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EU will Brummi-Fahrer besser schützen



Die EU-Verkehrsminister haben sich mehrheitlich auf eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lastwagenfahrern in Europa geeinigt. Für gleiche Arbeit am gleichen Ort solle gleicher Lohn gelten, teilte Österreichs Verkehrsminister Norbert Hofer in der Nacht auf Dienstag in Brüssel mit.

Ausserdem sollten die Fahrer ihre wöchentliche Ruhezeit nicht mehr in ihren Führerhäusern verbringen. Hofer sprach in einer Pressekonferenz von einem «absoluten Kabinenschlafverbot». Dies gilt jedoch nur für die wöchentliche Ruhezeit, nicht für die Übernachtung nach einer regulären Schicht.

Lohn-Dumping erschweren

Mit dem Beschluss soll Lohn-Dumping erschwert werden. Nun muss noch eine Einigung mit dem Europaparlament gefunden werden, bevor die Änderungen in Kraft treten können.

Die Lebens- und Arbeitsbedingungen von etwa zwei Millionen Lastwagenfahrern in Europa würden verbessert, sagte Hofer weiter. Die Missstände auf überfüllten Autobahnparkplätzen würden demnach ebenfalls beseitigt.

Wochenlange Touren

Vor allem westeuropäische Staaten beklagten seit geraumer Zeit, dass im Transportgewerbe Sozialdumping und unlauterer Wettbewerb herrschten.

Frankreich, Österreich, Belgien, Dänemark, Italien, Luxemburg, Norwegen und Schweden hatten sich im vergangenen Jahr mit Deutschland zusammengeschlossen, um dagegen vorzugehen.

Bemängelt wurde dabei auch, dass Fahrer teilweise wochenlange Touren ohne eine Rückkehr nach Hause absolvieren müssten. Dem Verkehrsminister-Beschluss zufolge dürfen die Kraftfahrer nun maximal vier Wochen am Stück in Europa unterwegs sein. (whr/sda/dpa)

So futuristisch sieht der erste selbstfahrende Lastwagen aus

Mangafigur tourt durch Europa

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 04.12.2018 19:09
    Highlight Highlight Ach die Romantik. Kommt schon. Es gibt auch heute durchaus günstige und saubere Hotels, Ketten sowie mittelständische. Auf den Preis der Ladung machen 2 Nächte in so einem Hotel (pro Fahrer) für den Arbeitgeber kaum was aus. 2 Nächte pro Person kosten z.B. für Airlines wohl um die 150.- Für die Fahrer gilt das pro Woche. Damit erhöhen die Arbeitgeber aber die Lebensqualität der Berufsgruppe enorm. Nachdem du eine Woche in deinem Kabeuschen und mit den bescheidenen sanitären Anlagen an Raststätten verbringst, sind die 2 Nächte im Hotel sicher ein Segen.
  • Varanasi 04.12.2018 12:46
    Highlight Highlight Nach Informationen des Spiegel handelt es sich hierbei nur um die wöchentliche Ruhezeit und nicht nach dem Ende einer Schicht:

    "Österreichs Verkehrsminister Norbert Hofer sprach auf einer Pressekonferenz zunächst von einem "absoluten Kabinenschlafverbot". Eine Sprecherin stellte später jedoch klar, dass dies nur für die wöchentliche Ruhezeit gelte, nicht für die Übernachtung nach einer regulären Schicht. "
  • ingmarbergman 04.12.2018 12:42
    Highlight Highlight Oh mann..wieder mal watson-user vom feinsten. Keine Ahnung vom Thema, Texte nicht lesen können, aber hauptsache mal gegen die Böse EU schimpfen.
    Also nochmal zum mitschreiben für Erstklässler:

    Lkw-Fahrer müssen pro Woche mindestens 45 Stunden ununterbrochen Pause machen. Diese Pause (und nicht die kurze während der Nacht) darf nicht mehr im Lkw verbracht werden.
    Und jetzt kommt nicht mit „aber im Brummi ist es so gemütlich“. Für eine Nacht mal schon. Aber nicht wenn jemand Wochenlang unterwegs ist und der Arbeitgeber ihn zwingt in der Kabine zu wohnen um Kosten zu sparen.
    • 7immi 04.12.2018 13:36
      Highlight Highlight Im artikel wurde anfangs über die tägliche ruhezeit geschrieben...
    • Bert der Geologe 04.12.2018 13:45
      Highlight Highlight @ingmarbergman: Hallo Oberklässler, sag mir noch, wer das wie kontrollieren soll. Ich würde jedenfalls auch für 45 Stunden lieber im LkW übernachten wollen, als in irgend so einem heruntergekommenen Kakerlakenhotel. Die sollen grosszügiger Spesen vergüten müssen und den Fahrern den Schlafentscheid selber überlassen.
  • Anded 04.12.2018 11:28
    Highlight Highlight Falls es nicht schon so ist, dürfte es darauf hinauslaufen, dass der Fahrer Übernachtungsspesen kriegt. Die er aber selber einsackt und trotzdem im Fahrzeug an der Autobahn übernachtet. Arbeitgeber freut das auch, da die Ware schneller als Ziel ist als via Unterkunft.
  • chorax 04.12.2018 11:27
    Highlight Highlight Soviel zum freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Geld und Menschen in der EU.

    Die EU schafft sich offenbar schrittweise selbst ab, in dem sie den freien Verkehr durch schikanöse, willkürliche und lebensferne Auflagen behindert, um sich die unliebsame innereuropäische Konkurrenz vom Laib zu halten. Perverser geht Brüssel nicht.


