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In this Wednesday, Nov. 14, 2018 photo, Spain's far-right Vox Party President Santiago Abascal, centre, takes part in a party rally in Murcia, Spain. Vox is reaching out to the neglected, working-class suburbs and rural areas with high unemployment, as polls are widely predicting the Eurosceptic, anti-feminist and staunchly patriotic party is on track to enter the country’s parliament in elections due before 2020. (AP Photo/Emilio Morenatti)

VOX-Präsident Santiago Abascal (Mitte) bei einer Kundgebung am 14. November in Spanien. Bild: AP/AP

Fremdenfeindliche Partei zieht überraschend ins Regionalparlament von Andalusien ein



Die spanische Rechtsaussen-Partei Vox ist bei der Regionalwahl in Andalusien erstmals ins Parlament eingezogen. Die fremdenfeindliche Partei holte bei dem Urnengang am Sonntag nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmen zwölf der 109 Sitze.

Damit bescherte sie den rechten Parteien insgesamt eine Mehrheit. Andalusien wird aber seit Jahrzehnten von der Sozialistischen Arbeiterpartei Spaniens (PSOE) regiert.

Es ist das erste Mal seit der Wiedereinführung der Demokratie in Spanien nach dem Tod des Diktators Francisco Franco 1975, dass eine rechtsnationalistische Partei in ein spanisches Regionalparlament einzieht. Vox holte deutlich mehr Stimmen als erwartet: Umfragen hatten der Partei höchstens fünf Sitze vorhergesagt.

Spain's Prime Minister Pedro Sanchez delivers a speech at the Moncloa Palace in Madrid, Spain, Saturday, Nov. 24, 2018. Spanish Prime Minister Pedro Sanchez says Spain will agree to support the Brexit deal after Britain and the European Union agreed to give it a say in the future of the disputed British territory of Gibraltar. (AP Photo/Paul White)

Ministerpräsident Pedro Sánchez Bild: AP/AP

Die Wahl in Andalusien galt als Stimmungstest für die sozialistische Regierung des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez. Sie bildet den Auftakt zu einer Reihe von Wahlen, die von Kommunal- und Regionalwahlen bis zur Europawahl im Mai gehen.

Sozialistische Hochburg

Die sozialdemokratische Partei (PSOE) von Sánchez kommt nach Auszählung fast aller Stimmen auf 33 Sitze, womit sie die Mehrheit verfehlt. Die rechtskonservative Volkspartei (PP) ist mit 26 Sitzen im Regionalparlament vertreten, das linke spanische Protestbündnis Podemos mit 17 Sitzen und die liberale Partei Ciudadanos mit 21 Sitzen.

Andalusien ist mit 8.4 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Region Spaniens. Seit 1982 regieren dort ununterbrochen die Sozialisten. Regionalpräsidentin Susana Diaz hatte vorgezogene Neuwahlen ausgerufen, nachdem die Sozialisten die Unterstützung der Mitte-rechts-Partei Ciuadadanos verloren hatten. (sda/afp/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • tzhkuda7 03.12.2018 12:23
    Highlight Highlight Überraschend?

    Haha

    Ihr seid Witzig

    Habt ir eine Ahnung, wieviele Flüchtlinge momentan dort ankommen. Jeden tag etwa 10'000-15'000, nur so als info
    • Liselote Meier 03.12.2018 14:25
      Highlight Highlight Zeige mal die Quelle welche 10'000 - 15'000 pro Tag besagt.
  • Waedliman 03.12.2018 09:08
    Highlight Highlight Abascal hat zwei Vorteile, die er nutzen konnte: Zum einen ist er ein charismatischer Mann, der sicherlich auch bei Frauen punkten kann, die seine Attraktivität schätzen, zum anderen, wahrscheinlich wichtigeren Argument für die Andalusier, zählt das Gefühl der Überfremdung durch Flüchtlinge. Andalusien ist der Teil Spaniens, in dem die meisten Flüchtlinge stranden. Und man sieht an allen Küstenorten Afrikaner, die mit ihren gefälschten Waren die Strandpromenaden blockieren. Die Polizei schaut hilflos zu. Migration wird so zum Damoklesschwert.
  • Sapientia et Virtus 03.12.2018 07:20
    Highlight Highlight Die Sozialisten haben die Quittung dafür gekriegt, dass sie anstatt für das Wohl der Bürger zu sorgen nur alte Wunden audzureissen suchen. Keiner hat am Ende des Monats mehr Geld in der Tasche, nur weil Franco an einem anderen Ort begraben liegt. Ausserdem wecken die Pläne der andalusischen Regierung, die Kathedrale von Cordoba zu enteignen (und letztendlich in ein interreligiöses Gotteshaus zu verwandeln? - die Muslime beanspruchen sie nämlich als Moschee) ungute Erinnerungen an die Verfolgung der Kirche während der Republik und die jahrhundertelange islamische Fremdherrschaft.
    • Waedliman 03.12.2018 10:35
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