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bild: watson via tagul

Kommentar

Hast du den Trump-Überdruss? Wir auch. Aber da müssen wir durch



Die Medien seien der Feind des amerikanischen Volkes, sagt Donald Trump. Abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen mag er sie nicht. Und die Medien, mögen sie Trump? Vordergründig nicht, wenn man sich die überwiegend kritische Berichterstattung ansieht.

Doch es gibt auch eine andere Seite: Die «New York Times» hat seit seiner Wahl 132'000 Abonnenten hinzugewonnen. Das Magazin «Vanity Fair» einmal nach einem seiner bösen Tweets 13'000. CNN-Chef Jeff Zucker stellt zufrieden fest, dass Trumps Attacken gut für die Zuschauerzahlen und Mitarbeitermotivation sind. Auch Trump-freundlichen Medien wie Fox News und Breitbart läuft es momentan glänzend.

Stossen sich die Medien an Trump gesund? Sein Stabschef Reince Priebus sprach am Wochenende von einer «Feeding Frenzy» (ungefähr «Fressrausch», exakte Bedeutung siehe Video unten). Ganz unrecht hat er damit nicht. Allerdings muss man auch sagen, dass sein Chef es den Journalisten derzeit sehr einfach macht.

Feeding Frenzy

abspielen

Video: streamable

Jeder Tag bringt einen frischen Schwall von Tweets, von denen mindestens einer umgehend eine neue Kontroverse auslöst. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass mindestens einer seiner Mitarbeiter irgendetwas Unerhörtes von sich gibt. Im Wochentakt werden den Medien vertrauliche Informationen aus der Verwaltung zugespielt. Trump serviert den Medien direkt oder indirekt, gewollt oder ungewollt, Geschichte um Geschichte auf dem Silbertablett. 

Bald gibt's mehr davon: Die besten Tweets von Trump

Die Party birgt aber auch Gefahren, sowohl für die Medien als auch die Öffentlichkeit. Wie jede Party ist sie irgendwann zu Ende. Oder mag sich wirklich jemand vorstellen, dass das vier Jahre lang so weitergeht? Wer soll das aushalten? Bei einigen Medienkonsumenten scheint sich bereits jetzt – nach vier Wochen – Trump-Überdruss einzustellen. 

Bislang hat der Präsident noch nicht allzu viel geleistet. Seine Verordnungen sind bedeutungslos, mit Ausnahme des Einreisestopps, der von der Justiz kassiert wurde. Die Frage ist: Wird sich die Öffentlichkeit noch in genügendem Ausmass für Trump interessieren, wenn er sich anschickt, heisse Eisen anzufassen? Steuersenkungen für Reiche, Umweltschutz-Abbau, Krankenversicherung als Privileg?

Für die Medien liegt der Schluss nah, die Artikelkadenz zu senken und zum Beispiel nicht mehr jeden Tweet zu kommentieren. Doch das geschieht bereits jetzt. Wenn Trump zum x-ten Mal über eine renommierte Publikation herzieht («failing», «fake news»), nimmt das kaum noch jemand wahr. Es wird schon fast als normal empfunden – was es nicht ist und nie sein darf. 

Die Normalitäts-Messlatte für Trump zu senken, ist gefährlich. Wenn Worte keine Bedeutung mehr haben, sind auch Debatten zwecklos. Das mag Trump entgegenkommen, dem ein imperialer Regierungsstil mehr zusagt als die langsamen Mühlen einer auf Kompromiss und Ausgleich basierenden Demokratie. Die Medien haben bei Licht betrachtet keine Wahl, als weiter über alle kleinen und grossen Affronts des Präsidenten zu berichten. Und zu hoffen, dass die Öffentlichkeit weiter davon Notiz nimmt.

Umfrage

Hast du den Trump-Überdruss?

