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Frühere Anhängerin von Sektenführer Charles Manson bleibt hinter Gittern



FILE - In this April 14, 2016 file photo, former Charles Manson follower Leslie Van Houten confers with her attorney Rich Pfeiffer, not shown, during a break from her hearing before the California Board of Parole Hearings at the California Institution for Women in Chino, Calif. California Gov. Jerry Brown is denying parole for Van Houten, the youngest follower of murderous cult leader Charles Manson. The Democratic governor said Friday, July 22, 2016, Van Houten’s “inability to explain her willing participation in such horrific violence” leads him to believe she remains an unreasonable risk to society. (AP Photo/Nick Ut, File)

«Unzumutbare Gefahr für die Gesellschaft»: Leslie Van Houtens Gnadengesuch wird abgelehnt.
Bild: Nick Ut/AP/KEYSTONE

Eine frühere Anhängerin des Sektenführers Charles Manson, die als 19-Jährige an einer Mordserie in Los Angeles beteiligt war, kommt nicht auf freien Fuss. Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, habe die Begnadigung der 66-jährigen Leslie Van Houten abgelehnt.

Sie sei weiterhin eine «unzumutbare Gefahr für die Gesellschaft», zitierte die «Los Angeles Times» am Freitag aus der Begründung. Eine Bewährungskommission hatte im April die Freilassung von Leslie Van Houten empfohlen. Die Frau wurde von ihren Anwälten als vorbildliche Insassin beschrieben, die Mitgefangenen helfe.

Charles Manson is pictured en route to a Los Angeles courtroom on in this Dec. 17, 1970 photo. California corrections officials released a new photograph of convicted mass murderer Charles Manson, Wednesday March 18, 2009. The photo of the 74-year-old Manson was taken Wednesday as part of a routine update of files on inmates at Corcoran State Prison, where he is serving a life sentence for conspiring to murder seven people, said Seth Unger, spokesman for the California Department of Corrections and Rehabilitation.  (AP Photo)

Sektenführer Charles Manson in Begleitung von Polizisten vor einer Gerichtsverhandlung 1970. Bild: AP

Van Houten war nach der Tötung des Geschäftsmanns Leno LaBianca und dessen Ehefrau im Jahr 1969 durch Manson-Anhänger zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

19 Begnadigungsgesuche waren seither von der Bewährungskommission abgelehnt worden. Die letzte Entscheidung liegt beim Gouverneur des Westküstenstaates.

Die Gruppe «Manson Family» hatte 1969 im Auftrag des Kultführers Charles Manson insgesamt sieben Menschen ermordet. Die spektakulärste Tat war die Tötung der hochschwangeren Schauspielerin und Ehefrau des Regisseurs Roman Polanski, Sharon Tate. Daran war Van Houten nicht beteiligt. (wst/sda/dpa)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 24.07.2016 04:41
    Highlight Highlight Ein Engel kam zu Gott und sagte: "Die Manson Family hat 1969 im Auftrag des Kultführers Charles Manson insgesamt sieben Menschen ermordet." "So so", sagte Gott.
  • Sanchez 23.07.2016 16:34
    Highlight Highlight Soll bleiben wo sie ist. Schön, wenn sie anderen inmates hilft. Trotzdem hat sie Schreckliches getan und dafür Lebenslänglich kassiert. Lebenslänglich ist nun mal lebenslänglich (nicht wie bei uns wo man nach 15 Jahren unter Umständen frei wie ein Vogel aus dem Knast fliegt)..
  • Hierundjetzt 23.07.2016 11:08
    Highlight Highlight Liegt auch daran, dass das kalifornische System vorsieht, dass die Opferfamilie zur Begnadigung ja sagen muss.

    Ein Ansatz den ich mir bei schweren Delikten auch für die Schweiz vorstellen kann. Würde die Lücke zur lebenslangen Verwahrung schliessen.
    • chrisdea 23.07.2016 12:13
      Highlight Highlight Der Rachegedanke hat in einem Rechtstaat nichts zu suchen: das Gesetz ist für alle gleich (sollte...).
    • Hierundjetzt 23.07.2016 12:51
      Highlight Highlight Es geht dabei nicht um den Grundsatz der Rache, das unterscheidet unser Rechtssystem in sehr sympathischer Weise mit dem angelsächsischen (USA), sondern darum, dass mE bei schwersten Delikten wie Mord oder Genozid die Stimme der Opfer stärker gewichtet werden sollten. Quasi als Korrektiv.
    • Electric Elephant 23.07.2016 15:54
      Highlight Highlight 1/2: Als Korrektiv zu was? Und auch sonst nicht wirklich klar und fair... Im Strafrecht hat sowas für mich nichts zu suchen. Das würde ja bedeuten, dass je nachdem wie die Opferfamilie tickt, der eine Täter z.B. früh begnadigt wird und der andere gar nie, auch wenn die Tat die gleiche ist... Recht ist nie ganz gerecht - aber man muss ja sowas nicht noch fördern... Nicht alles was gut klingt, ist auch wirklich eine gute Idee. So haben z.B im arabischen Raum die Opferfamilien traditionell extrem viel Einfluss aufs Urteil. Dies hat dann aber auch sehr unschöne Auswüchse zur Folge. ....
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