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epa07402094 Michael Cohen, former attorney to US President Donald J. Trump, testifies before the House Oversight and Reform Committee in the Rayburn House Office Building in Washington, DC, USA, 27 February 2019. Cohen is scheduled to testify before three congressional committees over three days. Lawmakers plan to grill the convicted felon over the Trump Tower Moscow project, and Cohen's facilitation of hush money payments to two women who alleged to having affairs with Trump before he took office.  EPA/SHAWN THEW

Michael Cohen schlug sich im Hearing wacker. Bild: EPA/EPA

Kommentar

Die Cohen-Show war desaströs für Trump, aber wichtiger ist der Mueller-Report

Der Auftritt von Michael Cohen vor dem Kongress war grosses Kino. Der verurteilte Ex-Anwalt von Donald Trump wirkte glaubwürdig und aufrichtig, konnte aber keine wasserdichten Beweise präsentieren.



Jahrelang hat der Anwalt Michael Cohen einem Unternehmer namens Donald Trump treu gedient. Als «Mann fürs Grobe» räumte er für ihn juristische Probleme aus der Welt. Um ihn zu beschützen, belog er den US-Kongress über den geplanten Bau eines Trump Towers in Moskau. Cohen wurde unter anderem aus diesem Grund zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Am Mittwoch trat er erneut im Kapitol in Washington auf. Dieses Mal aber präsentierte sich der 52-Jährige geläutert: «Jetzt will ich die Wahrheit sagen», erklärte Cohen zu Beginn seines 30-minütigen Statements. Es folgte ein Rundumschlag, eine Generalabrechnung mit Trump, den er als «Rassisten, Betrüger und Schwindler» bezeichnete.

epaselect epa07401781 An image of the 35,000 US dollar check, signed by President Trump, that was allegedly used for hush money, on a TV screen as Michael Cohen (not pictured), former attorney to US President Donald J. Trump, makes his opening statement before the House Oversight Committee in Washington, DC, USA, 27 February 2019. Cohen is testifying before three congressional committees over three days. Lawmakers plan to grill the convicted felon over the Trump Tower Moscow project, and Cohen's facilitation of hush money payments to two women who alleged to having affairs with Trump before he took office.  EPA/JIM LO SCALZO

Der Check von Donald Trump taugt als Beweis nur bedingt. Bild: EPA/EPA

Wer die schillernde Karriere des US-Präsidenten einigermassen verfolgt hat, war nicht erstaunt. Die Deutlichkeit von Cohens Aussage und der Ablauf des mehr als fünfstündigen Hearings waren dennoch erhellend. Denn obwohl der Ex-Anwalt – ihm wurde die Zulassung entzogen – über einen mehr als zweifelhaften Ruf verfügt, wirkte sein Auftritt glaubwürdig.

Die brisantesten Momente von Michael Cohens Auftritt

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Video: watson

Republikaner spielen auf den Mann

Der wichtigste Grund ist, dass Michael Cohen nichts zu verlieren hat. Er muss am 6. Mai ins Gefängnis, um seine Haftstrafe anzutreten. Einen Straferlass werde er durch die Aussage nicht erhalten, sagte er auf die Frage eines republikanischen Abgeordneten. Man kaufte ihm ab, dass er keinen persönlichen Vorteil anstrebte, sondern sein Gewissen erleichtern wollte.

Gestützt wurde seine Glaubwürdigkeit zudem durch das Verhalten der Republikaner. Weil sie offenbar nicht in der Lage waren, seine Fakten zu widerlegen, spielten sie voll auf den Mann. Jim Jordan, der ranghöchste Republikaner im Ausschuss, bezeichnete Cohen seinerseits als «Betrüger, Lügner und verurteilten Straftäter», der gegen das Anwaltsgeheimnis verstossen habe.

Überzeugender Auftritt

Andere versuchten Cohen pekuniäre Motive nachzusagen. Sie verwiesen unter anderem auf den ominösen Beratervertrag mit Novartis über 1,2 Millionen Dollar, der den Finanzchef des Basler Pharmariesen den Job gekostet hat. Jordan unterstellte ihm zudem Rachsucht, weil er keinen Job im Weissen Haus erhalten habe. Cohen bestritt vehement, einen solchen angestrebt zu haben.

