dem gleichen Grund. Anscheinend ist dies noch immer so.

Fühlt es sich irgendwie speziell an, der einzige Schweizer zu sein?
Nein. Ich sehe öfters Schweizer hier Tauchurlaub machen. In wenigen Tagen reisen wieder zwei an, die schon einige Male hier waren und aktuell ist eine Genferin zu Gast. Sie taucht aber nicht.

Mikronesien, Bild: Fredy Gull

Natürlich mittlerweile auch eine Touristenattraktion: Die traditionellen Tänze. bild: fredy Gull

Gibt’s viele Touristen auf Yap?
Die Zahl der Touristen ging rauf und runter. In den Wintermonaten hat es grundsätzlich mehr. Vor 1990 war nicht viel mit Tourismus. Es gab nur kleine Hotels ohne Tauchmöglichkeiten. Das Manta Ray Bay Resort hat Yap dann als Tauchstation auf die Weltkarte gebracht.

Was muss man gesehen oder gemacht haben, wenn man nach Yap reist?
Die Insel ist berühmt für die Mantas. Für Taucher ist es hier ein Paradies. Wer lieber über dem Wasser etwas erlebt, der kann hier in die Kultur und Traditionen der Inselbewohner eintauchen. Es gibt beispielsweise noch Navigateure, die ohne Kompass oder anderen Instrumenten in einem Auslegerkanu durch die Inselwelt segeln.

Steingeld vor einem Haus auf Yap. bild: Fredy gull

Auf Yap werden noch Jahrhunderte alte Traditionen bewahrt. Welche macht dir am meisten Eindruck?
Das Steingeld ist wohl eine der eindrücklichsten Traditionen, die erhalten geblieben ist. Den Wert kann man nicht in Franken und Rappen umwälzen, es kommt auch darauf an, wie viele Transaktionen damit getätigt wurden und von welcher Art diese sind. Die Grösse der Steine spielt keine Rolle. Das Geld – oder «Rai» – wird nicht übergeben, der Stein bleibt immer, wo er ist und der Besitzer trägt darauf die Transaktionen ein.

Das ist Steingeld

Steingeld (auch als Rai oder Fei bezeichnet) ist ein Tausch- und Zahlungsmittel, das vor der Münzerstellung schon verwendet wurde. Seit 1931 wird zwar kein neues mehr erstellt, es bleibt aber noch immer ein Zahlungsmittel auf den Inseln von Yap. Rai besteht aus meist riesigen Steinscheiben (bis 4 Meter Durchmesser), welche die Besitzer an einem bestimmten Ort (meist vor der Hütte) aufbewahren. Alle wissen, wem welcher Stein gehört. Der Stein bleibt auch bei der Verwendung eigentlich immer am gleichen Ort, er wechselt einfach den Besitzer.

Der Wert des Geldes entsteht aus verschiedenen Faktoren wie Grösse, Schönheit, Form, Alter, ob bei der Herstellung jemand starb, etc. Heute wird Steingeld noch immer beispielsweise bei Landkauf verwendet.

Dann sind auch die Tänze eindrücklich, welche von Generation zu Generation übertragen werden. In solchen Tanzgruppen ist von der Grossmutter über die Mutter bis zur Enkelin alles dabei. Es ist «putzig», den Kleinsten zuzuschauen, die mit grossem Eifer dabei sind, Fehler machen, lachen und dann wieder von den Älteren abschauen, wie es eigentlich gehen sollte. Einfach köstlich.

Wann ist denn die beste Reisezeit für Mikronesien?
Normalerweise von November bis Mai, dann herrscht Trockenzeit. Aber eben: Das Wetter spielt ja überall verrückt. Darum muss man diese Angaben mit Vorsicht geniessen.

Gibt es schon direkte Folgen des Klimawandels für Mikronesien oder Yap im Speziellen?
Den Klimawandel sieht man jetzt schon in Form von Taifuns, die das Riff zerstören.

Wie gehen die Einwohner damit um?
Auf Yap stehen aktuell drei Windräder zur Stromgewinnung, unser Hotel hat Solar Panels. Das Bewusstsein ist da und man versucht auch grüne Energie zu nutzen.

Die Emigrationsrate von Mikronesien ist hoch. Wohin ziehen die Menschen und warum?
Die meisten versuchen ihr Glück in den USA und hoffen auf eine gute Ausbildung oder besser bezahlte Jobs. Der Mindeststundenlohn auf Yap beträgt nur 1.75 US-Dollar. Da liegt es auf der Hand, dass einige ihr Glück anderswo versuchen.

Du hast uns von deinem Leben erzählt. Wie lebt die einheimische Bevölkerung?
Viele der Eingeborenen leben einfach vom Meer und vom Land, das sie besitzen. Andere gehen zur Arbeit wie überall sonst auch. Beamte beim Staat, Banker, in Hotels. Man kann nicht sagen, dass die Leute arm sind. Sie leben einfach.

