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A Russian police officer with a dog walk inside the store GUM, at Red Square in Moscow, Russia, Tuesday, Feb. 5, 2019. Moscow on Tuesday faced dozens of fake bomb calls that prompted authorities to evacuate shopping malls, schools and other buildings. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko)

Ein russischer Polizist hält vor einem geräumten Gebäude Wache.  Bild: AP/AP

Mehr als 50'000 Menschen in Russland evakuiert – wer steckt hinter der Bombendrohung?



Nach einer Serie falscher Bombendrohungen sind am Dienstag in Russland mehr als 200 öffentliche Gebäude geräumt worden. Allein in der Hauptstadt Moskau und ihrem Umland wurden nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen über 50'000 Menschen in Sicherheit gebracht.

Auch in St. Petersburg mussten Gebäude evakuiert werden. Die Drohungen gingen per E-Mail ein, laut den Behörden stammten sie aus dem Ausland, vor allem aus der Ukraine.

Die anonymen Drohungen betrafen Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, Ämter, Einkaufs- und Handelszentren, wie die Nachrichtenagenturen Tass und Ria Nowosti meldeten.

Erneut war auch St. Petersburg betroffen. In der zweitgrössten Stadt Russlands und in anderen Städten wie etwa Krasnojarsk und Wolgograd waren bereits in der vergangenen Woche nach ähnlichen Drohungen 55 Gebäude geräumt worden.

Auch dieses Mal wurden alle Gebäude evakuiert. Bei anschliessenden Durchsuchungen wurden jedoch keine Sprengsätze gefunden. Russischen Medienberichten zufolge hatten die Drohungen einen ähnlichen Wortlaut.

Ende 2017 hatte es schon einmal eine Welle von anonymen Bombendrohungen in Russland gegeben, die allerdings per Telefon eingingen. Auch damals wurden keine Bomben entdeckt. Der Geheimdienst FSB teilte später mit, hinter den Anrufen hätten im Ausland lebende Russen gesteckt, die über ein Netz an Komplizen in Russland verfügten.

Der wirtschaftliche Schaden, der durch derartige Drohungen entsteht, lässt sich nur schwer beziffern. Nach Schätzungen russischer Sicherheitsvertreter dürfte er 2017 aber bei einigen hundert Millionen Rubel (mehrere Millionen Franken) gelegen haben. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Stan_the_man 06.02.2019 01:38
    Highlight Highlight Wie dem Text zu entnehmen ist, wurden entgegen der Angabe in der Überschrift KEINE Menschen evakuiert, sondern öffentliche Gebäude.
    Das beruhigt mich ungemein; die Vorstellung, dass da in Russland entleerte Körperhüllen herumliegen, ist nich sehr angenehm.
  • Hierundjetzt 06.02.2019 01:33
    Highlight Highlight Erinnert mich sehr stark daran, als in den 00er Jahren (vor dem 2. Tschetschenienkrieg) voll bewohnte Wohnblöcke professionell gesprengt wurde (die Hochhäuser flogen jeweils schön in eine Richtung) und man danach Obdachlosen die Schuld gab die in den Kellern wohnten.

    Kurz: das ganze ist mir viel zu professionel aufgezogen, vorallem in einem Land in dem die komplette Telekommunikation abgehört wird.
    • Dirk Leinher 06.02.2019 06:45
      Highlight Highlight Du meinst so gekonnt präzise gesprengt wie die Twin Towers anlässlich 9/11? Nein, das sind verschwörungstheorien. Gebäude fallen entweder in eine Richtung oder so schön präzise wie bei 9/11 in sich zusammen. Das ist halt so. Glaub es einfach
    • Julian Roechelt 06.02.2019 08:51
      Highlight Highlight Verschwörungstheorien.
      Als ob es keinen tschetschenischen Terror gegeben hätte.
    • Hierundjetzt 06.02.2019 12:57
      Highlight Highlight Nö. Tatsache. Auf Youtube immer noch nachschaubar.

      9/11 hatte eine Untersuchungskommission.

      Die Sprengung der Wohnblöcke hatte zur Folge, dass 4 Obdachlose Tschetschenen nach Sibiren ins Arbeitslager gesteckt wurden. Obwohl diese komischerweise kein Geld hatten.

Diese Atomlager bedrohen Millionen Menschen und die Umwelt

Egal ob in Russland, den USA, im Pazifik oder im Atlantik: Überall wird Atommüll gelagert. Es gibt jedoch bis heute kein einziges Endlager für hochradioaktive Abfälle. Weltweit. Viel schlimmer noch: Viele dieser provisorischen Stätten sind tickende Zeitbomben für Mensch und Umwelt.

Früher machte man es sich einfach. Nuklearer Abfall wurde verbuddelt, in Seen geworfen oder im Meer versenkt. Klappe zu, Affe tot.

Die Devise war klar: Bloss weg mit dem Atommüll. Doch wohin? Jedes mögliche Lager stösst verständlicherweise immer, zumindest in dicht besiedelten Ländern wie der Schweiz oder Deutschland, auf massiven Widerstand der Bevölkerung. Wer will schon neben einem atomaren Endlager wohnen?

In der Schweiz wird seit Jahren nach einem Standort gesucht, um die radioaktiven …

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