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The Kerch bridge is seen blocked for ships entrance, near Kerch, Crimea, Sunday, Nov. 25, 2018.  A Russian coast guard vessel rammed a Ukrainian navy tugboat near Crimea, damaging the ship's engines and hull, the Ukrainian navy said Sunday. (AP Photo)

Hier blockiert ein Tanker die Meerenge zwischen dem Schwarzen und dem Asowschen Meer. Bild: AP/AP

Eskalation vor der Krim: Ukraine will Kriegsrecht einführen und alarmiert Reservisten



Angesichts des Konflikts mit Russland im Asowschen Meer wird das ukrainische Parlament am Montag bei einer Sondersitzung über eine Einführung des Kriegsrechts entscheiden. Das sagte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko in der Nacht zum Montag.

Die Informationen gab er nach einer Krisensitzung des nationalen Sicherheitsrates in Kiew bekannt. Eine entsprechende Bitte an die Rada in Kiew sei bei der Sitzung formuliert worden, hiess es weiter.

epa07181693 Ukrainian President Petro Poroshenko (L) speaks to servicemen during airborne troops military drills at the Perlyavka shooting range near Zhytomir, Ukraine, 21 November 2018.  EPA/MIKHAIL PALINCHAK / POOL

Petro Poroschenko hielt am 21. November eine Rede vor den ukrainischen Streitkräften.  Bild: EPA/PRESIDENTIAL PRESS SERVICE POOL

Eine Einführung des Kriegsrechts bedeute jedoch nicht, dass die Ukraine offensive Operationen unternehmen wolle, betonte Poroschenko. Es gehe dabei «ausschliesslich um den Schutz unseres Territoriums und die Sicherheit unserer Bürger». Auch an den Frontlinien in der Ostukraine werde sich dadurch nichts ändern.

Zudem setzte Poroschenko die Reservisten der Streitkräfte in Bereitschaft. Die sogenannte Erste Welle der Reserve solle sich bereit halten, sagte Poroschenko in Kiew. Dies stelle jedoch keine unmittelbare Mobilmachung dar, fügte er nach Angaben der russischen Agentur Interfax hinzu.

Der Ukraine-Konflikt:

Beschlagnahmung von Schiffen

Hintergrund der Massnahmen war eine Eskalation in der Meerenge von Kertsch vor der Halbinsel Krim. Die russische Marine hatte dort ukrainischen Schiffen die Durchfahrt verweigert und eines der Schiffe gerammt. Später wurden drei ukrainische Schiffe von russischen Streitkräften übernommen. Auf ukrainischer Seite seien dabei drei Angehörige der Streitkräfte verletzt worden, teilte Russlands Inlandsgeheimdienst FSB nach Angaben russischer Medien mit.

Während Kiew von einer militärischen Aggression sprach, erklärte der FSB, die ukrainischen Schiffe seien illegal in russische Hoheitsgewässer eingedrungen und hätten auf Aufforderungen zu Stoppen nicht reagiert. (sda/dpa/reu)

Blackout auf der Krim:

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