Insgesamt hinterliess der ehemalige Winkeladvokat in der zeitweise gehässigen Anhörung einen überzeugenden Eindruck. «Schämen Sie sich», sagte Cohen einmal an die Adresse von Jim Jordan. Umgekehrt bemühte er sich auch, die teilweise suggestiven Fragen der Demokraten («Glauben Sie, dass Trump zu geheimen Absprachen mit Russland fähig war?») abzuwehren.

Dürftige «Beweise»

Konnte er aber die «Smoking Gun» präsentieren, die Donald Trump aus dem Amt und vielleicht ins Gefängnis spedieren wird? So knackig Cohens Enthüllungen waren, juristisch sind sie von beschränktem Wert. Teilweise basieren sie auf Hörensagen. Das betrifft etwa das Telefongespräch, in dem Roger Stone angeblich Trump über die Veröffentlichung der Clinton-Mails durch Wikileaks informierte.

Der Check, den Trump ein halbes Jahr nach seinem Einzug ins Weisse Haus für Cohen ausgestellt hat, ist ebenfalls kein vollwertiger Beweis. Der Ex-Anwalt behauptet, es habe sich um eine Rückzahlung für das Schweigegeld an den Pornostar Stormy Daniels alias Stephanie Clifford gehandelt. Man glaubt Cohen, dass er unter Eid die Wahrheit sagt, aber vor Gericht dürfte diese Aussage wenig zählen.

Warten auf Mueller

Gleiches gilt für die Russland-Affäre. «Ich habe keinen direkten Beweis für geheime Absprachen von Trump oder seinem Wahlkampfteam mit Russland, aber es gibt starke Vermutungen», sagte Cohen. Man muss deshalb annehmen, dass er auch vor den Geheimdienstausschüssen von Senat und Repräsentantenhaus hinter verschlossenen Türen wenig zu sagen hatte.

Kann sein, dass die beiden Ausschüsse weitere Indizien finden. Letztlich aber hängt alles von der Untersuchung von Sonderermittler Robert Mueller in der Russland-Affäre ab. Sein Bericht, der demnächst vorliegen soll, wird mehr denn je über Donald Trumps Schicksal entscheiden.

Michael Cohens Auftritt war in erster Linie eine perfekte Show. Sie könnte den einen oder anderen Trump-Wähler ins Grübeln gebracht haben, was wohl eine Absicht der Demokraten war. Und sie erbrachte Einsichten in den unfassbaren Erfolg von Donald Trump: «In seiner Gegenwart fühlt man sich als Teil von etwas Grösserem, als ob man die Welt verändern könne», sagte Cohen.

Das erklärt zumindest teilweise, warum ein notorischer Hochstapler und Lügner sich so lange als brillanter Geschäftsmann und Dealmaker verkaufen konnte. Und warum er heute dort ist, wo er nie hätte hingelangen dürfen.

Trump wirft Spike Lee "rassistische" Attacke vor

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Video: srf

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69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ChiliForever 28.02.2019 14:39
    Highlight Highlight Bin ich eigentlich der einzige, der diesen oder ähnlichen (politischen) Müll kaum noch ertragen kann und sich manchmal einfach in ein Paralleluniversum voller Friede und Eintracht ohne diesen Müll wünscht?

    Oder geht das anderen auch mal so?
    • DieFeuerlilie 28.02.2019 17:52
      Highlight Highlight Hach.. ja.. ich wünschte mir das auch.

      Aber die Realität ist ganz offensichtlich eine Andere.
      Und zwar eine ziemlich üble.

      Und das Schlimmste daran:
      Es wird wohl noch viel übler werden.

      Denn das, was Trump -und Andere, auch in Europa- seit einiger Zeit als ’Normalität‘ proklamieren, wird noch lange negativen Einfluss auf unsere Gesellschaft, die ganze Welt haben, und nur sehr schwer wieder rückgängig zu machen sein.
      In schlimmsten Fall wird es Generationen dauern..
  • DieFeuerlilie 28.02.2019 14:29
    Highlight Highlight “(...) aber wichtiger ist der Mueller-Report.“

    Ja, der ist sicher sehr relevant.