  • Abstimmen

1,758

  • Ja, bitte weniger.39%
  • Es geht gerade so.27%
  • Nein, bitte mehr.22%
  • Ich will nur das Resultat sehen.13%

Die besten Tweets von Trump

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96Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bcZcity 23.02.2017 09:07
    Highlight Highlight Immerhin hat New York nun eine Sehenswürdigkeit mehr. Als ich letzte Woche dort war, waren viele Touristen beim abgesicherten Trump Tower und schossen Fotos. Vor 4 Jahren lief man da höchstens vorbei ohne gross was zu bemerken. Er polarisiert eben und dominiert damit die Medien.
  • rodolofo 21.02.2017 18:52
    Highlight Highlight Ich weiss sehr viele Dinge, die angenehmer sind, als sich mit Trump und ähnlichen Phänomenen, wie Erdogan, Blocher, Putin, usw. zu beschäftigen.
    Aber wenn einer laut schreiend, mit verzerrten Grimassen und hoch rotem Gesicht, sowie mit einem Fleischermesser in der Hand auf Dich zugerannt kommt, wirst Du ihm auch Deine Aufmerksamkeit widmen!
    Wir müssen dieses Verhalten also nicht weiter hinterfragen und können unseren Instinkten vertrauen.
    Trump und Konsorten wollen mit allen wichtigen Institutionen unserer modernen Demokratie Hackfleisch machen, also letztlich auch mit uns...
  • Gipfeligeist 21.02.2017 17:26
    Highlight Highlight Ich schätze nach all den Ereignissen haben viele jetzt schon eine Trump-Überdosis. Aber wenn die Medien diesem Verrückten ignorieren, hat er entgültig über die Demokratie gewonnen...
  • rodolofo 21.02.2017 17:19
    Highlight Highlight Trump ist so schlecht, dass er beinahe wieder gut ist.
    Seine überspitzte Art, zu regieren, verdeutlicht etwas, das als Tendenz bereits in den Vorgänger-Regierungen mit angelegt war!
    Wenn wir das jetzt nicht endlich wahrnehmen, wann dann?
    Die Trump-Regierung ist wie eine Krankheit.
    Sie kann eine Immun-Abwehr bewirken, in den USA und bei uns, die uns für zukünftige Angriffe von Faschisten stärkt. Aber wir dürfen uns keine Illusionen machen!
    Solche Angriffe wird es immer wieder geben, denn das Faschistische Gedankengut kann sein äusseres Erscheinungsbild immer wieder verändern.
  • Lowend 21.02.2017 17:19
    Highlight Highlight Der republikanische Senator John Mc Cain brachte es in einem Interview auf NBC auf den Punkt, als er sagte:

    «Wenn man sich die Geschichte anschaut, dann haben Diktatoren als Erstes die Presse mundtot gemacht.»

    Exemplarisch dafür sind die Trumpisten hier auf Watson, die sich seit einiger Zeit in die redaktionelle Arbeit von Watson einmischen und Maulkörbe verteilen wollen, damit ihr Idol in einem weniger schlechten Licht erscheint.

    Man merkt sogar, dass sie Erfolge feiern, denn man las auch hier schon Artikel, wo sich der Autor entschuldigte, über Trump zu schreiben. Ein totales No-Go!
    • Lowend 21.02.2017 19:42
      Highlight Highlight So wie ich Sie kenne, meinen sie dass Ernst.

      Ich nehme solche alternativen Fakten aber Fritz.

      Nichts für ungut.
    • Lowend 22.02.2017 00:54
      Highlight Highlight Was hat McCain genau verbrochen? Bringen sie bitte Fakten und nicht nur Verleumdungen, Desinformant!
  • Theo Retisch 21.02.2017 15:28
    Highlight Highlight Die Abo Zahlen und Zuseher in den USA gehen hoch darüber wird genüsslich berichtet. Doch wie viele Klicks hat Watson dazu gewonnen?
    Das müssen doch einige sein. Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen dass die Redaktion den Rhythmus so hoch hält. Wenn nicht gerade was von anderen Medien rein zustellen kommen sehr wirklich sehr dünne Kommentare auf uns zu.
    Der Gipfel des Push ist, dass Zusammenfassungen im mitleidvollen Ton als Breaking News verpackt werden.

