International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06846156 Movimiento Regeneracion Nacional (Morena) candidate Andres Manuel Lopez Obrador speaks during the closure of his electoral campaign in Mexico City, Mexico, 27 June 2018. Around 89 million Mexicans are called to the polls on 01 July to elect the president, congressmen, senators, eight governors, the head of government of Mexico City and more than 3,400 positions, in the largest elections in the history of the country.  EPA/MARIO GUZMAN

Bild: EPA/EFE

Mexiko hat einen neuen Präsidenten gewählt – Trump freut sich auf «Zusammenarbeit»



Der Links-Nationalist Andrés Manuel López Obrador wird neuer Präsident von Mexiko. Nach einer ersten offiziellen Hochrechnung erhielt er zwischen 53 und 53.8 Prozent der Stimmen.

Dies teilte der Wahlrat am Sonntagabend (Ortszeit) mit. Damit wird er Amtsinhaber Enrique Peña Nieto ablösen.

Der Konservative Ricardo Anaya kam demnach auf 22.1 bis 22.8 Prozent und José Antonio Meade von der Regierungspartei PRI erreichte 15.7 bis 16.3 Prozent.

Freudenfeiern in Mexiko Stadt

Stunden zuvor gab es bereits die Ergebnisse einer Nachwahlbefragung des Instituts Parametria. Demnach kam der ehemaligen Bürgermeister von Mexiko-Stadt, López Obrador, auf 53 bis 59 Prozent der Wählerstimmen. PAN-Kandidat Anaya erreichte 27 Prozent; der Kandidat der amtierenden Regierungspartei PRI, José Antonio Meade, kam auf 22 Prozent.

Kontrahenten geben auf

Anaya und Meade gestanden ihre Niederlage kurz nach Bekanntgabe der ersten Prognosen ein. Die Tendenzen seien nicht günstig, sagte Meade bei einer Pressekonferenz. «Weil ich an die Demokratie glaube, weil ich Demokrat bin, zeigen mir die Ergebnisse, dass die Tendenz zu Andrés Manuel López Obrador geht», sagte Anaya vor Unterstützern.

US-Präsident Donald Trump gratulierte umgehend dem linken Kandidaten Andres Manuel López Obrador zum Sieg bei der Präsidentschaftswahl in Mexiko. «Ich freue mich sehr darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten», twitterte Trump am Sonntagabend (Ortszeit). «Es gibt viel zu tun, von dem sowohl die Vereinigten Staaten als auch Mexiko profitieren werden!»

Gratulationen über Twitter-Kanal

Boliviens sozialistischer Präsident Evo Morales schickte ebenfalls Glückwünsche über Twitter: «Wir sind uns sicher, dass seine Regierung eine neue Seite in der Geschichte der lateinamerikanischen Würde und Souveränität schreiben wird.» Venezuelas umstrittener Präsident Nicolás Maduro beglückwünschte das Brudervolk Mexikos ebenfalls in einem Tweet.

Rund 89 Millionen Menschen waren wahlberechtigt. Nach einer ersten Schätzung des Wahlrats lag die Wahlbeteiligung bei rund 61 Prozent. Auch in der Hauptstadt Mexiko-Stadt konnte sich die Partei von López Obrador durchsetzen. Nach ersten Auszählungen wurde dort Claudia Sheinbaum zur neuen Bürgermeisterin gewählt. Sheinbaum ist die erste Frau, die in das Amt gewählt wurde. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Premier Conte erzielt Etappensieg

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ecuador wird erneut von schwerem Erdbeben erschüttert

Wenige Tage nach dem verheerenden Erdbeben wurde Ecuador erneut von einem schweren Erdstoss erschüttert. Das Epizentrum des jüngsten Bebens, das einen Wert von 6,1 auf der Richterskala aufweist, liegt an der Westküste, in der gleichen Region wie der Erdstoss am Samstag, der mehr als 500 Tote und Tausende Verletzte forderte.

Über mögliche Opfer oder Schäden ist bislang nichts bekannt.

(wst)

Mehr in Kürze

Artikel lesen
Link zum Artikel