    Aus meiner Sicht allerdings sind die Ermittlungen des ’Court for the Southern District of New York‘ für Trump wesentlich gefährlicher.

    Denn Muellers Untersuchung ist zu einem gewissen Grad auf einen bestimmten Bereich beschränkt, der Southern District Court hingegen ermittelt wesentlich breiter gefächert.

    Über deren Ermittlungen dürfte Trump sich _wirklich_ Sorgen machen.
  • Brezel Hugger 28.02.2019 12:55
    Highlight Highlight Ich warte lieber auf Godot als auf Mueller.
    Ich bin Realistin.
  • Froggr 28.02.2019 11:07
    Highlight Highlight Ihr wisst schon, dass Pence im falle eines Impeachmemts einspringen würde? Dieser ist bekannt für seine Konservative art (ja konservativer als Trump). Auch hat Pence die weitaus grössere Chance wiedergewählt zu werden, da er noch kein verbrauchtes Eisen ist und es in den Augen von den Medien eh nur besser werden kann.
    • Kyle C. 28.02.2019 12:42
      Highlight Highlight Wäre immer noch das kleinere Übel. Im Moment spielt weniger die politische Gesinnung eine tragende Rolle, als vielmehr die politische Kompetenz.
    • Sandro Lightwood 28.02.2019 12:47
      Highlight Highlight Pence wird sich wohl im Grundsatz an demokratische Prozesse, Gewaltentrennung etc. halten. Und in den paar Monaten, die übrig bleiben würden, wohl als praktisch Lame Duck nicht viel erreichen. Aber Impeachment ist onehin ein eher unwahrscheinliches Szenario.
    • Froggr 28.02.2019 13:31
      Highlight Highlight Kyle: Ich denke es geht leider vielen um die politische Ausrichung..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bene86 28.02.2019 09:34
    Highlight Highlight Das Ganze erinnert mich an Wrestling.
  • Statler 28.02.2019 09:21
    Highlight Highlight Die Sonne schien, da sie keine andere Wahl hatte, auf nichts Neues…
  • Karl Marx 28.02.2019 09:01
    Highlight Highlight Jetzt haben uns die Medien jahrelang erzählt das man Lügnern (Trump) nicht glauben soll und bei Cohen ist nun alles anders. Nicht gerade Konsequent und glaubwürdig von den Medien.
    • rodolofo 28.02.2019 09:56
      Highlight Highlight Dieser ehemalige Lügner hat sich ja dazu durchgerungen, die Wahrheit zu sagen!
      Warum sollten wir ihm das nicht ermöglichen?
      Und warum sollten wir es schlecht finden, dass er jetzt endlich die Wahrheit sagt?
    • Sophia 28.02.2019 14:56
      Highlight Highlight Völlig richtig, swisskiss! Viele Delinquenten kippen völlig auf die andere Seite, wenn sie spüren, was ihre Taten für Folgen für sie hat. Das ist praktisch tägliche Polizeierfahrung. Es gibt keine Regeln, die immer und überall gelten! Auch ein Lügner kann einsehen, dass er falsch gelebt hat. Aus so manchem Saulus ist schon Paulus geworden und wieder umgekehrt. "Gott freut sich mehr, über einen reuigen Sünder als über tausend Gerechte", steht schon so oder so ähnlich in der Bibel, hat aber mit Glauben nichts zu tun, das ist einfach nur Lebenserfahrung.
  • Seth 28.02.2019 08:56
    Highlight Highlight Zum Teil gings da ja hoch zu und her. Ich fand die Abschliessende Rede des Chairmans sehr ergreifend und wichtig. Sowie die kurze Diskussion um Rassismus kurz vor dem Ende, die zwar vom Thema abwich, aber irgendwie trotzdem zeigte, wie fragil das System ist und wie nahe es den Leuten geht, was hier verhandelt wird.
  • My Senf 28.02.2019 08:38
    Highlight Highlight Hm
    Also die Richtung ist schon aufgezeigt worden. Cohen hät auf einige Leute „gezeigt“ die vorgeladen werden sollten

    Nachdem er wegen lügen 🤥 an den Hearings zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt wurden werden die sich gut überlegen was sie sagen werden.