    Diese stetige Aufkochen von alten Fakten gewürzt mit Superlativen der präsidialen Unfähigkeit ist ein Journalistische Bankrotterklärung.
    • Richu 21.02.2017 18:19
      Highlight Highlight @Theo Retisch: Tatsache ist, dass bisher Watson immer einen Jahresergebnis mit "roten Zahlen" (Verlust) ausgewiesen hat!
  • Micha Moser 21.02.2017 14:52
    Highlight Highlight Ja da müssen wir durch. An alle die sagen warum es uns in der Schweiz interessieren sollte.. Trump kann mehr zerstören als nur die USA. Natürlich wird es langweilig, genau wie die Kriege und die Hungersnöte. Macht das ganze aber nicht weniger schlimm. Und nein ich will ihn damit nicht mit solchen Dingen vergleichen, nur aufzeigen wie schnell man bei solchen dingen abstumpft.

    Play Icon
    • Sophia 21.02.2017 17:07
      Highlight Highlight Richtig Micha, der amerikanische Präsident ist nicht einfach einer unter vielen, dazu kann er viel zu viel Unheil auf der Welt anrichten. Ein Blocher ist dagen Nichts!
      Also geht uns der Trump eine Menge an. Ein Präsident dieser Wichtigkeit für die Welt, sollte nicht nur von Amis gewählt werden dürfen!
    • Richu 21.02.2017 18:24
      Highlight Highlight @Sophia: Da sind Sie mit Ihren Überlegungen schon etwas "daneben", wenn Sie der Meinung sind, dass es nicht richtig ist, wenn der amerikanische Präsident nur von den Amis gewählt wird!
    • Sophia 21.02.2017 18:52
      Highlight Highlight So, So!
  • Lowend 21.02.2017 14:49
    Highlight Highlight Wenn das Abnormale zur Normalität wird, weil nicht mehr darüber berichtet wird, was Abnormal ist, hilft dass nur den Abnormalen, die das Abnormale gewählt haben!

    Zudem beginnt jede Diktatur damit, dass Maulkörbe und Denkverbote zur Normalität werden, damit die Abnormalen die einzigen sind, die definieren, was Normal ist.

    Wir befinden uns etwa in dieser Phase und ich bin überzeugt, dass Leute wie Bannon sich diebisch darüber freuen, wenn Abnormales zur Normalität wird, denn so wird es immer schwerer, die wichtigen Handlungen, die im Nebel des abnormalen Bullshits daherkommen, zu erkennen.
    • Lowend 21.02.2017 16:47
      Highlight Highlight Könnten Sie mir bitte mit Worten, die sie selber verstehen erklären, was Sie mit dem Satz: "Die Abschaffung der Objektivität durch die linke Ideologie des Kulturrelativismus und Postmodernismus vereint sich wahrlich in dir!" genau ausdrücken möchten und was Postmodern in ihren Augen mit linker Ideologie, oder generell mit meinem Kommentar zu tun haben könnte?

      Wenn Sie aber beweisen möchten, dass das Abnormale zur Normalität geworden ist, gelingt dass Ihnen mit ihrer abstrakten und der Realität widersprechenden Aneinanderreihung von Fremdworten sehr gut.

      PS: Was ist an mir genau Faschistisch?
    • R&B 21.02.2017 16:59
      Highlight Highlight @Lowend: Word!
    • Sophia 21.02.2017 17:24
      Highlight Highlight Genau, Lowend, das ist die Absicht des fakesnews und alternativfakts Vertreibunggesindels. Selbstverständlichkeiten werden zu Abnormität und das Abnorme wird zur selbstverständlichen Realität. Und dass hier einer den Begriff Kulturrelativismus völlig falsch versteht und dich eigentlich als Vertreter des Universalismus, also als Inhaber einer allgemeingültigen Wahrheit bezeichnen möchte, zeigt nur wie deppert so manch einer mit Begriffen umgeht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 21.02.2017 14:33
    Highlight Highlight Bei aller Neugierigkeit und Wissbegierigkeit der Leserschaft gehen die Medien in der Trump-Berichterstattung m.E. klar zu weit - kein Trumpsches Twitterstatement, kein Wort oder Furz am Rande irgendeiner politischen Belanglosigkeit scheint den Medien zu gering, um das wohllüstig zu thematisieren 🙄!

