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Rennvelofahrer wird brutal angefahren – dank GoPro-Video wird Autofahrer gefasst

Rennvelofahrer wird brutal angefahren – dank GoPro-Video wird Autofahrer gefasst

Da hatte ein Autofahrer wohl die Geduld verloren. Brutal fuhr er einen Rennvelofahrer um, der mitten auf der Spur fuhr. Doch das ist auf der Strasse in Tennessee, USA, ganz offiziell erlaubt. Ein GoPro-Video vom Unfall führte die Polizei auf die Spur des flüchtigen Fahrers.
13.07.2017, 07:2613.07.2017, 08:38

Es passierte auf dem Natchez Trace Parkway in Tennessee, USA. Tyler Noe und Greg Goodman waren mit ihren Rennvelos unterwegs, sie trainierten für den Ironman.

Die Strasse ist eine offizielle Veloroute. Hier sind Velos auch in der Mitte der Spur zugelassen, darauf weisen gar Schilder hin.

Doch Greg Goodman war vorbereitet. Er hatte auch schon schlechte Erfahrungen gemacht mit Autofahrern und filmte die Fahrt deshalb mit einer GoPro, die er auf seinen Helm montiert hatte. «Falls etwas passiert, wollte ich sicher sein, dass es dokumentiert ist», sagt er zum lokalen TV-Sender WSMV Nashville.

Jetzt auf

«Ich dachte, Tyler ist tot»

Und dann passierte es auch: Sein Freund Tyler Noe wurde von einem vorbeirasenden Volvo abgeschossen. Goodman hatte wohl den Schock seines Lebens: «Ich dachte, Tyler ist tot.» Doch dieser stand wie durch ein Wunder von der Strasse auf und kam mit Schürfungen und Kratzern davon.

Der Volvo-Fahrer kam ebenfalls davon. Aber nur kurz. Greg Goodman stellte das Video des Unfalls auf Facebook, von wo aus es sich rasend schnell verbreitete. Aufgrund dieses Videos gelang es der Polizei, den 58-jährigen Mann zu verhaften. (smo) (aargauerzeitung.ch)

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17 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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John Smith (2)
13.07.2017 09:20registriert März 2016
Ich hätte das Video zur Polizei gebracht. Die heutige Generation stellt es auf Facebook.
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Charlie B.
13.07.2017 08:38registriert November 2015
Was für ein rücksichtsloses Verhalten des Autofahrers.
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«Trump befindet sich in einer Zwickmühle: Welchen Zug er auch macht, er verliert»
Auf dem Bürgenstock verhandeln die USA und Iran über ein neues Abkommen. Dabei habe das Mullah-Regime die besseren Karten, sagt der deutsche Politologe Herfried Münkler. Der amerikanische Präsident könne nur noch auf sinkende Benzinpreise hoffen.
Herr Münkler, Donald Trumps Rahmenabkommen mit Iran wird praktisch von allen Kommentatoren als grosses Desaster betrachtet. Ist der amerikanische Präsident der grosse Verlierer, als der er nun überall beschrieben wird?
Herfried Münkler: Als klar war, dass die USA nicht in der Lage sind, die Strasse von Hormus mit militärischen Mitteln wiederzueröffnen, war auch klar, dass die Methode Trump in diesem Fall gescheitert ist. Die Methode Trump, das heisst drohen, gegebenenfalls auch das Militär einsetzen, aber darauf hoffen, dass die Gegenseite angesichts der Übermacht der USA relativ schnell nachgibt. In Venezuela hat das funktioniert, und das hat Trump wohl übermütig gemacht. Was Iran betrifft, hat er sich in zwei Punkten geirrt: Erstens hatte er offenbar nicht auf der Rechnung, dass die Iraner mit der Strasse von Hormus die Weltwirtschaft als Geisel nehmen können, zweitens hat er die Stabilität des Regimes unterschätzt.
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