International
USA

Wikileaks setzt Kopfgeld auf Obama-Mitarbeiter aus

Wikileaks setzt Kopfgeld auf Obama-Mitarbeiter aus

04.01.2017, 11:0804.01.2017, 11:17

Die Enthüllungsplattform Wikileaks will 20'000 US-Dollar für Hinweise auf die Vernichtung von Dokumenten durch die scheidende US-Regierung zahlen.

Die Belohnung gebe es «für Informationen, die zur Festnahme oder Blossstellung irgendeines Mitarbeiters der Obama-Regierung führen, der bedeutende Unterlagen zerstört», twitterte Wikileaks in der Nacht zum Mittwoch.

Die von Julian Assange gegründete Gruppe veröffentlichte zudem auf Twitter eine E-Mail, die der damalige stellvertretende Stabschef des nun scheidenden US-Präsidenten Barack Obama, James Messina, im Jahr 2009 verschickt haben soll. Darin ist von einer verlorenen Festplatte mit Daten der Regierung des früheren Präsidenten Bill Clinton die Rede.

Dazu forderte Wikileaks Systemadministratoren auf: «Lasst das Weisse Haus nicht noch einmal US-Geschichte zerstören! Jetzt kopieren, dann bei Gelegenheit WikiLeaks schicken.»

Wikileaks

E-Mails von Demokraten gehackt

Die Enthüllungsplattform hatte im US-Präsidentenwahlkampf gehackte E-Mails von Mitarbeitern des Parteivorstands der Demokraten und des Wahlkampfchefs der Kandidatin Hillary Clinton veröffentlicht. Die USA werfen Russland vor, hinter den Hackerangriffen zu stecken.

Damit habe die Regierung von Präsident Wladimir Putin dem Republikaner Donald Trump zum Sieg bei der Wahl im November verhelfen wollen. Russland, Trump und Assange haben das zurückgewiesen. (whr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
15 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15
Aus Angst vor Putin – Moldau erwägt Vereinigung mit Rumänien
Moldau kämpft ums Überleben. Um sich vor Russland zu schützen, will das Land der EU beitreten. Jetzt bringt Maia Sandu auch andere Schritte ins Spiel.
Die Angst vor dem Aggressor Wladimir Putin ist gross. Seit dem russischen Einmarsch in der Ukraine herrscht in Moldau die Sorge, dass Moskau auch die ehemalige Sowjetrepublik zwischen Rumänien und der Ukraine angreifen könnte. Doch die Demokratie im Land ist nicht nur militärisch bedroht.
Zur Story