International
Wetter

Schwere Stürme in Skandinavien: Zehn-Meter-Wellen erwartet

Schwere Stürme in Skandinavien + Zehn-Meter-Wellen erwartet + Fährbetrieb eingestellt

21.09.2018, 12:1421.09.2018, 15:55

Ein Sturmtief mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern soll ab Freitagnachmittag über Skandinavien hinwegziehen. Die Reedereien Color Line und Fjord Line haben deshalb für den Rest des Tages ihre Fährverbindungen zwischen Norwegen und Dänemark eingestellt.

Auch Stena Line behält einige Fähren im Hafen. Die Meteorologen rechnen mit bis zu zehn Meter hohen Wellen.

Im Süden Norwegens wurde das Gefahrenniveau auf die zweithöchste Stufe angehoben. Die Stadtverwaltung in Kristiansand forderte Eltern auf, ihre Kinder früher aus dem Kindergarten zu holen. Diese sollten sich nach 12.00 Uhr nicht mehr draussen aufhalten.

Auch die Bahngesellschaften bereiteten sich darauf vor, dass Bäume umstürzen und die Strecken blockieren. In Südwestschweden werden zahlreiche Zugverbindungen bis Samstagnachmittag ganz eingestellt.

In Dänemark wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 126 Stundenkilometern erwartet. Hier rechnete man damit, Brücken für den Verkehr sperren zu müssen. (sda/dpa)

Diese Strandtiere laufen von selbst mit der Kraft des Windes

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
UNO fordert von Russland Rückgabe entführter Kinder – der Beschluss hat aber einen Makel
Während die Vereinten Nationen gegen russische Kriegsverbrechen ein Zeichen setzen, kommen neue alarmierende Hinweise an die Öffentlichkeit.
Für die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas ist es ein «wegweisender Entscheid»: Die UNO-Generalversammlung hat am Mittwoch mit deutlicher Mehrheit eine Resolution verabschiedet, die Russland zur umgehenden und bedingungslosen Rückgabe aller verschleppten ukrainischen Kinder verpflichtet. 91 Staaten stimmten dafür, 12 dagegen – darunter Russland, Belarus, Iran und Kuba. 57 Länder enthielten sich, darunter China, Indien und Brasilien.
Zur Story