    Ob die Glaubwürdigkeit der Inhalte und deren oft einseitig urteilenden Berichterstattung dadurch aber unverzichtbarer wird, soll Jeder für sich beantworten.

    Ich überfliege die reisserischen Artikel-Lettern und klicke nur noch an, was wirklich RELEVANT erscheint, den Blabla schenk' ich mir gern.

  • Schlaumüller 21.02.2017 14:26
    Highlight Highlight "Ohne Feind erschlafft die Tugend"

    Römisches Sprichwort
  • Dogbone 21.02.2017 14:24
    Highlight Highlight Das Ganze ist tatsächlich ein saublödes Dilemma und alles hat ziemlich schnell groteske Züge angenommen. Die Medien werden verständlicherweise immer schmerzfreier darin, sich über Trump lustig zu machen und wir Leser, wir werden ebenfalls verständlicherweise immer abgestumpfter. Wir sollten alle etwas sachlicher bleiben aber wir dürfen nicht wegsehen! Ich meine, der gibt fast jeden Tag Dinge von sich, bei denen es bei Obama einen weltweiten Aufschrei gegeben hätte. Und bei ihm? Da wird nur wieder ein Witz gerissen. Es ist undenkbar für mich, dass die den 4 Jahre im Amt lassen...
    • Richu 21.02.2017 15:39
      Highlight Highlight @Dogbone: Wie das Schweizer Fernsehen vor einigen Tagen berichtete hat sich der Börsenwert der 6 grössten Banken in den USA seit der Wahl von Trump um 280 Milliarden US-Dollar erhöht!
      Es gibt neben den vielen negativen Infos also auch positive Mitteilungen (natürlich nicht bei Watson) betr. Trump als Präsident der USA.
    • rodolofo 21.02.2017 17:53
      Highlight Highlight @ Richu
      Das wirft aber eher die Frage auf, warum die Banken und die "Blutsauger-Börsen" bei einem Präsidenten wie Donald Trump dermassen jubilieren und in Party-Stimmung geraten!
      Offenbar versprechen sie sich noch höhere Renditen in ihrem shareholder-value-Denken!
      Dabei sollten sie aber bedenken, was zum letzten Finanz-Crash geführt hat und dass die heutzutage hoffnungslos überschuldeten Staatshaushalte die Banken nicht noch einmal retten können!
      Ein kluger Schmarotzer schont seinen Wirt.
      Wenn die Weltwirtschaft kollabiert, dann werden die Banker am hilflosesten sein von uns allen...
  • pedrinho 21.02.2017 13:54
    Highlight Highlight augen zu und durch ? nein danke

    Ich rufe auf zum cklickstreik !

    Das war der letzte eurer am titel erkennbarer sinnloser trump beitrag den ich angecklickt habe.
  • inquisitio 21.02.2017 13:48
    Highlight Highlight Wieso gibt sich Herr Ramezani so viel Mühe, so viel zu schreiben und dabei so gar nichts zu sagen?
  • DonPedro 21.02.2017 13:40
    Highlight Highlight Ich bin definitiv anderer Meinung
    Je mehr die Medien jeden Bullshit des Mr. President ernst nehmen und mit zB Hiltervergleichen uam reagieren, umso mehr Tweeds kommen zurück.
    Die Medien sollten den Sprücheklopfer und seine Crew endlich mit Verachtung Strafen!
    • R&B 21.02.2017 16:57
      Highlight Highlight ...und gewähren lassen, dass er die Demokratie demontiert?
      Warum wohl so viele Demonstrationen in den USA stattfinden? Telepathie oder doch durch die Berichterstattungen der Medien?
  • Duscholux 21.02.2017 12:55
    Highlight Highlight Mehr News darüber was Trump macht/beschliesst/arbeitet als darüber was er sagt/tweeted.
  • Domimar 21.02.2017 12:51
    Highlight Highlight Dass die Medien in der Pflicht sind, über einen Präsidenten unabhängig zu berichten und auch seine Verfehlungen aufzudecken, das bestreitet ja niemand. Im Gegenteil, das ist ja auch gut und wichtig. Aber in diesem Fall nicht unsere Medien, die Medien des entsprechenden Landes sind in der Pflicht. Denn was bringt diese Berichterstattung uns? Wir können ohnehin nichts daran ändern, wir dürfen in den USA nicht wählen. Demos auf unseren Strassen machen? Wen interessiert das änet em Taich? Ich denke, wir haben alle verstanden, dass Trump kritisch betrachtet werden muss. Themawechsel bitte ;)
    • R&B 21.02.2017 16:54
      Highlight Highlight @z&z: Es ist auch für uns wichtig, so dass die vielen Wutbürger erkennen, dass Populisten ihre versprechen nicht einhalten können und nur Macht wollen.
  • Gantii 21.02.2017 12:47
    Highlight Highlight würde man über relevante informationen statt idioten-tweets berichten hätte auch niemand den trumpüberdruss.