Was sind die Ähnlichkeiten zwischen der Schweiz und Mikronesien?
Ich finde, man kann die beiden Länder nicht miteinander vergleichen. Die Schweiz ist ein Binnenland, Mikronesien besteht aus Inseln.

Dann frage ich anders: Was können die Schweizer von Mikronesiern lernen?
Da gibt es Verschiedenes. Ich bleibe mal bei einfachen Dingen: Wie öffnet man eine Kokosnuss oder wie klettert man auf eine Betelnusspalme.

Was vermisst du am meisten aus der Schweiz?
Eigentlich nichts. Mein letztes Fondue ass ich wohl vor rund 25 Jahren. Rösti mache ich mir ab und zu selbst. Ich war ja früher Koch. Gerne hätte ich mal wieder eine richtig gute Wurst.

Gibt es Schweizer Traditionen oder etwas typisch schweizerisches, das du bewahrt hast?
Ich besitze nichts typisch Schweizerisches. Aber ich habe ein Jassprogramm auf meinem Computer und klopfe täglich einen Jass.

Mantas hautnah erleben? Gibt's in den Gewässern um Yap.

Du hast zu Beginn erwähnt, dass du weg vom «Stress» wolltest. Hat sich der Wunsch von stressfreiem Leben erfüllt?
Ja, das kann ich auf jeden Fall so bestätigen. Yap ist, wo ich sein will. Hier werde ich eines Tages sterben.

Lebst du auch an einem speziellen Ort?

Bist du auch «der oder die Einzige» in deinem Land? Oder lebst du irgendwo, wo es sonst praktisch keine Schweizer gibt? Melde dich bei uns.

Ob er auch schon auf Yap war? André Lüthi, der Schweizer Traveller der Nation. Reisetipps hat er auf jeden Fall genügend:

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Video: watson/nico franzoni, adrian müller

Wer es lieber näher mag: 9 Orte wie aus dem Märchenbuch, die in der Schweiz liegen

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
22Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dark Circle 29.12.2018 19:33
    Highlight Highlight Ich bewundere diesen Herrn extrem für seinen Mut! Träume zu haben ist das eine. Sie dann aber auch zu verwirklichen braucht teilweise richtig viel Mut!
  • Inselsammler 29.12.2018 03:20
    Highlight Highlight Als "Inselsammler" haben wir insgesamt mehr als ein Jahr in Mikronesien verbracht, davon auch mehrere Wochen in Yap. Das Fern-Portrait über Fredy, wir kennen ihn seit vielen Jahren, ist sehr gut gelungen; Leserkommentare zum Spesenbudget der Redaktion sind unangebracht. Natürlich leben noch andere Schweizer in Mikronesien. Und natürlich gibt es noch andere Brauereien im Pazifik ... . Demografische Abhandlungen dazu findet man im Internet, sie gehören wohl kaum zur Kernkompetenz von WATSON. Tägliche Berichte zum Leben in Mikronesien gibt's auch auf meinem Blog hpgsell.blogspot.com zu lesen.
    • Reto Fehr 29.12.2018 09:41
      Highlight Highlight Hallo Inselsammler
      Ja, in Mikronesien leben noch ein paar wenige mehr Schweizer, auf den FSM ist nur Fredy gemeldet.
      Das mit den Brauereien glaub ich dir. Fredy sagt ja auch nur, dass es auf Yap keine weiteren gibt und er noch auf Palau eine kennt👍🏼

      Dein Blog hört sich spannend an. Wenn du Lust hast, schreib mir doch mal kurz auf reto.fehr@watson.ch
  • Pasch 28.12.2018 21:59
    Highlight Highlight Ach jee da packt einem doch das Fernweh, aber schon alleine die ständige Ummelderei, der Gedanke an Altersvorsorge und dann alles aufzugeben... Chapeau!
  • Pierre de Senarclens 28.12.2018 19:53
    Highlight Highlight Spannendes Interview - mit einem „kleinen“ Schönheitsfehler: Der Mann ist nicht der einzige Schweizer in Mikronesien. Auf Palau, das bekanntlich auch zu dieser Inselgruope gehört, lebt eine Berner Meeresbiologin.
    Aber sonst: alles gut.
    • Reto Fehr 29.12.2018 09:18
      Highlight Highlight Palau gehört zwar zu den Inseln Mikronesiens ( wie auch zB Guam, Kiribati oder die Marshallinseln) und bildet zusammen mit Yap die Westkarolinen, ist aber unabhängig und nicht Teil der Föderierten Staaten von Mikronesien (FSM). FSM bilden nur Yap, Chuuk, Pohnpei und Kosrae.
      Auf Palau leben aktuell 3 gemeldete Schweizer😀