    Fage an die Chauffeure: Haben Fernfahrer keine Liege mehr in der Kabine hinter den Sitzen? Und schlaft ihr lieber im eigenen Lastwagen oder in einem Motel?
    • Shabaqa 04.12.2018 12:25
      Highlight Highlight Diese Neuerung widerspricht weder dem freien Verkehr von Waren, noch dem von Dienstleistungen, Kapital oder Personen. Keine Ahnung wie du darauf kommst. Waren dürfen weiterhin ohne Zölle duch die EU transportiert werden, der Arbeitsmarkt bleibt offen für alle EU-Bürger etc. Nur das Arbeitsrecht ändert sich.
    • Neruda 04.12.2018 13:37
      Highlight Highlight Gel, schon ein Skandal dürfen die Chauffeure in ihren kaum fahrfähigen Camions nicht mehr wochenlang durch Europa getrieben! Und dann wollen sie einmal pro Woche auch noch in einem richtigen Zimmer übernachten und dazu noch fürstlich entlohnt werden! Frechheit!
  • Läggerli 04.12.2018 11:16
    Highlight Highlight Also muss ein Fahrer, wenn er wegen Faktoren, die er oft nicht beeinflussen kann (Öffnungszeiten, Stau usw.) ohne Ortskunde und eventuell Sprachkenntnisse ein Hotel suchen. Aha, und den LKW parkiert er dann wo? Auf einer Autobahnraststätte? Und dann zu Fuss ein Hotel suchen? Das macht sowas von kein Sinn...
  • c_meier 04.12.2018 10:31
    Highlight Highlight Deutschland würde lieber zuerst mal als Eigentümerin der Deutschen Post bzw. DHL schauen, dass ihre Servicepartner und Subsubsubsubunternehmer anständige Löhne zahlen und ihre Fahrer nicht im Kleinbus übernachten müssen...
    • Neruda 04.12.2018 13:38
      Highlight Highlight Schaut da jemand das Neo Magazin Royal? 😳
    • c_meier 04.12.2018 15:36
      Highlight Highlight eigentlich nicht, es gab darüber schon etliche Berichte im deutschen TV in den vergangenen Monaten
      Play Icon
  • Ohniznachtisbett 04.12.2018 10:25
    Highlight Highlight Selten so einen Mist gelesen. Dass man Arbeitsbedingungen verbessert Ok (Lohn, Ruhetage, Rückkehr nach Hause). Warum bitteschön nicht im LKW übernachten. Dies bedeuted ja, dass an den Autobahnen 2Mio neue Hotelbetten samt Parkplätzen gebaut werden müssten. Damit nicht genug: Viele Fahrer übernachten lieber in ihrem LKW statt in einem grusigen Hotel und wie soll das gehen? Hotels müssen gebucht werden, wenn aber aufgrund Stau die Lenkzeit überschritten wird, muss sofort angehalten werden. Ein Papiertiger von Politikern die vom Transportgewerbe keine Ahnung haben.
  • dave-.- 04.12.2018 10:19
    Highlight Highlight geht es hier um die Tagesruhezeit oder die Wochenendruhezeit? Bei der Tagesruhezeit würde es keinen Sinn machen wenn man es verbieten würde in de Kabine zu schlafen. Die Wochenendruhezeit wäre ja jetzt schon vorgeschrieben dass man sie nicht im LKW machen darf das Problem ist aber dass das kaum kontrolliert wird.
  • Dnipro 04.12.2018 10:12
    Highlight Highlight Das ist, mit Verlaub, der wohl grösste Schwachsinn der jemals in Brüssel ausgeheckt wurde (oder vielleicht auch nicht...). Und das sage ich als EU Befürworter (danke für die Blitze).
    Es gibt dazu nur eine einzige Frage: Hat man die direkt Betroffenen (LKW Fahrer) jemals gefragt ob sie das begrüssen würden?
  • In vino veritas 04.12.2018 10:02
    Highlight Highlight Schön und gut, aber dann muss man auch mehr Motels an Raststätten bauen. Besonders in Deutschland sehe ich diesbezüglich schwarz, da sie es dort nicht einmal hinbekommen einen Rastplatz zu vergrössern. Diese kleinen Kabienen sind über längere Zeit nun wirklich nicht menschenwürdig...
  • Domino 04.12.2018 10:01
    Highlight Highlight Unter der Führung von französischen Brummifahrern werden Autobahnen blockiert und fertig ists mit diesem EU-Furz.1
    • EinePrieseR 04.12.2018 10:45
      Highlight Highlight Ich dachte in Frankreich wäre das schon so. Ausserdem warum sollten die französischen Brummifahrer sich wehren? Gegen mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen?
    • dan2016 04.12.2018 12:35
      Highlight Highlight @EinePrieseR, sobald das Stichwort EU auftaucht ist es fertig mit der Denkfähigkeit der meisten Poster hier. Und Denken=EU-Turbo....
  • Muselbert Qrate 04.12.2018 09:56
    Highlight Highlight Das sind die Methoden von Deutschland und Frankreich, die Billig-Arbeiter aus Osteuropa wieder aus dem Land zu haben. Innländervorrang unter einem Fake-Sozial-Mäntelchen. Wenn man nun vergleicht welchen EU-Regeln sich die Schweiz zu unterwerfen hat ein weiterer Skandal...

    Pfui EU!

    • dan2016 04.12.2018 12:33
      Highlight Highlight oh, die LKWs müssen sich auch 8 Tage vorher anmelden? Damit der Lohnschutz gewährleistet werden kann? Falls nicht, ein bisschen dümmliches Rumgepolter?
  • northvan 04.12.2018 09:45
    Highlight Highlight Ja ne is klar. Übernachten im Hotel.... Es hat an Transitrouten im allgemeinen ja heute schon zuwenig Parkplätze für LKW's am Abend. Das würde ja bedeuten, dass die Übernachtungsmöglichkeiten mit entsprechenden Parkplätzen massivst ausgebaut werden müsste.