    aber dass währe natürlich mehr arbeit als nur auf twitter bei DJtrumps newsfeed abzuhängen... schade für den journalismus.
    • R&B 21.02.2017 16:53
      Highlight Highlight @Gantii: Schicken Sie doch eine Spende an Watson, dann kann Watson mehr Journalisten einstellen, um Ihren Anforderungen zu genügen.
  • R&B 21.02.2017 12:24
    Highlight Highlight Ich finde, dass die Medien weiterhin über jeden Patzer / Affront von Trump berichten muss.

    Viele der mimimi-Schreiber hier sind sich nicht bewusst, in welch kritischer Zeit wir uns befinden. In den USA besteht die Gefahr, dass die Demokratie und Medienfreiheit geschwächt wird. In Russland, Türkei und Italien (Medienfreiheit) schon geschehen. In einigen EU-Länder besteht diese Gefahr auch (Polen, Ungarn, etc.).

    Darum lieber täglich Trump-Schlagzeilen und Geklöne von Lesern, die es in ihrem verwöhnten Konsum-Leben müssig finden, eine Trump-Schlagzeile nach oben scrollen zu müssen.
    • Lichtblau 21.02.2017 20:31
      Highlight Highlight Naja, indem man über jede Flatulenz des orangen Riesen berichtet und sich darüber lustig macht, wird er ja auch verharmlost. Alle blicken auf ihn und im Hintergrund zieht das personifizierte Böse (Bannon) seine Fäden und der Kukluxklan bügelt seine Kutten ...
    • Sophia 24.02.2017 10:45
      Highlight Highlight Genau, R&B! Wer hier die Presse ständig kritisiert, begibt sich auf gefährliches Terrain! Im Grunde ist das der Weg zur Zensur! Die Presse schreibt, was sie für schreibenswert hält, der Leser wählt aus und beurteilt die Fakten. Den Berichterstatter für die Fakten und Faktenauswwahl verantwortlich zu machen ist nur in Diktaturen üblich, oder wollen wir wieder zum Brauchtum zurück, den schlechten Nachrichtenüberbringer hinzurichten? Ja, ich denke das wollen wirklich einige wieder, das ist faschistisches Denken, und die Faschisten sind nicht ausgestorben!
    • R&B 24.02.2017 12:35
      Highlight Highlight @Lichtblau: Ich habe immer gedacht, der orange Riese sei Migros.
  • steph90 21.02.2017 12:23
    Highlight Highlight Das Kernproblem ist, dass man bei dieser hohen Kadenz an Trump-Artikel die wichtigen untergehen. Und die unwichtigen nerven. Nicht jeder Furz muss eine Headline und ein eigener Artikel geben. Die Story mit dem Golfen, hätte man in einem anderen (relevanteren) Artikel als Nebensatz erwähnen können. Ein Maximum à zB 1 Trumpartikel pro Tag fänd ich toll. Da packt man dann alles rein, was an diesem Tag passiert ist. Das reicht vollkommen. Momentan fährt Watson eher so 1 Trumpartikel pro Stunde. Way too much!
  • Luca Brasi 21.02.2017 12:03
    Highlight Highlight Trump gehört mittlerweile zu watson wie Putin oder Glarner. Darum lockt ihr doch neue Leser/Seher mit eurer omnipräsenten Werbekampagne, die gerne den Klamauk und weniger themenspezifische oder "komplizierte" Inhalte mögen. Eure neue bevorzugte Leserschaft/Seherschaft bedient wohl eher das Boulevard-Segment als das "NZZ-Segment".
    • Sophia 21.02.2017 16:59
      Highlight Highlight Ach, das wusste ich bisher nicht, dass Watson omnipräsente Werbung macht. Ich dachte Watson macht nur Werbung bei Watson! Und wie lockt Watson neue Leser, wenn da keine(r) hinschaut? Mit E-Mails, aber auch diese Adressen muss Watson zuerst einmal haben. Ich glaube Luca, du nimmst dich ein bisschen über, willst wohl gescheiter scheinen alste bist?