    Interessant auch das Trump‘s Goldkurse z.T mit Steuergeldern finanziert wurden und er die Gewinne einsackt!

    Die wichtigste Aussage war demzufolge der Grund wieso Trump seine StE nich freigibt. „Weil er Angst hat das seine Steuerabzüge rückwirkend gestrichen werden....“
    Wenn’s um verbrecher Bekämpfung geht ist auf die IRA Verlass.
    • Abu Nid As Saasi 01.03.2019 08:00
      Highlight Highlight Dem letzten Satz wird ein Teil der Nordirischen Bevölkerung sicher zustimmen
    • My Senf 01.03.2019 11:48
      Highlight Highlight 💩wer hat aus dem S ein A gemacht 🤣
  • Alter-Sack 28.02.2019 08:33
    Highlight Highlight Das Cohen die Wahrheit sagte kann ganz gut sein, sie überrascht mich auch nicht sonderlich. Trotzdem bin ich nach wie vor überzeut, dass Trump gegenüber Clinton das kleinere Übel ist. Clinten wäre von der Politik aber kaum so in die Mange genommen worden. Den die Wahl Trumps war ein übler Unfall für die wahren Mächtigen.
    • Hoopsie 28.02.2019 09:21
      Highlight Highlight Und warum ist ein permanent lügender, korrupter, erfolgloser Rassist besser als Clinton? Sie haben schon mitbekommen, dass sich keine Vorwürfe gegen Clinton erhärtet haben. Keine! Und was hat sich mit Trump für die „wahren Mächtigen“ verändert? Was? Weniger Steuerlast... weniger Absprachen mit dem Ausland... Trump hebbelt die Demokratie aus wie nie zuvor! Für die Mächtigen (ihr nennt das wohl Deep State) ist Trump der grösste Segen der Geschichte.

      Wäre schön, wenn Sie Fakten bringen könnten, was denn so schlimmer geworden wäre mit Clinton!
    • Sophia 28.02.2019 15:04
      Highlight Highlight Guter Sportfan, du wirst von diesen Leuten nie einen Beweis bekommen, sie behaupten sich nämlich eine eigene Welt zurecht, in der nur das eigene Denken, besser, der eigne Wahn, die einzige Wahrheit ist. So etwas nennt man Verschwörungstheoretiker.
      Es ist mir völlig schleierhaft, was an den Clinton schlechter übler sein könnte als an Trump. Villeicht aber, dass der auf der Seite der Realität stand, was für manche Menschen schlimmer als der Tod zu sein scheint.
  • Will-i-am 28.02.2019 08:33
    Highlight Highlight Woww zum ersten mal habe ich mir so was reingezogen 17bis 24 Uhr . Blockbuster in real. Auch wenn vieles schon bekannt ist. Gewisse Details in der Ausage von cohen hat es bestätigt. Hat mich erstaunt dass viele dort ahnungslos über gewisse Fakten sind. Wir wissen hier dass es zu einem geheimen treffen mit Russen im trump tower kam. Geheim weil es nicht angemeldet wurde bei den Behörden. Verraten haben sich die Republikaner denn ihr Verhalten zeigte dass sie kein Interesse hatten um der Wahrheit. Aber eben wenn man sich auf einem sinkendem Schiff befindet ohne Rettungs Boje und ohne Kapitän.
    • Gonzolino_2017 28.02.2019 10:21
      Highlight Highlight Wir wissen immer mehr, weil unsere Medien überall an forderster Front mitdabei sind und uns anschliessen schnell, sachlich und kompetent informieren! Und zwsr so sehr, dass wir uns nicht mal mehr selbst bemühen müssen, uns ein eigenes Bild zu machen und/oder eine eigene Meinung zu bilden!
    • Coffeetime 28.02.2019 10:45
      Highlight Highlight @Gonzolino_2017. Ich muss halt delegieren weil ich beim besten Willen, nicht überall sein kann. Wie schaffen Sie es?
  • rodolofo 28.02.2019 08:27
    Highlight Highlight Ein weiterer ehemaliger Insider packt aus.
    Und was er da auspackt, bestätigt erstens die letzten ehemaligen Insider, die auspackten unbestätigt zweitens die schlimmsten Befürchtungen, die viele schon vor der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA hatten!
    Dieser Anwalt Cohen verdient dafür Respekt, dass er nach einem langen Dasein als hoch bezahltem "Justiz-Prostituiertem" nun doch noch "die Kurve zu kriegen" scheint.
    Er scheint endlich zu begreifen, dass es beim Recht doch eigentlich um "Gerechtigkeit" gehen sollte und nicht um die Durchsetzung des "Rechts des Stärkeren".
  • DocShi 28.02.2019 08:15
    Highlight Highlight Artikelzitat: Der verurteilte Ex-Anwalt von Donald Trump wirkte glaubwürdig und aufrichtig, konnte aber keine wasserdichten Beweise präsentieren.

