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Guaidó wünscht sich keine US-Militärhilfe



epa07334201 Head of Parliament Juan Guaido (C) presents the Country Plan his wife Fabiana Rosales (R), at the Orange Auditorium of the Faculty of Economic and Social Sciences (FaCES) of the Central University of Venezuela ( UCV), in Caracas, Venezuela, 31 January 2019. Guaido presented the 'Country Plan' for a new Government after he proclaimed himself interim president of Venezuela on 23 January.  EPA/CRISTIAN HERNANDEZ

Der Vorsitzende des Parlaments und selbsternannter Interimspräsident Juan Guaidó bei einer Rede in Caracas.  Bild: EPA/EFE

Der venezolanische Gegenpräsident Juan Guaidó hat militärische Hilfe der USA beim Versuch der Regierungsübernahme als unerwünscht zurückgewiesen. Gleichzeitig schloss er eine solche aber auch nicht völlig aus.

«Hier in Venezuela tun wir alles was wir können, um Druck aufzubauen, so dass es nicht zu einem Szenario kommt, das niemand möchte», sagte Guaidó am Donnerstag (Ortszeit) in einem Interview des US-Senders CNN auf die Frage, ob er US-Militärhilfe akzeptieren würde. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor wiederholt erklärt, alle Optionen seien auf dem Tisch.

Guaidó versucht, die Regierung von Präsident Nicolas Maduro zu stürzen, ihm fehlt aber dazu derzeit die entscheidende Unterstützung des in Venenzuela sehr mächtigen Militärs. In dem ölreichen Land kommt es seit geraumer Zeit zu Nahrungsmittelengpässen, die Menschen leider unter einer Hyperinflation. Trump hatte kürzlich erklärt, der «Kampf für die Freiheit» Venzuelas habe begonnen. (sda/dpa)

Juan Guaidó erklärt sich zum Staatschef Venezuelas

Video: srf

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25 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
geissenpetrov
01.02.2019 08:13registriert September 2015
Wenn in den Medien zwei mal täglich ein Artikel erscheint, der einen zuvor kaum beachteten Staatspräsidenten zum neuen Hitler heraufbeschwört, dann handelt es sich um Kriegspropaganda.
Die Völker Lateinamerikas (und auch viele im Westen) wissen es aber besser. Im Zeitraum nach 1945 haben in Lateinamerika über 20 Militärputsche und ausländische Interventionen stattgefunden. Bei diesen Verbrechen wurden über eine Million Menschen getötet. Darauf folgen Bürgerkriege und reaktionärer Staatsterror, Folter und Vertreibung.
Immer mit dabei: die USA mit ihren Geheimdiensten und Parasmilitärs.
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walsi
01.02.2019 07:48registriert February 2016
Gestern gab es in Venezuela Demonstrationen zur Unterstützung Maduros, warum liest man davon nichts in unseren Zeitungen?
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