  • Döst 21.02.2017 11:41
    Highlight Highlight Schade dass die wirklich wichtigen Sachen in den Medien komplett untergehen. Z.B. die Bestrebungen die Unternehmenssteuern in den USA komplett neu zu regeln (Cashflow Besteuerung, max. 20%), welche unsere CH Export Unternehmen massiv treffen könnten, ja die ganze Weltwirtschaft verändern würde.
    Das ist zwar nicht mal unbedingt ein Trump Projekt, sondern eher eines der Republikaner.
    Sollte diese neue UT Steuer in den USA kommen, müsste die Schweiz auch ihr UT-Steuer-System massiv ändern, USR3 wäre im Vergleich ein Spaziergang. Aber es wäre auch eine grosse Chance für die Schweiz.
    • Richu 21.02.2017 12:40
      Highlight Highlight Dast S: Viele Medien, u.a. auch Watson, sind gar nicht interessiert, über "wichtige Sachen" zu informieren.
      Ihr Ziel ist es, nur negatives (und leider teilweise auch Lügen) über Trump zu verbreiten!
    • Nick Name 21.02.2017 21:03
      Highlight Highlight Was soll eigentlich dieses mühsame Gejammer, dass "die Medien" kaum oder nicht berichten oder gar "komplett" verschweigen, wenn da und dort dies oder jenes passiert? Das ist einfach Bullshit. Bzw.: Es war nie und wird nie möglich sein, dass immer von überall alles "Wichtige" berichtet wird - wer auch immer sich das zu werten imstande fühlt.
      Beispiel Unternehmenssteuer USA: Ist u.a. in "Finanz und Wirtschaft" (ja, auch das ist ein Medium) schon länger Thema.
      Richu: Werden Sie doch konkret. Sonst sind solche Verlautbarungen bloss Kriegstreibereien (oder netter gesagt: konfliktfördernd).
    • Sophia 24.02.2017 10:35
      Highlight Highlight Nick Name@ stimme dir voll zu! Diejenige Presse, die es allen Recht machen kann, wird es wohl nie geben! Aber die Presselandschaft ist derart vielfältig, dass man immer irgendwo auch die Nachricht findet, die man sucht. Auch die genannte Unternehmenssteuerreform der USA war überall zu lesen und deren Auswirkungen auf ander Staaten auch. Also führt doch die Kritik des Dast sich selbst ad absurdum.
      Pressekritik ist wohl das Überflüssigste der Welt! Die Themen sind relevant.
  • Flughund 21.02.2017 11:27
    Highlight Highlight Genau dieser Umstand hat bei mir dazu geführt, dass vor 2 Wochen die Watson-App auf dem Handy gelöscht habe und nur noch ab und zu wie heute via PC reinschaue. Muss sagen es hat sich positiv ausgewirkt !
    • zeromg 21.02.2017 13:36
      Highlight Highlight Dann müsste man aber alle News-Apps löschen. Da wäre mir auf dem Smartphone lieber einen sogenannten "TRUMP-Off" Schieber in den Einstellungen.
    • Connor McSavior 21.02.2017 15:55
      Highlight Highlight @zeromg: wenn dieser vorgeschlagene "Trump-off-switch" wirklich eingeführt würde, würde er vermutlich so gut funktionieren, wie der Push-Nachrichten-Filter.
  • m. benedetti 21.02.2017 11:11
    Highlight Highlight Wie geht es eigentlich Griechenland? Was läuft im Ukrainekonflikt? Wo bleibt die Syrienberichterstattung bspw. über Aleppo? Südsudan? Gambia? Philippinen? undundund...
    Jede überzeichnete Einthemen-Berichterstattung überschreitet irgendwann die Sättigungsgrenze und verliert dadurch an Relevanz. Es ist ein wenig wie mit den Callcentern. Anfangs nimmt man noch den Hörer ab, wird es zu viel, dann landen alle im Spamcontainer.
    • Madison Pierce 21.02.2017 13:41
      Highlight Highlight Guter Punkt!

