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epa07190967 Ukrainian Nationalists attend a rally on the Independence Square in Kiev, Ukraine, 26 November 2018 as they demand to break the diplomatic relations with Russia and nationalization of Russian property in Ukraine. The President of Ukraine Petro Poroshenko at a meeting of the National Security and Defense Council on 25 November 2018 announced the decision to introduce martial law in Ukraine and to appeal to the Parliament to consider the move at an extraordinary meeting. It is about the introduction of martial law for a period of 60 days. The Ukrainian Parliament will convene for an extraordinary meeting at evening 26 November 2018. Russia has seized three Ukrainian vessels amid their leaving the Kerch Strait on 25 November 2018. The two small-sized 'Berdiansk' and 'Nikopol' armored artillery boats have come under enemy fire and are now dead in the water. The 'Yany Kapu' tugboat has forcibly been stopped. The vessels have been captured by special forces of the Russian Federation, the press service of Ukraine's Navy said on Facebook on Sunday evening.  EPA/SERGEY DOLZHENKO

In der Ukraine heizt sich die Stimmung auf: Nationalisten fordern die sofortige Einstellung der diplomatischen Beziehungen mit Russland.  Bild: EPA/EPA

«Es droht ein grossangelegter Krieg»: Poroschenko warnt vor Eskalation mit Russland



Im Konflikt mit Russland verschärft der ukrainische Präsident Petro Poroschenko den Ton. In einem TV-Interview warnte er vor der Gefahr eines russischen Einmarschs in sein Land.

«Die Zahl der Einheiten, die entlang unserer ganzen Grenze stationiert wurden, ist um einiges gestiegen», sagte er am Dienstag mit Blick auf das angeblich vorrückende russische Militär. Er betonte: «Dem Land droht ein grossangelegter Krieg mit der Russischen Föderation.»

Petro Poroschenko spricht Klartext. 

Konstantin Kossatschow, Chef des Aussenausschusses im russischen Föderationsrat, sagte der Nachrichtenagentur Interfax, sein Land habe einen Krieg gegen die Ukraine nie als Perspektive betrachtet. Er bezeichnete aber Poroschenko einen «Präsidenten des Krieges».

Die Ukraine hatte als Reaktion auf das russische Vorgehen im Meer vor der Halbinsel Krim bereits beschlossen, erstmals das Kriegsrecht anzuwenden. Dieses gilt etwa in den Grenzregionen zu Russland. Weil Poroschenko seinen Erlass mehrfach abänderte, war allerdings unklar, ob das Kriegsrecht bereits seit Montag gilt oder ob es erst an diesem Mittwoch in Kraft tritt.

Durch das Kriegsrecht erhält das Militär Sondervollmachten. Mit der Massnahme solle die Zeit für die Kampfbereitschaft verkürzt werden, um einen eventuellen Angriff Russlands schneller abwehren zu können, sagte Poroschenko.

A ship under the the Kerch bridge blocks the passage to the Kerch Strait near Kerch, Crimea, Sunday, Nov. 25, 2018. Russia and Ukraine traded accusations over an incident at sea Sunday near the disputed Crimean Peninsula, increasing tensions between both countries and prompting Moscow to block passage through the Kerch Strait. (AP Photo)

Ein russisches Schiff blockiert die Passage zwischen Schwarzem und Asowschem Meer. Bild: AP/AP

Hintergrund sind neuerliche Spannungen mit Russland im seit Jahren schwelenden Konflikt. Am Sonntag hatte die russische Küstenwache Patrouillenbooten der ukrainischen Marine die Durchfahrt in der Meerenge von Kertsch vor der annektierten Halbinsel Krim verweigert. Die drei ukrainischen Schiffe wurden aufgebracht. Es fielen dabei auch Schüsse. 24 Matrosen wurden festgesetzt.

Gegen die ersten Seeleute wurde eine zweimonatige Untersuchungshaft verhängt. Ihnen wird illegaler Grenzübertritt vorgeworfen. Damit drohen ihnen bei einem Prozess in Russland bis zu sechs Jahren Haft. Die nächsten Verhandlungen sind für diesen Mittwoch geplant.

Trump droht Treffen mit Putin abzusagen

Angesichts der Krise zwischen der Ukaine und Russland stellte US-Präsident Donald Trump ein geplantes Treffen mit Putin in dieser Woche beim G20-Gipfel in Buenos Aires in Frage. Er erwarte erst einen Bericht seines Nationalen Sicherheitsteams zur Lage. «Ich mag diese Aggression nicht», sagte Trump der «Washington Post».

BILDPAKET -- ZUM JAHRESRUECKBLICK 2018 JULI, STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- epa06892766 US President Donald J. Trump and Russian President Vladimir Putin meet one-to-one in the Presidential Palace in Helsinki, Finland, 16 July 2018.  EPA/HEIKKI SAUKKOMAA/LEHTIKUVA HANDOUT -- ONE TIME USE ONLY -- for full restrictions information please refer to the following link https://www.flickr.com/people/helsinki2018 -- HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES/NO ARCHIVES

Trump zweifelt, ob er Putin treffen möchte.  Bild: EPA MOFA / LEHTIKUVA

Die Nato-Staaten forderten Russland im Konflikt mit der Ukraine noch einmal offiziell zu Zurückhaltung auf. «Es gibt keinerlei Rechtfertigung für Russlands Einsatz von militärischer Gewalt gegen ukrainische Schiffe und Marinepersonal», hiess es in einer am Dienstag verabschiedeten Erklärung des Nordatlantikrates.

