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epa06659897 US President Donald J. Trump speaks during a meeting with the Emir of Qatar Sheikh Tamim bin Hamad Al Thani (not pictured), in the Oval Office at the White House, in Washington, DC, USA, 10 April 2018. President Trump has announced that he canceled his upcoming trip to the 8th annual Summit of the Americas in Lima, Peru.  EPA/Mark Wilson / POOL

Donald Trump ist nach der Razzia im Anwaltsbüro von Michael Cohen stinksauer. Bild: EPA/Getty Images North America POOL

Will Trump jetzt Mueller feuern? Senatoren sprechen von «politischem Selbstmord»

Nach der Razzia beim Trump-Vertrauten Michael Cohen rätselt Washington über die Zukunft von Sonderermittler Robert Mueller und des stellvertretenden Justizministers Rod Rosenstein.



Der stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein hatte die Durchsuchungen im New Yorker Anwaltsbüro von Michael Cohen persönlich angeordnet und damit Präsident Donald Trump in Rage versetzt. Trump hatte bereits am Montag von einer «Schande» und von einem «Angriff auf unser Land» gesprochen. Nach unbestätigten Berichten soll er auch über eine Ablösung von Justizminister Jeff Sessions nachdenken.

Nach Angaben seiner Sprecherin Sarah Sanders geht Trump davon aus, rechtlich die Möglichkeit zur Entlassung von Sonderermittler Robert Mueller zu haben. Im Kongress regte sich daraufhin enormer Widerstand.

Der republikanische Senator Chuck Grassley (Iowa) erklärte, eine Entlassung Muellers wäre für Trump «politischer Selbstmord». Der demokratische Oppositionsführer im Senat, Chuck Schumer sagte, eine Entlassung von Mueller oder von Rosenstein würde eine Verfassungskrise auslösen. Trump habe gar nicht die Befugnis zu einer Entlassung.

Trump ist nach der Razzia stinksauer

Trump hatte sich am Montagabend äusserst wütend über den Sonderermittler Mueller und Rosenstein gezeigt, nachdem Ermittler des FBI Räume seines langjährigen Anwaltes Michael Cohen durchsucht hatten. Der Tipp zur Durchsuchung kam nach Angaben von Cohens eigenem Anwalt von Mueller. 

Die Razzia steht aber Berichten zufolge offenbar nicht direkt im Zusammenhang mit Muellers Ermittlungen zu einer möglichen Einmischung Russlands in die Präsidentschaftswahl 2016.

Viel Material gesammelt

Nach Medienberichten sammelten die Ermittler in den Räumen Cohens umfangreiches Material. Unter anderem soll es um eine Schweigegeldzahlung Cohens an das Pornosternchen Stormy Daniels gehen und um die Frage, was Trump davon gewusst hatte. Der Präsident dementiert die Affäre mit der Schauspielerin.

Ferner soll es auch um das Wirken des inzwischen unter anderem wegen Geldwäsche angeklagten ehemaligen Trump-Wahlkampfchefs Paul Manafort gehen. Angeblich soll Trump während des Wahlkampfes in einer nach Kiew übertragenen Videoschalte aufgetreten sein, dafür soll sein Wahlkampflager 150'000 Dollar erhalten haben – dies könnte eine illegale Auslandsspende darstellen. (sda/dpa)

Stormy Daniels packt über ihre Affäre mit Trump aus

Video: srf

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 12.04.2018 02:27
    Highlight Highlight Im Kapitalismus gibt es weder Gut noch Böse.

    Trump oder Obama - der gleiche 🎣

  • ujay 11.04.2018 13:08
    Highlight Highlight Bitte bitte Donnie, versuch Mueller zu feuern!
  • Theor 11.04.2018 07:25
    Highlight Highlight Mueller gräbt schon so lange, dass ich langsam geneigt bin zu glauben, dass Trump mit seiner "Russland-Affäre" nicht mehr Dreck am Stecken hat, als jeder andere Präsident vor ihm.

    Er mag zwar ein Idiot und unfähig sein - aber dass man in den USA überhaupt als Präsident gewählt werden kann ohne nicht irgendwelche zwielichtigen Strippen zu ziehen, das glaubt wirklich nur sehr blauäugige Menschen.

    Der Unterschied ist, dass man Trump ums verrecken weg haben will, während man bei all seinen Vorgängern noch grosszügig darüber hinweggesehen hat.
    • raphe qwe 11.04.2018 09:00
      Highlight Highlight Was denkst du denn? Eine Ermittlung in der es um komplizierte Personenverbindungen und int. Geldströme geht sei in zwei Wochen beendet? Wer gegen einen Präsidenten ermittelt hat besser unumstössliche Beweise. Das hat schon immer seine Zeit gebraucht.

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