    Ich habe etwa die letzten 4 Stunden der Anhörung verfolgt und glaubwürdig? Jain, ich habe keine echte Reue gehört. Mehrmals sagte Cohen dass er sich wieder ein normales Leben wünscht!
    Was die Beweise angeht hat er mehrfach gesagt dass man ihm nicht glauben müsse aber habe Kistenweise Dokumente die seine Aussagen untermauern. Nur sind ein grosser Teil beim Southern District von New York, welches ihn ja schuldig gesprochen hat.
    Ende Teil 1
    • DocShi 28.02.2019 08:31
      Highlight Highlight Teil 2
      Daher kann Cohen nur wenige Beweise präsentieren. Was das "Hörensagen" angeht war Herr Cohen bei vielen Gesprächen selber dabei und somit Zeuge. Damit gilt dies nicht als Hörensagen!
      Zu den Zahlungen an die Pornostars; Cohen sagte dazu, Wieso sollter er aus eigener Tasche je einmal 130 000$ und 125 000$ bezahlen? 🤔
      Einige Republikaner liessen Cohen nicht ausreden und hoben nur oft hervor was für ein Lügner Cohen sei.
      Naja, wir werden sehen wie es weitergeht. Aber Trumps Glaubwürdigkeit (mit der es eh nicht weit her ist) leidet gewaltig nach dieser Anhörung!
    • _stefan 28.02.2019 10:28
      Highlight Highlight @DocShi: Zu Beginn hat er m.E. gut erklärt, dass er seine Taten bereut. Er akzeptiert die Strafe dafür auch.

      Interessant war die Aussage, dass in der Trump Org jeder täglich dafür arbeitet, um Donald Trump zu schützen. So erklären sich auch die Lügen vor dem Kongress. Über 500-mal habe er für Trump Leute eingeschüchtert oder bedroht. Es wurde zur Normalität und war sein Job.

      Er hat auch angeboten, sämtliche aufgezeichnete Telefonate (ca. 100) dem Kongress zu übergeben. Mit dem Mueller-Team war er ebenso kooperativ, sonst hätte er wohl eine viel höhere Strafe erhalten.
  • super_silv 28.02.2019 08:07
    Highlight Highlight Also ich empfan eher das gegenteil. Die Anhörung war eher ein Sieg für die Republikaner. Sie hatten eine Strategie, griffen Fragen von vorrednern auf und vorallem schaften Sie es ihn in Bedrängnis zu bringen als es um die Fragen wegen eines Buch/Fernsehvertrages für Cohen ging. Die Demokraten schafften es nicht sich auf ein Thema zu einigen, so waren Cohens aussagen leider nicht viel wert. Die meisten brisanten fragen konnte oder durfte er nicht beantworten und die anderen sind halt keine Fakten.