OSZE soll vermitteln

Kanzlerin Angela Merkel setzt zur Deeskalation auf eine vermittelnde Rolle der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Die unterschiedlichen Darstellungen des Vorfalls vom Wochenende sollten an die OSZE gegeben und dort geprüft werden, sagte sie nach Teilnehmerangaben in der Sitzung der Unionsfraktion in Berlin. Die OSZE überwacht auch den Konflikt in der Ostukraine. Sie sprach am Abend von Protesten in mehreren Regionen in der Ukraine.

epa07191853 Ukrainian Foreign Minister Pavlo Klimkin speaks to lawmakers during extraordinary session of Parliament in Kiev, Ukraine, 26 November 2018. Ukrainian Parliament voted for accepting of the state of martial law in regions close to the Black and Azov seas and along of the border with Russia for a period 30 days. As well, Parliament fixed the date of Presidential elections on the 31 March 2018. Russia has seized three Ukrainian vessels amid their leaving the Kerch Strait on 25 November 2018. The two small-sized 'Berdiansk' and 'Nikopol' armored artillery boats have come under enemy fire and are now dead in the water. The 'Yany Kapu' tugboat has forcibly been stopped. The vessels have been captured by special forces of the Russian Federation, the press service of Ukraine's Navy said on Facebook on Sunday evening.  EPA/STEPAN FRANKO

Pavlo Klimkin Bild: EPA/EPA

Der ukrainische Aussenminister Pavlo Klimkin verlangte indes in der Zeitung «Bild» (Mittwoch), dass der Bau der Ostsee-Pipeline Nordstream 2 gestoppt werde.

«In Anbetracht eines weiteren russischen Völkerrechtsverbrechens wie jetzt auf den Asowschen Meer gegen die Ukraine ist nun endgültig klar: Das Appeasement des Aggressors, etwa durch lukrative Gaspipeline-Projekte, ist nicht zielführend, sondern bedrohlich.» Die Pipeline soll Gas aus Russland durch die Ostsee nach Westeuropa liefern, unter Umgehung der Ukraine.

Ukraine «zu schwach für eine Konfrontation»

Die EU und viele westliche Länder hatten Russland und die Ukraine zur Zurückhaltung aufgerufen. Der SPD-Politiker Gernot Erler rechnet aber nicht damit, dass es zu einem Krieg zwischen beiden Ländern kommt. Dem «Mannheimer Morgen» (Mittwoch) sagte der frühere Koordinator der Bundesregierung für deutsch-russische Beziehungen: «Die Ukraine ist militärisch viel zu schwach, um eine ernsthafte Konfrontation mit Moskau wagen zu können.» (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sebastian Wendelspiess 28.11.2018 11:01
    Highlight Highlight Schön dass ihr die Nationalisten aus der Ukraine wenigstens mal abbildet. Wie die in Kiew in Camouflage ind Fackelzug aufmarschierten, hat mich an den Maidan erinnert.
  • Sebastian Wendelspiess 28.11.2018 10:50
    Highlight Highlight Der ukrainische Aussenminister Pavlo Klimkin verlangte indes in der Zeitung «Bild» (Mittwoch), dass der Bau der Ostsee-Pipeline Nordstream 2 gestoppt werde.