      Wie sieht die Lage in Griechenland aus? Wirken die Sparmassnahmen? Wie gross ist die Gefahr eines Einbruchs der Wirtschaft in China? Wie stabil ist der Euro noch? Wie sind die Erfahrungen mit der Energiewende in Deutschland? Was ist mit dem Jod-131, welches in der Luft gemessen wurde? ...

      Manchmal hat man das Gefühl, Journalisten surfen viel auf Nachrichtenportalen und bringen so dann natürlich alle die gleichen Themen.
    • Johnny Guinness 21.02.2017 21:09
      Highlight Highlight @ Lea , zum beispiel (ernst gemeinte frage) ?
  • ostpol76 21.02.2017 11:07
    Highlight Highlight Eigentlich habe ich den Trump Überdruss nur wegen euch. Da ihr der Meinung seid, ihr müsst über jeden Furz von Trump berichten.
    Und wenn es nichts zu berichten gibt, kommt ihr noch mit einer Bilderstrecke oder 4 Köpfe 4 Szenarien.
    Ich sehne mich auf den Tag an welchen sich die Webseite Watson lädt und keine unnützen Dinge über Trump zu lesen sind.
    • Wombat94 21.02.2017 11:17
      Highlight Highlight geh doch woanders hin
    • Mr.Sixfingers 21.02.2017 11:27
      Highlight Highlight Das hört sich ja an wie: "Geh doch dahin wo du herkommst."

      In beiden Fällen eine dumme Aussage.
    • ostpol76 21.02.2017 11:32
      Highlight Highlight @Wombat94
      Nein... ansonsten fühle ich mich bei Watson wohl ;-)
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  • ralck 21.02.2017 10:56
    Highlight Highlight Ich persönlich würde es begrüssen, wenn ihr eine «Trump»-Rubrik machen würdet, welche man in der App und im Browser verbergen kann. Dann müsste ich nicht jeden Morgen meinen Daumen wund wischen, bis fünf Artikel am Stück nicht über Trump sind. Danke.
  • Sillum 21.02.2017 10:54
    Highlight Highlight Jetzt bin ich aber tatsächlich überrumpelt, lieber Herr Ramezani. Der Titel und der Artikel lässt irgendwie glauben, dass selbst die Watson-Redaktion eventuell, vielleicht, möglicherweise, irgendwie im Promillebereich spürt, dass die tägliche Fülle von negativen und nicht mehr zu steigernden Blödsinn-Trump-Meldungen gewissen selbstdenkenden Lesern zu Ko... finden. Macht doch mal eine kleine Pause und haut der Abwechslung zuliebe wieder einmal auf Blocher.
    • phreko 21.02.2017 11:35
      Highlight Highlight Solange dieser ruhig hält, kriegt er nicht auf den Deckel.
    • The Destiny // Team Telegram 21.02.2017 11:45
      Highlight Highlight Ja blocher hatten wir schon lange nicht mehr, nehmt wieder mal blocher...
  • Madison Pierce 21.02.2017 10:51
    Highlight Highlight Grundsätzlich richtig, obwohl Schweizer Medien nicht die gleiche Pflicht haben wie die in den USA. Wir Leser können ja nichts ändern von hier aus.