    Wenn man bedenkt was hätte sein können ist das leider ein deutlicher Sieg für die Republikaner.
    • Weggli 28.02.2019 08:19
      Highlight Highlight Mir kam es eher so vor, als ginge es den Republikanern darum Cohen nur auf Buch/Film/Lügen zu reduzieren. Inhaltliche Fragen zu den Aussagen Cohens fanden nur bei den Demokraten statt. Es war eine billige, m. M. nach teils infantile Art der Republikaner (liar liar pants on fire.. Also bitte.?!) und völlig voraussehbare Strategie. Den Sieg der Republikaner kann ich beim besten Willen nicht erkennen.
    • Aerohead 28.02.2019 08:26
      Highlight Highlight Als halbwegs anständiger Mensch hat man die Aggressivität der Republikaner gegenüber einem offensichtlich gebrochenen Mann eigentlich nicht ertragen können. Aber offensichtlich leben wir in einer Welt, in der das möglich ist.
    • super_silv 28.02.2019 10:26
      Highlight Highlight Ich sag ja nicht das ich es als gut empfand was pssiert ist. Das Gegenteil ist der Fall. Aber die Strategie der Republikaner ging nun mal besser auf als die der Demokraten. Ich hätte mir gwünsch das die mehr aus Ihm herauskitzeln können. Mehr Beweise oder mehr Anhaltspunkte. Aber irgendwie wurden Sie immer abgeblockt durch die Unwissenheit von Cohen oder wegen laufenden Ermittlungen. Sie schafften es leider nicht sich in einer Sache fest zu beissen. Jeder stelle ein bisschen Fragen für sich alleine anstatt Themen des Vorherigen aufzugreifen. Und da sind halt 5 min extrem wenig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DailyGuy 28.02.2019 08:02
    Highlight Highlight Trump wird heute irgend etwas machen oder sagen, und die Medien werden sich darauf stürzen und diese Anhörung wird leider schnell wieder in den Hintergrund geraten.
    Trump hatte sicherlich gehofft, heute den Frieden zwischen Nord- und Südkorea verkünden zu können (oder einen grossen Schritt in diese Richtung) und so die mediale Aufmerksamkeit gewinnen zu können.
    • Tsunami90 28.02.2019 08:19
      Highlight Highlight Anstatt hatt er die Gespräche frühzeitig abgebrochen. Ergo ziel erreicht. 😣
  • wasps 28.02.2019 08:00
    Highlight Highlight Also ich finde die Info, dass in New York ein Verfahren läuft, über das nicht einmal Trumps Anwälte Bescheid wissen, zumindest interessant. Und wenn es stimmt, dass Trump im Beisein seines privaten Säckelmeisters den Cohen aufgefordert hat, die Zahlungen an die Starlets zu vertuschen, dann verstösst das anscheinend nicht nur gegen Wahlspendengesetze sondern ist auch eine Anstiftung zu einer Straftat. Und dieser Finanzheini würde anscheinend auch von Mueller verhört. Also das ist eigentlich schon starker Tubak!
    • Gurgelhals 28.02.2019 11:52
      Highlight Highlight Das war auch mein Fazit: Der Ausschuss sollte als nächstes Allen Weisselberg (den CFO der Trump Organization) vorladen sowie eine Herausgabe von Trumps Steuererklärungen erzwingen (und wenn möglich – zur allgemeinen Erheiterung – auch dessen Schulzeugnisse 🤣).

      Alles andere hat Cohen ja bereits im Vorfeld mit seiner anfänglichen Stellungnahme abgedeckt (= völlig normal bei einem kooperierenden Zeugen) und für die ganze Collusion-Geschichte ist nicht dieser Ausschuss zuständig, sondern die Geheimdienstausschüsse, vor denen Cohen am Di und heute hinter verschlossenen Türen aussagt(e).
    • Dirk Leinher 01.03.2019 06:22
      Highlight Highlight Es laufen in den USA ca. 100000 versiegelte Anklagen. Spannend wird es garantiert.
  • Friedhofsgärtner 28.02.2019 07:57
    Highlight Highlight Man muss hier langsam ein wenig realistisch sein. Einen anständigen Saubermann hätte man mit solchen Anschuldigungen allein schon längst in die Flucht geschlagen. Einen Dreckspatz wie Donald Trump allerdings? Ich denke man unterschätzt wider enorm wie sehr er in gewissen Kreisen von diesem ganzen Schmutzgeschleuder auch provitieten kann. Viel effektiver sind hier Nancy Palosie und co. die es schafft ihm für alle sichtbar sein „builder snd maker“ image anzukratzen.