    Darum gehts wahrscheiich.
  • Raphael Stein 28.11.2018 08:31
    Highlight Highlight Während Poroschenko warnt, füllt er sich seine Taschen und wir schauen dabei zu.
    • Sebastian Wendelspiess 28.11.2018 10:50
      Highlight Highlight Absolut, seine Rüstungsfirma kann fleissig weiter Waffen verkaufen.
  • Max Dick 28.11.2018 08:16
    Highlight Highlight Wie zynisch der letzte Satz dieses Erler. Nun, Polen war 1939 auch viel zu schwach, um eine militärische Konfrontation mit dem 3. Reich wagen zu können. Zum Krieg kam es dann trotzdem.
  • rodolofo 28.11.2018 07:59
    Highlight Highlight Die Ukraine ist im Würgegriff durch den Russischen Imperialismus, der die Schlinge immer enger zieht.
    Dass die Grossrussische Zwängerei aber auch in diesem Fall nach hinten losgehen könnte, sieht man in der jüngeren Vergangenheit sehr gut, als Russland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion alle Europäischen Ost-Staaten abhanden kamen.
    Da hatten sich in den Jahren des "Ostblocks" sehr viel Wut und Frustration angestaut, was dann zum radikalen Bruch führte.
    Wer seine Vergangenheit nicht aufarbeiten will, macht immer wieder die gleichen Fehler im Umgang mit anderen Menschen (und Staaten)...
    • E7#9 28.11.2018 18:59
      Highlight Highlight 761 US-Militärbasen im Ausland versus ca. 25 russische Militäreinrichtungen in ehemaligen Sowiet-Staaten. US-Militärbudget von über 600 Mia. versus 66,3 Mia. in Russland. Von den Kriegen gar nicht zu reden. Die Ukraine wird vom Westen übrigens grad einverleibt. Zugeständnisse an Russland bez. Nato-Osterweiterung werden seit dem Mauerfall schlicht ignoriert. Mich beeindruckt es, dass gutgläubige Menschen immer noch Russland für den Imperialisten und Aggressor halten. Rodolofo, auch du hättest die rote Pille, nicht die blaue nehmen sollen. Wach auf!
    • rodolofo 28.11.2018 22:35
      Highlight Highlight Dass der US-Imperialismus nicht besser ist, ist doch klar!
      Darum geht es mir aber nicht, wenn ich den Russischen Zweitklass-Imperialismus der gröberen Sorte kritisiere!
      Letztlich bedrohen sich die Militärs und Killer der verschiedenen Imperien, Länder und Organisationen gegenseitig und begründen damit ihre Existenz, dass "fremde" Krieger die "eigenen" Beschützer bedrohen...
      Russland war einmal das erste Land, in dem eine Kommunistische Revolution stattfand.
      Heute wird Russland von gewöhnlichen Verbrechern regiert.
      "Moskau einfach!" rufe ich unseren rechtsnationalen Putin-Fans hämisch zu.
  • Pitsch Matter 28.11.2018 07:30
    Highlight Highlight Keine Grossmacht hat interesse, dass dieser Konflikt eskaliert.
    • Obey 28.11.2018 08:41
      Highlight Highlight Zählst du Russland nicht als Grossmacht? Denn die haben ganz eindeutig Interesse an einer Konfrontation. Dabei könnte man weitere Gebiete illegal annektieren und dem eigenen Volk Stärke demonstrieren und beschönigen, dass in R bis auf das Militär, alles auf 3.Welt Niveau ist.
    • Watsianer 28.11.2018 09:45
      Highlight Highlight Viele Grossmächte haben wahrscheinlich grosses Interesse dass genau dieser Konflikt eskaliert. Russland ist generell interessiert an einer Destabilisierung von Europa, insbesondere den Baltischen Staaten. Es ist bekannt, dass sich Putin die Sowjetuniton zurückwünscht.

      Es ist gut möglich, dass dies ein "Test" ist um die Grenzen im Bezug auf die alten Territorialansprüche der UdSSR auszuloten. Dafür spricht, dass, unabhängig von Militärmanövern, erhöhte russische Truppenpräsenz zu eben jenen Grenzen ausgemacht werden konnte.
    • Sebastian Wendelspiess 28.11.2018 10:52
      Highlight Highlight Ich denke Fraktionen in der USA haben ein Interesse, dass die Beziehung zu Russland nicht besser wird, ausserdem wollen sie Nordstream 2 verhindern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dragona 28.11.2018 07:17
    Highlight Highlight Putin möchte Trump treffen, Trump möchte Putin treffen, wie schön für diejenigen die das verhindern wollen, dass immer im Vorfeld eines Treffens "ganz zufällig" Ereignisse eintreten die das Treffen dann in Frage stellen. 1+1=2, das ist aber für viele bereits viel zu hohe Mathematik.
  • Dragona 28.11.2018 07:11
    Highlight Highlight Ja, es droht eine weitere Eskalation, da die Beliebtheit Poroschenkos in der ukrainischen Bevölkerung auf einem Allzeittief liegt und er ohne Kriegsrecht wohl kaum nochmals gewählt wird. Er wird vom Westen hofiert weil er gegen Russland ist, nicht weil er etwas für das ukrainsiche Volk macht. Dass die Ukraine bereits im Frühjahr ein russisches Schiff festsetzte um Russland zu provozieren markiert den Beginn der Eskalation im asowschen Meer. Klimkin gibt jas auch offen zu wie er den Vorfall ausschlachten will, indem er Nordstream 2 verhindern will.
    • Sebastian Wendelspiess 28.11.2018 10:53
      Highlight Highlight Sehe ich gleich. Wird auch in diesem Artikel gut beschrieben.

      https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-poroschenko-russland-konflikt-krim-1.4227267

      Schön dass auch im Mainstream mal differenzierte Positionen gibt.
    • rodolofo 29.11.2018 07:28
      Highlight Highlight Poroschenko wird nicht hofiert.
      Man hat in der EU bereits genug Probleme mit den neuen Ost-Ländern, in denen Rechtspopulisten an der Macht sind, die eine Art "Demokratie für Anfänger" praktizieren, die Gewaltentrennung aushebeln, die Presse gleichschalten, den Rechtsstaat mit parteiischen und käuflichen Richtern besetzen, usw.!
      Glaubst Du wirklich, die EU wolle diese Probleme noch vergrössern, indem sie die Ukraine aufnimmt? Da könnte sie ja gleich Russland mit aufnehmen, und die Türkei noch obendrauf!
      Ja, warum eigentlich nicht?
      Oder noch besser: Ganz Europa tritt in die GUS ein.

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