International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Lynchmord an Kanadier in Peru – wollten Einheimische die getötete Schamanin rächen?



In this Sunday, April 22, 2018 photo, people cry over the coffin of plant healer Olivia Arevalo during her burial in Ucayali, Peru. Authorities say a mob dragged Canadian man Sebastian Woodroffe by the neck to his death shortly after people accused him of shooting to death Arevalo, an octogenarian plant healer from the Shipibo-Konibo tribe of northeastern Peru. Woodroffe traveled to the Amazon rain forest to study hallucinogenic medicine. (La Gaceta Ucayalina via AP)

Grosse Trauer um Olivia Arevalo. Bild: AP/La Gaceta Ucayalina

Wegen des mutmasslichen Lynchmords an einem Kanadier in Peru hat ein Richter Haftbefehle gegen zwei Männer erlassen. Einheimische hatten den 41-Jährigen des Mordes an einer Schamanin beschuldigt. Wenig später wurde er tot aufgefunden.

Die Staatsanwaltschaft meldete am Montag (Ortszeit) die Ausstellung der Haftbefehle. Am Donnerstag war die 81-jährige Schamanin Olivia Arévalo Lagos im ostperuanischen Ort Yarinacocha an der Grenze zu Brasilien erschossen in ihrem Haus gefunden worden.

Zeugen wollen beobachtet haben, wie ein ausländisch aussehender Mann nach den Schüssen in Arévalos Haus auf einem Motorrad floh. Der Mann habe die Schamanin gebeten, ein Genesungslied zu singen und sie dann erschossen, erklärten die Zeugen.

Im Internet kursierten anschliessend Videos, die zeigen sollen, wie der Kanadier von einer Gruppe mit einem Seil um den Hals herumgeschleift und misshandelt wird. Eine Obduktion ergab laut Staatsanwaltschaft, dass der Kanadier an einer Strangulierung starb. Die Leiche wird nun nach Lima gebracht, um sie dort auf Schmauchspuren untersuchen zu lassen.

Der Kanadier soll nach Medienberichten aus seiner Heimat in British Columbia nach Peru gereist sein, um an Ayahuasca-Zeremonien teilzunehmen.

Ayahuasca ist ein aus Lianen und anderen Urwaldpflanzen zubereitetes Getränk, das von Amazonas-Bewohnern in rituellen Zeremonien getrunken wird, um einen Trance-Zustand zu erreichen. Seit Jahren kommen auch Reisende aus Europa und Nordamerika nach Peru, Kolumbien und Brasilien, um an diesen Ritualen teilzunehmen. (sda/dpa)

Das ist die längste Unterwasserhöhle der Welt

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Elon Musks Satelliten-Internet startet

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kann ich jetzt noch nach Deutschland? Was du jetzt wissen musst

Die ganze Schweiz zählt in Deutschland seit Donnerstag zum Risikogebiet. Was du wissen musst, wenn du jetzt Verwandte, Liebhaber oder Business-Partner in Deutschland treffen willst.

Am Donnerstag, 22. Oktober, setzte Deutschland die Schweiz, zusammen mit Polen, fast ganz Österreich und grossen Teilen Italiens auf die Corona-Risikoliste. Ab kommenden Samstag (24. Oktober 2020) ist die Einreise an bestimmte Bedingungen geknüpft.

Wer aus der Schweiz nach Deutschland reist ist grundsätzlich verpflichtet:

Auf diese Regelung haben sich die Bundesländer und die Landesregierung geeinigt. Jedoch gibt es Ausnahmen bei bestimmten Fällen (siehe auch weiter unten). So können Bewohner …

Artikel lesen
Link zum Artikel