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epa05056300 A handout picture made available by NASA on 06 December 2015 of a photograph taken by one of the Expedition 45 crew members aboard the International Space Station (ISS) showing the robotic arm Canadarm2, visible over Earth, in space, 27 November 2015. ISS commander Scott Kelly and Flight Engineer Kjell Lindgren will operate the Canadarm2 from inside the station's cupola, using it for the rendezvous and grapple of Orbital ATK's Cygnus commercial cargo craft when it arrives at the station. Cygnus will be berthed to the Unity module. The cargo includes numerous experiments across an array of specialties along with some student-devised projects, as well as crew supplies including food, water and clothing. Orbital ATK's Cygnus cargo mission was scheduled to launch on a United Launch Alliance (ULA) Atlas V rocket on 03 December from Space Launch Complex 41 at Cape Canaveral Air Force Station, Florida, but strong winds forced the planned launch to be scrubbed for days. The ATK's Cygnus cargo mission is currently expected to launch on 06 December.  EPA/NASA  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Die USA wollen die Raumstation ISS privatisieren. Bild: EPA/NASA

Schnappt sich Musk jetzt die ISS? Trump will Internationale Raumstation loswerden



Kauft SpaceX-Boss Elon Musk jetzt auch noch eine Raumstation? Die US-Regierung will laut einem Zeitungsbericht in ein paar Jahren die Internationale Raumstation ISS privatisieren. Das Weisse Haus wolle das kostspielige Raumfahrtprojekt nur noch bis zum Jahr 2025 finanzieren.

Dies berichtete die «Washington Post» am Sonntag unter Berufung auf ein internes Dokument der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Danach könne die Privatwirtschaft Teile der ISS übernehmen.

«Die Entscheidung, die Unterstützung des Bundes für die ISS 2025 zu beenden, bedeutet nicht, dass die Plattform zu diesem Zeitpunkt ihren Orbit verlassen muss», zitiert die «Post» aus dem Nasa-Dokument. Es sei vielmehr «möglich, dass die Industrie manche Elemente oder Kapazitäten der ISS im Rahmen einer künftigen kommerziellen Plattform fortführt». Zur Vorbereitung dieses Übergangs will das Weisse Haus dem Bericht zufolge Marktanalysen und Entwicklungspläne anfertigen lassen.

Die Nasa erklärt in dem Dokument laut «Washington Post», dass sie in den kommenden sieben Jahren ihrer «internationalen und kommerziellen Partnerschaften» weiter ausbauen werde, «um die weitere Präsenz und den Zugang von Menschen zur unteren Erdumlaufbahn sicherzustellen».

Bereits private Versorgungsflüge

epaselect epa06394974 The Russian Soyuz booster rocket FG with Soyuz MS-07 spacecraft lifts off from the launch pad at Baikonur Cosmodrome in Kazakhstan, 17 December 2017, carrying the expedition 54/55 crew members, Roscosmos cosmonaut Anton Shkaplerov, NASA astronaut Scott Tingle and Norishige Kanai of the Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA), to the International Space Station (ISS).  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Sojus-Raketen fliegen Astronauten zur ISS. Bild: EPA/EPA

Im Haushaltsentwurf der US-Regierung, der am Montag vorgestellt werden sollte, sind dem Bericht zufolge 150 Millionen Dollar für die Entwicklung «kommerzieller Kapazitäten» eingeplant, um eine reibungslose Privatisierung der ISS zu ermöglichen. Die Nasa wollte zu dem Bericht auf Anfrage zunächst keine Stellungnahme abgeben.

Der Grundstein für die ISS war vor 20 Jahren mit einem internationalen Abkommen gelegt worden. Beteiligt sind neben den USA auch Russland, die EU, Japan und Kanada. Seit der Präsidentschaft von George W. Bush (2001-2009) hat die Nasa vermehrt Aktivitäten an die Privatwirtschaft ausgelagert. So übernehmen mittlerweile die Firmen SpaceX und Orbital ATK Versorgungsflüge zur ISS. Das Space-Shuttle-Programm der USA wurde 2011 eingestellt. US-Astronauten können seitdem nur noch mit russischen Sojus-Raketen zur ISS gelangen. (sda/afp)

Wunderschöne Aufnahmen des Polarlichts von der ISS

Video: srf

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