    Aber wenn man sich schon so viel relevante Artikel über Trump antun muss, um informiert zu bleiben, könnte man vielleicht die Kadenz von Artikeln mit wenig Relevanz senken. Damit meine ich Sachen wie "Jemand hat Trump verkleinert und es ist saukomisch!" und Konsorten.
  • N. Y. P. D. 21.02.2017 10:49
    Highlight Highlight Es freut mich sehr, dass die (Print)medien, allen voran die NYT, wieder finanziell besser dastehen. Damit sie weiterhin unabhängig berichten und aufdecken können.
    Trump ist ein Segen, dass die unabhängige Berichterstattung wieder gestärkt wird.
    Danke Donald.
  • urano 21.02.2017 10:44
    Highlight Highlight Ueber einen Menschen in dieser Position MUSS berichtet werden. Vielleicht erwachen dann doch noch ein paar und merken, was dieser Clown anrichtet
    • Sophia 21.02.2017 11:40
      Highlight Highlight Zumal er ja Präsident eines der mächtigsten Länder Welt ist und daher viel Unheil anrichten könnte. Nicht viele Präsidenten der Welt vereinen so viel Macht auf sich. Leider ist es aber so, dass ausgerechnet die sogenannten Weltmächte Diktatoren oder wenigstens mit sehr viel Macht ausgestatte "Führer" haben. Es wäre nicht gut, wenn man nur dann über sie berichten würde, wenn es zu spät ist! Liebe Presse, immer schön am Ball bleiben! Ich schreibe jeden Tag mal gerne: Der Trump ist gefährlich, gefährlicher als Putin, weil er gestört ist! Nicht weil's mir Freude macht, sondern weil's nötig ist!
  • Döst 21.02.2017 10:35
    Highlight Highlight Ich persönlich werde Trump an seinen Leistungen in 1-2 Jahren messen, und nicht an seinen Tweets oder dem täglichen bashing der Medien. Und die US-Bürger werden in 4 Jahren ihre Bilanz ziehen, und Trump zur Wiederwahl verhelfen oder ihn abwählen.
    Das Dauerbashing schadet meiner Meinung nach den Medien langfristig eher als es nützt. Nach dem gefühlt 100. "Skandal" ohne Fleisch am Knochen tendiert die Glaubwürdigkeit der Medien gegen Null.
    • Ravel 21.02.2017 10:53
      Highlight Highlight Was soll es da bringen, zwei Jahre zu warten, wenn er bereits jetzt so viel Mist gebaut hat? Ich zähle einfach mal frei auf, an was ich mich auf die Schnelle erinnern kann: Hat sich noch immer nicht von seinen Firmen getrennt; hanebüchenes und wahrscheinlich rassistisches Einreiseverbot; verpasst 6 von 7 Sicherheitsbriefings pro Woche; hat in Nazimanier Medien als "Feinde des Volks" deklariert; setzt sich nicht dafür ein, dass die Verbindungen seines Sicherheitsberaters (!) zu Russland untersucht werden; völlig missratene, weil nicht mit Experten abgesprochener Militäreinsatz in Jemen, etc.
    • trio 21.02.2017 10:58
      Highlight Highlight Warum so lange warten? Die Geschichte mit dem Golfspielen zeigt doch, dass Trump kein Interesse hat und lieber Golf spielt, Obama hat er aber scharf kritisiert fürs golfen. Das ist meiner Meinung ein Skandal mit Fleisch.
    • Mr. Malik 21.02.2017 11:23
      Highlight Highlight In 1-2 jahren?
      Und dann?
      Anhand welcher informationen?
      Leider braucht es einen grossteil dieser artikel, damit leute die sich, aus welchen gründen auch immer, keinen meinung bilden wollten/konnten, sich eine bilden können. (mir reichen: travel ban, schweden, "medien sind volksfeind", entlassungen und rücktritte, unverfrorenes lügen, steve bannon, vermischung von privatinteressen und politik, dünnhäutigkeit).
      Für das argument, dass die demokratie es richten wird hab ich nur ein müdes lächeln übrig. (Bush jr 2×, nixon, andrew jackskon,abdalá bucaram (ecuador), berlusconi, putin (diskutabel)usw)
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