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Warum Melania Trump für diesen Hut einen Shitstorm erntet

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Melania Trump in Afrika
Die Welt hat sich ja des Öfteren gefragt, wo eigentlich die First Lady steckt, während ihr Donald zu Hause die Welt auf den Kopf stellt. Jetzt wurde sie gesichtet: in Afrika, als Grosswild-Paparazzi mit Kolonialzeit-Hut. Wie konnte es so weit kommen?
quelle: ap/ap / carolyn kaster
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Warum Melania Trump für diesen Hut einen Shitstorm erntet

06.10.2018, 10:5906.10.2018, 11:43

Wieder Ärger um Melania Trump. Im Juni überraschte sie bei einer Reise zu Flüchtlingskindern an die mexikanische Grenze mit einer Jacke und dem Schriftzug: «I really don't care – do u», Es ist mir wirklich egal – und Euch? 

Jetzt sorgte in Afrika ein Hut für Aufsehen.

Für ihren Hut im Safari-Stil erntete sie heftige Kritik. «Es gibt kein bekannteres Symbol der Kolonialzeit in Afrika als der Tropenhelm», twitterte Onye Nkuzi. «Dass die US-First Lady solch einen Hut 2018 trägt, ist ein schlimmer Fauxpas. Sie sollte ihren Stylisten feuern.»

Ken Opalo, ein kenianischer Dozent an der Georgetown-Universität in Washington, twitterte am Samstag sarkastisch, «kolonialer Chic», und fügte hinzu: «Um zu verstehen, warum ‹Eingeborene› womöglich Kolonial-Nostalgie nicht begrüssen, muss man nur an der Oberfläche der unvorstellbaren Brutalität und Gewalt des Kolonialismus kratzen.»

Während ihres Besuchs in Kenia am Freitag machte Melania Trump unter anderem eine Safari-Tour im Nationalpark von Nairobi. Dabei trug sie eine beige Hose, Stiefel, eine weisse Bluse und einen weissen Tropenhelm. Dieser wurde in der Kolonialära von vielen Europäern in Afrika getragen und ist heute für etliche Menschen ein Symbol der Brutalität dieser Zeit.

Die Kritik über den Hut stand allerdings nicht im Vordergrund; kenianische Medien berichteten vor allem über Trumps Fütterung von Elefantenbabys bei einer Tierschutzorganisation. Melania Trump reiste erstmals als First Lady ohne Begleitung des Präsidenten ins Ausland, sie besuchte Ghana, Malawi und Kenia und reiste am Samstag nach Ägypten. 

(sda/rtr)

So sieht man aus, wenn man Trump 31 minutenlang zuhören muss

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