      Aber falls du den Kontakt zur erwähnten Meeresbiologin hast: Gerne Mail an reto.fehr@watson.ch
  • Tedmosbyisajerk.com 28.12.2018 12:38
    Highlight Highlight Betreibt er dort eine Mikrobrauerei? Ba-dum-tsss
  • Petra Miller 28.12.2018 10:56
    Highlight Highlight Herrliches Interview und ich träume auch vom Auswandern grad auf so eine Insel. Im Interview sind gute Tipps. Es ist eine wunderschönes Leseerlebnis und man kann sich einen Moment wegträumen und auftanken. Danke.
  • Randalf 28.12.2018 10:18
    Highlight Highlight Lieber Frady
    Es ist schön zu sehen, dass wieder mal ein Mensch seine Träume nicht nur träumt, sondern auch lebt. Schön wie Du Dich eingefügt hast.
    Ich hoffe das Du, durch diesen Artikel, auch noch zu Deiner Wurst kommst😎
    Weiterhin alles Gute

    @ watson: Danke für diesen Artikel der Mut macht.
    • Randalf 28.12.2018 11:26
      Highlight Highlight Fredy natürlich, nicht Frady, sorry.😣
  • Glücksbringer 28.12.2018 09:52
    Highlight Highlight Interessante Reportage. Aber was ist WATSON denn für eine Zeitung, dass sie dem Reporter keine Reise nach Yap bezahlt hat? 😉
    • lilie 28.12.2018 11:43
      Highlight Highlight Es wäre ziemlich ironisch, wenn man einen Reporter mit dem Flugzeug um die halbe Welt schicken würde, um einen Mann zu interviewen, der auf einer Insel lebt, welche besonders stark von den menschgemachten Klimaveränderungen betroffen ist...
    • Glücksbringer 28.12.2018 12:21
      Highlight Highlight @ lilie: Das 😉 sollte eigentlich zeigen, dass es ein Spasskommentar ist. Mit deinem Argument bin ich voll einverstanden.
    • ghawdex 28.12.2018 14:58
      Highlight Highlight Es konnte keine passende Zugverbindung gefunden werden... scnr
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 28.12.2018 09:43
    Highlight Highlight Danke für dieses tolle Interview! Es ist inspirierend zu sehen, wie sich Menschen ihre Träume erfüllen und das Leben führen, das ihnen entspricht.

    Und uns nützt es auch etwas: Wir brauchen nicht um die ganze Welt zu reisen, um etwas von der Welt zu erfahren.

    Danke also für die Horizonterweiterung! 🙂
  • schlorziflade 28.12.2018 09:41
    Highlight Highlight Wiederum DANKE für den tollen Bericht und die schönen Bilder! Ich freue mich schon jetzt auf den (hoffentlich) Nächsten in dieser Reihe...
    • lilie 28.12.2018 11:45
      Highlight Highlight @schlorizflade: Also, die Reihe mit den Ländern, wo nur ein einziger Schweizer lebt, ist hiermit beendet.

      Aber wir sind ja nicht wählerisch - wir nehmen auch jedes Land, wo weniger als 100 Schweizer leben (oder so ähnlich). 😊
  • Oh Dae-su 28.12.2018 09:40
    Highlight Highlight Hat das Spesenbudget nicht gereicht, um einen Journalisten direkt nach Mikronesien zu schicken? 😏
    • lilie 28.12.2018 09:48
      Highlight Highlight @Oh Dae-su: Wenn sie das gemacht hätten, hiesse es wieder: Hier predigt ihr ständig, wie schädlich die Vielfliegerei für die Umwelt ist, aber dann schickt ihr einen Journalisten wegen eines einzigen Interviews um die halbe Welt. 😏
    • Oh Dae-su 28.12.2018 10:13
      Highlight Highlight Och sie hätten ja den Klaus Zaugg schicken können. Der reist sowieso immer in ferne, exotische Länder und er hätte dann gleich noch einen seiner tollen Reiseberichte schreiben können 😬
    • FrancoL 28.12.2018 11:10
      Highlight Highlight Hätte es mehr gebracht?

Dieser Schweizer radelte von Oetwil nach Kapstadt – seine Reise in 28 faszinierenden Fotos

Lukas Steiner aus Oetwil an der Limmat sattelte im Juni 2018 sein Velo und radelte nach Kapstadt. Alleine. Mit nicht viel mehr als einer ungefähren Route. 18'580 Kilometer und 326 Tage später kam er an. Hier erzählt er uns seine Reise in 28 starken Bildern.

Lukas Steiner war weder ein Afrika-Reisender («da war ich vorher noch nie») noch ein grosser Velofahrer («ich machte nie zuvor eine längere Velotour»).

Aber da war dieser Däne, den der Schweizer in Taiwan traf.

«Ein Landsmann von mir fuhr mit dem Velo nach Kapstadt. Wieso machst du das nicht?», fragte der Däne. Und Lukas sagte: nicht viel. Aber er schaute sich die Sache mal auf der Weltkarte an und stöberte in Blogs. Lukas wusste schon immer, dass er sich eine Auszeit gönnen wollte. Aber …

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