    Und würde das Übernachtungsverbot weiterhin nur für die wöchentliche Ruhezeit gelten(was es ja anscheinend heute schon gibt) oder generell?

    https://www.autozeitung.de/eu-gericht-ausruhen-lkw-verbot-182047.html

  • NotWhatYouExpect 04.12.2018 09:37
    Highlight Highlight Dokumentations zu dem Thema bezüglich Lohn Dumping von ARTE:
    Play Icon


    • bytheway 04.12.2018 12:00
      Highlight Highlight Sehr aufschlussreiche Doku!
  • hävi (the return) 04.12.2018 09:36
    Highlight Highlight Die EU Bürokratie am völlig pervertieren.

    Brüssel will wohl noch zusätzlich Werbung gegen das Rahmenabkommen machen.
    • dan2016 04.12.2018 10:04
      Highlight Highlight aber gäll. Ausser den Fernfahrern möchten wir dann schon eine Anmeldefrist von acht Tagen.
    • dan2016 04.12.2018 12:10
      Highlight Highlight 'Für gleiche Arbeit am gleichen Ort solle gleicher Lohn gelten, teilte Österreichs Verkehrsminister Norbert Hofer in der Nacht auf Dienstag in Brüssel mit.' die böse böse EU....
  • Streuner 04.12.2018 09:36
    Highlight Highlight Es geht hier kein bischen um den Schutz oder Komfort der LKW Fahrer. sondern um den Schutz der eigenen Industrie. Vorallem D und F wollen die Kohorten von Osteuropäischen LKW Fahrern resp. Fuhrunternehmen zurückdrängen mit welchen man preislich scho lange nicht mehr mithalten kann.
    • Fabio74 04.12.2018 09:59
      Highlight Highlight Ist auch richtig so dass einheimisches Gewerbe geschützt ist
  • no-Name 04.12.2018 09:20
    Highlight Highlight Ich bin nicht ganz sicher was die Brummifahrer davon halten? Gerade selbsständig Erwerbende wollen nicht unbedingt ins Hotel, und eine auf persönliche Bedürfnisse ausgerichtete Kabine kann auch einiges Gemütlicher sein als im Hotel einanonymes Zimmer zu haben. Die Kabine kann durchaus ein Stück Heimat in der Ferne sein...
  • Beba 04.12.2018 09:15
    Highlight Highlight So eine besc... Gesetz!

    Das kostet den Fuhrhalter viel, die Better sind dreckig, ond das Frühstück ungeniessbahr, fals es morgens um 5 Uhr schon was gibt (sry, hab etwas übertrieben).

    Mann würde das Geld besser im Lohn investieren, und die ARV anpassen.
    Dann würde ich ev. Auch wieder fahren, aber für 4500.- Fr. (Kenne solche, die fahren für einiges weniger) 12-16h 4 Tage lang fahren ist fast eine Frechheit!
  • MGPC 04.12.2018 09:15
    Highlight Highlight Geht hier wahrscheinlich nicht wirklich um die Fahrer selbst.
  • Der Rückbauer 04.12.2018 08:57
    Highlight Highlight Auch die Ganoven wird dieser Schuss in den Ofen freuen. Die räumen dann die Lastwagen in aller Ruhe aus. In Spanien gibt es heute schon bewachte Lastwagenparkplätze, weil die Fahrer Angst haben, der LKW könnte ausgeraubt werden, obwohl sie in der Führerkabine übernachten.
  • Loe 04.12.2018 08:56
    Highlight Highlight Wurde wohl von jemandem entschieden, der LKWs nur von aussen kennt - Politiker halt.
  • andrew1 04.12.2018 08:52
    Highlight Highlight Zuerst eine teststrecke mit 140 kmh in österreich und jetzt noch bessere arbeitsbedingungen. Die politik dort gefällt mir.
    • Fabio74 04.12.2018 10:00
      Highlight Highlight Und die 60 Stunden Woche ist auch toll. FelixAustria
  • Grave 04.12.2018 08:51
    Highlight Highlight Sind diese Minister schon mal in einem Lkw gesessen bzw. Gelegen ? Und sind die schon mal auf einem rastplatz an der autobahn gewesen und haben gesehen wie viele lkws da stehen ? 😂 wie soll das funktionieren die alle in einem hotel unter zu bringen und wo zur hölle sollen die ihre karren parkieren ?
  • flvv 04.12.2018 08:43
    Highlight Highlight Und als Folge davon werden an den Autobahnen kakerlakenverseuchte Billigstmassenlager erstellt, auf dass das Dumping fröhlich weitergehen kann.
    Kein litauischer Fuhrunternehmer wird seinen Fahrern mehr als das gesetzlich allernötigste offerieren.
  • Duscholux 04.12.2018 08:26
    Highlight Highlight Häufig sind solche Regelungen am Schluss zu Starr und werden ungewollt zur Schikane für die Fahrer. Die starre Pausenpflicht ist auch schon so.

