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Wikileaks setzt Kopfgeld auf Obama-Mitarbeiter aus



Die Enthüllungsplattform Wikileaks will 20'000 US-Dollar für Hinweise auf die Vernichtung von Dokumenten durch die scheidende US-Regierung zahlen.

Die Belohnung gebe es «für Informationen, die zur Festnahme oder Blossstellung irgendeines Mitarbeiters der Obama-Regierung führen, der bedeutende Unterlagen zerstört», twitterte Wikileaks in der Nacht zum Mittwoch.

Die von Julian Assange gegründete Gruppe veröffentlichte zudem auf Twitter eine E-Mail, die der damalige stellvertretende Stabschef des nun scheidenden US-Präsidenten Barack Obama, James Messina, im Jahr 2009 verschickt haben soll. Darin ist von einer verlorenen Festplatte mit Daten der Regierung des früheren Präsidenten Bill Clinton die Rede.

Dazu forderte Wikileaks Systemadministratoren auf: «Lasst das Weisse Haus nicht noch einmal US-Geschichte zerstören! Jetzt kopieren, dann bei Gelegenheit WikiLeaks schicken.»

E-Mails von Demokraten gehackt

Die Enthüllungsplattform hatte im US-Präsidentenwahlkampf gehackte E-Mails von Mitarbeitern des Parteivorstands der Demokraten und des Wahlkampfchefs der Kandidatin Hillary Clinton veröffentlicht. Die USA werfen Russland vor, hinter den Hackerangriffen zu stecken.

Damit habe die Regierung von Präsident Wladimir Putin dem Republikaner Donald Trump zum Sieg bei der Wahl im November verhelfen wollen. Russland, Trump und Assange haben das zurückgewiesen. (whr/sda/dpa)

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17
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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Aged 04.01.2017 13:13
    Highlight Highlight Ich dachte Wikileaks sei im Besitz sämtlicher US-Dokumente. Gibt es noch Lücken?
    • Aged 04.01.2017 20:45
      Highlight Highlight Wer ist "ihr"?
    • Aged 05.01.2017 10:18
      Highlight Highlight @dasAuge: und wo informiert man sich richtig? (Ernst gemeint).
  • Echo der Zeit 04.01.2017 12:35
    Highlight Highlight Lol - damit verabschiedet sich Wikileaks endgültig als unabhängige Enthüllungsplattform - dito sie ist gar keine Enthüllungsplattform - Geld für Informationen - Man könnte mit dem Geld auch ehemalige Whistleblower unterstützen - die wegen Wikileaks grosse Probleme bekammen und an denen Wikileaks vieles (alles) zu verdanken hat. Und Informationen aus Russland werden die gleich dem FSB zugeschickt? Wikileaks war mal ne Gute sache.
  • Winschdi 04.01.2017 12:26
    Highlight Highlight Wikileaks wird langsam lächerlich...
    • Datsyuk * 04.01.2017 12:41
      Highlight Highlight Warum?
    • Aged 04.01.2017 13:19
      Highlight Highlight @datsyuk: weil es sich politisch verwendet. Das ist der Gau jeder unabhängigen, freien Enthüllungsplattform.
    • Agakami 04.01.2017 13:21
      Highlight Highlight @Datsyuk
      Die Menschheit will nicht an Korruption glauben, obwohl es offentsichtlich ist dass es die gibt.
    Weitere Antworten anzeigen

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