    Im Dreck fühlt er sich halt wohl der Donald..
  • irgendwie so: 28.02.2019 07:42
    Highlight Highlight "Nichts Neues unter der Sonne" - für mich das Fazit dessen, was ich vom Hearing mitbekommen habe.

    • rodolofo 28.02.2019 08:30
      Highlight Highlight Muss ja auch nichts Neues sein!
      Eine Bestätigung der schlimmsten Befürchtungen reicht vollkommen...
  • 3klang 28.02.2019 07:30
    Highlight Highlight Kurz gesagt: Viel heisse Luft, passieren wird doch nichts...
  • Gondeli 28.02.2019 07:25
    Highlight Highlight "Gestützt wurde seine Glaubwürdigkeit zudem durch das Verhalten der Republikaner. Weil sie offenbar nicht in der Lage waren, seine Fakten zu widerlegen... "

    Behauptungen, nicht Fakten!
    • balzercomp 28.02.2019 10:01
      Highlight Highlight Wie ist das mit „alternativen Fakten“? Die sind doch Trumps Spezialität. Cohen hat seine Sicht der Fakten dargelegt. Widerlegt wurden sie nicht. Anders als bei „Fakten“ von Trump, die regelmässig widerlegt werden.
  • N. Y. P. 28.02.2019 07:15
    Highlight Highlight Cohen war für Trump der Mann fürs Grobe. Während über zehn Jahren.
    In den 6 Stunden Anhörung gab es nicht einen einzigen Beweis, der relevant ist.

    Auch in der Russland - Sache kann Cohen keine Beweise liefern.

    Ich frage mich, was jetzt noch von Mueller kommen kann, was Mr President in Schwierigkeiten bringen soll, wenn Cohen nur Worte liefern kann.

    Ich räume das Popcorn weg.
    • HansHoni 28.02.2019 10:28
      Highlight Highlight Da brauchts wohl eine Präzisierung: Die Russland-Ermittlungen waren ganz bewusst KEIN Thema in der gestrigen Befragung. Dieses Thema wird nicht öffentlich abgehandelt in den anderen beiden Hearings. Hier so einen Schluss zu ziehen, dürfte wohl nicht korrekt sein.
    • Walter Sahli 28.02.2019 10:35
      Highlight Highlight Dachte genau gleich. Aber wir sollten uns bewusst sein, dass diese Anhörungen keine Gerichtsverhandlungen sind. Das FBI hat ja alle Dokumente von Cohen, und damit mögliche Beweise, beschlagnahmt. Wenn was zu finden ist, dann muss das in diesen Dokumenten zu finden sein und die werden im Mueller Report aufgearbeitet und nicht während diesen Anhörungen. Wenn da nichts gefunden wird, dann ist entweder Cohen gut im Spuren verwischen oder es ist tatsächlich nichts.
    • _stefan 28.02.2019 10:45
      Highlight Highlight @N. Y. P.: Russland war nicht Teil des Hearings, es durften dazu keine Fragen gestellt werden.

