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Ivanka Trump, listens as her father President Donald Trump, talks via a video conference to astronauts on the International Space Station, Monday, April 24, 2017, from the Oval Office of the White House in Washington. (AP Photo/Susan Walsh)

Ivanka Trump nutzte privates Mail-Konto für Dienstliches – ihrem Vater dürfte das gar nicht gefallen.  Bild: AP/AP

Ivanka Trump sorgt für E-Mail-Skandal – warum das für Papa Trump heikel ist



Die Tochter des US-Präsidenten, Ivanka Trump, hat einem Medienbericht zufolge Hunderte dienstliche E-Mails von einem privaten E-Mail-Konto aus verschickt. Damit verstiess sie wohl in vielen Fällen gegen Vorgaben des Weissen Hauses.

Das berichtete die «Washington Post» am Montag (Ortszeit). Die Zeitung zitierte einen Anwalt von Ivanka Trump, der die teilweise Nutzung des privaten Mail-Accounts seiner Mandantin einräumte und betonte, dies sei geschehen, bevor sie über die Regeln zum Umgang mit E-Mails informiert worden sei.

Der Anwalt versicherte auch, keine dieser Mails habe als vertraulich eingestufte Informationen enthalten. Ivanka Trump habe das persönliche Mail-Konto «manchmal» genutzt für logistische Fragen und terminliche Absprachen bezüglich ihrer Familie.

Was Clinton von Trump hält, steht in ihrem neuen Buch:

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Video: srf

Bumerang aus Wahlkampf

US-Präsident Donald Trump hatte seine Tochter Ivanka als «Beraterin» ins Weisse Haus geholt, wie auch deren Ehemann Jared Kushner. Die E-Mail-Praxis seiner Tochter ist für Trump heikel, da er seiner Konkurrentin im Präsidentschaftswahlkampf 2016, Hillary Clinton, die Nutzung eines privaten Mail-Kontos für dienstliche Belange in höchst angriffslustiger Weise vorgehalten hatte.

Clinton hatte in ihrer Zeit als US-Aussenministerin offizielle E-Mails über einen privaten und nicht gesicherten Server verschickt. Das FBI ermittelte deswegen, kam aber im Sommer 2016 zu dem Schluss, dass die Demokratin sich nicht strafbar gemacht hatte. Trump hielt Clinton das Thema aber immer weiter vor und schlachtete die E-Mail-Affäre für seine Zwecke aus.

Mehr dazu:

Bereits im vergangenen Jahr hatte es Berichte gegeben, wonach mehrere Berater des Präsidenten private E-Mail-Konten nutzten, um Angelegenheiten des Weissen Hauses zu diskutieren – darunter Ivanka Trump und Kushner. Regierungsmitarbeiter hätten die Nutzung der privaten Konten aber als sporadisch beschrieben, hiess es damals. (sda/dpa)

Trump vs. Clinton: Die besten Zitate des TV-Duells

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 20.11.2018 14:32
    Highlight Highlight Trump selber nutzt ja auch weiterhin nebenher ein ungesichertes iPhone, welches u.a. von den Chinesen abgehört werden kann. Er soll es ja auch regelmässig in seinem Golfwägelchen zurückgelassen haben. Trumps ganze Familie ist ein Sicherheitsrisiko für die USA. Stört aber bei der GoP niemanden, Hauptsache an der Macht sein und Steuererleichterungen für die Reichen.
  • G. 20.11.2018 11:32
    Highlight Highlight Es ist immer wieder erstaunlich, was sich die Leute aus dem Trump-Kuchen alles leisten dürfen.

    Das geht ja wohl auf keine Kuhhaut mehr
  • Lörrlee 20.11.2018 11:05
    Highlight Highlight Wird sowieso wieder von ihm niedergespielt und im Morast seiner zig Probleme und Skandale etc. etc. etc. untergehen.
  • Tschüse Üse 20.11.2018 09:30
    Highlight Highlight Lock her up! 😂
  • Calvin Whatison 20.11.2018 09:29
    Highlight Highlight Der 🍎 fällt ja bekanntlich nicht weit vom Stamm.
  • no-Name 20.11.2018 08:47
    Highlight Highlight „...dies sei geschehen, bevor sie über die Regeln zum Umgang mit E-Mails informiert worden sei.“

    Ach, die ganze Clinton-Mail-Affäre-Kampagne hat sie nicht mitgekriegt?
  • SemperFi 20.11.2018 08:16
    Highlight Highlight Man muss ja schon ziemlich naiv sein, um zu glauben, dass so etwas an Teflon-Donnie hängen bleibt.
  • banda69 20.11.2018 08:09
    Highlight Highlight Rechtspopulisten messen gerne mit unterschiedlichen Massstäben.

    Das kennen wir ja von der SVP.
    • Cédric Wermutstropfen 20.11.2018 11:21
      Highlight Highlight Sie müssen schon in jedem Kommentar gegen die SVP schiessen. Der Begriff Wutbürger passt gut zu Ihnen.
    • banda69 20.11.2018 11:36
      Highlight Highlight @wermutstropfen

      Die SVP liefert auch mehr als genügend Munition.

      Wenns Sie es Wutbürger nennen wollen... Ich sehs eher als eine stetige Repetition von dem was die SVP sagt/schreibt/publiziert/tut. Ich bin sozusagen das Sprachrohr der Trump-Grupies.

    • Ritiker K. 20.11.2018 13:07
      Highlight Highlight 1. Die SVP sind Rechtspopulisten.

