International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this May 1, 2018 file photo, Iraq Prime Minister Haider al-Abadi, speaks during a campaign rally in Baghdad, Iraq. Four years in office, Iraqi Prime Minister Haidar al-Abadi has racked up a list of achievements to make most politicians green with envy. He prevailed over an Islamic State insurgency that at its peak controlled one-third of the country. He steered Iraq's economy through a collapse in global oil prices. And he foiled a Kurdish bid for independence. (AP Photo/Hadi Mizban, File)

Der schiitische Ministerpräsident Haidar al-Abadi gilt als Favorit.  Bild: AP/AP

Iraker wählen zum ersten Mal nach dem Sieg gegen den «IS»



Im Irak hat unter einem grossen Sicherheitsaufgebot am Samstagmorgen die erste Parlamentswahl nach dem Sieg gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») begonnen. Mehr als 24 Millionen Iraker sind aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben.

Sie entscheiden über 329 Sitze im irakischen Abgeordnetenhaus. Dafür bewerben sich knapp 7000 Kandidaten, rund 2000 von ihnen sind Frauen. Insgesamt 87 Parteilisten treten bei der Wahl an. Die Wahlbüros schliessen um 18.00 Uhr (MESZ). Der schiitische Ministerpräsident Haidar al-Abadi gilt als Favorit.

Zehntausende Sicherheitskräfte sollen für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Der «IS» hatte mit Anschlägen auf die Abstimmung gedroht. Al-Abadi rief die Iraker am Freitagabend auf, wählen zu gehen.

Die Wahl gilt nach dem Sieg gegen den «IS» als wegweisend für die künftige Stabilität des Landes. Beobachter befürchten, dass der sunnitische «IS» erneut erstarken könnte, sollte die neue Regierung nicht für einen Ausgleich zwischen der Mehrheit der Schiiten und der Minderheiten der Sunniten sorgen. Erste Ergebnisse werden wegen eines neuen elektronischen Wahlsystems bereits am Samstagabend erwartet.

Al-Abadi hatte im Dezember den Sieg über den «IS» erklärt. Grosse Teile des Landes sind jedoch nach monatelangen Kämpfen gegen die Extremisten zerstört. Nach Uno-Angaben sind zudem noch mehr als zwei Millionen Menschen im Land vertrieben. Auch «IS»-Zellen sind weiter aktiv. Die Terrormiliz hatte 2014 grosse Teile des Iraks eingenommen. (sda/dpa/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

46
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

46
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

«Wir sprechen hier von einem Nato-Mitglied, das Bomben auf Zivilisten abwirft»

Trotz Feuerpause laufen die Gefechte in Rojava weiter. Mittendrin: Die Schweizer Ärztin Maja Hess. Bei ihrem Einsatz in einem kurdischen Spital behandelte sie Opfer von grauenhaften Misshandlungen.

Frau Hess, am Dienstagabend kamen Sie von Nordsyrien zurück. Was haben Sie dort gemacht? Maja Hess: Ich war Teil einer internationalen Ärztedelegation, bestehend aus acht Medizinern aus Deutschland, Dänemark, Schweden und der Schweiz. Auf Einladung der Hilfsorganisation Kurdischer Roter Halbmond bereisten wir während einer Woche die Gebiete, die von der türkischen Invasion betroffen sind. Unsere Mission war in erster Linie zu beobachten, wie es den Leuten geht, an was es ihnen fehlt und das …

Artikel lesen
Link zum Artikel