      Handfeste "Beweise" gab es vielleicht nicht, jedoch einige brisante Aussagen. Wenn Mueller diese von mehreren Personen bestätigen lassen kann und Dokumente übereinstimmen, dann hat Trump ein Problem. Die beiden Schecks die er vorgelegt hat deuten alleine schon auf eine Straftat von Trump hin. Ebenfalls verhärtet sich der Verdacht, das Trumps Steuern nicht unter Audit sind, er somit Zahlungen und falsche Bewertungen vertuschen will.
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  • Therealmonti 28.02.2019 07:13
    Highlight Highlight Gute Analyse. Noch wichtiger und noch schädlicher als der Muller-Report könnten für Trump die laufenden Untersuchungen des Southern Districts of New York sein. Cohen betonte mehrmals, dass er darüber nicht reden dürfe.
  • Kong 28.02.2019 07:10
    Highlight Highlight Die Jünger von Trump wird das kaum belehren. Und für einen „schlauen“ Anwalt bringt er erstaunlicherweise keine/wenig Beweise und es kann vieles als Behauptung demontiert werden. Ich bin mal pessimistisch hinsichtlich dem Müller-Report und die direkte Auswirkung auf Trump. Der kann immer noch wiedergewählt werden. Jetzt braucht es einen echten Gegenkandidaten. Das wäre die beste Medizin.
  • Walter Sahli 28.02.2019 07:08
    Highlight Highlight Ich hoffe, Mueller hat ein bisschen mehr Fleisch am Knochen gefunden. Ansonsten bleibt das Ganze eine Show, die als Eigentor für die Demokraten enden könnte.
  • R10 28.02.2019 07:03
    Highlight Highlight Das Traurige ist, dass viele dieser Punkte doch schon lange bekannt waren und er trotzdem von seinen Unterstützern weiter angehimmelt wird, leider auch in der Schweiz.
  • Roboter 28.02.2019 06:56
    Highlight Highlight Dass Trump in der Folge auffallend still hält ;-), vielleicht hat er keinen Empfang in Vietnam...
  • Elke Wolke 28.02.2019 06:51
    Highlight Highlight Wie ist es möglich, dass jemand, der gar nicht das Ziel hatte Präsident zu werden, diesen Job bekommt? Ist hier das Schweizer System nicht viel besser in dem man sich zuerst als PolitikerIn bewähren muss und dann durch die Bundesversammlung gewählt wird - ohne monatelanges Schaulaufen durchs Land?

    Cohen: „Donald Trump (...) had no desire or intention to lead this nation – only to market himself and to build his wealth and power. (...) He never expected to win the general election. The campaign – for him – was always a marketing opportunity.“
  • miarkei 28.02.2019 06:36
    Highlight Highlight Na ja ob und wie sich das auf Trump auswirkt, werden wir noch sehen.
    • rodolofo 28.02.2019 08:28
      Highlight Highlight Seine Fans wird das eher noch bestärken darin, diesem "Bösen Clown" zuzujubeln!
      Die hassen ja nichts so sehr, wie "Gutmenschen"...
  • Dirk Leinher 28.02.2019 06:10
    Highlight Highlight Ein weiteres Kapitel im Trump-Theater namens "Trump ist erledigt". Wasserdichte Beweise tönen wirklich anders als "knackige Enthüllungen, welche juristisch beschränkten Wert" haben. Aber es geht ja auch hauptsächlich um die medial aufgebaute Verurteilung, nicht um die Wahrheit. Daher sicher nützlich.
    • rodolofo 28.02.2019 09:43
      Highlight Highlight Unterstützung von Trump durch einen "Putin-Troll"?
      Das kommt für mich nicht überraschend, aber bestätigt auch diese Befürchtungen:
      Das heutige Revival des "Kalten Krieges" ist ein raffiniertes Theater, welches Rechtsnationale und Faschisten inszenieren, die sich -teils offen, teils verdeckt- im globalen Netzwerk "Internationale der Nationalisten und Imperialisten" zusammengefunden haben, mit dem Ziel, die Welt in diktatorisch geführte Territorien und Verwaltung-Einheiten aufzuteilen.
      Dabei ist die Methode "Spalte und herrsche!" zentral.
      Denn Feindbilder sollen das Kriegsrecht rechtfertigen.
    • Dirk Leinher 28.02.2019 19:34
      Highlight Highlight @rodolfo
      Tief durchatmen und langsam ausatmen, das hilft. Und nein, ich bin kein Putin Troll sondern einfach nicht Ihrer Ansicht. Ihr Kommentar hat weit weniger Gehalt als meiner.
    • Dirk Leinher 01.03.2019 04:52
      Highlight Highlight Feindbilder sollen das Kriegsrecht rechtfertigen. Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Daher plädiere ich dafür endlich aufzuhören so zu tun, als ob es etwas Schlechtes wäre, nur weil man sich nicht an medialen Vorverurteilungen beteiligt.
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