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«Reaktion auf NATO»: Putin stationiert mehr Soldaten an Russlands Westgrenze



Als Reaktion auf die NATO-Aktivitäten in Osteuropa schickt Russland rund 10'000 Soldaten und 2000 Fahrzeuge an seine Westgrenze. «Die Handlungen der westlichen Kollegen zwingen uns zu einer strategischen Antwort», sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge in Kubinka bei Moskau.

epa05296085 Russian President Vladimir Putin (C), Kazakh President Nursultan Nazarbayev (C-L) and Russian Defence Minister Sergei Shoigu (C-R) attend a wreath laying ceremony at the tomb of the Unknown Soldier near the Kremlin wall in Moscow, Russia, 09 May 2016. Russia celebrates the 71st anniversary of the victory over the nazi Germany in the World War II on 09 May .  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Putin bei der Abnahme einer Parade am 9. Mai 2016 in Moskau.
Bild: MAXIM SHIPENKOV/EPA/KEYSTONE

Schoigu hatte die «im Jahresverlauf» geplante Aufstockung mehrfach angekündigt, bisher aber keine konkreten Zahlen genannt. Zuletzt war von zwei neuen Divisionen im Westlichen Militärbezirk die Rede. In Russland besteht eine Division demnach aus etwa 7000 Soldaten.

«Die Lage an der Westgrenze bleibt wegen der Aktivitäten der NATO und der USA instabil», sagte Schoigu. Es gehe darum, «mögliche Bedrohungen zu neutralisieren». Die USA und andere NATO-Staaten rückten immer weiter an Russland heran. Als Beispiel nannte Schoigu den im Mai eröffneten Teil des US-Raketenabwehrschirms in Rumänien. Russland sieht das System als massive Gefahr für seine Sicherheit.

Die NATO will auf dem Gipfel in Warschau am 8./9. Juli über die Entsendung von je einem Bataillon in vier Nachbarländer Russlands entscheiden: Polen, Litauen, Estland und Lettland. Mit dieser Präsenz rückt das westliche Militärbündnis bis an die russischen Grenzen vor.

(sda/dpa)

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