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Mindestens zehn Tote bei Anschlag auf Philippinen



Bei einem mutmasslich islamistischen Selbstmordanschlag auf den Philippinen sind am Dienstag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Die Bombe detonierte an einem Kontrollpunkt der Armee auf der Insel Basilan im Süden, wie ein Militärsprecher mitteilte.

Der Sprengsatz war in einem Lastwagen versteckt. Es gab auch mehrere Verletzte.

epa06005006 Filipino government troops on a truck maneuver at a deserted street as fighting between Islamist militants and government forces continues in Marawi City, Mindanao Island, southern Philippines, 02 June 2017. According to news reports, at least 174 people have been killed in ongoing clashes between militants linked to the so-called Islamic State (IS or ISIS, ISIL) militant group and the Philippine Army in the southeastern city of Marawi. The clashes began on 23 May when a military operation failed to capture Isnilon Hapilon, the leader of the extremist group Abu Sayyaf who was being safeguarded by members of the Maute Group, both groups pledged alliance to IS. Philippine President Rodrigo Duterte declared martial law for the island of Mindanao on the same day that the conflict emerged.  EPA/FRANCIS R. MALASIG

Sechs Soldaten starben beim Selbstmordanschlag. (Symbolbild) Bild: EPA/EPA

Unter den Toten sind nach diesen Angaben sechs Soldaten sowie vier Zivilisten. Auch der mutmassliche Attentäter, der am Steuer des Lastwagens sass, wurde getötet.

Die Insel Basilan – etwa 900 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila – gilt als eine der Hochburgen der islamistischen Terrorgruppe Abu Sayyaf. Die Gruppe hatte mehrfach mit der Entführung von Ausländern Schlagzeilen gemacht.

Die Philippinen mit ihren mehr als 100 Millionen Einwohnern sind in Südostasien das einzige Land mit einer christlichen Bevölkerungsmehrheit. (sda/dpa)

Philippinischer Präsident Duterte erzwingt Kuss

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