      2. Das die SVP mit unterschiedlichen Massstäben politisiert ist bekannt.

      Beispiele:

      Sich für "Law and Order" stark mache, aber die Via Sicura abschaffen wollen.

      "Beschiss am Volk" bei den Sozialhilfebezüger mit rechtsstaatlich heiklen Methoden bekämpfen, aber Steuerhinterziehung weiterhin billigen.

      "Wortgetreue Umsetzung des Volkswillens" bei der MEI fordern aber die Zweitwohnungs- und Alpeninitative verwässern...

      Was daran "Wutbürgertum" sein sollte dies zu kritisieren ist mir schleierhaft.
  • In vino veritas 20.11.2018 08:04
    Highlight Highlight Lock her up! Welch Ironie. Aber Trump wird (staatsmännisch wie er ist) sämtliche Konsequenzen tragen, oder?


    PS: Karma is a Bitch.
  • rodolofo 20.11.2018 08:00
    Highlight Highlight Immerhin sieht Ivanka -ganz im Gegensatz zu ihrem Vater- bei ihren Skandalen immer gut aus.
    • Butzdi 20.11.2018 10:20
      Highlight Highlight Naja, da wurde chirurgisch massiv nachgeholfen. Ihr Barbie Style ist nicht für jeden schön.
      Benutzer Bild
  • Mäxxx 20.11.2018 07:42
    Highlight Highlight Hab ich auch schon! Arbeite immer noch am gleichen Ort...
    • Triumvir 20.11.2018 09:28
      Highlight Highlight Mit Betonung auf "NOCH" ...
    • Tschüse Üse 20.11.2018 09:31
      Highlight Highlight Arbeitest Du im weissen Haus und kennst geheime Infos über die nationale Sicherheit?
  • Sigmund der Allwissende 20.11.2018 07:39
    Highlight Highlight Also ich finde, man kann der Fall von Hillary Clinton nicht mit dem von Frau Ivanka Trump vergleichen. Ich meine Frau Trump ist doch um einiges jünger als diese Frau Clinton und daher ist es auch nachvollziehbar, dass einen solchen Fehler unterläuft. Wenn ich mich zum Beispiel an meine Lehrzeit erinnere, da hat auch nicht immer alles beim ersten Mal tip top geklappt und ich war in solchen Fällen jeweils sehr froh um einen nachsichtigen Lehrmeister.
    • jimknopf 20.11.2018 07:58
      Highlight Highlight Naja, nachdem Daddy dieses Thema während dem Wahlkampf richtig ausgeschlachtet hat, wäre Ivanka ja wohl sehr naiv, wenn sie das nicht mitbekommen hätte. Daher tönt es für mich nach einer läppischen Ausrede.
    • Hand-Solo 20.11.2018 07:58
      Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher, ob das Sarkasmus sein soll, oder einfach trolling ;-)
    • Tilman Fliegel 20.11.2018 07:59
      Highlight Highlight Und jünger heisst, sie hat weniger Ahnung von Internet und so Zeugs, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • bcZcity 20.11.2018 07:09
    Highlight Highlight Dem würde nicht mal schaden wenn er im weissen Haus schwarze Kindersklaven hätte. Sein Argument wäre: „Die lebten auf der Strasse, ICH gab ihnen Jobs! Und Du? Du bist GEFEUERT!“.

  • Bruno S.1988 20.11.2018 07:07
    Highlight Highlight Diese Regierung ist an Peinlichkeit kaum zu übertreffen!
    Make America funny again!!
  • walsi 20.11.2018 07:07
    Highlight Highlight Jetzt rächt sich, dass Clinton deswegen nicht verurteilt wurde. Diese Praxis hat dadurch die Absolution des FBI und somit des Rechtsstaates bekommen.

    Ja so ist das mit vermeintlichen Siegen, die können später zum Bumerang werden.

    Finde ich das verwenden von privaten E-Mails richtig? Nein.
    • tomdance 20.11.2018 07:42
      Highlight Highlight Ja, walsi. Es rächt sich nun auch, dass die Pest ausgerottet wurde. Wir bewegen uns nun ja auf eine Ueberbevölkerung zu, gell.
    • walsi 20.11.2018 08:24
      Highlight Highlight @recon...: Recht funktioniert nicht so, entweder man ist schuldig oder unschuldig. Da Clinton nicht bestraft wurde ist sie im Sinne des Rechts unschuldig und ihr Handeln war rechtens, sprich legal. Das bedeutet nicht, dass es auch richtig war. Wenn es aber bei Clinton rechtens war muss es das auch bei Ivanka sein. Es bedeutet aber nicht, dass es bei Ivanka richtig ist.
    • Sandro Lightwood 20.11.2018 10:19
      Highlight Highlight Walsi: Das Recht wird in der Anwendung auf den Einzelfall übertragen. Es werden die einzelnen Tatbestandsmekmale geprüft am konkreten Fall.

      Nach deiner Logik müssten alle Mörder freigesprochen werden, nur weil einer einmal freigesprochen wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yolo 20.11.2018 07:03
    Highlight Highlight Das ist doch kein Problem, solange man nicht Clinton heisst.
  • thelastpanda 20.11.2018 06:58
    Highlight Highlight Pha, und dann noch gross behaupten, man hätte nicht gewusst, dass das nicht erlaubt sei, nachdem Trump den Fall Hillary Clinton im Wahlkampf so ausgeschlachtet hat.
  • Citation Needed 20.11.2018 06:54
    Highlight Highlight Crooked Ivanka, lock her up!!
  • blobb 20.11.2018 06:40
    Highlight Highlight "Lock her up!"

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