    Das wird doch so niemals funktionieren.
  • Loeffel 04.12.2018 08:21
    Highlight Highlight Sorry, aber das ist doch ein grosser Schuss in den Ofen! LKW Führerkabinen haben hinter dem Fahrersitz eine Bettvorrichtung, ähnlich wie in einem kleinen Wohnmobil. Und nun müssen die Fahrer eine Unterkunft ansteuern, evtl vorher gar noch reservieren, pünktlich dort sein: das ist doch eher Stressaufbau! Und so ne Kabinie finde ich jetzt nicht so ungemütlich.

    Benutzer Bild
    • bytheway 04.12.2018 12:13
      Highlight Highlight Dann verbringe doch einfach mal ganze Wochenenden in einer solchen Kabine und das bis zu sechs Monate am Stück. Und vielleicht auch noch über Weihnachten und Neujahr, fernab deiner Familie.
  • Blitzmagnet 04.12.2018 08:13
    Highlight Highlight Spannend, und wo will er die Hotels mit ausreichend LKW Parkplätzen aus dem Voden stampfen?
    • dan2016 04.12.2018 12:12
      Highlight Highlight und wo haben die dümmlichen EUler all die Schutzschuhe für Lagermitarbeiter, die Schutzhelme für Bauarbeiter denn aus dem Boden gestampft?
  • Don Quijote 04.12.2018 08:10
    Highlight Highlight Das Problem sind meines Erachtens nicht die grosszügigeren Fahrerkabinen der grossen LKWs, sondern die kleinen Käfige der Unter-3,5t-Fahrzeuge. Dort muss man auf 60cm x 190cm übernachten, sofern man nicht gerade fährt (da sie ja nicht unter die Arbeits- und Ruhezeitverordnung fallen). In Deutschland nennt man diese scheinselbständigen Fahrer mit ihren weissen Lieferwagen mit Dachaufbau auch Polensprinter. Vorteil: Sie fallen aufgrund Gewicht durch alle regulatorischen Vorgaben der EU (ARV, Geschwindigkeit, Nachtfahrverbot und nun auch Hotelzwang).

    Play Icon


  • c-bra 04.12.2018 08:10
    Highlight Highlight Diese Fahrerkabinen sind oft gemütlicher eingerichtet als manch ein bezahlbares Hotelzimmer. Ich vermute mal, dass man die Betroffenen selbst nicht nach deren Meinung gefragt hat. Auf jeden Fall hätte ich keine Lust jeden Abend die Autobahn zu verlassen, ein Hotel anzufahren, ein- und am nächsten Tag wieder aus zu checken. Die verstopften Strassen in den Städten noch nicht einmal berücksichtigt.
    • Menel 04.12.2018 08:23
      Highlight Highlight Vor allem, wie viele Hotels sind darauf ausgerichtet, dass Lastwagen vor ihrem Haus parkieren können?
    • Juliet Bravo 04.12.2018 08:39
      Highlight Highlight Gerade Brummifahrer haben erholsame Nachtruhe verdient.
    • just sayin' 04.12.2018 08:40
      Highlight Highlight eu 🤷🏼‍♂️
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